Spielberichte



TSG Schkeudtiz – SC DHfK III

Am vergangenen Samstag ging es zu später Stund vor die Tore der Stadt um einen weiteren wichtigen Schritt in der Tabelle zu gehen.


In einem körperbetonten Spiel versuchten beide Mannschaften mit viel Einsatz die zwei Punkte für sich einzufahren.

Die Jungs starteten gut in der 6:0 Abwehr. Hielten den torgefährlichen Kreisläufer in Schacht und konnten auch den Druck aus dem Rückraum nehmen.
Vorne gelang es der Mannschaft die Schkeuditzer mit einem schnellen Aufbauspiel zu beschäftigen. Diese schienen verhältnismäßig ruhig und unbeweglich in der Abwehr, lediglich der harte körperliche Einsatz war zu spüren. Kein Grund der Schiedsrichter einzugreifen, dadurch wurde das Spiel auf beiden Seiten sichtlich aufgeheizt.
In der Rückwärtsbewegung waren die Gäste trotz kleiner Halle unkoordiniert, was der Gegner mit einem 11:10 Tore Vorsprung zur Halbzeit bestrafte.

Die Zweite Halbzeit war weiterhin geprägt von körperlicher Härte und damit verbundenen Verletzungen, jedoch zeigten die Schiedsrichter jetzt öfter die 2-Minuten auf beiden Seiten an.
Auch das Schkeuditzer Publikum ließ ihren Unmut über fast jede Situation lautstark freien Lauf, die Mannschaften auf der Platte ließen sich davon nicht beeindrucken.

Schkeuditz zog in der ersten Viertel Stunde noch mal an und überrannte förmlich die Abwehr der Jungs. Aus der Mitte und durch Zuspiele an den Kreis heraus konnten sich diese mit 16:13 einen kleinen aber deutlichen Vorsprung erarbeiten. Kurzzeitig beschlich dem Zuschauer das Gefühl Schkeuditz habe ab sofort das Spiel in der Hand.
Doch die Messestädter zeigten eine überragende Mannschaftsleistung und kämpften sich Tor für Tor an die Gegner ran. Die Halben setzten mit einfachen Toren Akzente, die Mitte hielt den Angriff in Bewegung, unser Torhüter parierte und unsere Außen spielten clever die Zeit runter.

In den Schlussminuten konnten wir dieses bis dato auf Augenhöhe geführte Spiel für uns entscheiden. Mit dem gehaltenen 7-Meter zum Abpfiff setzte unser Torhüter noch mal ein Zeichen und so konnten die Jungs ihren 22:24 Sieg feiern.

Mit einigen Blessuren und zerrissenem Trikot fuhr die Mannschaft wieder Heim. Hoffen wir das sie sich bis zum kommenden Samstag alle erholt haben, denn dann steht schon das nächste wichtige Spiel an.

Borna II – SC DHfK III

Weil es Sonntag Nachmittag nichts Schöneres gibt als Handball spielen, fuhren wir vor die Tore der Stadt um gegen den Tabellenvorletzten Borna mal eben schnell 2 Punkte mitzunehmen.
Was an diesem Satz nicht stimmt ließ sich schnell in der ersten Halbzeit erkennen.
Die Jungs starteten mit schnellen Mitten in das Spiel und konnten so einfache Tore machen.
Doch im sicheren Spielaufbau haperte es deutlich. Die Halben fanden nicht ins Spiel, die Außen wurden nicht bedient und auch der Kreis blieb chancenlos.
Borna hingegen spielte konzentriert und schnell und konnte so in Führung gehen. Der Kampfgeist des Gegners war spürbar, wollten diese doch eine kleine Sensation perfekt machen.

In die Zweite Halbzeit starteten die Jungs deutlich besser, konnten als Team ein paar gute Akzente setzen, doch Borna hielt dagegen.
Gut das ein Spiel 60 Minuten dauert, denn erst in der letzten Viertelstunde der Zweiten Halbzeit fingen die Männer an Handball zu spielen.
Zu erwähnen ist sicherlich Sören der sein Debüt bei der DhfK an diesem Tag feierte und mit viel Einsatz und Kampfgeist die Jungs wieder auf den richtigen Weg führte.
Auf ein mal spielten die Jungs als Mannschaft, stießen in die Lücken, spielten ihre Spielzüge zu Ende, liefen Konter und konnten so Torerfolge erzielen.
Auch in der Abwehr war wieder Bewegung. Es wurde zum Ball gegangen und der Gegner frühzeitig festgemacht.
Mit dem Einmaleins des Handballs und einem schwächelnden Gegner konnten die Jungs letztendlich mit 22:26 vom Spielfeld gehen.

Den Nervenkrimi sollten wir im nächsten Spiel unbedingt auslassen und uns auf das konzentrieren was uns in dieser Saison ausgezeichnet hat: mit Kampfgeist, Konzentration und Spielwitz auf die Platte zu gehen und von der 1. Minute Alles für die Mannschaft zu geben.


SC DhfK III – LVB IV

Qualität statt Quantität???... könnte man vielleicht sagen, lautete die Devise im Spiel vergangenen Samstag in Möckern.

Eine 17-Mann starke Front aus Gelb-Blauen vermittelte den Eindruck eines EM- Spieles von Schweden gegen den absoluten Außenseiter.
Denn auch wenn wir in der Tabelle kurz vor der LVB stehen, zeigten diese bereits im Spiel gegen den LSV Südwest das sie als starke Mannschaft, aber insbesondere mit Verstärkung den Sieg holen können und versuchten damit schon vor Beginn unsere 10 Grün-Weißen zu beeindrucken.
Darum hieß es schon am Tag zu vor- Zitat Olli: „ na dann Arschbacken zusammen.“

Gesagt getan - zu den Details nur soviel:

Anpfiff, und die ersten Tore für den Gegner fielen. Die erste Halbzeit liefen wir nur so den Straßenbahnern hinter her.
Einem gekonnten Aufbau von Überzahlsituationen, abwechselnd auf beiden Angriffsseiten hatten wir nur recht wenig Entgegenzusetzen, 8:12 gingen wir also in die Pause.

Vier Tore Differenz, Sport1 Moderatoren hätten das Ding schon zugemacht - und dennoch konnte die LVB bis auf 5 Tore vorlegen!
Aber nicht mit uns. Nach einer Viertel Stunde in der zweiten Halbzeit war der Ausgleich geschafft und der Dampf bei der LVB vom Kessel
- oder die Oberleitung tot? Wir zwangen die LVB zu einer Auszeit.

Doch auch diese brachte nicht den erhofften Erfolg, mit Gewalt versuchte die LVB nun die Bälle ins Tore zu bekommen, wir versuchten es weiterhin mit (schnellem) konsequenten Handball. Unser absoluter Kampfgeist und unser Spielwitz wurden zu Recht belohnt.

2 Minuten vor Spielende und nur 2 Tore im Rückstand setze unser Gegner nochmals alles auf eine Karte indem er die Abwehr auflöste und vorzog.

Doch auch dies brachte nicht mehr die entscheidende Wende und so ertönte mit dem letzten Tor durch unseren Keeper Calle beim 23:21 das Siegerlied, selbst die Fans hielt es nicht mehr auf den Bänken.

Klingt komisch ist aber so:

Mit nicht mal einer Verwarnung oder Zeitstrafe haben wir nicht nur ein faires Spiel geboten, sondern auch gezeigt dass wir an diesem Tag die spielerisch bessere Mannschaft waren.

Das kann nächste Woche schon ganz anders gegen Taucha aussehen. Deshalb auch da wieder Arschbacken zusammen!


Naunhof II – SC DhfK III

Was für ein Spiel


Letzten Sonntag ging es mit positiver Einstellung zum Spiel nach Naunhof und da wollten wir wieder ein Zeichen setzen.
Das wollten die Naunhofer anscheinend auch, denn eine übervolle Bank bestehend aus alten Herren sollte die junge Mannschaft unterstützen.
Was das bedeutete wussten wir genau :)

Das Spiel begann und wir arbeiteten von Beginn an gut in der Abwehr.
Beweglich gingen wir mit dem Ball und auf den Gegner zu. Einläufer wurden ordentlich angesagt und kamen schon meist bei den Halben nicht weiter. Den Kreis konnten wir hinter uns lassen und nahmen ihm so die Chancen. Selbst die Möglichkeit im 7-Meter zu punkten vereitelte unser erster Torhüter mit einer starken Quote.
Vorne machten wir vor allem Druck. Unsere schnelle Mitte konnten wir oft und effektiv einsetzen und auch aus der zweiten Welle heraus fielen schnelle einfache Tore. Die Naunhofer setzten verstärkt ihre Körper ein um unser Spiel zu behindern und die Schiedsrichter verpassten die Gelegenheit schon früh etwas Ruhe in die Partie zu bringen. So ging es also wie gewohnt in Naunhof hart zur Sache, wir versuchten jedoch unser Spiel runter zu spielen.
Mit 9:15 gingen wir in die Pause mit dem klaren Ziel etwas für unsere Tordifferenz zu tun.

Unser zweiter Torhüter hatte nun auch die Möglichkeit sich erfolgreich in Szene zu setzen.
Schnell konnten wir uns Vorne auf ein 10:20 absetzen. Durch kurze Wechsel und gutes Passspiel konnten wir von allen Positionen abräumen.
Zwischenzeitlich konnte man wirklich von Handball sprechen :) Nur die Anspiele an den Kreis wollten nicht so recht funktionieren.

Hinten arbeiteten wir weiter aggressiv in der Deckung. Trotz des Vorsprungs wollten wir dem Gegner keine Chance bieten.

Die Stimmung wurde deutlich hitziger und so nahmen auch die Verletzungen auf beiden Seiten zu. Hart wurde verteidigt aber von den Schieris nicht hart durchgegriffen. Erst als das Spiel längst entschieden war hagelte es ab der 50. Minute 2-Minuten Strafen.


Mit 18:29 konnten wir die zwei Punkte verdient nach Hause holen.

Auch wenn es spielerisch vom Gegner nicht anspruchsvoll war, konnten wir uns was die Härte angeht schon mal auf den nächsten Gegner einstellen.
Mit der LVB haben wir wieder einen unliebsame Mannschaft vor uns, die es erst mal zu schlagen gilt.
Das wir es können haben wir diese Saison schon gezeigt, mit viel Einsatz und Kampfgeist werden wir es schaffen!


08.01.2012

SC DhfK III – Turbine II

Mehr war nicht drin


Am Samstag kam die Zweite von Turbine zu uns um ihr verpatztes Hinrundenheimspiel wieder gut zu machen. Dafür holten sie sich prompt Verstärkung aus der ersten und dritten Mannschaft und konnten so aus einer vollen Bank schöpfen.
Dies konnte man von uns ganz und gar nicht behaupten. Ersatzgeschwächt mit nur zwei Auswechselspielern starteten wir in die erste halbe Stunde.
Diese begann auch sehr ausgeglichen mit Toren auf beiden Seiten. Unsere Abwehr war beweglich und wir konnten den Spielaufbau der Turbine stören.
Auch den agilen Kreisspieler hatten wir gut im Griff und ließen ihm kaum Chancen sich in Szene zu setzen.
Während wir Hinten sogar einige Bälle raus spielen konnten, warfen wir sie Vorne nur mit viel Glück in den Kasten. Auch unser Angriff gestaltete sich sehr starr und unbeweglich. Die Halben und die Mitte gestalteten in der 1. Halbzeit die Tormöglichkeiten unsere Außen taten sich dabei jedoch schwer.
Mit viel Glück und Kampf konnten wir mit 11:12 in die Pause gehen.

Das es schwierig werden würde sah man gleich zu Beginn der 2. Halbzeit.
Turbine wechselte den Torhüter und schon spielten wir scheinbar gegen einen unüberwindbaren Block. Entweder der Ball flog über das Tor, neben das Tor oder direkt auf den Torhüter. Auch unsere vielen gegebenen 7-Meter verwandelten wir gerade mal zu 50 Prozent.
Mal abgesehen von unserer überirdischen Fehlerquote was das Fangen und Passen angeht.
Aufgrund unseres Personalmangels konnte die aggressive Abwehr dem Gegner nicht lange standhalten und so fielen die Tore im Minutentakt Jerry um die Ohren. Mit 13:22 setzte sich die Turbine viel zu einfach klar ab.
Warum die Gegner dann immer noch mit lautstarken Meckern von sich aufmerksam machten ist völlig unklar, gehört es wahrscheinlich zum guten Ton sich Zeitstrafen aufgrund von Meckern einzufangen.
Wir versuchten hingegen uns aufs Spiel zu konzentrieren und konnten uns dann in den letzten 5 Minuten noch auf ein 18:25 herankämpfen.

Das wir es schwer haben werden aufgrund unserer Personalprobleme war klar, das wir jedoch Vorne so unkonzentriert abgeschlossen haben sollte uns zu Denken geben.

Im nächsten Spiel sollte dies wieder funktionieren und dann können wir hoffentlich auch wieder mit einer vollen Bank auftrumpfen.

Fast perfekter Start in die Rückrunde

Nach dem wir eine überragende Hinrunde mit neun gewonnen Spielen beenden konnten und nur zuletzt die Puste ausging, sollte die Rückrunde genauso erfolgreich starten. Zum Sonntag morgen ging es deshalb nach Delitzsch um gegen Zschortau die
nächsten zwei Punkte zu holen.
Zu Beginn plätscherte es förmlich vor sich hin. In der Abwehr war es ziemlich ruhig und auch die Beweglichkeit ließ im Neuen Jahr noch auf sich warten. Viel zu einfach kamen die Männer aus Zschortau zum Wurf. Vor allem mit dem Spieler auf Halb Rechts taten wir uns schwer. Gerade weil er gefühlt alle Tore für den Gegner warf, mussten wir ihn unter Kontrolle bringen. Doch wir machten keinen Schritt auf die Abwehr zu, ließen die Halben laufen und einen Block konnte man auch nicht erkennen. So musste Calle viel zu oft ran.

Vorne zeigten wir dann aber teilweise ansehnlichen Handball. Mit schnellen, druckvollen Angriffen konnten wir in Führung gehen. Und wenn dies gerade nicht funktionierte, zeigte sich, dass wir im Spielaufbau mit Kombinationen und konsequenten Durchspielen auf allen Positionen torsicher waren.
Dies führten wir auch in der zweiten Halbzeit fort. Allerdings auch in der Abwehr. Nach dem sich fast jeder mal an dem torgefährlichsten Gegner in der
Deckung probieren durfte, setzten wir kurzfristig auf Manndeckung. Damit brachten wir die Zschortauer in ihrer Quote quasi auf Null, jedoch nutzten wir dies Vorne nicht um unsere konstante 5-Tore-Führung auszubauen. Dafür waren die technischen Fehler einfach zu groß. Zum Schlusspfiff stand es dann
aber glücklich und verdient 23:28.

Viel Kampfgeist konnte man in der Mannschaft noch nicht erkennen, die zwei Punkte durch unsere konstante Leistung aber locker nach Hause holen. Hoffen wir, dass wir uns bis nächste Woche alle gefunden haben. Denn gegen Turbine werden wir uns nicht nur auf die Leistung jedes Einzelnen verlassen können, sondern für die zwei Punkte hart arbeiten müssen. Das wir es können, haben wir in der Hinrunde oft genug bewiesen.


4. Spieltag 08.10.2011

Ja, wir können!

Nach drei ungeschlagenen Spielen trafen wir am gestrigen Samstag auswärts auf die bis dato seit Jahren durch uns unbezwungene Mannschaft der LVB.
Mit dem ersten Tor gaben wir auch die Richtung an.
Unsere 6:0 Abwehr stand trotz sichtbaren körperlichen Unterschieden schnell und sicher auf den Beinen.
Wir ließen keine Lücken zu und verhinderten ein Anspiel an den Kreis.
Die Gegner machten wir schnell fest oder störten ihr Passspiel.
Hinzu kam ein überragender Calle im Tor, der den ein oder anderen Spieler der LVB schon zu Beginn frustrierte.
Die Tore fielen allerdings schleppend, da wir Vorne zu viele Chancen durch schlechtes Zuspiel und mangelnder Wurfgenauigkeit vergaben. Die LVB nutzte diese Fehler und konnte sich mit 6:4 leicht absetzen. Eine Auszeit in der 22. Minute sollte uns noch mal wachrütteln.
Und auf einmal setzten wir uns mit schneller Mitte und gelaufenen Kontern erfolgreich in Szene. Einfache aber effiziente Tore die uns zu einem Halbzeitstand von 7:8 führten.

Wenn wir eins in den letzten Jahren gelernt haben, die LVB legt in der zweiten Halbzeit immer noch mal was drauf. Das hieß für uns kämpfen um jeden Ball und jedes Tor.
Doch so richtig schien der Gegner nicht zu wollen, kein Druck aufs Tor und nur kleine Aktionen einzelner Spieler. Diese waren eh in der zweiten Halbzeit mehr mit dem Schiedsrichtergespann oder dem Einsatz ihrer Körper gegen uns beschäftigt.
Kurzum wir drückten der LVB unser Spiel auf und frustrierten damit die Straßenbahner.
Bis zum Pfiff lauerten wir auf unsere Chance und Falk am Kreis zog durch wo der Gegner schon nicht mehr wollte. Auch unsere Halben ließen sich nicht von der Abwehr beeinflussen und gingen durch die Lücken die weh taten.
So konnten wir in einem guten Lauf von 5 Toren zu einem 9:14 wegziehen.
Die Gemüter waren auf beiden Seiten erhitzt und die Schiedsrichter vermochten dem Nichts entgegensetzen zu können.
Den Gelb-Blauen blieb nichts weiter übrig als in den letzten Minuten ihre Abwehr aufzulösen und Manndeckung zu spielen.
Unsere Kraft ließ zwar nach, die Clevernis auch, aber unser Kampfgeist und unser Einsatz für die Mannschaft war ungebrochen und so konnte die LVB zwar noch mit zwei Toren rankommen doch letztendlich gingen wir verdient und überglücklich mit einem 14:16 von der Platte.


2. Spieltag - 17.09.2011

Befreiungsschlag


Am 17. September war es endlich so weit. Mit dem ersten Sieg der Saison im Gepäck trafen wir in Lößnig auf die Turbine. Und die Jungs waren heiß.
War die Mannschaft letzte Saison noch teilweise ein Schatten ihrer selbst, erlebte man am Wochenende ein völliges neues Mannschaftsgefühl.
Jeder Einzelne hat seinen Platz in der Mannschaft gefunden und ist ein wichtiger Teil des Teams. Das merkte man auch auf der Platte.

Ab Anpfiff waren die Jungs, von ihren neuen Trikots beflügelt, im absoluten Testosteronrausch. Vom 1:0 ging es schnell auf ein 5:3. Die aggressive 6:0 Deckung stand gut, die Halben wurden oft gestört und ein Anspiel an den Kreis wurde unterbunden. Jeder half dem Anderen aus, so konnten sich schnelle Bälle geholt werden die Vorne zu 100% umgesetzt wurden.
Diese Abwehr kostete die Jungs ordentlich Kraft und so schlichen sich ab der 15. Minute Fehler im Aufbau ein. Entweder wurde zu hektisch abgeschlossen, der Pfosten getroffen oder schlicht der Ball durch schlechtes Passspiel weggegeben.
Turbine war mit drei Toren in Führung und eine Auszeit brachte die Jungs wieder auf den richtigen Weg.
Untermauert wurde dies durch einen Konter in den letzten fünf Sekunden vor Halbzeitpfiff die Dritte mit 12:11 in Führung brachte.

In der zweiten Halbzeit wurde es richtig spannend. Turbine wollte sich Zuhause auf keinen Fall die Blöße geben und so wechselte die Führung fast minütlich.
Aber auch wir merkten das heute das unmöglich Geglaubte erreicht werden kann, immerhin war Turbine die letzten Jahre von der DhfK ungeschlagen.
Über ein Unentschieden sind wir nicht hinaus gekommen.
Mit viel Mannschaftseinsatz, technisch gutem Handball, Leidenschaft und vor allem viel Schweiß stand es zum Schlusspfiff 23:22. Verdient gingen wir als Sieger aus der Halle.

Das wir uns gefunden haben konnte man in der Saisonvorbereitung noch nicht erahnen, jedoch zeigt es sich nach den ersten zwei Spielen, das wir trotz eines Abgangs stärker denn je sind. Viele Konter sind wir gelaufen, alle waren präsent, das Team hat funktioniert, die Stimmung war gut.

Weiter so!

Wir wünschen Voigtel von Turbine gute Besserung, der sich kurz vor Schluss noch eine Verletzung zuzog und hoffen dass er bald wieder auf dem Feld stehen kann.

Nächstes Spiel

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