SC DHFK LEIPZIG MUSS BIS ENDE DES JAHRES AUF MAX JANKE VERZICHTEN

„Max laboriert schon seit längerer Zeit an Schulterbeschwerden. Wir haben zunächst versucht, die Verletzung mit einer konservativen Therapie zu behandeln, das brachte jedoch nicht die erhoffte Besserung. Die aktuelle MRT-Diagnostik hat eine Verletzung der Gelenklippe gezeigt. Die Bildgebung in Kombination mit seinen Beschwerden haben uns zu der Entscheidung geführt, Max am Montag zu operieren, so Prof. Hepp, der mit einer Ausfallzeit von mindestens sechs Monaten rechnet.

„Ich finde es gut, dass dieser Schritt jetzt gemacht wird, denn ich hatte jetzt schon sehr lange Probleme mit der Schulter und es ist einfach unbefriedigend, wenn bei jedem Training beim Passen und Werfen und sogar im Alltag Schmerzen auftreten, obwohl wir schon so viel versucht hatten. Darum hat mich die MRT-Diagnose auch nicht überrascht. Ich werde jetzt versuchen, die Auszeit gut zu nutzen für mein Studium und die Reha. Bisher hatte ich in meiner Karriere noch nie so eine lange Verletzungspause und zusammen mit der coronabedingten Pause wird das jetzt für mich eine extrem lange Zeit ohne Handballspiele. Ich habe aber große Hoffnung, dass ich anschließend wieder viel mehr Spaß am Sport haben werde, wenn ich wieder mit freiem Kopf trainieren kann, weil ich mir keine Sorgen mehr um die Schmerzen machen muss“, so Maximilian Janke.

„Es tut mir sehr leid für Max, dass er aufgrund seiner Verletzung operiert werden muss. Ich wünsche ihm schon jetzt alles Gute für seine OP und anschließend eine schnelle Genesung und bin mir sicher, dass er bei unserem medizinischen Team in den besten Händen ist. Für unsere Mannschaft ist das natürlich ein schwerwiegender Ausfall, weil Max sowohl in der Deckung als auch im Angriff eine zentrale Rolle in unserem Spiel einnimmt. Trotzdem bin ich überzeugt, dass wir diesen Ausfall über unser starkes Kollektiv auffangen können“, sagt Cheftrainer André Haber.

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