Es wird PINK in der grün-weißen Festung! Zum nächsten Heimspiel wird die QUARTERBACK Immobilien ARENA des SC DHfK Leipzig ausnahmsweise kein Farbenmeer aus Grün und Weiß – diesmal erstrahlt das Wohnzimmer der DHfK-Handballer ganz in pink. Die Leipziger Handballer laden am 8. Oktober zum PINK OCTOBER. Zu Gast ist der TuS N-Lübbecke. Anwurf ist um 19:30 Uhr in der QUARTERBACK Immobilien ARENA.
Der Spieltag steht dabei ganz im Zeichen des Kampfes gegen Brustkrebs. Gemeinsam mit Spieltagspräsentator Allianz, die seit vielen Jahren auf das wichtige Thema Brustkrebsvorsorge aufmerksam macht, haben sich die Leipziger etwas ganz Besonderes ausgedacht: Der SC DHfK wird an diesem Spieltag in einem pinken Sondertrikot auflaufen. Im Vorverkauf haben sich bereits 2.700 Fans ein Ticket für diesen sehr besonderen Handballabend gesichert.
„Es ist toll, wenn wir mit unserem Sport dazu beitragen können, die Aufmerksamkeit für ein solch gesellschaftlich relevantes Thema zu erhöhen. Viele Menschen haben einen persönlichen Bezug zu diesem Thema, das ist auch bei mir der Fall. Deshalb ist das Heimspiel am Donnerstag eine super Gelegenheit, die wir gerne nutzen“, sagt Trainer Frank Carstens über das Motto Pink October.
1. Auflage des Sondertrikots binnen weniger Stunden ausverkauft
Das pinke Sondertrikot ist auch bei den Fans ein echter Renner: Die auf 100 Stück limitierte 1. Auflage der Sondertrikots war innerhalb von nur 5 Stunden komplett ausverkauft. Alle Fans, die rechtzeitig bestellt haben, können ihr pinkes Trikot zum Heimspiel am Fanshop in der ARENA abholen. So wird die Halle an diesem Abend nicht nur auf dem Spielfeld pink: Auch auf den Rängen werden die Fans gemeinsam mit den DHfK-Männern ein sichtbares Zeichen für die Brustkrebsvorsorge setzen.
„Ich finde, das Trikot ist sehr, sehr gut gelungen und war ja auch sofort vergriffen. Wir sehen darin eine super Chance, gemeinsam mit dem SC DHfK beim Spiel gegen Lübbecke das Thema Pink October noch einmal stärker in den Mittelpunkt zu rücken und darauf aufmerksam zu machen. Auch in der Halle wird es am Donnerstag verschiedene Aktionen geben – unter anderem eine Fotobox, ein Quiz und verschiedene Informationsmöglichkeiten zum Thema Brustkrebsvorsorge“, sagt Daniela Hempel, Standortleiterin der Allianz in Leipzig.
Sondertrikot noch bis zum 09.10. erhältlich
Wer die Chance verpasst hat, sich eines der ersten 100 Sondertrikots zu sichern, darf dennoch ein Teil dieser besonderen Kampagne sein. Eine zweite Auflage der pinken Sondertrikots kann noch bis diesen Freitag (09.10.) über das Bestellformular auf der Website der DHfK-Handballer vorbestellt werden.
>>> Zum Bestellformular: https://shorturl.at/fEjZn
Zudem wird es in der Halbzeitpause ein Quiz zum Thema „Brustkrebs und Vorsorge“ geben, bei dem es coole pinke Preise zu gewinnen gibt. Außerdem sollten alle Fans unbedingt beim Allianz-Stand in der FANZONE (Foyer) vorbeischauen. Neben einem pinken Erinnerungsbild an der Allianz-Fotobox gibt es zudem ein signiertes pinkes Sondertrikot zu gewinnen!
Das Vorbeikommen und Anfeuern der Mannschaft lohnt sich also an diesem besonderen Heimspieltag doppelt. Lasst uns gemeinsam den „Pink October“ zu einer Bewegung machen, um dem wichtigen Präventionsthema Brustkrebsvorsorge mehr Aufmerksamkeit zu verschaffen.
Nach Heimniederlage gegen Dormagen sollen unbedingt wieder zwei Punkte her
Eine Reaktion auf die unnötige Pleite (26:27) im letzten Heimspiel gegen Dormagen zeigten die DHfK-Handballer bereits vergangenen Freitag beim 35:32-Sieg in Essen. Nun wartet der Tabellenelfte aus Nettelstedt, der bisher 5:7 Punkte auf dem Konto hat und mit Dormagen und Essen bereits zwei Mannschaften besiegen konnte, gegen die der SC DHfK in Liga und Pokal bereits Pleiten einstecken musste.
„Wir sind uns alle bewusst, dass uns so etwas wie gegen Dormagen nicht passieren darf. Vielleicht hat uns das letzte Heimspiel noch einmal mehr bewusst gemacht, dass wir in jedem der 34 Spiele unsere Leistung komplett bringen müssen, uns in jedes Spiel reinkämpfen und es von Anfang an annehmen müssen. Deshalb werden wir am Donnerstag wieder alles geben, besonders für unsere Fans. Ich bin mir sicher, dass wir zwei Punkte holen“, zeigt sich Rechtsaußen Staffan Peter zuversichtlich.
Den Gegner schätzt Chefcoach Frank Carstens wie folgt ein: „Lübbecke bringt auf jeden Fall ein paar Kilos mit. Sie sind körperlich sehr präsent und haben ein echtes Abwehrbollwerk. Sie stehen im Zentrum sehr eng, sodass dort wenig Torchancen entstehen. Wir müssen schon einen guten Aufwand betreiben, um unsere Löcher in ihrer Defensive zu finden. Im Angriff haben sie darüber hinaus ein paar sehr gute Individualisten. Das wird also eine haarige Aufgabe, so wie bisher jedes Spiel.“
Dyn und das DHfK-Fanradio – unterstützt von Lomb Audio und der Deutschen Kreditbank (DKB) – übertragen die Begegnung live:
Mit einer bisherigen „weißen Weste“ – ungeschlagen - fuhr unser Team gut vorbereitet zum schweren Auswärtsspiel beim HC Elbflorenz Dresden. Der Gastgeber setzte erstmalig in der Saison seinen kompletten älteren Jahrgang in der Regionalliga Sachsen ein. Damit spielte unsere Mannschaft gegen den älteren Jahrgang des Gastgebers und nahm diese sportliche Herausforderung mit viel Einsatzbereitschaft und Herzblut an.
Mit einer kompakten Abwehr und gutem Rückzugsverhalten wollten wir dem Gastgeber keine einfachen Tormöglichkeiten ermöglichen. Dies gelang uns phasenweise recht ordentlich, es fehlten aber öfters die schnellen Hände zum Ball. Eine wiederum gute Torhüterleistung von Willy gab zusätzlichen Rückhalt für die Abwehr. Leider verspielten wir viele Bälle gegen die erwartet offensive Abwehr der Elbflorenzer, hier muss die Verantwortung für den Ball deutlich erhöht werden. Ergebnistechnisch konnte sich der Gastgeber bis zum 22:25 nicht klar absetzen und unser Team hielt im Spitzenspiel den Spielausgang bis kurz vor Wettkampfschluss offen.
Trotz der Niederlage zeigte die Mannschaft einen guten Wettkampf und kann so in den nächsten Monaten an den deutlich aufgezeigten Problemen im Abwehr- und Angriffsspiel arbeiten.
HC Elbflorenz U15 – SC DHfK U14 30:24 (16:13)
Unser Team: Bäder 8 P.=21%/1; Kolonko 5/3; Söllick 2/1; Kühne 1/0; Schirmer 2/1; Dägelmann 1/1; Walther 2/1; Brosig 5/0; Claus 1/0; Rentzsch 5/6
MHV-Regionalliga, 6. Spieltag: SC DHfK Leipzig II vs. HSV Apolda 1990 32:34 (17:16)
Nach dem Heimauftritt in der Vorwoche gegen Wittenberg-Piesteritz, der mit einem 33.33-Remis abgeschlossen wurde, stand in der MHV-Regionalliga für die Handballer des SC DHfK II am 6. Spieltag (04.Oktober) gegen HSV Apolda das nächste Heimspiel auf dem Programm. Die Leipziger belegen Tabellenplatz sieben (6:4 Punkte) - und die Gäste sind Vierter (8:2 Punkte) der Sechzehnerstaffel.
Angesichts der aktuellen Platzierungen war für das U23-Team der Messestädter von Trainer Michael Schneider erneut eine schwere Prüfung zu erwarten. Obwohl die Hausherren in der kleinen Arena-Halle, die nur mit neun Feldspielern antraten, über weite Strecken gegen die favorisierten Thüringer bravourös auf Augenhöhe kämpften, wurde das spannende Duell erst in der Crunchtime mit einer 32:34 (17:16) -Heimniederlage besiegelt.
Die Grün-Weißen zeigten mit 7:4 (10. Minute) eine starke Startphase, mussten aber beim 11:12 (17.) bis zum 13:16 (26.) die Führung an die Gäste abgeben. Mit einem 4:0-Lauf kippten die Sachsen das Geschehen zu ihren Gunsten - und gingen mit einem Tor Vorsprung in die Pause. Auch im zweiten Durchgang setzten die Kotrahenten gleichwertige Akzente. Nach wechselseitigen Führungen wurde bis zum 26:26 (49.) sechsmal der Ausgleich hergestellt. Doch fünf Minuten vor Ultimo gingen die routinierten HSV-Männer mit 29:32 in Front. Obwohl sich die Leipziger nicht vorzeitig geschlagen geben wollten, war in dieser Partie auch mit zwei Toren in der letzten Minute nichts mehr möglich, um noch Zählbares zu holen.Bester DHfK-Werfer war Franz Stolle mit neun Treffern.
Horst Hampe
Tore SC DHfK II: Stolle 9, Zimmermann 5/1, P. Schneider 5, Häfner 4/1, Busch 3, M. Schneider 3, Faske 2, Schäfer 1.
Siebenmeter: 2/3 : 1/2 - Zeitstrafen: 4 : 8 Minuten
Glück im Unglück für Co-Kapitän Lukas Binder: Der Linksaußen des SC DHfK Leipzig hat sich beim Auswärtsspiel gegen TUSEM Essen am vergangenen Freitag eine Knieverletzung zugezogen. Die MRT-Untersuchung am Montagvormittag im Universitätsklinikum Leipzig ergab jedoch eine Teilentwarnung: Eine schwerere Knieverletzung konnte ausgeschlossen werden.
„Lukas hat sich eine Prellung im rechten Knie zugezogen. Gleichzeitig hat die MRT-Bildgebung gezeigt, dass sein Bandapparat intakt ist und er keine schwerere Knieverletzung erlitten hat“, erklärt Mannschaftsarzt Dr. Ralf Henkelmann.
Binder war in der 58. Spielminute beim Stand von 33:29 für den SC DHfK auf einer nassen Stelle des Hallenbodens ausgerutscht und musste die Partie vorzeitig beenden. Anschließend reagierte das Knie und schwoll am Wochenende an.
Trotz der Teilentwarnung bleibt sein Einsatz im bevorstehenden Heimspiel am Donnerstag um 19:30 Uhr gegen TuS N-Lübbecke fraglich.
Die Revanche ist geglückt! Die Handballer des SC DHfK Leipzig haben nach den Siegen in Großwallstadt und Dresden auch das dritte Auswärtsspiel in der 2. Handball-Bundesliga für sich entschieden. Am Freitagabend setzten sich die Sachsen mit 35:32 (19:14) bei TUSEM Essen durch. Vor exakt sechs Wochen waren die Grün-Weißen an gleicher Wirkungsstätte nach doppelter Verlängerung aus dem DHB-Pokal ausgeschieden. Mit dem Auswärtserfolg bleibt der SC DHfK Leipzig mit nun 10:2 Punkten tabellarisch weiterhin in der Spitzengruppe, während die Gastgeber aus Essen ihre rote Laterne als Tabellenletzter behalten.
TUSEM Essen war gegen den Favoriten aus Leipzig erneut sehr gut eingestellt und bis auf die Haarspitzen motiviert, schließlich wollte die junge Essener Mannschaft ihren Pokal-Coup wiederholen. Dementsprechend verlief die Anfangsphase äußerst ausgeglichen. 5:5 lautete der Zwischenstand nach etwas mehr als zehn Minuten. Nach einer Viertelstunde brachte Co-Kapitän Lukas Binder den SC DHfK erstmals mit zwei Treffern in Führung (5:7).
Bei den Gästen aus Leipzig stach in der ersten Hälfte ein Spieler besonders heraus: Franz Semper hatte richtig gutes Zielwasser getrunken und versenkte bis zur 22. Spielminute acht Tore im Essener Kasten. Allein innerhalb von drei Minuten traf der Nationalspieler viermal zum 7:9, 8:10, 9:11 und 10:12. Essen fand einfach keine Mittel gegen die Durchschlagskraft des Linkshänders. Und es wurde auch ein wenig gezaubert. Dean Bombač packte mal wieder ein Weltklasseanspiel aus, welches Moritz Preuss zum 10:14 verwertete. Wenig später war wieder Moritz Preuss involviert, der mit einer Rolle in der Luft spektakulär zum 13:18 für Leipzig einnetzte. Mit einer Fünf-Tore-Führung (14:19) ging es auch in die Pause.
In der zweiten Hälfte änderte sich an den Gegebenheiten relativ wenig. Der Vorsprung der Leipziger pegelte sich dauerhaft im Bereich zwischen vier und sechs Treffern ein. Der SC DHfK konnte Essen zwar nicht endgültig abschütteln, ließ den Pokalschreck aber auch nicht näher herankommen. Auch acht Minuten vor Schluss – Finn Schroven hatte zum 26:31 getroffen – wirkte es so, als könnte Leipzig den Auswärtssieg locker nach Hause spielen.
„Ich hoffe, dass wir es irgendwann auch mal hinbekommen, in den entscheidenden Phasen die Dinger reinzumachen, damit es nicht so ein Zittersieg wird, wie es zuletzt häufig war“, traf Franz Semper nach dem Spiel den Nagel auf den Kopf. Schließlich hatte Leipzig in der noch jungen Saison schon mehrfach Spiele im Griff gehabt und am Ende noch einmal Spannung aufkommen lassen. Auch diesmal machte der SC DHfK den Deckel nicht drauf. Essen stellte auf eine offensive Deckung um, was dazu führte, dass Schroven, Bombač, Klíma und Gauer zwischen der 52. und 56. Spielminute genauso viele technische Fehler produzierten, wie Leipzig bis dahin im gesamten Match unterlaufen waren. Zudem musste Lukas Binder das Spielfeld verlassen, nachdem er unglücklich auf einem Bodenauskleber ausgerutscht war.
Essen kam somit noch einmal gefährlich nah auf zwei Tore heran (32:34), doch Tom Koschek sorgte 25 Sekunden vor Schluss schließlich für die Entscheidung. Mit 10:2 Punkten springt der SC DHfK Leipzig durch den Auswärtssieg für mindestens einen Tag auf Tabellenplatz zwei und freut sich schon jetzt auf das Pink-October-Heimspiel am kommenden Donnerstag gegen TuS N-Lübbecke.
Das wird ein spannendes Unterfangen am Freitagabend: Die Handballer des SC DHfK Leipzig gastieren am 6. Spieltag der 2. HBL am Freitag um 19:30 Uhr bei TUSEM Essen. Die grün-weißen Handballer wollen unbedingt eine Reaktion auf die kürzliche Heimniederlage gegen den TSV Bayer Dormagen zeigen. Und die Partie verspricht durch die Pokal-Vorgeschichte eine Extranote Brisanz. In der ersten Runde des DHB-Pokals war der SC DHfK am 21. August nach doppelter Verlängerung mit 33:36 in Essen ausgeschieden. Nun kommt es in der Sporthalle „Am Hallo“ zum nächsten Aufeinandertreffen.
„Der TUSEM ist die erste Mannschaft, gegen die wir jetzt zum zweiten Mal in dieser jungen Saison antreten, und ich bin sehr gespannt darauf, wie wir die Aufgabe diesmal lösen werden. Die Niederlage im Pokal seinerzeit hat wehgetan und ist bei uns auch noch sehr präsent. Wir haben uns noch etwas intensiver auf dieses Duell vorbereitet und wollen in der Verteidigung besser stehen als zuletzt. Vor allem das Zweikampfverhalten und die Kooperation in der Abwehr gilt es zu verbessern, damit ihre treffsicheren Außenspieler nicht so viele gute Chancen bekommen. Auch die Ballverluste im Angriff gilt es wieder zu minimieren, um Essen die Kontermöglichkeiten zu nehmen. Wir freuen uns auf den Vergleich mit dem TUSEM“, sagt Cheftrainer Frank Carstens.
Mit 8:2 Punkten findet sich der SC DHfK derzeit auf dem 5. Tabellenplatz wieder. TUSEM Essen bildet mit 1:9 Zählern das Schlusslicht der 2. Bundesliga. Nach dem überraschenden Pokalerfolg gegen Leipzig konnten die Essener zwar am zweiten Spieltag gegen Minden einen weiteren Coup landen und einen Punkt vom Bundesligaabsteiger entführen. Doch weitere Erfolgserlebnisse bleiben aus. Die bisher höchste Saisonpleite kassierte Essen im Heimspiel gegen Dresden (26:42). Auch die Partien gegen vermeintliche Gegner auf Augenhöhe (Nordhorn, Dormagen, Lübbecke) gingen allesamt verloren.
Gegen Leipzig werden die Essener jedoch mit Sicherheit mit breiter Brust ins Spiel gehen, schließlich wissen sie noch genau, wie sie Leipzig die Stirn bieten können. Es wird also interessant, wie der SC DHfK das Rematch in Essen angehen wird und ob die Revanche am Freitag glückt. Dyn überträgt die Begegnung live.
Mit zwei Erfolgen in den zuletzt absolvierten Partien der MHV-Regionalliga im Rücken wurde von den Handballern des SC DHfK II am 5. Spieltag (27. September) der SV G-W Wittenberg-Piesteritz zum Heimspiel empfangen. Die Leipziger belegen Tabellenplatz fünf (5:3 Punkte) - und die Gäste aus Sachsen-
Anhalt stehen auf Rang dreizehn (2:6 Punkte) der Sechzehnerstaffel. Angesichts der aktuellen Platzierungen sowie nach dem in der Vorwoche gegen die Routiniers des HSV Bad Blankenburg eingefahrenen 35:39-Auswärtssieges war zu erwarten, dass das U23-Team der Messestädter von Trainer Michael Schneider die Favoritenrolle übernehmen musste.
Obwohl die Gastgeber in den letzten zehn Minuten der ersten Halbzeit die Partie dominierten – und bis zur Pause eine Vier-Tore-Führung vorlegten, konnten sie im Durchgang zwei nicht mehr an diese stabilen Leistungen anknüpfen, denn in der spannenden Schlussphase setzte der Gegner gleichwertige Akzente – und haben sich am Ende mit einem 33:33 (19:15)-Remis getrennt.
Vor 125 Zuschauern in der kleinen Arena-Halle (davon überwiegend lautstarke Fans aus Wittenberg) wurde von den Kontrahehnten im ersten Durchgang mit knappen wechselseitigen Führungen ein starkes Kräftemessen geboten. In der 19. Minute gingen die Hausherren mit 12:11 in Front, erhöhten ihren Vorsprung auf 17:12 (26.) – und sicherten sich mit einer vier Tore Differenz die Pausenführung.
Auch nach dem Seitenwechsel hatten die Sachsen das Geschehen unter Kontrolle 23:17/35.). Doch der Gegner ließ sich nicht weiter abschütteln, sondern verkürzte (24:22/41.) – und stellte den Ausgleich her (25:25/45.). Danach lieferten beide Teams einen turbulenten Kraftakt, der noch siebenmal bis zur 58. Minute (32:32) auf Augenhöhe egalisiert wurde. Obwohl die Gäste mit 32:33 (59.) in Front lagen, erzielte Jeron Busch mit seinem Treffer in der letzten Sekunde die Punkteteilung für die Leipziger. Herausragender DHfK-Werfer war erneut Felix Leon Illge mit elf Toren.
Horst Hampe
SC DHfK II-Tore: Illge 11/7, P. Schneider 7, Faske 3, Grunow 3, Zimmermann 2, Stolle 2, Busch 2, Häfner 1, M. Schneider 1, Sandeck 1.
Siebenmeter: 7/7 : 3/3 - Zeitstrafen: 8 : 18 Minuten
Am 4. Spieltag stand unsere weiteste Auswärtsfahrt zum ThSV Eisenach an. Die körperlich deutlich überlegenen Gegner waren von Anfang an da, während wir oft zu unaufmerksam waren. Fehler der Gegner konnten wir so auch nicht bestrafen und so lagen wir bereits nach 9 min mit 7:3 hinten. Zwei Zeitstrafen der Gegner nutzten wir, um auf 2 Tore heranzukommen. Danach konnten die Eisenacher ihren Vorsprung wieder vergrößern (18:10).
In die zweite Halbzeit starteten wir sehr gut mit einem 5:5-Lauf und konnten mit einer offensiveren Abwehr den Gegner zum Time-Out zwingen. Wir zeigten einige gute Aktionen hinten wie auch vorne. Zudem nahmen unsere Torhüter mehrere freie Bälle weg. Nach einer deutlich besseren zweiten Hälfte kam es zu einem Ergebnis von 34:23 für die Gastgeber.
Im Vergleich zur Vorwoche konnten wir unsere Fehleranfälligkeit wieder deutlich reduzieren. Manko bleibt jedoch unsere Chancenverwertung.
ThSV Eisenach U17 vs. SC DHfK Leipzig U15 – 34:23 (18:10)
Unser Team: Desler, Kraatz, Wilke; Auerbach, Harders, Knoll, Loest, Märten, Richter, Schirmer, Trautzsch, Warschun, Weber
Mit einem deutlichen Heimerfolg ist unsere Mannschaft weiterhin ungeschlagen in der Regionalliga MJC Sachsen 26/27. Eine konsequente Deckungsarbeit bereitete den Gästen große Probleme und wir gelangten dadurch immer wieder ins erfolgreiche Konterverhalten.
Mit einer sehr ausgeglichenen Teamleistung und nur wenigen Angriffsfehlern setzten wir uns kontinuierlich ab. Reserven bestehen weiterhin bei der Wurfeffektivität, hier müssen wir an der Wurfauswahl, Präzision und den Variationen arbeiten.
SC DHfK U 14 – HSG Neudorf/Döbeln 41:14 (19:9)
Unser Team: Bäder 7 P.=33%; Kolonko 10/7, Söllick 1/1; Kühne 1/2; Schirmer 5/3; Dägelmann 5/2; Walther 4/0; Brosig 9/2; Claus 1/1; Rentsch 2/6, Jünnemann 3/1
Ein Handballnachmittag voller Spiel, Spaß und Spannung wurde am Sonntag zum KIDS DAY angekündigt. Insbesondere das Attribut Spannung traf beim Heimspiel gegen den TSV Bayer Dormagen genau den Nerv, denn die Auseinandersetzung entwickelte sich zu einem echten Krimi. Den meisten der 3.561 Fans verging jedoch am Ende der Spaß, denn ihre grün-weißen Handballer standen nach Schlusspfiff mit leeren Händen da. Dormagen setzte sich mit 26:27 in Leipzig durch und fügte dem SC DHfK somit die erste Saisonniederlage zu.
Da Kapitän Dean Bombač unter der Woche nicht mit der Mannschaft trainieren konnte, stand der junge Spielmacher Caspar Gauer erstmals in der Anfangsformation. Die Partie begann mit einem Treffer von Lukas Binder. Danach parierte Tomáš Mrkva direkt den ersten Siebenmeter gegen den ehemaligen Leipziger Peter Strosack. Auf der Gegenseite machte es Staffan Peter vom Siebenmeterstrich besser und netzte zum 2:0 für Leipzig.
Die junge Mannschaft von Bayer Dormagen legte aber den Respekt vor den favorisierten Leipzigern rasch ab. Nach sechs Spielminuten gingen die Gäste erstmals in Führung (2:3). Auch nach einer Viertelstunde führte Dormagen weiterhin knapp. Dann lief Lukas Binder richtig heiß und markierte die nächsten drei DHfK-Treffer im Alleingang zum 8:7, 9:8 und 10:8. Leipzig gelang es aber nicht, sich noch weiter abzusetzen. Zum Glück hatten die Hausherren Lukas Binder, der auch zum 11:11 bzw. 12:11 traf und somit tatsächlich fünf Leipziger Treffer in Serie erzielt hatte. Dennoch musste der SC DHfK mit einem 13:14-Pausenrückstand in die Kabine gehen.
In der Startphase der zweiten Hälfte vergrößerte sich der Rückstand gar auf 16:20 (40. Min.). Der SC DHfK ging zu schludrig mit seinen Chancen um. Immer wieder scheiterten die Sachsen an Christian Ole Simonsen, der selbst vier Jahre lang für den Nachwuchs des SC DHfK Leipzig spielte und für die Grün-Weißen sieben Bundesligaspiele in der stärksten Liga der Welt bestritt.
Doch nun zeigten die DHfK-Männer ihre Qualität. Klíma, Peter, Bombač und nochmals Peter & Klíma ließen es fünfmal in Folge klingeln. Durch den 5:0-Lauf war das Zwischenergebnis wieder repariert und der SC DHfK lag endlich wieder in Führung. Nach zwei wichtigen Treffern von Finn Schroven und einem Tor von Dean Bombač führte Leipzig acht Minuten vor dem Ende mit 25:23 und hatte nun bei eigenem Ballbesitz mehrfach die Chance, auf drei Tore wegzuziehen und auf den nächsten Heimsieg zuzusteuern. Doch Ungenauigkeiten und technische Fehler vermasselten Leipzig die Tour. Ausgerechnet in der entscheidenden Phase blieb Leipzig fünf Minuten ohne Treffer. Dormagen kam zum 25:25-Ausgleich.
Matej Klíma fasste sich schließlich ein Herz und knallte den Ball anderthalb Minuten vor Schluss zur 26:25-Führung in den Kasten. Aber Dormagen hatte noch Moritz Köster. Der Rückraumriese traf von hinten zum 26:26 und zehn Sekunden vor Schluss zum 26:27. Zwischendurch hatte Lukas Binder noch eine Großchance zur Leipziger Führung vergeben, denn auch hier stand Christian Ole Simonsen im Weg. Zwar wurde Dean Bombač im letzten Leipziger Angriff noch einmal hart gefoult, doch Leipzig bekam nur einen direkten Freiwurf zugesprochen, den Matej Klíma zwar aufs Tor, aber leider nicht ins Tor bringen konnte.
Durch die erste Saisonniederlage verabschiedet sich der SC DHfK von der Tabellenführung und findet sich aufgrund des Torverhältnisses nur noch auf Rang fünf wieder. Am Freitag geht es weiter mit einem Auswärtsspiel bei TUSEM Essen, mit denen der SC DHfK aus dem DHB-Pokal noch eine Rechnung offen hat.
Julian Bauer (Trainer TSV Bayer Dormagen):
„Das ist für uns ein ganz besonderer Sieg. Heute hat vieles zusammengepasst: eine überragende Torhüterleistung, eine gute Abwehr und in den entscheidenden Phasen auch das nötige Matchglück. Gerade als Leipzig mehrfach dabei war, das Spiel auf seine Seite zu ziehen, sind wir ruhig geblieben und haben immer wieder Lösungen gefunden. Vor dieser Kulisse hier zu spielen, hat wahnsinnig viel Spaß gemacht.“
Frank Carstens (Trainer SC DHfK Leipzig):
„Dormagen war heute einfach bereiter als wir. Mit unserer Deckungsleistung kann ich insgesamt zufrieden sein, wir haben uns genügend Bälle erarbeitet, daraus aber zu wenig gemacht. Vor allem im Angriff haben wir über 60 Minuten keinen guten Ballfluss gefunden und uns zu viele technische Fehler und Fehlwürfe geleistet. Trotzdem hatten wir bis zum Schluss unsere Möglichkeiten, konnten die entscheidenden Chancen aber nicht nutzen.“
SC DHfK Leipzig vs. TSV Bayer Dormagen 26:27 (13:14)
Tore SC DHfK Leipzig: Peter 8, Binder 7, Klima 3, Schroven 2, Semper 2, Bombač 2, Rogan 1, Gauer 1
TSV Bayer Dormagen: Krist 6, Leis 4, Köster 3, Böckenholt 3, Hein 3, Boehnert 2, Strosack 2, Schmidt 2, Leun 1, Scholl 1
Paraden: Leipzig 16, Dormagen 14
Siebenmeter: Leipzig 3/3, Dormagen 2/4
Zeitstrafen: Leipzig 2 Min., Dormagen 10 Min.
Technische Fehler: Leipzig 11, Dormagen 13
Offizielle Zuschauerzahl: 3.561 Handballfans in der QUARTERBACK Immobilien ARENA