Jonas Hönicke fällt nach Schulter-OP mindestens 6 Monate aus

23-Jähriger soll Trainerteam unterstützen

Jonas Hönicke bei einem Testspiel mit der Bundesligamannschaft des SC DHfK Leipzig gegen Lemgo. Foto: Karsten Mann

U23-Kapitän Jonas Hönicke hat sich das Labrum (Pfannenlippe im Schultergelenk) gerissen und wird dem SC DHfK Handball mindestens ein halbes Jahr fehlen. In der vergangenen Woche wurde der 23-Jährige bereits im Universitätsklinikum Leipzig von Mannschaftsarzt Prof. Dr. Pierre Hepp erfolgreich operiert. Der Spielmacher hatte schon während der Saison anhaltende Schulterbeschwerden und unterzog sich deshalb in der Corona-Pause einer MRT-Untersuchung.

„Die Verletzung ist sehr bitter für Jonas und ich hoffe sehr, dass er gestärkt aus der langen Verletzungspause hervorgehen wird. Wenn die kommende Saison beginnt, werden andere Spieler mehr Verantwortung übernehmen müssen, aber genau dafür sind wir ein Mannschaftssport und ich bin mir sicher, dass wir das Beste aus der Situation machen werden“, so U23-Cheftrainer Enrico Henoch.

Der Coach hat aber auch schon konkrete Pläne, wie er seinen Kapitän trotz der langwierigen Verletzung weiterhin im Teamtraining integrieren kann: „Wir werden Jonas in den Trainingsbetrieb einbauen und er soll unser Trainerteam im kommenden halben Jahr als eine Art zweiter Co-Trainer unterstützen, sodass er die ganze Zeit nah an der Mannschaft bleiben wird“, so Henoch.

Zugutekommen wird dem Rückraumspieler seine Erfahrung als Nachwuchstrainer, denn Jonas Hönicke betreut seit dieser Saison die E-Jugend der Allianz Handball Schule des SC DHfK Leipzig. Als Trainer verbuchte Hönicke mit seinen Jungs bis zum Saisonabbruch 16 Siege aus 16 Spielen in der Bezirksliga, der höchsten Spielebene in der Altersklasse U11.