Spiele
Aufsetzerball
5 gegen 5 im Längsfeld im Hallendrittel
Aufsetzerball hebt sich von anderen kleinen Spielen mit der Hand dadurch ab, dass es ein vereinfachtes Handballspiel darstellt. Es enthält alle Elemente eines Handballspiels. Aufsetzerball schult grundlegende und vor allem auch sportartübergreifende Voraussetzungen für das Erlernen der Sportspiele.
Dieses sehr einfach und schnell zu organisierende Spiel ist unterhalb des Zielspieles für Kinder (4+1) vor allem für Spielanfänger gedacht. Dieses Aufsetzerspiel nehmen die Kinder in der Regel als Handballspiel wahr. Es kann leicht dem Könnensstand angepasst werden und benötigt wenig Raum. Es wird ohne zu prellen gespielt, wodurch vor allem das Zusammenspiel zwischen den Kindern gefördert wird. Das große Tor (6 bis 8m breit), das von zwei Torhütern gehütet wird, ermöglicht viele Erfolgserlebnisse. Ein weiterer Vorteil: Die angreifende Mannschaft spielt in der Überzahl, was ihr einen Vorteil erschafft.
Spielfeld:
Größe: 20 mal 12 Meter längs im Hallendrittel. Das Spielfeld hat an jeder Stirnseite je eine Wurflinie (Torraumlinie), die 5 bis 6 Meter von Grundlinie entfernt liegen. Die Tore sind in der Breite je nach Könnensstand veränderbar (6 bis 8 Meter breit) und werden mit Malstangen oder Hütchen auf der Grundlinie markiert. Der Raum zwischen den Torraumlinien ist das Spielfeld.
Spielregeln:
Zwei Mannschaften spielen 5 gegen 5 auf einem Spielfeld gegeneinander.
Die Mannschaft, die nicht in Ballbesitz ist, hat immer zwei Torhüter im Torraum und drei Abwehrspieler im Spielfeld. Die Abwehrspieler agieren offensiv und versuchen den Ball zu erobern. Die ballbesitzende Mannschaft darf mit vier Spielern angreifen (einer der Torhüter greift mit an). Die Torhüter sind nicht festgelegt; es kann laufend gewechselt werden. Mit dem Ball darf nicht gelaufen werden. Ein Tor ist erzielt, wenn der Ball die Torlinie überschreitet, nachdem er vorher den Boden berührt hat (=Aufsetzer).
Turmball
Spielregeln:
Es spielen 2 Mannschaften gegeneinander, wobei jeweils 4 Spieler im Feld und 2 als Turmwächter agieren. Die Ball besitzende Mannschaft versucht, einer ihrer Turmwächter, die auf einer Langbank stehen, mit einem Bodenpass anzuspielen. Fängt ein Turmwächter den Ball, wobei er den Boden nicht berühren darf, legt er den Ball in einen Ring, der auf der Mitte der Bank liegt. Damit hat diese Mannschaft ein Tor erzielt. Die verteidigende Mannschaft nimmt den Ball aus dem Ring und bringt ihn wieder ins Spiel (=Anspiel). Die Turmwächter können von allen Seiten angespielt werden. Der Passgeber löst den Fänger auf der Bank ab. Die Turmwächter dürfen nicht berührt oder gestoßen werden. Die Bank darf nicht übersprungen werden (Freiwurf). Es wird mit Einwurf, ohne Prellen und Tippen gespielt.
Koordinationsübungen
• Viele Kinder bringen immer weniger motorische und koordinative Voraussetzungen zum Erlernen eines Sportspiels wie z.B. Handball mit. Insbesondere werden deutlich:
- Haltungsschwächen und Übergewicht
- Koordinationsschwächen
- Motorische Defizite (Laufen, Springen…)
Außerdem fällt eine nur gering entwickelte Spielfähigkeit auf.
• Darum ist es notwendig, der in allen Trainingskonzeptionen geforderten vielseitigen Ausbildung von Spielanfängern Rechnung zu tragen. Der motorisch-koordinative Wettkampf ist ein Versuch der Umsetzung dieser Forderungen.
• Die Übungen für den koordinativen und motorischen Bereich werden vom Veranstalter aus dem ihm vorliegenden Übungskatalog ausgewählt.
• Es werden je zwei Übungen aus dem Kräftigungsbereich und der Koordination (mind. Eine Übung mit Ball) in Form eines Zirkels durchgeführt.
• Die erreichten Punkte der Koordinationsübungen aller Kinder einer Mannschaft fließen am Ende in die Gesamtbewertung des Spielfestes mit ein.














