USC Leipzig - SC DHfK Leipzig II

USC Leipzig vs. SC DHfK Leipzig II (19:20 / HZ: 8:8)

Nachdem man aus den letzten drei Ligaspielen keinen einzigen Punkt erzielen konnte, galt es
durch den Sieg im Pokalspiel gegen die dritte Vertretung der Körperkulturellen Kraft und
Zuversicht für die kommenden Spiele in der Bezirksliga zu tanken. Daraufhin wurden die drei
spielfreien Wochen genutzt, um sich individuell zu stärken und diverse Abstimmungsdefizite
zu dezimieren. Aufgrund des mehr als zufriedenstellenden Testspiels gegen die SG
Leipzig/Zwenkau II, fuhr man zuversichtlich in die Tarostraße zum Lokalderby gegen den
USC Leipzig.

Das Spiel begann aus sich der DHfK mit einem geschlossenen Abwehrverband und einer
soliden Torhüterleistung, wodurch man sich sukzessiv einen 4-Tore-Vorsprung herausarbeiten
konnte. Daraufhin nahm das heimische Trainergespann eine Auszeit, um seine Mannen auf
diverse Fehler hinzuweisen. Und dieses Timeout zahlte sich sichtlich aus, denn in der 13.
Spielminute gelang es den Gastgebern erstmals zum Torerfolg zu kommen und das Ergebnis
durch einen 6:0-Lauf auf 6:4 zu korrigieren. Festzuhalten ist jedoch, dass das Spiel ziemlich
schleppend verlief und beide Seiten mit technischen Fehlern nicht geizten. Zudem machte es
sich die DHfK durch unnötige Zeitstrafen selber schwer. Keiner Mannschaft war es daher
möglich, sich in der zweiten Phase der ersten Halbzeit abzusetzen, weshalb die Anzeigetafel
ein karges 8:8 verlauten ließ. Nicht zu Unrecht ertönten Stimmen aus dem Publikum, die das
Spielgeschehen als „Not gegen Elend“ beurteilten.

Die zweite Halbzeit kann weitestgehend als Abbild der ersten Halbzeit beschrieben werden.
Der DHfK gelang es sich zu Beginn mit 8:11 abzusetzen und schwächte sich abermals durch
unnötige Zeitstrafen. Darüber hinaus gewährte man dem USC durch diverse
Abstimmungsfehler im Defensivverhalten zu schnellen Toren aus dem Rückraum zu
kommen. Allerdings konnte sich erneut keiner der Kontrahenten absetzen, weshalb die letzte
viertel Stunde einem offenen Schlagabtausch glich. Beim Stand von 19:18 nahm das
Trainergespann Huhn/Mutze nochmals ein Timeout, in dem man sich auf ein 4:2-
Abwehrsystem einigte. Dadurch konnten in den letzten Spielminuten mehrere Bälle erobert
werden und Rehländer verwandelte den entscheidenden Wurf in den letzten Sekunden des
Spiels zum 19:20.

Fazit: Trotz diverser Fehler im Spielaufbau und in der Abwehr, können die Männer der DHfK
mit sich zufrieden sein, bewiesen sie doch einen geschlossenen Teamgeist, wodurch die
Punkte nicht zu Unrecht eingefahren wurden und man nun wieder auf eine ausgeglichene
Punktebilanz blicken kann. Am kommenden Wochenende heißt man den Mitaufsteiger
Torgau in der Sporthalle Rabet willkommen, wo man mit aller Kraft die nächsten Punkte
erkämpfen will.

Für die DHfK spielten: D. Santer (Tor); M. Gierich (1); D. Wiesner (1); R. Mutze (3); M.
Lowag (2); P. Schütze (3); R. Graupeter (2/2); W. Kanunnikow (3), T. Köhler (1); K.
Rehländer (4/1)