Was für ein vorweihnachtliches Nikolaus-Spektakel: ein Fest, das Klein und Groß gleichermaßen begeisterte.
Rund 250 Kinder tummelten sich am Samstag in der altehrwürdigen Ernst-Grube-Halle und jagten beim Nikolausturnier begeistert den Handbällen hinterher. Begleitet von stimmungsvoller Weihnachtsmusik fegten die kleinen Kämpfer über das Parkett und trafen unter dem Jubel vieler Zuschauer beinahe im Minutentakt ins Eckige.
Rund 1.000 Besucher verfolgten den ereignisreichen Tag an der traditionsreichen Stätte der Universität Leipzig.
Doch nicht nur das Turnier wurde erfolgreich zu Ende gebracht – jeder Teilnehmer ging als Sieger nach Hause. Auch das Handballabzeichen absolvierten alle Nachwuchssportler mit Bravour. Auf dem Prüfstand standen Zielwerfen, Schnelligkeit, Passen und Fangen sowie Koordination.
Für alle kleinen Teilnehmer, Betreuer und Eltern war dieses vorweihnachtliche Erlebnis erneut ein voller Erfolg.
Ein herzliches Dankeschön an unseren Sponsor Allianz für die großartige Unterstützung dieses besonderen Tages und an unseren Sponsor REWE für das großzügige Befüllen der Nikolaustüten. Die Präsente sind mit tatkräftiger Unterstützung der Bundesliga-Mannschaft gepackt worden.
Der SC DHfK Leipzig hat beim TVB Stuttgart eine knappe 32:33-Niederlage kassiert. Die Sachsen zeigten über lange Phasen eine starke, kontrollierte und spielbestimmende Leistung, die am Ende jedoch nicht in Zählbares mündete.
Die Bundesliga-Partie in der Porsche-Arena begann mit einem Auftakt nach Maß für die Gäste aus Leipzig: Tom Koschek nutzte einen Tempogegenstoß zum frühen 0:1-Führungstreffer. Beide Teams starteten ausgeglichen in die Begegnung. 2:2 stand nach fünf gespielten Minuten auf der Anzeigetafel.
Der TVB stabilisierte sich anschließend in der Abwehr, gewann wichtige Zweikämpfe und kam über klare Rückraumwürfe zu einer 5:3-Führung. Stuttgart überzeugte in dieser Phase mit einem kompakten Abwehrverbund und konsequenten Abschlüssen. Lucas Krzikalla verkürzte jedoch postwendend zum 5:4. Der TVB blieb zunächst stabil, ehe Max Häfner mit gutem Timing erneut auf zwei Tore stellte (6:4). Leipzig antwortete über Krzikalla per Siebenmeter (6:5) und durch einen videobestätigten Treffer von William Bogojevic (7:6).
Die Gäste arbeiteten beharrlich am Ausgleich, der schließlich in der 16. Minute durch Krzikalla zum 9:9 gelang. Leipzig fand zunehmend besseren Zugriff – vor allem über die rechte Seite. Franz Semper, der im ersten Durchgang zu absoluter Topform auflief und insgesamt sechs Treffer erzielte, markierte das 9:10 und brachte seine Mannschaft erneut in Führung.
Die Partie nahm immer deutlicher Fahrt auf. Bogojevic hielt die Grün-Weißen mit seinem dritten Tor (10:11) im Rennen. Leipzig nutzte eine Überzahlsituation konsequent, als Krzikalla zum 10:12 stellte. Semper bestätigte die Durchschlagskraft der Sachsen in der 24. Minute und legte das Drei-Tore-Polster (11:14) auf.
Getragen wurde der Leipziger Aufschwung auch von starken Paraden von Domenico Ebner, der mehrfach sehenswert entschärfte und damit wichtige Impulse setzte. Nach einem weiteren Treffer von Semper (13:15) und einem kraftvollen Sprungwurf von Bogojevic (13:16) behaupteten die Gäste ihre Führung. Den Schlusspunkt der ersten Halbzeit setzte Luca Rogan mit einem sehenswerten Abschluss zum 14:17-Halbzeitstand.
Nach Wiederanpfiff setzte Blaer Hinriksson Akzente: Der Rückraumakteur, bislang vor allem als Assistgeber in Erscheinung getreten, markierte zunächst seinen ersten Treffer zum 16:18. Der Isländer meldete sich umgehend erneut zurück und stellte mit seinem zweiten Tor auf 17:19, bevor er wenig später mit seinem dritten Erfolgserlebnis zum 19:20 nachlegte.
Leipzig blieb abgeklärt. William Bogojevic und Moritz Preuß trafen zuverlässig und hielten den Vorsprung der Sachsen stabil. Für ein echtes Highlight sorgte Hinriksson, der einen sehenswerten Kempa zum 20:23 verwandelte. Bogojevic drehte weiter auf und erzielte im Rückraum einen Doppelpack zum 23:26 – seine Treffer sieben und acht des Abends.
Nach einer weiteren starken Parade leitete Domenico Ebner einen schnellen Tempogegenstoß ein. Matej Klima wurde perfekt auf die Reise geschickt, und Lucas Krzikalla verwertete zum 25:28. Ebner blieb ein herausragender Rückhalt für sein Team, das in dieser Phase deutlich wacher und entschlossener agierte als der TVB.
Doch Stuttgart gab sich nicht geschlagen. In der Crunchtime stellten die Hausherren ihre Deckung um, arbeiteten sich Tor um Tor heran und glichen schließlich zum 28:28 aus. Kurz darauf betrat Adam Lönn, an seine alte Wirkungsstätte zurückgekehrt, das Feld, kassierte jedoch unmittelbar eine Zwei-Minuten-Strafe. Stuttgart schlug zurück und erzielte den 31:30-Führungstreffer in den leeren Leipziger Kasten. Zudem erhöhte Kai Häfner via Siebenmeter auf 32:31.
Das Spiel wurde zum nervenaufreibenden Schlagabtausch. Hinriksson antwortete erneut mit einem mutigen Durchbruch zum 32:32. Dann folgte die nächste Schlüsselszene: Mrkva parierte einen Siebenmeter spektakulär und hielt Leipzig damit im Spiel. Doch die Grün-Weißen verpassten es trotz starker Gesamtleistung, sich am Ende zu belohnen. Nach dem K.-o.-Schlag durch Kai Häfner mussten sich die Sachsen schließlich 32:33 geschlagen geben.
Der SC DHfK Leipzig braucht seine Fans mehr denn je, um am Mittwoch vor heimischer Kulisse endlich die ersehnten zwei Punkte einzufahren.
Geschäftsführer Karsten Günther: „Bitterer kannst du nicht verlieren. Wir liefern einen Riesenfight gegen alle Widerstände in diesem Spiel und machen am Ende den einen Fehler zu viel. Das tut heute extrem weh, muss uns aber ab morgen zusätzlichen Ansporn für das Spiel gegen Hamburg geben. Da wollen wir gemeinsam mit unseren Fans endlich einen Sieg holen!“
TVB Stuttgart vs. SC DHfK Handball 33:32 (14:17)
Tore TVB Stuttgart: K. Häfner 10, Nigg 7, Rubin 5, Mengon 4, M. Häfner 3, Zieker 2, Serradilla 1, Snajder 1
Tore SC DHfK Leipzig: Bogojevic 9, Krzikalla 6, Semper 6, Hinriksson 6, Rogan 2, Binder 1, Preuss 1, Koschek 1
Siebenmeter: Stuttgart 5/6, Leipzig 2/2
Paraden: Stuttgart 7, Leipzig 15
Zeitstrafen: Stuttgart 8 Min., Leipzig 8 Min.
Technische Fehler: Stuttgart 7, Leipzig 12
Was für ein intensives Spiel in der QUARTERBACK Immobilien ARENA! Die Handballer des SC DHfK Leipzig haben am Sonntagnachmittag gegen die TSV Hannover-Burgdorf ein 27:27-Unentschieden erkämpft. Die DHfK-Männer boten dem Europapokalteilnehmer über die gesamte Spielzeit die Stirn – und in den letzten sechs Minuten bogen die Grün-Weißen sogar einen Drei-Tore-Rückstand um. Dabei glänzte Torhüter Domenico Ebner mit einer historischen Leistung von fünf gehaltenen Siebenmetern. In letzter Sekunde hätte Staffan Peter fast noch für den Heimsieg gesorgt, doch auch wenn das i-Tüpfelchen verwehrt blieb, wurde der Punktgewinn von der Mannschaft und den über 4.000 Handballfans gebührend gefeiert.
Die DHfK-Männer waren von der ersten Sekunde an richtig heiß! Tomáš Piroch zum 1:0 und Tom Koschek zum 2:1 hießen die ersten Leipziger Torschützen vor 4.021 Zuschauerinnen und Zuschauern, die im ersten Heimspiel von Frank Carstens für eine prächtige Stimmung sorgten. In der 8. Spielminute war Nationalspieler Franz Semper mit Schmackes zur Stelle – Leipzig führte mit 4:3. Nun hatten aber die Gäste aus Hannover ihren ersten Lauf und drehten den Zwischenstand auf 5:7. Unverzüglich versuchte Coach Frank Carstens mit einer Auszeit, die Negativphase zu unterbrechen – mit Erfolg, denn Semper traf zum 7:7-Ausgleich. Es folgte ein Schreckmoment, als Ahmed Khairi mit dem Kopf auf den Boden knallte und das Spielfeld benebelt verlassen musste. Blær Hinriksson übernahm die Spielsteuerung – und netzte direkt zweimal zum 9:10 und 10:11. Anschließend war es wieder Franz Semper, der Leipzig mit seiner Durchschlagskraft 12:11 in Führung warf.
Besonders Domenico Ebner machte gegen seinen Ex-Verein immer wieder auf sich aufmerksam: In den ersten 30 Minuten entschärfte er gleich drei Siebenmeter. Nach einem starken Kreisanspiel von Tomáš Piroch ließ Luka Rogan zwar die Chance zur Halbzeitführung liegen, doch der 13:13-Pausenstand konnte sich absolut sehen lassen.
Zu Beginn der zweiten Hälfte brachten die beiden tschechischen Nationalspieler Matěj Klíma und Tomáš Piroch die Sachsen wieder in Führung. Doch aufgrund eines Schrittfehlers und eines unsauberen Passes verpasste es Leipzig, erstmals mit zwei Treffern vorzulegen. So kippte die Partie erneut. Lucas Krzikalla vergab einen Siebenmeter gegen Joel Birlehm – und wenig später stand das Leipziger Urgestein erneut im Fokus: Nach einem Foul gegen Hannes Feise sah er nach Videobeweis die Rote Karte. Die Hannoveraner nutzten die Phase und zogen auf 16:19 davon.
Doch Domenico Ebner hörte einfach nicht auf, Siebenmeter zu entschärfen. Egal ob Renārs Uščins, August Pedersen oder Daniel Weber – alle Recken-Schützen fanden in „Ebbo“ ihren Meister. Zwar ließ Tom Koschek eine Konterchance zum 19:19 liegen und Hannover stellte wieder eine Drei-Tore-Führung her, doch Leipzig steckte an diesem Nachmittag bis zur letzten Sekunde nicht auf.
Längst hielt es keinen Fan mehr auf den Sitzen. Staffan Peter traf zum 24:25-Anschluss – und nach der fünften Siebenmeterparade von Domenico Ebner war es erneut Peter, der zum 26:26 ausglich. Die Stimmung in der ARENA kochte, und die letzten zwei Minuten waren an Spannung kaum zu überbieten. Justus Fischer legte zum 26:27 für die Recken vor, sein DHB-Kollege Franz Semper (sechs Tore, kein Fehlwurf) antwortete mit dem 27:27.
Angetrieben von den Fans erkämpften sich die Leipziger wenige Sekunden vor Schluss noch einmal den Ball – und schickten Staffan Peter auf die Reise. Sein letzter Wurf landete allerdings nur am Außennetz. Ganz egal: Die Leipziger Handballfamilie feierte zu Recht den verdienten Punkt und füllte die neue Unterstützerkampagne #GemeinsamErstklassig im ersten Heimspiel unter Trainer Frank Carstens eindrucksvoll mit Leben.
Frank Carstens: „Das ist die Moral, die wir dazu gewonnen haben in den letzten Tagen. Eine ganz starke Kampfkraft, ganz starke Leistung auch von Spielern, die dann von der Bank gekommen sind. Für uns zählt alles, was wir kriegen können und darum haben wir hier heute gekämpft. Ich hoffe, dass meine Mannschaft viel mitnehmen kann aus diesem Spiel, dass es sich lohnt bis zum Ende, egal was passiert, egal was links oder rechts ist, egal wie lange der Gegner spielt und doch noch ein Tor macht. Dass es sich dann lohnt, am Ende für diesen Punkt wirklich weiterzugehen, jeden Zentimeter zu gehen, das ist die wichtigste Disziplin, die man lernen, begreifen und umsetzen muss, wenn man da unten raus will. Das war für mich heute ein Fortschritt. Der Weg ist noch lang für uns und den werden wir jetzt weitergehen.“
Christian Prokop: „Natürlich sind wir ein bisschen enttäuscht, dass wir nicht zwei Punkte mitgenommen haben. Wenn man in der zweiten Halbzeit mit drei Toren führt, die Chance auf vier Tore plus hat und natürlich dann auch die Situation in Leipzig kennt, was die Nervenstärkeprobe angeht, dann wäre das natürlich unser taktischer Plan gewesen. Wir sind kurz vor Schluss auch nochmal mit zwei Toren vor, haben auch einen Siebenmeter. Aber das war heute nicht unsere Disziplin. So kann ich es mir einfach machen, hauen wir die Dinger rein, sind wir hier der verdiente Sieger.“
SC DHfK Leipzig gegen TSV Hannover-Burgdorf 27:27 (13:13)
Tore SC DHfK Leipzig: 4 Piroch, 4 Klima, 1 Khairi, 3 Peter, 6 Semper, 1 Rogan, 5 Hinriksson, 3 Koschek
Tore Hannover-Burgdorf: 2 Tissier, 2 Poulsen, 5 Uscins, 5 Pedersen, 2 Miachalczik, 2 Stutzke, 7 Fischer, 2 Weber
Siebenmeter: 1/2 Leipzig, 2/7 Hannover
Paraden: 12 Leipzig, 12 Hannover
Zeitstrafen: 8 Min. Leipzig, 4 Min. Hannover
Technische Fehler: 10 Leipzig, 4 Hannover
Zuschauerzahl: 4.021
Mission Klassenerhalt: Der SC DHfK Leipzig will die Kräfte in der gesamten grün-weißen Handballfamilie bündeln. Alle Handballbegeisterten können mit anpacken!
Mit der neuen Kampagne GEMEINSAM ERSTKLASSIG, initiiert durch den Wirtschaftsbeirat des Vereins, soll die notwendige Rückendeckung mobilisiert werden, um die aktuelle, sportlich wie wirtschaftlich herausfordernde Situation zu meistern und Leipzig mit vereinten Kräften in der „stärksten Liga der Welt“ zu halten.
Geschäftsführer Karsten Günther erklärt: „Wir haben den SC DHfK seit 2007 mit unglaublich viel Schweiß, Herzblut und Unterstützung aufgebaut und uns damit den Traum vom Erstliga-Handball in Leipzig erfüllt. Diesen Traum wollen wir noch viele Jahre leben. Wir sind ein sportlicher Leuchtturm der Region mit 5.000 Fans im Schnitt, über 270 Sponsoring-Partnern, rund 60 Angestellten und einer starken Nachwuchsarbeit, die den Handball in ganz Sachsen nachhaltig prägt. Den gilt es zu bewahren und alle Kräfte zu bündeln, damit wir diesen großartigen Verein in der ersten Liga halten. Dafür brauchen wir jetzt einen gemeinsamen Kraftakt.“
Jeder kann mitmachen
Jeder einzelne Beitrag ist wichtig. Jede Unterstützung zählt. Jede Stimme wirkt. Ob durch ehrenamtliches Engagement, materielle oder finanzielle Unterstützung oder eine persönliche Botschaft für den SC DHfK Leipzig. In verschiedenen Unterstützungsmodellen kann jede und jeder nach den eigenen Möglichkeiten mithelfen. Alle Teilnehmenden werden sichtbar gemacht, bis hin zur Präsenz auf einem Sondertrikot.
Comeback der Klatschpappen
Auf Wunsch vieler Fans und Partner feiern beim Heimspiel gegen die TSV Hannover-Burgdorf die beliebten Klatschpappen ihr Comeback. Besonders passend: Ausgerechnet gegen Hannover wurde vor eineinhalb Jahren erstmals ohne Klatschpappen gespielt. Unterstützt vom Wirtschaftsbeirat des Vereins, ist mit Druckpartner Sepio eine nachhaltige Variante entwickelt worden, die sowohl den Umweltgedanken berücksichtigt als auch die Atmosphäre in der QUARTERBACK Immobilien ARENA intensiviert.
Das Ziel: Die Energie der Fanclubs Feuerball L.E. und Stehplatzbande auf die gesamte Halle zu übertragen und der Mannschaft im Kampf um den Klassenerhalt zusätzlichen Rückenwind zu verschaffen.
Nach dem Spiel sind alle Fans dazu aufgerufen, ihre Klatschpappen in Rückgabeboxen am Ausgang abzulegen, damit diese entsprechend recycelt werden können.
Es geht um Zusammenhalt. Um Leidenschaft. Um Leipzig. Der SC DHfK Leipzig setzt in dieser herausfordernden Phase auf die Kraft der gesamten Handballfamilie. Die Kampagne GEMEINSAM ERSTKLASSIG soll mobilisieren und ein klares Zeichen senden: Wir geben alles! Wir bleiben erstklassig! Gemeinsam!
Das war ein Auftritt, der Mut macht! Die Handballer des SC DHfK Leipzig haben am Sonntagabend zwar eine Heimniederlage gegen den Deutschen Meister Füchse Berlin kassiert, doch über weite Strecken der Begegnung war für die 4.875 Handballfans in der QUARTERBACK Immobilien ARENA kaum ein Leistungsunterschied sichtbar. Es waren vielmehr die Kleinigkeiten, die am Ende den Ausschlag gaben, sodass sich die Leipziger letztlich mit 26:34 (12:15) geschlagen geben mussten. Insbesondere Torhüter Domenico Ebner kam dabei sehr nah ans Optimum. Der italienische Nationalkeeper entschärfte bereits in der ersten Hälfte zehn Würfe und kam am Ende auf starke 16 Paraden.
Superstar Mathias Gidsel brauchte wie üblich kaum Anlaufzeit und traf nach 90 Sekunden zum 1:2 für die Gäste aus der Hauptstadt. Leipzig glich über Blaer Hinriksson und Adam Lönn zunächst aus, und es war in der gesamten ARENA zu spüren, dass Einstellung und Kampfbereitschaft bei den Sachsen zu einhundert Prozent stimmten. Nach einer starken Parade von Ebner ließ Tom Koschek freistehend die Chance zur 4:3-Führung liegen, doch „Ebbo“ parierte einfach noch einmal. Kurz darauf nutzte Blaer Hinriksson die Gunst der Stunde und brachte den SC DHfK erstmals mit 5:4 in Führung. Ein Wurf von Adam Lönn wurde anschließend vom Berliner Keeper gerade noch von der Linie gekratzt. Doch nach Videobeweis stellte sich heraus, dass der Ball die Linie doch um ein paar Millimeter überquert hatte. So führte Leipzig plötzlich mit 6:4 und eroberte sich erneut den Ball – die ersten 15 Minuten zeigten die DHfK-Männer wirklich spektakulären Handball.
Dann jedoch taten sich einige Baustellen auf. William Bogojević, der erst zweieinhalb Minuten auf dem Feld stand, versuchte einen Konter zu unterbinden und wurde von den Unparteiischen prompt mit Rot des Feldes verwiesen – eine durchaus harte Entscheidung, schließlich hatte „Bogo“ seinen Gegenspieler weder am Hals noch am Wurfarm festgehalten. Zudem vergab Lucas Krzikalla einen Siebenmeter. Berlin nutzte die Schwächephase eiskalt, zog auf 11:15 davon und war drauf und dran, sich weiter abzusetzen. Doch ein Mann hatte etwas dagegen: Mit überragenden Reflexen parierte Domenico Ebner in der Schlussphase der ersten Hälfte drei weitere Würfe, brachte es zur Pause auf zehn Paraden und sorgte dafür, dass sich Leipzig nicht abschütteln ließ. Mit 12:15 wurden die Seiten gewechselt.
Den ersten Treffer der zweiten Halbzeit erzielte Tomáš Piroch. Leipzig traf weiterhin regelmäßig, doch die Füchse schlichen sich heimlich, still und leise immer weiter davon. Nach 45 Minuten stand es 18:24. Die fast 5.000 Fans unterstützten die Leipziger weiterhin bedingungslos und sahen eine Mannschaft, die nie aufhörte zu kämpfen. Der 19-jährige Caspar Gauer, der für den erkrankten Ahmed Khairi auf der Spielmacherposition zum Einsatz kam, erzielte die ersten beiden Heimtore seiner Bundesliga-Karriere – sehr passend, denn der Spieltag stand durch die Initiative Dyn Move Your Sport ohnehin ganz im Zeichen junger Talente. Und auch der andere Mittelmann überzeugte: Blaer Hinriksson avancierte mit sieben Treffern zum erfolgreichsten DHfK-Torschützen des Tages.
Über die gesamten 60 Minuten betrachtet war der Deutsche Meister aus Berlin letztlich zu souverän – dennoch wird dieser beherzte Auftritt den Leipzigern Kraft geben. Mit dieser Einstellung, Kampfbereitschaft und der großartigen Unterstützung der grün-weißen Fans werden die Körperkulturellen in den kommenden Wochen ganz bestimmt wieder Punkte sammeln und den Bock endlich umstoßen.
Nicolej Krickau (Trainer Füchse Berlin):
„Wir sind sehr zufrieden mit den zwei Punkten. Es war weit weg von technisch und taktisch perfekt, aber wir hatten harte Arbeit und Demut. Das war entscheidend. Leipzig ist auf einem guten Weg. Sie werden bald wieder in Topform sein. Dejan war heute überragend und hat uns die Sicherheit gegeben, das Spiel zu kontrollieren. Wir haben gute Lösungen mit breiterem Kreislauf gefunden, was entscheidend war. Alles Gute an Leipzig. Wir freuen uns auf das Rückspiel in Berlin.“
Raúl Alonso (Trainer SC DHfK Leipzig):
„Glückwunsch an Nicolej und seine Mannschaft zum verdienten Sieg. Wir hatten 19 Fehlwürfe, das war heute unser größtes Problem. Trotzdem hat es sich besser angefühlt. Wir haben das Spiel bis zur 40. Minute offen gehalten. Es waren ein paar Fehler zu viel und eine strittige rote Karte, die uns eingeschränkt haben. Meine Mannschaft hat alles gegeben, trotz der Situation. Die Stimmung in der Halle war überragend, dafür ein großes Dankeschön. Wir nehmen den Einsatz und die Energie mit in die nächsten Spiele.“
SC DHfK Leipzig gegen Füchse Berlin 26:34 (12:15)
Tore SC DHfK Leipzig: Piroch 2, Krzikalla 1, Lönn 3, Peter 2, Gauer 2, Semper 4, Rogan 3, Hinriksson 7, Koschek 2
Tore Füchse Berlin: Darj 1, Andersson 3, Grøndahl 5, Gidsel 8, Freihöfer 6, Langhoff 5, West av Teigum 5, Marsenic 1
Siebenmeter: 1/3 Leipzig, Berlin 4/4
Zeitstrafen: Leipzig 4 Min., Berlin 6 Min.
Rote Karte: Bogojevic (Leipzig, 21. Min)
Paraden: Leipzig 16, Berlin 19
Technische Fehler: Leipzig 8, Berlin 5
Zuschauer: 4.875 Handballfans in der QUARTERBACK Immobilien ARENA
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Der SC DHfK Leipzig hat gegen die HSG Nordhorn-Lingen den Pokal-Fight 27:28 (11:14) gewonnen und zieht damit ins Viertelfinale des DHB-Pokals ein. Somit stehen die Sachsen seit 2017/18 wieder unter den besten Acht im Pokalwettbewerb. Das Match gegen den Zweitligisten entwickelte sich allerdings zu einer echten Zitterpartie.
Lucas Krzikalla eröffnete die Partie mit einem Sieben-Meter-Treffer im Kreissportzentrum EUREGIUM. Die Hausherren gingen von Beginn an das Tempo mit und brachten Leipzigs Rückraum unter Druck. Auf beiden Seiten war Feuer auf der Platte. Damit war das Pokal-Match in den ersten Spielminuten ausgeglichen.
Die erste Führung für die Gastgeber brachte Nordhorns Toptorschütze Frieder Bandlow nach neun Minuten zum 4:3. Der Zweitligist nutzte seine starke Anfangsphase und setzte sich auf 6:4 ab, ehe sich die Grün-Weißen zurückmeldeten. In der 15. Spielminute fiel der Ausgleich zum 6:6 durch den Schweden Adam Lönn. Nur 58 Sekunden später legte Lönn erneut nach – sein drittes Tor in Folge. Eine Minute später erhöhte Staffan Peter mit seinem zweiten Tor zum Spielstand von 6:8. Frisch von der Länderspielpause zurück, legte Franz Semper zum 8:9 auf. Sein DHB-Kollege aus der U20-Nationalmannschaft Caspar Gauer, der nun auf der Spielmacherposition auflief, sorgte aus der Ferne für die 8:10-Führung. Das Drei-Tore-Plus (10:13) brachte Luka Rogan in der 27. Spielminute elegant durch einen Heber ins HSG-Tor.bTomáš Mrkva sicherte mit einer Parade kurz vor dem Pausenpfiff die 11:14-Führung für die Leipziger.
Die Grün-Weißen waren im Game, präsentierten sich nach der Pause hellwach und bauten die Führung sukzessive aus. Die Sachsen lagen in der 38. Spielminute durch Koschek, Piroch, Lönn und Hinriksson mit fünf Toren vorn. Den Abstand hielt der SC DHfK zunächst aufrecht – dabei traf Piroch, und das gleich doppelt (16:21). Nur Minuten später waren die Gastgeber den Grün-Weißen jedoch gefährlich auf den Fersen. In der 45. Spielminute nahm Leipzigs Coach Raul Alonso beim Spielstand von 18:21 folgerichtig eine Auszeit. Die HSG hingegen fightete sich auf ein 21:21-Remis an die DHfK-Crew heran. Die Pokal-Partie war wieder offen. Und das Team von Trainer Mark Bult blieb bissig. Staffan Peter (per Tempogegenstoß) und Franz Semper (mit einem harten Wurf aus dem Rückraum) stellten wieder eine Zwei-Tore-Führung her (26:28). Die letzten 30 Sekunden liefen von der Uhr. Die HSG kämpfte um den Ausgleich beim Spielstand von 27:28. Doch die Grün-Weißen schnappten sich den Ball kurz vor dem Abpfiff, sicherten den Spielstand und damit das Weiterkommen ins DHB-Viertelfinale.
HSG Nordhorn-Lingen gegen SC DHfK Leipzig 27:28 (11:14)
Tore Nordhorn: 6 Bandlow, 1 Wilhelm, 6 Lux, 7 Marschall, 1 Sajenev, 6 Zintel
Tore SC DHfK Leipzig: 4 Piroch, 3 Krzikalla, 5 Lönn, 1 Khairi, 4 Peter, 2 Gauer, 4 Semper, 1 Rogan, 3 Hinriksson, 1 Koschek
Paraden: 12 Nordhorn, 15 Leipzig
Siebenmeter: 2/4 Nordhorn, 3/4 Leipzig
Zeitstrafen: Nordhorn 2 Min., Leipzig 8 Min.
Technische Fehler: 11 Nordhorn, 17 Leipzig
Zuschauer: 1.947
Am Mittwochabend steht alles im Zeichen des DHB-Pokals! Gemeinsam verfolgen wir das Achtelfinale in der Vodkaria und erleben gemeinsam das Spiel in grün-weißer Atmosphäre.
Anwurf: 19.30 Uhr
Gegner: HSG Nordhorn-Lingen
Ziel: Viertelfinale!
Kommt vorbei und fiebert mit. Auf euch wartet gute Gesellschaft und ein Abend ganz im Zeichen des Sports. Beim Tippspiel vor Ort könnt ihr ein Trikot von Domenico Ebner gewinnen.
Ort:
Vodkaria Leipzig
Gottschedstraße 15
04109 Leipzig
Wichtig: Wir treffen uns im Wohnzimmer, nicht im großen Esszimmer.
Wir zählen auf euch!
Handball, Leidenschaft, gemeinsam für Leipzig!
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Info: Die Auslosung erfolgt nach dem 27. Dezember 2025 und die Benachrichtigung der Gewinner im Januar 2026.
Fan-Support kennt keine Grenzen!
Wenn Herz und Leidenschaft mitreisen: 900 Kilometer auf dem Tacho und volle Unterstützung in der Halle! Der Fanclub Feuerball-L.E. hat am Samstagabend beim Auswärtsspiel unser DHfK-Profis von der ersten bis zur letzten Minute alles gegeben und für Gänsehautmomente gesorgt. Danke für den unglaublichen Support beim Bergischen HC. Ihr seid der Wahnsinn!
Teamgeist in Sachsen kennt keine Sportartengrenzen!
Miteinander statt Gegeneinander: Die Lausitzer Füchse tauschten die Eisfläche gegen das Hallenparkett und unterstützten unsere DHfK-Handballer. Ein eisig-feuriges Dankeschön!
Das ist Zusammenhalt!
Das ist Sport in Sachsen!
Das ist die Initiative TeamSportSachsen e.V.
TeamSportSachsen e.V. ist ein Zusammenschluss sächsischer Top-Vereine im Profisport mit dem Ziel, sportartübergreifend Know-How auszutauschen, Synergien zu nutzen und Kräfte zu bündeln. Die Teilnahme der Lausitzer Füchse beim Handballspiel unserer DHfK-Profis steht beispielhaft für diese Gedanken.