A-Jugend: THW Kiel setzt sich gegen den SC DHfK Leipzig durch

Das U19-Team des DHfK Leipzig hat gegen den THW Kiel 34:40 (14:22) verloren.
Der THW eröffnete die Partie am Samstagnachmittag in der kleinen Arena. Felix Illge meldete sich wenig später als erster Leipziger Torschütze zum 1:1.
Marco Schmuck, der zunächst einen Siebenmeter liegen ließ, verwandelte anschließend zum 2:2.Jeron Busch erhöhte zur ersten Leipziger Führung (3:2). Nach einem kurzen Schlagabtausch gingen die Kieler Jungs jedoch auf Schlagdistanz. Nach rund 15 Minuten lag der THW bereits mit 6:10 in Führung. Vor allem durch eine starke Phase im Angriff setzten sich die Gäste weiter ab und erzielten innerhalb weniger Minuten fünf Treffer in Folge. Leipzig tat sich in dieser Phase schwer, zu klaren Abschlüssen zu kommen. Erst nach über fünf torlosen Minuten war Albert Sandeck zur Stelle und netzte zum Spielstand von 7:15 ein.
Den zwischenzeitlichen Zehn-Tore-Vorsprung für den THW besorgte Leonardo Christoph Scharfenstein in der 25. Spielminute. Bis zur Pause blieb Kiel die spielbestimmende Mannschaft und nahm eine deutliche 14:22-Führung mit in die Halbzeit.
In der zweiten Hälfte sorgten die Grün-Weißen für schnellere Abschlüsse, wodurch sich das Tempo auf der Platte deutlich erhöhte. Die Sachsen versuchten dagegenzuhalten, doch die Partie blieb weiterhin in den Händen der Gäste aus dem Norden.
Der Rückstand blieb zunächst bestehen, doch in der Schlussphase stemmten sich die DHfKler noch einmal gegen die Niederlage. Das Acht-Tore-Plus der Kieler konnten die Leipziger in den letzten zehn Minuten zumindest etwas verkürzen. Am Ende blieb der THW jedoch die effektivere Mannschaft und gewann das Duell 34:40.
Die besten DHfK-Werfer waren Rune Klecar, Jeron Busch, Albert Sandeck, Mads Grunow und Felix Illge mit jeweils fünf Treffern.
Thomas Kölblin (Trainer): „Leider konnten wir das letzte Spiel nicht gewinnen. Wir haben einfach zu viele Fehler gemacht, vor allem zu viele einfache technische Fehler. Außerdem haben wir mehrere freie Würfe verworfen und waren in einigen Situationen undiszipliniert. Auch Dinge, die wir in der Video-Vorbereitung besprochen hatten, wurden nicht so umgesetzt, wie wir uns das vorgenommen haben. Trotzdem haben wir nicht aufgegeben. Besonders in der zweiten Halbzeit haben wir noch einmal großen Kampfgeist gezeigt und uns wieder auf vier, fünf oder sechs Tore herangekämpft. Diesen Kampfgeist müssen wir jetzt mitnehmen und im letzten Spiel gegen Hamburg noch einmal alles geben, um positiv aus der Saison herauszugehen.“