Handballfest in Pink: SC DHfK feiert höchsten Saisonsieg

Das war überzeugend! Die Handballer des SC DHfK Leipzig haben am Donnerstagabend mit 33:26 gegen TuS N-Lübbecke gewonnen und damit am 7. Spieltag ihren sechsten und bisher höchsten Saisonsieg eingefahren. In ihren pinken Sondertrikots hatten die DHfK-Handballer auch neben dem Spielfeld ein gesellschaftlich wichtiges Zeichen im Kampf gegen Brustkrebs gesetzt. Was folgte, war auch ein sportlich klares Zeichen, denn bis auf eine ausgeglichene Anfangsviertelstunde bestimmten die Leipziger die Partie über die gesamte Spielzeit.
Für den verletzten Co-Kapitän Lukas Binder rückte Tom Koschek in die Startformation und besorgte auch direkt den ersten Treffer der Begegnung. Doch in den ersten 15 Spielminuten konnte sich keine der beiden Mannschaften einen wirklichen Vorteil verschaffen. Nach einem vergebenen Siebenmeter von Staffan Peter gingen die Gäste aus Lübbecke in der 10. Minute erstmals mit 3:4 in Führung. Hinriksson, Semper und Klíma brachten Leipzig mit drei Treffern in Folge wieder auf Kurs – doch nach einer Viertelstunde war die Partie weiterhin völlig offen (8:7).
Inzwischen war U19-Weltmeister Anton Voß in die Partie gekommen, denn Leipzigs Top-Torschütze Staffan Peter hatte bis dato keinen wirklichen Sahnetag erwischt. Und Voß nutzte seine Chance. Nach einem Fehlwurf zu Beginn zeigte sich der junge Rechtsaußen äußerst treffsicher und avancierte mit sieben Treffern zum erfolgreichsten Torschützen der Begegnung. Leipzig setzte sich nun allmählich ab. Hinriksson erhöhte auf 12:9, Klima auf 14:9 und der besagte Voß sorgte für den 16:10-Halbzeitstand.
In der zweiten Hälfte zog Leipzig weiter davon. Voß traf nach 40 Minuten zum 22:15, Semper netzte zum 26:14 und schließlich sorgte Moritz Preuss dafür, dass der SC DHfK Leipzig zum ersten Mal in dieser Saison in einer Partie mit zehn Treffern in Führung lag. Der Kreisläufer knipste zum 28:18 und 29:19. Zehn Minuten waren noch zu spielen.
Die pinken DHfK-Männer und die 3.114 Fans wussten bereits, dass sich Leipzig diesen Sieg nicht mehr nehmen lassen würde. So nahmen die Leipziger etwas den Fuß vom Gas und ließen ihre souveräne 31:20-Führung mit fünf Gegentreffern in Serie wieder etwas bröckeln. Es waren allerdings nur noch zwei Minuten zu spielen. Tom Koschek und Finn Schroven hießen die letzten beiden Leipziger Torschützen und machten den ungefährdeten 33:26-Sieg klar. Bereits in acht Tagen geht es direkt mit dem nächsten Heimspiel gegen den ASV Hamm-Westfalen weiter.
Nur noch bis zum morgigen Freitag (09. Oktober) haben die Leipziger Fans übrigens die Chance, sich eines der begehrten pinken DHfK-Trikots zu sichern: https://shorturl.at/fEjZn
Davor Dominiković (Trainer TuS N-Lübbecke):
„Wir sind gut ins Spiel gestartet und haben unsere taktischen Vorgaben zunächst ordentlich umgesetzt. Leider haben wir zu viele klare Chancen vergeben und uns gerade in Überzahlsituationen entscheidende technische Fehler geleistet. Gegen eine Mannschaft wie Leipzig darf uns das nicht passieren. Positiv ist, dass wir trotz des deutlichen Rückstands Charakter gezeigt und bis zum Schluss gekämpft haben. Am Ende geht der Sieg für Leipzig in Ordnung.“
Frank Carstens (Trainer SC DHfK Leipzig):
„Über weite Strecken haben wir heute ein wirklich gutes und konsequentes Spiel gezeigt. Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase haben wir uns defensiv gesteigert, Ballgewinne erzwungen und sind dadurch besser ins Tempospiel gekommen. So konnten wir uns einen deutlichen Vorsprung erarbeiten. Etwas ärgerlich ist, dass wir diesen in der Schlussphase nicht konsequent gehalten haben. Insgesamt bin ich aber sehr zufrieden, denn nach den zuletzt engen Heimspielen war dieser deutliche Sieg auch für das Selbstvertrauen der Mannschaft wichtig.“
SC DHfK Leipzig – TuS N-Lübbecke 33:26 (16:10)
Tore SC DHfK: Voß 7, Semper 6, Hinriksson 6, Koschek 5, Klima 4, Preuss 3, Peter 1, Schroven 1
Tore TuS N-Lübbecke: Schulze 5, Pabst 4, Santos 3, Gautzsch 3, Dederding 3, Sturhahn 2, Eisele 2, Blaauw 2, Hörr 1, Dräger 1
Siebenmeter: Leipzig 4/6, Lübbecke 3/3
Paraden: Leipzig 15, Lübbecke 9
Zeitstrafen: Leipzig 8 Min., Lübbecke 10 Min.
Technische Fehler: Leipzig 14, Lübbecke 16
Offizielle Zuschauerzahl: 3.114 Handballfans in der QUARTERBACK Immobilien ARENA