SC DHfK Leipzig erhält Lizenz für Erste und Zweite Liga ohne Auflagen

Das gibt Aufwind für die entscheidende Saisonphase: Die unabhängige Lizenzierungskommission hat am heutigen Mittwoch über die Lizenzvergabe in beiden Profi-Bundesligen entschieden und das Präsidium des HBL e. V. sowie die Clubs über die Lizenzerteilung für die kommende Saison informiert. Die Handballer des SC DHfK Leipzig haben die Lizenz für die Saison 2026/27 sowohl für die 1. Bundesliga als auch für die 2. HBL ohne Auflagen erhalten.
Die bereits im vorjährigen Lizenzierungsverfahren attestierte wirtschaftliche Stabilität der Handball-Bundesligisten hat sich trotz der schwierigen gesamtwirtschaftlichen Situation weiter verbessert. Diese erfreuliche Entwicklung ergab das diesjährige Prüfverfahren. Unter den 36 Bewerbern gab es deshalb keine negative Lizenzentscheidung. Nur einige wenige Clubs müssen im Verlauf der kommenden Spielzeit Auflagen erfüllen – ein Zeichen dafür, dass sich die Bundesligisten insgesamt auf einem sehr guten Weg befinden.
„Das sind sehr gute Nachrichten, die dem Verein Sicherheit und Rückhalt für den Saisonendspurt geben. Eine zweigleisige Planung ist für uns Neuland und eine große Herausforderung. Doch genau in solchen Situationen wird deutlich, auf wen man sich verlassen und mit wem man die Zukunft gestalten kann. Ein riesiger Dank gilt daher all unseren Partnern, die Bundesligahandball in Leipzig möglich machen. Für sie und gemeinsam mit ihnen werden wir alles dafür tun, auch zukünftig mit dem SC DHfK Leipzig in der ‚stärksten Liga der Welt‘ vertreten zu sein“, sagt Geschäftsführer Karsten Günther.
Die Lizenzierungskommission des Handball-Bundesliga e. V. hat die Entscheidungen nach Prüfung der eingereichten Unterlagen sowie im Rahmen konstruktiver Lizenzgespräche mit den Lizenzbewerbern getroffen. Im Rahmen des Lizenzierungsverfahrens wird die finanzielle Leistungsfähigkeit der Vereine überprüft. Ebenso werden infrastrukturelle und rechtliche Kriterien bewertet. Das Verfahren sichert dem deutschen Profihandball wirtschaftliche Stabilität, einen fairen Wettbewerb und Integrität.
Der Lizenzierungskommission gehören neben dem Vorsitzenden Rolf Nottmeier, Direktor des Arbeitsgerichts Minden, Olaf Rittmeier (Steuerberater), Frank Bohmann (HBL-Geschäftsführer) und Mattes Rogowski (HBL-Geschäftsleitung Sport & Lizenzen) an. Unterstützt wird die Kommission durch Marie Küppers (Managerin Spielorganisation, Sportentwicklung, Lizenzierung HBL GmbH).
Im Zuge der Lizenzerteilung bedankt sich die SC DHfK Handball Verwaltung GmbH zudem bei der Steuerkanzlei CONTAX & Franke GbR, Steuerberater und Rechtsanwälte, die den Verein seit über fünfzehn Jahren berät und im Lizenzierungsprozess intensiv begleitet.