AOK Markplatz informiert Nachwuchs-Handballer über Berufskarriere

Die nächste Stufe in der Ausbildungs-Pyramide ist nach der Allianz Handball Schule die Handball Akademie des SC DHfK Leipzig, der als eine der besten Ausbildungsstätten in Deutschland aktuell sogar das Nachwuchs-Ranking der DKB Handball-Bundesliga anführt.

Foto: Rainer Justen

In der Handball Akademie des SC DHfK Leipzig finden Talente von der C-Jugend bis zur U23 die besten Möglichkeiten für ihre weitere Entwicklung. Auch wenn der Sprung in den Profibereich groß ist, haben die jungen Sportler durch Eigengewächse wie Lukas Binder, Lucas Krzikalla, Gregor Remke oder WM-Teilnehmer Franz Semper so einige Paradebeispiele in den eigenen Reihen. „Wir wollen Professionalität entwickeln und unser Ziel ist es auch weiterhin, Nachwuchstalente bis zum Bundesligaspieler auszubilden“, so Jugendkoordinator Matthias Albrecht.

Die Handball Akademie konzentriert sich aber nicht nur auf die sportliche Laufbahn der Talente, denn schließlich gibt es auch ein Leben nach dem Sport. So fand in der vergangenen Woche unter dem großen Aufhänger „Karriere“ der erste AOK-Marktplatz für alle Nachwuchs-Handballer des SC DHfK Leipzig statt. In der Räumlichkeiten der AOK PLUS Leipzig durften sich die Sportler der Handball-Akademie über Ausbildungs- und Karrieremöglichkeiten bei den Nachwuchs-Hauptsponsoren und großen Unternehmen aus dem DHfK-Netzwerk informieren.

„Nachwuchs ist ein Thema, was alle Firmen bewegt. Da wir mit vielen Unternehmen zusammenarbeiten und uns seit mehreren Jahren für den DHfK-Nachwuchs engagieren, haben wir uns dazu entschlossen, die Sponsoren zusammenzubringen und hier in den Räumlichkeiten der AOK einen „Markplatz“ zu bieten, wo man sich untereinander kennenlernen, austauschen und informieren kann“ so Kristin Eilfeld vom Gastgeber AOK PLUS Leipzig.

Folgende DHfK-Partner unterstützten den AOK Marktplatz 2019:

  • AOK PLUS
  • Leipziger Gruppe
  • B.A.S. Verkehrstechnik AG
  • Allianz Deutschland AG
  • DHL Hub Leipzig
  • BMW Leipzig
  • Sparkasse Leipzig
  • Iba Leipzig

„BMW ist es unwahrscheinlich wichtig, jungen Leuten in der Region eine Chance zu geben und sie zu fordern und zu fördern. Dementsprechend bieten wir auch Ausbildungsberufe an, um den Nachwuchsspielern des SC DHfK Leipzig den Weg zu ebnen, neben der sportlichen auch eine berufliche Karriere einzuschlagen“ so Katja Beck (Recruiting Nachwuchszielgruppen, BMW Werk Leipzig), die ergänzt: „Mit Bastian Roscheck und Jens Vortmann, die beide bei uns im BMW Werk ein studienbegleitendes Praktikum absolviert haben, hatten wir ja schon sehr gute Beispiele.“

Warum gerade Sportler auf dem Arbeitsmarkt gern gesehen sind, weiß Marco Wittwer von der Allianz: „Mit Niederlagen und Kritik umzugehen und nicht gleich den Kopf in den Sand zu stecken, dass können in meinen Augen Sportler am besten. Im Arbeitsalltag ist es enorm wichtig, nicht jede Kritik persönlich zu nehmen, sondern immer weiter Gas zu geben und sich weiter verbessern zu wollen, und das verkörpern die Handballer an jedem Trainingstag.“

„Sportler sind nicht selten im Berufsleben besonders erfolgreich und gewissenhaft, denn sie können die Fähigkeiten und Fertigkeiten, die sie durch den Sport entwickelt haben, in die Unternehmen integrieren. Ich finde es großartig, dass so viele Partner den Weg der Nachwuchsspieler unterstützen. Die Jungs haben sich für den harten Weg des Handballs entschieden. Das ist ein knallharter Sport, wofür die Sportler jeden Tag hart arbeiten müssen. Im Berufsleben ist es genau dasselbe und je mehr man das mit Hingabe und Leidenschaft macht, umso mehr Spaß hat man“, sagt Radsport-Olympiasiegerin Petra Rossner, die den AOK-Markplatz mit einem Vortrag über „Motivation in Sport und Beruf“ eröffnet hatte.

Erstellt von JW