U17: Heimsieg durch eine starke Abwehr

Am sechsten Spieltag der B-Jugendbundesliga Meisterrunde A empfing die U17 des SC DHfK Leipzig die SG Narva Berlin zum richtungsweisenden Heimspiel. In der Kleinen Arena Leipzig trafen am Sonntagnachmittag zwei Mannschaften aufeinander, die in der bisherigen Meisterrunde noch auf ihr erstes großes Erfolgserlebnis warteten. Für die Leipziger galt es dabei vor allem, die deutliche 31:46-Niederlage gegen die Füchse Berlin aus der Vorwoche abzuschütteln.
Die Ausgangslage versprach eine Begegnung auf Augenhöhe, da beide Teams das Tabellenende unter sich ausmachten. Während die Gastgeber mit 0:10 Punkten auf dem sechsten Rang rangierten, reisten die Berliner als Tabellenfünfte an. Diese hatten zuletzt mit einem Unentschieden gegen Braunschweig ihren ersten Zähler verbucht (1:11 Punkte) und gingen somit mit einem minimalen psychologischen Vorteil in die Partie. Für den SC DHfK bot dieses direkte Duell die ideale Chance, die ersten Punkte der Meisterrunde einzufahren und den Anschluss an das Mittelfeld herzustellen.
SC DHfK Leipzig- SG Narva Berlin
In der Partie vor 87 Zuschauern legen die Berliner einen besseren Start hin. Dabei haben die Leipziger ein gutes Rückzugsverhalten und Toni Sonntag sorgt für entscheidende Paraden. Allerdings haben die Gastgeber Schwierigkeiten, den Ball im Tor unterzubringen, was an einer guten Torwartleistung sowie an knappen Fehlwürfen liegt. In der 11. Minute haben die Gäste einen Vorsprung von drei Toren ausgebaut (3:6). Doch die Leipziger gehen bewusst in die Zweikämpfe und Franz Hamperl zieht den Siebenmeter, der erfolgreich von Karl Luis Viehmann ausgeführt wird (5:6/14.). Die folgende Führung geht jedoch erneut an die Berliner, die auch im Zeitspiel noch Lösungen finden (7:9/20.). Christopher Toth holt die erste Führung auf Seiten der Leipziger seit der dritten Minute (12:11/28.). Kurz vor dem Schluss der ersten Halbzeit netzt Jesko Ritter zum Ausgleich ein und die Mannschaften trennen sich mit einem Unentschieden in die Pause (13:13).
Nach dem Wiederanpfiff gelingt es Emil Wagawa nach einem Steal im Gegenstoß, das Tor zum 16:15 zu erzielen. In der zweiten Halbzeit kommt es zur Stabilisierung der Abwehr, wodurch die Leipziger einen Vorsprung ausbauen können (22:18/40.). Durch das Spiel über die erste Welle kann Leipzig ins Tempo gehen und sich die Lücken in der Abwehr der Berliner zunutze machen. So gelingt das Zuspiel von Mats Schneider zu Oskar Weber an den Kreis perfekt, der zum 25:20 abschließt (45.). Auf zwei Gegentore antworten die Leipziger mit einem 3:0-Lauf, da den Gästen der Zug zum Tor fehlt (30:24/52.). Durch eine Disqualifizierung erhalten die Grün-Weißen in der 59. Minute noch einen Siebenmeter, der von Theodor Schramm verwandelt wird (33:26). Beste DHfK-Schützen sind mit jeweils sieben verwandelten Treffern Emil Wagawa und Franz Hamperl.
Aufstellung des SC DHfK Leipzig
Sonntag, Guretzky;
Denk 1, Eichler 4, Schneider 2, Wagawa 7, Schramm 1/1, Toth 2, Hamperl 7, Stricker 3, Weber 3, Fischer, Viehmann 3/1
Siebenmeter: 2/4 : 0/0
Strafminuten: 0 : 4