U23: Deftige Niederlage beim EHV Aue

EHV Aue gegen SC DHfK Leipzig 41: 24 (20:15)
Die Handballer des SC DHfK II haben in der Vorwoche (18. April) beim Auftritt am 27. Spieltag gegen DHK Flensborg eine 32:37- Heimniederlage kassiert. Die Gastgeber bleiben Tabellenschlusslicht (7:47 Punkte) – und die Gäste aus Schleswig-Holstein sind Zehnter (20:34 Punkte) der Staffel Nord-Ost. Von den 64. Drittliga Vertretungen des DHB, die in der Saison 2025/2026 in vier Sechzehnerstaffeln ihre Punktspiele austragen, müssen am Ende der Spielzeit die drei letztplazierten Teams (Rang 14, 15 und 16) jeder Staffel aus der 3. Liga in die Regionalligen absteigen. Für die Männer vom SC DHfK II wurde nach siebenjähriger Zugehörigkeit am 27.Spieltag 2026 der Drittliga-Abstieg endgültig besiegelt. Denn mit noch drei austehenden Partien bleibt der Nichtabstiegsplatz 13 (Oranienburger HC - 16:38 Punkte) rechnerisch unerreichbar.
Am Freitag (24. April – 19 Uhr) mussten die Grün-Weißen von Trainer Matthias Albrecht beim klar favorisierten Tabellenzweiten EHV Aue (43:11 Punkte) antreten. Das Gastgeber-Team von Coach Uwe Jungandreas ist bereits für die Zweitliga- Aufstiegsrunde qualifiziert. Daher ist zu erwarten, dass sich der EHV mit einem starken Heimauftritt auf die nächsten schweren Prüfungen zielstrebig vorbereiten wird. Vor der imposaten Kulisse von 1508 Fans In der Erzgebirgshalle Lößnitz haben die Hausherren eine überzeugende Vorstellung geboten, die mit einem klaren 41:24 (20:15) – Heimsieg abgeschlossen wurde. Obwohl die Leipziger im ersten Durchgang alle Möglichkeiten ausschöpften, um die Angriffseffektivität des Gegners einzuschränken, denn sie starteten 2:5 (7. Minute) und blieben bis zum 5:8 (11.) in Führung. Doch die EHV Männer ließen sich davon nicht beeindrucken, sondern kippten nach dem 8:8-Ausgleich das Geschehen mit 15:9 (20.) zu ihren Gunsten. Die Gäste halbierten zwar die Differenz auf 16:13 (24.), mussten aber mit einem Fünf-Tore-Rückstand in die Halbzeitpause gehen.
Nach Wiederanpfiff konnten allerdings die Grün-Weißen nicht mehr an das Leistungsvermögen der ersten Halbzeit anknüpfen. Denn sie leisteten sich zu viele Ballverluste durch technische Fehler und offenbarten Mängel bei der Chancenverwertung. Dagegen zeigten die Hausherren ihre Qualitäten auf allen Positionen. Nach 45 Minuten hatten sie ihre Führung schon zweistellig auf 30:20 ausgebaut. Auch anschließend legten sie noch kräftig weiter nach – und erreichten sieben Minuten vor Abpfiff mit 37:20 den Vorsprung, der auch am Ende beim klaren Heimsieg souverän eingefahren wurde. Herausragender EHV-Schütze des Sachsenderbys war der ehemalige DHfK-Spieler Paul Bones mit 14 Treffern.
Horst Hampe
Aufstellung des SC DHfK Leipzig
Guretzky, Huber;
Pietrusky 1,Volmert 3, Kremen 1, Gauer 4/2, Zimmermann 3, Illge 1, Greilich 2, Klecar 2, Schmuck 3, Voß 2, Busch 2, Faske, Hollenberg, Börner
Siebenmeter: 1/1 : 2/4
Strafminuten: 10 : 2