E1: Spielbericht Mölkau

Zweieinhalb Minuten, die den Gegner und das Heimpublikum stärken und uns 1 Punkt kosten.

Nachdem wirklich guten Spiel gegen Mockau vergangenes Wochenende waren die Trainer zuversichtlich für das Spiel auswärts gegen Mölkau. Mit der gleichen Besetzung konnten wir das Spiel antreten und auch von der Motivation her waren alle gut drauf. Nach Anpfiff des Spieles konnten wir auch gleich mit guter Deckungsarbeit und übersichtlichem Spiel nach vorne glänzen. Verdient gingen wir mit 0:3 in Führung. Bis zur ersten kleinen Pause nutzen wir die Zeit, um den Vorsprung auszubauen. 2:9 stand es und wir hatten alles im Griff. Wieder auf der Platte machten wir da weiter wo wir aufgehört hatten und bauten den Vorsprung bis zum Stand von 6:15 aus. Um den Leistungsträgern eine kleine Pause zu gönnen, wurde wie auch im letzten Spiel gegen Mockau kurz vor der Halbzeit gewechselt. Zweieinhalb Minuten vor Ende der ersten Hälfte (Stand 6:15) brach plötzlich alles zusammen. Für das was in dieser kurzen Zeit geschah, fehlten den Trainer die Worte. Keine Ambition den Ball zu halten, ihn sicher von einem zum anderen zu spielen, keine Übersicht beim Torwurf, nichts mehr erinnerte an das bis zu diesem Zeitpunkt gebotene Handballspiel der DHfK. Als stünden wir zum ersten Mal auf einem Handballfeld. Ein 6:0 Lauf für Mölkau in zweieinhalb Minuten war die Folge, was die Gäste enorm stärkte, ihnen Selbstvertrauen gab und das Heimpublikum so richtig aufleben ließ. Wir hingegen gerieten in eine Art Schockstarre. Auch wenn wir noch mit 3 Toren vorne lagen (12:15), so hatten wir eine Euphorie ausgelöst bei den Mölkauern, die uns das restliche Spiel auf die Füße fallen sollte. Mit der Stammformation beginnend, hielten wir den Vorsprung zu nächst bei drei Toren. Die Mölkauer Eltern puschten ihre Kinder und so gab es nach ca. 5 Minuten den Anschlusstreffer 18:19. Doch auch aus dieser brenzlichen Situation konnten wir uns befreien und den Vorsprung von drei Toren (20:23) bis zur letzten Unterbrechung bei ca. 30 Minuten wiederherstellen.  Nun wurde das Spiel körperlich und ging an die Kondition, leider gab es an diesem Spieltag keine Bank, wie gegen Mockau, die hätte einspringen können. Und so kämpften wir uns durch die letzten Minuten, in denen Mölkau sogar noch die Führung 26:25 gelang. Am Ende konnten wir mit einem beherzten Wurf aus dem Rückraum, das Unentschieden (26:26) retten.

Nun bleiben noch drei Spiele bis zum Ende der Saison. Ein weiterer Fehler und die Teilnahme an der Bestenermittllung ist hin. Bleibt zu hoffen, dass uns solche zweieinhalb Minuten in den kommenden Spielen erspart bleiben.

Erstellt von SG