Spielberichte
Saison 2011/2012

1. Frauen Verbandsliga-Vizemeister
Auf Platz vier beendeten unsere 1. Frauen die Saison in der Verbandsliga vor einem Jahr. Darum hieß das Saisonziel zum Start im letzten Sommer Platz eins bis drei. Am Ende feierte das DHfK-Team die Vizemeisterschaft.
Sechs Neuzugänge mussten zur neuen Saison integriert werden. Trainerin Kerstin Vogel:" Trotz der noch fehlenden Souveränität feierte sie in den ersten Spielen durchweg Siege. Auch den ersten Dämpfer gegen Mölkau machten die DHfK-Frauen mit einem Sieg eine Woche danach in Schneeberg wett - alles war wieder offen. Es folgte eine Serie von neun Siegen und die Entscheidung in der Meisterschaft spitzte sich auf den Zweikampf Leipzig gegen Schneeberg zu. Die Trainerin:"Auf das alles entscheidende Rückspiel gegen Schneeberg hatten wir uns gut vorbereitet, denn allen war klar: Der Sieger ist der Aufsteiger! Doch leider konnten wir dem Druck nicht stand halten."
Schneeberg gewann das Spiel und letztlich auch die Meisterschaft vor Leipzig. Kerstin Vogel zieht trotzdem eine positive Bilanz:" Eine tolle Saison mit Höhen und Tiefen und der Erkenntnis: Platz 2 ist gut und schön, aber kommende Saison wollen wir den Aufstieg."
Die 1. Frauenmannschaft bedankt sich bei ihren Sponsoren Optiker Sporbert, Tischlerei Schuchardt, in colour - Torsten Olberg.
SC DHfK gegen SV Turbine Leipzig 26:16 (15.01.2012)
Steigerung in der zweiten Halbzeit bringt deutlichen Sieg
Geprägt von vielen technischen Fehlern und Fehlwürfen endete die erste Halbzeit mit einem „mageren“ 12:11. Zum Hinspiel gesehen allerdings schon mal besser – da stand es 11:14.
Dass wir das besser können, wissen wir, nur muss man es eben abrufen. Gesagt – getan.
Aufmerksame ballbezogene Abwehr – schnelles Umschalten – abgerundet von starken Paraden im Tor! Das Ergebnis: nur fünf Gegentore in der 2. Halbzeit! Im Angriff lief sicherlich noch nicht alles rund. Aber egal in welcher Aufstellung und wer gerade die Manndeckung bekam, konnten wir immer spielerisch wie kämpferisch Akzente setzen. Das war schon recht ordentlich. Wenn da nicht die leidliche TRF-Geschichte wäre…
Kommendes Wochenende ist für uns spielfrei. Somit können wir zwei Wochen gezielt unser nächstes Heimspiel gegen den SV Schneeberg vorbereiten.
Sonntag, 29.01.2012 – 14 Uhr in der Kleine Arena
NHV Concordia Delitzsch gegen SC DHfK 21:25 (08.01.2012)
Mit diesem Spiel begann die Rückrunde, die aus unserer Sicht gerne ebenso erfolgreich wie die Hinrunde verlaufen kann – schließlich mussten wir bisher nur 2 Punkte gegen den Lokalrivalen Mölkau abgeben.
Mit unserem großen Kader sollte dies kein Problem sein. Auch zwischen den Feiertagen wurde eifrig trainiert. Allerding gegen Delitzsch taten wir uns erneut lange schwer. Zwar beherrschten wir den Gegner über die gesamte Spielzeit, doch Souveränität sieht anders aus.
Gelang es uns klare Situationen heraus zu spielen blitzte in diesen Momenten das Potential der Mannschaft auf. Leider kamen diese Situationen zu selten vor. Der Halbzeitstand von 12:11 aus unserer Sicht ließ sicher in der Delitzscher Kabine Hoffnung schimmern, doch nach dem Seitenwechsel wurde schnell klar, dass die Kraft und die Variabilität der Gastgeberinnen nicht reichen würden.
Ärgerlich waren jedoch die immer wieder einfachen Tore der Delitzscherinnen, die durch unsere Abwehr nicht verhindert werden konnten.
Erst Mitte der zweiten Halbzeit gelang erstmals ein sicherer 6 Tore Vorsprung. Eine Ergebniskosmetik gelang den Delitzscherinnen erst kurz vor Schluss, da bei uns noch einmal kräftig durchgewechselt wurde.
uh
SC DHfK gegen SG Chemnitz II
Gelungener Vorrunden-Abschluss für die 1. Frauen in der Verbandsliga West: Das Team verabschiedete sich mit einem 26:20-Sieg gegen Chemnitz in die Weihnachtspause. Mit nur einer Niederlage starten die DHfK-Frauen auf dem zweiten Platz in die Rückrunde.
Trainerin Kerstin Vogel ist zufrieden: "Im letzten Spiel der Hinrunde wollten wir unbedingt unsere Serie fortsetzen und einen Heimsieg einfahren." Und das am späten Sonntagabend, als einige Spielerinnen schon einen Tag als Helferinnen beim Nikolausspielfest in den Knochen hatten."Die Spiele gegen Waldheim und LSV Südwest kosteten mich reichlich Nerven", bilanziert die Trainerin weiter,"Abwehr agierte zwar ordentlich, viele Bälle wurden erkämpft, aber dann wieder durch unnötige Hektik verloren. Zu viel Angriffe endeten mit technischen Fehlern oder Fehlwürfen." Dank intensiven Trainings konnte dieses Manko abgestellt werden.
Mit Konstanz, Effektivität und Spielwitz soll es am 8. Januar zum Start der Rückrunde beim NHV Concordia Delitzsch weitergehen. Gegen den Aufstieg in die Sachsenliga am Saisonende hätten Kerstin Vogel und ihre Frauen sicher nichts einzuwenden.

LSV Südwest gegen SC DHfK 27:29 (30.10.2011)
End(t)e gut, alles gut
An diesem Spieltag traten wir erstmals in der neuen Leipziger Sporthalle An der Radrennbahn beim LSV Südwest an und entschieden die klisterlose Partie letztendlich mit 29:27 für uns.
Nach einer Woche Training ohne den begehrten Klebstoff lief unser Spiel zu Beginn recht gut an. Es entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel. Beim Spielstand 13:10 schlich sich leider wieder der „Chancentod“ in unseren Angriff. 5 Fehlwürfe – Halbzeitstand 14:14.
Die 2.HZ begann für uns symptomatisch mit einem Pfostenkracher. Unnötige Hektik gespickt mit Fehlpässen, Fangfehlern und Fehlwürfen schloss sich an. Die Folge – der LSV zog mit 5 Toren auf 20:16 davon. Auch wenn dabei nicht alle Treffer regelkonform waren (bei 4 Schritten Minimum sollte schon mal ein Pfiff kommen) - in dieser Phase war der LSV kämpferisch einfach präsenter. Oder unsere Abwehr zu löchrig? Eine defensivere Variante brachte uns ins Spiel zurück. Bälle wurden abgefangen und Susi setzte mit einer Energieleistung das Signal zur Aufholjagd.
50. Minute – Ausgleich 23:23 – und gleich noch den Führungstreffer drauf!
Der LSV kämpfte und erzielte noch dreimal den Ausgleich. Begünstigt wieder durch unsere schlechte Chancenverwertung. Zwei konzentriert abgeschlossene Konter von Lisa und Nadine bringen uns endlich 2 Tore vor – 28:26.
Mit mehr Cleverness und Ruhe am Ball wäre uns diese erneute Zitterpartie zwar erspart geblieben, aber vielleicht brauchen wir gerade diesen Reiz…
Die Moral jedenfalls stimmte und erfahrungsgemäß: „Am Ende …. die Ente“!
Nächstes Heimspiel am Sonntag, 6.Nov.2011 Anwurf 14 Uhr Kleine Arena
VfL Waldheim 54 gegen SC DHfK 23 : 24 (22.10.2011)
Letzte Spielminute – Spielstand 23:24 – 7-Meter – doch die Null steht!
Auch den dritten Siebenmeter können die Gastgeberinnen nicht im DHfK-Tor versenken. Garant dafür war das „blinde“ Verstehen unserer Torhüterinnen. Ulli beordert Romy in den Kasten, sie ist sich sicher - Romy hält! Ende gut, alles gut ….
Leider nicht ganz, prägten doch wieder zu viele technische Fehler plus schlechte Chancenverwertung unser Spiel.
So stärkt man den Gegner und muss am Ende zittern. Statt mit der 5-Tore-Führung sicher weiterzuspielen, kam ab der 48. Minute unerklärliche Hektik auf. Durch 4 Zeitstrafen immer wieder dezimiert, kämpften wir der drohenden
Niederlage mit einer Energieleistung entgegen. Nicht schön – aber erfolgreich…. oder Am Ende ... die Ente ;)
Im nächsten Spiel kommenden Sonntag 13:45 Uhr gegen den LSV Südwest in der neuen Leipziger Sporthalle „An der Radrennbahn“ liegt die Priorität im Beherrschen des Balles ohne Haftmittel. Das wird mit Sicherheit interessant oder amüsant …
SC DHfK gegen SV Mittweidatal 06 Raschau-Markersbach 34:17 (16.10.2011)
Heimspiel in neuer Halle
Nach spielfreiem Wochenende ging es heute auf noch ungewohntem Hallenterrain in der Kleinen Arena gegen Raschau. In den vergangenen Spielzeiten entwickelten sich immer knappe Begegnungen bei denen wir auch öfter Punkte liegen ließen. Dieses Jahr kamen die Gäste jedoch völlig umstrukturiert. Nach Spielerabgängen und Verletzungspech stehen einige neue Gesichter im Team von Ramona Kehr. Einer dieser Abgänge (Nick ;-) spielt nach mittlerweile 2-jährigen Wohnsitz in LE nun für den SC DHfK!
Aggressive Abwehr, Tempo und Schnelligkeit hießen die Vorgaben für das gesamte Spiel. Allerdings war unsere Fehlerquote bis zur 15. Spielminute unterirdisch. Dies nutzen die Gäste konsequent und erzielten über einfaches Konterspiel die 6:4-Führung. Bereits jetzt zeigte unser Tempospiel bei den Gästen Wirkung. Mit Konzentration und Schnelligkeit in unserem Angriffsspiel wandelten wir den Rückstand bis zur Halbzeit in eine 14:9 Führung um.
Nach der Halbzeitpause machten sich die fundierten astronomischen Kenntnisse unserer Torhüterin bemerkbar. Geschickt sagte sie den vermutlichen Verlauf der Sonne voraus und ließ uns noch vor Spielbeginn die Seiten wechseln. Trotz gewonnener Seitenwahl (sehr zum Ärger unseres Heimspiel-Managers Andreas) hatten die Gäste nun die Sonne direkt auf Höhe der Abwehr und der Torhüterin. Dies war aber in keinster Weise ursächlich für unseren Zwischenspurt. Bis zur 41. Minuten gelang Raschau kein Tor. Unsere Abwehr agierte erfolgreich ballbezogen - schnelles Umschalten - konzentrierter Abschluss – 22:9 Führung! Geht doch… Dazu kamen 5 gehaltene 7m-Würfe durch unsere Torhüterinnen. Resignation machte sich bei den Gästen breit. Einziger Wermutstropfen in den letzten 10 Minuten die „gefühlten“ 20 Pfostentreffer….
Kommenden Samstag geht es nach Waldheim – mal sehen, wie dort die Sterne stehen.
SV Schneeberg gegen SC DHfK 26:27 (1.10.2011)
Auswärtssieg - Déjavu in Schneeberg
An diesem verlängerten Wochenende machten wir uns auf den Weg zum sicher „beliebtesten“ Auswärtsspiel der Liga (Anwurf 20.00 Uhr, Ankunft zu Hause 23.45 Uhr). Neu war diesmal allerdings, dass wir in kurzen Hosen und nicht in den sonst üblichen Schneeverwehungen nach Schneeberg fuhren.
Der Gastgeber hatte bereits sein Saisonziel – Aufstieg – formuliert. Wir waren zwar leider nicht ganz vollzählig, dafür aber hochmotiviert, wieder einmal Punkte aus Schneeberg zu entführen und die derbe Niederlage vom letzten Wochenende vergessen zu machen. Von Anfang an entwickelte sich ein schnelles und intensives Spiel. Unsere Abwehr stand gut und die Schneebergerinnen mussten sich einiges einfallen lassen, diese zu überwinden. Leider waren wir im Angriff anfänglich noch etwas zu verhalten, sodass sich Schneeberg bis zur Halbzeit mit 4 Toren absetzte. Doch hier war noch lange nichts verloren. In der zweiten Halbzeit kämpften wir bis zum Umfallen. Die Abwehr funktionierte gut und endlich kamen wir auch zu sehenswerten Torerfolgen von allen Positionen. Auch das teilweise übermotivierte Agieren der Gastgeberinnen verhinderte nicht, dass wir uns schrittweise zu einem 22:21 heran arbeiteten. Nachdem endlich, nach einer gefühlten Ewigkeit, der Ausgleich zum 22:22 durch Lulu gelang, war das Spiel wieder völlig offen. Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Fünf Minuten vor Schluss gelang uns erstmals die Führung, die wir leider nicht auszubauen vermochten. Die Schneeberger Torhüterin hielt in dieser Phase ihre Mannschaft im Spiel. Doch unser Siegeswille war an diesem Abend stärker.
Mädels - das war spitze….
uh
SC DHfK gegen Mölkau 23:33 (25.09.2011)
Niederlage nach desolater Mannschaftsleistung
Das zweite Heimspiel gegen Mölkau endete mit einer in dieser Höhe nicht zu erwartenden Niederlage. Gegen die uns gut bekannten Spielerinnen aus Mölkau begannen wir mit einer defensiveren Abwehr, da wir um die individuellen Fähigkeiten der Gegnerinnen wussten. Leider brachte uns dies nicht die gewünschte Sicherheit. Im Gegenteil agierten wir immer einen Schritt zu langsam, sodass die Gäste bereits in der Anfangsphase viele einfache Tore erzielten. Auch im Angriff lief nicht viel zusammen. Ideenlos, undynamisch und kampflos könnte man unsere Angriffsleistung umschreiben. Dennoch zeigte sich in der Halbzeitpause lediglich ein 3-Tore-Rückstand. Doch statt dies als Ansporn zu sehen, spielten wir in unserem „Trott“ weiter. Folglich setzte sich Mölkau bis zur Mitte der zweiten Halbzeit mit 10 Toren ab. Zwischenzeitlich keimte noch einmal Hoffnung auf, die Gäste stellten jedoch schnell den alten Abstand wieder her und gewannen völlig verdient in dieser Höhe.
uh
Turbine Leipzig gegen SC DHfK 25:30 (17.09.2011)
Auswärtssieg in Leipzig-Lößnig
Zum ersten Auswärtsspiel traten wir bei Turbine Leipzig, einer uns gut bekannten Mannschaft an. Eigentlich sollte das Spiel dank unserer vollen Bank und unserer konditionellen Vorteile kein Problem werden. Doch leider kam es anders. In der ersten Halbzeit agierten wir im Angriff viel zu überhastet, worauf sich die technischen Fehler häuften. Die Heimmannschaft hingegen spielte ihr eher von Einzelaktionen und betonter Ruhe geprägtes Spiel und kam damit immer wieder zum Torerfolg. So liefen wir permanent einem Rückstand hinterher. Zur Halbzeit stand folglich ein 11: 14 auf der Anzeigetafel.
In der Halbzeitpause ermahnte uns Kerstin, die Fehler zu minimieren und das Tempo hoch zu halten. Dies setzten wir in der Anfangsphase der zweiten Halbzeit gut um und drehten binnen 8 Minuten mit einem 8:0 Lauf den Spielstand auf 19:14! Von da an lief es deutlich besser. In der Abwehr konnten wir uns Bälle erarbeiten und vorn wurde der Ball endlich im Netz platziert. Mehrere Pfostenwürfe verhinderten am Ende einen noch deutlicheren Sieg.
In diesem Spiel reichten 10 gute und 20 normale Minuten, um zu Siegen. Nächste Woche gegen Mölkau muss 60 Minuten lang konzentriert gespielt werden, wollen wir weiter erfolgreich sein.
uh
SC DHfK - NHV Concordia Delitzsch 35:24 (11.09.2011)
Erfolgreicher Saisonstart
Nach langer Sommerpause stand am vergangenen Sonntag das erste Heimspiel der Saison auf dem Plan - für viele unserer Spielerinnen auch das erste offizielle Spiel in unserer Mannschaft.
Die Aufregung in der letzten Trainingswoche und vor dem Spiel war angesichts der vielen Neuerungen groß. An neuer Heimspielstätte präsentierten wir uns zu ungewohnter Tageszeit mit neuen Trikots und zahlreichen neuen Akteurinnen unseren Fans. Mit Delitzsch stand uns außerdem einer der beiden recht unbekannten Aufsteiger gegenüber. Dennoch waren trotz völlig veränderter Mannschaft die Vorgaben klar: Schnell die Nervosität ablegen und dem Gegner unser Spiel aufzwingen!
In der Anfangsphase zeigte sich ein ausgeglichenes Spiel. Während Delitzsch über Würfe aus dem Rückraum zum Erfolg kam, konnten wir mit schnellen Angriffen dagegen halten. Mit Stabilisierung unserer Abwehr und Minimierung der Fehler gelang uns in der Mitte der ersten Halbzeit die sichere Führung. Immer öfter konnte die gegnerische Abwehr auch aus dem freien Spiel überwunden werden. Mit einer 9 - Tore - Führung ging es in die Halbzeitpause.
Auch in der zweiten Halbzeit gelang es uns, unser schnelles Spiel aufrecht zu erhalten. Die Kräfte bei den Gästen schwanden merklich, während bei uns Kerstin munter durch wechseln konnte, ohne dass der Spielfluss unterbrochen wurde. Am Ende stand ein deutlicher 35:24 Erfolg zu Buche, der eine ausgeglichene Mannschaftsleistung und den sichtlichen Spaß aller Mädels am Handballspielen zeigte.
uh
1. Frauen Verbandsliga-Vizemeister
Auf Platz vier beendeten unsere 1. Frauen die Saison in der Verbandsliga vor einem Jahr. Darum hieß das Saisonziel zum Start im letzten Sommer Platz eins bis drei. Am Ende feierte das DHfK-Team die Vizemeisterschaft.
Sechs Neuzugänge mussten zur neuen Saison integriert werden. Trainerin Kerstin Vogel:" Trotz der noch fehlenden Souveränität feierte sie in den ersten Spielen durchweg Siege. Auch den ersten Dämpfer gegen Mölkau machten die DHfK-Frauen mit einem Sieg eine Woche danach in Schneeberg wett - alles war wieder offen. Es folgte eine Serie von neun Siegen und die Entscheidung in der Meisterschaft spitzte sich auf den Zweikampf Leipzig gegen Schneeberg zu. Die Trainerin:"Auf das alles entscheidende Rückspiel gegen Schneeberg hatten wir uns gut vorbereitet, denn allen war klar: Der Sieger ist der Aufsteiger! Doch leider konnten wir dem Druck nicht stand halten."
Schneeberg gewann das Spiel und letztlich auch die Meisterschaft vor Leipzig. Kerstin Vogel zieht trotzdem eine positive Bilanz:" Eine tolle Saison mit Höhen und Tiefen und der Erkenntnis: Platz 2 ist gut und schön, aber kommende Saison wollen wir den Aufstieg."
Die 1. Frauenmannschaft bedankt sich bei ihren Sponsoren Optiker Sporbert, Tischlerei Schuchardt, in colour - Torsten Olberg.
SC DHfK gegen SV Turbine Leipzig 26:16 (15.01.2012)
Steigerung in der zweiten Halbzeit bringt deutlichen Sieg
Geprägt von vielen technischen Fehlern und Fehlwürfen endete die erste Halbzeit mit einem „mageren“ 12:11. Zum Hinspiel gesehen allerdings schon mal besser – da stand es 11:14.
Dass wir das besser können, wissen wir, nur muss man es eben abrufen. Gesagt – getan.
Aufmerksame ballbezogene Abwehr – schnelles Umschalten – abgerundet von starken Paraden im Tor! Das Ergebnis: nur fünf Gegentore in der 2. Halbzeit! Im Angriff lief sicherlich noch nicht alles rund. Aber egal in welcher Aufstellung und wer gerade die Manndeckung bekam, konnten wir immer spielerisch wie kämpferisch Akzente setzen. Das war schon recht ordentlich. Wenn da nicht die leidliche TRF-Geschichte wäre…
Kommendes Wochenende ist für uns spielfrei. Somit können wir zwei Wochen gezielt unser nächstes Heimspiel gegen den SV Schneeberg vorbereiten.
Sonntag, 29.01.2012 – 14 Uhr in der Kleine Arena
NHV Concordia Delitzsch gegen SC DHfK 21:25 (08.01.2012)
Mit diesem Spiel begann die Rückrunde, die aus unserer Sicht gerne ebenso erfolgreich wie die Hinrunde verlaufen kann – schließlich mussten wir bisher nur 2 Punkte gegen den Lokalrivalen Mölkau abgeben.
Mit unserem großen Kader sollte dies kein Problem sein. Auch zwischen den Feiertagen wurde eifrig trainiert. Allerding gegen Delitzsch taten wir uns erneut lange schwer. Zwar beherrschten wir den Gegner über die gesamte Spielzeit, doch Souveränität sieht anders aus.
Gelang es uns klare Situationen heraus zu spielen blitzte in diesen Momenten das Potential der Mannschaft auf. Leider kamen diese Situationen zu selten vor. Der Halbzeitstand von 12:11 aus unserer Sicht ließ sicher in der Delitzscher Kabine Hoffnung schimmern, doch nach dem Seitenwechsel wurde schnell klar, dass die Kraft und die Variabilität der Gastgeberinnen nicht reichen würden.
Ärgerlich waren jedoch die immer wieder einfachen Tore der Delitzscherinnen, die durch unsere Abwehr nicht verhindert werden konnten.
Erst Mitte der zweiten Halbzeit gelang erstmals ein sicherer 6 Tore Vorsprung. Eine Ergebniskosmetik gelang den Delitzscherinnen erst kurz vor Schluss, da bei uns noch einmal kräftig durchgewechselt wurde.
uh
SC DHfK gegen SG Chemnitz II
Gelungener Vorrunden-Abschluss für die 1. Frauen in der Verbandsliga West: Das Team verabschiedete sich mit einem 26:20-Sieg gegen Chemnitz in die Weihnachtspause. Mit nur einer Niederlage starten die DHfK-Frauen auf dem zweiten Platz in die Rückrunde.
Trainerin Kerstin Vogel ist zufrieden: "Im letzten Spiel der Hinrunde wollten wir unbedingt unsere Serie fortsetzen und einen Heimsieg einfahren." Und das am späten Sonntagabend, als einige Spielerinnen schon einen Tag als Helferinnen beim Nikolausspielfest in den Knochen hatten."Die Spiele gegen Waldheim und LSV Südwest kosteten mich reichlich Nerven", bilanziert die Trainerin weiter,"Abwehr agierte zwar ordentlich, viele Bälle wurden erkämpft, aber dann wieder durch unnötige Hektik verloren. Zu viel Angriffe endeten mit technischen Fehlern oder Fehlwürfen." Dank intensiven Trainings konnte dieses Manko abgestellt werden.
Mit Konstanz, Effektivität und Spielwitz soll es am 8. Januar zum Start der Rückrunde beim NHV Concordia Delitzsch weitergehen. Gegen den Aufstieg in die Sachsenliga am Saisonende hätten Kerstin Vogel und ihre Frauen sicher nichts einzuwenden.

LSV Südwest gegen SC DHfK 27:29 (30.10.2011)
End(t)e gut, alles gut
An diesem Spieltag traten wir erstmals in der neuen Leipziger Sporthalle An der Radrennbahn beim LSV Südwest an und entschieden die klisterlose Partie letztendlich mit 29:27 für uns.
Nach einer Woche Training ohne den begehrten Klebstoff lief unser Spiel zu Beginn recht gut an. Es entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel. Beim Spielstand 13:10 schlich sich leider wieder der „Chancentod“ in unseren Angriff. 5 Fehlwürfe – Halbzeitstand 14:14.
Die 2.HZ begann für uns symptomatisch mit einem Pfostenkracher. Unnötige Hektik gespickt mit Fehlpässen, Fangfehlern und Fehlwürfen schloss sich an. Die Folge – der LSV zog mit 5 Toren auf 20:16 davon. Auch wenn dabei nicht alle Treffer regelkonform waren (bei 4 Schritten Minimum sollte schon mal ein Pfiff kommen) - in dieser Phase war der LSV kämpferisch einfach präsenter. Oder unsere Abwehr zu löchrig? Eine defensivere Variante brachte uns ins Spiel zurück. Bälle wurden abgefangen und Susi setzte mit einer Energieleistung das Signal zur Aufholjagd.
50. Minute – Ausgleich 23:23 – und gleich noch den Führungstreffer drauf!
Der LSV kämpfte und erzielte noch dreimal den Ausgleich. Begünstigt wieder durch unsere schlechte Chancenverwertung. Zwei konzentriert abgeschlossene Konter von Lisa und Nadine bringen uns endlich 2 Tore vor – 28:26.
Mit mehr Cleverness und Ruhe am Ball wäre uns diese erneute Zitterpartie zwar erspart geblieben, aber vielleicht brauchen wir gerade diesen Reiz…
Die Moral jedenfalls stimmte und erfahrungsgemäß: „Am Ende …. die Ente“!
Nächstes Heimspiel am Sonntag, 6.Nov.2011 Anwurf 14 Uhr Kleine Arena
VfL Waldheim 54 gegen SC DHfK 23 : 24 (22.10.2011)
Letzte Spielminute – Spielstand 23:24 – 7-Meter – doch die Null steht!
Auch den dritten Siebenmeter können die Gastgeberinnen nicht im DHfK-Tor versenken. Garant dafür war das „blinde“ Verstehen unserer Torhüterinnen. Ulli beordert Romy in den Kasten, sie ist sich sicher - Romy hält! Ende gut, alles gut ….
Leider nicht ganz, prägten doch wieder zu viele technische Fehler plus schlechte Chancenverwertung unser Spiel.
So stärkt man den Gegner und muss am Ende zittern. Statt mit der 5-Tore-Führung sicher weiterzuspielen, kam ab der 48. Minute unerklärliche Hektik auf. Durch 4 Zeitstrafen immer wieder dezimiert, kämpften wir der drohenden
Niederlage mit einer Energieleistung entgegen. Nicht schön – aber erfolgreich…. oder Am Ende ... die Ente ;)
Im nächsten Spiel kommenden Sonntag 13:45 Uhr gegen den LSV Südwest in der neuen Leipziger Sporthalle „An der Radrennbahn“ liegt die Priorität im Beherrschen des Balles ohne Haftmittel. Das wird mit Sicherheit interessant oder amüsant …
SC DHfK gegen SV Mittweidatal 06 Raschau-Markersbach 34:17 (16.10.2011)
Heimspiel in neuer Halle
Nach spielfreiem Wochenende ging es heute auf noch ungewohntem Hallenterrain in der Kleinen Arena gegen Raschau. In den vergangenen Spielzeiten entwickelten sich immer knappe Begegnungen bei denen wir auch öfter Punkte liegen ließen. Dieses Jahr kamen die Gäste jedoch völlig umstrukturiert. Nach Spielerabgängen und Verletzungspech stehen einige neue Gesichter im Team von Ramona Kehr. Einer dieser Abgänge (Nick ;-) spielt nach mittlerweile 2-jährigen Wohnsitz in LE nun für den SC DHfK!
Aggressive Abwehr, Tempo und Schnelligkeit hießen die Vorgaben für das gesamte Spiel. Allerdings war unsere Fehlerquote bis zur 15. Spielminute unterirdisch. Dies nutzen die Gäste konsequent und erzielten über einfaches Konterspiel die 6:4-Führung. Bereits jetzt zeigte unser Tempospiel bei den Gästen Wirkung. Mit Konzentration und Schnelligkeit in unserem Angriffsspiel wandelten wir den Rückstand bis zur Halbzeit in eine 14:9 Führung um.
Nach der Halbzeitpause machten sich die fundierten astronomischen Kenntnisse unserer Torhüterin bemerkbar. Geschickt sagte sie den vermutlichen Verlauf der Sonne voraus und ließ uns noch vor Spielbeginn die Seiten wechseln. Trotz gewonnener Seitenwahl (sehr zum Ärger unseres Heimspiel-Managers Andreas) hatten die Gäste nun die Sonne direkt auf Höhe der Abwehr und der Torhüterin. Dies war aber in keinster Weise ursächlich für unseren Zwischenspurt. Bis zur 41. Minuten gelang Raschau kein Tor. Unsere Abwehr agierte erfolgreich ballbezogen - schnelles Umschalten - konzentrierter Abschluss – 22:9 Führung! Geht doch… Dazu kamen 5 gehaltene 7m-Würfe durch unsere Torhüterinnen. Resignation machte sich bei den Gästen breit. Einziger Wermutstropfen in den letzten 10 Minuten die „gefühlten“ 20 Pfostentreffer….
Kommenden Samstag geht es nach Waldheim – mal sehen, wie dort die Sterne stehen.
SV Schneeberg gegen SC DHfK 26:27 (1.10.2011)
Auswärtssieg - Déjavu in Schneeberg
An diesem verlängerten Wochenende machten wir uns auf den Weg zum sicher „beliebtesten“ Auswärtsspiel der Liga (Anwurf 20.00 Uhr, Ankunft zu Hause 23.45 Uhr). Neu war diesmal allerdings, dass wir in kurzen Hosen und nicht in den sonst üblichen Schneeverwehungen nach Schneeberg fuhren.
Der Gastgeber hatte bereits sein Saisonziel – Aufstieg – formuliert. Wir waren zwar leider nicht ganz vollzählig, dafür aber hochmotiviert, wieder einmal Punkte aus Schneeberg zu entführen und die derbe Niederlage vom letzten Wochenende vergessen zu machen. Von Anfang an entwickelte sich ein schnelles und intensives Spiel. Unsere Abwehr stand gut und die Schneebergerinnen mussten sich einiges einfallen lassen, diese zu überwinden. Leider waren wir im Angriff anfänglich noch etwas zu verhalten, sodass sich Schneeberg bis zur Halbzeit mit 4 Toren absetzte. Doch hier war noch lange nichts verloren. In der zweiten Halbzeit kämpften wir bis zum Umfallen. Die Abwehr funktionierte gut und endlich kamen wir auch zu sehenswerten Torerfolgen von allen Positionen. Auch das teilweise übermotivierte Agieren der Gastgeberinnen verhinderte nicht, dass wir uns schrittweise zu einem 22:21 heran arbeiteten. Nachdem endlich, nach einer gefühlten Ewigkeit, der Ausgleich zum 22:22 durch Lulu gelang, war das Spiel wieder völlig offen. Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Fünf Minuten vor Schluss gelang uns erstmals die Führung, die wir leider nicht auszubauen vermochten. Die Schneeberger Torhüterin hielt in dieser Phase ihre Mannschaft im Spiel. Doch unser Siegeswille war an diesem Abend stärker.
Mädels - das war spitze….
uh
SC DHfK gegen Mölkau 23:33 (25.09.2011)
Niederlage nach desolater Mannschaftsleistung
Das zweite Heimspiel gegen Mölkau endete mit einer in dieser Höhe nicht zu erwartenden Niederlage. Gegen die uns gut bekannten Spielerinnen aus Mölkau begannen wir mit einer defensiveren Abwehr, da wir um die individuellen Fähigkeiten der Gegnerinnen wussten. Leider brachte uns dies nicht die gewünschte Sicherheit. Im Gegenteil agierten wir immer einen Schritt zu langsam, sodass die Gäste bereits in der Anfangsphase viele einfache Tore erzielten. Auch im Angriff lief nicht viel zusammen. Ideenlos, undynamisch und kampflos könnte man unsere Angriffsleistung umschreiben. Dennoch zeigte sich in der Halbzeitpause lediglich ein 3-Tore-Rückstand. Doch statt dies als Ansporn zu sehen, spielten wir in unserem „Trott“ weiter. Folglich setzte sich Mölkau bis zur Mitte der zweiten Halbzeit mit 10 Toren ab. Zwischenzeitlich keimte noch einmal Hoffnung auf, die Gäste stellten jedoch schnell den alten Abstand wieder her und gewannen völlig verdient in dieser Höhe.
uh
Turbine Leipzig gegen SC DHfK 25:30 (17.09.2011)
Auswärtssieg in Leipzig-Lößnig
Zum ersten Auswärtsspiel traten wir bei Turbine Leipzig, einer uns gut bekannten Mannschaft an. Eigentlich sollte das Spiel dank unserer vollen Bank und unserer konditionellen Vorteile kein Problem werden. Doch leider kam es anders. In der ersten Halbzeit agierten wir im Angriff viel zu überhastet, worauf sich die technischen Fehler häuften. Die Heimmannschaft hingegen spielte ihr eher von Einzelaktionen und betonter Ruhe geprägtes Spiel und kam damit immer wieder zum Torerfolg. So liefen wir permanent einem Rückstand hinterher. Zur Halbzeit stand folglich ein 11: 14 auf der Anzeigetafel.
In der Halbzeitpause ermahnte uns Kerstin, die Fehler zu minimieren und das Tempo hoch zu halten. Dies setzten wir in der Anfangsphase der zweiten Halbzeit gut um und drehten binnen 8 Minuten mit einem 8:0 Lauf den Spielstand auf 19:14! Von da an lief es deutlich besser. In der Abwehr konnten wir uns Bälle erarbeiten und vorn wurde der Ball endlich im Netz platziert. Mehrere Pfostenwürfe verhinderten am Ende einen noch deutlicheren Sieg.
In diesem Spiel reichten 10 gute und 20 normale Minuten, um zu Siegen. Nächste Woche gegen Mölkau muss 60 Minuten lang konzentriert gespielt werden, wollen wir weiter erfolgreich sein.
uh
SC DHfK - NHV Concordia Delitzsch 35:24 (11.09.2011)
Erfolgreicher Saisonstart
Nach langer Sommerpause stand am vergangenen Sonntag das erste Heimspiel der Saison auf dem Plan - für viele unserer Spielerinnen auch das erste offizielle Spiel in unserer Mannschaft.
Die Aufregung in der letzten Trainingswoche und vor dem Spiel war angesichts der vielen Neuerungen groß. An neuer Heimspielstätte präsentierten wir uns zu ungewohnter Tageszeit mit neuen Trikots und zahlreichen neuen Akteurinnen unseren Fans. Mit Delitzsch stand uns außerdem einer der beiden recht unbekannten Aufsteiger gegenüber. Dennoch waren trotz völlig veränderter Mannschaft die Vorgaben klar: Schnell die Nervosität ablegen und dem Gegner unser Spiel aufzwingen!
In der Anfangsphase zeigte sich ein ausgeglichenes Spiel. Während Delitzsch über Würfe aus dem Rückraum zum Erfolg kam, konnten wir mit schnellen Angriffen dagegen halten. Mit Stabilisierung unserer Abwehr und Minimierung der Fehler gelang uns in der Mitte der ersten Halbzeit die sichere Führung. Immer öfter konnte die gegnerische Abwehr auch aus dem freien Spiel überwunden werden. Mit einer 9 - Tore - Führung ging es in die Halbzeitpause.
Auch in der zweiten Halbzeit gelang es uns, unser schnelles Spiel aufrecht zu erhalten. Die Kräfte bei den Gästen schwanden merklich, während bei uns Kerstin munter durch wechseln konnte, ohne dass der Spielfluss unterbrochen wurde. Am Ende stand ein deutlicher 35:24 Erfolg zu Buche, der eine ausgeglichene Mannschaftsleistung und den sichtlichen Spaß aller Mädels am Handballspielen zeigte.
uh














