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Leipzig am Samstagabend zu Gast beim Rekordmeister

Tomáš Piroch erzielte im Hinspiel gegen Kiel 6 Treffer. Foto: Klaus Trotter
Tomáš Piroch erzielte im Hinspiel gegen Kiel 6 Treffer. Foto: Klaus Trotter
24. Apr. 2026
Leipzig am Samstagabend zu Gast beim Rekordmeister

Jetzt geht es in jedem Spiel um alles! Die Handballer des SC DHfK Leipzig haben noch sechs Chancen, um wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt einzufahren und sich aus der Abstiegszone in der DAIKIN Handball-Bundesliga zu befreien. Während die meisten Handballexperten das Heimspiel am kommenden Donnerstag (30. April, Anwurf 19 Uhr) gegen den HC Erlangen als absolutes Schlüsselspiel für den Ligaverbleib der Leipziger einordnen, gerät das Auswärtsspiel am morgigen Samstag (Anwurf 19 Uhr) oft in Vergessenheit. Denn beim Rekordmeister THW Kiel haben nur ganz wenige Optimisten einen Sieg der grün-weißen Handballer auf dem Zettel.

Und genau diese Voraussetzungen wollen sich die DHfK-Männer zunutze machen. Als krasser Underdog werden die Leipziger in der MERKUR Ostseehalle ihre Chance suchen. Anfang April gelang es mit dem ThSV Eisenach bereits einem krassen Außenseiter, den THW Kiel auf dem falschen Fuß zu erwischen und einen Punkt zu entführen. Das Gastspiel der Thüringer in Kiel werden sich die DHfK-Handballer bei ihrer Spielvorbereitung mit Sicherheit genau angeschaut haben.

„Wir haben uns sehr intensiv vorbereitet, um das Unmögliche möglich zu machen, denn wir wissen aus der Vergangenheit, dass es in der Bundesliga immer wieder Überraschungen gibt. Es wird sicherlich keine einfache Aufgabe, aber die Spiele werden von Woche zu Woche weniger und deshalb gilt es für uns, alles reinzuhauen“, sagt Torhüter Domenico Ebner.

Einmal in der Leipziger Vereinsgeschichte gelang bereits ein unerwarteter Auswärtscoup in Kiel. Am 3. März 2023 gewann der SC DHfK Leipzig mit 34:31 in der Ostseehalle. Im Hinspiel der laufenden Saison kassierten die Grün-Weißen jedoch eine 34:41-Heimniederlage.

„Der THW ist ein Team mit einer guten Mischung aus extrem erfahrenen Spielern wie Duvnjak, Pekeler oder Wolff und noch jüngeren, aber hochtalentierten Handballern wie Johansson, Laube oder Ankermann. Diese Mannschaft ist sehr eingespielt und verfügt über mehrere Deckungssysteme, auf die es sich einzustellen gilt. Im Angriff verfügen sie über enorme Wucht und Durchschlagskraft im Rückraum und am Kreis sowie über ein sehr umfangreiches Repertoire an Angriffsmitteln. Für uns wird es wichtig sein, dass wir sowohl in den Zweikämpfen die physisch starken Spieler gestoppt bekommen als auch ihre Abläufe stören und daraus in unser Tempospiel kommen. Gerade Spieler wie Duvnjak, Reinkind oder Johansson sind nicht alleine zu stoppen, sondern nur im Verbund. Im Angriff gilt es, die nötige Ruhe zu bewahren, um die Lücken zu finden und uns gute Chancen zu erspielen – und die müssen wir jetzt auch mal wieder hochprozentig nutzen“, so die Einordnung von Chefcoach Frank Carstens.

Die Partie wird am Samstagabend wie immer live bei DYN und im DHfK-Fanradio übertragen:

• LIVE bei DYN: https://shorturl.at/bZcoB

• LIVE im Fanradio: www.scdhfk-handball.de/bundesliga/livecenter/

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