45 Tage ohne Handball. Eineinhalb Monate Winterpause. Doch damit ist jetzt Schluss. Die stärkste Liga der Welt meldet sich zurück. Für den SC DHfK Leipzig zählt in der Rückrunde nur eines: punkten, punkten, punkten. Das große Ziel lautet Klassenerhalt.
Noch 15 Bundesliga-Partien stehen auf dem Programm, davon acht in eigener Halle. Zum Auftakt nach der Pause wartet direkt eine anspruchsvolle Aufgabe: Am Dienstagabend gastieren die Grün-Weißen beim HSV Hamburg. Anwurf in der Hansestadt ist um 19 Uhr. „Wir freuen uns auf den Punktspielstart in Hamburg und treffen dort auf ein eingespieltes Team, das vor allem zu Hause sehr gute Leistungen und Ergebnisse erzielt hat. Für uns wird es darauf ankommen, dem HSVH wenig Möglichkeiten für ihr Tempospiel zu geben und gleichzeitig selber gut umzuschalten, um ein paar einfache Tore zu erzielen“, sagt Cheftrainer Frank Carstens.
In der Hinrunde setzte sich Leipzig mit 29:27 gegen den HSV durch. Auch der Blick auf die bisherige Bilanz verspricht Spannung: In neun direkten Duellen stehen jeweils vier Siege pro Team sowie ein Unentschieden zu Buche. Ausgeglichener geht es kaum. Beim ersten offenen Schlagabtausch der Spielzeit war Franz Semper mit acht Treffern bester Leipziger Werfer. Auf Hamburger Seite traf Nicolaj Jørgensen ebenfalls achtmal.
Auch statistisch ragen beide als Schlüsselspieler heraus. Für Leipzig führt Semper mit 77 Saisontoren die interne Torschützenliste an, die meisten Assists gehen auf das Konto von Ahmed Khairi (31). Beim HSV ist Jørgensen mit 104 Treffern der gefährlichste Angreifer, während Jacob Lassen 77 Vorlagen aus dem rechten Rückraum liefert..
Besonders aufmerksam müssen die Leipziger zudem auf die Hamburger Außen achten. Rechtsaußen Frederik Bo Andersen, frisch gebackener Europameister und sicherer Siebenmeter-Schütze, kommt bei 29 Strafwürfen auf eine starke Quote von 82,86 Prozent. „Hamburg ist auf jeder Position extrem gefährlich und verfügt mit Sauter, Jørgensen und Lassen über ein paar herausragende Individualisten. Weiterhin gilt es auch, ihr Kreisspiel zu unterbinden“, betont Carstens.
Es ist alles angerichtet für einen intensiven Neustart nach der Winterpause. Mit zwei wichtigen Punkten im Gepäck wollen die Sachsen einen wichtigen Schritt in Richtung Klassenerhalt machen.
Die Partie wird wie immer live bei DYN und im DHfK-Fanradio übertragen:
Der SC DHfK Leipzig stellt die Weichen für die kommende Saison und kann zwei wichtige Personalentscheidungen vermelden: Torhüter Anadin Suljaković und Kreisläufer Tim Hertzfeld werden den Bundesligisten ab Sommer 2026 verstärken. Beide Spieler unterschreiben Verträge bis 2028.
Ab Sommer wird Anadin Suljaković das Torhüter-Team des SC DHfK Leipzig verstärken und gemeinsam mit Tomáš Mrkva das Torwart-Gespann der Grün-Weißen bilden. Damit ersetzt Suljaković Domenico Ebner, der in der kommenden Saison nach Lemgo wechselt.
Der 27-jährige Keeper aus Bosnien und Herzegowina bringt umfangreiche Bundesliga- und internationale Erfahrung mit. Suljaković stand zuletzt sieben Jahre bei der HSG Wetzlar unter Vertrag. Der Schlussmann absolvierte bis zur Winterpause 156 Spiele für die Mittelhessen. In der Saison 2025/26 überzeugte der 1,96 Meter große Torhüter mit 152 Paraden in 19 Einsätzen.
International sammelte Suljaković Erfahrung mit der katarischen Nationalmannschaft. Der Torhüter nahm an der Handball-WM der Männer 2019 in Deutschland teil. Darüber hinaus gewann er mit Katar zwei Mal die Goldmedaille bei der Asiatischen Handballmeisterschaft.
Cheftrainer Frank Carstens erklärt: „Für uns ist es eine sehr gute Nachricht, dass sich ein Torwart dieser Qualität für den SC DHfK Leipzig entscheidet. Anadin ist ehrgeizig, hoch loyal und verfügt über große Stärken bei freien Bällen sowie Würfen von den Außenpositionen. Er kommt jetzt in das beste Torwartalter und besitzt noch weiteres Steigerungspotenzial.“
Torwart-Trainer Miloš Putera ergänzt: „Er ist für mich ein kompletter Torhüter mit viel Erfahrung. Umso mehr freue ich mich, dass wir künftig gemeinsam arbeiten werden.“
Suljaković selbst sagt: „Ich freue mich auf die neue Aufgabe in Leipzig und auf die Verantwortung, die damit verbunden ist. Mein Ziel ist es, mich sportlich weiterzuentwickeln und gemeinsam mit dem Team erfolgreich zu sein.“

Auch der 21-jährige Kreisläufer Tim Hertzfeld erhält zur neuen Saison einen Vertrag beim SC DHfK Leipzig. Der 1,97 Meter große Kreisspieler steht derzeit mittels Zweitspielrecht im Leipziger Kader. In der laufenden Spielzeit kam Hertzfeld bereits auf acht Einsätze mit 13 Treffern. Beim Spiel im Oktober 2025 zog sich der Kreisläufer jedoch gegen seinen Ex-Verein SC Magdeburg eine Verletzung zu und pausiert seither.
Bis zum Saisonende steht der Junioren-Nationalspieler beim Zweitligisten Dessau-Roßlauer HV 06 unter Vertrag und bleibt darüber hinaus auch für die Grün-Weißen spielberechtigt, falls sich in der Abwehr oder auf der Kreisläuferposition ein DHfK-Akteur verletzen sollte. Seit 2023 steht Hertzfeld beim RHV unter Vertrag. In dieser Zeit entwickelte er sich schnell zu einer tragenden Säule. Zuvor durchlief Hertzfeld den Nachwuchs des SC Magdeburg und debütierte dort in der DAIKIN HBL.
Cheftrainer Frank Carstens sagt: „Tim hat in den letzten Jahren viel Spielzeit in der zweiten Liga gesammelt und gezeigt, dass er mit seiner Abwehrstärke und seiner Anpassungsfähigkeit auch in der 1. Liga bestehen kann. Er hat große Ziele und die Bereitschaft, hart dafür zu arbeiten. Damit wird er ein starker Herausforderer auf der Position des zentral deckenden Kreisspielers sein.“
Miloš Putera sieht großes Entwicklungspotenzial: „Tim ist ein junger Kreisläufer mit viel Perspektive. In den zwei Monaten vor seiner Verletzung hat er bereits gezeigt, was in ihm steckt. Darauf können sich unsere Zuschauer freuen.“
Tim Hertzfeld selbst erklärt: „Ich freue mich auf die neue sportliche Herausforderung und darauf, Teil des Vereins zu werden. Die Gespräche mit den Verantwortlichen haben mich überzeugt, und ich möchte mich hier bestmöglich weiterentwickeln und mit der Mannschaft erfolgreich sein.“
Unsere EM-Heimkehrer noch vor dem ersten Punktspiel live erleben!?
Das war am Freitagabend für unsere Fans im FANSTORE bei Höfe am Brühl möglich! Unsere Medaillengewinner nahmen sich Zeit für Autogramme und Selfies. Besonders begehrt war ein Foto mit dem Edelmetall. So nah kommt man einer EM-Medaille nicht alle Tage.
Schnappschüsse nahmen sich die meisten mit nach Hause, nachdem Unterschriften auf Trikots oder Autogrammkarten gesammelt wurden.
Unsere Bundesliga-Profis könnt ihr am 1. März 2026 wieder auf der Platte erleben!
Wer noch kein Ticket hat: https://tickets.arena-ticket.com/shop/114/event/3200
Nicht vergessen: Gebt im Warenkorb für ein Zehn-Euro-Ticket den Code „ERSTKLASSIG26“ ein! Begrüßt unsere Mannschaft. Und das lautstark!
Zum Auftakt nach der Winterpause zählt grün-weißer Support für die Erstklassigkeit!
Zwischen Red-Bull-Dosen, Unterhosen und jeder Menge Handball-DNA startet der DHfK-Podcast „Körperkulturfunk“ mit Staffel drei und einem neuen Partner durch.
Produziert vom Leipzig Lauscht Festival, einer Unternehmung des Podcast Allianz e. V., haben sich die Podcast-Mitwirkenden in die heiligen Hallen der Handball-Profis begeben.
An den Mikrofonen der Auftaktfolge: Geschäftsführer Karsten Günther und Kapitän Lukas Binder. Moderiert wird die Folge von Sport-Allrounder Patrick Fritzsche, der mit Sachlichkeit, Schlagfertigkeit und Gespür für Dynamik durch das Gespräch führt. Inmitten von Sportschuhen und Badeschlappen bringt das Trio einen ehrlichen und ungefilterter Talk direkt aus der Kabine auf die digitale Bühne.
Im Mittelpunkt der rund 60-minütigen Auftaktfolge steht das Thema „Gemeinsam erstklassig“.
Geschäftsführer Karsten Günther ordnet die sportliche Situation aus Führungsperspektive ein. Thematisiert werden Erwartungshaltungen, Euphorie, selbstgemachter Druck und der tiefe Fall im Oberhaus. Die Bundesliga ist die Basis: Punkte holen und die Klasse halten das klare Ziel. Der Verein funktioniert dabei nur durch viele engagierte Menschen, denn Zusammenhalt ist keine Selbstverständlichkeit. Fliehkräfte gehören zum Profisport: Umso wichtiger sind Klarheit, Verantwortung und gemeinsames Lernen. Die Botschaft ist eindeutig: Jeder Tag zählt. Ab jetzt beginnt eine neue Reise mit dem klaren Auftrag, gemeinsam erstklassig zu bleiben.
Kapitän Lukas Binder spricht offen über sein Comeback, die Verantwortung als Mannschaftsführer und das Miteinander im Team. Es geht um Trainingsqualität, um die Frage, wie man aus den verbleibenden Spielen das Maximum herausholt und um schwierige Phasen, in denen Selbstvertrauen, Schmerz und mentale Stärke eine zentrale Rolle spielen. Wie kommt man aus einem sportlichen Negativstrudel heraus? Wie bleibt der Zusammenhalt stabil? Und wie integriert man neue Spieler in ein funktionierendes Gefüge?
Der Podcast liefert Einblicke in Team-Dynamiken, Emotionen, Nervosität auf dem Feld und Kommunikation, besonders dann, wenn es sportlich nicht läuft. Moderiert von Paddy wird deutlich: Leipziger Handball ist nahbar.
Jetzt verfügbar bei:
Zum Fanstore-Closing am Freitag, den 6. Februar 2026, habt ihr die Gelegenheit, Franz Semper und Marko Mamić persönlich zu treffen. Unsere beiden DHfK-Akteure kehren mit Edelmetall von der Europameisterschaft nach Leipzig zurück!
Mit der Silber- und Bronzemedaille im Gepäck könnt ihr die beiden Bundesliga-Profis am Freitag von 17.15 Uhr bis 17.45 Uhr hautnah zu erleben.
Außerdem: Profitiert beim Fanstore-Closing von einem satten EM-Rabatt von 31 Prozent! Also nutzt die Chance und shoppt euch glücklich!
📍 Höfe am Brühl
🕑 Öffnungszeiten: 14 Uhr bis 19 Uhr
Die Bundesliga-Mannschaft des SC DHfK Leipzig ist im Rahmen der traditionsreichen Wahl des Stadtsportbundes Leipzig e.V. als beliebteste „Mannschaft des Jahres“ ausgezeichnet worden.
„Das ist eine große Überraschung. Sportlich gesehen haben es alle anderen Teams dieses Mal viel mehr verdient als wir. Und diesen möchte ich auch ganz herzlich gratulieren. Wir widmen diesen Preis unseren fantastischen Fans und Partnern, die uns großartig unterstützen. Gleichzeitig nehmen wir ihn als Ansporn, unseren Platz in der stärksten Liga der Welt für Leipzig und den SC DHfK zu verteidigen“, sagt Geschäftsführer Karsten Günther.
Darüber hinaus gratulieren wir den DHfK-Triathleten Martin Schulz (1. Platz) und Rico Bogen (3. Rang) ganz herzlich zur Ehrung in der Kategorie Männer.
Ein besonderer Dank gilt der Sparkasse Leipzig sowie dem Stadtsportbund Leipzig e.V. für die Unterstützung.
Der SC DHfK Leipzig hat am Freitagabend das Testspiel gegen den polnischen Erstligisten MMTS Kwidzyn 36:28 (17:12) gewonnen.
In der ersten Halbzeit steuerten Kapitän Lukas Binder und Rückraum-Akteur William Bogojevic jeweils vier Treffer bei. Spielmacher Blær Hinriksson hingegen versenkte fünf Buden und war maßgeblich an der Fünf-Tore-Führung beteiligt. Waren die ersten zehn Minuten noch von wechselnden Remis geprägt, kamen die Grün-Weißen zusehends besser ins defensive Spiel. Noch schlichen sich Zuspielfehler ein, doch Tempogegenstöße – vor allem über den Schweden Bogojevic – und starker Rückhalt durch den jungen Daniel Guretzky sorgten für klare Verhältnisse. Der Schlussmann vernagelte gleich fünfmal den Kasten gegen den Tabellensiebten der polnischen Superliga.
Nach dem Seitenwechsel schraubte Matěj Klíma mit einem Dreierpack den Spielstand auf 22:15. Im letzten Drittel der Begegnung hielt die Carstens-Sieben den Tabellensiebten der polnischen Superliga konstant auf Distanz und ließ nichts mehr anbrennen. Das Leipziger Team ging mit einem Endstand von von 36:28 von der Platte „ Kwidzyn hatte sehr gute Eins-gegen-eins-Spieler, vor allem auf Rechtsaußen. Das haben sie gut angespielt am Anfang. Darauf mussten wir uns schnell einstellen, insbesondere in der Defensive. Das war bereits ein Fortschritt im Vergleich zu Mittwoch. In der Angriffsleistung haben wir in der ersten Halbzeit allerdings acht Bälle verloren – vor allem bei der Feldüberquerung waren ganz einfache Sachen dabei. Die Spielführung war noch etwas holprig. In der zweiten Halbzeit haben wir uns gesteigert, damit war ich sehr zufrieden. Insgesamt haben wir ein souveränes Spiel gezeigt", sagt Trainer Frank Carstens.
An unsere grün-weißen Fans: Wir freuen uns über den überragenden Support. Wir danken unserem Sponsor ARLT Bauunternehmen für die Spieltagspräsentation. Vor allem ein herzlichen Dankeschön beim TSV Markkleeberg Handball und all die fleißigen Helfer für die hervorragende Organisation des zweiten Vorbereitungsspiels.
Tore SC DHfK Leipzig: Binder 4, Klíma 6, Bogojevic 6, Preuss 1, Rogan 2, Voss 3, Brix 1, Hinriksson 9, Volmert 1, Bombač 3
Zuschauer 392
Das erste Handball-Feeling des Jahres 2026 auf der Platte: Nur eine Woche nach dem Trainingsauftakt duellierten sich die Mannen von Trainer Frank Carstens am Dienstagabend in der bis auf den letzten Platz gefüllten Mehrzweckhalle Delitzsch beim Viertligisten NHV Concordia Delitzsch. Das Freundschaftsspiel endete 27:52 (14:25).
Der SC DHfK Leipzig trat dabei nicht in voller Besetzung an. Im Aufgebot fehlten die fünf EM-Fahrer sowie der angeschlagene Adam Lönn. Der Rückraumspieler laboriert an Knieproblemen und fehlt dem Team auf unbestimmte Zeit.
Die Anfangsminuten gestalteten sich ausgeglichen. Die Gastgeber zeigten, warum sie aktuell unangefochten an der Tabellenspitze der Regionalliga stehen und den Meistertitel verteidigen. Dennoch setzte sich die individuelle Qualität der Leipziger zunehmend durch. In der 9. Spielminute stand ein 5:9 auf der Anzeigetafel. Der DHfK erarbeitete sich einen 9:16-Vorsprung, fand deutlich bessere Anspielstationen und agierte konsequent im Tempospiel. Beim Erreichen einer Zehn-Tore-Führung nahm der NHV eine Auszeit. Die Gäste verloren jedoch keinen Zugriff auf das Spiel. Die Blau-Weißen wurden weiter souverän auf Abstand gehalten. So ging es mit einer deutlichen 14:25-Führung für die Leipziger in die Pause. Auf Seiten der Gastgeber trafen Kapitän Maximilian Amtsberg und DHfK-Oldie Thomas Oehlrich jeweils dreimal. Niclas Reinhardt war viermal erfolgreich. Bester Torschütze der Leipziger war Lucas Krzikalla (sechs Treffer). Zudem überzeugte der junge Schlussmann Daniel Guretzky, der sieben Würfe entschärfte.
In der zweiten Hälfte ließ der Bundesligist nichts mehr anbrennen und baute seinen Vorsprung konsequent aus. Zwischenzeitlich betrug der Abstand 20 Treffer. Sechs Minuten vor Spielende stand es 23:43. Am Ende setzte sich der Favorit deutlich mit 27:52 im Freundschaftsspiel durch.
Wir danken nochmal dem NHV Concordia Delitzsch: Thomas Oehlrich kehrte im vergangenen Jahr wegen Personalnot am Kreis für ein Spiel in die Handball-Bundesliga zurück. Der Ex-Kapitän des SC DHfK Leipzig half den Grün-Weißen gegen den THW Kiel aus und erzielte zwei Tore.
NHV Concordia Delitzsch: Eulitz 2, Amtsberg 10, Prautzsch 1, Eckart 1, Bielicki 1, Birke 2, Oehlrich 3, Griehl 3, Reinhardt 4
Siebenmeter: 2/4
Zeitstrafe: sechs Minuten
SC DHfK Leipzig: Krzikalla 10, Binder 6, Klima 7, Peter 2, Bogojevic 4, Preuss 2, Rogan 5, Brix 4, Hinriksson 4, Volmert 4, Gauer 3, Bombač 1
Siebenmeter: 5/5
Zeitstrafe: vier Minuten
Der SC DHfK Leipzig wurde von der Handball-Bundesliga mit dem Nachhaltigkeitszertifikat 2026 ausgezeichnet. Damit erfüllen wir die weiterentwickelten Kriterien der HBL und setzen ein klares Zeichen für verantwortungsvolles Handeln im Profi-Handball.
Wie wird Nachhaltigkeit im Profihandball messbar und wirksam?
Die Handball-Bundesliga hat die Anforderungen für das Nachhaltigkeitszertifikat 2026 nochmals geschärft. Im Mittelpunkt steht ein umfassender Blick auf ökologische, soziale und organisatorische Verantwortung.
Ein zentraler Bestandteil ist die verpflichtende Erstellung einer CO₂-Bilanz. Diese umfasst Geschäftsstelle, Spielstätte und Trainingsstätten und wird durch spezialisierte Dienstleistungsunternehmen geprüft. So entsteht Transparenz über Energieverbrauch und Emissionen und eine fundierte Grundlage für gezielte Verbesserungen.
Ein wesentlicher Hebel liegt im Bereich Mobilität. Da ein Großteil der Fans weiterhin mit dem Auto anreist, ist künftig eine verpflichtende Analyse des Reiseverhaltens sowie eine Fanbefragung zu genutzten Verkehrsmitteln vorgesehen. Auf dieser Basis können Maßnahmen wie ÖPNV-Angebote, Kombitickets oder Shuttle-Lösungen weiterentwickelt werden.
Auch die Kreislaufwirtschaft gewinnt an Bedeutung. Clubs müssen Berichte zum Müllaufkommen an Heimspieltagen und in der Geschäftsstelle vorlegen. Die strategische Partnerschaft der HBL mit der Schwarz Gruppe unterstützt dabei mit Expertise in den Bereichen Ressourcenschonung und Abfallmanagement.
Unverändert wichtig bleibt das soziale Engagement. Vielfalt, Anti-Diskriminierung und Chancengleichheit gehören zur DNA des Handballs. Mehr als 100 eingereichte soziale Projekte zeigen, wie stark der Profihandball gesellschaftliche Verantwortung übernimmt.
Das Nachhaltigkeitszertifikat ist Teil der übergeordneten Nachhaltigkeitsstrategie der HBL und entsteht in enger Zusammenarbeit von Clubs, externen Fachleuten und der HBL-Task Force. Auch wir als SC DHfK Leipzig entwickeln unsere Maßnahmen kontinuierlich weiter. Dabei werden wir insbesondere von unserem Nachhaltigkeitspartner Tilia fachlich begleitet. Nachhaltigkeit ist Teamarbeit.
Was gemeinsam möglich ist, haben wir am Mittwoch eindrucksvoll erlebt. Dieser Bundesliga-Sieg war nicht nur ein Erfolg auf der Platte, sondern auch ein starkes Zeichen unserer gesamten Handballfamilie.
Gemeinsam sind wir erstklassig. Und wir wollen es auch bleiben.
Schon jetzt haben sich fast 30 Partner und Fans unserer Unterstützerkampagne #GemeinsamErstklassig angeschlossen. Dieser Rückhalt macht Mut und zeigt, wie viel Power in unserer Gemeinschaft steckt.
Auch ihr könnt uns unterstützen!
Jede helfende Hand, jede Form der Unterstützung und jeder Euro stärkt unseren Weg zum Klassenerhalt. Ob Unternehmen, Fans oder Freunde des Vereins, ihr alle könnt Teil unserer grünen Bewegung werden.
Wie ihr unterstützen könnt und wer bereits dabei ist!? Das erfahrt ihr HIER!
Lasst uns jetzt alle Energie bündeln.
Für Leipzig. Für den SC DHfK. Für die 1. Liga!