U17: Erstplatzierter lässt keine Chancen

Mit dem Gastspiel beim Titelfavoriten Füchse Berlin startete die U17 des SC DHfK Leipzig in die entscheidende Meisterrunde der B-Jugendbundesliga. Die Leipziger reisten nach Abschluss der Vorrunde als Tabellendritter in die Lilli-Henoch-Sporthalle, nachdem sie einen deutlichen 52:36-Erfolg gegen Dessau im letzten Pflichtspiel holen konnten. In der Bundeshauptstadt trafen die Leipziger auf den noch ungeschlagenen Spitzenreiter. Ein Sieg gegen die Berliner sollte für die fünftplatzierten Leipziger das erste große Ausrufezeichen im Kampf um die vorderen Plätze der Meisterrunde setzen. Doch die Sachsen mussten bei einer Führung der Füchse von 15 Toren ihre Niederlage akzeptieren. Nach einem guten Start präsentierten die Berliner ihre starke Chancenverwertung, während die Leipziger mit keiner konstanten Stabilität dagegenhalten konnten. Die zwei Punkte bleiben in Berlin und der SC DHfK Leipzig steht weiterhin auf dem fünften Tabellenplatz.
Füchse Berlin Reinickendorf - SC DHfK Leipzig 46: 31 (20:16)
In der Lilli-Henoch-Sporthalle begegneten sich beide Teams zum Auftakt der Meisterrunde in den ersten Minuten auf Augenhöhe. Die Leipziger glichen die Führung der Berliner immer wieder aus. So konnten sie in der 8. Minute durch Till Stricker und in der 9. Minute durch Franz Hamperl zum 6:6 gleichziehen. Ab der 16. Minute war es die erste Drei-Tore-Führung der Gastgeber, die in der 21. Minute durch Mats Schneider auf zwei Tore verkürzt wurde (14:12). Der 3:0-Lauf ab der 26. Minute stoppte durch den Treffer zum 19:15 für den SC DHfK Leipzig. Nach einem verwandelten Siebenmeter der Füchse trennten sich die Mannschaften mit einem 20:16 in die Halbzeitpause.
Nach dem Seitenwechsel erhöhten die Berliner Füchse spürbar den Druck und agierten in der Defensive deutlich aggressiver. Die Leipziger fanden nun seltener die Lücken in den Abwehrreihen der Berliner. Diese Schwächephase nutzten die Gastgeber eiskalt aus und setzten sich durch eine Serie schneller Tore erstmals entscheidend ab. So hatten diese bis zur 42. Minute ihre Führung auf zehn Tore erhöht. Trotz guten Akzenten wie dem Treffer durch Emil Wagawa in der 53. Minute reichte es nicht mehr, um den Rückstand in der Schlussphase einzukürzen (40:27). Am Ende setzten sich die favorisierten Füchse durch ihre größere Abgeklärtheit durch und behielten die zwei Punkte verdient in der Hauptstadt. Beste DHfK- Schützen sind Till Stricker und Franz Hamperl mit jeweils acht verwandelten Treffern.
Aufstellung des SC DHfK Leipzig
Guretzky, Sonntag;
Eichler 1, Schneider 4, Kowolik 1, Wagawa 4, Toth 4, Hamperl 8, Stricker 8/4, Högl 1, Bube
Siebenmeter: 4/4 : 4/4
Strafminuten: 10 :6