Landesauswahl 97 erringt 2. Platz im Deutschen Länderpokal

Jonas Hönicke wurde ins All Star Team gewählt

Vom 21.-23.03.14 fand der Deutsche Länderpokal für Landesverbandsmannschaften statt. Gastgeber war der HV Westfalen gemeinsam mit der Stadt Unna.

Die sächsische Auswahl der 97er Jungs hatte sich für diese Finalrunde souverän qualifiziert und spielte in Hammergruppe 1 mit Hessen, Gastgeber Westfalen und Schleswig-Holstein. Großes Ziel war das Erreichen des Halbfinals. Dafür war Platz 1 oder 2 in der Gruppenphase notwendig.
Nach der Auftaktniederlage am Freitag gegen Hessen (17:22) steigerten sich die Sachsen gegen Gastgeber Westfalen im zweiten Spiel am Freitag Abend und konnten das umkämpfte Spiel mit 24:23 für sich entscheiden.
Mit einem überzeugenden 27:17 gegen Schleswig-Holstein am Sonnabend Mittag war der Einzug in das Halbfinale perfekt.
Am Sonnabend 18:30 wartete mit dem 1. der Staffel 2, der Badischen Auswahl, ein ganz starker Gegner, der all seine Gruppenspiele klar gewonnen hatte und als Favorit galt. Doch unsere Jungs zeigten ihr bis dahin bestes Spiel und sicherten sich nach einer 13:12 Halbzeitführung mit 25:22 den umjubelten Finaleinzug.
Damit kam es am Sonntag im Finale um 16:00 zum erneuten Aufeinandertreffen von Sachsen und Hessen. Hier mussten unsere Jungs den Kräfteverschleiß im Turnierverlauf Tribut zollen und sich den erneut sehr starken aufspielenden Hessen mit 25:16 (13:6) geschlagen geben.

Das ändert jedoch nichts an der insgesamt großartigen Leistung unseres Teams. Herzlichen Glückwunsch und ein großes Dankeschön an die Mannschaft, die Trainer und Betreuer sowie an alle in den Heimvereinen und im Umfeld, die zu diesem tollen Gesamtergebnis beigetragen haben.

"Das Niveau war hoch. Die Spieler sind sehr gut ausgebildet", sagte Nachwuchskoordinator Wolfgang Sommerfeld. "Aus meiner Sicht war es besonders erfreulich, dass es wahrscheinlich eine Trendwende gibt - man konzentriert sich mehr auf die Abwehr. Die Leistungen da sind, im Vergleich mit Sichtungen und Spielen der Jugend-Bundesliga, deutlich besser geworden. Und im Finale haben auch die beiden Mannschaften mit den besten Abwehrreihen gestanden."

Trotz des positiven Gesamteindrucks sah Sommerfeld aber auch noch Potenzial, um unter anderem die Grundlagenarbeit zu verbessern. Das Leistungsspektrum der Spieler sei breiter geworden, was sich in höherem Spieltempo, mehr Varianten und verbesserten Kooperationsleistungen niederschlage. "Unsere Spieler können schon viel, aber zu wenige Basics richtig gut", sagte Sommerfeld. Diese Erkenntnis werde Einfluss auf Sichtungskriterien und Trainerausbildung haben.

Jonas Hönicke wurde ins All Star Team gewählt

Jonas Hönicke (Rückraum Mitte, Sachsen, SC DHfK Leipzig)
Schwarzer: "Jonas ähnelt Lukas Gümbel, agiert aber filigraner und technisch versierter. Auch in der Kooperation mit dem Kreisläufer bringt er Qualitäten mit. Er hat viele Schlagwurfvariationen und eine sehr gute Täuschung im eins gegen eins."

Erstellt von HVS / DHB