Maenner III: Spiel gegen SG Zschortau als Maßstab für den Stand in der Liga

SG Zschortau : SC DHfK III; 21:14 (10:8)

Nach dem Kracher gegen die LVB stand mit dem Spiel gegen Zschortau das nächste richtungsweisende Spiel in der Saison 2014/2015 in dem Kalender. Sonntag in der Früh um 11:00 sollten wir zu Gast bei den Herren in Delitzsch sein. Und schon wieder muss über eine Niederlage berichtet werden, auch wenn die Fehleranalyse nicht lange betrieben werden muss, alleine der Blick auf das Ergebnis und die da ersichtliche Torausbeute verdeutlicht, dass man einfach zu wenig Tore geworfen hat. In 60 Minuten wurde von uns nur 14 mal eingenetzt, davon wurden alleine 7 Tore vom Siebenmeterpunkt erzielt. Im Gegensatz zum Angriff kann man im Großen und Ganzen mit der Abwehr zufrieden sein. Zehn oder Elf Tore in einer Halbzeit zu kassieren ist nicht unüblich, eigentlich gewinnt man mit so vielen Gegentreffern in dieser Liga locker die Spiele, aber man muss halt immer mindestens ein Tor mehr werfen als der Gegner  und das klappte an diesem Wochenende nicht. Sicherlich wäre hier ein richtiger Torhüter Gold wert und hätte den einen oder anderen Ball raus geholt, aber dann hätte man immer noch das Problem, dass der Ball im gegnerischen Kasten untergebracht werden muss.Zur Halbzeit sollte unser Rückstand noch 3 Tore zählen, also noch lange kein Grund die Köpfe hängen zu lassen. Die Ansage konzentriert in die zweite Halbzeit zu gehen war gemacht, wurde aber nicht umgesetzt. So sollten schnell drei Tore gemacht werden und hinten richtig zugepackt werden. Um das Spiel zu drehen und wieder von vorn in das Kräftemessen einzusteigen.Leider verließ uns nun völlig das Können, so verloren wir die ersten drei Bälle und kassierten dafür drei schnelle Tore des Gegners. So stand es 5 min nach Anpfiff der zweiten Halbzeit 15:9, was uns zu einem Team- Time- Out zwang. Leider ließen sich die gewünschten Stärken der Spieler nicht  abrufen und so mussten wir teilweise zusehen, wie der Gegner unsere Bälle kassierte und in unserem Kasten unter brachte. Schlussendlich wurde von der Mannschaft viel Moral in diesem Spiel gezeigt, auch war hier und da ein Aufbäumen gegen das Ergebnis zu merken. Die Mannschaft trat, bis auf ein paar kleine Ausnahmen, sehr geschlossen auf und feierte jeden Triumph, sei es ein Tor oder ein gewonnener Ball. Manchmal hat man eben kein Glück und dann kommt auch noch Pech dazu. Aber am Glück alleine Lag es nicht, die Fehler und Missstände müssen im Training angegangen werden, um am kommenden Wochenende unsere Zweiten gehörig die Stirn bieten zu können. Für die DHfK spielten: Reichmann (TW), Uhlig (1/6), Reuschel, Bräuer, Hartung (T,0/1), Hähnel (2), Schultz (2), Heckler, Schwenke (2), Hiekisch- Hildebrandt

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