Wetzlar und Leipzig duellieren sich am Samstagabend
Foto: Karsten Mann

Nur noch drei Spiele, dann ist die Saison 2021/22 Geschichte. Nachdem sich die Handballer des SC DHfK Leipzig durch fünf Niederlagen in Folge aus dem Rennen um die internationalen Startplätze verabschiedet haben und auch ihr Saisonziel von 40 Punkten nicht mehr erreichbar ist, können die Grün-Weißen nun ohne großen Druck aufspielen und wollen in den letzten drei Bundesligaspielen nochmal ihr Potential unter Beweis stellen.

Das Gastspiel am Samstag um 18:30 Uhr in der Buderus Arena Wetzlar ist dafür ein guter Gradmesser. Die HSG Wetzlar befindet sich in Sachen Leistungsvermögen in einer ähnlichen Region wie der SC DHfK, doch die Mittelhessen konnten im Laufe der Saison etwas mehr Konstanz an den Tag legen. Zuletzt mussten allerdings auch die Wetzlarer der hohen Intensität dieser Bundesligasaison etwas Tribut zollen und verloren sechs ihrer letzten acht Begegnungen. Der Tabellensechste bringt es derzeit auf 33:29 Punkte – der SC DHfK hat dagegen aktuell ein negatives Punkteverhältnis von 30:32. Bei einer Niederlage in Wetzlar könnte Leipzig die HSG nicht mehr einholen – bei einem Auswärtssieg hingegen würde sich Leipzig bis auf einen Punkt an Wetzlar heranschieben. Eine Konstellation, die ein sehr spannendes Saisonfinale versprechen würde.

Dafür müssen bei den DHfK-Männern am Samstagabend vor allem die Köpfe frei sein und der Glaube an die eigenen Stärken sollte wieder die Oberhand gewinnen. Dass der SC DHfK gegen Wetzlar gewinnen kann, zeigten die Sachsen im Hinspiel mit einem 30:26-Heimerfolg. Daran gilt es nun anzuknüpfen…

Während beim SC DHfK alle Spieler fit sind, wird Wetzlars Punktegarant – Nationaltorhüter Till Klimpke – mit einer Knieverletzung bis zum Saisonende ausfallen. Auch der Ex-Leipziger Alexander Feld sowie Patrick Gempp können nicht auflaufen. Sky und das DHfK-Fanradio der Leutzscher Welle übertragen die Partei live: www.scdhfk-handball.de/bundesliga/live-center/

Das sagen die beiden Cheftrainer

André Haber (SC DHfK Leipzig): „Wetzlar ist eine Mannschaft, die vor uns in der Tabelle steht und ein sehr ähnliches Punkteverhältnis ausweist. Im Hinspiel haben wir eine sehr ansprechende Leistung gezeigt – und die brauchen wir auch jetzt im Rückspiel. Auch wenn wir die letzten Spiele nicht gewonnen haben, müssen wir die Dinge mitnehmen, die uns gut gelungen sind und uns natürlich verbessern. Das ist uns bewusst und deshalb haben wir hart daran gearbeitet. Wir wollen in Wetzlar um Punkte kämpfen und mit etwas in den Händen nach Hause fahren.“

Ben Matschke (HSG Wetzlar): „Leipzig entwickelt sich von Jahr zu Jahr immer besser und wir bereiten uns auf die neue 3:2:1 Deckung von ihnen vor. Sie stehen für ein schnelles Umschaltspiel, weshalb wir möglichst wenige technische Fehler produzieren und gute Absprachen mit unseren Torhütern haben sollten.“

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