U23 - Heimniederlage gegen Hamburg-Barmbek

SC DHfK Leipzig - HG Hamburg-Barmbeck 34:38 (18:19)
Für die Drittliga-Handballer des SC DHfK II stand am Nikolaustag (6. Dezember) das Nachholspiel vom 8. November in der Staffel Nord-Ost gegen HG Hamburg-Barmbek auf der Tagesordnung. Die Leipziger von Trainer Matthias Albrecht mussten beim 13. Saisonauftritt die vorrangige Frage beantworten, ob sie nach zwölf Niederlagen in Folge die Trendwende im Kampf um den Klassenerhalt umsetzen können. Für eine Prognose zum Kräftemessen mit den Norddeutschen (13. Rang/7:17 Punkte) im Heimspiel der Grün-Weißen (Letzter/0:24 Punkte) der Sechzehnerstaffel fehlten vergleichbare Ergebnisse - es wurden auch noch keine Partien gegeneinander ausgetragen.
Im Duell vor 75 Fans in der Oberschulhalle war schon in der Startphase erkennbar, dass sich beide Teams auf eine besondere Prüfung vorbereitet hatten, um an die Konkurrenten im Tabellenkeller Zeichen für die nächsten Begegnungen zu setzen. Obwohl die Hausherren in der ersten Halbzeit mit stabilen Leistungen auf Augenhöhe Paroli geboten haben, konnten sie im zweiten Durchgang nicht an das Niveau der ersten 30 Minuten anknüpfen - und gerieten arg ins Hintertreffen. Dennoch gaben sie sich nicht vorzeitig geschlagen, sondern zeigten kämpferisches Aufbegehren, das zwar für Zählbares zu spät kam, aber noch für ein spannendes Finish sorgte. Die Sachsen konnten mit dem 34:38 (18:19) - Auswärtssieg der Gäste die 13. Saisonniederlage nicht mehr abwenden.
Der Start in das Duell war über 5:5 (6. Minute) ein gleichwertiges Abtasten. Danach gingen die Leipziger über 13:9 und 15:11 (19.) in Front. Der Vorsprung war aber nicht stabil, denn die Gäste egalisierten viermal 18:18 (28.) - und holten auch noch eine knappe Pausenführung.
Nach dem Seitenwechsel legten die Hamburger kräftig nach und erhöhten die Differenz von 20:23 (38.) binnen neun Minuten zweistellig auf 21:31. Damit war die vorzeitige Entscheidung gefallen. Doch das junge DHfK-Team ließ sich nicht weiter abschütteln, sondern halbierte den Rückstand ((28:33/56.) -und verkürzte noch auf 33:36 (59.). Damit war im Endkampf das Geschehen auf der Platte zunehmend von harten Zweikämpfen sowie hektischen Aktionen betroffen, die jeweils mit Strafminuten geahndet worden, aber für das Ergebnis nicht mehr ausschlaggebend waren.
Horst Hampe
Aufstellung des SC DHfK Leipzig
Guretzky, Huber;
Stolle 3, Volmert 5, Zimmermann 3, Gauer 5, Häcker 5//1, Brix 5, Faske, Schmuck 2/2, Klecar 4, Börner, Grunow 2, Kremen, Greilich, Kramm
Siebenmeter: 3/6 : 3/6
Strafminuten: 12 : 16