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In der 1. und 2. HBL pausiert am kommenden Wochenende der Spielbetrieb, denn in Europa beginnt die neue Länderspiel-Saison 2026/27. Die ersten Länderspiele der noch jungen Spielzeit bilden gleichzeitig den Startschuss für die EM-Qualifikation zur EURO 2028.

Auch in der 2. Bundesliga ist der Kader des SC DHfK Handball weiterhin mit zahlreichen Nationalspielern gespickt. So sind die beiden Torhüter Anadin Suljaković (Katar) und Tomáš Mrkva (Tschechien) international im Einsatz. Mit Matěj Klíma wurde ein weiterer DHfK-Spieler für Team Tschechien nominiert. Kreisläufer Luka Rogan läuft zudem für Serbien auf.

Für die deutsche Handball-Nationalmannschaft beginnt die EM-Qualifikation am Donnerstag mit einem Duell gegen Belgien. Leipzigs Eigengewächs Franz Semper erhielt zwar diesmal keine Einladung von Bundestrainer Alfred Gislason, doch Franz darf weiterhin auf eine Teilnahme an der Heim-WM 2027 hoffen.

Und auch im Nachwuchsbereich sind die Leipziger Farben vertreten. Spielmacher Caspar Gauer bestreitet mit der U21-Nationalmannschaft zwei Länderspiele gegen Tschechien in Dresden und Lovosice. A-Jugend-Spieler Christopher Tóth freut sich außerdem über sein Debüt für die U18-Nationalmannschaft Ungarns, mit der er bei einem Drei-Nationen-Turnier gegen die Schweiz und Kroatien antritt.

Wir wünschen allen Leipzigern eine erfolgreiche und verletzungsfreie Länderspielwoche!

Übersicht der Länderspiele mit Leipziger Beteiligung

Mittwoch, 04.11.2026

18:00 Uhr: Tschechien (mit Matěj Klíma und Tomáš Mrkva) gegen Israel

Donnerstag, 05.11.2026

16:00 Uhr: Katar (mit Anadin Suljaković) gegen Saudi-Arabien

16:30 Uhr: Serbien (mit Luka Rogan) gegen Estland

Freitag, 06.11.2026

18:30 Uhr: Tschechien U21 gegen Deutschland U21 (mit Caspar Gauer)

Samstag, 07.11.2026

18:30 Uhr in Dresden: Deutschland U21 (mit Caspar Gauer) gegen Tschechien U21

Uhrzeit noch offen: Katar (mit Anadin Suljaković) gegen Saudi-Arabien

Sonntag, 08.11.2026

15:00 Uhr: Ukraine gegen Serbien (mit Luka Rogan)

17:00 Uhr: Bosnien und Herzegowina gegen Tschechien (mit Matěj Klíma und Tomáš Mrkva)

Die pinke Sondertrikot-Aktion des SC DHfK Leipzig war ein voller Erfolg! Zum Ende des Pink Octobers kamen die originalen Matchworn-Spielertrikots unter den Hammer. Auf eBay entwickelte sich ein spannendes Wettbieten um die begehrten Sammlerstücke, das bis in die letzten Minuten für hohe Gebote sorgte.

Besonders begehrt war das Trikot von Blær Hinriksson mit der Rückennummer 24: Insgesamt 63 Gebote gingen für das pinke Sondertrikot ein. Mit einem Verkaufspreis von 377 Euro erzielte das Trikot des isländischen Rückraumspielers den höchsten Einzelerlös der Versteigerung. Auch die Trikots von Staffan Peter, Lukas Binder, Luka Rogan und Franz Semper wechselten für jeweils deutlich mehr als 200 Euro den Besitzer.

Insgesamt kamen durch die Versteigerung ein Verkaufserlös von 2.400 Euro zusammen. Die gesamte Summe kommt zu 100 Prozent dem guten Zweck zugute: 1.200 Euro fließen direkt in die Nachwuchsarbeit des SC DHfK Leipzig. Die anderen 1.200 Euro werden zu gleichen Teilen auf die vier Organisationen des Charity-Pools aufgeteilt: die Leipziger Kinderstiftung, das Kinderhospiz Bärenherz, die Elternhilfe für krebskranke Kinder Leipzig e. V. und Haus Leben e. V. Jede Organisation erhält somit 300 Euro.

Alle erfolgreichen Bieterinnen und Bieter werden im Laufe dieser Woche vom SC DHfK Leipzig kontaktiert und erhalten weitere Informationen zur Abholung bzw. zum Versand ihrer Trikots.

Gemeinsam mit der Allianz hatte der SC DHfK Leipzig mit den pinken Sondertrikots ein Zeichen im Kampf gegen Brustkrebs gesetzt und auf die Bedeutung von Vorsorge und Früherkennung aufmerksam gemacht. Ein herzliches Dankeschön gilt allen Bieterinnen und Bietern, die sich an der Auktion beteiligt und mit ihren Geboten dieses großartige Ergebnis möglich gemacht haben.

Die Handballer des SC DHfK Leipzig haben am Sonntagnachmittag nach dem Ausrutscher in Dessau zurück in die Erfolgsspur gefunden und den achten Sieg im zehnten Saisonspiel errungen. Vor 2.911 Handballfans setzten sich die Grün-Weißen gegen den TV Hüttenberg mit 35:28 (18:13) durch. Nach einem holprigen Start in die Auseinandersetzung (2:5-Rückstand) sorgte besonders die Einwechslung von Tomáš Mrkva für den entscheidenden Impuls. Der tschechische Nationaltorwart schaffte mit seinen Paraden die Voraussetzungen dafür, dass Leipzig die Begegnung an sich reißen und fortan kontrollieren konnte. Hüttenberg gelang es zwar, die Partie durch mehrere Zwischenläufe lange offenzuhalten, doch der Heimsieg sollte zu keiner Zeit mehr in ernsthafte Gefahr geraten.

Rückraumspieler Matěj Klíma trug sich nach 75 Sekunden als erster Spieler in die Torschützenliste ein. Danach leistete er sich allerdings zwei Fehlwürfe – und sofort nutzten die Gäste die Gunst der Stunde. Paul Ohl erzielte in der 7. Spielminute das 2:5 für den Außenseiter aus Hüttenberg. Doch der SC DHfK steigerte sich in der Offensive. Lukas Binder stellte nach elf Minuten zunächst den Anschluss her (6:7), nach 14 Minuten war es dann erneut der Leipziger Co-Kapitän, der zum 9:9-Ausgleich traf.

Außerdem wechselten die Leipziger im Tor: Für Anadin Suljaković rückte nun Tomáš Mrkva ins Spiel, was sich direkt auszahlen sollte. Mrkva war nämlich nach seiner Einwechslung zunächst überhaupt nicht zu überwinden, packte satte fünf Paraden am Stück aus und blieb mehr als acht Minuten ohne einen einzigen Gegentreffer. Durch einen 5:0-Lauf konnte der SC DHfK auf 14:9 enteilen. Vier dieser fünf Treffer gingen dabei auf das Konto von Matěj Klíma. Innerhalb von nur fünf Spielminuten katapultierte das tschechische Duo Mrkva/Klíma die Leipziger quasi im Alleingang auf die Siegerstraße. Hüttenberg gelangen anschließend zwar drei Tore nacheinander (14:12), doch in den letzten fünf Spielminuten vor dem Seitenwechsel stellte der SC DHfK den Fünf-Tore-Abstand wieder her. Mit 18:13 ging es in die Halbzeit.

Im zweiten Abschnitt blieben die Hausherren die spielbestimmende Mannschaft und lagen nach 45 Minuten klar mit 26:19 in Front. Hüttenberg bäumte sich aber noch ein letztes Mal auf und stemmte sich mit einem 4:0-Lauf gegen die drohende Niederlage. Der Treffer zum 27:24 von David Sehnke blieb aber die letzte brenzlige Situation in dieser Begegnung. Mit einer Auszeit ermutigte Chefcoach Frank Carstens seine Männer, die Chancen nun wieder konsequent zu nutzen. Mit Erfolg! Franz Semper erzielte drei Rückraumtreffer binnen zweieinhalb Minuten. Ein Kempa-Treffer von Lukas Binder zum 32:26 sorgte vier Minuten vor Schluss für die endgültige Entscheidung. 2.911 Zuschauerinnen und Zuschauer, unter ihnen RB-Leipzig-Kapitän David Raum, durften sich schlussendlich über einen souveränen und ungefährdeten Heimerfolg des SC DHfK Leipzig freuen. Nun kann die Länderspielpause kommen!

Stefan Kneer (Trainer TV Hüttenberg):

„Bis zum 9:9 in der 15. Minute hat vieles sehr gut funktioniert, auch wenn wir vorne etwas Wurfglück hatten. Nach dem Torwartwechsel haben wir dann die Nerven verloren, zu viele unvorbereitete Rückraumwürfe genommen und es nicht mehr geschafft, rechtzeitig in den Rückzug zu kommen. Auch in der zweiten Halbzeit haben wir uns nicht aufgegeben, aber immer wieder die gleichen Fehler gemacht. Das ist sinnbildlich für unsere Saison: Wir müssen lernen, im Spiel bessere Entscheidungen zu treffen und unsere Fehler abzustellen, damit wir endlich wieder Spiele gewinnen.“

Frank Carstens (Trainer SC DHfK Leipzig):

„Das war heute eine souveräne Leistung von uns und eine gute Antwort. Für uns geht es aber vor allem darum, solche Leistungen zuverlässig abzurufen. Heute war das über 60 Minuten in Ordnung. Entscheidend war, wie wir mit dem anfänglichen Rückstand umgegangen sind. Dass wir in unserer aktuellen Situation die Ruhe bewahrt haben, hat mich beeindruckt. Ein großes Kompliment möchte ich auch Stefan Kneer machen. Er hat heute mit vier verschiedenen Deckungssystemen immer wieder neue Aufgaben für uns geschaffen. Angesichts der personellen Situation und der Ergebnisse, die Hüttenberg zuletzt hatte, leistet er herausragende Arbeit. Dafür habe ich maximalen Respekt.“

SC DHfK Leipzig vs. TV 05/07 Hüttenberg 35:28 (18:13)

Tore SC DHfK Leipzig:  Peter 7, Binder 6, Klíma 8, Schroven 3, Semper 6, Rogan 2, Preuss 3

TV 05/07 Hüttenberg: Kuntscher 6, Reichl 5, Ohl 4, Dyatlov 4, Rüdiger 3, Sehnke 2, Spandau 2, Anselm 2

Paraden: Leipzig 16, Hüttenberg 8

Siebenmeter: Leipzig 3/3, Hüttenberg 2/2

Zeitstrafen: Leipzig 8 Min., Hüttenberg 8 Min.

Technische Fehler: Leipzig 6, Hüttenberg 8

Offizielle Zuschauerzahl: 2.911 Handballfans in der QUARTERBACK Immobilien ARENA

Torwarttrainer Miloš Putera und Neuzugang Anadin Suljaković sprechen im Podcast über ihren gemeinsamen Weg, die neue Herausforderung in der 2. HBL und die besondere Rolle der Torhüter.

Wie verändert sich die Rolle eines Torhüters, wenn aus dem Außenseiter ein Favorit wird? Und was macht eine gute Zusammenarbeit zwischen Torwarttrainer und Torhüter aus? Darüber sprechen Miloš Putera und Anadin Suljaković in der neuen Folge des Körperkulturfunks mit Moderator Patrick Fritzsche.

Suljakovićs Wechsel nach Leipzig war bereits länger ein Thema. Nachdem frühere Anläufe an seiner Vertragssituation gescheitert waren, klappte es schließlich in diesem Sommer. Der Torhüter entschied sich bewusst für die neue Herausforderung beim SC DHfK – auch zu einem Zeitpunkt, als noch nicht feststand, in welcher Liga die Leipziger spielen würden.

Im Gespräch geht es um die veränderten Anforderungen in der 2. Handball-Bundesliga. Während Leipzig in der ersten Liga häufig als Außenseiter antrat, ist die Mannschaft nun selbst in der Favoritenrolle. Für Suljaković bedeutet das auch, sich auf zahlreiche Angreifer einzustellen, deren Wurfverhalten er noch nicht so gut kennt.

Putera setzt dabei auf individuelle Vorbereitung und Vertrauen. Jeder Torhüter habe seine eigenen Stärken und Bedürfnisse. Gleichzeitig betonen beide, wie wichtig ein funktionierendes Torhüterduo ist: Der Konkurrenzkampf soll beide zu besseren Leistungen antreiben, der gemeinsame Erfolg steht aber über persönlichen Statistiken.

Neben taktischen Fragen und der mentalen Stärke im Torwartspiel gibt es auch persönliche Einblicke und unterhaltsame Anekdoten – unter anderem über ungewöhnliche Einsätze als Feldspieler und die Tanzkünste der beiden.

Die neue Folge des Körperkulturfunks wird wie immer produziert von Leipzig Lauscht mit freundlicher Unterstützung der Podcast Allianz und Philip Lamss Videoproduktion.

>>> Jetzt reinhören: https://open.spotify.com/episode/4F3HJEpN9JRK1r4PReCmi6?si=0h7rdPdBSFCkpP5LrB3hrQ

Die limitierten Pink-October-Sondertrikots des SC DHfK Handball sind längst ausverkauft – jetzt gibt es die letzte Chance, sich eines der begehrten pinken DHfK-Trikots zu sichern! Über den offiziellen eBay-Auftritt des Vereins werden die originalen, im Spiel getragenen Matchworn-Trikots inklusive Spielerhose versteigert.

Die limitierten Sondertrikots waren schnell vergriffen und können nicht mehr nachbestellt werden. Die offizielle Versteigerung ist damit die letzte Möglichkeit, eines der pinken DHfK-Trikots zu ergattern. Ein besonderes Extra: Zu jedem Trikot gehört auch die originale pinke Spielerhose. Diese ist nicht separat erhältlich und kann ausschließlich im Rahmen der Versteigerung zusammen mit dem jeweiligen Matchworn-Trikot ersteigert werden.

Gemeinsam mit Partner Allianz hatte der SC DHfK Leipzig im Rahmen des Pink October ein Zeichen im Kampf gegen Brustkrebs gesetzt. Die pinken Sondertrikots stehen für Solidarität, Zusammenhalt und die Bedeutung, auf dieses wichtige Thema aufmerksam zu machen.

Die Auktion endet am 3. November 2026 um 12 Uhr. Der Startpreis beträgt 99,95 Euro. Fans und Sammler können sich ihr persönliches Erinnerungsstück sichern und gleichzeitig Gutes tun.

Denn der Erlös kommt zu 100 Prozent sozialen Zwecken zugute: 50 Prozent fließen in die Nachwuchs Akademie des SC DHfK Leipzig und unterstützen die Förderung junger Handballtalente. Die übrigen 50 Prozent gehen in den vereinseigenen Charity-Pool und werden zu gleichen Teilen an ausgewählte gemeinnützige Organisationen verteilt.

Jetzt mitbieten, ein einzigartiges Trikotset sichern und Gutes tun!

>>> Zur eBay Auktion

Der SC DHfK Leipzig hat am neunten Spieltag der 2. Handball-Bundesliga seine zweite Saisonniederlage kassiert. Im Mitteldeutschen Derby beim Dessau-Roßlauer HV 06 unterlagen die Grün-Weißen mit 33:36 (17:20). Nach einem schwierigen Start und einem zwischenzeitlichen Sieben-Tore-Rückstand kämpfte sich die Mannschaft von Cheftrainer Frank Carstens zurück ins Spiel und übernahm in der zweiten Halbzeit kurzzeitig die Führung. In der Schlussphase setzte sich jedoch Dessau durch und beendete damit die Leipziger Serie von drei Siegen in Folge.

Gleich der erste Wurf saß: Franz Semper brachte die Leipziger nach nur 37 Sekunden mit 1:0 in Führung. Anschließend übernahmen die Dessauer das Kommando. Nach dem 1:1-Ausgleich in der vierten Minute erzielten die Gastgeber fünf Tore in Folge und zogen auf 6:1 davon. Die Grün-Weißen leisteten sich im Angriff zahlreiche Fehlwürfe und Ballverluste, die Dessau konsequent für schnelle Gegenangriffe nutzte. Vor allem das Rückzugsverhalten bereitete den Sachsen Probleme. Hinzu kam ein stark aufgelegter DRHV-Torhüter Philip Ambrosius, der immer wieder Leipziger Torchancen vereitelte und im gesamten Spiel auf 16 Paraden kam.

Cheftrainer Frank Carstens reagierte bereits in der neunten Minute mit seiner ersten Auszeit. Er forderte, die schnellen Gegenangriffe der Dessauer besser zu unterbinden und im eigenen Angriff mehr Durchschlagskraft zu entwickeln. Doch Dessau baute den Vorsprung weiter aus. Nach knapp elf Minuten führten die Gastgeber mit 10:3. Carstens wechselte daraufhin im Tor und brachte Anadin Suljaković für Tomáš Mrkva. Die Leipziger steigerten sich, fanden im Angriff zunehmend bessere Lösungen und stabilisierten ihre Abwehr gegen die Positionsangriffe der Dessauer. Franz Semper, Matěj Klíma und Lukas Binder verkürzten den Rückstand. Auch Rechtsaußen Staffan Peter setzte mit mehreren Treffern wichtige Akzente und brachte das DHfK-Team in der 22. Minute auf 11:14 heran.

In der Schlussphase der ersten Halbzeit entwickelte sich ein intensiver Schlagabtausch. Dessau hielt insbesondere mit den erfolgreichen Siebenmetern von Alen Hadzimuhamedovic dagegen. Die Leipziger verkürzten zwischenzeitlich auf 15:16 und waren damit wieder in Schlagdistanz. Die Hausherren behaupteten jedoch ihre Führung. Kurz vor der Pause traf auch Fritz-Leon Haake, der ebenso wie Tim Hertzfeld an seine frühere Wirkungsstätte zurückkehrte. Dessaus Mika Schüler erzielte schließlich den letzten Treffer zum 20:17-Halbzeitstand.

Mit viel Einsatz starteten beide Mannschaften in den zweiten Durchgang. Die Leipziger erhöhten den Druck und fanden zunehmend besser in die Partie. Matěj Klíma verkürzte in der 32. Minute auf 18:20, wenig später brachte Nationalspieler Franz Semper die Sachsen auf ein Tor heran. Während Dessau im Angriff zunächst ohne weiteren Treffer blieb, nutzte Leipzig die Gelegenheit: Kapitän Dean Bombač erzielte in der 38. Minute den 20:20-Ausgleich. Damit hatten die Grün-Weißen den Rückstand vollständig aufgeholt.

Erst nach mehr als neun Minuten beendete Alen Hadzimuhamedovic per Siebenmeter die Dessauer Torflaute. Moritz Preuss glich zum 21:21 aus, ehe Staffan Peter die Leipziger in der 41. Minute erstmals seit der Anfangsphase wieder in Führung brachte (22:21). Der Rechtsaußen war mit insgesamt sieben Treffern erfolgreichster Torschütze der Sachsen. Die Partie blieb hart umkämpft, beide Mannschaften schenkten sich nichts und kämpften um jeden Ball. Doch Dessau antwortete und drehte die Partie erneut. Nach dem zwischenzeitlichen 23:23 zogen die Gastgeber auf 25:23 davon. Leipzig blieb in Schlagdistanz, konnte die zwischenzeitliche Führung aber nicht nutzen, um das Spiel dauerhaft auf seine Seite zu ziehen. In seiner Auszeit forderte Frank Carstens, den Druck hochzuhalten, die gute Defensivarbeit fortzusetzen und weiterhin konsequent auf Gegenstöße zu setzen.

In den letzten zehn Minuten spitzte sich das Derby zu. Dean Bombač verkürzte auf 26:27, wenig später traf Linksaußen Tom Koschek sehenswert zum 29:30. Doch Dessau behauptete die knappe Führung. Den Sachsen fehlte in den entscheidenden Situationen die Konsequenz im Abschluss, um die Partie noch einmal zu drehen. Besonders Hadzimuhamedovic erwies sich mit seinen sicheren Siebenmetern als wichtiger Rückhalt für die Gastgeber. In der 56. Minute folgte der nächste Rückschlag für die Sachsen: Kreisläufer Moritz Preuss sah nach einem Foul an Marcel Nowak die Rote Karte. Der Dessauer Akteur musste das Spielfeld verletzt verlassen. Wir wünschen Marcel Nowak eine schnelle und vollständige Genesung! Hadzimuhamedovic verwandelte den anschließenden Siebenmeter zum 33:29. Kurz darauf erhöhte Torhüter Philip Ambrosius mit einem Treffer ins verwaiste Leipziger Tor auf 34:29.

Die Grün-Weißen versuchten in den verbleibenden Minuten noch einmal alles. Matěj Klíma und Dean Bombač verkürzten den Rückstand, doch Dessau spielte die Partie konsequent zu Ende. Tom Koschek erzielte mit dem Schlusspfiff den Treffer zum 33:36-Endstand. Damit endet die Leipziger Siegesserie nach drei Erfolgen. Trotz einer kämpferischen Aufholjagd und der zwischenzeitlichen Führung in der zweiten Halbzeit nimmt der SC DHfK keine Punkte aus der Anhalt-Arena mit. Der SC DHfK Leipzig bedankt sich bei allen mitgereisten Fans für den Support in Dessau.

Finn Schroven: „Wir wussten, dass es hier heiß hergeht, aber haben den Start komplett verpennt, haben viel zu viel Tempo von Dessau zugelassen. Wir wussten, dass sie hier auf Tempo drücken, haben das aber nicht hinbekommen, zu unterbinden. Den Grundstein hat das Tempospiel von Dessau gelegt. Ich fand unsere Defensive gegen Positionsangriffe nachher relativ gut, aber das Tempospiel haben wir überhaupt nicht in den Griff bekommen mit unserem Rückzug. Und da müssen wir alle mehr machen. Wir sind nach der Halbzeit wieder besser reingekommen, haben uns rangekämpft, Tor für Tor, waren dann noch mal in Führung. Aber Dessau kam dann wieder und wir haben es nicht geschafft, diesen Killerinstinkt zu zeigen und das Spiel dann für uns zu entscheiden.“

Dessau-Roßlauer HV 06 – SC DHfK Leipzig   36:33 (20:17)

SC DHfK Leipzig: Peter 7, Klima 5, Bombač 5, Binder 3, Schroven 3, Semper 3, Preuss 2, Koschek 2, F. Haake 1, Hinriksson 1, Rogan 1

Dessau-Roßlauer HV 06: Hadzimuhamedovic 12, Pust 6, C. Haake 4, Schüler 4, Neaguv 3, Nowak 3, Danneberg 2, Löpp 1, Patzwaldt, Ambrosius

Siebenmeter: Dessau 9/9, Leipzig 3/3

Paraden: Dessau 16, Leipzig 12

Technische Fehler: Dessau 11, Leipzig 10

Zeitstrafen: Dessau 8 Min, Leipzig 6 Min

Am 9. Spieltag der 2. Handball-Bundesliga gastiert der SC DHfK Leipzig am Samstagnachmittag um 16:00 Uhrbeim Dessau-Roßlauer HV 06 in der Anhalt-Arena. Die Leipziger reisen als Tabellenzweiter zum regionalen Nachbarschaftsduell, während die Gastgeber mit 4:12 Punkten aktuell auf dem 15. Tabellenplatz stehen.

Für zwei Leipziger wird die Partie zu einer besonderen Rückkehr an ihre frühere Wirkungsstätte: Kreisläufer Tim Hertzfeld und Rückraumspieler Fritz-Leon Haake trugen in der Vergangenheit das Trikot des DRHV. Hertzfeld wechselte im Sommer 2023 nach Dessau und entwickelte sich dort zu einer festen Größe. Im September 2025 kam er zunächst per Zweitspielrecht zum SC DHfK Leipzig, ehe der Wechsel nach Leipzig zur Saison 2026/27 fest vereinbart wurde. Auch Fritz-Leon Haake kennt den kommenden Gegner bestens. Der 21-jährige Rechtshänder wechselte zur Saison 2026/27 vom Dessau-Roßlauer HV nach Leipzig und unterschrieb bei den Grün-Weißen einen Vertrag bis 2028. In der vergangenen Spielzeit gehörte der Rückraumspieler mit 119 Toren zu den erfolgreichsten Torschützen der Dessauer und überzeugte zudem als bester Vorlagengeber seines bisherigen Teams mit 98 Assists. 

„Das Derby in Dessau ist für uns eine knifflige Aufgabe. Mit ihrem begeisterungsfähigen Publikum im Rücken schwingt sich Dessau immer wieder zu herausragenden Leistungen auf wie zuletzt gegen Lübeck oder auch gegen Eintracht Hagen. Dieses Team verfügt über ein sehr gutes Tempospiel, vor allem die schnelle Mitte ist brandgefährlich und sie sind im Angriff richtig gut besetzt, jede Position hat Tordrang und kann ein Spiel entscheiden. Daher werden wir im Rückzug und in der Positionsabwehr besonders gefordert sein, um unser eigenes Tempospiel aufziehen zu können“, sagt Cheftrainer Frank Carstens. 

Ein Blick in die Historie der beiden Vereine zeigt, dass die bisher einzige Punktbegegnung in der Liga auf den 25.05.2011 datiert ist. Beim zweiten Relegationsspiel um den Aufstieg in die zweite Handball-Bundesliga besiegten die Leipziger den Dessau-Roßlauer HV mit 32:25 (16:9). Einer der Leipziger Aufstiegshelden war DHfK-Urgestein Lukas Binder.

Dyn und MDR FERNSEHEN übertragen live

Alle Fans, die das brisante Derby von der Couch aus verfolgen wollen, haben diesen Samstag mehrere Möglichkeiten. Wie immer überträgt Dyn die Begegnung live. Aber auch das MDR FERNSEHEN zeigt die Partie bei SPORT IM OSTEN live im Free-TV und im Stream.

>>> Alle Spiele live bei Dyn

>>> Übertragung im Free-TV

Der PINK OCTOBER ist noch nicht vorbei!

Beim Auswärtsspiel gegen den Dessau-Roßlauer HV am Samstagnachmittag werden die DHfK-Handballer nach ihrem Pink-October-Heimspiel am 08.10.2026 erneut im pinken Sondertrikot auflaufen. Gemeinsam mit Partner Allianz möchte der Verein weiterhin ein Zeichen im Kampf gegen Brustkrebs setzen und die Bedeutung von Solidarität und Unterstützung hervorheben.

Passend dazu startet am selben Tag eine besondere Aktion: Über den eBay-Auftritt des SC DHfK Handball werden die pinken, im Spiel getragenen Trikots inklusive Hose versteigert. Die Auktion beginnt am Samstag, den 24.10, um 12 Uhr. Der Startpreis beträgt 99,95 Euro, die Laufzeit ist auf zehn Tage angesetzt (bis zum 03.11.2026 um 12 Uhr).

Sämtliche Erlöse fließen in soziale Projekte. 50 Prozent der Einnahmen kommen der Nachwuchs Akademie des SC DHfK Leipzig zugute, um die Förderung der nächsten Generation von Handballern zu unterstützen. Die übrigen 50 Prozent gehen in den vereinseigenen Charity-Pool und werden zu gleichen Teilen an ausgewählte gemeinnützige Organisationen verteilt.

Mit der Aktion verbindet der SC DHfK Leipzig sportliches Engagement mit gesellschaftlicher Verantwortung. Die pinken Sondertrikots stehen dabei nicht nur für den Pink October, sondern auch für die Botschaft, gemeinsam Aufmerksamkeit zu schaffen und Menschen zu unterstützen, die Hilfe benötigen.

>>> Zur eBay Auktion

Die Handballer des SC DHfK Leipzig haben den siebten Sieg im achten Saisonspiel eingefahren. Gegen den ASV Hamm-Westfalen setzten sich die Grün-Weißen am Freitagabend mit 37:33 (18:18) durch. Dass beide Mannschaften bis vor wenigen Monaten noch zwei Ligen trennten, war jedoch über 45 Minuten der Begegnung überhaupt nicht zu erkennen. Der Aufsteiger aus der dritten Liga bot dem Bundesligaabsteiger lange die Stirn, doch nach 45 Minuten zündete Leipzig endlich den Turbo. „Man hat gesehen, warum Leipzig in dieser Liga eine Spitzenmannschaft ist. In 6 Minuten haben sie uns abgekocht“, fasste Gästetrainer Jamal Naji die Partie zusammen. Gemeint war die Phase zwischen der 45. und 51. Spielminute, als Leipzig ein knappes 27:26 in ein vorentscheidendes 33:27 verwandelte. Am Ende durften 3.309 Zuschauer – unter ihnen viele Auszubildende und Studierende – zufrieden nach Hause gehen.

Co-Kapitän Lukas Binder war nach seiner Knieverletzung zurück im Kader, doch Tom Koschek durfte auf Linksaußen erneut beginnen. Sein Gegenüber – Rechtsaußen Staffan Peter – besorgte die ersten beiden Leipziger Treffer des Tages zur 2:1-Führung. Die nächsten drei Treffer gehörten dann aber erst einmal den Gästen, die somit nach sechs Minuten eine 4:2-Führung übernahmen. Leipzig brauchte bis zur 12. Spielminute, um die Führung zurückzuerobern. Zwei Koschek-Treffer nacheinander sorgten für das 8:6. Matej Klíma und Luka Rogan erhöhten wenig später auf plus drei (11:8 bzw. 12:9), doch die Gäste aus Hamm blieben weiter gallig. Nach dem 12:12 durch Lucas Firnhaber war die Partie nach 20 Minuten wieder ausgeglichen. Das sollte sich auch bis zum Halbzeitpfiff nicht ändern. Zwei Minuten vor dem Pausentee lag der Tabellenvorletzte aus Hamm sogar mit 18:16 vorn. Doch Finn Schroven stellte per Buzzer-Beater den 18:18-Halbzeitstand her.

Zu Beginn der zweiten Hälfte legte Hamm immer wieder vor: 18:19, 19:20, 20:21. Das 21:22 vom Siebenmeterstrich durch Ole Machner in Minute 36 sollte jedoch die letzte Gästeführung in dieser Begegnung bleiben. Die DHfK-Männer agierten nun nämlich noch entschlossener in der Verteidigung. So konnten Matej Klíma und Franz Semper den SC DHfK mit ihren Rückraumwürfen mit 25:23 in Führung schießen. Allerdings war der ASV Hamm-Westfalen nach drei Vierteln der Spielzeit noch immer nicht geschlagen. Doch jetzt machte Leipzig richtig ernst. Innerhalb von sechs Spielminuten katapultierte sich der SC DHfK kompromisslos auf die Siegerstraße. Allein für den 4:0-Lauf zum 30:27, 31:27, 32:27 und 33:27 benötigten die Grün-Weißen gerade einmal anderthalb Minuten. Zweimal Hinriksson, Peter und Schroven hießen die Torschützen – für Hamm ging das Ganze nun viel zu schnell. So war die Messe gelesen und Leipzig spielte den Heimsieg am Ende souverän herunter. Dass die letzten drei Treffer der Partie wieder allesamt den Gästen gehörten, war nur noch eine Randnotiz.

Der SC DHfK kletterte durch den Erfolg für mindestens 20 Stunden wieder an die Tabellenspitze der 2. HBL und hatte die Steilvorlage für eine grandiose After-Game-Party gegeben. Mit freundlicher Unterstützung von Ur-Krostitzer und dem N39 wurde nämlich direkt nach Schlusspfiff in der ARENA die Tanzfläche eröffnet, auf der die Handballfans noch bis spät in die Abendstunden tanzten, sangen und feierten.

Jamal Naji (Trainer ASV Hamm-Westfalen):

„Ich finde, dass wir jetzt angekommen sind in der Liga, dass wir wettbewerbsfähig sind. Das ist für mich einfach ein gutes Zeichen, was unsere Entwicklung in den letzten sechs, sieben Wochen angeht. Am Ende des Tages ist Leipzig in dieser Liga eine Spitzenmannschaft. Wir verlieren das Spiel in sechs Minuten. Wir ärgern uns, aber wir müssen auch das Positive aus diesem Spiel mitnehmen und nächste Woche spielen wir gegen Nettelstedt. Da gilt es dann, zu Hause zwei Punkte zu behalten.“ 

Frank Carstens (Trainer SC DHfK Leipzig):

„Ich finde, es war heute ein geiler Fight, ein intensives Spiel. In der ersten Halbzeit hatten wir Schwierigkeiten im Rückzugsverhalten, aber in der zweiten Halbzeit haben wir einige Dinge besser gemacht. Wir hatten eine höhere Paradenzahl, treffen ein kleines bisschen besser und sind dann weg, müssen aber trotzdem bis zum Ende sehr wach bleiben. In dieser Liga herrscht ein hohes Niveau, sowohl kämpferisch als auch spielerisch. Da muss man voll da sein. Ich bin sehr zufrieden damit, wie die Mannschaft es geschafft hat, trotz einiger Schwächen dann diese Kampfkraft während des Spiels zu entwickeln und sich dagegenzustellen. Das ist vor drei Wochen noch schiefgegangen gegen Dormagen - heute hat es gut geklappt.“

SC DHfK Leipzig – ASV Hamm-Westfalen 37:33 (18:18)

Tore SC DHfK: Peter 8, Klima 5, Semper 5, Koschek 4, Bombac 3, Schroven 3, Hinriksson 3, Rogan 2, Voß 2, Preuss 1, Haake 1

Tore Hamm: Firnhaber 7, Kühn 6, Capric 5, Machner 5, Gabrielsson 4, Bornemann 2, Coßmann 2, Kreiselmaier 1, Jacobs 1

Siebenmeter: Leipzig 6/6, Hamm 2/2

Paraden: Leipzig 11, Hamm 14

Technische Fehler: Leipzig 6, Hamm 10

Zeitstrafen: Leipzig 8 Min, Hamm 6 Min

Zuschauer: 3.309 Handballfans in der QUARTERBACK Immobilien ARENA

Du träumst von einer Karriere als Profi-Handballer? Unsere Eigengewächse wie Franz Semper, Lukas Binder oder Staffan Peter hatten einst denselben Traum!

Melde dich jetzt zur Eignungsprüfung für die Aufnahme am Sportgymnasium oder an der Sportoberschule Leipzig für das Schuljahr 2027/2028 (Klasse 5 bis 12) an – und mach den ersten Schritt auf deinem Weg zum Profi-Handballer!

Für das neue Schuljahr 2027/2028 hat der Handball-Verband Sachsen folgende Termine für die Eignungsüberprüfungen der sportbetonten Schulen in Leipzig (männlich) fixiert:

Einschulung in Klasse 9 – 12: Eignungsüberprüfung am 06.11.2026

Einschulung in Klasse 5 – 8: Eignungsüberprüfung am 27.11.2026

Bei Interesse an einer Teilnahme sendet bitte ein E-Mail an Sophia Neumann: s.neumann@hvs-handball.de

Anschließend erhaltet ihr dann den Link für die Forms-Abfrage, welche als verbindliche Anmeldung gilt.

Weitere Fragen zu den Eignungsüberprüfungen beantwortet Landestrainer Jacob Dietrich: landestrainer@hvs-handball.de

2. Handball-Bundesliga: 33:32 des SC DHfK Leipzig bleibt in der Wertung

Die 2. Kammer des Bundessportgerichts des Deutschen Handballbundes hat den Einspruch des VfL Lübeck-Schwartau gegen die Wertung des Zweitligaspiels beim SC DHfK Leipzig vom 12. September 2026 zurückgewiesen. Die Partie der 2. Handball-Bundesliga bleibt damit mit 33:32 für Leipzig in der Wertung.

Der Einspruch bezog sich auf zwei Entscheidungen der Schiedsrichter in der Schlussphase der Begegnung. Nach Auffassung der Kammer unter dem Vorsitz von Prof. Dr. Alexander Scheuch lag in beiden Situationen kein spielentscheidender Regelverstoß vor. Die Entscheidungen beruhten auf der Wahrnehmung beziehungsweise Beurteilung der Schiedsrichter und sind daher als Tatsachenentscheidungen gemäß § 47 Abs. 1 RO-DHB unanfechtbar.

Geschäftsführer Karsten Günther zur Entscheidung:

„Gut, dass jetzt Klarheit herrscht! Wir waren über den Einspruch sehr verwundert und danken unserem Sportrechtsbeistand Dr. Sven Nagel für die enge Begleitung in diesem Fall. Gleichzeitig ist der Auftrag für unser Team ganz klar, sich weiter zu steigern und solche Situationen zukünftig souveräner zu lösen.“

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