Der SC DHfK Leipzig treibt seine Kaderplanung für die kommende Saison 2026/27 weiter voran – und sendet dabei ein starkes Signal der Geschlossenheit und Vereinstreue: Torhüter Tomáš Mrkva, Kreisläufer Moritz Preuss und Rechtsaußen Staffan Peter haben ihre Zusage gegeben, auch im Falle eines Abstiegs in die 2. Liga den Weg mit dem SC DHfK Leipzig gemeinsam weiterzugehen. Ihre Verträge besaßen bislang ausschließlich Gültigkeit für die 1. Handball-Bundesliga.
Zuvor hatten mit Kapitän Lukas Binder, Tom Koschek, Anadin Suljaković, Tim Hertzfeld, Caspar Gauer und Anton Voß bereits sechs weitere Spieler ligaunabhängige Verträge abgeschlossen. Damit schafft der SC DHfK Leipzig unabhängig von der sportlichen Ausgangslage auf vier Positionen Planungssicherheit für die kommende Spielzeit.
Vernunfts- und Zukunftsentscheidung auf Rechtsaußen
Im Zuge der zweigleisigen Kaderplanung steht nun auch fest, dass sich die Wege von Lucas Krzikalla und dem SC DHfK Leipzig zum Saisonende vorerst trennen werden. Der auslaufende Vertrag des 32-Jährigen wird nicht verlängert.
„Die Entscheidung auf der Rechtsaußenposition ist uns extrem schwergefallen. Lucas hat sich über viele Jahre hinweg mit großem Einsatz für unseren Verein verdient gemacht, viele Talente für eine Handballkarriere inspiriert und ist ein echtes Aushängeschild des SC DHfK Leipzig. Auch in dieser Saison zeigt er konstant starke Leistungen. Gleichzeitig tragen wir Verantwortung für die zukünftige Entwicklung unseres Kaders. Auf Rechtsaußen verfügen wir mit Staffi und Anton über zwei junge Spieler mit großem Potenzial und langfristiger Perspektive, die bis 2028 an uns gebunden sind und wie Kritschi aus unserer eigenen Akademie stammen. In der aktuellen Gesamtsituation – geprägt von sportlicher Ungewissheit und wirtschaftlich herausfordernden Rahmenbedingungen – war es daher notwendig, diese Entscheidung so zu treffen“, erklärt Geschäftsführer Karsten Günther.
Lucas Krzikalla spielt schon seit 2010 für den SC DHfK Handball und wird bis zum letzten Spieltag alles für den Club geben. „Der SC DHfK ist für mich nicht einfach nur ein Verein, sondern war über meine gesamte Profikarriere hinweg meine sportliche Heimat. Die vielen Erfahrungen, Begegnungen und Erlebnisse aus den vergangenen 16 Jahren hier in Leipzig haben mich geprägt und werden mich ein Leben lang begleiten. Ich bin unglaublich dankbar für diese besondere Zeit. Deshalb sehe ich es als eine Selbstverständlichkeit, alles dafür zu geben, dass der SC DHfK Leipzig auch in der kommenden Saison in der stärksten Liga der Welt spielt“, sagt Lucas Krzikalla.
Geschäftsführer Karsten Günther ergänzt: „Für unseren Verein und für Lucas ist es wichtig, nun Klarheit zu haben und den Fokus voll auf die anstehenden Aufgaben zu richten. Außerdem haben wir Lucas signalisiert, dass er auch nach seiner aktiven Karriere jederzeit einen Platz in unserem Verein haben wird, sofern er das möchte, denn er ist nicht nur ein klasse Sportler, sondern ein ganz besonderer Mensch mit dem es große Freude macht zusammenzuarbeiten!“
Neben Domenico Ebner (Wechsel zum TBV Lemgo Lippe) und Ahmed Khairi, dessen Vertrag ebenfalls ausläuft, stehen damit drei Abgänge im Sommer fest.
Am 14. März 2026 wurde von den Drittliga-Handballern des SC DHfK II in der Staffel Nord-Ost das 23. Punktspiel der Saison 2025/26 gegen HC Eintracht Hildesheim absolviert. Während die Leipziger von Trainer Matthias Albrecht bisher als Tabellenletzter der Sechzehnerstaffel nur zwei Siege holten (4:40 Punkte), belegen die Gäste aus Niedersachsen den fünften Tabellenplatz (33:13 Zähler).
Angesichts dieser Platzierungen bestanden keine Zweifel, dass für die Grün-Weißen eine schwere Prüfung zu erwarten war. Obwohl die Gastgeber im ersten Durchgang den Favoriten Paroli geboten haben, konnten sie in der zweiten Halbzeit nicht mehr mithalten – und mussten eine klare 29:38 (14:15) – Heimniederlage einstecken.
Vor 70 Fans in der Halle der Sportoberschule setzten die Kontrahenten über 4:4 und 7:7 (12. Minute) gleichwertige Akzente. Danach gingen die Gäste mit 7:11 (18.) in Front. Davon blieben die Hausherren unbeeindruckt, denn sie stellten binnen zehn Minuten den Ausgleich (13:13) wieder her – und gingen nur mit einem Tor Rückstand in die Pause.
Nach Wiederanpfiff kippten die Hildesheimer das Geschehen blitzschnell zu ihren Gunsten. Sie legten vierfach auf 14:19 (34.) nach – und stabilisierten den Vorsprung mit 17:23 (38.).Doch die DHfK-Jungs kämpften aufopferungsvoll, denn sie halbierten den Rückstand auf 21:24 (41.). Damit war offenbar ihr Leistungsvermögen erschöpft, denn technische Fehler und Probleme bei der Chancenverwertung wurden vom Gegner sofort mit Treffern zum 21:28 (45.) bestraft. Sechs Minuten vor Abpfiff bauten die cleveren Eintracht- Männer ihre Führung zweistellig auf 24:34 aus. Damit hatten sie vorzeitig mit einem starken Auftritt in der zweiten Halbzeit die deutliche Heimniederlage der Leipziger besiegelt. Bester DHfK-Schütze war Nick Volmert mit fünf Treffern.
Horst Hampe
SC DHfK II: Guretzky, Huber ; Voß 3,Volmert 5, Zimmermann 4/2, Kremen 2, Klecar 4, Brix 3, Hollenberg, Greilich 2/1, Pietrusky 2, Sandeck 3, Schäfer 1, Börner, Häfner, Schneider.
Siebenmeter: 3/5 : 3/5 - Strafminuten: 6 : 16
Auf die Handballer des SC DHfK Leipzig wartet am Sonntag (Anwurf 16:30 Uhr) ein weiteres wichtiges Heimspiel im Kampf um den Klassenerhalt. Zu Gast ist der TVB Stuttgart.
Das Heimspiel wird präsentiert von der Allianz und steht unter dem Motto KIDS DAY. Im Vorfeld der Partie durften bei der offiziellen Pressekonferenz bereits einige Kids spannende und kreative Fragen an Cheftrainer Frank Carstens und Rückraumspieler Tomáš Piroch stellen: Zur Pressekonferenz
Mehr als 4.200 Fans haben sich bereits ein Ticket für das Heimspiel gesichert. „Diese Fanunterstützung ist beispielhaft. Wenn es gut läuft, kann jeder – aber wenn es wirklich schwierig wird, dann zählt’s. Und das zeigen unsere Fans in jedem Heimspiel!“, lobt Trainer Frank Carstens die Unterstützung durch die Leipziger Zuschauer. „Die Unterstützung in dieser Situation ist unglaublich und die allergrößte Motivation für uns“, bestätigt Tomáš Piroch.
Auch die Europapokalhelden von 1966 werden am Sonntag vor Ort die Daumen drücken. Ebenso begrüßen wir die ehemaligen MoGoNo-Handballer, die vor genau 50 Jahren die DDR-Schülermeisterschaft nach Leipzig holten.
Der Gegner aus Stuttgart hat es allerdings in sich: Die Stuttgarter werden momentan als Mannschaft der Stunde in der zweiten Tabellenhälfte bezeichnet. Der TVB ist seit drei Spielen ungeschlagen und verlor von seinen fünf Begegnungen im Jahr 2026 lediglich einmal – beim Deutschen Meister Füchse Berlin. Insbesondere der 32:27-Heimsieg am vergangenen Spieltag gegen den THW Kiel sorgte in ganz Handballdeutschland für staunende Gesichter. Die DHfK-Handballer werden sich also warm anziehen müssen. Auch im Hinspiel behielt der TVB Stuttgart mit 33:32 in einem wahren Krimi die Oberhand. Routinier Kai Häfner schenkte dem SC DHfK damals zehn Tore ein. Doch das ist Schnee von gestern. Im Abstiegskampf werden die Leipziger jeden Prozentpunkt aus sich herausholen, um Stuttgart diesen Sonntag vor den eigenen Fans in der QUARTERBACK Immobilien ARENA zu bezwingen.
„Der TVB Stuttgart ist eine Mannschaft, die sehr über das Eins-gegen-eins-Spiel kommt, sehr stark im Passspiel ist und eine etwas ungewöhnliche Angriffsorganisation hat, weil sie mit vier Rückraumspielern agieren. Jede Mannschaft, die gegen den TVB Stuttgart spielt, muss sich speziell darauf vorbereiten. Darüber hinaus ist Stuttgart aktuell in sehr guter Form. Wir haben letzte Woche in Flensburg in der ersten Halbzeit sehr gut angegriffen und unsere Schützen in eine gute Position gebracht. Daran wollen wir auch am Sonntag anknüpfen“, so Cheftrainer Frank Carstens.
Die Partie wird am Samstagabend wie immer live bei DYN und im DHfK-Fanradio übertragen:
- LIVE bei DYN: https://shorturl.at/bZcoB
- LIVE im Fanradio: www.scdhfk-handball.de/bundesliga/livecenter/
Allianz präsentiert den KIDS DAY gegen Stuttgart
Am großen KIDS DAY kommen alle Kinder dank der Allianz voll auf ihre Kosten. Mit BalLEo, Allianz-Adler Ali, Zoo-Löwe Tammi und Elldus-Drache Fips werden gleich vier Maskottchen die ARENA unsicher machen und gemeinsam für jede Menge Spaß und strahlende Kinderaugen sorgen. Freut euch auf High-Fives, Fotos und tierisch gute Umarmungen. An der Allianz-Fotobox in der Fanzone könnt ihr außerdem unvergessliche Erinnerungsfotos schießen.
Doch damit nicht genug: Der KIDS DAY bietet jede Menge Handball-Action und spannende Mitmachaktionen. Im Kids Club warten tolle Spiel- und Kreativangebote von Eventwerk, während beim Laser-Biathlon des Elldus Resorts Geschicklichkeit und Treffsicherheit gefragt sind. Für beste Unterhaltung sorgen außerdem die Showeinlagen von Showcolate und des Junior-Cheerdance-Teams Showcolaties.
Beim Heimspiel gegen Stuttgart wartet diesmal außerdem ein ganz besonderes Halbzeitgewinnspiel: Zum KIDS DAY treten zwei Teams bestehend aus jeweils einem Kind und einem Elternteil gegeneinander an. Mitmachen lohnt sich – die Teams können nicht nur ihr Können auf dem Spielfeld zeigen, sondern auch coole Preise der Allianz gewinnen!
>>> Hier Anmelden: https://www.scdhfk-handball.de/heimspiel/#halbzeitgewinnspiel/
Und in der SC DHfK Fan-App können wie immer digitale Spielerkarten an den Scanpoints in der Halle gesammelt, am Tippspiel teilgenommen und der Spieler des Spiels gewählt werden. Außerdem ganz neu: Am Spieltag gibt es in der Fan-App ein Fanquiz. Hier können die Fans ihr handballerisches Wissen über den Gegner testen und Punkte sammeln.
>>> Zur Fan-App: https://shorturl.at/J82HH
Kommt vorbei und erlebt einen tierisch guten KIDS DAY in der ARENA – alle Kinder zahlen nur fünf Euro!
Heimspiel der U23
Am Samstagabend (18:30 Uhr) bestreitet die U23 ihr nächstes Heimspiel in der Kleine ARENA und trifft auf den HC Eintracht Hildesheim. Die Hildesheimer stehen aktuell auf Tabellenplatz fünf. Bei dem letzten Heimspiel konnte der SC DHfK keine optimale Leistung zeigen und musste eine Niederlage einstecken. Bei der Partie gegen die Hildesheimer müssen nun Punkte her!
Das Spiel wird wie immer live auf sporteurope.tv übertragen. Der Livestream wird präsentiert von Nachwuchsförderer Leipziger Wohnungs- und Baugesellschaft.
Auswärtsspiel der U19
Für die U19 geht es am Wochenende nach Hamburg. Dort treffen die Leipziger am Sonntag auf den Handball Sport Verein Hamburg, der aktuell auf Tabellenplatz acht steht. Im vergangenen Spiel gegen den TWH Kiel mussten sich die DHfK-Jungs geschlagen geben. Vor allem in der zweiten Halbzeit zeigte das Team jedoch großen Kampfgeist – genau diese Einstellung wollen sie nun mit in die Partie gegen die Hamburger nehmen.
Auch das Spiel der U19 kann live über sporteurope.tv verfolgt werden.
Heimspiel der U17
Am Sonntag steht die U17 in der Kleinen ARENA auf der Platte und trifft auf die Füchse Berlin Reinickendorf. Die Grün-Weißen wollen in den verbleibenden Spielen der Saison noch einmal mit starken Leistungen überzeugen.
Die Partie wird auch auf sporteurope.tv übertragen. Alle Spiele unserer Nachwuchs- und Breitensportmannschaften könnt ihr außerdem im Liveticker in der SC DHfK Fan-App unter dem Reiter "Vereinsergebnisse" verfolgen.
Weitere Spiele im Nachwuchs- und Breitensport
E2: SG MoGoNo Leipzig gegen SC DHfK Leipzig (Samstag, 10 Uhr)
Gemischte E-Jugend: VfB Eilenburg gegen SC DHfK Leipzig (Samstag, 12 Uhr)
U12: HSG Rückmarsdorf gegen SC DHfK Leipzig (Samstag, 10 Uhr)
U13: SG MoGoNo Leipzig gegen SC DHfK Leipzig (Samstag, 13:30 Uhr)
U14: SC DHfK Leipzig gegen HSV Dresden (Samstag, 14 Uhr)
Europapokalsieger Klaus Langhoff drücken am Sonntag in der Halle dem SC DHfK die Daumen - wie auch die MoGoNo-Schülermeister von 1976
Klaus Langhoff war erschrocken. Und zwar richtig. Was war das denn? Das konnte doch nicht sein! Haben wir tatsächlich damals so gespielt, so bedächtig und so langsam?, fragte er sich immer wieder, als er sich vor ein paar Tagen die 60 Minuten noch einmal angeschaut hatte. Es ging um die historische Partie vom 22. April 1966, um den Europapokal-Sieg des SC DHfK Leipzig, um den Triumph im Cup der Landesmeister (der heutigen Champions League), als im Finale von Paris Honved Budapest 16:14 bezwungen worden war. Doch die Bilder täuschten nicht, an jenem Abend hatten die Langhoff & Co. über weite Strecken eher zurückhaltend agiert.
„Dabei war das gar nicht unsere Art“, sagt er. Das Konterspiel und schnelle Ballpassagen seien durchaus stets eine Stärke seiner Mannschaft gewesen, versichert Langhoff und will damit aber keinen Vergleich zum aktuellen Handball anstellen. Heutzutage sei das natürlich eine ganz andere Geschwindigkeit, mit der auf dem Feld zu Werke gegangen werde. „Aber so langsam wie bei unserem größten Sieg waren wir eigentlich nie. Das war wie Parteiball vor der Deckung.“
Am Ende war Langhoff mit den Bildern allerdings doch noch einigermaßen versöhnt, gesteht er mit einem Lächeln. Zwei Schlagwürfe von ihm waren in der Schlussphase im Tor der Ungarn eingeschlagen. „Insgesamt war es aber nicht unsere beste Leistung.“ Dass es zum Sieg gereicht hatte, sei vor allem auch ein Verdienst des im Vorjahr am 23. August verstorbenen Torhüter Klaus Franke gewesen. „Mit seinen Paraden hat er uns gerettet.“

Am Sonntag werden Langhoff und andere 66er Europapokal-Helden in der QUARTERBACK Immobilien ARENA auf der Tribüne sitzen und ihren Enkeln in der wichtigen Partie gegen Stuttgart die Daumen drücken. Einmal im Jahr findet das von Ferry Sarközi organisierte Treffen statt, und meistens hat es Glück gebracht, auch bei schwierigen Spielverläufen. Langhoff erinnert sich noch gut an die Premiere in der Bundesliga am 22. April 2016, als der SC DHfK in seiner ersten Saison im deutschen Oberhaus die Füchse Berlin 25:23 bezwungen hatte. „Mit einer imponierenden Steigerung nach der Halbzeit, als ein Vier-Tore-Rückstand aufgeholt wurde.“ Philipp Weber mit acht und Franz Semper mit sechs Toren waren damals die erfolgreichsten Leipziger, die am Ende der Spielzeit mit 30 Punkten auf Rang elf landeten und als Aufsteiger die Konkurrenz beeindruckt hatten.
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Die Gegenwart sieht bekanntlich anders aus, der SC DHfK muss um den Klassenerhalt bangen. Natürlich hofft Langhoff auf einen erfolgreichen Abschluss der Spielzeit. Nach dem erfolgreichen Start mit dem Sieg beim HSV und dem Unentschieden in Wetzlar sah er die Mannschaft auf einem guten Weg, die folgende Heimniederlage gegen den Bergischen HC hat den 86-Jährigen aber wieder nachdenklich gestimmt. Wie auch die zweite Halbzeit in Flensburg nach dem sehr guten ersten Durchgang. Wenngleich die Roten Karten gegen Moritz Preuss und William Bogojevic dem ohnehin personell gebeutelten Team natürlich zusetzten.
Langhoff hofft am Sonntag auf einen geschlossenen mannschaftlichen Auftritt. Und fordert: „Bloß nicht aufgeben!“ Diese Einstellung würden die Zuschauer honorieren, und mit ihrer Unterstützung im Rücken sollte einiges möglich sein. Seine Forderung richtet sich an alle Spieler, nicht nur an die, die auf dem Feld stehen. Es sei immer wichtig, auch auf der Auswechselbank die entsprechenden Signale zu senden und so Geschlossenheit zu demonstrieren. Eine Eigenschaft, die die Europapokal-Sieger von 1966 auch dann auszeichnete, wenn sie gerade nicht unbedingt - siehe das Finale von Paris - ihre besten Leistungen abriefen.
Zehn Jahre nach dem EC-Triumph des SC DHfK sorgte eine weitere Leipziger Mannschaft für einen bemerkenswerten Erfolg. Der bestimmte allerdings nicht die ganz großen Schlagzeilen, handelte es sich doch um eine Nachwuchsmannschaft. Die Jungen B, so die damalige offizielle Bezeichnung für die 12/13-Jährigen, der SG MoGoNo waren aus der Endrunde der fünf besten Schüler-Teams der DDR in Wahren an der Müritz als Sieger hervorgegangen. Mit MoGoNo ist der SC DHfK eng verbunden, schließlich war 2007 der Wechsel der nahezu kompletten Gohliser Handball-Abteilung zu den Grün-Weißen der Grundstein für den Neubeginn im Leipziger Männerhandball. Kein Wunder also, dass auch die einstigen Schüler-Meister zum Spiel gegen Stuttgart eingeladen wurden. Holger Zuckschwerdt ist einer von ihnen und freut sich, den einen oder anderen Weggefährten von einst zu treffen. So unter anderem Peter Holzke oder Steffen Eckert. Da wird es viel zu erzählen geben, unter anderem über die Punktspiele in den extrem kleinen Hallen in der Wittenberger Straße oder in der Teichstraße.
Zuckschwerdt ist dem Handball immer verbunden geblieben, hat nicht nur für MoGoNo, sondern auch für die HSG TH Leipzig gespielt. „Dort war Dieter Wöhler mein Trainer“, erinnert er sich gut. Beide werden sich am Sonntag wieder begegnen, Wöhler gehört bekanntlich auch zu den Europapokal-Siegern. Zum SC DHfK hat Zuckschwerdt eine besondere Beziehung und ist dort seit vielen Jahren Stammgast. Sein Enkel läuft für die dortige E-Jugend auf und wird von Daniel Andrä betreut. Der 62-Jährige hofft, dass dem SC DHfK der Klassenerhalt gelingt. „Auch wenn der Auftritt gegen den BHC eine ziemliche Enttäuschung war. Aber jetzt bin ich natürlich gespannt, wie sie sich gegen Stuttgart präsentieren.“
Autor: Winfried Wächter

Namen zum MoGoNo-Mannschaftsfoto
Obere Reihe stehend von links: Dr. Wolfgang Röke (Co-Trainer), Klaus Fichtner (Vater der Fichtner-Söhne), Steffen Eckert, Peter Holzke (Torhüter), Frau Zahn (Mutter von Steffen Zahn), Holger Zuckschwerdt, Frau Schulze (Mutter von Tilo Schulze), Karsten Plettner, Frau Fichtner (Mutter der Fichtner-Söhne), Rene Freitag, Herr Schulze (Vater von Tilo Schulze), Tilo Schulze, Herr Plettner (Vater von Karsten Plettner), Gerhard Weimer (Legende, TZ-Trainer MoGoNo),
Untere Reihe knieend von links: Ralf Fichtner (nach Jürgen der zweitälteste, dann kamen Bernd, Mario und Torsten), Uwe Loschke, Steffen Keller (2. Torhüter), Steffen Zahn, Steffen Aust, Jens-Uwe Röke
Ein halbes Jahrhundert Unternehmensgeschichte: Herzlichen Glückwunsch an unseren Partner B.A.S. Verkehrstechnik AG zum 50-jährigen Firmenjubiläum!
B.A.S. ist seit 36 Jahren am Standort Leipzig aktiv. Seit 2013 steht das Unternehmen auch an der Seite des SC DHfK Leipzig und engagiert sich für den Handballnachwuchs sowie für gesellschaftliche Projekte in der Stadt. „Leipzig ist ein wichtiger Bestandteil der Firmenhistorie. Am Standort Leipzig sind die meisten Mitarbeitenden beschäftigt, der Erfolg des Unternehmens hat auch starke Wurzeln in Leipzig. Deswegen liegt es uns als mittelständiges Familienunternehmen am Herzen, der Region was zurückzugeben“, so B.A.S-Vorstand Ralph Goerres.
Zum Firmenjubiläum baut B.A.S. dieses Engagement nun weiter aus. Im Rahmen der Jubiläumsaktion stärkt das Unternehmen unsere Charity-Initiative: Für jedes Heimspiel der Rückrunde stellt B.A.S. 50 Tickets für sozial engagierte Einrichtungen sowie für Menschen zur Verfügung, denen ein Besuch in der QUARTERBACK Immobilien ARENA sonst oft nicht möglich wäre.
Passend dazu suchen der SC DHfK Handball und die B.A.S. Verkehrstechnik AG ab kommender Woche „Sachsens lautestes Team“. Bei der Team-Challenge können Nachwuchsmannschaften zeigen, wer für die beste Stimmung auf den Rängen sorgt. Im Rahmen dieser Aktion werden 500 Freikarten vergeben! Für die teilnehmenden Teams gibt es zusätzlich attraktive Gewinne. Der Hauptpreis ist ein exklusiver Trainingsbesuch von Nationalspieler Franz Semper. Die Auslosung der Gewinner findet zum DHfK-Heimspiel am 9. April 2026 gegen FRISCH AUF! Göppingen statt.
Vielen Dank für dieses Engagement und die langjährige Partnerschaft.
Gemeinsam Handball erleben. Gemeinsam erstklassig.
Ein ganz besonderes Training stand letzten Freitag für die Jungs der D1 auf dem Plan. Die Sportler von Trainer Tim Lades und Benedikt Lange trafen sich nicht in der Halle, sondern im Westbad am Lindenauer Markt. Eine Stunde lang wurde im Wasser unter Anleitung von Johannes Doberschütz durchgepowert. Ob bei individuellen Übungen oder kreativen Spielen – der Spaß und die Freude waren den Jungs deutlich anzusehen.
Johannes war früher erfolgreicher Leistungssportler im Rudern. Zu seinen größten Erfolgen zählen der U23-Weltmeistertitel im Achter (2000) sowie die Silbermedaille bei den Ruder-Weltmeisterschaften 2002 im Deutschland-Achter. Darüber hinaus wurde er mehrfach Deutscher Meister, unter anderem im Achter sowie im Vierer mit Steuermann. Handballerisch unterstützt er als Übungsleiter den SC Markranstädt und vermittelt dort Bewegung und Freude an die Jüngsten.
Wir bedanken uns herzlich bei Johannes und der GESPRO GmbH für das abwechslungsreiche Training!
Schwimmkurse in Leipzig | Babyschwimmen bis Seepferdchen | Leipzig lernt schwimmen
Die GESPRO GmbH ist ein Gesundheits- und Fitnessanbieter mit Standorten im Raum Leipzig. Das Unternehmen bietet ein breites Spektrum an Gesundheits-, Rehabilitations- und Präventionsangeboten an, darunter Rehasport, Aqua-Fitness, Gymnastik, Fitnessstudio-Training sowie Schwimmkurse für Kinder und Familien. Ziel ist es, Menschen dabei zu unterstützen, ihre körperliche Fitness zu verbessern, gesundheitliche Beschwerden zu lindern und einen aktiven, gesunden Lebensstil zu fördern. Die Angebote werden von qualifizierten Fachkräften betreut und richten sich sowohl an Rehabilitations-Teilnehmende als auch an gesundheitsbewusste Freizeitsportler.
Zum Internationalen Frauentag erfreuten unsere Sportler ihre Muttis mit einem Sieg gegen die Spielgemeinschaft aus Aue/Chemnitz. Beide Mannschaften stellten in diesem Wettkampf fast jahrgangsgleiche Teams auf, die Gäste hatten nur zwei Sportler des älteren Jahrgangs am Start. Das Spiel begann mit einem hohen Tempo und wir erzielten pro Spielminute immer ein Tor. Die Gäste antworteten mit der schnellen Mitte und brachten uns damit mehrmals in Schwierigkeiten beim Stellen des Abwehrverbundes. Gegen Ende der 1. Halbzeit erreichten wir einen 5 Tore Vorsprung, den wir uns mit wenigen Angriffsfehlern und erfolgreichen Abschlüssen besonders über die Außenbahnen erarbeiteten.
Gute Torhüterleistungen von Erik und Theo unterstützten die Mannschaft bei der Abwehrarbeit und so vergrößerte sich der Abstand im Spielverlauf immer mehr. Leider verhinderten Fehlwürfe unsererseits ein noch besseres Endergebnis. Alle eingesetzten Sportler brachten sich erfolgreich zum positiven Teamergebnis ein und erhielten längere Einsatzzeiten, gelegentlich aber auf ungewohnten Spielpositionen. In der Schlussphase spielten wir mit einer ungewöhnlichen Aufstellung, wir hatten 4 Linkshänder gleichzeitig auf dem Spielfeld.
Nächste Woche erwarten wir zum letzten Heimspiel der Saison 25/26 die starke Mannschaft vom HSV Dresden, die derzeit auf dem 4. Tabellenrang liegt. Am kommenden Samstag möchten wir unsere Heimstärke, bisher ungeschlagen, nochmals untermauern.
SC DHfK U14 – NSG EHV/NH/Buteo 35:23 (18:12)
Unser Team: Wilke 4 P.=25%; Dresler 4 P.=27%; Auerbach 3/2; Loest 9/4; Märten 6/2; Knoll 3/1; Richter 1/0; Thorn 4/2; Trautzsch 3/2; Warschun 2/4; Weber 2/4; Kolonko 1/3
Am 06./14. und 28. März 2026 stehen für die Drittliga-Handballer des SC DHfK II in der Staffel Nord-Ost drei Heimspiele in Folge auf dem Programm. Das grün-weiße Team von Trainer Matthias Albrecht war zunächst am Freitag (6. März) Gastgeber gegen den SC Magdeburg II im Duell der Bundesliga-Reserven.
Welche Mannschaft in der Favoritenrolle antreten musste, war angesichts der Platzierungen klar erkennbar, denn die Elbestädter belegen Tabellenplatz sieben (25:17 Punkte) – und die Leipziger sind mit 4:38 Zählern Letzter der Sechzehnerstaffel. Diese Prognose wurde eindeutig bestätigt, denn die Magdeburger haben einen souveränen 27:37 (15:19) – Auswärtssieg geholt.
Vor 130 Fans in der kleinen Arena-Halle zeigten die Kontrahenten eine gleichwertige Auftaktphase (2:2/6.Minute). Doch danach übernahmen die Gäste über 2:5, 7:11. sowie 9:15 (24.) die Führung. Obwohl die Hausherren den Rückstand auf 13:16 verkürzten, gingen sie mit einem Vier-Tore-Rückstand in die Pause. Im zweiten Durchgang blieb die Differenz zunächst bis zur 39.Minute (19:23) unverändert. Anschießend verdoppelte der SCM seine Führung binnen vier Minuten auf 19:27. Dennoch gelang es den Gastgebern den Abstand auf 24:28 (48.) zu halbieren. Doch die Gäste blieben von der Aufholjagd der Leipziger unbeeindruckt, denn sie bauten mit einem 6:0 -Lauf ihre Führung zweistellig auf 24:34 (57.) aus.
Damit hatte das Magdeburger Drittliga-Team von Trainer Christoph Theuerkauf vorzeitig mit einer starken Vorstellung einen ungefährdeten Auswärtssieg eingefahren. Bester DHfK-Schütze war Franz Häcker mit neun Treffern.
Horst Hampe
„Wir haben in den letzten Wochen gezeigt, was möglich ist. Leider konnten wir das heute in keiner Phase auf die Platte bringen. Für uns wird es, ungeachtet von Ergebnissen und Tabellenplätzen weiterhin darum gehen, dass wir uns weiterentwickeln – aber dafür muss auch die Bereitschaft stimmen“, so Trainer Matthias Albrecht.
SC DHfK II: Guretzky, Huber ; Voß 3,Volmert 2, Zimmermann 2, Kremen 3, Häcker 9/4, Brix 2, Hollenberg, Klecar 2, Schmuck 2, Illge 2, Kramm, Börner, Grunow, Sandeck.
Siebenmeter: 4/5 : 4/7 - Strafminuten: 8 : 14
Aufrappeln, neu fokussieren und wieder angreifen! So lautet das Mindset der grün-weißen Handballer nach dem heftigen Rückschlag am vergangenen Sonntag. Die Heimniederlage gegen den Bergischen HC schmerzte enorm, doch die Bundesliga-Profis des SC DHfK Leipzig haben diese kalte Dusche intensiv aufgearbeitet und gehen mit geschärften Sinnen in die kommenden Aufgaben.
Zunächst steht am Wochenende eine Partie auf dem Programm, in der die DHfK-Männer überhaupt nichts zu verlieren haben. Beim Auswärtsspiel am Samstag, den 7. März 2026, um 19 Uhr gegen die SG Flensburg-Handewitt gelten die Leipziger als haushoher Außenseiter. Das belegt auch ein Blick in die Geschichtsbücher: Die GP JOULE Arena in Flensburg ist die einzige Halle in der gesamten Handball-Bundesliga, in der der SC DHfK Leipzig noch nie punkten konnte.
Doch Resultate wie beispielsweise das 32:27 zwischen Stuttgart und Kiel – zuvor hatte der TVB Stuttgart ebenfalls noch nie gegen Kiel gewonnen – zeigen, dass in dieser Liga nichts unmöglich ist. Und schließlich hätten die Handballer des SC DHfK Leipzig entgegen aller Erwartungen auch am 21. Dezember beim Tabellenführer SC Magdeburg um ein Haar gepunktet. Der SC DHfK kann jedenfalls ohne jeden Druck in dieses „Bonusspiel“ gehen.
„Flensburg ist ein sehr angriffsstarkes Team mit vielen gefährlichen Rückraumschützen. Am Torraum haben sie mit Jacobsen, Golla und Novak ebenfalls eine hervorragende Besetzung. Die Mannschaft macht gerade zu Hause extrem Druck mit ihrem Tempospiel. Für uns ist daher wichtig, dass wir im Angriff immer zu einem guten Abschluss kommen, um bessere Chancen zu haben, gemeinsam hinter den Ball in die Positionsabwehr zu kommen. Von dort aus wollen wir selbst Tempo machen, um möglichst zu leichten Toren zu kommen. Wir wollen in jedem Fall uns selbst und allen anderen zeigen, dass wir besser spielen können als zuletzt“, sagt Cheftrainer Frank Carstens vor dem Auswärtsspiel.
Die Partie wird am Samstagabend wie immer live bei DYN und im DHfK-Fanradio übertragen:
LIVE bei DYN: https://shorturl.at/bZcoB
LIVE im Fanradio: www.scdhfk-handball.de/bundesliga/livecenter/
Der nächste Heimspielgegner heißt TVB Stuttgart: KIDS DAY am 15.03.
Leichtigkeit, Fröhlichkeit, Unbeschwertheit – mit diesen Eigenschaften dürfen die meisten Kinder durchs Leben gehen. Doch am großen KIDS DAY in der QUARTERBACK Immobilien ARENA könnten genau diese Attribute auch auf der Platte helfen, um jede Aktion positiv anzugehen und die sportlich anspruchsvolle Aufgabe in Punkte umzumünzen.
Für das große Ziel Klassenerhalt müssen die Handballer des SC DHfK Leipzig insbesondere zu Hause fleißig Punkte sammeln. Nach der BHC-Niederlage schwören die DHfK-Handballer auf Wiedergutmachung und werden alles in die Waagschale werfen, um ein besseres Spiel abzuliefern und die Fans wieder mitzureißen.
Und der SC DHfK Leipzig kann sich wieder auf eine fantastische Kulisse freuen: Für das Heimspiel sind bereits jetzt 3.600 Tickets verkauft. Alle Kids zahlen nur 5 Euro Eintritt!
Tickets: https://tickets.arena-ticket.com/shop/114
Jetzt als Kids Reporter bewerben
Für den großen KIDS DAY suchen der SC DHfK Leipzig und Spieltagspräsentator Allianz außerdem Kids Reporter. Die kleinen Nachwuchs-Journalisten dürfen das Pressegespräch vor dem Spiel (11. März | 16 Uhr) begleiten, Interviews am Spieltag führen und als Social-Media-Reporter für abwechslungsreichen Content auf dem Instagram-Kanal des SC DHfK Handball sorgen.
Bewerben können sich alle Kids noch bis Sonntag (8. März 2026, 20 Uhr) mit einem kurzen Bewerbungsvideo per Mail an presse@scdhfk-handball.de oder per WhatsApp an 0341 35582038.