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Bis Sonntag müssen sich die Fans des SC DHfK Leipzig noch gedulden – dann gehen lange neun Wochen ohne Heimspiel in der stärksten Liga der Welt endlich zu Ende! Doch um die Wartezeit zu verkürzen und sich angemessen auf das erste Heimspiel des Jahres gegen den Bergischer HC einzustimmen, dürfen sich die grün-weißen Fans in dieser Woche noch auf drei weitere Heimspiele freuen. Egal ob Donnerstag, Freitag oder Samstag – an jedem Tag bestreitet eine Mannschaft der Leipziger Handball Akademie ein Heimspiel in der kleinen ARENA.

Den Anfang macht am Donnerstag um 18 Uhr die B-Jugend mit dem Duell gegen den VfL Potsdam. Am Freitag um 18:30 Uhr empfängt die Leipziger A-Jugend die Top-Mannschaft der Füchse Berlin. Und am Samstag geht es dann noch in der 3. Liga der Männer zur Sache, wenn die U23 des SC DHfK um 17 Uhr auf die HSG Ostsee N/G trifft.

Die Nachwuchsteams der Grün-Weißen freuen sich über jede Unterstützung! Alle Nachwuchs-Heimspiele werden außerdem im Livestream auf Sporteurope.TV übertragen. Der Livestream wird präsentiert von DHfK-Nachwuchsförderer LWBLeipziger Wohnungs- und Baugesellschaft.

Ihr seid der Wahnsinn, liebe Fans! Für das sooo wichtige erste Heimspiel des Jahres am kommenden Sonntag (1. März, Anwurf 16:30 Uhr) gegen den Bergischen HC haben sich bereits 4.300 Handballfans ihr Ticket gesichert!

Dank dieses unfassbaren Fan-Supports wird unsere normale Hallenvariante langsam zu klein. Das Heimspiel wird deshalb wie bei Top-Spielen in der großen Hallenvariante ausgetragen. Ihr könnt euch ab sofort weitere Sitzplätze auf der Zusatztribüne in den Blöcken 8 und 9 sichern! Mit dem Aktionscode ERSTKLASSIG26 könnt ihr diesen Klassenerhalts-Krimi zum Sonderpreis von nur 10 Euro besuchen. >>> TICKETS

WIR WOLLEN GEMEINSAM DIE 5.000-ZUSCHAUER-MARKE KNACKEN!

Drei Punkte aus zwei Auswärtsspielen haben unsere Jungs im Jahr 2026 bereits erkämpft. Für das große Ziel, gemeinsam erstklassig zu bleiben, heißt es nun: punkten, punkten, punkten – mit absolutem Kampf, Willen und Aufopferung, insbesondere zu Hause.

Denn der Schlüssel auf dem Weg zum Klassenerhalt ist die Heimstärke! Acht der 13 verbleibenden Spiele bestreiten die Grün-Weißen zu Hause – mit der vollen Unterstützung der Fans auf den Tribünen. Und auf genau diese Rückendeckung können sich die DHfK-Männer dank ihrer Fans verlassen!

Dieser Abstiegskracher war an Spannung kaum zu überbieten. Der Tabellenletzte HSG Wetzlar und der Vorletzte SC DHfK Leipzig standen sich am Freitagabend in der Buderus Arena Wetzlar gegenüber. Beide Teams wollten dieses wegweisende Spiel unter keinen Umständen verlieren. Über weite Strecken der Begegnung lagen die DHfK-Männer in Führung und waren etwas näher dran am Sieg. Doch die HSG Wetzlar ließ sich zu keinem Zeitpunkt abschütteln und hatte einige Möglichkeiten, das Spiel in der Schlussphase zu drehen. In einer hochspannenden Crunchtime schafften es die Leipziger zwar nicht, beide Punkte zu entführen, doch schlussendlich geht das 26:26-Unentschieden vollkommen in Ordnung, denn diese Schlacht hatte keinen Verlierer verdient. Und in der Endabrechnung könnte dieser eine Zähler für beide Mannschaften Gold wert sein.

Der SC DHfK musste weiterhin auf Matej Klima verzichten und zudem kurzfristig auch ohne Kreisläufer Luka Rogan in die Partie gehen. Dafür rückte Tim Hertzfeldt in den Kader der Grün-Weißen. Leipzig startete konzentriert in die Auseinandersetzung. Insbesondere Nationalspieler Franz Semper hatte in der Anfangszeit gutes Zielwasser und netzte in den ersten zehn Minuten viermal ein. Leipzig führte mit 7:9. Das Spiel versprach außerdem ein unheimliches Tempo. Nach 13 Spielminuten hatten die 4.330 Zuschauer bereits 20 Tore gesehen (10:10). Ein Doppelschlag von Bombač und Krzikalla innerhalb von 16 Sekunden brachte Leipzig wieder mit 10:12 in Führung.

Nun wurde die Partie jedoch deutlich torärmer. Die Abwehrreihen packten entschlossener zu, die Torhüter kamen besser ins Spiel und in Anbetracht der Bedeutung dieses Spiels gesellten sich auch Nervosität und der ein oder andere technische Fehler dazu. Dean Bombač blieb davon unbeirrt und brachte den SC DHfK in der 27. Minute erstmals mit drei Treffern in Führung. Alle seine vier Würfe hatten bis dato den Weg ins Tor gefunden. Nach zwei Ballverlusten von Ahmed Khairi schmolz der Vorsprung bis zum Seitenwechsel jedoch auf ein Tor.

Zu Beginn der zweiten Hälfte kassierte Leipzig den Ausgleich und musste eine Zeitstrafe gegen Moritz Preuss verkraften. Doch der SC DHfK überstand diese Phase mit Bravour. William Bogojevic und Franz Semper ließen es aus dem Rückraum klingeln und Dean Bombač stellte per Hüftwurf erneut auf plus drei. Etwas mehr als eine Viertelstunde war noch auf der Uhr.

Ein riesiger Faktor für die Leipziger Führung war auch Schlussmann Domenico Ebner. 14 Paraden hatte er zu diesem Zeitpunkt bereits auf dem Konto, am Ende sollten es 16 sein – bei einer Weltklassequote von 47 Prozent. Doch auch sein Gegenüber, Wetzlars Neuzugang Andreas Palicka, wusste zu überzeugen. Er vereitelte viele gute Möglichkeiten der Leipziger, sodass dieser Krimi in der 51. Minute quasi wieder bei null begann. Die HSG Wetzlar hatte zum 23:23-Ausgleich getroffen.

Die Hausherren aus Wetzlar waren jetzt am Drücker und hatten reihenweise gute Gelegenheiten, dieses wichtige Spiel auf ihre Seite zu ziehen. Doch Leipzigs Abwehr und Torwart Domenico Ebner stemmten sich mit aller Kraft dagegen. So waren es am Ende die Leipziger, die näher am Sieg schnupperten. Staffan Peter traf zum 22:23 bzw. 24:25 – und William Bogojevic markierte 70 Sekunden vor Schluss die 25:26-Führung für Leipzig. Wetzlar glich noch einmal aus, sodass dem SC DHfK noch ein Angriff übrig blieb, um den Auswärtssieg perfekt zu machen. Der letzte Wurf von Bogojevic landete allerdings im Block der Wetzlarer Abwehr.

Obwohl es sich aus Leipziger Sicht unmittelbar nach der Schlusssirene wie ein verlorener Punkt anfühlte, kann das Unentschieden am Ende der Saison noch ganz viel wert sein. Denn durch den Punkt kämpft sich der SC DHfK weiter heran an die Nichtabstiegszone und hat am kommenden Wochenende im Heimspiel gegen den Bergischen HC die nächste Chance auf einen Big Point!

>>> Tickets: https://tickets.arena-ticket.com/shop/114

Frank Carstens (Trainer SC DHfK Leipzig):

„Natürlich sind wir nicht zufrieden damit, heute nicht gewonnen zu haben. Aber wenn wir sehen, wie wir in einem wirklich sehr umkämpften Spiel – gerade in der Schlussphase, wo es auch in eine andere Richtung kippen kann – hier in Wetzlar dagegengehalten haben, finde ich, dass wir das gut gemacht haben. Wir hatten auch ein paar Ausfälle. Und ein paar Leute hatten heute irgendwie Lederallergie in den Händen – ich weiß es nicht. Da sind ganz viele Bälle einfach weggeflogen. Aber sowas passiert. Damit müssen wir jetzt weiter arbeiten. Wichtig ist, dass die Mannschaft letztlich am Ende mit einem Punkt rausgeht. Und was der wert ist, das wissen wir jetzt noch nicht.“

Domenico Ebner (Torhüter SC DHfK Leipzig):

„Die Gefühle sind eher gemischt, weil ich gerne heute zwei Punkte mitgenommen hätte. Wir haben ein großes Ziel, nämlich den Abstieg zu verhindern. Und da wären heute natürlich zwei Punkte riesig gewesen. Hier trafen zwei Mannschaften aufeinander, die irgendwie in Aufbruchsstimmung sind. Auch bei Wetzlar mit ihren Neuverpflichtungen und neuer Ausrichtung. Deswegen habe ich mich richtig auf das Spiel gefreut, weil schon vor Anpfiff richtig Feuer drin war. Ich glaube, wir haben insgesamt ein gutes Spiel gemacht, aber am Ende unglücklich nur einen Punkt geholt. Deshalb schaue ich sehr positiv auf die Rückrunde, denn unser Weg ist noch nicht zu Ende. Nächste Woche kommt der BHC zu uns. Und da wollen wir dann natürlich unbedingt zwei Punkte holen.“

HSG Wetzlar gegen SC DHfK Leipzig 26:26 (16:17)

Tore HSG Wetzlar: Nafea 6, Cavor 5, Kirschner 4, Mappes 3, Vistotop 2, Simic 2, Spandau 2, Ahouansou 1, Schoch 1

Tore SC DHfK Leipzig: Semper 6, Krzikalla 5, Bogojevic 5, Bombač 5, Binder 2, Peter 2, Preuss 1

Paraden: 11 Wetzlar, 18 Leipzig

Siebenmeter: 1/1 Wetzlar, 1/1 Leipzig

Zeitstrafen: Wetzlar 4 Min., Leipzig 8 Min.

Technische Fehler: 8 Wetzlar, 15 Leipzig

Das war eine Veranstaltung, die mit Sicherheit an keinem der knapp 300 Gäste spurlos vorbeiging. Die Handballer des SC DHfK Leipzig haben das Handballjahr 2026 gemeinsam mit ihren Partnern und Sponsoren offiziell eingeläutet. In der sportwissenschaftlichen Fakultät der Universität – dem Ort, wo die Idee des Bundesligahandballs in Leipzig vor 20 Jahren auf Notizblöcken skizziert wurde – war am Samstagvormittag ein ganz besonderes Gemeinschaftsgefühl spürbar. Egal ob Spieler, Sponsoren oder Freunde des Vereins – die Sinne für die brutalen Herausforderungen in den verbleibenden 15 Spieltagen und das alles beherrschende Ziel, gemeinsam erstklassig zu bleiben, sind definitiv geschärft. Außerdem soll die Zusammenarbeit zwischen dem SC DHfK Handball und der Universität Leipzig künftig intensiviert werden, wie Studiendekan Prof. Dr. Thomas Wendeborn verlauten ließ.

Ehrung der EM-Helden

Die Veranstaltung war erst wenige Minuten alt, da brandete bereits lautstarker Jubel im großen Hörsaal an der Jahnallee auf. Die beiden EM-Medaillengewinner Marko Mamić und Franz Semper traten ans Pult. „Jeder Sportler weiß: Mit Medaille schläft sich besser als ohne“, sagte Kroatiens Abwehrstratege Mamić, der sich mit seinem Team nach der Halbfinalniederlage gegen Deutschland wieder aufrappelte und sich am Ende den Traum von Edelmetall verwirklichte. Seine Ehrung wurde begleitet von Vereinspräsident Bernd Merbitz, Markus Otto (Vorstandsvorsitzender GOLD for Leipzig e. V.) und Dirk Panter (Wirtschaftsminister).

Noch tosender wurde der Applaus, als anschließend Eigengewächs Franz Semper die Hörsaaltreppen nach unten schritt. Für seine Silbermedaille erhielt er anerkennende Worte von Ralph Goerres (Vorsitzender des Wirtschaftsbeirats), Sportbürgermeister Heiko Rosenthal und Jens Lehmann (Sportausschuss des Bundestages). „Der Teamgeist in der Nationalmannschaft war für mich vergleichbar mit unserer Aufstiegsmannschaft vor zehn Jahren beim SC DHfK Leipzig. Viele junge Spieler, die unbekümmert agieren und sich nicht den Kopf zerbrechen. Wir haben uns auch nicht beirren lassen, als nach der Niederlage gegen Serbien schon der Trainer infrage gestellt wurde und die schlechteste EM der Geschichte drohte. Und am Ende kommt dann so etwas Großes dabei raus“, zeigt sich Franz Semper voller Stolz.

Motivationscoach Jörg Löhr gibt spannende Anregungen

Und als wären die beiden EM-Medaillen nicht genug Zusatzmotivation für die Rückrunde, gab es beim Neujahrsauftakt noch einen ganz besonderen Gast. Jörg Löhr, einer der angesehensten Erfolgs- und Motivationstrainer Europas, fesselte die Gäste mit seinem 45-minütigen Impulsvortrag. Optimismus, Begeisterung und Durchhaltevermögen seien die Grundvoraussetzungen für die verbleibenden 15 Spiele, wie der ehemalige Handball-Nationalspieler mit unterhaltsamen Beispielen untermauerte. Bereits am Vortag hatte Jörg Löhr mit der Mannschaft des SC DHfK Leipzig einen Workshop zu den mentalen Herausforderungen im Abstiegskampf absolviert.

Werde Klassenerhalter, Aufholjäger oder Punktesammler!

Für das gemeinsame Ziel wurde außerdem das neue „Gemeinsam-Erstklassig-Shirt“ in Zusammenarbeit mit DHfK-Partner Teamshirts vorgestellt. Ob Klassenerhalter, Aufholjäger oder Punktesammler – ab jetzt können alle Fans die Botschaft „Gemeinsam Erstklassig“ nach draußen in die Welt tragen. Pro Kauf fließen fünf Euro in unsere Unterstützer-Kampagne „Gemeinsam erstklassig".
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Druckfrisch: Das neue Grün-Weiß-Magazin

Natürlich wurde zum Neujahrsauftakt auch das brandneue Grün-Weiß-Magazin vorgestellt. In der Rückrundenausgabe des Vereinsmagazins gibt es 120 Seiten grün-weißen Lesestoff. Ob Daten, Fakten, Bilder sowie tolle Geschichten zur Leipziger Bundesligamannschaft – hier kommt jeder Handballfan voll auf seine Kosten:
https://www.scdhfk-handball.de/gruenweiss-das-magazin/

Der SC DHfK Handball bedankt sich bei allen Partnern, Helfern und Unterstützern, die diesen besonderen Neujahrsauftakt möglich gemacht haben. Und wir freuen uns schon jetzt unfassbar darauf, euch spätestens am 1. März zum ersten Heimspiel gegen den Bergischen HC in der QUARTERBACK Immobilien ARENA wiederzusehen – mit genau dem gleichen positiven Spirit wie beim heutigen Neujahrsauftakt.

>>> Tickets: https://tickets.arena-ticket.com/shop/114

Der SC DHfK Leipzig kann stolz auf zwei Europameisterschafts-Medaillen blicken!

Silber für Franz Semper – unser Eigengewächs, das seit der B-Jugend das Trikot der Grün-Weißen trägt, hat bei dieser überragenden EM die Silbermedaille gewonnen. Ein historischer Moment für unseren Verein! Natürlich hätten wir dem DHB-Team die Goldmedaille von Herzen gegönnt, aber auch auf Platz zwei sind wir mehr als stolz. Glückwunsch, Franz! Diesen Schwung nehmen wir mit in die Rückrunde!

Bronze für Marko Mamić – als Abwehranker der kroatischen Nationalmannschaft stand Marko im kleinen Finale fast das gesamte Spiel in der Deckung und erkämpfte sich in einem packenden 34:33-Krimi gegen Island die Bronzemedaille. Ein großartiger Erfolg für den SC DHfK Leipzig! Herzlichen Glückwunsch, Marko – wir sind unglaublich stolz auf dich!

Der SC DHfK Leipzig lädt am heutigen Sonntag alle Fans herzlich zum großen Final-Public-Viewing in die VODKARIA Leipzig ein. Bei der Europameisterschaft geht es um die Goldmedaille – und aus Leipziger Sicht gibt es dabei einen ganz besonderen Grund zur Freude: Mit Franz Semper steht erstmals ein Spieler im EM-Finale, der in der Handball Akademie des SC DHfK Leipzig ausgebildet wurde. Ein historischer Moment für den Club und ein eindrucksvoller Beleg für die erfolgreiche Nachwuchsarbeit der Grün-Weißen.

Gemeinsam möchten wir Franz Semper bei diesem besonderen Spiel die Daumen drücken und den Finalabend in grün-weißer Atmosphäre zusammen mit der DHfK-Familie erleben. Gleichzeitig gilt unsere Unterstützung auch Marko Mamić, der im Spiel um Platz drei für sein Nationalteam auf der Platte stehen wird.

Alle Fans sind eingeladen, diesen besonderen Handballabend beim Public Viewing in der VODKARIA Leipzig mitzuerleben. Darüber hinaus können in der SC DHfK Fan-App wie gewohnt Ergebnistipps abgegeben werden.

Zur Fan-App: https://shorturl.at/bYiUE

Mit Tempo, Spielfreude und wachsender Dominanz haben die Handballer des SC DHfK Leipzig am Samstagabend ihr viertes Testspiel der Saisonvorbereitung in der Sporthalle Brüderstraße erfolgreich gestaltet. Gegen den 1. VfL Potsdam setzten sich die Leipziger am Ende verdient mit 34:28 durch.

Von Beginn an entwickelte sich eine intensive Partie, in der sich der SC DHfK zunächst nur knapp absetzen konnte. Zur Halbzeitpause lag Leipzig mit 14:13 hauchdünn in Führung. Nach dem Seitenwechsel steigerten die Gastgeber jedoch Schritt für Schritt den Druck. Großen Anteil daran hatte Torhüter Domenico Ebner, der nach seiner EM-Teilnahme mit zahlreichen Paraden seine starke Form unter Beweis stellte. Im letzten Viertel erspielten sich die Leipziger schließlich immer mehr Puffer und brachten den Sieg souverän ins Ziel. Erfolgreichster Torschütze der Partie war Dean Bombač mit acht Treffern.

„Wir haben heute eine solide Leistung abgeliefert. Mit der Definsivleistung war ich nicht ganz einverstanden. Die erste Halbzeit war okay, aber in der zweiten haben wir zu einfach Durchbrüche durchgelassen vor allem auf unserer rechten Abwehrseite, aber wir haben eine ganz klare Steigerung gehabt. Heute war die Angriffseffizienz auch deutlich höher und wir waren mehr im Spielrhythmus. Damit ist die Vorbereitung erstmal vorbei und wir bereiten uns auf Hamburg vor“, resümiert Cheftrainer Frank Carstens.

Tore SC DHfK Leipzig:
Bombac 8, Krzikalla 7, Klíma 6, Peter 5, Bogojević 3, Gauer 2, Rogan 1, Hinriksson 1, Greilich 1

Die Handballer des SC DHfK Leipzig haben am Donnerstagabend ihr drittes Testspiel der Saisonvorbereitung beim Dessau-Roßlauer HV knapp mit 30:29 (19:14) gewonnen. Bester Torschütze in der Anhalt-Arena war Lucas Krzikalla mit zehn Treffern, darunter vier Siebenmeter.

Die Grün-Weißen bestimmten im ersten Durchgang das Spielgeschehen und gingen mit einer komfortablen 19:14-Führung in die Pause. Nach dem Seitenwechsel schraubten die DHfK-Männer ihren Vorsprung zunächst auf acht Treffer nach oben (22:14). Auch nach einer Dreiviertelstunde sah alles nach einem klaren Sieg aus.

Doch dann drehte der Zweitligist aus Dessau noch einmal richtig auf, erzielte fünf Treffer in Folge und machte aus einem 25:19 ein 25:24. Tim Hertzfeld, der mit einem Zweitspielrecht für Leipzig ausgestattet ist, an diesem Abend jedoch im Dessauer Trikot auflief, besorgte wenig später den 26:26-Ausgleich, ehe der Gastgeber drei Minuten vor dem Ende sogar in Führung ging.

Lucas Krzikalla und Anton Voß bogen das Ergebnis in den Schlussminuten jedoch wieder gerade, sodass sich der SC DHfK Leipzig in einem sehr wertvollen Vorbereitungsspiel einen knappen Sieg erkämpfte.

„Ich bin insgesamt sehr zufrieden mit diesem Testspiel. Wir haben heute viele Dinge umgesetzt, an denen wir zuletzt im Training gearbeitet haben. Über weite Strecken haben die Jungs sehr präzise gespielt, sich gute Chancen erarbeitet und auch die Tore gemacht. Am Ende gab es noch einmal eine richtig kritische Phase, in der wir uns etwas zurückgezogen haben und Dessau herankam. Aber auch das war wichtig, um nach den ersten beiden Testspielen wieder solche Situationen zu erleben und gemeinsam zu überstehen. Insgesamt war das ein sehr nützlicher, aufschlussreicher und erfolgreicher Test“, so Cheftrainer Frank Carstens.

Tore SC DHfK Leipzig:
Krzikalla 10, Klima 5, Hinriksson 3, Rogan 3, Preuss 2, Bogojević 2, Bombac 2, Voß 2, Binder 1

Der SC DHfK Handball wurde auch in diesem Jahr mit dem Jugendzertifikat 2026 der Handball-Bundesliga GmbH ausgezeichnet. Damit erhält der Club erneut das HBL-Gütesiegel für nachhaltige und qualitativ herausragende Nachwuchsarbeit.

Das Jugendzertifikat wird seit 2007 vergeben und honoriert die kontinuierliche Förderung junger Talente in den Bundesligaclubs. Der SC DHfK Leipzig gehört zu den 15 Erstligisten, die die anspruchsvollen Kriterien der Zertifizierung erfüllen. Die erneute Auszeichnung mit dem Jugendzertifikat ist ein großes Lob für die gesamte Nachwuchsarbeit in der Leipziger Handball Akademie.

Die gute Arbeit in den Jugendleistungszentren zeigt sich auch in den aktuellen Erfolgen der Nationalmannschaften: Die deutschen U17- und U19-Teams wurden Weltmeister, während die U21-Nationalmannschaft einen starken 5. Platz bei der Weltmeisterschaft erreichte. Mit Anton Voß, Caspar Gauer und Tom Koschek gehören derzeit gleich drei Spieler des SC DHfK Leipzig zur Junioren-Nationalmannschaft. Mit Franz Semper befindet sich zudem ein Eigengewächs des SC DHfK Leipzig in der A-Nationalmannschaft und nimmt aktuell mit dem DHB-Team an der Europameisterschaft teil.

Das Jugendzertifikat prüft unter anderem die Qualifikationen und Anstellungsverhältnisse der Nachwuchstrainer, bestehende Schulkooperationen sowie Konzepte zur Förderung besonders entwicklungsfähiger Talente. Proficlubs, die das Zertifikat nicht beantragen oder die Kriterien nicht erfüllen, zahlen in einen Fonds ein, der Projekte zur Förderung des Nachwuchshandballs unterstützt – darunter Trainersymposien, Nachwuchsleiter-Treffen und weitere Maßnahmen.

Die Verleihung des Jugendzertifikats erfolgt jährlich durch die Lizenzierungskommission der HBL GmbH. Grundlage der Entscheidungen sind die Empfehlungen des Zertifizierungsausschusses, dem Frank Bohmann (Geschäftsführer HBL GmbH), Jochen Beppler (Chef-Bundestrainer Nachwuchs, DHB) und Marie Küppers (Spielorganisation, Sportentwicklung, Lizenzierung HBL GmbH) angehören.

Der SC DHfK Leipzig setzt damit ein weiteres Zeichen für seine nachhaltige Nachwuchsförderung und bekräftigt seine Rolle als eine der führenden Adressen für junge Handballtalente in Deutschland.

Nach den Vorbereitungsspielen in Delitzsch, Markkleeberg und Dessau dürfen sich die Handballfans in Leipzig im letzten Testspiel der Wintervorbereitung endlich wieder auf ein Heimspiel freuen.

Am Samstag (31.1.) empfängt der SC DHfK Leipzig den VfL Potsdam zur Bundesliga-Generalprobe in der Sporthalle Brüderstraße. Für die Mannschaft ist es der letzte Härtetest vor dem Rückrundenbeginn der DAIKIN HBL – für die Fans eine ideale Gelegenheit, das Team vor den beiden Auswärtsspielen in Hamburg und Wetzlar noch einmal live zu erleben. Anwurf ist um 16 Uhr.

Tickets für die Generalprobe gibt es ausschließlich an der Abendkasse. Der Eintritt kostet 10 Euro für Vollzahler (freie Sitzplatzwahl) und ermäßigt 5 Euro. Alle Kinder und Jugendlichen bis einschließlich 16 Jahre dürfen das Spiel kostenfrei besuchen!

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