Spezialtraining für die Männer vom SC DHfK

Leipziger fiebern dem TOPSPIEL beim HSC 2000 Coburg entgegen

Durchschlagskraft: Marc Pechstein im Hinspiel beim Wurf über den Coburger Abwehrblock. Foto: Elmar Keil

Während die Handballer heute beim Schlingentraining für das nächste Ligaspiel, am Samstag in Coburg (HUK- Coburg Arena, 19.30 Uhr) schwitzten, äußerte sich Trainer Christian Prokop zum bevorstehenden Duell: „Coburg ist eine echte Herausforderung für uns, ganz klar. Sie sind eine sehr heimstarke Mannschaft und konnten bisher eine konstante Leistung abrufen. Doch auch wir haben in der Vergangenheit unsere Stärken unter Beweis stellen können und ich traue uns am Samstag einiges zu.“

Zum 23.Spieltag muss der Cheftrainer weiterhin auf Philipp Weber und Michael Qvist verzichten. Ein dickes Fragezeichen steht zudem hinter dem Einsatz von Max Emanuel, der nach seinem Ermüdungsbruch im Fuß erst diese Woche wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen ist. Neuzugang Max Janke, der zum Jahreswechsel von den SC Magdeburg Youngsters nach Leipzig wechselte, wird hingegen am Samstag auflaufen. Der Rückraumspieler sagte im heutigen Pressegespräch: „Ich habe lange nicht mehr vor so vielen Menschen Handball gespielt. Ein besonderer Moment wird für mich das erste Heimspiel vor
Leipziger Publikum sein.“

Für Prokop liegen die Schwerpunkte des nächsten Spiels klar auf der Hand: „Wir müssen auf ein bedingungsloses und aggressives Deckungsverhalten setzen und auf ein schnelles Umschaltspiel. Das sind unsere Stärken und auf die müssen wir bauen.“

Das Hinspiel gewannen die Leipziger in einer intensiven Partie mit einem 33:30. In Erinnerung blieb vor allem der Ex-Leipziger Matthias Gerlich, der mit 13 Treffern auf der Seite der Coburger eine sehenswerte Leistung ablieferte. Sein Einsatz steht wegen einer Handverletzung ebenfalls noch nicht fest.

Der HSC 2000 Coburg belegt aktuell mit 30:14 Punkten den 4.Platz in der Tabelle und musste sich gestern Abend beim
Tabellenzweiten TV Bittenfeld mit 24:31 geschlagen geben. Im 2.Bundesliga-Ranking um das Zuschaueraufkommen ist der
Aufsteiger aus Franken derzeit führend und somit wird den SC DHfK am Samstag ein echter Hexenkessel mit 3000 frenetischen
Zuschauern empfangen.

Christian Prokop dazu: „Coburg ist kein gewöhnlicher Aufsteiger. Sie profitieren von ihrem großen Erfahrungsschatz, zudem ist der Support der Coburger-Fans besonders.“

Doch auch die Leipziger werden beim Auswärtsspiel von mehr als 150 mitgereisten Fans unterstützt, um die Punkte in die Messestadt zu holen. Abfahrt der Fanbusse ist am Samstag um 15:00 (Am Sportforum 10).Dort gibt es noch Plätze für Kurzentschlossene. Anmeldungen für die Fanfahrt nimmt der Fanclub Feuerball LE unter http://feuerball-le.de entgegen.

Erstellt von Daria Dobosz