Philipp Weber kurz vor WM-Beginn: „Vorfreude ist extrem groß“
Foto: Klaus Trotter

Philipp Weber ist bei der Nationalmannschaft angekommen und freut sich auf die Handball-Weltmeisterschaft in Ägypten. Es wird in vielerlei Hinsicht ein interessantes Turnier werden. Das liegt nicht nur an der Corona-Pandemie, die das Geschehen bestimmen wird, es werden auch erstmals 32 anstatt 24 Nationen um die Krone im Welthandball kämpfen. Im Sport-im-Osten-Talk sprach Philipp Weber über…

 

Angst vor Corona?

Weber selbst sieht die Gefahr einer Ansteckung eher gering und lobt die Organisation des Trainingslager mit der DHB-Auswahl: „Wir haben hier beste Bedingungen für unsere Vorbereitung.“ Einige Spieler hatten der Nationalmannschaft im Vorfeld der WM aber bereits abgesagt, aus verschiedenen Gründen in Zusammenhang mit der Pandemie. „Es gibt da, denke ich, kein richtig oder falsch. Das muss jeder Spieler für sich entscheiden. Alle Spieler, die hier sind und mit nach Ägypten kommen brennen für die Aufgabe, und das ist das Wichtigste“, so Weber.

 

Lösbare Gruppe

Deutschland ist in Gruppe A mit Ungarn, Uruguay und Kap Verde vertreten. „Uruguay und Kap Verde sind zwei Unbekannte für uns, da müssen wir gut vorbereitet sein. Aber das sollte machbar sein“, erklärt der 28-Jährige. Ungarn dagegen ist schon ein anderes Kaliber. „Das wird ein schweres Duell und geht es mit Sicherheit um den Gruppensieg.“ Die Ungarn sind am 19. Januar der letzte Gegner in der Gruppenphase für das DHB-Team.

 

Zuschauer werden vor Ort sein

In Ägypten planen die Organisatoren, die Hallen mit ca. 30% der Kapazitäten auszulasten. „Absolut Lust“ hat Weber auf diese Maßnahme. „Jeder Sportler freut sich immer vor Publikum zu spielen und so sei es auch bei uns im Team“, erklärt Weber mit einem Lächeln.

 

Stimmt die Form im Team?

Da das Team relativ neu zusammengewürfelt ist, seien die Karten nach Meinung des Leipzigers noch „völlig offen“. „Wir haben ein sehr ausgeglichenes Team, aber wenn ich persönlich das Niveau der EM wieder an den Tag legen kann, das kann ich der Mannschaft schon sehr weiterhelfen.“

 

Das gesamte Interview mit Nationalspieler Philipp Weber findet man in der MDR Mediathek.

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