U19 : In Magdeburg vor einer schweren Aufgabe

Es war das mit Spannung erwartete Duell am 12. Spieltag: In der Magdeburger Wolfgang-Lakenmacher-Halle traf die U19 des SC DHfK Leipzig am Samstagnachmittag auf den gastgebenden SC Magdeburg. Die Mission für die Leipziger war klar definiert – die Niederlage von 32:42 aus der Hinrunde sollte korrigiert werden.
Allerdings wog die Favoritenrolle schwer aufseiten der Gastgeber. Während der SCM nach einem Auswärtssieg gegen den VfL Horneburg das Selbstbewusstsein verstärkt hatte, reisten die Leipziger mit der Last von zwei Niederlagen in Folge nach Sachsen-Anhalt. Für den Tabellensiebten kam es in dieser Partie vor allem darauf an, die zuletzt schwächere Defensive zu stabilisieren, um keine Läufe der Magdeburger zuzulassen.
SC Magdeburg gegen SC DHfK Leipzig 43:28 (19:8)
Die Aufholjagd vermindert den Vorsprung
Mit Beginn des Spiels sind die Magdeburger offensiv stark und machen es den Leipzigern zu einer schweren Aufgabe, in der Partie gleichzuziehen. Durch einen Treffer von Rune Magnus Klecar in der 7. Minute finden die Grün-Weißen ins Spiel (3:1). Doch bereits in der 11. Minute haben die Gastgeber die Führung auf 7:2 ausgebaut. Die Leipziger erspielen sich ihre Chancen und holen einen Siebenmeter heraus oder können über die Außenposition durch Anton Voß abschließen (11:4/19.). Im Überzahlspiel netzt Jeron Busch zum 14:5 ein und durch Felix Leon Illge kann der Vorsprung auf 10 Tore verkürzt werden (17:7/25.). Die Leipziger gehen mit einem Stand von 19:8 in die Halbzeitpause.
Nach dem Seitenwechsel sind es die Leipziger, die das Spiel übernehmen und einen 0:4-Lauf starten, wobei Mads Greilich zum 20:12 trifft (34.). In der 47. Minute trennen die beiden Mannschaften nur noch sechs Tore Unterschied. Allerdings lassen sich die Magdeburger davon nicht beeinflussen und bleiben weiterhin auf ihrem hohen Niveau. Mit weiteren Abschlüssen, die nicht im Tor enden wollen, setzt sich der Gastgeber ab. Marco Schmuck verwandelt in der 52. Minute den Siebenmeter zum 35:25 und Albert Sandeck trägt sich mit dem 43:28 in die Torschützenliste ein. Das Spiel ist entschieden und die zwei Punkte gehören den Magdeburgern.
Trainerstimme Thomas Kölblin
Wir setzen im Matchball 50 Minuten lang unsere Ziele gut um, vor allem auch in der Abwehr. Da muss ich den Jungs wirklich ein Lob aussprechen. Wir halten die 1-1-Spieler und die Rückraumspitzen immer weit weg vom Tor, schaffen es aber nicht im Angriff, unsere Tore reinzumachen. Wir haben mit guten Sperren und Kreuzbewegungen freie Würfe und freie Durchbrüche generiert, scheitern dann aber heute an uns. Von der Torausbeute und über die technischen Fehler, wo wir teilweise nicht zurücklaufen können, wodurch es dann viele 1:0-Konter gegen uns gibt. Wir zeigen trotzdem Moral und kämpfen uns mit minus 6 Toren ran. Dann lässt die Mannschaft in den letzten 10 Minuten leider etwas nach, sodass das Spiel mit -14 Toren weggegangen ist. Das ist schade, da wir mit gutem Selbstvertrauen die Partie hätten beenden können. So müssen wir jetzt gegen Horneburg den Bock umstoßen, damit wir aus dieser Abwärtsspirale rauskommen.
Aufstellung des SC DHfK Leipzig
Thiele, Potschies, Hillgruber;
Häfner 3, Greilich 6, Klecar 4, Greiner 3, Illge 1, Sandeck 1, Voß 1, Schneider, Schmuck 4, Grunow, Busch 4, Schäfer, Kramm 1
Siebenmeter: 2/3 : 3/6
Strafminuten: 4 : 4