2. Männer: SG Germania Zwenkau - SC DHfK Leipzig II

SG Germania Zwenkau vs. SC DHfK Leipzig II (18:27 / Hz. 7:14)



Stabile Abwehr & guter Keeper...

... waren der Grundstein für einen letztendlich nie gefährdeten Auswärtssieg. Zugegebenermaßen vom Autor in dieser Deutlichkeit nach zuletzt vier Niederlagen in Folge gegen LVB, Wurzen, Rio und Borna nicht unbedingt erwartet – jedoch absolut verdient. Das Spiel am Sonntag Nachmittag begann furios mit einem zwei-null-Lauf und bereits beim Zwischenstand vom 1:5 aus Heimsicht war für die Grün-Weißen (die Auswärts in schwarz antraten) die Marschrichtung klar: aus der stabilen Deckung in die Gegenstöße kommen und im Positions-Angriff über Spielzüge variabel die gegnerische Deckung in Bewegung bringen um Lücken für die eins-gegen-eins-Situationen zu schaffen. Kleines Handball-ein-mal-eins eben. Funktionierte aber erstaunlich gut und bis zum Pausenpfiff konnte die Führung auf sieben Tore ausgebaut werden. Dem Gastgeber fiel gegen die überragend arbeitende Abwehr der DHfK kein probates Mittel ein. Bot sich doch einmal eine Lücke, war nicht selten der gut aufgelegte Danny Santer zu Stelle und vereitelte die ein oder andere Möglichkeit der Germanen.

In Halbzeit zwei über weite Strecken das gleiche Bild: Zwenkau biss sich an der sechs-null-Abwehr und Keeper Santer die Zähne aus und war selber in der Abwehr nicht in der Lage, dem variablen Angriffsspiel der Gäste ihrerseits in der Abwehr entscheidend entgegen zu treten. Ausdruck hierfür war, dass sich alle eingesetzten Spieler in die Torschützenliste eintragen konnten. Zwar gelang es den Gastgebern beim Stand von 13:17 bzw. 14:18 und 15:19 so etwas wie Tuchfühlung herzustellen, auf weniger als vier Tore jedoch schmolz der Vorsprung der Gäste nie zusammen. Somit spulten die Männer von Coach Huhn die verbliebende Spielzeit sehr souverän herunter und gewannen am Ende auch die zweite Halbzeit mit zwei Toren Vorsprung. Auch auf die Gefahr hin, dass der Autor einen kleinen Obulus für’s Phrasen-Schwein leisten muss: hast du vorne den Ball kann der Gegner kein Tor erzielen und wenn die Abwehr steht, dann kannst du dir vorne auch die ein oder andere Fahrkarte erlauben wenn du die Gewissheit hast, dass du dir die Pille hinten zurückholst. Klingt einfach – ist aber so...!

Dieser Sieg jedenfalls muss am kommenden Wochenende im Heimspiel gegen die Akademiker vom USC bestätigt werden. Gespielt wird am Sonntag um 14:30 Uhr in der Sporthalle am Rabet. Bis dahin verabschieden wir uns und wünschen eine erfolgreiche Woche :-).

Für die DHfK spielten: C.-G. Siuts; D. Santer (beide Tor); R. Mutze (6); C. Hölig (4); P. Schütze (2); W. Kanunnikow (5); M. Gierich (1); D. Wiesner (1); M. Lowag (1); R. Graupeter (4/3); T.Köhler (3); K. Mießler;

Erstellt von C.-G. Siuts