Am 4. Spieltag stand unsere weiteste Auswärtsfahrt zum ThSV Eisenach an. Die körperlich deutlich überlegenen Gegner waren von Anfang an da, während wir oft zu unaufmerksam waren. Fehler der Gegner konnten wir so auch nicht bestrafen und so lagen wir bereits nach 9 min mit 7:3 hinten. Zwei Zeitstrafen der Gegner nutzten wir, um auf 2 Tore heranzukommen. Danach konnten die Eisenacher ihren Vorsprung wieder vergrößern (18:10).
In die zweite Halbzeit starteten wir sehr gut mit einem 5:5-Lauf und konnten mit einer offensiveren Abwehr den Gegner zum Time-Out zwingen. Wir zeigten einige gute Aktionen hinten wie auch vorne. Zudem nahmen unsere Torhüter mehrere freie Bälle weg. Nach einer deutlich besseren zweiten Hälfte kam es zu einem Ergebnis von 34:23 für die Gastgeber.
Im Vergleich zur Vorwoche konnten wir unsere Fehleranfälligkeit wieder deutlich reduzieren. Manko bleibt jedoch unsere Chancenverwertung.
ThSV Eisenach U17 vs. SC DHfK Leipzig U15 – 34:23 (18:10)
Unser Team: Desler, Kraatz, Wilke; Auerbach, Harders, Knoll, Loest, Märten, Richter, Schirmer, Trautzsch, Warschun, Weber
Mit einem deutlichen Heimerfolg ist unsere Mannschaft weiterhin ungeschlagen in der Regionalliga MJC Sachsen 26/27. Eine konsequente Deckungsarbeit bereitete den Gästen große Probleme und wir gelangten dadurch immer wieder ins erfolgreiche Konterverhalten.
Mit einer sehr ausgeglichenen Teamleistung und nur wenigen Angriffsfehlern setzten wir uns kontinuierlich ab. Reserven bestehen weiterhin bei der Wurfeffektivität, hier müssen wir an der Wurfauswahl, Präzision und den Variationen arbeiten.
SC DHfK U 14 – HSG Neudorf/Döbeln 41:14 (19:9)
Unser Team: Bäder 7 P.=33%; Kolonko 10/7, Söllick 1/1; Kühne 1/2; Schirmer 5/3; Dägelmann 5/2; Walther 4/0; Brosig 9/2; Claus 1/1; Rentsch 2/6, Jünnemann 3/1
Ein Handballnachmittag voller Spiel, Spaß und Spannung wurde am Sonntag zum KIDS DAY angekündigt. Insbesondere das Attribut Spannung traf beim Heimspiel gegen den TSV Bayer Dormagen genau den Nerv, denn die Auseinandersetzung entwickelte sich zu einem echten Krimi. Den meisten der 3.561 Fans verging jedoch am Ende der Spaß, denn ihre grün-weißen Handballer standen nach Schlusspfiff mit leeren Händen da. Dormagen setzte sich mit 26:27 in Leipzig durch und fügte dem SC DHfK somit die erste Saisonniederlage zu.
Da Kapitän Dean Bombač unter der Woche nicht mit der Mannschaft trainieren konnte, stand der junge Spielmacher Caspar Gauer erstmals in der Anfangsformation. Die Partie begann mit einem Treffer von Lukas Binder. Danach parierte Tomáš Mrkva direkt den ersten Siebenmeter gegen den ehemaligen Leipziger Peter Strosack. Auf der Gegenseite machte es Staffan Peter vom Siebenmeterstrich besser und netzte zum 2:0 für Leipzig.
Die junge Mannschaft von Bayer Dormagen legte aber den Respekt vor den favorisierten Leipzigern rasch ab. Nach sechs Spielminuten gingen die Gäste erstmals in Führung (2:3). Auch nach einer Viertelstunde führte Dormagen weiterhin knapp. Dann lief Lukas Binder richtig heiß und markierte die nächsten drei DHfK-Treffer im Alleingang zum 8:7, 9:8 und 10:8. Leipzig gelang es aber nicht, sich noch weiter abzusetzen. Zum Glück hatten die Hausherren Lukas Binder, der auch zum 11:11 bzw. 12:11 traf und somit tatsächlich fünf Leipziger Treffer in Serie erzielt hatte. Dennoch musste der SC DHfK mit einem 13:14-Pausenrückstand in die Kabine gehen.
In der Startphase der zweiten Hälfte vergrößerte sich der Rückstand gar auf 16:20 (40. Min.). Der SC DHfK ging zu schludrig mit seinen Chancen um. Immer wieder scheiterten die Sachsen an Christian Ole Simonsen, der selbst vier Jahre lang für den Nachwuchs des SC DHfK Leipzig spielte und für die Grün-Weißen sieben Bundesligaspiele in der stärksten Liga der Welt bestritt.
Doch nun zeigten die DHfK-Männer ihre Qualität. Klíma, Peter, Bombač und nochmals Peter & Klíma ließen es fünfmal in Folge klingeln. Durch den 5:0-Lauf war das Zwischenergebnis wieder repariert und der SC DHfK lag endlich wieder in Führung. Nach zwei wichtigen Treffern von Finn Schroven und einem Tor von Dean Bombač führte Leipzig acht Minuten vor dem Ende mit 25:23 und hatte nun bei eigenem Ballbesitz mehrfach die Chance, auf drei Tore wegzuziehen und auf den nächsten Heimsieg zuzusteuern. Doch Ungenauigkeiten und technische Fehler vermasselten Leipzig die Tour. Ausgerechnet in der entscheidenden Phase blieb Leipzig fünf Minuten ohne Treffer. Dormagen kam zum 25:25-Ausgleich.
Matej Klíma fasste sich schließlich ein Herz und knallte den Ball anderthalb Minuten vor Schluss zur 26:25-Führung in den Kasten. Aber Dormagen hatte noch Moritz Köster. Der Rückraumriese traf von hinten zum 26:26 und zehn Sekunden vor Schluss zum 26:27. Zwischendurch hatte Lukas Binder noch eine Großchance zur Leipziger Führung vergeben, denn auch hier stand Christian Ole Simonsen im Weg. Zwar wurde Dean Bombač im letzten Leipziger Angriff noch einmal hart gefoult, doch Leipzig bekam nur einen direkten Freiwurf zugesprochen, den Matej Klíma zwar aufs Tor, aber leider nicht ins Tor bringen konnte.
Durch die erste Saisonniederlage verabschiedet sich der SC DHfK von der Tabellenführung und findet sich aufgrund des Torverhältnisses nur noch auf Rang fünf wieder. Am Freitag geht es weiter mit einem Auswärtsspiel bei TUSEM Essen, mit denen der SC DHfK aus dem DHB-Pokal noch eine Rechnung offen hat.
Julian Bauer (Trainer TSV Bayer Dormagen):
„Das ist für uns ein ganz besonderer Sieg. Heute hat vieles zusammengepasst: eine überragende Torhüterleistung, eine gute Abwehr und in den entscheidenden Phasen auch das nötige Matchglück. Gerade als Leipzig mehrfach dabei war, das Spiel auf seine Seite zu ziehen, sind wir ruhig geblieben und haben immer wieder Lösungen gefunden. Vor dieser Kulisse hier zu spielen, hat wahnsinnig viel Spaß gemacht.“
Frank Carstens (Trainer SC DHfK Leipzig):
„Dormagen war heute einfach bereiter als wir. Mit unserer Deckungsleistung kann ich insgesamt zufrieden sein, wir haben uns genügend Bälle erarbeitet, daraus aber zu wenig gemacht. Vor allem im Angriff haben wir über 60 Minuten keinen guten Ballfluss gefunden und uns zu viele technische Fehler und Fehlwürfe geleistet. Trotzdem hatten wir bis zum Schluss unsere Möglichkeiten, konnten die entscheidenden Chancen aber nicht nutzen.“
SC DHfK Leipzig vs. TSV Bayer Dormagen 26:27 (13:14)
Tore SC DHfK Leipzig: Peter 8, Binder 7, Klima 3, Schroven 2, Semper 2, Bombač 2, Rogan 1, Gauer 1
TSV Bayer Dormagen: Krist 6, Leis 4, Köster 3, Böckenholt 3, Hein 3, Boehnert 2, Strosack 2, Schmidt 2, Leun 1, Scholl 1
Paraden: Leipzig 16, Dormagen 14
Siebenmeter: Leipzig 3/3, Dormagen 2/4
Zeitstrafen: Leipzig 2 Min., Dormagen 10 Min.
Technische Fehler: Leipzig 11, Dormagen 13
Offizielle Zuschauerzahl: 3.561 Handballfans in der QUARTERBACK Immobilien ARENA
Die Handballer des SC DHfK Leipzig bestreiten am Sonntagnachmittag das nächste Heimspiel. Um 17:00 Uhr empfangen die Grün-Weißen den TSV Bayer Dormagen in der QUARTERBACK Immobilien ARENA und wollen ihre Tabellenführung verteidigen.
Mehr als 3.000 Fans haben sich bereits ein Ticket für die Begegnung gesichert. Alle Kinder bis einschließlich 16 Jahre zahlen am KIDS DAY nur 5 Euro. Das Heimspiel steht unter dem Motto KIDS DAY und wird präsentiert vom Elldus Resort Oberwiesenthal.
„Dormagen hat ein sehr starkes Tempospiel, ist in der Feldübergabe sicher und sehr entschlossen. Dazu kommt, dass wir gegen zwei verschiedene Deckungssysteme Lösungen brauchen. Für uns wird wichtig sein, einen guten Rückzug zu haben und vorne gute Abschlüsse zu nehmen. Ballverluste zwischen sechs und neun Metern sind verboten, weil es dann wirklich schnell geht. Gleichzeitig müssen wir in der Verteidigung nochmal eine Schippe drauflegen, denn jeder Spieler von Dormagen kann ins Eins-gegen-eins gehen und den Ball anschließend gut weiterspielen. Wir müssen deshalb zweikampfstark sein und gleichzeitig geistig frisch bleiben. Wenn wir an unsere herausragende Abwehrleistung der ersten 45 Minuten in Dresden anknüpfen können, dann bin ich guter Dinge“, so Cheftrainer Frank Carstens.
Finn Schroven trifft auf seinen Ex-Klub
Nach drei Niederlagen zum Saisonstart konnten die Rheinländer am vergangenen Spieltag gegen Essen ihren ersten Sieg einfahren. Eine besondere Partie wird es dabei für Finn Schroven: Der 23-Jährige wechselte im Sommer aus Dormagen nach Leipzig und war in der vergangenen Saison nicht nur mit 158 Treffern der beste Torschütze des TSV, sondern mit 138 Assists sogar bester Vorlagengeber der Liga. Für Schroven und seine neuen Leipziger Teamkollegen geht es am 27. September also um einiges. Der SC DHfK will Heimsieg Nummer drei – und dafür brauchen die Grün-Weißen wieder ihre Fans im Rücken!
„Das wird ein sehr besonderes Spiel für mich und ich habe große Vorfreude, weil ich mit vielen Jungs noch letzte Saison zusammengespielt habe. Es ist eine sehr junge und talentierte Mannschaft, die viel aufs Tempo gehen und gute Eins-gegen-ein-Qualität mitbringen“, sagt Rückraumspieler Finn Schroven.
Dyn und das SC DHfK Fanradio übertragen die Partie am Sonntagnachmittag live.
KIDS DAY: Nächstes Handball-Spektakel in Leipzig
Zwei Heimspiele, zwei echte Handball-Krimis, zweimal das bessere Ende für den SC DHfK Leipzig. Nach den packenden 24:23- und 33:32-Erfolgen gegen Minden und Bad Schwartau wollen die Grün-Weißen nächsten Heimsieg feiern – und beim KIDS DAY soll die QUARTERBACK Immobilien ARENA wieder ordentlich beben. Auf die jüngsten DHfK-Fans wartet ein Heimspieltag der besonderen Art, denn die ARENA wird am Sonntag zum großen Abenteuerspielplatz.
Besonderes Highlight für alle jungen Handballfans: Zum KIDS DAY kosten alle Kinder-Tickets unabhängig von der Kategorie nur 5 Euro. Ein Aktionscode ist nicht notwendig. Damit wird der Heimspieltag am Sonntagnachmittag zum perfekten Familienausflug – und vielleicht entdeckt dabei auch der eine oder andere Nachwuchsfan seine Leidenschaft für den Handball.
Am Samstag fuhr unsere Mannschaft zum bisher ungeschlagenen Radeberger SV. Mit einem vollständigen Kader nahmen wir von der ersten Minute den Kampf um den für uns wichtigen Auswärtssieg auf. In einer kompakten Abwehrformation, wiederum mit guter Torhüterleistung von Willy, erkämpften wir uns viele Bälle. Daraus resultierten etliche erfolgreiche Konterangriffe für unser Team. Probleme gab es mehrfach gegen den körperlich kompakten Kreisläufer und im 1-1 Verhalten auf den rechten Deckungsseite. Mit deutlich weniger Fehlwürfen und technischen Fehlern unsererseits stabilisierte sich das Angriffsspiel. Eine 11 Tore Halbzeitführung ergab einem sehr komfortablen Vorsprung. Aufgrund des positiven Spielverlaufs verteilten sich die Wettkampfzeiten ausgeglichen auf alle Sportler, leider vermehrten sich auf Grund des deutlichen Spielstandes kleinere Fehler im Angriff und in der Abwehr. Insgesamt können wir von einem guten Wettkampf sprechen und die positive Leistungsentwicklung gilt es in den kommenden Wettkämpfen fortzusetzen.
Radeberger SV – SC DHfK U14 21:36 (9:20)
Unser Team: Bäder 10 P=32%-2; Kolonko 10/6; Söllick 3/1; Kühne 1/2; Schirmer 3/0; Dägelmann 3/2; Walther 6/3; Brosig 3/1; Claus 4/1; Sperling 1/1; Rentsch 2/6
In der MHV-Regionalliga stand für die Handballer des SC DHfK II nach dem 27:26 - Heimsieg gegen SG Pirna/Heidenau in der Vorwoche am vierten Spieltag (20. September) der Auftritt beim HSV Bad Blankenburg auf dem Programm. Die Gastgeber sind nach drei Partien Tabellenvierter - und die Leipziger belegen Rang acht der Sechzehnerstaffel.
Das Duell in der Guts-Muths-Sporthalle wurde von den Gastgebern in der Vorschau als echtes Highlight angekündigt – und sollte mit einem Heimerfolg die Position in der Viertliga-Spitzengruppe festigen. Auch das grün-weiße U23-Team von Trainer Michael Schneider hatte am 3. Spieltag Selbstvertrauen getankt und Formanstieg bestätigt. Damit waren die Voraussetzungen für ein spannendes Kräftemessen erfüllt. Dabei haben die schnellen Sachsen mit einer kampfstarken Teamleistung beim 35:39 (18:21) -Auswärtssieg gegen die gestandenen HSV-Routiniers für eine Überraschung gesorgt – und sind auf Tabellenplatz fünf vorgerückt.
In der ersten Halbzeit lagen nach wechselseitigen Führungen die Thüringer mit 8:5 (11.Minute) in Front. Danach kippten die Messestädter die Partie mit 10:14 (18.) zu ihren Gunsten – und gingen mit einem drei Tore Vorsprung in die Pause. Nach dem Seitenwechsel hatten die Gäste das Geschehen sofort unter Kontrolle, denn sie stabilisierten ihre Führung auf 22:29 (38.). Auch zehn Minuten später (29:34) hielten sie die Hausherren auf Distanz, die ließen sich allerdings nicht weiter abschütteln, sondern verkürzten (34:36/57.) Doch die jungen Leipziger blieben unbeeindruckt, denn sie legten schnell zweifach nach 34:38 (59.) und steuerten ihren Auswärtserfolg sicher ins Ziel.
Horst Hampe
SC DHfK II-Tore: Illge 11/2, Greiner 5, Häfner 4/2, Schmuck 4, Busch 4, P. Schneider 3, Grunow 3, Stolle 2, Faske 1, Schäfer 1, M. Schneider 1.
Siebenmeter: 6/7 : 4/6 - Zeitstrafen: 14 : 2 Minuten
Grün-weißes Handballfest in Dresden! Die Handballer des SC DHfK Leipzig haben am Sonntagnachmittag das Derby gegen den HC Elbflorenz mit 37:35 gewonnen und sich durch den vierten Sieg im vierten Spiel an die Tabellenspitze der 2. Handball-Bundesliga gesetzt. Die Leipziger lagen von Anfang an stets vorn und boten dabei über 45 Minuten eine beeindruckende Leistung. Doch nach einer zwischenzeitlichen 9-Tore-Führung (32:23) leistete sich der SC DHfK in der Schlussphase reihenweise Unkonzentriertheiten und machte es mal wieder spannender als nötig. Letztendlich ließen die Grün-Weißen aber nichts mehr anbrennen und dürfen sich zu Recht über einen völlig verdienten Auswärtssieg im Spitzenspiel der 2. HBL freuen.
Erstmals in dieser Saison begann Tomáš Mrkva im Tor des SC DHfK. Der tschechische Schlussmann zahlte das Vertrauen auch postwendend zurück und entschärfte die ersten beiden Angriffe der Dresdner. Vorn war sein Landsmann Matej Klima direkt on fire und erzielte die ersten beiden Leipziger Treffer zum 0:2. Mrkva und Klima sollten aber nicht nur in der Anfangsphase von sich reden machen – mit zehn Paraden bzw. zehn Toren gehörten die beiden Tschechen über die gesamten 60 Minuten zu den besten Spielern auf der Platte.
Außerdem zeigte Kapitän Dean Bombač einmal mehr sein außergewöhnliches Können. Per Hüftwurf knallte er den Ball zum 1:4 ins Gehäuse, dann spielte er einen hollywoodreifen Zauberpass aus der Drehung, den Luka Rogan zum 5:10 veredelte. Und auch hinten war der Kapitän hellwach, klaute einen Ball und traf zum 9:13. Anschließend musste der SC DHfK eine doppelte Unterzahl überstehen, denn Hinriksson und Suljaković wurden für zwei Minuten des Feldes verwiesen. Doch Leipzig verteidigte auch mit vier Leuten so beherzt, dass sie die kompletten 120 Sekunden unbeschadet überstanden und per Siebenmeter durch Staffan Peter sogar noch ihren Vorsprung vergrößern konnten. Nachdem in der letzten Minute der ersten Hälfte Franz Semper auf 14:18 stellte, landete der letzte direkte Freiwurf des HC Elbflorenz in den Händen von Tomáš Mrkva.
Nach der Pause legte Leipzig nochmal eine Schippe drauf. Blær Hinriksson traf vom Siebenmeterstrich per Heber zum 14:20, Luka Rogan erhöhte nach 35 Spielminuten auf 17:24. Sechs Leipziger Treffer in den ersten fünf Minuten des zweiten Abschnitts waren ein echtes Ausrufezeichen. Davon konnte sich Dresden zwar kurzzeitig erholen und auf 21:24 verkürzen, aber unmittelbar danach setzte sich der SC DHfK wieder ab. Semper erzielte den 30. Treffer des Tages zum 23:30, Matej Klima und Staffan Peter legten zum 23:31 bzw. 23:32 nach. In der BallsportARENA waren nur noch 200 DHfK-Fans zu hören. Zwölf Minuten vor Schluss war die Partie eigentlich entschieden.
Doch der SC DHfK hat in dieser Liga bisher noch nicht gelernt, die unnötigen Spannungsmomente zu vermeiden. In sieben Angriffen in Folge agierten die Grün-Weißen viel zu nachlässig, sodass der HC Elbflorenz sechs Treffer in Folge erzielte (29:32) und kurz vor Schluss sogar nochmal auf zwei Treffer herankam. Den Derbysieg ließen sich die Leipziger aber nicht mehr aus der Hand nehmen. Gemeinsam mit den großartigen Fans, die im Gästeblock für einen Höllenlärm gesorgt hatten, feierten, hüpften und tanzten die DHfK-Handballer nach Schlusspfiff glückselig durch die BallsportARENA.
André Haber (Trainer HC Elbflorenz):
„Wir sind schlecht in die Partie gestartet und früh deutlich in Rückstand geraten. Danach haben wir uns besser ins Spiel gekämpft, im Angriff aber zu viele Fehler gemacht und gute Möglichkeiten nicht genutzt. Beim Stand von 23:32 hat meine Mannschaft noch einmal große Moral gezeigt und sich gemeinsam mit der Halle zurückgekämpft. Der Rückstand war am Ende jedoch zu groß. Die Niederlage ist bitter, aber der Zusammenhalt und die Moral in der Mannschaft stimmen.“
Frank Carstens (Trainer SC DHfK Leipzig):
„Auf diesem Spiel lag viel Druck. Wir sind sehr gut gestartet und haben über ungefähr 45 Minuten unsere beste Saisonleistung gezeigt. Defensiv konnten wir viele Stärken von Elbflorenz unterbinden und haben verdient geführt. In der Schlussphase haben wir mehrere Angriffe nicht erfolgreich abgeschlossen und das Spiel dadurch unnötig spannend gemacht. Trotzdem haben wir gegen einen starken Gegner verdient gewonnen, und ich bin sehr stolz auf meine Mannschaft.“
Karsten Günther (Geschäftsführer SC DHfK Leipzig):
„Die Tabellenführung ist eine schöne Momentaufnahme, die sich vor allem unsere Fans mehr als verdient haben. Der Support war fantastisch und das Ergebnis tut allen mit grün-weißem Herzen richtig gut. Am wichtigsten ist aber der Blick nach vorne. Da wollen und können wir uns weiter steigern – in allen Bereichen. Deshalb freue ich mich schon auf das nächste Spiel am Sonntag zuhause gegen Dormagen. Nur das zählt jetzt!“
HC Elbflorenz Dresden gegen SC DHfK Leipzig 35:37 (14:18)
Tore Dresden: Dierberg 8,Löser 5, Seidler 5,Greß 4, Norberg 4,Fuhrmann 3, Stavast 3, Preußner 2, Zimmer 1, Thümmler 1
Tore Leipzig: Klima 10, Peter 7, Rogan 5, Semper 4, Binder 4, Bombac 4, Hinriksson 2, Schroven 1
Siebenmeter: Dresden 6/7, Leipzig 4/5
Strafminuten: Dresden 12 Min, Leipzig 12 Min
Paraden: Dresden 8, Leipzig 13
Technische Fehler: Dresden 8, Leipzig 14
Zuschauer: 2.704 (ausverkauft)
Das wird ein Spiel wie kaum ein anderes! Das Sachsenderby zwischen dem HC Elbflorenz Dresden und dem SC DHfK Leipzig ist eines der großen Highlights der Saison 2026/27 – wenn nicht sogar DAS Highlight. Das Derby zwischen den beiden sächsischen Metropolen Dresden und Leipzig um die Handball-Vorherrschaft im Freistaat wird am Sonntagnachmittag die Fans in ihren Bann ziehen. Der HC Elbflorenz geht mit 6:0 Punkten als Tabellenzweiter in die Partie, Leipzig folgt dahinter punktgleich auf Rang drei. Anwurf ist am Sonntag um 17 Uhr in der BallsportARENA Dresden. Dyn überträgt live.
Nicht wenige Handballfans in Sachsen sympathisieren mit beiden Vereinen – und auch die Clubs haben einen guten Draht zueinander. Nicht zuletzt, weil der langjährige DHfK-Coach André Haber inzwischen in Dresden ein Team aufgebaut hat, das den Aufstieg in die 1. Bundesliga anstrebt. Mit Julius Meyer-Siebert, Timo Löser, Oliver Seidler oder Sebastian Greß gehören allerhand in Leipzig ausgebildete Spieler zu den Dresdner Leistungsträgern.
„Das wird ein sehr emotionales Spiel und ich freue mich sehr auf dieses Duell. Bei Dresden haben viele Spieler wichtige Rollen, die auch mal bei uns im Verein waren. Außerdem hat Dresdens Trainer André Haber eine sehr lange Zeit beim SC DHfK verbracht und ist immer noch ein enger Freund von mir. Es wird also eine emotionale Schlacht zwischen zwei Mannschaften, die beide über großes Talent verfügen. Wir haben gut trainiert und werden alles dafür geben, dieses Derby zu gewinnen“, sagt Linksaußen Lukas Binder.
Am vergangenen Spieltag hatte Dresden mit einem 42:26-Kantersieg bei TuSEM Essen, jener Mannschaft, die Leipzig aus dem Pokal kegelte, für ein dickes Ausrufezeichen gesorgt. „Das Spiel gegen Elbflorenz Dresden wird uns in allen Elementen des Spiels maximal fordern. Sie haben in den bisherigen Spielen, allen voran beim Auswärtsspiel in Essen, nicht nur sehr gute Ergebnisse erzielt, sondern auch starke Leistungen gebracht. Ihre Abwehr und ihr Tempospiel sind sehr konsequent und trotzdem flexibel. Sie verfügen über einen tiefen Kader, in dem jeder Spieler ein Spiel entscheiden kann. Wir haben sicherlich andere Spielverläufe in unseren bisherigen Begegnungen gehabt. Wir mussten deutlich engere Spiele spielen, aber das kann auch ein Vorteil für uns sein. Insgesamt freuen wir uns auf dieses interessante Sachsenderby und werden mit bester Besetzung in Dresden antreten“, so Cheftrainer Frank Carstens.
Obwohl beide Mannschaften seit knapp 20 Jahren existieren und sich die erfolgreichen Nachwuchsleistungszentren beider Clubs regelmäßig duellieren, hat es im Profibereich noch nie ein Pflichtspiel beider Clubs gegeneinander gegeben. Lediglich in der Oberliga (4. Liga) kreuzten sich in den Spielzeiten 2007/08 sowie 2009/10 die Klingen beider Teams – am Ende stieg der SC DHfK Leipzig jeweils auf. Zuletzt trafen sich beide Mannschaften in der Saisonvorbereitung beim Sachsen Cup, wo sich Leipzig mit 34:28 durchsetzen konnte.
Die BallsportARENA Dresden ist am Sonntag natürlich restlos ausverkauft. Jener Spielstätte, in der der SC DHfK in der vergangenen Saison im DHB-Pokal-Viertelfinale gegen Lemgo selbst ein Heimspiel ausrichten durfte. Die Leipziger Fans wissen also, wie sie auch in Dresden für ordentlich Stimmung sorgen können. 200 DHfK-Fans unterstützen die Grün-Weißen am Sonntag in der Landeshauptstadt. Die Elbflorenz-Fans werden lautstark dagegenhalten. Und insgeheim eint beide Fanlager ein großer Traum: der gemeinsame Aufstieg in die stärkste Liga der Welt.
Zum dritten Saisonspiel reisten wir nach Magdeburg. Wir konnten leider unsere Leistung aus der Vorwoche gegen USV Halle nicht wieder abrufen. Gegen die 6:0-Abwehr des BSV Magdeburg taten wir uns in der Offensive oft schwer. In den ersten 20 Minuten hielten wir noch gut gegen Magdeburg mit und blieben auf Augenhöhe. Einen starken Rückhalt boten uns dabei unsere Torhüter, die uns mit zahlreichen glänzenden Paraden lange im Spiel hielten. Erst kurz vor der Pause konnten sich die Gastgeber etwas absetzen, sodass wir mit einem 4-Tore-Rückstand in die Halbzeit gingen.
In der zweiten Spielhälfte erarbeiteten wir uns teilweise gute Tormöglichkeiten, scheiterten weiterhin jedoch etwas zu oft im Abschluss oder verloren vorher den Ball. Da uns auch in der Abwehr stellenweise der entscheidende Zugriff fehlte, konnte Magdeburg den Vorsprung am Ende ausbauen und den Sieg einfahren.
Jetzt heißt es für uns: Mund abwischen und den Blick direkt wieder nach vorne richten! Im kommenden Auswärtsspiel treffen wir auf den ThSV Eisenach.
BSV Magdeburg U17 vs. SC DHfK Leipzig U15 – 27:17 (13:9)
Unser Team: Desler, Kraatz, Wilke; Auerbach, Harders, Knoll, Märten, Reuter, Richter, Schirmer, Trautzsch, Warschun, Weber
Der VfL Lübeck-Schwartau hat nach der 32:33-Niederlage beim SC DHfK Leipzig Einspruch gegen die Spielwertung eingelegt und eine Neuansetzung der Partie beantragt.
Das Verfahren vor dem zuständigen Sportgericht des Deutschen Handballbundes läuft. Verfahrensgegner des VfL ist die HBL. Der SC DHfK Leipzig geht fest vom Bestand der Spielwertung aus und wird über den weiteren Verlauf des Verfahrens informieren.