DHfK III: Nicht die Originale aber dafür die Originellen

SC DHfK III - MoGoNo (11:12) 26:26

Ziel nur halb erreicht

Zu früher Stund am Samstag trafen sich die 3. Herren um wichtige Punkte
gegen die MoGoNo zu erzielen.
Trotz dem Fehlen einiger Stammkräfte ging es mit großer Motivation auf
die Platte.
Ein kurzen Abstecken war nicht nötig, die MoGoNo kam gleich zur Sache.
Ein paar einfache Tore aus dem Rückraum ließen die Gäste in Führung gehen.
Da hieß es für die Grün-Weißen nachlegen. Dies gestaltete sich zu Beginn
schwierig. Lediglich auf der halb linken Position wurde Druck gemacht.
Dies führte dazu das es dort öfter zu einem kleinen Intermezzo zwischen
Spieler und Gegenspieler kam, mehrmals konnte dort ein 7-Meter
rausgeholt werden.
Es dauerte eine Viertelstunde bis der Angriff so langsam in Fahrt kam.
Bis dahin eilte man immer einem Vorsprung der Gäste nach.
Diese hatten ihren Angriff komplett auf die halb linke Position
eingestellt. Von dort fielen in der ersten Halbzeit die meisten Tore,
der Druck von der Mitte war gering. Zu spät wurde aus der 6:0 Deckung
herausgegangen und der Angriff der Halbposition gestört. Die Torhüter
kamen dafür besser ins Spiel. Sie konnten einigen 100% Chancen parieren.
Nach einer Auszeit konnte man dann das erste mal Ausgleichen. So wurde
bis zur Pause munter weitergespielt, entweder konnte die MoGoNo wieder
mit einem Tor wegziehen, oder es stand unentschieden. Die zweite
Halbzeit wurde mit einem Zwischenstand von 11:12 wieder angepfiffen.
Die Abwehr der Grün-Weißen blieb weiterhin in der 6:0 Deckung, agierte
dabei aber aggressiver und hatte die halb linke Position viel besser im
Griff. Die MoGoNo kam dadurch nicht ins Spiel, und suchten oft den
Abschluss über die Außen.
Der Gastgeber startete besser in die zweite Hälfte. Mit einem schnellen
Angriffsspiel konnte nicht nur ausgeglichen werden, sondern leuchteten
auf der Anzeigetafel erstmals zwei Tore plus. Die Gohliser waren mehr
mit dem Zustand des Balls beschäftigt und versuchten dies, trotz
Haftmittelverbotes, mit eben solchem wettzumachen.
Bei der DHfK schlichen sich derweil technische Fehler ein, die ihnen den
verdienten Vorsprung kosteten. Also war alles wieder auf Anfang gesetzt.
Während der Gegner zusehends hektischer agierte, blieb der Gastgeber
erstaunlich ruhig in seinem Angriffsspiel. Geduldig spielte man den
Angriff bis zum sicheren Tor und blieb unbeeindruckt vom Handeln der
Gohliser.
Selbst in den Alles entscheidenden letzten Sekunden des Spiels, als der
Gegner mit einem Tor führte und der Ball durch eine offensive Deckung
herausgespielt werden konnte, wurde der Ball auf den Außen getragen der
ihn dann glücklich zum Unentschieden im Tor platzierte.
Auf jedenfall ein spannendes Spiel und ein gefühlter Sieg sollte beim
nächsten Spiel auch einer echter Sieg sein, wenn konzentriert an den
technischen Fehlern gearbeitet wird und diese abgestellt werden.