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Endlich gibt es einen Nachschlag! Schon der 1. Teil der Doku über die Handballer des SC DHfK Leipzig im Dezember 2020 hatte viele Zuschauer in Mitteldeutschland und Handballinteressierte in der gesamten Bundesrepublik vor die Bildschirme gelockt, um mit nie dagewesenen Exklusiveinblicken in die Leipziger Handballwelt einzutauchen. (Link zum 1. Teil: https://youtu.be/xU4TbxJcaJI )

Jetzt folgt die zweite Episode der Doku über die grün-weißen Handballer. In Zusammenarbeit mit dem Mitteldeutschen Rundfunk (MDR) ist erneut ein 20-minütiger Dokumentarfilm entstanden. Über einen Monat durfte Kameramann und Videoproduzent Julian Wiegmann die Corona-Blase des SC DHfK Handball betreten und mit ständigen Tests ein Teil der Leipziger Mannschaft sein. So bekam er die Gelegenheit, nicht nur Geschäftsführer Karsten Günther auf seinem täglichen Kampf für eine zeitnahe Zuschauer-Rückkehr zu begleiten, sondern durfte auch dahin gehen, wo Kameras und Mikrofone sonst streng tabu sind.

Die Story im 2.Teil der DHfK-Doku:

Bundesliga-Handball unter Ausschluss der Öffentlichkeit, damit hat man sich nicht nur als Fan mittlerweile leider schon fast abgefunden, denn die Pandemie bestimmt seit über einem Jahr unseren Alltag. Die Leipziger Bundesligahandballer aber nicht, sie arbeiten Tag für Tag daran, ihre Fans wieder an Heimspielen teilhaben lassen zu dürfen, mit dem obersten Gebot absoluter Sicherheit für alle Beteiligten. Geplant ist hierfür ein Modellprojekt, was nicht nur dem Interesse der Sportvereine bei der Wiederzulassung von Zuschauern dient, sondern auch bei der Planung und Umsetzung von sicheren Einkauferlebnissen, Restaurantbesuchen oder Abiturprüfungen Anwendung finden könnte.

Doch natürlich geht es in der Doku auch um das Sportliche, denn nicht nur abseits des Handballfeldes gab es in letzter Zeit viel Arbeit. Von Verletzungen geplagt und nach vier Niederlagen in Folge befanden sich die DHfK-Handballer Ende März in einer sportlichen Krise. Als großer Außenseiter mussten die Grün-Weißen dann auch noch ausgerechnet das Derby bei den Füchsen Berlin bestreiten. Dort, wo man noch nie gewonnen hatte…

In der Sendung „Sport im Osten“ feiert die Doku am Samstag Premiere (Ausstrahlung gegen 16:20 Uhr). Anschließend wird die DHfK-Doku auch in der ARD-Mediathek und auf YouTube kostenfrei verfügbar sein.

 

Endlich gibt es einen Nachschlag! Schon der 1. Teil der Doku über die Handballer des SC DHfK Leipzig im Dezember 2020 hatte viele Zuschauer in Mitteldeutschland und Handballinteressierte in der gesamten Bundesrepublik vor die Bildschirme gelockt, um mit nie dagewesenen Exklusiveinblicken in die Leipziger Handballwelt einzutauchen. (Link zum 1. Teil: https://youtu.be/xU4TbxJcaJI )

Jetzt folgt die zweite Episode der Doku über die grün-weißen Handballer. In Zusammenarbeit mit dem Mitteldeutschen Rundfunk (MDR) ist erneut ein 20-minütiger Dokumentarfilm entstanden. Über einen Monat durfte Kameramann und Videoproduzent Julian Wiegmann die Corona-Blase des SC DHfK Handball betreten und mit ständigen Tests ein Teil der Leipziger Mannschaft sein. So bekam er die Gelegenheit, nicht nur Geschäftsführer Karsten Günther auf seinem täglichen Kampf für eine zeitnahe Zuschauer-Rückkehr zu begleiten, sondern durfte auch dahin gehen, wo Kameras und Mikrofone sonst streng tabu sind.

Die Story im 2.Teil der DHfK-Doku:

Bundesliga-Handball unter Ausschluss der Öffentlichkeit, damit hat man sich nicht nur als Fan mittlerweile leider schon fast abgefunden, denn die Pandemie bestimmt seit über einem Jahr unseren Alltag. Die Leipziger Bundesligahandballer aber nicht, sie arbeiten Tag für Tag daran, ihre Fans wieder an Heimspielen teilhaben lassen zu dürfen, mit dem obersten Gebot absoluter Sicherheit für alle Beteiligten. Geplant ist hierfür ein Modellprojekt, was nicht nur dem Interesse der Sportvereine bei der Wiederzulassung von Zuschauern dient, sondern auch bei der Planung und Umsetzung von sicheren Einkauferlebnissen, Restaurantbesuchen oder Abiturprüfungen Anwendung finden könnte.

Doch natürlich geht es in der Doku auch um das Sportliche, denn nicht nur abseits des Handballfeldes gab es in letzter Zeit viel Arbeit. Von Verletzungen geplagt und nach vier Niederlagen in Folge befanden sich die DHfK-Handballer Ende März in einer sportlichen Krise. Als großer Außenseiter mussten die Grün-Weißen dann auch noch ausgerechnet das Derby bei den Füchsen Berlin bestreiten. Dort, wo man noch nie gewonnen hatte…

In der Sendung „Sport im Osten“ feiert die Doku am Samstag Premiere (Ausstrahlung gegen 16:20 Uhr). Anschließend wird die DHfK-Doku auch in der ARD-Mediathek und auf YouTube kostenfrei verfügbar sein.

https://youtu.be/DLHLl8CdIio

 

Es gibt angenehmere Aufgaben in der Handball-Bundesliga als das bevorstehende Auswärtsspiel bei Aufsteiger TUSEM Essen. Nach der Heimniederlage am Donnerstagabend gegen die MT Melsungen war für die Handballer des SC DHfK Leipzig an ausschlafen und regenerieren nicht zu denken, denn bereits am Freitagmorgen parkte der Mannschaftsbus vor der QUARTERBACK Immobilien ARENA. Die grün-weißen Handballer unterzogen sich zuvor noch dem obligatorischen PCR-Test und machten sich dann auf den Weg in die 450 Kilometer entfernte Großstadt mitten im Ruhrpott. Am Abend bestreiten die DHfK-Männer dort ihr Abschlusstraining.

Die gute Nachricht: Auch Marko Mamic sitzt mit im Bus und könnte nach seiner Fuß-OP bereits am Samstag auf die Platte zurückkehren. Für Martin Larsen (Knie) wird es dagegen noch nicht für einen Einsatz reichen.

Das Auswärtsspiel gegen TUSEM Essen wird am Samstagabend um 20:30 Uhr in der Essener Sporthalle Am Hallo angeworfen. Sky und das DHfK-Fanradio der Leutzscher Welle übertragen die Partie live: www.scdhfk-handball.de/live

Auch wenn die Favoritenrolle gegen den Vorletzten der Tabelle beim SC DHfK Leipzig liegt, warnt Leipzigs Cheftrainer André Haber ausdrücklich vor dem Gegner. Schon das Hinspiel im März war alles andere als deutlich. Mit viel Kraftaufwand hatten sich die Leipziger zu Hause mit 26:23 (14:14) durchgesetzt.

„Ich denke es hilft uns, dass es nach der Niederlage gegen Melsungen schnell weiter geht und gar nicht viel Zeit zum Grübeln bleibt. Wir werden den einen Tag Vorbereitungszeit intensiv nutzen und dann gehen wir am Samstag in ein Spiel, wo wir genau wissen, dass Essen zu Hause immer in der Lage ist zu punkten. Sie waren in ihren Heimspielen gegen Flensburg und Kiel absolut auf Augenhöhe und deshalb sind wir vor dieser Mannschaft maximal gewarnt. TUSEM spielt einen tollen schnellen Handball, aber wir fahren nach Essen, um dieses Spiel zu gewinnen und werden dafür alles reinwerfen“, so DHfK-Trainer André Haber.

 

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Mehr Informationen

Es gibt angenehmere Aufgaben in der Handball-Bundesliga als das bevorstehende Auswärtsspiel bei Aufsteiger TUSEM Essen. Nach der Heimniederlage am Donnerstagabend gegen die MT Melsungen war für die Handballer des SC DHfK Leipzig an ausschlafen und regenerieren nicht zu denken, denn bereits am Freitagmorgen parkte der Mannschaftsbus vor der QUARTERBACK Immobilien ARENA. Die grün-weißen Handballer unterzogen sich zuvor noch dem obligatorischen PCR-Test und machten sich dann auf den Weg in die 450 Kilometer entfernte Großstadt mitten im Ruhrpott. Am Abend bestreiten die DHfK-Männer dort ihr Abschlusstraining.

Die gute Nachricht: Auch Marko Mamic sitzt mit im Bus und könnte nach seiner Fuß-OP bereits am Samstag auf die Platte zurückkehren. Für Martin Larsen (Knie) wird es dagegen noch nicht für einen Einsatz reichen.

Das Auswärtsspiel gegen TUSEM Essen wird am Samstagabend um 20:30 Uhr in der Essener Sporthalle Am Hallo angeworfen. Sky und das DHfK-Fanradio der Leutzscher Welle übertragen die Partie live: www.scdhfk-handball.de/live

Auch wenn die Favoritenrolle gegen den Vorletzten der Tabelle beim SC DHfK Leipzig liegt, warnt Leipzigs Cheftrainer André Haber ausdrücklich vor dem Gegner. Schon das Hinspiel im März war alles andere als deutlich. Mit viel Kraftaufwand hatten sich die Leipziger zu Hause mit 26:23 (14:14) durchgesetzt.

„Ich denke es hilft uns, dass es nach der Niederlage gegen Melsungen schnell weiter geht und gar nicht viel Zeit zum Grübeln bleibt. Wir werden den einen Tag Vorbereitungszeit intensiv nutzen und dann gehen wir am Samstag in ein Spiel, wo wir genau wissen, dass Essen zu Hause immer in der Lage ist zu punkten. Sie waren in ihren Heimspielen gegen Flensburg und Kiel absolut auf Augenhöhe und deshalb sind wir vor dieser Mannschaft maximal gewarnt. TUSEM spielt einen tollen schnellen Handball, aber wir fahren nach Essen, um dieses Spiel zu gewinnen und werden dafür alles reinwerfen“, so DHfK-Trainer André Haber.

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Die Handballer des SC DHfK Leipzig waren nach drei Wochen endlich mal wieder in der LIQUI MOLY Handball-Bundesliga im Einsatz. Gegen das hoch ambitionierte Team der MT Melsungen machten die Grün-Weißen bis zur 45. Minute ein richtig gutes Spiel und lagen mit 24:23 in Führung. Ein Torwartwechsel bei den Gästen brachte dann den entscheidenden Wendepunkt in der Begegnung. Nebojša Simic vereitelte in der Schlussviertelstunde mehrere hochkarätige Chancen der Leipziger und brachte seine Mannschaft auf die Siegerstraße. Am Ende feierte die MT Melsungen einen 29:33-Erfolg über den SC DHfK Leipzig.

Schon das Hinspiel hatten die Melsunger mit einem ähnlichen Ergebnis (31:28) für sich entschieden. Auch damals lagen die Leipziger bis 15 Minuten vor dem Ende knapp in Führung. Und auch damals war Nebojša Simic mit 38,5 Prozent gehaltener Bälle der Matchwinner der Partie. Diesmal parierte der montenegrinische Torhüter sogar 40 Prozent der Würfe auf seinen Kasten und war vor allem in der spielentscheidenden Phase immer wieder zur Stelle.

Zu Beginn der Partie hatte aber zunächst Nationalspieler Silvio Heinevetter das Tor der Gäste verteidigt. Die ersten Minuten der Auseinandersetzung verliefen äußerst ausgeglichen (4:4). Danach gingen die Gäste zum ersten Mal mit zwei Toren in Führung und hielten diesen knappen Vorsprung bis kurz vor der Pause (11:13). Die Leipziger setzten aber die letzten beiden Wirkungstreffer im ersten Durchgang und stellten durch Luca Witzke und Lucas Krzikalla in der letzten Spielminute vor dem Seitenwechsel den 13:13-Ausgleich her. Psychologisch ein klarer Vorteil für die DHfK-Männer, die obendrein nach der Pause Anwurf hatten.

Diesen Vorteil nutzten die körperkulturellen Handballer und gingen zu Beginn des zweiten Abschnittes immer wieder in Führung. 14:13, 16:15, 17:16 – jetzt war unglaublich viel Tempo im Spiel. Binnen vier Minuten gelangen den DHfK-Handballer vier Treffer, doch die Gäste aus der Nähe von Kassel konnten dieses Tempo mitgehen und blieben dran. 18;18 und 19:19 lauteten die weiteren Zwischenstände, bevor sich Leipzig durch das bereits siebente Tor von Philipp Weber nach 40 Minuten ein kleines Zwei-Tore-Polster herausspielen konnte. Mit einem Heimsieg hätten die Leipziger in der Tabelle an der MT Melsungen vorbeiziehen können.

Allerdings hatte MT-Trainer Gudmundur Gudmundsson noch ein Ass im Ärmel und brachte jetzt Nebojša Simic. Der Torwart brauchte zwar ein paar Minuten, um warm zu werden – Julius Meyer-Siebert und Maciej Gebala erzielten das 23:22 bzw. 24:23 für den SC DHfK – doch dann vernagelte er den Melsunger Kasten.

Zunächst entschärfte er einen Siebenmeter von Lucas Krzikalla. Unmittelbar danach parierte er auch noch beste Einschussgelegenheiten von Lukas Binder und Maciej Gebala. Insgesamt sechs Angriffe in Folge konnten die Leipziger Simic nicht überwinden, was für die Vorentscheidung in dieser Partie sorgte. Weniger als zehn Minuten vor Schluss lagen die Gäste plötzlich mit vier Treffern in Front (24:28).

Diesem Rückstand liefen die Hausherren bis zum Abpfiff hinterher. 20 Gegentore in der zweiten Hälfte waren bei der Summe der ausgelassenen Großchancen einfach zu viel, obwohl der SC DHfK Handball bis auf die besagten sechs Angriffe eine wirklich solide Partie zeigte. „In der Phase, wo das Spiel entschieden wird, sind wir noch Kaffee holen und Melsungen ist voll da“, fasste Cheftrainer André Haber den Grund der heutigen Niederlage treffend zusammen.

André Haber (Trainer SC DHfK Leipzig):

„Sechs Minuten kosten uns heute das Spiel, wo es von 24:23 für uns auf 24:28 gegen uns geht. Das ist teuer in der Bundesliga und auch gegen so einen Gegner. Dazu ist es schade, dass wir 20 Gegentore in der zweiten Halbzeit kriegen. Das darf uns so auch nicht passieren. Zudem haben wir auch viel zu viele Bälle liegen gelassen und dann auch irgendwann nicht mehr stark genug verteidigt, um Melsungen hier bei weniger Toren zu halten. Trotzdem sage ich ehrlich, kann ich mit 50 Minuten des Spiels sehr gut leben. In der ersten Halbzeit haben wir toll gedeckt und offensiv gute Lösung gefunden. Lange Zeit haben wir unseren Job sehr vernünftig gemacht, sodass wir überhaupt mit 24:23 führen konnten. Das ist alles andere als selbstverständlich gegen so eine Mannschaft. Den Vorsprung haben wir leider nicht bis zum Ende gebracht und uns selbst im Weg gestanden. Das ist ärgerlich und wollen wir in Zukunft verbessern. Jetzt haben wir wenig Zeit, um uns zu regenerieren, weil wir morgen schon wieder in den Bus steigen und nach Essen fahren.

Gudmundur Gudmundsson (Trainer MT Melsungen):

„Das war kein einfaches Spiel für uns. Hier in Leipzig zu gewinnen ist ziemlich schwierig. Man muss sehr fokussiert sein und sich extrem gut präsentieren, um zwei Punkte mitzunehmen. Das haben wir heute in die Tat umgesetzt, sodass ich mit vielen Dingen zufrieden sein kann. Zum Beispiel unsere Abwehr war wirklich gut, auch wenn sie hier und da ein paar Fehler gemacht hat. Wie ich erwartet hatte, war es zur Halbzeit mit 13:13 sehr knapp. Danach haben wir vor allem im Angriff besser gespielt und viele Tore gemacht. Die schnellen Gegenstöße des Gegners waren sehr gefährlich und brachten uns einige Probleme. Diese konnten wir aber letzten Endes gut meistern. Nach einer schwierigen Zeit gegen einige Topmannschaften konnten wir nun wieder zwei Punkte einfahren und das ist wichtig für uns.“

SC DHfK Leipzig gegen MT Melsungen 29:33 (13:13)

Torschützen SC DHfK Leipzig: Weber 7, Binder 5, Gebala 4, Krzikalla 4, Meyer-Siebert 2, Remke 2, Witzke 2, Pieczkowski 1, Milosevic 1, Wiesmach 1

Torschützen MT Melsungen: Häfner 7, Kastening 6, Kühn 5, Pavlovic 4, Allendorf 3, Danner 3, Reichmann 3, Lemke 1, Arnarsson 1,

Zeitstrafen: Leipzig 4 Min, Melsungen 4 Min

Siebenmeter: Leipzig 4/5, Melsungen 3/5

 

Die Handballer des SC DHfK Leipzig waren nach drei Wochen endlich mal wieder in der LIQUI MOLY Handball-Bundesliga im Einsatz. Gegen das hoch ambitionierte Team der MT Melsungen machten die Grün-Weißen bis zur 45. Minute ein richtig gutes Spiel und lagen mit 24:23 in Führung. Ein Torwartwechsel bei den Gästen brachte dann den entscheidenden Wendepunkt in der Begegnung. Nebojša Simic vereitelte in der Schlussviertelstunde mehrere hochkarätige Chancen der Leipziger und brachte seine Mannschaft auf die Siegerstraße. Am Ende feierte die MT Melsungen einen 29:33-Erfolg über den SC DHfK Leipzig.

Schon das Hinspiel hatten die Melsunger mit einem ähnlichen Ergebnis (31:28) für sich entschieden. Auch damals lagen die Leipziger bis 15 Minuten vor dem Ende knapp in Führung. Und auch damals war Nebojša Simic mit 38,5 Prozent gehaltener Bälle der Matchwinner der Partie. Diesmal parierte der montenegrinische Torhüter sogar 40 Prozent der Würfe auf seinen Kasten und war vor allem in der spielentscheidenden Phase immer wieder zur Stelle.

Zu Beginn der Partie hatte aber zunächst Nationalspieler Silvio Heinevetter das Tor der Gäste verteidigt. Die ersten Minuten der Auseinandersetzung verliefen äußerst ausgeglichen (4:4). Danach gingen die Gäste zum ersten Mal mit zwei Toren in Führung und hielten diesen knappen Vorsprung bis kurz vor der Pause (11:13). Die Leipziger setzten aber die letzten beiden Wirkungstreffer im ersten Durchgang und stellten durch Luca Witzke und Lucas Krzikalla in der letzten Spielminute vor dem Seitenwechsel den 13:13-Ausgleich her. Psychologisch ein klarer Vorteil für die DHfK-Männer, die obendrein nach der Pause Anwurf hatten.

Diesen Vorteil nutzten die körperkulturellen Handballer und gingen zu Beginn des zweiten Abschnittes immer wieder in Führung. 14:13, 16:15, 17:16 – jetzt war unglaublich viel Tempo im Spiel. Binnen vier Minuten gelangen den DHfK-Handballer vier Treffer, doch die Gäste aus der Nähe von Kassel konnten dieses Tempo mitgehen und blieben dran. 18;18 und 19:19 lauteten die weiteren Zwischenstände, bevor sich Leipzig durch das bereits siebente Tor von Philipp Weber nach 40 Minuten ein kleines Zwei-Tore-Polster herausspielen konnte. Mit einem Heimsieg hätten die Leipziger in der Tabelle an der MT Melsungen vorbeiziehen können.

Allerdings hatte MT-Trainer Gudmundur Gudmundsson noch ein Ass im Ärmel und brachte jetzt Nebojša Simic. Der Torwart brauchte zwar ein paar Minuten, um warm zu werden – Julius Meyer-Siebert und Maciej Gebala erzielten das 23:22 bzw. 24:23 für den SC DHfK – doch dann vernagelte er den Melsunger Kasten.

Zunächst entschärfte er einen Siebenmeter von Lucas Krzikalla. Unmittelbar danach parierte er auch noch beste Einschussgelegenheiten von Lukas Binder und Maciej Gebala. Insgesamt sechs Angriffe in Folge konnten die Leipziger Simic nicht überwinden, was für die Vorentscheidung in dieser Partie sorgte. Weniger als zehn Minuten vor Schluss lagen die Gäste plötzlich mit vier Treffern in Front (24:28).

Diesem Rückstand liefen die Hausherren bis zum Abpfiff hinterher. 20 Gegentore in der zweiten Hälfte waren bei der Summe der ausgelassenen Großchancen einfach zu viel, obwohl der SC DHfK Handball bis auf die besagten sechs Angriffe eine wirklich solide Partie zeigte. „In der Phase, wo das Spiel entschieden wird, sind wir noch Kaffee holen und Melsungen ist voll da“, fasste Cheftrainer André Haber den Grund der heutigen Niederlage treffend zusammen.

André Haber (Trainer SC DHfK Leipzig):

„Sechs Minuten kosten uns heute das Spiel, wo es von 24:23 für uns auf 24:28 gegen uns geht. Das ist teuer in der Bundesliga und auch gegen so einen Gegner. Dazu ist es schade, dass wir 20 Gegentore in der zweiten Halbzeit kriegen. Das darf uns so auch nicht passieren. Zudem haben wir auch viel zu viele Bälle liegen gelassen und dann auch irgendwann nicht mehr stark genug verteidigt, um Melsungen hier bei weniger Toren zu halten. Trotzdem sage ich ehrlich, kann ich mit 50 Minuten des Spiels sehr gut leben. In der ersten Halbzeit haben wir toll gedeckt und offensiv gute Lösung gefunden. Lange Zeit haben wir unseren Job sehr vernünftig gemacht, sodass wir überhaupt mit 24:23 führen konnten. Das ist alles andere als selbstverständlich gegen so eine Mannschaft. Den Vorsprung haben wir leider nicht bis zum Ende gebracht und uns selbst im Weg gestanden. Das ist ärgerlich und wollen wir in Zukunft verbessern. Jetzt haben wir wenig Zeit, um uns zu regenerieren, weil wir morgen schon wieder in den Bus steigen und nach Essen fahren.

Gudmundur Gudmundsson (Trainer MT Melsungen):

„Das war kein einfaches Spiel für uns. Hier in Leipzig zu gewinnen ist ziemlich schwierig. Man muss sehr fokussiert sein und sich extrem gut präsentieren, um zwei Punkte mitzunehmen. Das haben wir heute in die Tat umgesetzt, sodass ich mit vielen Dingen zufrieden sein kann. Zum Beispiel unsere Abwehr war wirklich gut, auch wenn sie hier und da ein paar Fehler gemacht hat. Wie ich erwartet hatte, war es zur Halbzeit mit 13:13 sehr knapp. Danach haben wir vor allem im Angriff besser gespielt und viele Tore gemacht. Die schnellen Gegenstöße des Gegners waren sehr gefährlich und brachten uns einige Probleme. Diese konnten wir aber letzten Endes gut meistern. Nach einer schwierigen Zeit gegen einige Topmannschaften konnten wir nun wieder zwei Punkte einfahren und das ist wichtig für uns.“

SC DHfK Leipzig gegen MT Melsungen 29:33 (13:13)

Torschützen SC DHfK Leipzig: Weber 7, Binder 5, Gebala 4, Krzikalla 4, Meyer-Siebert 2, Remke 2, Witzke 2, Pieczkowski 1, Milosevic 1, Wiesmach 1

Torschützen MT Melsungen: Häfner 7, Kastening 6, Kühn 5, Pavlovic 4, Allendorf 3, Danner 3, Reichmann 3, Lemke 1, Arnarsson 1,

Zeitstrafen: Leipzig 4 Min, Melsungen 4 Min

Siebenmeter: Leipzig 4/5, Melsungen 3/5

>>> Zur Pressekonferenz und zum Video-Spielbericht

 

Am Donnerstag fliegt in der QUARTERBACK Immobilien ARENA Leipzig nach drei Wochen endlich wieder der Ball. Das mit Spannung erwartete Bundesligaspiel zwischen dem SC DHfK Handball (25:25 Punkte) und dem hoch ambitionierten Team der MT Melsungen (25:23 Punkte) wird präsentiert vom langjährigen DHfK-Partner B.A.S. Verkehrstechnik AG. Anwurf der Partie ist um 19 Uhr.

Als starker und zuverlässiger Partner trägt das als Aktiengesellschaft geführte Familienunternehmen schon seit dem Jahr 2013 maßgeblich zur nachhaltigen Weiterentwicklung und aktiven Zukunftssicherung des SC DHfK Handball bei. Als Spielerpate unterstützt B.A.S. das Leipziger Top-Talent Julius Meyer-Siebert, begleitete zuvor als persönlicher Patensponsor sechs Jahre lang die Entwicklung von Nationalspieler Franz Semper und engagiert sich als Goldsponsor der Handball-Akademie. Doch auch in Sachen Videoanalyse bzw. Video Tagging hat die B.A.S. Verkehrstechnik AG bei der Bundesligamannschaft des SC DHfK Handball ihre Finger im Spiel. Eine ausführliche Story über die Videoanalyse beim SC DHfK Handball in den Halbzeitpausen der Bundesligaspiele findet ihr hier: https://www.scdhfk-handball.de/aktuelles/b-a-s-verkehrstechnik-ag-praesentiert-heimspiel-gegen-melsungen/

Personelles

Marko Mamic (Fuß-OP) und Martin Larsen (Anriss des Innenbandes) trainieren bereits wieder mit der Mannschaft. Ein Einsatz am Donnerstag gegen die MT Melsungen kommt jedoch für die beiden Rückraumspieler wahrscheinlich noch zu früh. Zwei Tage später beim Auswärtsspiel in Essern könnten die beiden dann schon eher eine Option für Cheftrainer André Haber sein. Außerdem klagte Julius Meyer-Siebert zu Wochenbeginn über Unwohlsein. Ob er gegen Melsungen mitwirken kann, ist derzeit ebenfalls noch offen.

Spieltags-Liveshow ab 18:20 Uhr

Sky überträgt das Heimspiel am Donnerstag als Einzelspiel oder in der Konferenz live im TV. Im Live-Center unter www.scdhfk-handball.de/live wird es außerdem einen Ticker mit umfangreichen Statistiken und Livedaten zum Spiel geben und einen Livestream mit Interviews direkt aus der Halle sowie dem beliebten Fanradio der Leutscher Welle. Die Spieltags-Liveshow geht ab 18:20 Uhr auf Facebook und der DHfK-Homepage auf Sendung.

Das sagen beide Cheftrainer vor dem Spiel

André Haber (SC DHfK Leipzig):

„Die MT Melsungen war in dieser Saison aufgrund von mehrfacher Quarantäne besonders stark gebeutelt, aber sie haben natürlich eine sehr hohe Qualität im Kader. Melsungen ist eine Mannschaft, die tolle Individualisten in ihren Reihen hat und eine unbequeme Deckung spielt. Sie verfügen mit Julius Kühn über einen sehr guten Schützen aus dem Rückraum. Außerdem bilden Kai Häfner und Timo Kastening eine sehr gefährliche Achse auf der rechten Seite. Ich denke, dass es am Donnerstag ein sehr spannendes Handballspiel wird.“

Gudmundur Gudmundsson (MT Meslungen):

„Schon das Hinspiel im Februar hat gezeigt, wie eng die beiden Mannschaften leistungsmäßig beieinander liegen. Deshalb erwarten wir auch in Leipzig wieder ein spannendes Match auf Augenhöhe. Eine genauere Prognose ist nicht möglich, zumal keiner weiß, wie schnell es den Mannschaften nach der Länderspielwoche gelingt, wieder in den Ligamodus umzuschalten.“

AOK-Tippspiel

Am Donnerstag fliegt in der QUARTERBACK Immobilien ARENA Leipzig nach drei Wochen endlich wieder der Ball. Das mit Spannung erwartete Bundesligaspiel zwischen dem SC DHfK Handball (25:25 Punkte) und dem hoch ambitionierten Team der MT Melsungen (25:23 Punkte) wird präsentiert vom langjährigen DHfK-Partner B.A.S. Verkehrstechnik AG. Anwurf der Partie ist um 19 Uhr.

Als starker und zuverlässiger Partner trägt das als Aktiengesellschaft geführte Familienunternehmen schon seit dem Jahr 2013 maßgeblich zur nachhaltigen Weiterentwicklung und aktiven Zukunftssicherung des SC DHfK Handball bei. Als Spielerpate unterstützt B.A.S. das Leipziger Top-Talent Julius Meyer-Siebert, begleitete zuvor als persönlicher Patensponsor sechs Jahre lang die Entwicklung von Nationalspieler Franz Semper und engagiert sich als Goldsponsor der Handball-Akademie. Doch auch in Sachen Videoanalyse bzw. Video Tagging hat die B.A.S. Verkehrstechnik AG bei der Bundesligamannschaft des SC DHfK Handball ihre Finger im Spiel. Eine ausführliche Story über die Videoanalyse beim SC DHfK Handball in den Halbzeitpausen der Bundesligaspiele findet ihr hier: https://www.scdhfk-handball.de/aktuelles/b-a-s-verkehrstechnik-ag-praesentiert-heimspiel-gegen-melsungen/

Personelles

Marko Mamic (Fuß-OP) und Martin Larsen (Anriss des Innenbandes) trainieren bereits wieder mit der Mannschaft. Ein Einsatz am Donnerstag gegen die MT Melsungen kommt jedoch für die beiden Rückraumspieler wahrscheinlich noch zu früh. Zwei Tage später beim Auswärtsspiel in Essern könnten die beiden dann schon eher eine Option für Cheftrainer André Haber sein. Außerdem klagte Julius Meyer-Siebert zu Wochenbeginn über Unwohlsein. Ob er gegen Melsungen mitwirken kann, ist derzeit ebenfalls noch offen.

Spieltags-Liveshow ab 18:20 Uhr

Sky überträgt das Heimspiel am Donnerstag als Einzelspiel oder in der Konferenz live im TV. Im Live-Center unter www.scdhfk-handball.de/live wird es außerdem einen Ticker mit umfangreichen Statistiken und Livedaten zum Spiel geben und einen Livestream mit Interviews direkt aus der Halle sowie dem beliebten Fanradio der Leutscher Welle. Die Spieltags-Liveshow geht ab 18:20 Uhr auf Facebook und der DHfK-Homepage auf Sendung.

Das sagen beide Cheftrainer vor dem Spiel

André Haber (SC DHfK Leipzig):

„Die MT Melsungen war in dieser Saison aufgrund von mehrfacher Quarantäne besonders stark gebeutelt, aber sie haben natürlich eine sehr hohe Qualität im Kader. Melsungen ist eine Mannschaft, die tolle Individualisten in ihren Reihen hat und eine unbequeme Deckung spielt. Sie verfügen mit Julius Kühn über einen sehr guten Schützen aus dem Rückraum. Außerdem bilden Kai Häfner und Timo Kastening eine sehr gefährliche Achse auf der rechten Seite. Ich denke, dass es am Donnerstag ein sehr spannendes Handballspiel wird.“

Gudmundur Gudmundsson (MT Meslungen):

„Schon das Hinspiel im Februar hat gezeigt, wie eng die beiden Mannschaften leistungsmäßig beieinander liegen. Deshalb erwarten wir auch in Leipzig wieder ein spannendes Match auf Augenhöhe. Eine genauere Prognose ist nicht möglich, zumal keiner weiß, wie schnell es den Mannschaften nach der Länderspielwoche gelingt, wieder in den Ligamodus umzuschalten.“

AOK-Tippspiel

Als starker und zuverlässiger Partner trägt das als Aktiengesellschaft geführte Familienunternehmen schon seit dem Jahr 2013 maßgeblich zur nachhaltigen Weiterentwicklung und aktiven Zukunftssicherung des SC DHfK Handball bei. Als Spielerpate unterstützt B.A.S. das Leipziger Top-Talent Julius Meyer-Siebert, begleitete zuvor als persönlicher Patensponsor sechs Jahre lang die Entwicklung von Nationalspieler Franz Semper und engagiert sich als Goldsponsor der Handball-Akademie. Doch auch in Sachen Videoanalyse bzw. Video Tagging hat die B.A.S. Verkehrstechnik AG bei der Bundesligamannschaft des SC DHfK Handball ihre Finger im Spiel.

Es sieht mitunter etwas merkwürdig aus, wenn sich Cheftrainer André Haber meistens während der ersten Halbzeit eines Spiels umdreht, nach oben schaut und mit den Armen Bewegungen vollführt, die nicht zu verstehen sind. Jedenfalls nicht für die Zuschauer hinter der Bank der DHfK-Handballer. Doch einer kann ganz genau die Zeichensprache des Cheftrainers deuten. Es handelt sich um Videoanalyst Max Kügler, der in einer Kabine unter dem Dach der ARENA sitzt und jetzt weiß, was er zu tun hat.

Kügler hat seinen Laptop vor sich, auf dem er das Spiel verfolgt. Haber hat soeben signalisiert, welche Szene er in der Pause seiner Mannschaft in der Kabine vorführen will. Es ist natürlich ein Vorteil, dass Kügler „vom Fach“ ist und sich die beiden schon viele Jahre kennen. Haber war Küglers Trainer in der A-Jugend, sie holten unter anderem zusammen die deutsche Meisterschaft. Man ahnt, dass sich Kügler keine Partie in aller Ruhe ansehen kann. „Dazu komme ich nicht“, sagt der ausgebildete Facharbeiter, der eigentlich einem geregelten Vollzeit-Job bei der B.A.S. Verkehrstechnik AG nachgeht. Der DHfK-Sponsor hatte dem ehemaligen Sportler der Leipziger Handball-Akademie eine Ausbildung zum Fachinformatiker für Systemintegration ermöglicht, ihn anschließend fest als IT-Administrator eingestellt und sorgt mit flexiblen Arbeitszeiten für die nötigen „freien Spitzen“, damit Kügler dem SC DHfK Handball sogar bei Auswärtsspielen unter der Woche als Videoanalyst zur Verfügung steht.

„Max ist ein sehr zielstrebiger Mitarbeiter und Teamplayer, der nicht nur seine Leistung bringt, sondern dabei auch immer demütig bleibt. Natürlich ist es mitunter sehr anstrengend, sich die Wochenarbeitszeit, die durch eine Fahrt nach Balingen oder Flensburg unterbrochen wird, so flexibel einzuteilen, um dort den SC DHfK zu unterstützen und seiner Leidenschaft nachzugehen. Aber ich merke jedes Mal, wie viel Spaß Max an der Sache hat und deswegen unterstützt unser Unternehmen dieses Engagement sehr gern“, sagt Ralph Goerres, Vorstand der B.A.S. Verkehrstechnik AG. Goerres weiß auch, dass Kügler aus seiner Nebentätigkeit durchaus zusätzliche Motivation schöpft. „Ich kann mich noch genau erinnern, mit welch fröhlichem Gesicht Max im Oktober ins Büro kam, nachdem er beim Auswärtsspiel in Stuttgart, welches André Haber coronabedingt verpasste, als Teil vom Trainerteam mit auf der Bank sitzen durfte.“

Und wie funktioniert das Video Tagging bei den Bundesligaspielen des SC DHfK Leipzig eigentlich genau?

Vor allem die ersten 30 Minuten halten jedes Mal viel Stress bereit, berichtet Max Kügler, und es sei daher besser, ihn dann nicht anzusprechen. Er hat auch schon bestimmte Sequenzen markiert, bevor sich Haber umdreht. Kügler spielte am Kreis und weiß also, wie es auf engstem Raum zugeht und worauf es ankommt. Denn es sind zwar nicht nur, aber viele Abwehraktionen im Zentrum, die Haber sehen und seinen Spielern zeigen will. Damit soll vorgeführt werden, wie die vor dem Anwurf vorgegebene Marschroute aufgegangen ist - oder eben auch nicht. Kügler ist bei der Mannschaftsbesprechung dabei, erfährt somit, worauf es dem Chef ankommt und sieht die eine oder andere Aktion voraus, die den Spielern in der Pause per Beamer gezeigt wird.

Viel Zeit dafür bleibt nicht. Die Mannschaft hält sich etwa die Hälfte der 15-minütigen Unterbrechung in der Kabine auf, und für das Betrachten der gewünschten Ausschnitte aus dem Spiel bleiben nur zwei, maximal drei Minuten. Es geht um Angriff und Abwehr. „Manchmal fordere ich Max schon ganz schön“, gesteht Haber. „Aber ich weiß, dass ich mich jederzeit auf ihn verlassen kann.“

Die Idee von dieser sehr zeitnahen Videoanalyse stammt von seinem Vorgänger Michael Biegler, Haber hat sie übernommen und greift auch bei Auswärtsspielen auf sie zurück. Fakt ist, der 24-Jährige macht es gerne. Auch wenn es gerade auswärts mit mehr Aufwand verbunden ist. „Ich bin meinem Arbeitgeber B.A.S. sehr dankbar, dass er mir das ermöglicht“, sagt Kügler. Das ist natürlich auch möglich, weil B.A.S. seit inzwischen acht Jahren zur großen Sponsorenfamilie des SC DHfK gehört und sich dort insbesondere im Ausbildungsbereich der Handball Akademie engagiert.

Kügler hatte einst selbst von einer großen Handballkarriere geträumt, doch eine schwere Knieverletzung zerstörte diesen Traum schon zu Jugendzeiten. Dank der Tätigkeit als Videoanalyst hat er dennoch eine wichtige Rolle im Profi-Zirkus der Handball-Bundesliga gefunden. Und was die Karriere angeht: Diese darf er nun bei seinem Arbeitsgeber B.A.S. verwirklichen, denn es gehört zur Philosophie des Unternehmens, jungen Menschen die Chance zu geben, etwas zu erreichen und über eine Aus- und Weiterbildung oder ein duales Studium den Karriereweg kontinuierlich hinaufzuklettern. So wie bei Max Kügler, der sich inzwischen auf dem besten Weg zum IT-Projektleiter befindet.

Mehr Infos zum Unternehmen sowie den Berufts- und Ausbildungsmöglichkeiten: www.bas.de

Am Donnerstag fliegt in der QUARTERBACK Immobilien ARENA Leipzig nach drei Wochen endlich wieder der Ball. Das mit Spannung erwartete Bundesligaspiel zwischen dem SC DHfK Handball (25:25 Punkte) und dem hoch ambitionierten Team der MT Melsungen (25:23 Punkte) wird präsentiert vom langjährigen DHfK-Partner B.A.S. Verkehrstechnik AG. Anwurf der Partie ist um 19 Uhr.

Als starker und zuverlässiger Partner trägt das als Aktiengesellschaft geführte Familienunternehmen schon seit dem Jahr 2013 maßgeblich zur nachhaltigen Weiterentwicklung und aktiven Zukunftssicherung des SC DHfK Handball bei. Als Spielerpate unterstützt B.A.S. das Leipziger Top-Talent Julius Meyer-Siebert, begleitete zuvor als persönlicher Patensponsor sechs Jahre lang die Entwicklung von Nationalspieler Franz Semper und engagiert sich als Goldsponsor der Handball-Akademie. Doch auch in Sachen Videoanalyse bzw. Video Tagging hat die B.A.S. Verkehrstechnik AG bei der Bundesligamannschaft des SC DHfK Handball ihre Finger im Spiel.

Es sieht mitunter etwas merkwürdig aus, wenn sich Cheftrainer André Haber meistens während der ersten Halbzeit eines Spiels umdreht, nach oben schaut und mit den Armen Bewegungen vollführt, die nicht zu verstehen sind. Jedenfalls nicht für die Zuschauer hinter der Bank der DHfK-Handballer. Doch einer kann ganz genau die Zeichensprache des Cheftrainers deuten. Es handelt sich um Videoanalyst Max Kügler, der in einer Kabine unter dem Dach der ARENA sitzt und jetzt weiß, was er zu tun hat.

Kügler hat seinen Laptop vor sich, auf dem er das Spiel verfolgt. Haber hat soeben signalisiert, welche Szene er in der Pause seiner Mannschaft in der Kabine vorführen will. Es ist natürlich ein Vorteil, dass Kügler „vom Fach“ ist und sich die beiden schon viele Jahre kennen. Haber war Küglers Trainer in der A-Jugend, sie holten unter anderem zusammen die deutsche Meisterschaft. Man ahnt, dass sich Kügler keine Partie in aller Ruhe ansehen kann. „Dazu komme ich nicht“, sagt der ausgebildete Facharbeiter, der eigentlich einem geregelten Vollzeit-Job bei der B.A.S. Verkehrstechnik AG nachgeht. Der DHfK-Sponsor hatte dem ehemaligen Sportler der Leipziger Handball-Akademie eine Ausbildung zum Fachinformatiker für Systemintegration ermöglicht, ihn anschließend fest als IT-Administrator eingestellt und sorgt mit flexiblen Arbeitszeiten für die nötigen „freien Spitzen“, damit Kügler dem SC DHfK Handball sogar bei Auswärtsspielen unter der Woche als Videoanalyst zur Verfügung steht.

„Max ist ein sehr zielstrebiger Mitarbeiter und Teamplayer, der nicht nur seine Leistung bringt, sondern dabei auch immer demütig bleibt. Natürlich ist es mitunter sehr anstrengend, sich die Wochenarbeitszeit, die durch eine Fahrt nach Balingen oder Flensburg unterbrochen wird, so flexibel einzuteilen, um dort den SC DHfK zu unterstützen und seiner Leidenschaft nachzugehen. Aber ich merke jedes Mal, wie viel Spaß Max an der Sache hat und deswegen unterstützt unser Unternehmen dieses Engagement sehr gern“, sagt Ralph Goerres, Vorstand der B.A.S. Verkehrstechnik AG. Goerres weiß auch, dass Kügler aus seiner Nebentätigkeit durchaus zusätzliche Motivation schöpft. „Ich kann mich noch genau erinnern, mit welch fröhlichem Gesicht Max im Oktober ins Büro kam, nachdem er beim Auswärtsspiel in Stuttgart, welches André Haber coronabedingt verpasste, als Teil vom Trainerteam mit auf der Bank sitzen durfte.“

Und wie funktioniert das Video Tagging bei den Bundesligaspielen des SC DHfK Leipzig eigentlich genau?

Vor allem die ersten 30 Minuten halten jedes Mal viel Stress bereit, berichtet Max Kügler, und es sei daher besser, ihn dann nicht anzusprechen. Er hat auch schon bestimmte Sequenzen markiert, bevor sich Haber umdreht. Kügler spielte am Kreis und weiß also, wie es auf engstem Raum zugeht und worauf es ankommt. Denn es sind zwar nicht nur, aber viele Abwehraktionen im Zentrum, die Haber sehen und seinen Spielern zeigen will. Damit soll vorgeführt werden, wie die vor dem Anwurf vorgegebene Marschroute aufgegangen ist - oder eben auch nicht. Kügler ist bei der Mannschaftsbesprechung dabei, erfährt somit, worauf es dem Chef ankommt und sieht die eine oder andere Aktion voraus, die den Spielern in der Pause per Beamer gezeigt wird.

Viel Zeit dafür bleibt nicht. Die Mannschaft hält sich etwa die Hälfte der 15-minütigen Unterbrechung in der Kabine auf, und für das Betrachten der gewünschten Ausschnitte aus dem Spiel bleiben nur zwei, maximal drei Minuten. Es geht um Angriff und Abwehr. „Manchmal fordere ich Max schon ganz schön“, gesteht Haber. „Aber ich weiß, dass ich mich jederzeit auf ihn verlassen kann.“

Die Idee von dieser sehr zeitnahen Videoanalyse stammt von seinem Vorgänger Michael Biegler, Haber hat sie übernommen und greift auch bei Auswärtsspielen auf sie zurück. Fakt ist, der 24-Jährige macht es gerne. Auch wenn es gerade auswärts mit mehr Aufwand verbunden ist. „Ich bin meinem Arbeitgeber B.A.S. sehr dankbar, dass er mir das ermöglicht“, sagt Kügler. Das ist natürlich auch möglich, weil B.A.S. seit inzwischen acht Jahren zur großen Sponsorenfamilie des SC DHfK gehört und sich dort insbesondere im Ausbildungsbereich der Handball Akademie engagiert.

Kügler hatte einst selbst von einer großen Handballkarriere geträumt, doch eine schwere Knieverletzung zerstörte diesen Traum schon zu Jugendzeiten. Dank der Tätigkeit als Videoanalyst hat er dennoch eine wichtige Rolle im Profi-Zirkus der Handball-Bundesliga gefunden. Und was die Karriere angeht: Diese darf er nun bei seinem Arbeitsgeber B.A.S. verwirklichen, denn es gehört zur Philosophie des Unternehmens, jungen Menschen die Chance zu geben, etwas zu erreichen und über eine Aus- und Weiterbildung oder ein duales Studium den Karriereweg kontinuierlich hinaufzuklettern. So wie bei Max Kügler, der sich inzwischen auf dem besten Weg zum IT-Projektleiter befindet.

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