Zweiter Test, zweiter Sieg

13-01-2012 20:49

Die Handballer des SC DHfK Leipzig gewinnen am Freitagabend ihr zweites Testspiel des neuen Jahres in Naumburg gegen den 1. VfL Potsdam mit 33:29 (21:11). Sie bieten vor allem in der ersten Hälfte des freundschaftlich ausgetragenen Kräftevergleichs temporeichen Handball und zehren von dem Polster noch im zweiten Abschnitt.

Das Testspiel mit Trainingscharakter fand in der sachsen-anhaltischen Domstadt, rund 50 Kilometer von der sächsischen Messemetropole entfernt, vor nur rund 20 Zuschauern statt. Für das Aufeinandertreffen stand ein Unparteiischer zur Verfügung, der ein unterhaltsames und torreiches Kräftemessen jederzeit problemlos im Griff hatte.
Die Leipziger waren ohne Cristian Telehuz und Philipp Seitle angetreten, die mit leichten Blessuren geschont wurden. Nach einer ausgeglichenen Auftaktphase (4:4, 8.) schafften sie durch einen Dreierpack erstmals ein kleines Polster (7:4, 11.). Dabei setzten sie zunehmend ihr Konterspiel über die erste und zweite Welle erfolgreicher um, wovon insbesondere der Rechtsaußen René Boese profitierte.
Diesen Vorsprung bauten die Grün-Weißen, die in ihren schwarzen Auswärtstrikots auftraten, anschließend aus. Max Emanuel bekam im rechten Rückraum zu diesem frühen Zeitpunkt seine ersten Einsatzzeiten bei der 1. Männermannschaft und bedankte sich mit seinem ersten Treffer (12:7, 19.). Obwohl beide Trainer weiterhin viel probierten und wechselten, blieben die Sachsen in der Erfolgsspur und setzten durch Boese und Lukas Binder nach (15:7, 23.). Bis zur Halbzeitpause wuchs der Vorsprung weiter an (11:11).
Der erst 17-jährige Emanuel eröffnete mit einem sehenswerten Tor die zweite Hälfte und Martin Müller legte nach (23:11). „Bis zur 38. Minute waren wir wirklich bärenstark, dann ist der Schlendrian eingezogen“ attestierte DHfK-Trainer Uwe Jungandreas seinen Schützlingen zumindest bis dahin eine außerordentlich gute Leistung. Danach verloren die DHfKler ihren roten Faden, es folgten Unkonzentriertheiten und die Potsdamer verkürzten mit einem Dreierpack.
Ein Zehn-Tore-Vorsprung blieb bis Mitte des zweiten Abschnitts erhalten (26:16, 30:20) und schmolz erst zur Schlussphase dahin. Potsdam hatte sich gegenüber der ersten Hälfte offensiv enorm gesteigert und mit Gabor Pulay eine echte Bank im Tor. Zudem verlor die DHfK-Abwehr an Stabilität.
Die äußerst fair geführte Partie, bei der das spielerische Moment für beiden Seiten im Vordergrund stand, erfuhr in den finalen Minuten noch etwas an Spannung. Potsdam verkürzte dank seiner besten Schützen Enrico Bolduan und Jan Piske nun im Minutentakt (31:27, 57.). „Da hat uns am Ende die Konzentration gefehlt, das darf eigentlich nicht passieren“ gab es für Jungandreas dann doch noch einigen Anlass zur Kritik.

Statistik SC DHfK Leipzig:
Galia, Krechel – Dietzmann 1, Müller 1, Streitenberger, Emanuel 4, Baumgärtel 5, Riehn 3, Binder 3, Jacob 5, Wagner, Oehlrich 3, Boese 8

Statistik 1. VfL Potsdam:
Frank, Pulay – Pohlack 2, Melzer 3/1, Barsties, Schugardt 1, Bolduan 5/1, Piske 8, Urban 3, Drechsler 1, Mellack 1, Schmidt 1, Sommer 2, Reimann 2, Greupner

Samstag: Autogrammstunde bei AutoTag und Sachsens Sportlerwahl 2011

Bereits am Samstagvormittag ist der nächste Termin für die DHfK-Handballer geplant. Die Spieler stehen für Autogramm- und Fotowünsche bei AutoTag zur Verfügung. Zur großen Premierenfeier des neuen Renault Twingo haben die DHfKler ihrem treuen und zuverlässigen Partner ihr Kommen gern zugesagt. Von 10:30-11:30 Uhr werden sie am Hauptstandort in der Essener Straße und von 12:30-13:30 Uhr im Gewerbegebiet Markkleeberg-Wachau in der Magdeborner Straße vor Ort sein.
Abends werden dann auf der Sächsischen Sportgala 2012 in Dresden die Gewinner der Wahl „Sächsische Sportler des Jahres 2011“ bekannt gegeben. Auch der Zweitliga-Aufsteiger steht zur Wahl und hofft als Außenseiter auf die Sächsische Sportkrone.

Testspiele gegen internationale Mannschaften

Am vorletzten Januarwochenende stehen dann die beiden letzten Freundschaftsbegegnungen auf dem Programm: Am Freitag, den 20. Januar, spielen die Grün-Weißen in Zeitz gegen den norwegischen Spitzenverein Fyllingen Bergen und einen Tag später (21.1.) trifft man im thüringischen Ziegelheim auf Redbergslid Göteborg.

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