Spielberichte

HSV Mölkau - SC DHfK II 21:9

Jahresabschlussspiel

Am Sonntag spielten wir gegen die Mölkauer Haie. Die scharfen Zähne haben sie uns spüren lassen, denn sie waren eindeutig die stärkere Mannschaft. Dass wir mit 12 Toren Differenz verloren haben, lag jedoch nicht an der Abwehr. Bis auf die einige Minuten des Spiels war die Deckung super. Vor allem in der zweiten Halbzeit. Es wurde tapfer um die Bälle gekämpft und viele Bälle konnten ergattert werden.
Leider jedoch haperte es am Angriff. Wir verloren auf dem Weg zum Tor sehr oft den Ball durch ungenaue Pässe, technische Fehler und ein zu langes Ausharren und Überlegen, wo man den Ball denn hin spielen könnte. Das wiederum wurde teilweise durch ein geringes Freilaufen und durch ein Auf-einem-Haufen-stehen bedingt.
Wenn wir auf das Tor warfen, wurde meist verworfen, auf den Mann im Kasten geworfen oder vom Torwart der Ball abgefangen. Vor allem in der oberen Hälfte des Tores war der Hüter von Mölkau sehr erfolgreich. Noch dazu gab es vermehrte Würfe von zu weit außen, die nicht hätten sein müssen.
Wir wissen also, dass wir im neuen Jahr in den ersten Trainingseinheiten das Hauptaugenmerk auf einen guten Angriff legen wollen. Dabei ist die Deckung natürlich nicht zu vernachlässigen. Hier haben wir jedoch große Fortschritte gemacht, sodass wir ruhig öfter mal Zielen und Freilaufen üben dürfen.
Allen Kindern hat das Spielen Freude bereitet und ihrer Meinung nach sind 40 Spielminuten mit 12 Kindern viel zu kurz. Und auch wenn wir die letzten beiden Spiele verloren haben: Im neuen Jahr können wir gleich am 7.1. wieder zeigen, was in uns steckt.

Die Trainer
SC DHfK I - SC DHfK II 27:17
SC DHfK II - HSG MoGoNo II 19:12


Licht und Schatten

Zwei Spiele in zwei Tagen wie sie unterschiedlicher nicht sein konnten. Letzten Donnerstag trafen im Nachholespiel die beiden E-Jugend Teams der SC DHfK aufeinander. Im Vorfeld wurde schon viel diskutiert. Auf der einen Seite: Die haben doch gar keine Chance - auf der anderen Seite: Ich habe keinen Bock weil wir doch sowieso verlieren! Die Trainer mussten sich etwas einfallen lassen und so wurde die Mannschaft der E2 motiviert indem eine Niederlage mit weniger als 10 Toren als Sieg gewertet werden kann. Das Spiel ging wie erwartet los. Die E1 zog leicht mit einigen Toren davon und wurde in ihrem Spielfluss durch ängstlich wirkende E2-Spieler auch nicht weiter daran gehindert. Mit zunehmenden Spielverlauf legten wir unseren Respekt nach und nach ab und kamen durch viel Laufarbeit und großen Einsatz zu zahlreichen Ballbesitzen. Weite Teile des Spieles war man auf Augenhöhe und konnte sich zunehmend mit sehenswerten Aktionen beweisen. Das Spiel forderte alles von uns ab und wir hielten die zweite Halbzeit den 10-Tore-Abstand konstant. Es wurde sich nichts geschenkt und hart aber fair um jeden Ball gekämpft. Am Ende mussten wir uns gegen die stark spielenden Jungs aus der E1 geschlagen geben, konnten aber durch die gezeigte Leistung die Halle mit erhobenen Hauptes verlassen. Beim gemeinsamen Mannschaftsfoto zeigte man dann wieder Geschlossenheit und die ein oder andere Stichelei im Vorfeld war schnell vergessen.



Zwei Tage später kam es dann zum nächsten Punktspiel gegen die zweite Mannschaft von MoGoNo. Im Vorfeld dieses Spieles haben sich wahrscheinlich einige Spieler zu sehr mit der Tabelle beschäftigt und dachten an einen Selbstläufer. Von der ersten Minute an liefen wir den Spielern von MoGoNo nur hinterher, vorausgesetzt wir mussten wo sich unser Gegenspieler gerade auf dem Feld befindet. Unsere Gegner war schneller, frischer und vor allem sah man ihnen an das sie das Spiel unbedingt gewinnen wollten - was am Ende wahrscheinlich auch verdient gewesen wäre. Viele von uns waren sich des Sieges sicher und traten nicht annähernd mit der nötigen Bereitschaft auf wie noch zwei Tage zuvor. Das ärgerte die Trainer und auch einige Zuschauer. Dieses Spiel zeigte wieder das wir noch lange nicht so weit sind wie einige beim Blick auf die Tabelle zu denken wagen und das wir doch in jedem Spiel auf uns schauen sollten bevor wir Gegner nach ihrem Tabellenstand beurteilen. Ein Lob an die zweite Vertretung der MoGoNo für ihren tollen Einsatz.

Die Trainer
SC DHfK II - NSG Mockau/LVB 20:14

Spiel 8, Sieg 8

Am vergangenen Wochenende gewannen wir mit 20:14. Das Zielwerfen auf das Tor klappte in diesem Spiel schon besser, als in den vergangenen. Jedoch war das Zielwerfen und Zuspielen untereinander durch einige Unkonzentriertheiten geprägt. Die 14 Gegentore sind vor allem einer oftmals träumenden Abwehr zuzuschreiben. Manchmal war der zu deckende Gegenspieler zu weit weg und manchmal vergaßen wir uns zu orientieren, wo der Ball ist. Dann ist es schon vorgekommen, dass wir noch fleißig abwehrten, obwohl wir uns schon wieder im Angriff befunden haben. Positiv waren die Versuche auf das Tor mit einem Schlagwurf zu werfen. Wenn wir diesen Wurf jetzt weiter versuchen und üben, dann beherrschen wir in Zukunft eine schwierige Wurfart sicher.
Am 08.12. (Donnerstag) werden wir gegen unsere E1 spielen. Die E2 ist schon ganz aufgeregt. Zumal ist die E1 deutlicher Tabellenführer und zum anderen kennen sich die meisten Spieler untereinander. Für unsere E2 wird dieses Spiel das schwierigste der Saison. Wir hoffen viel dazu zu lernen.

SC DHfK II - TSG 1861 Taucha 31:18

Üben, probieren und versuchen

Beim Spiel gegen Taucha sah man nach den ersten 10 Minuten, dass wir das Spiel gewinnen würden. Von da an gaben wir unseren Spielern kleine Einschränkungen bezüglich der Torwurfart. Da alle gerne während eines Fluges aufs Tor werfen, wird der Schlagwurf sehr vernachlässigt. Zumal der lange Arm von hinten oben gerne zum kurzen Arm von schräg unten wurde. Es sollte nur noch im Schlagwurf geworfen werden. In diesem Spiel sah man recht deutlich, wer diesen Wurf unter Druck technisch sauber ausführen kann. Leider war das die Minderheit der E2. Das nehmen wir uns zu Herzen und werden in den kommenden Trainingseinheiten auf den Schlagwurf und seine saubere Ausführung besonders eingehen. Wir gingen mit 16: 04 in die Halbzeitpause. Nachdem unsere Torwarte der ersten Halbzeit eine gute Leistung zeigten, war das in der zweiten etwas anders. Dank etlicher Nachfragen durften sich Spieler im Tor ausprobieren, die auf dem Feld besser aufgehoben sind. Im Gegensatz zu den ersten 20Minuten ließen wir nun 14 Gegentore zu. Daraus wird leider ersichtlich, wie sehr wir uns bei der Abwehr noch auf unsere Torwarte verlassen. Trotz unschöner Äußerungen von gegnerischen Elternteilen gegenüber den Schiedsrichtern und demotivierender Zurufe zu eigenen Spielern der Taucha-Jugend, ließen sich unsere Spieler nicht verwirren. Da ist man gleich dankbar für unsere Eltern der E2. Das Spiel war insgesamt schön mit anzusehen und die Freude der E2 am Spielen macht gute Laune.

Flinke Rehe und blinde Maulwürfe

HSG MoGoNo - SC DHfK II 10:17

Früh morgens um 8.45Uhr haben wir in unserer Heimspielhalle ein Auswärtsspiel gewonnen. Die Bewegung, die unsere Jungen (dieses Mal waren es wirklich nur Jungen) zeigten, war schön mit anzusehen. Der Sonnenschein half uns am Sonnabendmorgen flink zu sein. Müdigkeit war unseren Beinen nicht anzumerken. Leider war der Kopf mit seinen Gedanken noch im warmen Bettchen. Dies zeigte sich in kleinen Unaufmerksamkeiten. Ein paar technische Fehler wurden gemacht und einige Zuspiele waren ungenau. Das war jedoch alles nur halb so schlimm. Deutlicher war der Zustand unseres halbwachen Gehirns beim Torwurf erkennbar. Unkontrolliert wurde verworfen und MoGoNo somit liebevoll die Möglichkeit einer Spielstandnähe gegeben. Die ersten zehn Minuten des Spiels könnten auch die Überschrift tragen: „So oft wir in den Ballbesitz kamen, so oft vertan wir die Chance ein Tor zu werfen“. Da die Spielzeit zum Glück insgesamt 40 Minuten zählt, brauchen wir diesem Bericht nicht den genannten Titel geben. Nach den beschriebenen ersten Minuten des „Torauslinienballs“ konzentrierten wir uns und warfen teilweise besser. Leider kann man dennoch nicht sagen, dass die gesamte Mannschaftsleistung bezüglich des Zielwerfens gut war. Wer aufmerksam die Spielberichte gelesen hat, kann feststellen, dass dies ja unsere Königsdisziplin ist. Gut, das ist vor allem eine Kritik an die Trainer.
Die Verteidigung hingegen klappte recht ordentlich. Viele Bälle wurden von uns abgefangen. Es wurden auch schöne Aktionen des Spielens miteinander gezeigt. Doch auf der anderen Seite haben wir oft noch das Problemchen erst einmal selber zu Prellen, anstatt zu Gucken, ob jemand besser steht. Anscheinend wollen wir es erst mal richtig ausnutzen den Ball in der Hand zu halten.
Dennoch: Blickte man auf das Spielfeld erkannt man, wer das beweglichere Team war. Im Vergleich zur letzten Saison, in welcher wir gegen die gleiche Mannschaft gespielt haben, lässt sich ein erheblicher Entwicklungssprung feststellen. Das freut uns sehr und wir hoffen, dass es so weiter geht.

SC DHfK Leipzig - HSG Rückmarsdorf 28:10

Gute Leistung mit ein paar Patzern

Am Sonnabend bestritten wir unser 5. Spiel und gewannen deutlich gegen Rückmarsdorf. Da wir neun Aktive waren, konnten alle recht viel spielen. Insgesamt war die gezeigte Leistung der E2 solide. Wir waren die erfahrenere Mannschaft. Es gab gute Einzelaktionen sowie ein schönes Spielen mit-einander. Dennoch zeigte uns die Partie, woran wir noch arbeiten müssen. Zum einen ist das unsere Einstellung. Weil wir unsere Überlegenheit schnell bemerkten, konzentrierte sich die E2 mehr auf das Torwerfen als auf die Deckung. Die 10 Gegentreffer hätten nicht sein müssen. In den Köpfen einiger Spieler flammte die Idee auf unbedingt nach vorne zu stürzen um Tore zu werfen. Bei dem wenig ausgeklügelten Einfall vergaßen wir dabei nur, dass unsere Mitspieler auch noch Anspieler brauch-ten. Auch das schnelle Zurücklaufen bei Ballbesitz des Gegners vernachlässigten wir zeitweise.
Die ersten Punkte auf unserer To-Do-Liste für das Training also:
- Einhämmern, dass eine gute Deckung sehr wichtig ist,
- den Mitspielern entgegenlaufen zum Anspielen und
- schnelles Umschalten von Angriff auf Abwehr.
Die 2 Spieler, die das Spiel minutenweise von der Auswechselbank beobachteten, verstanden die Trainerkritik und riefen den Mitspielern sogar die Fehler zu. Mit dem ersten Schritt aufs Spielfeld schien sich dieses Verständnis bei einigen jedoch zu minimieren. Es liegen eben manchmal Welten zwischen der Theorie und Praxis.
Auf dem Weg zum gegnerischen Tor wurden ein paar kleine technische Fehler gezeigt. Wenn wir dann bis zum Tor vorgedrungen sind, wurde uns bewusst, dass unser Zielwerfen zu perfektionieren ist.
Alles in allem hat uns das Spielen und zugucken Spaß gemacht. Auch wenn der Bericht sehr kritisch ist, kann man zufrieden sein mit der gezeigten Leistung der E2. Wir wissen, was wir noch üben müs-sen und im wahrsten Sinne des Wortes bleiben wir am Ball.
TSG Schkeuditz - SC DHfK 5:13

Handball, wie vor einem Jahr

Am Sonnabend spielten wir auswärts in Schkeuditz. Während der gesamten 40 Minuten zeigten wir uns im Vergleich zu früheren Spielen deutlich leistungsschwächerer. Über die Gründe lässt sich nur mutmaßen. Vielleicht lag es daran, dass das Frühstück zu lange her war (Anpfiff des Spiels: 12.30Uhr) oder der Magen vom Mittag zu voll war. Die E2 bewegte sich in den ersten 10 Minuten des Spiels unmerklich. Das galt für die Deckung, als auch für den Angriff. Jedoch muss zur Verteidigung der Kleinen gesagt werden, dass sich die gegnerische Mannschaft nicht allzu oft des Abwehrverhaltens einer Manndeckung bediente. Mit einem blockierten 6m-Kreis können wir noch nicht umgehen. Es ergeben sich eben nicht so schnell Lücken, um den Ball ordentlich ins Tor zu werfen. In den nachfolgenden Minuten wurden wir etwas beweglicher. Ein paar schöne Aktionen waren dabei. Unsere Torwarte hielten die Bälle ebenso gut. Doch so oft wir uns auch den Handball vom Gegner eroberten, so oft misslangen Angriffe durch grobe Fehler. Zum Beispiel wurden gerne ein paar Füßchen zu viel gesetzt oder der Ball während des Prellens zwischendurch wie selbstverständlich gefangen. Übrigens klappte das Fangen und Werfen auch schon einmal besser. Viele Torwürfe unsererseits fanden leider nicht den Weg ins gegnerische Tor. Zum einen ist der Torwart von Schkeuditz recht geübt. Vor allem aber wissen wir immer noch nicht, wo die Ecken vom Kasten sind oder werfen am Riesentor vorbei. Positiv ist, dass sich die E2 stets bemüht fair zu spielen. Dennoch gab es eine Verwarnung und die ersten 2 Hinausstellungen für uns. Und zwar müssen wir noch lernen, die drei Meter bei einem Freiwurf vom Gegner konsequent einzuhalten. Trotz der zahlreichen Technikfehler waren wir die leistungsstärkere Mannschaft auf dem Feld und haben verdient gewonnen, auch wenn das Spiel relativ schleppend voran ging.

Die Trainer

SC DHfK Leipzig II - SV Regis Breitingen 28:11

Sieg mit Licht und Schatten

Nach den ersten beiden gewonnen Spielen war nun die Mannschaft vom SV Regis-Breitingen zu Gast in Möckern.
Unsere Jungs brachten sich bereits beim Spiel der E1 in Stimmung und waren hoch motiviert nun endlich selbst aufs Parkett zu dürfen. Nach einer deutlichen Steigerung am letzten Wochenende beim Spiel in Zwenkau und der zunehmeden Konzentration im Training waren auch die Trainer überzeugt die nächsten zwei Punkte einzufahren.
Doch es kam wie es kommen musste. Die ersten Minuten verbrachten wir wieder damit uns auf dem Spielfeld zurecht zu finden und zu merken das der Ball unser Freund ist und nicht eine heiße Kartoffel. So nach und nach hatte dann auch jeder seinen Gegenspieler und wir brachten den Ball das eine und andere Mal im gegnerischen Tor unter. Mir steigerden uns zunehmend gegen eine hart und körperbetont spielende Regis Mannschaft sodass das Spiel am Ende doch recht deutlich zu unseren Gunsten entschieden war. Trotz des hohen Sieges sollten wir weiterhin wieder nur auf uns schauen und versuchen unsere mehrfach guten Leistungen zu stabilisieren.

Die Trainer

SG Germania Zwenkau – SC DHfK Leipzig II 11:15


Deutliche Steigerung

Am Sonntag fuhren wir zu unserem ersten Auswärtsspiel der Saison. Da Zwenkau am vergangenen Wochenende auswärts siegte, stellten wir uns auf ein schweres Spiel ein. In Zwenkau angekommen überraschte Nils, der uns selbst bei Auswärtsspielen unterstützen wollte. Als dritter Trainer auf der Bank erledigte er einen sehr guten Job. In den ersten 10 Minuten des Spiels zeigte die E2 trotz kurzzeitiger Träumereien eine gute Manndeckung. Zum Glück, denn der Ball wurde anfangs nur recht zaghaft in Richtung des gegnerischen Tors gebracht. Ebenso fiel das gezielte Werfen nicht ganz leicht. Bemerkenswert sind die vielen hohen Bogenlampen, die während des gesamten Spiels gezeigt wurden. Jeder Basketballtrainer wäre stolz. Bei einem 10cm – größeren Torwart hätten uns wertvolle Tore gefehlt. Im zweiten Teil der ersten Halbzeit wurde oftmals in der Deckung geschlafen, obwohl wir uns eigentlich wach gespielt hatten. Wir gingen mit einem Unentschieden in die Halbzeitpause, nicht zuletzt wegen der ordentlichen Torwartleistung. Nach der Pause war die Verteidigung wieder besser. Es zeigte sich, dass es doch gut ist, wenn jeder bei seinem Gegenspieler klebt. Sehr viele Bälle fanden nicht den Weg in unser Tor, weil sie vorher von uns abgefangen wurden. Auch wenn nicht jeder erkämpfte Ball ein Tor bedeutete (Bogenlampen, Ecken verfehlt, Fangeball mit dem Torwart…), war die Aktivität und gezeigte Aufmerksamkeit schön mit anzusehen. Sogar ein paar technisch schön ausgeführte Schlag- und Sprungwürfe wurden von der E2 dargeboten. Mit zunehmender Minutenzahl wurden wir schusseliger und ließen den Gegner ein paar Tore werfen. Dennoch reichte es für einen 15:11 – Sieg. Im Vergleich zum Beginn der letzten Saison ist durchaus eine deutliche Entwicklung der E2 zu bemerken. Bedenkt man das Alter der Zwenkauer Spieler (geb. 2001), zeigten wir eine solide Leistung. Gegenüber zum vorherigen Heimspiel gegen Eilenburg waren wir frischer und konzentrierter. Es machte allen Beteiligten Spaß, vor allem aber den Kindern.

Die Trainer
SC DHfK Leipzig II – VfB Eilenburg 19:17

Mit einem „blauen Auge“ davongekommen

Am Wochenende begann nun die von allen herbeigesehnte neue Saison. Endlich ging es wieder auf Torejagd. Drei neue Spieler, Theo, Hannes und Carlo verstärkten zudem die neue E2. Auch Nils kam nun endlich zu seinem ersten richtigen Punktspiel nachdem er ein Jahr am Alternativen Spielbetrieb erfolgreich teilnahm und nun sein Können nun unter Beweis stellten wollte. Auch auf der Trainerbank war ebenfalls ein neues Gesicht zu sehen. Der andere kleine Nils wollte seine Mannschaft hautnah unterstützen und nahm prompt die Position des Co-Trainers für sich ein. Alle waren voller Vorfreude.
Doch von einer erwarteten Euphorie auf dem Spielfeld war über weite Strecken nicht viel zu sehn. War die Pause zu lang, die Aufregung zu groß oder einfach nicht bei der Sache??? Diese Frage konnten die Trainer sich bis heute nicht beantworten. Einige Spieler waren wohl noch im Halbschlaf. Es fehlte die nötige Frische in den Beinen und im Kopf. Meistens liefen wir unserem Gegner nur hinterher oder es fehlte gänzlich die Zuordnung. Wir bewegten uns nur mühsam nach vorn und folglich fehlten die benötigten Anspielstationen. Nur langsam fanden wir ins Spiel auch Dank eines stark haltenden Carlo im Tor. Der Ball lief nun besser und auch hinten konnte man nun ansatzweise eine Abwehrarbeit erkennen. Durch einige sehenswerte Konter in Folge holten wir schnell auf und konnten letztendlich sogar die Führung übernehmen. Am Ende wurde es sogar noch ein richtiger Krimi. Die zahlreichen Eltern und Fans hielten die Spannung kaum noch aus. Sie feierten frenetisch jeden Ballgewinn und jedes Tor. Sie leideten mit uns bei jedem der 10 Lattentreffer!!!
Trotz des letztendlich verdienten Sieges und der Ansicht: „…es geht doch!“ sind die Trainer nicht ganz zufrieden mit der gezeigten Leistung. Aber wir sind guter Hoffnung für die kommenden Spiele. Wenn wir es schaffen im Training die Anweisungen und Hinweise der Trainer umzusetzen und lernen uns noch mehr zu konzentrieren dann wird sich schnell zeigen welches Potential in der E2 steckt. Am Sonntag ist bereits das nächste Punktspiel. In Zwenkau erwartet uns ein schwerer Gegner, der mit der letztjährigen Mannschaft nicht zu vergleichen ist. Doch wir sind überzeugt dass dann eine andere Mannschaft auf dem Parkett steht als zuletzt. Eine Mannschaft die zeigen will was sie kann und Spaß hat am Spielen.

Die Trainer












6. Goitzsche Cup der männlichen Jugend E

Zur frühen Morgenstunde machten sich die E1 und die E2 auf den Weg nach Wolfen zum Vorbereitungsturnier. Eine Woche vor Saisonstart wollten die Trainer im Wettkampf testen, was schon gut umgesetzt werden kann und wo es noch Trainingsbedarf gibt. Die E2 hatte gleich das erste Spiel gegen die HSG Wolfen 2000 und im Anschluss die E1 gegen SV GW Wittenberg. Beide Teams brachten nicht ihre Leistung aus dem Training. In der Abwehr fehlte die nötige Laufarbeit, um den Gegner vom Tor fern zu halten, und im Angriff die Zielgenauigkeit bei den Pässen und den Torwürfen. So gingen beide Spiele deutlich verloren. Da wir dem Spielplan zu folge gut 2h Pause hatten bis zum nächsten Spiel, erfolgte eine Trainingseinheit auf dem Tartanplatz. Manndeckung und Passspiel waren das Ziel der Übung – vielleicht lag es an der Uhrzeit, vielleicht an der Hitze, aber so recht funktionierte es nicht. Da Delitzsch nicht anreiste, wurde der Spielplan umgestellt und man zog das Spiel der E1 gegen SG Eintracht Glinde vor. Auch in diesem Spiel lief es noch nicht so recht. Das lag unter anderem an der Situation, dass wir nur 12 Minuten Spielzeiten hatten und mit dem Ausfall von Delitzsch für die E1 ein Spiel wegfiel. Also sollte jeder seinen Spielanteil bekommen. Die Wechselei brachte Unstimmigkeiten in die Abwehr, da der Gegner Leibchen trug und man die Nummern schwer erkennen konnte. Anschließend spielte die E2 gegen TuS Mockau. Die Mannschaft war nur mit 6 Spielern angereist und borgte sich bei der E2 immer ein paar Spieler zur Hilfe aus. In diesem Spiel konnte die E2 auch zeigen, dass sie Handball spielen kann und gewannen verdient mit 1:7. Es folgte eine 2stündige Pause für die E1, so dass wir uns zu einem Fußballspielchen auf dem Tartanplatz trafen. Die E2 schloss sich der Aktion an und es wurde ein munteres Spielchen. Währenddessen gab es von Seiten der Turnierleitung zwei Vorschläge für die Fortführung des Turniers. Entweder spielen wir weiter im Staffelsystem und Überkreuzspielen oder wir erweitern den Spielplan im Sinne „Jeder gegen Jeden“. Nach der Befragung aller Trainer entschied man sich für die „Jeder gegen Jeden „-Variante. Die E2 hatte 13:15 Uhr das nächste Spiel gegen JSpG HBC Wittenberg Apollensdorf. Nach 12 Minuten verloren die Jungs denkbar knapp mit einem Tor (4:5). Die E1 übte sich im Tore werfen unter freiem Himmel. Der Gastgeber hatte für die spielfreien Mannschaften eine Hüpfburg aufgebaut, so dass keine Langeweile aufkam. 14:15 Uhr stand dann das Spiel gegen einander auf dem Plan. Mit großen Spielanteilen für die etwas Leistungsschwächeren der E1 gewannen diese mit 8:3 gegen die E2. Nach einem Spiel Pause ging es für die E1 weiter mit der Partie gegen TuS Mockau. Auch in diesem Spiel zeigte sich die Überlegenheit in der Spielstärke (13:0). Die E2 musste im folgenden Spiel gegen SV GW Wittenberg ran. Die Trainer monierten das Umschalten vom Angriff in die Abwehr. Zu langsam fanden die Spieler nach dem Ballverlust zu ihrem Abwehrspieler. Am Ende stand ein 0:10 auf der Anzeigetafel. Nach weiteren zwei Spielen war wieder die E1 an der Reihe mit dem Spiel gegen JSpG HBC Wittenberg Apollensdorf. Auch in diesem Spiel konnten die Jungs der gegnerischen Mannschaft nicht viel entgegensetzten. Mit einer guten Manndeckung, dicht am Gegner, eroberten wir viele Bälle und machen leichte Tore. Nach einem weiteren Spiel hatte die E1 ihr letztes Spiel gegen die HSG Wolfen 2000. In diesem Spiel ging es für die Jungs um Platz 3. Mit dieser Motivation standen die Jungs ordentlich unter Strom und ließen sich den Pokal nicht mehr nehmen. Nach dem 6:10 Sieg war die Freude riesig über das Erreichte. Die E2 hatte das vorletzte Turnierspiel gegen den Turnierzweiten und musste sich mit einem 8:0 geschlagen geben.

Alles im Allen wissen die Trainer jetzt wo die Stärken und Schwächen der Teams liegen und hoffen, dass man da noch bis zum Saisonstart nächstes Wochenende einiges verbessern kann.

In diesem Sinne viel Erfolg für die Spiele in der Saison.

Lipsiade Endrunde- Nichts für schwache Nerven
Wie schon zur Vorrunde trat ein ballverliebtes und siegeshungriges Mixteam verstärkt durch Elias und Jannik aus der E1 zur Endrunde an. Das erste Spiel war ausschlaggeben dafür, ob wir in unserem zweiten Spiel um Platz 1 oder 3 kämpfen würden.

SC DHfK Leipzig – MoGoNo (25:06)

Mit MoGoNo trat uns eine sehr junge und unerfahrene Mannschaft gegenüber, die unseren Jungs und Mädels nicht viel entgegen zusetzten hatten. Mit schnellen Ballgewinnen und einem schönen Passspiel nach vorne, erzielten wir ein Tor nach dem anderen. Bereits zur Halbzeit führten wir 13:02. Nach dem Seitenwechsel konnten die eingewechselten Spieler nahtlos anknüpfen und bauten den Vorsprung weiter aus. Am Ende freuten sich alle über den deutlichen 25:06 Sieg und den damit verbundenen Einzug ins Finale.

Im folgenden Spiel Eilenburg gegen Mölkau wurde unser Finalgegner ermittelt. Mölkau konnte sich deutlich durchsetzten, so dass das Finale eine spannende Partie werden wird.

Bevor wir Platz 1 ausspielten, kämpften MoGoNo und Eilenburg um Platz3, den sich am Ende Eilenburg sicherte.

SC DHfK – Mölkau - Finale mit Gänsehaut

Die Motivation war hoch, war man Mölkau in der Saison doch immer unterlegen gewesen. Der Einstieg ins Spiel gelang super. Jannik konnte gleich die ersten Würfe parieren und wir sie im Gegenzug im Tor unterbringen, so dass wir 2:0 führten. Doch Mölkau zog schnell nach und nutzte die kleinen Schwächen unserer Abwehr gekonnt aus. Das Unentschieden 2:2 motivierte Mölkau zunehmend und so bauten sie ihre Führung aus 2:4, 3:6. Kurz vor Ende der ersten 12 Minuten verkürzten wir die Führung auf zwei Tore (5:7). In der Halbzeitansprache wurde mehr Disziplin in der Abwehr gefordert. Kristin wies deutlich darauf hin, dass wir das Spiel nur gewinnen können, wenn wir in der Abwehr jeder unseren Gegenspieler haben, sonst wird es sehr schwer werden. Nach Wiederanpfiff dirigierte und lenkte auch Jannik unser Torhüter mit lauter Stimme die Abwehr. Das und gute Paraden seinerseits ermöglichten uns den Ausgleich 7:7. Doch Mölkau wollte genauso sehr die Goldmedaille wie wir und gab sofort wieder Kontra 8:11. Die letzten Minuten des Spiels gehörten uns. Jannik hielt wie ein Weltmeister und wir kamen Stück für Stück ran 9:11, 10:11. Kurz vor dem Abpfiff gelang uns das Unentschieden 11:11. Mölkau hatte nicht mehr genug Zeit für einen Torwurf und so ging es in die Verlängerung. Spannung pur und alle fieberten mit. 2 mal 5 Minuten waren nun noch zu spielen. Nicht viel Zeit und jede Aktion kann entscheidend sein. Auch hier fanden wir einen super Start und konnten zur Pause mit 2:0 Führung etwas aufatmen. Doch Mölkau kämpfte bis zum umfallen und schaffte in der zweiten Hälfte ein erneutes Unentschieden 2:2. Wow – ein Finale, der besonderen Art. 5 Schützen jeder Mannschaft traten nun zum 7m-Werfen an. Krimi pur! Yannis fing an – TOR! Doch der Schütze von Mölkau konnte ausgleichen 1:1. Nils, einer unsere jüngeren Spieler hatte ebenso den Mut und scheiterte nur knapp. Da Jannik den nächsten Ball ebenfalls halten konnte, blieb es beim 1:1. Der nächste war Jason, luftanhalten und – TOR! Ein Jubel ging durchs Publikum und die Mannschaft. Konzentration. Jannik wieder im Tor… gehalten… Wahnsinn 2:1. Nun war Jannik selber mit werfen dran. Der Ball flog weit übers Tor, aber ohne groß den Kopf in den Sand zu stecken, stand er wieder im Tor und hielt den nächsten 7m der Mölkauer. Es blieb beim 2:1. Die beiden letzten Schützen traten an. Zuerst unser Max, doch leider kein Tor. Der letzte Werfer, alle waren nervös, sollte das jetzt die Entscheidung sein oder würde das 7m Werfen weiter gehen. Jannik voll konzentriert und – GEHALTEN!!!!!!

Sieg in einem super spannenden Finale. Alle fielen über Jannik her und bildeten einen riesen Haufen sich freuender und jubelnder Kinder. Ein Herzschlagfinale mit einem Sieg, den sich die Jungs und Mädels verdient haben.



Anschließend fand die Siegerehrung statt und jeder erhielt seine Medaille und Urkunde plus einen kleinen Anstecker.
Lipsiade 2011
Vorrunde erfolgreich absolviert

Im Bereich der E-Jugend des Jahrgangs 2001/2002 hat der SC DHfK Leipzig eine Mannschaft gemeldet. Weder die E2 noch die E3 konnten eine komplette Mannschaft stellen. So wurden aus beiden Teams je 6 Kinder zu einer Mannschaft zusammen gewürfelt.
Am 28.05.2011 stand dann die Vorrunde auf dem Plan. Mit Eilenburg und Mockau hatten wir die angenehmere Staffel erwischt, was für das Kennenlernen und Einspielen unsere Mixmannschaft ganz gut war.

SC DHfK Leipzig – Eilenburg 15:5 (9:4)
9 Uhr standen wir den Jungs und Mädels aus Eilenburg gegenüber. Die ersten Minuten waren sehr ausgeglichen. Unsere Spieler und Spielerinnen machten erste Erfahrungen im Zusammenspiel, welches zu Beginn noch etwas haperte. So kam auch Eilenburg immer wieder zu Torchancen, die sie für sich nutzen. Bis zum 4:4, dann fand sich unsere Mixmannschaft immer besser zusammen und konnte durch gutes Abwehrverhalten aller Spieler und schönen Toren von Jason, Jonas, Nils und Carlo mit 9:4 in Führung gehen. Nach 12 Minuten wurde kurz Luft geholt und komplett gewechselt. Jason machte, wie Peter in der ersten Hälfte, eine gute Figur im Tor. Die Abwehr stand gut, so dass Eilenburg nur noch ein Tor in der zweiten Hälfte erzielen konnte. Wir konnten uns noch öfter durchsetzen und warfen 6 weitere Tore. Am Ende stand es 15:5 für unsere E-Jugend.
Der erste Schritt in Richtung Endrunde war damit getan und nach 10 Minuten Erholungspause folgte der zweite.

TuS Mockau – SC DHfK Leipzig 3:31 (1:13)
Das gute Zusammenspiel des ersten Spiels setzte sich im nächsten fort. Die junge Truppe von Mockau hatte nicht viele Chancen. Uns fiel es nicht schwer, den noch etwas unsicheren Spielern des Gegners den Ball abzunehmen und auf deren Tor los zu marschieren. Tim bewies eine gute Spielübersicht und konnte mit genauen Pässen zum freien Mitspieler zu schönen Toren mit beitragen. Max R., welcher im ersten Spiel nicht so viel Glück hatte, konnte in diesem Spiel gleich drei schöne Toren erzielen. In die Pause ging es bei einem Stand von 1:13. Die hohe Führung und die doch recht deutliche Überlegenheit verführten den Gegenspieler in der Abwehr öfter mal stehen zu lassen und auf den Ball zu spekulieren. Wegen der Unerfahrenheit der Mockauer Spieler warfen diese trotz unserer Unaufmerksamkeiten keine Tore. Nils hatte im Tor nicht allzu viel zu tun: Sollte der Ball dennoch den Weg bis zu ihm gefunden haben, leitete er mit langen Pässen erfolgreiche Konter ein. Am Ende freuten sich alle über den hohen 3:31 Sieg und den Einzug in die Endrunde.

Am 18.06.2011 werden wir dann sehen, welche Mannschaften es aus der anderen Staffel in die Endrunde geschafft haben. 13 Uhr werden wir dem Staffelzweiten in der Brüderstraße gegenüber stehen. Je nachdem ob wir gewinnen oder verlieren, spielen wir dann um Platz 1 oder 3. Gegen 16 Uhr wird die Siegerehrung erfolgen.
sg

SC DHfK Leipzig III – TSG Taucha 12:23

In den vergangenen 2 Monaten erlebten die Spieler der E3 sowie weitere Beteiligte, wie Eltern, Freunde, Trainer, Schiedsrichter, Kampfrichter, Hallenwarte, Wetterfrösche usw. an den Wochenenden verschiedenste Situationen, die den Charakter der Sportart Handball mal mehr und mal weniger erkennen ließen.
Keines der Spiele war langweilig, jedes unterschied sich von den anderen. In einigen Wettkämpfen klappte die Verteidigung erst gegen Ende, in anderen gar nicht und im nächsten Spiel fragte man sich, ob im Training ständig die Abwehrarbeit geübt wird, so gut wie die klappte. Genauso verhielt es sich auch mit dem Angriff. Zeitweise erkannte man, dass es sich um eine Mannschaftssportart handelt. Doch kam einem oftmals der Gedanke an eine Individualsportart. Ob nun gezielt auf das Tor geworfen oder der Ball vertrauensvoll dem gegnerischen Torwart in die Hand gedrückt wurde, hing ganz von der Tagesform ab. Ja, auf unsere Variabilität ist verlass, wie auf den Sonnenschein nach dem Regen.
Dennoch lässt sich durchaus eine Verbesserung der handballspezifischen Kompetenzen erkennen. Im letzten Spiel gegen Taucha zeigten die kleinen Großen was sie schon können und das war eine ganze Menge. Durch ein ordentliches Zusammenspiel gelangte der Ball durch gezielte und technisch gut ausgeführte Würfe in das Tor des Gegners. Zugegeben, einige fragwürdige Würfe und Aktionen waren dabei, aber wer ist schon perfekt. Vor allem die gut funktionierende Abwehr dieses Spiels ist hervorzuheben. Selbst unsere Träumer konzentrierten sich und lieferten eine gute Manndeckung während des gesamten Spiels ab.
Weiter so und dann können wir irgendwann selbst mit unseren kleinen Leistungsschwankungen die Sonne anlachen.

HV Böhlen – SC DHfK Leipzig III 36:17

In der Nacht vom Freitag zum Sonnabend konnten wir vor lauter Aufregung kaum schlafen, denn es stand ein schwieriges Spiel bevor. Wir sollten gegen Böhlen, den Erstplatzierten der Liga, antreten. Noch dazu konnten viele der E3-Truppe nicht an dieser Mut- und Motivationsprobe teilnehmen. Doch glücklicherweise haben uns Maximilian, Elias und Falk aus der E1 ausgeholfen. Dafür an dieser Stelle ein Dankeschön. Da wir nicht gerade die Favoritenrolle einnahmen, verdutzten unsere Spieler in den ersten Minuten den Gegner. Nach 10 Minuten stand es 8:5 - und zwar für uns. Diesen Spielstand haben wir unserer anfänglichen Schnelligkeit zu verdanken, die jedoch mit zunehmender Spieldauer nachließ. Den Böhlener Jungen hingegen kam ihre trainierte Ausdauer zugute und sie fingen an das Spiel zu bestimmen. Jedoch müssen wir uns um die Ausdauer unserer Spieler keine Sorgen machen, diese ist ein Leben lang trainierbar, sondern eher um den Umstand, dass das Spiel bis auf Ausnahmen mehr von Alleingängen und weniger von einem Miteinander bestimmt war. Das ist schade, da es in früheren Spielen schon besser geklappt hat. Dagegen ist wieder einmal der gezeigte Kampfgeist hervorzuheben. Bis zum Schluss wurde wacker gespielt, obwohl sich die kleinen Kämpfer ungerecht vom größten Mann auf dem Spielfeld behandelt gefühlt haben. Aber wir müssen eben auch noch lernen, nicht alle Schuld von uns zu weisen.
Trainingslager in Potsdam

Vom 08. bis 10. April erlebten Kinder, Eltern und Trainer aufregende Tage in der Landeshauptstadt. Dank Paul und seinen Eltern durften unsere E3-Spieler unüblich schüchtern mit den Großen des 1.Vfl Potsdam zum Punktspiel gegen Rostock einlaufen. Da konnten sie sich anständig vom Publikum bejubeln lassen. Das waren sie durch die rege Beteiligung von Eltern und Freunden bei eigenen Punktspielen zwar schon gewohnt, trotzdem rannten sie wie scheue Rehe anschließend ganz schnell vom Feld. Nach dem späten Spiel und einem längst verpassten Treffen mit dem Sandmännchen gingen wir schnell ins Bett, damit wir ausgeruht ins morgige Turnier starten konnten. Dieses Turnier wurde vom 1.Vfl Potsdam ausgerichtet. Doch anscheinend waren wir zu ausgeruht oder hatten zu gut gefrühstückt, denn im ersten der vier Spiele des Turniers waren alle noch sehr träge und zeigten nicht was sie konnten. Wir mussten uns noch einmal erinnern: Ach ja, Handball stand auf der Tagesordnung. Das spielt man mit einem Ball und miteinander. Nun gut, dann auf in die nächsten Spiele. Das Frühstück war nun schon eine Weile her und so standen die Chancen für eine ordentliche Konzentration gut. Dies bestätigte sich glücklicherweise. Mit jedem Spiel gewannen wir an Sicherheit und arbeiteten immer besser als Team zusammen. Das beste Spiel lieferten wir gegen Berlin und schließlich wurden wir 2. von 5 Mannschaften(Potsdam I und II, Brandenburg, Berlin - Spandau).
Obwohl insgesamt 80 Minuten Handball gespielt wurde, war keine Müdigkeit zu spüren, im Gegenteil. So nahmen die Spieler Brasiliens und Deutschlands am Sonnabendnachmittag das Fußballfeld bei schönstem, windigem Sonnenschein für ein Freundschaftsspiel ein. Den sportlichen Abschluss krönte ein 2-Felderballmatch der Kleinen gegen die Eltern. Ganz knapp und nur mit extrem viel Glück gewannen die Älteren. Abends wurde dann beim Italiener das strategische Vorgehen für das Spiel gegen Potsdam am nächsten Morgen ausgeklügelt.
Durch genügende Auswechselspieler und mehr Erfahrung gewannen wir bei diesem Spiel am Sonntag an Motivation. Positiv ist, dass es bei Motivation geblieben und nicht zum „Übermbodenschweben“ gekommen ist. Nach ausklingenden Spielchen verabschiedeten sich alle voneinander und fuhren wieder in irgendeine südliche Richtung. An dieser Stelle nochmal ein Dankeschön für die liebe Geburtstagsüberraschung an Kristin. Das T-Shirt wurde übrigens schon getragen: Super. Ebenfalls danke an alle Eltern für die Unterstützung, Organisation und Ermöglichung des Trainingslagers. Bilder
Doch es ist noch nicht genug der Erlebnisse.
Am Dienstag wurden die gemachten Erfahrungen und erworbenen Fähigkeiten des Wochenendes gleich im Nachholspiel gegen MoGoNo angewendet. Und wirklich, es ist eine Verbesserung zur letzten Begegnung mit MoGoNo zu bemerken. Da schon der frühe Abend hereinbrach, war dieses Mal keine Morgenmüdigkeit zu bemerken. Insgesamt waren wir flink und die Deckung klappte gut. Unser einziger Nachteil war unsere Größe. Eigentlich können wir das auch als Vorteil sehen. Es wurde gezeigt, dass wir uns durchaus mit Älteren messen können, somit schon viel gelernt haben. Doch da wir in unserer Leistung noch nicht konstant sind, nahm die Konzentration in den letzten Minuten leicht ab. Deswegen wurden die Torwürfe unplatzierter und vor allem kam es zu recht vielen Fehlpässen. Zusammenfassend ist zu sagen, dass unsere Spieler auf dem richtigen Weg sind (Endstand 16:20).
Üben, üben, üben

SC DHfK Leipzig - Taucha 8:33
Mit einem klaren Abstand gewannen am Wochenende die Mädchen und Jungen aus Taucha. Nach dem ersten Viertel des Spiels war das noch nicht so eindeutig. Wir, die Gastgeber, waren frisch und ausgeruht, trafen das Tor und ließen unseres gut behüten, allerdings mehr vom Torwart als von den Feldspielern. Doch nach der relativ guten Anfangsphase, kam, wie schon des Öfteren, der Einbruch. Unsere Konzentration plumpste wie ein Stein ins Wasser. Dieses Problemchen zeigte sich in einer immer deutlicheren Zielwurfschwäche. Zum Glück war der gegnerische Torwart kein Riese. Schön mit anzusehen jedoch war unsere Bewegung auf dem Spielfeld, auch wenn sich diese im Angriff vor allem nach Beginn der 2. Halbzeit manchmal auf einen kleinen Raum begrenzte. Erwähnenswert ist, dass das Zusammenspiel immer besser klappt. Durch fleißiges Ausschauhalten nach den Mitspielern wurde der Ball in Richtung des Taucha-Tores gespielt. Auch unsere Abwehrarbeit war gegen Ende des Spiels sehr viel besser, als zu Beginn. Daran wollen wir anknüpfen und unsere kleinen Schwächen werden sich durch ein paar Übungen auch noch in Stärken umwandeln.

Aller Anfang ist schwer

Am Ende des Jahres wollen wir es uns nicht nehmen lassen, auf die ersten Spiele der Handballkarriere unserer Jungs und Mädchen zurückzublicken.



Bei unserem ersten Spiel, das wir um Haaresbreite verloren, wurde klar, wie viel alle noch zu lernen haben. Wir merkten, dass sich unsere kleinen Millionentransfers erst akklimatisieren und die ungewohnte Spielbetriebsituation kennenlernen müssen. Unsere Strategie, die es zu verfolgen galt, war die des Miteinanderspielens und der Stärkung des Teamgeistes. Dabei war es wichtig dass die Motivation nicht auf der Strecke blieb denn obwohl wir dem Gegner als freundliche offene Mannschaft oft sehr bereitwillig die Tore schenkten, erkannten wir, dass sich die anderen bedauerlicherweise nicht so verhielten. Beim Handball ist halt nicht alles ein Geben und Nehmen. Daraus lernten wir und drehten im dritten Spiel den Spieß um. Durch ein gutes Zusammenspielen und eine bessere Abwehr gewannen wir nun zum ersten mal, und das auswärts. Die Freude war bei allen riesig. Doch lange konnten wir keine Faxen machen. Schon im nächsten Spiel wurden unsere Starspieler wieder auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt und wir verloren deutlich gegen den Erstplatzierten der Liga. Doch unserer Laune und Lust am Handball sollte das keinen Abbruch tun. Als ein kleiner Höhepunkt des letzten Jahres ist das Spitzenspiel gegen die E2-Jugend des Vereins zu sehen. Auf beiden Seiten wurde tapfer gekämpft, das Spielen und Zugucken bereitete Freude. Bevor die Rückrunde begann, zeigten wir im letzten Heimspiel der Hinrunde, was wir uns angeeignet haben und dass die langweiligen und immer wiederkehrenden Vorträge der Trainer langsam verstanden wurden. Das letzte Spiel des Jahres war zwar eine Auswärtsniederlage, trotzdem lässt sich doch eine stetige Entwicklung bei allen feststellen. Im neuen Jahr wollen wir weitere Spielerfahrungen sammeln und dann gucken wir mal, vielleicht werden unsere Spieler ja Milliardentransfers.

Nun zum Schluss möchten sich Kristin und Daniel bei den jungen Spielern für ihr Durchhaltevermögen und ihre Freude am Spielen bedanken.
Auch den Eltern und Freunden wollen wir einmal ganz herzlich Danke sagen für ihre Unterstützung und Entgegenkommen. Auf ein erfolgreiches und schönes Jahr 2011.

Guten Morgen lieber Handball

11.12.2010 HSV Mölkau - SC DHfK III 33:07
In den vergangenen Spielen haben wir viele bedeutende Erfahrungen gesammelt und so wollten wir beim ersten Spiel der Rückrunde auf jeden Fall besser abschneiden, als in der Hinrunde (04:45).
Um 8:30 am Sonnabendmorgen gaben die Schiedsrichter den Startpfiff. Aufgrund dieser frühen Zeit hatten nicht nur die Trainer mit der Müdigkeit zu kämpfen. Zu Beginn unterlagen, vergleichsmäßig gesehen, unsere Zwerge deutlich. Die gegnerische Mannschaft war zwar größer, vor allem aber schneller. Da haben wir uns kurze Zeit wie Schildkröten gefühlt, die versuchen den Mölkauer Haien hinterher zu schwimmen. Auch die Wurfgenauigkeit und -härte machte unseren Torhütern zu schaffen. Doch obwohl uns schon in die ersten Minuten klar wurde, dass Haie schärfere Zähne haben, ließen wir den Kopf nicht hängen. Es war, als würden wir uns endlich den Morgensand aus den Augen reiben. Zu Beginn der 2. Halbzeit drehten die Kleinsten des Feldes auf und zeigten, was in ihnen steckt. Dafür ein großes Lob, denn trotz des deutlichen Spielstandes gaben sie nicht auf und kämpften um den Ball. Ein paar Minuten schien das Spiel sogar recht ausgeglichen. Am Ende verloren wir zwar das Spiel, jedoch nicht unsere Motivation. Wir haben auswärts besser gespielt als in der Hinrunde und damit das Tagesziel erreicht. Zugunsten aller Beteiligten hoffen wir in Zukunft auf Spiele, bei denen wir unsere Schlafmütze zu Hause lassen können, damit es uns leichter fällt von Anfang an konzentrierter zu spielen.




David gegen Goliath

19.09.2010 - SC DHfK Leipzig III - Mölkau "Die Haie" 6:45
Am Sonntag morgen kam es zum ungleichen Aufeinandertreffen zwischen dem SC DHfK III und dem HSV Mölkau - Die Haie. Uns war (fast) allen klar, dass es diese Saison sehr schwer wird als Neuling in der Kreisliga zu bestehen. Nichtsdestotrotz kamen alle "Räuber" Sonntag morgen gut gelaunt und hoch motiviert zum ersten Punktspiel, auf das die meisten von uns seit mehr als zwei Jahren hingearbeitet haben. Als dann aber der Gegner die Halle betrat war es vorbei mit der ausgelassenen Stimmung. Die Spieler aus Mölkau (Jahrgang 00/01) waren uns (Jahrgang 02/03) körperlich haushoch überlegen, was einige ins Grübeln brachte. Trotzdem waren wir uns alle einig den Kampf gegen diese Übermacht anzunehmen und bis auf den letzten Mann (inklusive Verena) das Feld zu verteidigen. Wie erwartet gerieten wir schnell in Rückstand und auch die Motivation passte sich dem Punktestand an.
Doch mit Hilfe der enthusiastischen Eltern auf den Bänken, fand die Mannschaft nun immer besser ins Spiel und die Zuschauer wurden zunehmend mit sehr sehenswerten Aktionen belohnt. Der Ball lief nun flüssiger, wir bewegten uns mehr auf dem Spielfeld und trauten uns auch auf das Tor zu werfen. Letztendlich mussten wir eine schmerzliche 4:46 Niederlage einstecken. Doch nach wenigen Minuten schwenkte die Enttäuschung um in Motivation, beim nächsten Mal alles besser zu machen. Unabhängig vom Ergebniss gibt es ein großes Lob an die gesamte Mannschaft für die tolle Moral und den nicht endeten Kampfgeist und Willen über das gesamte Spiel. Diese Saison wird für uns und auch für die Eltern ein harter Prüfstein, in der wir alle zusammenhalten und auf die Zähne beißen müssen. Wir haben toll gekämpft und wenn wir weiter so gut trainieren werden wir auch die verdienten Punkte in den nächsten Spielen holen. Weiter so Jungs - und natürlich auch Verena!

So ein Tag - so wunderschön wie heute,...

24.10.2010 - SV Germania Zwenkau - SC DHfK Leipzig III 5:15
Die Vorzeichen für diesen Spieltag standen alles andere als gut. Nachdem man zwei hohe Niederlagen gegen Mölkau und Taucha verdauen musste, stand mit Zwenkau schon das nächste Spielwochenende ins Haus. Durch die Ferien konnten wir nicht alle zusammen trainieren und uns optimal auf das Spiel vorbereiten. Aber fehlendes Training wurde mit umso höherer Motivation, endlich die ersten Punkte einzufahren, ausgeglichen. Die Spieler heiß, die Eltern in Fanscharen auf der Tribüne versammelt und die Trainer aufgeregt pfiff der Unparteiische um 09.15 Uhr das Spiel an. Die Jungs und Verena legten los wie die Feuerwehr und wer an eine anfängliche Zurückhaltung oder schüchternes Abtasten dachte, wurde eines besseren belehrt. 4:0! nach den ersten fünf Minuten. Den "Fanclub" auf der Tribüne hielt es nicht mehr auf den Plätzen und sie trauten ihren Augen kaum - sollte heute wirklich der erste Sieg in der jungen Karriere der E3-Spieler eingefahren werden? Anstatt einen Gang runter zu schalten drehten wir jetzt richtig auf. Jeder Spieler und Verena hatten sichtlich eine Menge Spaß am Spiel und jede gute Aktion (von denen es wirklich reichlich gab) wurde von Eltern und Mitspielern frenetisch gefeiert. Am Ende der 40 Minuten hatten wir 15:5 gewonnen - Auswärtssieg, Auswärtssieg!!! - klangen die Sprechchöre durch die Halle. Grundlage für diesen Erfolg war eine immer besser werdende Deckung und viel mehr Bewegung in unserem Angriffsspiel. Jeder Spieler unserer Mannschaft und der "8.Mann" im Fanblock hat alles gegeben und seinen Teil zu diesem Erfolg beigetragen. Weiter so Jungs und Verena - wir sind auf einem guten Weg. Jetzt nicht im Training nachlassen und weiter konzentriert an uns arbeiten damit wir auch weiterhin solche Siege feiern können.
Vielen lieben Dank auch wieder an die zahlreichen Eltern, Großeltern und Freunde die uns abermals lautstark und emotional unterstützt haben. Die Trainer

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