Tagebuch: Trainingslager in Sölden
Die DHfK-Profis bereiten sich in den Ötztaler Alpen auf die neue Saison vor

Montag, 09. Juli: Verspäteter Start

Die Handballer des SC DHfK Leipzig sind am Montag in ihr einwöchiges Trainingslager aufgebrochen. Stau auf der A9 zwischen Nürnberg und Ingolstadt sorgten allerdings für eine verstätete Ankunft in den Alpen. So musste Chefcoach Michael Biegler etwas umplanen, als seine Mannschaft gegen 17 Uhr nach über 10 Stunden Busfahrt in Sölden eintraf. Statt der geplanten Crosseinheit absolvierten die Leipziger Handballer am Abend eine lockere Fitness-Einheit inklusive Fußball.

Dienstag, 10. Juli: Der Kapitän feiert Geburtstag

Insgesamt drei Trainingseinheiten standen am Dienstag auf der Tagesordnung. Mit dem "Welcome-Sölden-Cross", einer Foto-Safari durch den schönen Ort in den Ötztaler Alpen, startete Trainer Michael Biegler nach dem Frühstück. Dabei waren die Spieler in 5er-Gruppen geteilt und mussten verschiedene Punkte in Sölden anlaufen, dort ein gemeinsames Gruppenfoto machen und  zum Freiluftplatz zurücklaufen, wo Athletikübungen auf dem Plan standen, bevor es weiter zur nächten Station ging. Als Gruppenleader waren Niclas Pieczkowski, Bastian Roscheck und Geburtstagskind Jens Vortmann auserkoren.

Dem Krafttraining nach dem Mittagessen folgte dann eine weitere Crosseinheit. Zu ehren des Geburtstages von Kapitän Jens Vortmann hatte sich Chefcoach Michael Biegler den "Captain-Cross" ausgedacht, wo es erneut quer durch Sölden ging und zwischendurch Athletik, Beachvolleyball und Fußball anstand.

Mittwoch, 11. Juli: Wieder 3x Training

Auch am Mittwoch waren erneut drei anstrengende und zeitgleich abwechslungsreiche Trainingseinheiten vorgesehen. Vormittags wartete auf die DHfK-Männer eine positionsspezifische Athlethik-Crosseinheit. Der Stationslauf durch Sölden, bei dem es auch mit Bergbahn nach oben ging und als weitere Station eine große Hängebrücke überquert werden musste, war angereichert mit Athletikübungen auf dem Sportplatz und den ersten handballerischen Elementen, nämlich Wurfübungen im Sand über das Beachvolleyballnetz. Nach dem Mittagessen ging es weiter mit Krafttraining, bevor am frühen Abend noch eine Handball-Cross in der Trainingshalle mit Wurf- und Pass-Elementen absolviert werden musste. Wie jeden Abend, durften sich die Spieler zum Ausklang des Tages im Wellnessbereich vom harten Trainingstag erholen.

Donnerstag, 12. Juli: Schäfchen zählen

Der heutige Tag stand für die Mannschaft des SC DHfK Leipzig ganz im Zeichen des Teambuildings. Bereits um 4:45 Uhr versammelte Coach Michael Biegler seine Jungs und es ging mit dem Bus zur Gletscher Arena, wo es als Belohnung einen wunderschönen Sonnenaufgang am Rettenbachgletscher zu sehen gab.

Die anschließende Gruppenaufgabe für die Handballer bestand darin, für einen Tag die Rolle der Schafshirten zu übernehmen und auf der Alm „Schäfchen zu zählen“. Auf dem 7 Hektar großen Gebirgsabschnitt beherbergen verschiedene Bauern insgesamt 250 Schafe, die je nach Besitzer unterschiedlich markiert sind. In Gruppen eingeteilt und mit Fernglas bewaffnet dauerte es gut 2 Stunden, bis die ersten verstreuten Schafe entdeckt werden konnten. Nach einiger Zeit konnten sich die DHfK-Männer aber kaum noch vor Schafen retten und meisterten ihre Teambuilding-Maßnahme mit Bravour.

Nach Rückkehr ins Hotel hatten die Jungs den restlichen Tag zur freien Verfügung für Entspannung und Regeneration. Morgen stehen dann wieder drei Trainingseinheiten auf dem Plan von Cheftrainer Michael Biegler, um die Mannschaft auf das erste Testspiel am Samstag gegen Erlangen vorzubereiten.