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U19: Auswärtsniederlage in Rostock

22. Feb. 2026
U19: Auswärtsniederlage in Rostock

Am 15. Spieltag der Jugendbundesliga Nord führte die Reise der U19 des SC DHfK Leipzig zum HC Empor Rostock. In der Fiete-Reder-Sporthalle suchten die Sachsen am Sonntagnachmittag den dritten Erfolg in Serie, um ihre Bilanz auf 13:15 Punkte auszugleichen und den sechsten Tabellenplatz weiter zu festigen. Nach dem souveränen 38:29-Heimsieg gegen Hamburg reisten die Leipziger mit großem Selbstvertrauen an, um ihre aufsteigende Form nun auch in der Fremde unter Beweis zu stellen.

Die Rollen vor dem Anpfiff waren dabei klar verteilt: Während der SC DHfK das Hinspiel deutlich mit 40:25 dominiert hatte, steckte der zehntplatzierte Gastgeber aus Rostock nach einer herben 31:43-Schlappe gegen Kiel in einer Ergebniskrise. Dennoch stellten sich die Grün-Weißen auf einen kämpferischen Gegner ein, der vor heimischer Kulisse auf Wiedergutmachung brannte. Für Leipzig kam es in dieser Partie vor allem darauf an, die defensive Konsequenz beizubehalten und durch ein hohes Tempo die Kontrolle über das Spielgeschehen zu übernehmen.

HC Empor Rostock gegen SC DHfK Leipzig 31:26 (16:11)

Vor heimischem Publikum und mit der Absicht, die zugeschriebene Außenseiterrolle nicht zu bestätigen, gestalteten die Rostocker das Spiel für die Leipziger von Beginn an herausfordernd. Innerhalb von neun Minuten bauten sie ihre Führung auf fünf Tore aus (7:2/9. Minute). Diese beeindruckende Geschwindigkeit wurde zuletzt vom SC DHfK Leipzig im Spiel gegen Hamburg demonstriert. Den Grün-Weißen gelang es jedoch nicht, einfache Tore durch schnelle Gegenstöße oder verwandelte Siebenmeter zu erzielen. Im Überzahlspiel ab der 18. Minute konnten sie die beiden folgenden Angriffe erfolgreich abschließen, wobei Anton Voß zum 11:5 und Louis Häfner zum 11:6 trafen. Ab der 22. Minute fanden die Gäste ihren Rhythmus und verkürzten den Vorsprung durch Mads Grunow auf vier Tore (12:9/25. Minute). Zur Halbzeit trennten sich die Mannschaften mit einem Stand von 16:11.

Die zweite Halbzeit begann für die Leipziger mit einer stabilisierten Leistung, die ihnen die realistische Chance auf einen Ausgleich bot. Anton Voß erzielte in der 37. Minute das Tor zum 17:15. Dennoch reichte diese Leistung nicht aus, um die Rostocker zu überwinden, die ihr Ziel, den Gewinn von zwei Punkten, konsequent verfolgten. Marco Schmuck verwandelte zwei aufeinanderfolgende Siebenmeter. Durch schnelle Reaktionen der Gastgeber stand es in der 52. Minute 25:20. Bela Schäfer trug sich in der 59. Minute mit dem Treffer zum 31:26 ebenfalls in die Torschützenliste ein.

Trainerstimme Thomas Kölblin:

Leider müssen wir sagen, können wir die Serie von zwei Siegen aus zwei Spielen nicht weiter ausbauen. Es hat bei uns heute nach der langen Auswärtsfahrt einfach an Bereitschaft, Einstellung und Konstanz komplett gefehlt. Daher wird es für uns jetzt natürlich wirklich hart, noch auf den fünften Tabellenplatz zu kommen. Wir müssen zügig aufarbeiten, dass uns gegen die Füchse die Revanche gelingt.

Aufstellung des SC DHfK Leipzig:

Thiele, Potschies, Hillgruber;

Häfner 1, Klecar 2, Greiner, Illge 4, Reith, Wagawa, Voß 6, Schneider, Schmuck 9/6, Grunow 2, Busch 1, Schäfer 1, Kramm

Siebenmeter: 2/3 : 6/9

Strafminuten: 10 : 6

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