Viertelfinale Deutsche Meisterschaften

B-Jugend gewinnt gegen Pforzheim (25:18) und Wetzlar (23:18)

Zwei Spiele, zwei Siege: Die B-Jugend der SC DHfK Handball-Akademie hat sich mit Heimerfolgen gegen Pforzheim (25:18) und Wetzlar (23:18) eine glänzende Ausgangsposition für den Einzug ins Halbfinale um die Deutsche Meisterschaft geschaffen.

In vier Gruppen kämpfen die zwölf besten B-Jugend-Mannschaften Deutschlands seit dem letzten April-Wochenende um den Einzug ins Final Four, für das sich der jeweils Erstplatzierte qualifiziert. Der SC DHfK als Sachsen- und Mitteldeutscher Meister hat mit dem Landesmeister Baden-Württemberg aus Pforzheim und dem Landesmeister Hessen aus Wetzlar eine Hammergruppe erwischt. Für das Trainerduo Matthias Albrecht und Enrico Henoch ein Grund mehr, die Mannschaft akribisch auf beide Kontrahenten einzustellen - ihr Motto: "Wer ins Finale will, muss sowieso jeden schlagen." Im ersten Heimspiel gegen die SG Pforzheim/Eutingen dauerte es allerdings eine gute Viertelstunde, bis die Leipziger auf die Siegerstraße einbogen. Rasch lagen sie mit 0:3 hinten, mussten sich erst an Gegner und Niveau in Deutschlands höchster Spielklasse gewöhnen. Da die Nerven anfangs etwas flatterten, blieben Großchancen inklusive Siebenmeter ungenutzt. Doch dann stabilisierte sich die Abwehr zusehends, lief der Ball im Angriff immer besser und gelangen auch in schwierigen Unterzahl- oder Zeitspiel-Situationen wichtige Treffer. Nach 20 Minuten gingen die Leipziger in der gut besuchten Sporthalle am Rabet erstmals mit 8:7 in Führung, lagen zur Halbzeit bereits mit 12:7 in Front und bauten ihren Vorsprung bis zum umjubelten 25:18-Endstand schließlich auf sieben Tore aus.

Ein völlig anderes Spiel entwickelte sich tags darauf gegen die HSG Dutenhofen/Münchholzhausen, die U17 des Erstligisten HSG Wetzlar. Diesmal fanden die Leipziger mit vier Toren in Folge sofort ins Spiel, brauchten die Gäste sieben Minuten bis zu ihrem ersten Treffer. Auch wenn sich die Hessen nie aufgaben, so mussten sie doch ständig einem Rückstand hinterherlaufen. Der SC DHfK hielt den Gegner stets auf Distanz und glich gelegentliche Abschlussschwächen durch hervorragende Abwehrleistungen aus. Auffällig auch in dieser Partie: Hundertprozentige Chancen ließen die Leipziger liegen, Treffer in komplizierten Situationen hingegen gelangen. So hieß es zur Pause 10:7 und am Ende völlig verdient 23:18. "Unsere Mannschaft hat in beiden Heimspielen eine Top-Einstellung gezeigt und, was ganz wichtig ist, beide Male weniger als 20 Gegentreffer zugelassen", freute sich das erleichterte DHfK-Trainerduo. "Mit 4:0 Punkten und plus 12 Toren steht für uns die Tür zum Halbfinale einen Spalt weit offen. Jetzt müssen wir sie noch komplett aufstoßen und durchgehen."

Die Rückspiele in Pforzheim und Wetzlar bestreiten die Leipziger am 4. und 17. Mai. Das Final Four zur Deutschen Meisterschaft steigt am Wochenende 31. Mai/1. Juni. Der Austragungsort steht noch nicht fest.

Erstellt von sei