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Simon Ernst und Lovro Jotic spielen auch in der kommenden Saison beim SC DHfK Leipzig. Beide Mittelmänner verlängern ihre Verträge bis zum Jahr 2023. Der im kommenden Sommer auslaufende Vertrag von Linksaußen Marc Esche wird hingegen nicht verlängert.

„Ich freue mich darauf, auch nächste Saison in Leipzig zu bleiben und weiterhin meinen Teil zum Erfolg dieser Mannschaft beizutragen. Danke an die Verantwortlichen für das Vertrauen und vielen Dank auch an die Fans für den bisherigen Support“, freut sich Simon Ernst. Der Europameister von 2016 bestätigte in der bisherigen Saison seine Allrounder-Qualitäten im Rückraum und kam auch im Abwehrzentrum immer wieder zum Einsatz. In der gesamten LIQUI MOLY HBL hat kein Duo mehr Blocks vorzuweisen als das Gespann Simon Ernst und Marko Mamic. Zudem spielte sich der 27-Jährige nach seinem Wechsel zum SC DHfK zurück in den Fokus von Bundestrainer Alfred Gislason. Anfang des Monats feierte Ernst ein erfolgreiches Comeback in der deutschen Nationalmannschaft. Für den kommenden Trainingslehrgang (5. und 6. Dezember) wurde er ebenfalls nominiert. Unterstützung erhält Simon Ernst auch in der kommenden Saison von Patensponsor Patio del Sol.

Auch Lovro Jotic, der wie Ernst seit Sommer beim SC DHfK Leipzig unter Vertrag steht, konnte im ersten Saisondrittel überzeugen. Der spielfreudige Rechtshänder erzielte bereits 30 Tore und ist mit aktuell 38 Assists der beste Vorlagengeber des SC DHfK Leipzig. Egal ob an der Seite von Luca Witzke oder als Spielgestalter in der kroatischen Rückraumreihe mit seinen Landsmännern Sime Ivic und Marko Mamic – der Bundesliganeuling verzückte die Fans häufig mit seinen spektakulären Pässen und Abschlüssen. „Ich bin wirklich froh, dass ich meinen Vertrag verlängert habe und in der Leipziger Handballfamilie bleibe. Seitdem ich hier bin, fühle ich mich großartig und von jedem im Club akzeptiert. Ich merke jeden Tag, dass wir als Team weiter zusammenwachsen und uns verbessern. Deshalb ist es besonders schade, dass uns unsere Fans derzeit nicht als 8. Mann unterstützen können“, so Lovro Jotic. Der 12-malige kroatische Nationalspieler wird bis 2023 unterstützt von der O.group GmbH als persönlicher Spielerpate.

„Lovro hat in dieser Saison schon vieles von dem nachgewiesen, was wir von ihm erwartet haben und angedeutet, wie wichtig er für uns sein kann. Es gefällt mir gut, wie er unser Angriffsspiel belebt und für ein paar spektakuläre Momente sorgt. Auch Simon ist schon sehr gut in unsere Mannschaft hineingewachsen und hat sich in unser Deckungssystem reingefuchst. Ihn zeichnet sein überragender Charakter aus, weil er sich hier einbringt und vom ersten Tag an alles für den Mannschaftserfolg investiert. Deshalb sind beide Vertragsverlängerungen absolut logisch. Ich freue mich, dass die Verpflichtungen von Lovro und Simon aufgegangen sind und wir ein weiteres Jahr mit den beiden Jungs zusammenarbeiten“, so Cheftrainer André Haber.

Vertrag von Marc Esche wird nicht verlängert

Darüber hinaus gibt es bei den grün-weißen Handballern eine weitere Personalentscheidung. Der zum Saisonende auslaufende Vertrag mit Linksaußen Marc Esche wird nicht verlängert. Das Eigengewächs hatte mit der Leipziger Handball-Akademie von 2014-2016 drei deutsche Meisterschaften nacheinander gewonnen und bestritt seit 2018 bisher 70 Bundesligaspiele für die Profis (56 Tore).

„Diese Entscheidung ist uns sehr schwergefallen, denn Marc ist ein toller Typ, der hier in unserem Verein den Schritt zum Profi geschafft hat. Mir war aber wichtig, dass jetzt alle Spieler in unserem Kader Gewissheit haben, wie es nach dieser Saison weitergeht, um entsprechend planen zu können. Die Entscheidung bietet für Marc auch die Chance, bei einem anderen Verein mit mehr Spielanteilen den nächsten Entwicklungsschritt zu machen. Dabei werden wir ihn bestmöglich unterstützen“, sagt Geschäftsführer Karsten Günther.

Wer auswärts bei den Rhein-Neckar Löwen punktet, kann auch den THW Kiel in eigener Halle ärgern! Mit dieser Einstellung waren die Handballer des SC DHfK Leipzig am ersten Advent selbstbewusst zum Gastspiel beim Rekordmeister gefahren. In der Praxis war die Weltklassemannschaft aus dem hohen Norden allerdings doch eine Nummer zu groß für den SC DHfK. Mit der Unterstützung von 9.000 Fans gewannen die Kieler ihr Heimspiel souverän 32:28 (13:11).

In der Anfangsformation setzte Leipzigs Trainerteam André Haber und Milos Putera erneut auf Torhüter Kristian Saeveras, der sich in den vergangenen Spielen mehrfach durch starke Quoten ausgezeichnet hatte. Dieser machte in der ersten Spielminute auch gleich mit einer Parade auf sich aufmerksam, sodass Lukas Binder den SC DHfK Leipzig mit 0:1 bzw. 1:2 in Führung bringen konnte. Dann kamen die Kieler aber mit all ihrer Wucht ins Spiel. Steffen Weinhold traf zum 4:2, Miha Zarabec zum 5:3 für die Hausherren. Die Leipziger setzten sich dennoch mutig zur Wehr. Alen Milosevic verkürzte in der 13. Spielminute auf 7:6. Kiels Trainer Filip Jícha war mit der Anfangsphase seiner Mannschaft nicht ganz zufrieden. Der THW-Coach stellte seine Abwehrformation auf die offensive 3:2:1-Variante um. Prompt reagierte auch Leipzigs Trainer André Haber und stellte sein Team in einer Auszeit auf diesen Schachzug ein.

Lukas Binder verkürzte abermals auf 8:7, doch dann zog der THW davon. Zunächst erhöhten Dahmke und zweimal Ekberg auf 11:8. Fünf Minuten vor dem Halbzeitpfiff sorgte wieder Ekberg per Siebenmeter für die Vier-Tore-Führung (13:9). Die Kieler hatten sogar die Möglichkeit, den Vorsprung noch weiter in die Höhe zu schrauben, aber Leipzigs Torwart Kristian Saeveras hielt seine Mannschaft mit mehreren guten Paraden im Spiel. Jetzt zeigte sich auch der ehemalige Kieler Oskar Sunnefeldt, der beim Gastspiel an seiner alten Wirkungsstätte natürlich ganz besonders motiviert war. Mit seinem zweiten und dritten Treffer verkürzte er auf 13:11 und zog zudem eine Zeitstrafe gegen Domagoj Duvnjak. Fast wären die Leipziger sogar mit nur einem Tor Rückstand in die Pause gegangen. Nach einem Block der Leipziger Abwehr konnte Lukas Binder den Ball jedoch nicht im leeren Kieler Kasten unterbringen.

In der zweiten Halbzeit verloren die DHfK-Männer dann allerdings schnell den Anschluss. Aus einem 15:13-Zwischenstand machten die Kieler innerhalb von vier Minuten ein 20:13. Der dänische Nationaltorwart Niklas Landin brachte die DHfK-Offensive das eine oder andere Mal zur Verzweiflung. Nun wussten auch die kühnsten Optimisten unter den gut 25 DHfK-Fans in der Wunderino Arena, dass eine Überraschung heute wohl ausbleiben würde. Eine gute Viertelstunde vor Schluss war die Partie beim 23:16 eigentlich entschieden.

Trotzdem gaben sich die Männer in grün-weiß nicht auf und bleiben weiter gallig. Alen Milosevic traf zum 23:19, Lucas Krzikalla verkürzte auf 24:21. THW-Trainer Filip Jícha musste in seiner anschließenden Auszeit richtig laut werden, denn plötzlich war das Spiel doch noch nicht abgehakt.

Seine Mannschaft bekam aber schnell wieder die Kurve und ließ den SC DHfK nicht mehr näher herankommen. In den letzten fünf Minuten der Begegnung musste der SC DHfK zudem ohne Simon Ernst auskommen. Der Nationalspieler, der im Abwehrzentrum schon in der ersten Halbzeit durch zwei Zeitstrafen vorbelastet war, handelte sich seine dritte Zweiminutenstrafe ein. Oskar Sunnefeldt und Lucas Krzikalla markierten in der Schlussphase noch jeweils ihren fünften Treffer des Tages. Über die gesamten 60 Minuten betrachtet präsentierte sich das Leipziger Team durchaus ordentlich, doch letztlich gewann der amtierende Meister aus Kiel das Match klar und verdient mit 32:28.

Andre Haber (Trainer SC DHfK Leipzig):

„Herzlichen Glückwunsch an den THW Kiel zum Sieg. Ich bin über den Verlauf des Spiels enttäuscht. Ich weiß natürlich, dass wir gegen eine der stärksten Mannschaften der Welt gespielt haben, bin aber der Meinung, dass wir zu Halbzeit nicht zurückliegen mussten. Wir hatten in der ersten Halbzeit eine gute Torhüter-Leistung und konnten unseren Rückzug über die ersten 30 Minuten stetig verbessern. Dennoch haben wir wieder zu viele eigene Fehler und Unzulänglichkeiten gezeigt, um hier vielleicht mit einer Führung in die Pause zu gehen. In der zweiten Halbzeit haben wir den THW Kiel dann zu einfach enteilen lassen. Ein Kompliment muss ich meiner Mannschaft aussprechen, dass sie bei 20:13 nicht aufgegeben hat, sondern drangeblieben ist. Wenn ein Gegner wie Kiel uns eine Chance gibt, Punkte zu holen, müssen wir sie in Zukunft einfach besser nutzen. Alles in allem haben wir heute vieles gut gemacht und schauen jetzt auf die nächsten Spiele, um dort wieder Punkte zu holen.“

Filip Jicha (Trainer THW Kiel):

„Vielen Dank für die Glückwünsche. Ich bin mit den zwei Punkten zufrieden. Es ist für uns nie eine Selbstverständlichkeit, ein Bundesligaspiel zu gewinnen. Gerade bei dem hohen Pensum an Spielen ist es wichtig für uns, dass wir uns keine Fehler erlauben. Heute haben wir in der ersten Halbzeit einige Chancen leichtfertig verspielt und die Leipziger immer wieder mit technischen Fehlern eingeladen. Der SC DHfK ist eine Mannschaft, die solche Chancen häufig zu nutzen weiß. In die zweite Halbzeit sind wir deutlich besser gestartet. Wir konnten mehr Spielfreude zeigen und dann auch mit 20:13 wegziehen. Trotzdem waren auch hier zu viele individuelle Fehler in unserem Spiel und zu viele vergebene Chancen. Kurz nach der Pause hatten wir mit dem 5:0-Lauf die Chance, das Spiel vorzeitig zu entscheiden. In dieser Phase sind die Leipziger dann aber wieder zurückgekommen und konnten aufholen. Damit bin ich zwar nicht ganz zufrieden, aber wir konnten zwei Punkte gegen starke Leipziger holen und schauen nun nach vorne.“

THW Kiel gegen SC DHfK Leipzig 32:28 (13:11)

Tore SC DHfK Leipzig: Krzikalla 5, Binder 5, Sunnefeldt 5, Ivic 4, Milosevic 3, Remke 2, Mamic 2, Ernst 1, Jotic 1

Tore THW Kiel: Ekberg 8, Reinkind 5, Sagosen 5, Wiencek 4, Weinhold 3, Pekeler 2, Jacobsen 2, Zarabec 2, Dahmke 1

Siebenmeter: Leipzig 1/1, THW Kiel 4/5

Zeitstrafen: Leipzig 10 Min, THW Kiel 10 Min

Rote Karte: Ernst (Leipzig / 56. Min)

Schiedsrichter: Thiyagarajah, Suresh / Thiyagarajah, Ramesh

Zuschauer*innen: 9.000 in der Wunderino Arena Kiel

 

 

 

Wer auswärts bei den Rhein-Neckar Löwen punktet, kann auch den THW Kiel in eigener Halle ärgern! Mit dieser Einstellung waren die Handballer des SC DHfK Leipzig am ersten Advent selbstbewusst zum Gastspiel beim Rekordmeister gefahren. In der Praxis war die Weltklassemannschaft aus dem hohen Norden allerdings doch eine Nummer zu groß für den SC DHfK. Mit der Unterstützung von 9.000 Fans gewannen die Kieler ihr Heimspiel souverän 32:28 (13:11).

In der Anfangsformation setzte Leipzigs Trainerteam André Haber und Milos Putera erneut auf Torhüter Kristian Saeveras, der sich in den vergangenen Spielen mehrfach durch starke Quoten ausgezeichnet hatte. Dieser machte in der ersten Spielminute auch gleich mit einer Parade auf sich aufmerksam, sodass Lukas Binder den SC DHfK Leipzig mit 0:1 bzw. 1:2 in Führung bringen konnte. Dann kamen die Kieler aber mit all ihrer Wucht ins Spiel. Steffen Weinhold traf zum 4:2, Miha Zarabec zum 5:3 für die Hausherren. Die Leipziger setzten sich dennoch mutig zur Wehr. Alen Milosevic verkürzte in der 13. Spielminute auf 7:6. Kiels Trainer Filip Jícha war mit der Anfangsphase seiner Mannschaft nicht ganz zufrieden. Der THW-Coach stellte seine Abwehrformation auf die offensive 3:2:1-Variante um. Prompt reagierte auch Leipzigs Trainer André Haber und stellte sein Team in einer Auszeit auf diesen Schachzug ein.

Lukas Binder verkürzte abermals auf 8:7, doch dann zog der THW davon. Zunächst erhöhten Dahmke und zweimal Ekberg auf 11:8. Fünf Minuten vor dem Halbzeitpfiff sorgte wieder Ekberg per Siebenmeter für die Vier-Tore-Führung (13:9). Die Kieler hatten sogar die Möglichkeit, den Vorsprung noch weiter in die Höhe zu schrauben, aber Leipzigs Torwart Kristian Saeveras hielt seine Mannschaft mit mehreren guten Paraden im Spiel. Jetzt zeigte sich auch der ehemalige Kieler Oskar Sunnefeldt, der beim Gastspiel an seiner alten Wirkungsstätte natürlich ganz besonders motiviert war. Mit seinem zweiten und dritten Treffer verkürzte er auf 13:11 und zog zudem eine Zeitstrafe gegen Domagoj Duvnjak. Fast wären die Leipziger sogar mit nur einem Tor Rückstand in die Pause gegangen. Nach einem Block der Leipziger Abwehr konnte Lukas Binder den Ball jedoch nicht im leeren Kieler Kasten unterbringen.

In der zweiten Halbzeit verloren die DHfK-Männer dann allerdings schnell den Anschluss. Aus einem 15:13-Zwischenstand machten die Kieler innerhalb von vier Minuten ein 20:13. Der dänische Nationaltorwart Niklas Landin brachte die DHfK-Offensive das eine oder andere Mal zur Verzweiflung. Nun wussten auch die kühnsten Optimisten unter den gut 25 DHfK-Fans in der Wunderino Arena, dass eine Überraschung heute wohl ausbleiben würde. Eine gute Viertelstunde vor Schluss war die Partie beim 23:16 eigentlich entschieden.

Trotzdem gaben sich die Männer in grün-weiß nicht auf und bleiben weiter gallig. Alen Milosevic traf zum 23:19, Lucas Krzikalla verkürzte auf 24:21. THW-Trainer Filip Jícha musste in seiner anschließenden Auszeit richtig laut werden, denn plötzlich war das Spiel doch noch nicht abgehakt.

Seine Mannschaft bekam aber schnell wieder die Kurve und ließ den SC DHfK nicht mehr näher herankommen. In den letzten fünf Minuten der Begegnung musste der SC DHfK zudem ohne Simon Ernst auskommen. Der Nationalspieler, der im Abwehrzentrum schon in der ersten Halbzeit durch zwei Zeitstrafen vorbelastet war, handelte sich seine dritte Zweiminutenstrafe ein. Oskar Sunnefeldt und Lucas Krzikalla markierten in der Schlussphase noch jeweils ihren fünften Treffer des Tages. Über die gesamten 60 Minuten betrachtet präsentierte sich das Leipziger Team durchaus ordentlich, doch letztlich gewann der amtierende Meister aus Kiel das Match klar und verdient mit 32:28.

Andre Haber (Trainer SC DHfK Leipzig):

„Herzlichen Glückwunsch an den THW Kiel zum Sieg. Ich bin über den Verlauf des Spiels enttäuscht. Ich weiß natürlich, dass wir gegen eine der stärksten Mannschaften der Welt gespielt haben, bin aber der Meinung, dass wir zu Halbzeit nicht zurückliegen mussten. Wir hatten in der ersten Halbzeit eine gute Torhüter-Leistung und konnten unseren Rückzug über die ersten 30 Minuten stetig verbessern. Dennoch haben wir wieder zu viele eigene Fehler und Unzulänglichkeiten gezeigt, um hier vielleicht mit einer Führung in die Pause zu gehen. In der zweiten Halbzeit haben wir den THW Kiel dann zu einfach enteilen lassen. Ein Kompliment muss ich meiner Mannschaft aussprechen, dass sie bei 20:13 nicht aufgegeben hat, sondern drangeblieben ist. Wenn ein Gegner wie Kiel uns eine Chance gibt, Punkte zu holen, müssen wir sie in Zukunft einfach besser nutzen. Alles in allem haben wir heute vieles gut gemacht und schauen jetzt auf die nächsten Spiele, um dort wieder Punkte zu holen.“

Filip Jicha (Trainer THW Kiel):

„Vielen Dank für die Glückwünsche. Ich bin mit den zwei Punkten zufrieden. Es ist für uns nie eine Selbstverständlichkeit, ein Bundesligaspiel zu gewinnen. Gerade bei dem hohen Pensum an Spielen ist es wichtig für uns, dass wir uns keine Fehler erlauben. Heute haben wir in der ersten Halbzeit einige Chancen leichtfertig verspielt und die Leipziger immer wieder mit technischen Fehlern eingeladen. Der SC DHfK ist eine Mannschaft, die solche Chancen häufig zu nutzen weiß. In die zweite Halbzeit sind wir deutlich besser gestartet. Wir konnten mehr Spielfreude zeigen und dann auch mit 20:13 wegziehen. Trotzdem waren auch hier zu viele individuelle Fehler in unserem Spiel und zu viele vergebene Chancen. Kurz nach der Pause hatten wir mit dem 5:0-Lauf die Chance, das Spiel vorzeitig zu entscheiden. In dieser Phase sind die Leipziger dann aber wieder zurückgekommen und konnten aufholen. Damit bin ich zwar nicht ganz zufrieden, aber wir konnten zwei Punkte gegen starke Leipziger holen und schauen nun nach vorne.“

THW Kiel gegen SC DHfK Leipzig 32:28 (13:11)

Tore SC DHfK Leipzig: Krzikalla 5, Binder 5, Sunnefeldt 5, Ivic 4, Milosevic 3, Remke 2, Mamic 2, Ernst 1, Jotic 1

Tore THW Kiel: Ekberg 8, Reinkind 5, Sagosen 5, Wiencek 4, Weinhold 3, Pekeler 2, Jacobsen 2, Zarabec 2, Dahmke 1

Siebenmeter: Leipzig 1/1, THW Kiel 4/5

Zeitstrafen: Leipzig 10 Min, THW Kiel 10 Min

Rote Karte: Ernst (Leipzig / 56. Min)

Schiedsrichter: Thiyagarajah, Suresh / Thiyagarajah, Ramesh

Zuschauer*innen: 9.000 in der Wunderino Arena Kiel

 

 

 

Die Handballer des SC DHfK Leipzig treten am Sonntagnachmittag (16 Uhr) beim THW Kiel an. Nach dem Punktgewinn am Dienstag bei den Rhein-Neckar Löwen, dem Deutschen Meister von 2016 und 2017, wollen die Grün-Weißen nun auch den Meister der Jahre 2020 und 2021 ärgern. Für den SC DHfK ist es das dritte Bundesligaspiel innerhalb von acht Tagen.

Spielmacher Luca Witzke ist nach überstandenem Magen-Darm-Infekt wieder mit dabei. Kreisläufer Maciej Gebala (Corona-Infektion) steht hingegen noch nicht zur Verfügung. Während der SC DHfK in seinem darauffolgenden Heimspiel gegen Balingen (2.12.) ohne Zuschauerunterstützung auskommen muss, erleben die Leipziger in Kiel das blanke Gegenteil. 9.000 Zuschauerinnen und Zuschauer wird der SC DHfK am Sonntag gegen sich haben. Immerhin gut 20 Schlachtenbummler aus Leipzig werden die sächsischen Fahnen in der imposanten Ostseehalle hochhalten. Sky und das DHfK-Fanradio der Leutzscher Welle übertragen das Auswärtsspiel live.

Der amtierende Deutsche Meister aus Kiel galt auch vor Beginn der aktuellen Saison bei fast allen Experten wieder als klarer Meisterschaftsfavorit. Allerdings mussten die Zebras in der laufenden Saison schon den einen oder anderen Punkt abgeben. So gab es zwei Unentschieden in Berlin und Lemgo, eine Heimniederlage gegen den Tabellenführer SC Magdeburg sowie eine völlig überraschende 29:25-Pleite bei Aufsteiger TuS N-Lübbecke. Das Star-Team um Sander Sagosen und Domagoj Duvnjak ist also nicht unverwundbar.

„Wir wissen genau, wie schwer diese Aufgabe ist. Wir spielen auswärts beim Deutschen Meister vor 9.000 Zuschauern. Das ist sehr speziell und wir haben uns gut auf dieses Spiel vorbereitet. Kiel hat zuletzt sehr viele Spiele bestritten und auch wir mussten in dieser Woche schon zweimal ran, von daher wird das am Sonntag auch eine Kraftfrage. Da hilft uns natürlich, dass wir mit Luca wieder einen Spieler mehr an Bord haben. Ich freue mich sehr auf dieses Spiel und glaube, dass wir gut daran tun, an die Dinge anzuknüpfen, die uns im letzten Spiel ausgezeichnet haben, nämlich Tempotore, gemeinsames verteidigen und eine gute Torhüterleistung“, sagt DHfK-Chefcoach André Haber.

Der Leipziger Trainer erinnert sich noch sehr gut an das Match beim THW Kiel vor genau zwei Jahren. Kiel gewann hauchdünn mit 27:26. Der SC DHfK hatte am Ende sogar nochmal den Ball und die Chance, einen Punktgewinn in Kiel zu feiern. „Wir waren schon einmal ganz nah dran und hatten in Kiel zum Schluss die Chance auf den Ausgleich. Da sind noch ein paar Jungs bei uns dabei, die das sicher nicht vergessen haben. Von daher nehmen wir diese schwere Aufgabe an und werden alles geben, um erstmals in Kiel zu punkten“, so Haber.

Die Handballer des SC DHfK Leipzig treten am Sonntagnachmittag (16 Uhr) beim THW Kiel an. Nach dem Punktgewinn am Dienstag bei den Rhein-Neckar Löwen, dem Deutschen Meister von 2016 und 2017, wollen die Grün-Weißen nun auch den Meister der Jahre 2020 und 2021 ärgern. Für den SC DHfK ist es das dritte Bundesligaspiel innerhalb von acht Tagen.

Spielmacher Luca Witzke ist nach überstandenem Magen-Darm-Infekt wieder mit dabei. Kreisläufer Maciej Gebala (Corona-Infektion) steht hingegen noch nicht zur Verfügung. Während der SC DHfK in seinem darauffolgenden Heimspiel gegen Balingen (2.12.) ohne Zuschauerunterstützung auskommen muss, erleben die Leipziger in Kiel das blanke Gegenteil. 9.000 Zuschauerinnen und Zuschauer wird der SC DHfK am Sonntag gegen sich haben. Immerhin gut 20 Schlachtenbummler aus Leipzig werden die sächsischen Fahnen in der imposanten Ostseehalle hochhalten. Sky und das DHfK-Fanradio der Leutzscher Welle übertragen das Auswärtsspiel live.

Der amtierende Deutsche Meister aus Kiel galt auch vor Beginn der aktuellen Saison bei fast allen Experten wieder als klarer Meisterschaftsfavorit. Allerdings mussten die Zebras in der laufenden Saison schon den einen oder anderen Punkt abgeben. So gab es zwei Unentschieden in Berlin und Lemgo, eine Heimniederlage gegen den Tabellenführer SC Magdeburg sowie eine völlig überraschende 29:25-Pleite bei Aufsteiger TuS N-Lübbecke. Das Star-Team um Sander Sagosen und Domagoj Duvnjak ist also nicht unverwundbar.

„Wir wissen genau, wie schwer diese Aufgabe ist. Wir spielen auswärts beim Deutschen Meister vor 9.000 Zuschauern. Das ist sehr speziell und wir haben uns gut auf dieses Spiel vorbereitet. Kiel hat zuletzt sehr viele Spiele bestritten und auch wir mussten in dieser Woche schon zweimal ran, von daher wird das am Sonntag auch eine Kraftfrage. Da hilft uns natürlich, dass wir mit Luca wieder einen Spieler mehr an Bord haben. Ich freue mich sehr auf dieses Spiel und glaube, dass wir gut daran tun, an die Dinge anzuknüpfen, die uns im letzten Spiel ausgezeichnet haben, nämlich Tempotore, gemeinsames verteidigen und eine gute Torhüterleistung“, sagt DHfK-Chefcoach André Haber.

Der Leipziger Trainer erinnert sich noch sehr gut an das Match beim THW Kiel vor genau zwei Jahren. Kiel gewann hauchdünn mit 27:26. Der SC DHfK hatte am Ende sogar nochmal den Ball und die Chance, einen Punktgewinn in Kiel zu feiern. „Wir waren schon einmal ganz nah dran und hatten in Kiel zum Schluss die Chance auf den Ausgleich. Da sind noch ein paar Jungs bei uns dabei, die das sicher nicht vergessen haben. Von daher nehmen wir diese schwere Aufgabe an und werden alles geben, um erstmals in Kiel zu punkten“, so Haber.

Auch im kommenden Jahr werden Volkswagen Automobile Leipzig und das Audi Zentrum Leipzig ihre Zusammenarbeit mit dem SC DHfK Handball fortsetzen. Beide Unternehmen sind unter dem Mobilitätsverbund Fuhrpark Sachsen als regionale Sponsoring-Partner seit mehreren Jahren erfolgreich mit dem Leipziger Handballverein verbunden und stärken dem Club auch in Zukunft den Rücken.

Seit Beginn der Partnerschaft statten beide Unternehmen die SC DHfK Handball Verwaltung GmbH als Mobilitätsdienstleister mit Fahrzeugen aus. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Geschäftsstelle sind dank insgesamt fünf Audi und Volkswagen im beruflichen und privaten Alltag jederzeit mobil.

Doch nicht nur die Profimannschaft und die Geschäftsstelle profitieren von der Kooperation. Die partnerschaftliche Zusammenarbeit verfolgt das Ziel, den Männerhandball sowohl im Spitzenbereich als auch auf der Nachwuchsebene nachhaltig zu fördern. Fuhrpark Sachsen fungiert deshalb zusätzlich auch als stolzer Sponsor der Handball-Akademie und unterstützt den SC DHfK tatkräftig bei der Entwicklung seiner Nachwuchstalente.

Zur Verlängerung der Kooperation waren Mark Bringmann (Vertriebsleiter Groß- und Sonderabnehmer bei Fuhrpark Sachsen) und Nico Jammer (Verkaufsleiter Gebrauchtwagen Audi Zentrum Leipzig) zu Besuch in der DHfK-Geschäftsstelle in der Schletterstraße. Nach der symbolischen Trikotübergabe von DHfK-Geschäftsführer Karsten Günther an die beiden Vertreter steht einem weiteren Jahr der engen und vertrauensvollen Partnerschaft nichts mehr im Wege. Fuhrpark Sachsen freut sich darüber hinaus bereits ganz besonders auf das letzte Heimspiel vor dem Weihnachtsfest, denn der Mobilitätsverbund wird die Partie am 19. Dezember zwischen dem SC DHfK Leipzig und GWD Minden präsentieren.

Fuhrpark Sachsen stärkt dem SC DHfK Handball weiter den Rücken

Auch im kommenden Jahr werden Volkswagen Automobile Leipzig und das Audi Zentrum Leipzig ihre Zusammenarbeit mit dem SC DHfK Handball fortsetzen. Beide Unternehmen sind unter dem Mobilitätsverbund Fuhrpark Sachsen als regionale Sponsoring-Partner seit mehreren Jahren erfolgreich mit dem Leipziger Handballverein verbunden und stärken dem Club auch in Zukunft den Rücken.

Seit Beginn der Partnerschaft statten beide Unternehmen die SC DHfK Handball Verwaltung GmbH als Mobilitätsdienstleister mit Fahrzeugen aus. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Geschäftsstelle sind dank insgesamt fünf Audi und Volkswagen im beruflichen und privaten Alltag jederzeit mobil.

Doch nicht nur die Profimannschaft und die Geschäftsstelle profitieren von der Kooperation. Die partnerschaftliche Zusammenarbeit verfolgt das Ziel, den Männerhandball sowohl im Spitzenbereich als auch auf der Nachwuchsebene nachhaltig zu fördern. Fuhrpark Sachsen fungiert deshalb zusätzlich auch als stolzer Sponsor der Handball-Akademie und unterstützt den SC DHfK tatkräftig bei der Entwicklung seiner Nachwuchstalente.

Zur Verlängerung der Kooperation waren Mark Bringmann (Vertriebsleiter Groß- und Sonderabnehmer bei Fuhrpark Sachsen) und Nico Jammer (Verkaufsleiter Gebrauchtwagen Audi Zentrum Leipzig) zu Besuch in der DHfK-Geschäftsstelle in der Schletterstraße. Nach der symbolischen Trikotübergabe von DHfK-Geschäftsführer Karsten Günther an die beiden Vertreter steht einem weiteren Jahr der engen und vertrauensvollen Partnerschaft nichts mehr im Wege. Fuhrpark Sachsen freut sich darüber hinaus bereits ganz besonders auf das letzte Heimspiel vor dem Weihnachtsfest, denn der Mobilitätsverbund wird die Partie am 19. Dezember zwischen dem SC DHfK Leipzig und GWD Minden präsentieren.

Fuhrpark Sachsen stärkt dem SC DHfK Handball weiter den Rücken

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[et_pb_column type="4_4"][et_pb_text admin_label="Text"]Sowas hat man selten erlebt! Die Handballer des SC DHfK Leipzig haben am Dienstagabend in den letzten Sekunden des Nachholspiels gegen die Rhein-Neckar Löwen das schier Unmögliche möglich gemacht. Wenige Augenblicke vor Ablauf der Uhr ließen die Leipziger ihren Gegner kampflos zum Torabschluss kommen – in der Hoffnung, doch noch einmal in Ballbesitz zu gelangen. Und tatsächlich parierte Kristian Saeveras den Wurf drei Sekunden vor Schluss und schickte Patrick Wiesmach mit einem Pass über das gesamte Spielfeld auf Reisen. Der Rechtaußen pflückte den Ball aus der Luft und traf mit der Schlusssirene zum 28:28-Ausgleich.

Aber der Reihe nach. Nur zwei Tage nach der Heimniederlage gegen Melsungen mussten die Leipziger das nächste richtig schwere Spiel bestreiten und bei den Rhein-Neckar Löwen antreten, die vor der Partie eine deutlich längere Regenerationszeit hatten. Obendrein fehlten beim SC DHfK erneut die beiden wichtigen Leistungsträger Luca Witzke und Maciej Gebala. Dennoch waren die Grün-Weißen fest entschlossen, auch in diesem Jahr wieder in Mannheim zu punkten. Schließlich war dies den Leipzigern in den vergangenen drei Spielzeiten bereits zweimal gelungen.

Gleich der erste Angriff der Partie machte Hoffnung. Marko Mamic brachte den SC DHfK mit 0:1 in Führung. Dann kassierte jedoch Gebalas Innenblock-Vertreter Simon Ernst früh im Match seine erste Zeitstrafe. Lovro Jotic leistete sich zudem einen Ballverlust – und schon stand es 4:1 für die Rhein-Neckar Löwen. Die Leipziger korrigierten das allerdings schnell wieder. Mamic, Milosevic und Wiesmach stellten binnen anderthalb Minuten auf 4:4.

Dann ging es im Gleichschritt weiter. Entweder legten die Leipziger vor und die Löwen zogen nach, oder eben andersherum. 5:5, 6:6, 7:7, 8:8, 9:9, 10:10, 11:11. Warum beide Mannschaften punktgleich und mit beinahe der gleichen Tordifferenz in diese Partie gingen, war spätestens jetzt allen Zuschauerinnen und Zuschauern in der SAP-Arena klar. Doch dann konnte sich doch mal eine Mannschaft mit zwei Toren absetzen. Sime Ivic hatte zum 11:13 getroffen. Überhaupt zeigte Ivic, der bereits kurz zuvor mit einem gefühlvollen Heber genetzt hatte, in der ersten Hälfte eine klasse Leistung. Trotzdem reichte es für die Leipziger nicht zur Pausenführung. Die letzten drei Tore im ersten Abschnitt gehörten allesamt den Löwen. In einem richtig ansehnlichen und spannenden Handballspiel wurden die Seiten bei einem 14:13 zugunsten der Hausherren gewechselt.

In der Anfangsphase der zweiten Halbzeit ließen die Leipziger dann etwas abreißen. Lukas Nilsson traf in der 40. Spielminute zum 19:16. DHfK-Coach André Haber reagierte umgehend mit einer Auszeit. Die Gäste blieben anschließend auf Tuchfühlung und waren permanent ein oder zwei Treffer dran an den Löwen. In der 47. Minute hatte Leipzig dann endlich eine riesige Ausgleichschance. Marko Mamic wurde sehenswert freigespielt, doch er konnte den Ball aus bester Position nicht im Tor unterbringen. Nikolas Katsigiannis hatte etwas dagegen.

Dann passierte es aber doch. Sime Ivic erziele den 22:22-Ausgleich. Es war der erste Gleichstand in der gesamten zweiten Halbzeit. Der SC DHfK eroberte anschließend erneut den Ball und hatte sogar die Führungschance, jedoch leisteten sich die Sachsen im Tempogegenstoß einen unnötigen Fehlpass. So ging es aus Leipziger Sicht mit einem 2-Tore-Rückstand in die letzten zehn Minuten des Spiels.

Auch fünf Minuten vor dem Ende zeichnete sich noch immer kein Sieger ab. Alen Milosevic hatte eine weitere sehr gute Möglichkeit liegengelassen, dafür lief jetzt Leipzigs Torhüter Kristian Saeveras zu Höchstform auf und hielt seine Mannschaft im Spiel. Der zur Halbzeit eingewechselte Torwart hielt im zweiten Durchgang mehr als 40 Prozent der Löwen-Würfe. Beim Spielstand von 25:24 nahm DHfK-Trainer André Haber seine letzte Auszeit.

Jetzt konnte jede Aktion entscheidend sein. Der Leipziger Angriff brachte keinen Torerfolg – und im Gegenzug kam auch noch Pech dazu. Kristian Saeveras packte eine Monsterparade aus, die brachte allerdings nichts ein, da der Abpraller bei Jannik Kohlbacher landete, der zur erneuten 2-Tore-Führung der Löwen traf. Dann musste auch noch Sime Ivic mit einer Zeitstrafe von der Platte. Zwei Minuten vor dem Ende lagen die DHfK-Männer somit nicht nur 27:25 zurück, sondern waren auch noch ein Mann weniger. Hier war eigentlich kaum noch was zu holen.

Eigentlich! Denn die Leipziger wollten sich für ihre gute Leistung belohnen und kämpften im wahrsten Sinne des Wortes bis zur allerletzten Sekunde. Zuerst zwangen sie ihren Gegner ebenfalls zu einer Zeitstrafe. Dann blieb Lukas Krzikalla von der Siebenmeterlinie cool und verkürzte auf 27:26. Als Benjamin Helander 40 Sekunden vor Abpfiff erneut auf plus zwei stellte (28:26), war die Hoffnung auf Punkte unter den DHfK-Fans wieder verflogen. Mit einem Rückhand-Zaubertor aus der Drehung stellte Kapitän Alen Milosevic noch einmal den Anschlusstreffer her. Die Löwen konnten sich nun Zeit lassen und nahmen acht Sekunden vor Schluss sogar noch eine Auszeit. Der SC DHfK attackierte den Gegner nicht mehr, sondern ließ Helander unbedrängt durchlaufen und zum Torabschluss kommen. Doch mit seiner 9. Parade in nur 26 Einsatzminuten war Kristian Saeveras drei Sekunden vor Schluss zur Stelle und beförderte den Ball geistesgegenwärtig bis in den gegnerischen Torkreis. Dort flog Patrick Wiesmach ein und vollstreckte in Kempa-Manier zum vielumjubelten und sicherlich nicht unverdienten 28:28-Ausgleichstreffer. Diese irre Schlussphase bekommt definitiv einen Platz in den DHfK-Geschichtsbüchern.

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Mehr Informationen

Andre Haber (Trainer SC DHfK Leipzig)

„Wir sind natürlich sehr glücklich über den Punkt, den wir wirklich auf der Zielgeraden gewinnen konnten. Sicherlich in einer außergewöhnlichen Form. Das Spiel war über 60 Minuten sehr spannungsgeladen und hatte mit Emotionen, Zweikämpfen und verschiedenen Taktiken alles, was ein gutes Handballspiel ausmacht. Das hat heute sehr viel Spaß gemacht. Natürlich war der Punktgewinn glücklich, aber wir können letztendlich doch zufrieden damit sein und wollen weiter darauf aufbauen.“

Klaus Gärtner (Trainer Rhein-Neckar Löwen)

„Dass wir am Ende nicht gewinnen, das haben wir uns selbst zuzuschreiben. Wir müssen in diesem Spiel schon vorher die Chancen besser zu Ende spielen und so alles klar machen. Verteidigen wir konsequenter und machen die Tore, kommen wir einfach nicht in diese Situation. Leipzig war der unangenehme Gegner, den wir erwartet haben und hat uns alles abverlangt. In der zweiten Hälfte haben wir dann zu viele Möglichkeiten vergeben, um einen deutlicheren Vorsprung zu erspielen und so den Leipzigern die Chance gegeben, den Punkt mitzunehmen.“

Spielstatistik

Rhein-Neckar Löwen gegen Sc DHfK Leipzig 28:28 (14:13)

Tore SC DHfK Leipzig: Wiesmach 5, Krzikalla 4, Mamic 4, Milosevic 4, Ivic 4, Jotic 4, Binder 3

Tore Rhein-Neckar Löwen: Helander 7, Kirkelokke 6, Kohlbacher 4, Schmid 3, Ahouansou 2, Nilsson 2, Knorr 2, Groetzki 2

Siebenmeter: Leipzig 4/4, Rhein-Neckar Löwen 2/4

Zeitstrafen: Leipzig 6 Min, Rhein-Neckar Löwen 8 Min

Schiedsrichter: Otto, Jannik/ Piper, Raphael

Zuschauer*innen: 3.269 in der SAP Arena

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Sowas hat man selten erlebt! Die Handballer des SC DHfK Leipzig haben am Dienstagabend in den letzten Sekunden des Nachholspiels gegen die Rhein-Neckar Löwen das schier Unmögliche möglich gemacht. Wenige Augenblicke vor Ablauf der Uhr ließen die Leipziger ihren Gegner kampflos zum Torabschluss kommen – in der Hoffnung, doch noch einmal in Ballbesitz zu gelangen. Und tatsächlich parierte Kristian Saeveras den Wurf drei Sekunden vor Schluss und schickte Patrick Wiesmach mit einem Pass über das gesamte Spielfeld auf Reisen. Der Rechtaußen pflückte den Ball aus der Luft und traf mit der Schlusssirene zum 28:28-Ausgleich.

Aber der Reihe nach. Nur zwei Tage nach der Heimniederlage gegen Melsungen mussten die Leipziger das nächste richtig schwere Spiel bestreiten und bei den Rhein-Neckar Löwen antreten, die vor der Partie eine deutlich längere Regenerationszeit hatten. Obendrein fehlten beim SC DHfK erneut die beiden wichtigen Leistungsträger Luca Witzke und Maciej Gebala. Dennoch waren die Grün-Weißen fest entschlossen, auch in diesem Jahr wieder in Mannheim zu punkten. Schließlich war dies den Leipzigern in den vergangenen drei Spielzeiten bereits zweimal gelungen.

Gleich der erste Angriff der Partie machte Hoffnung. Marko Mamic brachte den SC DHfK mit 0:1 in Führung. Dann kassierte jedoch Gebalas Innenblock-Vertreter Simon Ernst früh im Match seine erste Zeitstrafe. Lovro Jotic leistete sich zudem einen Ballverlust – und schon stand es 4:1 für die Rhein-Neckar Löwen. Die Leipziger korrigierten das allerdings schnell wieder. Mamic, Milosevic und Wiesmach stellten binnen anderthalb Minuten auf 4:4.

Dann ging es im Gleichschritt weiter. Entweder legten die Leipziger vor und die Löwen zogen nach, oder eben andersherum. 5:5, 6:6, 7:7, 8:8, 9:9, 10:10, 11:11. Warum beide Mannschaften punktgleich und mit beinahe der gleichen Tordifferenz in diese Partie gingen, war spätestens jetzt allen Zuschauerinnen und Zuschauern in der SAP-Arena klar. Doch dann konnte sich doch mal eine Mannschaft mit zwei Toren absetzen. Sime Ivic hatte zum 11:13 getroffen. Überhaupt zeigte Ivic, der bereits kurz zuvor mit einem gefühlvollen Heber genetzt hatte, in der ersten Hälfte eine klasse Leistung. Trotzdem reichte es für die Leipziger nicht zur Pausenführung. Die letzten drei Tore im ersten Abschnitt gehörten allesamt den Löwen. In einem richtig ansehnlichen und spannenden Handballspiel wurden die Seiten bei einem 14:13 zugunsten der Hausherren gewechselt.

In der Anfangsphase der zweiten Halbzeit ließen die Leipziger dann etwas abreißen. Lukas Nilsson traf in der 40. Spielminute zum 19:16. DHfK-Coach André Haber reagierte umgehend mit einer Auszeit. Die Gäste blieben anschließend auf Tuchfühlung und waren permanent ein oder zwei Treffer dran an den Löwen. In der 47. Minute hatte Leipzig dann endlich eine riesige Ausgleichschance. Marko Mamic wurde sehenswert freigespielt, doch er konnte den Ball aus bester Position nicht im Tor unterbringen. Nikolas Katsigiannis hatte etwas dagegen.

Dann passierte es aber doch. Sime Ivic erziele den 22:22-Ausgleich. Es war der erste Gleichstand in der gesamten zweiten Halbzeit. Der SC DHfK eroberte anschließend erneut den Ball und hatte sogar die Führungschance, jedoch leisteten sich die Sachsen im Tempogegenstoß einen unnötigen Fehlpass. So ging es aus Leipziger Sicht mit einem 2-Tore-Rückstand in die letzten zehn Minuten des Spiels.

Auch fünf Minuten vor dem Ende zeichnete sich noch immer kein Sieger ab. Alen Milosevic hatte eine weitere sehr gute Möglichkeit liegengelassen, dafür lief jetzt Leipzigs Torhüter Kristian Saeveras zu Höchstform auf und hielt seine Mannschaft im Spiel. Der zur Halbzeit eingewechselte Torwart hielt im zweiten Durchgang mehr als 40 Prozent der Löwen-Würfe. Beim Spielstand von 25:24 nahm DHfK-Trainer André Haber seine letzte Auszeit.

Jetzt konnte jede Aktion entscheidend sein. Der Leipziger Angriff brachte keinen Torerfolg – und im Gegenzug kam auch noch Pech dazu. Kristian Saeveras packte eine Monsterparade aus, die brachte allerdings nichts ein, da der Abpraller bei Jannik Kohlbacher landete, der zur erneuten 2-Tore-Führung der Löwen traf. Dann musste auch noch Sime Ivic mit einer Zeitstrafe von der Platte. Zwei Minuten vor dem Ende lagen die DHfK-Männer somit nicht nur 27:25 zurück, sondern waren auch noch ein Mann weniger. Hier war eigentlich kaum noch was zu holen.

Eigentlich! Denn die Leipziger wollten sich für ihre gute Leistung belohnen und kämpften im wahrsten Sinne des Wortes bis zur allerletzten Sekunde. Zuerst zwangen sie ihren Gegner ebenfalls zu einer Zeitstrafe. Dann blieb Lukas Krzikalla von der Siebenmeterlinie cool und verkürzte auf 27:26. Als Benjamin Helander 40 Sekunden vor Abpfiff erneut auf plus zwei stellte (28:26), war die Hoffnung auf Punkte unter den DHfK-Fans wieder verflogen. Mit einem Rückhand-Zaubertor aus der Drehung stellte Kapitän Alen Milosevic noch einmal den Anschlusstreffer her. Die Löwen konnten sich nun Zeit lassen und nahmen acht Sekunden vor Schluss sogar noch eine Auszeit. Der SC DHfK attackierte den Gegner nicht mehr, sondern ließ Helander unbedrängt durchlaufen und zum Torabschluss kommen. Doch mit seiner 9. Parade in nur 26 Einsatzminuten war Kristian Saeveras drei Sekunden vor Schluss zur Stelle und beförderte den Ball geistesgegenwärtig bis in den gegnerischen Torkreis. Dort flog Patrick Wiesmach ein und vollstreckte in Kempa-Manier zum vielumjubelten und sicherlich nicht unverdienten 28:28-Ausgleichstreffer. Diese irre Schlussphase bekommt definitiv einen Platz in den DHfK-Geschichtsbüchern.

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Andre Haber (Trainer SC DHfK Leipzig)

„Wir sind natürlich sehr glücklich über den Punkt, den wir wirklich auf der Zielgeraden gewinnen konnten. Sicherlich in einer außergewöhnlichen Form. Das Spiel war über 60 Minuten sehr spannungsgeladen und hatte mit Emotionen, Zweikämpfen und verschiedenen Taktiken alles, was ein gutes Handballspiel ausmacht. Das hat heute sehr viel Spaß gemacht. Natürlich war der Punktgewinn glücklich, aber wir können letztendlich doch zufrieden damit sein und wollen weiter darauf aufbauen.“

Klaus Gärtner (Trainer Rhein-Neckar Löwen)

„Dass wir am Ende nicht gewinnen, das haben wir uns selbst zuzuschreiben. Wir müssen in diesem Spiel schon vorher die Chancen besser zu Ende spielen und so alles klar machen. Verteidigen wir konsequenter und machen die Tore, kommen wir einfach nicht in diese Situation. Leipzig war der unangenehme Gegner, den wir erwartet haben und hat uns alles abverlangt. In der zweiten Hälfte haben wir dann zu viele Möglichkeiten vergeben, um einen deutlicheren Vorsprung zu erspielen und so den Leipzigern die Chance gegeben, den Punkt mitzunehmen.“

Spielstatistik

Rhein-Neckar Löwen gegen Sc DHfK Leipzig 28:28 (14:13)

Tore SC DHfK Leipzig: Wiesmach 5, Krzikalla 4, Mamic 4, Milosevic 4, Ivic 4, Jotic 4, Binder 3

Tore Rhein-Neckar Löwen: Helander 7, Kirkelokke 6, Kohlbacher 4, Schmid 3, Ahouansou 2, Nilsson 2, Knorr 2, Groetzki 2

Siebenmeter: Leipzig 4/4, Rhein-Neckar Löwen 2/4

Zeitstrafen: Leipzig 6 Min, Rhein-Neckar Löwen 8 Min

Schiedsrichter: Otto, Jannik/ Piper, Raphael

Zuschauer*innen: 3.269 in der SAP Arena

 

Das Bundesligakarussell dreht sich mit hohem Tempo weiter. Nur einen Tag nach dem kräftezehrenden Heimspiel gegen die MT Melsungen, welches der SC DHfK Leipzig am Sonntagnachmittag mit 22:26 verlor, befinden sich die DHfK-Handballer schon wieder auf Auswärtstour. Nach einer kleinen Regenerationseinheit startete am Montagmittag der Mannschaftsbus in Richtung Mannheim. Dort wird am morgigen Dienstag die Begegnung vom 7. Spieltag gegen die Rhein-Neckar Löwen nachgeholt. Anwurf in der SAP-Arena ist um 19 Uhr.

Das ursprünglich für Mitte Oktober angesetzte Spiel war nach zwei positiven Coronabefunden bei den Löwen kurzfristig verlegt worden. Doch auch der morgige Nachholtermin bleibt leider nicht ohne coronabedingte Auswirkungen. Leipzigs Kreisläufer Maciej Gebala wird die Partie aufgrund einer Coronainfektion verpassen. Bereits am Sonntag gegen Melsungen musste der SC DHfK auf den polnischen Nationalspieler verzichten. Luca Witzke, der gestern wegen einer Magen-Darm-Infektion ebenfalls nicht mitwirken konnte, geht es schon wieder deutlich besser. Ob der Spielmacher bereits morgen gegen die Löwen wieder die Fäden im Spiel des SC DHfK Leipzig ziehen kann, ist aktuell noch ungewiss.

Die Gastgeber aus Mannheim gehen mit einem klaren Vorteil in diese Partie, schließlich hatten sie im Gegensatz zu Leipzig nicht nur einen, sondern fünf Tage Zeit, um sich auf das Match vorzubereiten. Allerdings wissen beide Mannschaften ganz genau, wie der Gegner tickt. Im vergangenen Monat (am 5. Oktober) standen sich beide Teams im DHB-Pokal schon einmal gegenüber. Die Löwen gewannen die Partie in Leipzig klar mit 24:31. Nun also die Chance auf Revanche.

„Das ist natürlich ein schweres Auswärtsspiel. Wir hatten in dieser Saison schon das Vergnügen, gegen die Löwen zu spielen. Im Pokal haben wir gegen sie nicht gut gespielt, aber inzwischen haben wir uns als Mannschaft deutlich gesteigert und sind jetzt bereit für das ‚Rückspiel‘. Wir wollen natürlich deutlich besser spielen als am Sonntag gegen Melsungen, gerade was die zweite Halbzeit anbelangt. Wir sind gut vorbereitet und freuen uns auf die Auswärtsaufgabe“, so DHfK-Cheftrainer André Haber.

Tabellarisch ist die Partie sehr interessant, denn beide Mannschaften marschieren nach einem Drittel der Saison mit jeweils 11:11 Punkten im Gleichschritt. Die Löwen sind in ihrer heimischen Arena natürlich favorisiert, aber auch im Gästeblock wird es am Dienstagabend laut. Der SC DHfK kann in Mannheim auf die Unterstützung von gut 70 Auswärtsfans bauen – darunter eine Vielzahl an Eulen-Fans aus dem benachbarten Ludwigshafen, die ein gutes Verhältnis zu den Fans des SC DHfK Handball pflegen.

Sky und das DHfK-Fanradio der Leutzscher Welle übertragen die Begegnung wie immer live: www.scdhfk-handball.de/live

 

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