Konzerte, Shows, Sportwettkämpfe: Unter welchen Bedingungen können Hallenveranstaltungen mit Publikum wiederstattfinden? Welche Herausforderungen bestehen auf Seiten der Veranstalter von Konzerten und Sportveranstaltungen? Und welche Auflagen muss jede/r Einzelne beim Besuch eines solchen Events erfüllen?
Beim Experiment im Rahmen des Forschungsprojektes RESTART-19 in der QUARTERBACK Immobilien ARENA in Leipzig wurden im August riesige Datenmengen erhoben. „Dank der aktiven Beteiligung und enormen Unterstützung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer konnten wir nun ein mathematisches Modell entwickeln, das zeigt, welche Konzepte bei Großveranstaltungen umgesetzt werden sollten, um das Risiko einer Ansteckung mi tCovid-19 möglichst gering zu halten“, erklärt Dr. Stefan Moritz, Studienleiter des Projekts RESTART-19 an der Universitätsmedizin Halle (Saale).
Die Ergebnisse des Projekts werden am kommenden Donnerstag im Universitätsklinikum Halle (Saale) vorgestellt. Das Pressegespräch wird zudem live auf dem YouTube-Kanal der Universitätsmedizin Halle übertragen: https://www.youtube.com/user/UniMedHal
Das länderübergreifende Projekt „RESTART-19“ der Universitätsmedizin Halle (Saale) wird unterstützt vom Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung des Landes Sachsen-Anhalt und den Staatsministerien für Wissenschaft, Kultur und Tourismus bzw. Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt des Freistaates Sachsen. Partner des Projekts sind der SC DHfK Handball und die ZSL Betreibergesellschaft mbH.
Die Handballer des SC DHfK Leipzig grüßten nach vier Spieltagen überraschend von der Tabellenspitze der LIQUI MOLY Handball-Bundesliga. Besonders mit dem Auswärtscoup bei den Rhein-Neckar Löwen hatten die Leipziger bundesweit für Schlagzeilen gesorgt. Nun ging es im Heimspiel gegen Göppingen darum, diese außerplanmäßigen Punkte zu vergolden. Auch wenn den Leipzigern ihren fantastischen Saisonstart keiner mehr nehmen kann, sollte die „Vergoldung“ am Donnerstagabend nicht gelingen. Nachdem die Zuschauerzahl einen Tag vor dem Heimspiel auf 999 reduziert werden musste, schafften es die DHfK-Männer nicht, an ihre Leistungen der ersten Spieltage anzuknüpfen. Mit 22:25 (9:12) mussten sich die Grün-Weißen am Ende geschlagen geben.
Schon in der Anfangsphase lief beim Tabellenführer wenig zusammen. Die Gäste aus Göppingen nutzten zwei Siebenmeter für ihre ersten beiden Treffer der Begegnung, Leipzig tat sich dagegen sehr schwer mit der unangenehmen Deckung des Gegners. Auch in der ersten Überzahlsituation fand der SC DHfK keine Lücke und leistete sich einen unnötigen Ballverlust. Zwar erlöste Patrick Wiesmach die Hausherren nach fünfeinhalb Minuten mit dem ersten Leipziger Treffer zum 1:2, doch die Unkonzentriertheiten zogen sich wie ein roter Faden durch den weiteren Spielverlauf.
Selbst der so sichere Siebenmeterschütze Lucas Krzikalla, nach dem 4. Spieltag mit 15 Treffern aus 15 Versuchen, der beste „Bestrafer“ der kompletten Liga, beschmutzte seine lupenreine Weste und scheiterte beim Zwischenstand von 1:4 an Gäste-Keeper Daniel Rebmann. Beim Spielstand von 3:7 für FRISCH AUF! Göppingen musste DHfK-Coach André Haber bereits nach 16 Minuten eine Auszeit nehmen.
Wer glaubte, dass die Leipziger anschließend die Kurve kriegen und zu ihrer breiten Brust zurückfinden, sah sich jedoch getäuscht. Der Angriffsmotor stockte dermaßen, dass bis zur 25. Spielminute lediglich sechs Tore für die Heimmannschaft auf dem Videowürfel aufleuchteten. 4:9 und 6:11 lauteten die weiteren Zwischenstände. Wenigstens unmittelbar vor dem Pausengong gab es nochmal einen Hallo-wach-Moment. Lukas Binder hatte in der letzten Sekunde vor dem Seitenwechsel auf 9:12 verkürzt und mit seinem Wurf aus spitzestem Winkel dafür gesorgt, dass sein Team mit einem wichtigen Erfolgserlebnis in die Kabine ging.
Nach Wiederanpfiff ein weiterer Hoffnungsschimmer: Niclas Pieczkowski brachte die Leipziger mit seinem ersten Saisontor wieder auf zwei Treffer heran. Allerdings wollte das Momentum nicht umschlagen. Mit einem traumhaften Kempa-Anspiel in Unterzahl, welches Sebastian Heymann per Heber in ein Tor ummünzte, zog Göppingen wieder auf 16:21 weg. Anschließend kam es noch dicker für die Leipziger, denn Lucas Krzikalla ließ einen weiteren Siebenmeter liegen und Lukas Binder verfehlte das leere Tor. Selbst die kühnsten Optimisten unter den 999 zugelassenen Zuschauern mussten realisieren, dass heute wohl leider nichts mehr drin ist für die DHfK-Männer.
Fast hätte sich dies als Trugschluss herausgestellt, denn nachdem Gregor Remke aufdrehte (drei Tore binnen zwei Minuten) und die Göppinger bei drei Siebenmetern in Folge nicht an Joel Birlehm vorbeikamen, wurde es doch nochmal richtig spannend! Zehn Minuten vor dem Ende stand es plötzlich nur noch 20:21 und Leipzig hatte obendrein noch den Ball erkämpft.
Philipp Weber verpasste aber den möglichen Ausgleich und nach einem postwendenden Gegentor lief Leipzig allmählich die Zeit davon. So konnten die Göppinger mit 22:25 ihren ersten Auswärtssieg der Saison unter Dach und Fach bringen. Für den SC DHfK Leipzig war es dagegen nach dem besten Saisonstart der Clubgeschichte die erste Saisonniederlage. An den Fans in der QUARTERBACK Immobilien ARENA hatte es jedenfalls nicht gelegen. „Ich war begeistert, dass 999 Fans trotzdem so eine mega Stimmung machen können“, bedankte sich Lucas Krzikalla nach dem Match.
Hartmut Mayerhoffer (Trainer FRISCH AUF! Göppingen):
„Ich bin erstmal sehr glücklich über den Sieg hier in Leipzig. Ich bin sehr zufrieden mit unserer Leistung und wie sich unsere Mannschaft über 60 Minuten präsentiert hat. Es war klar, wenn wir was in Leipzig holen wollen, muss alles passen. Man merkt, hier in Leipzig unter André passiert richtig was und hier wird richtig gute Arbeit geleistet. Es kam nicht von ungefähr, dass Leipzig auf Tabellenplatz eins war. Wir gehen mit 22 Gegentoren aus dem Spiel, das ist alles entscheidend. Wir wussten, dass wir das Tempospiel von Leipzig in Griff bekommen müssen, weil sie da ihre große Stärke haben. Dazu mussten wir in der Abwehr sehr präsent sein. Das sind die Dinge, die die Jungs um Jacob Bagersted überragend umgesetzt haben. Ich bin heute mit der Leistung sehr zufrieden, da es gegen eine sehr starke Mannschaft ging.“
André Haber (Trainer SC DHfK Leipzig):
„Herzlichen Glückwunsch an Hartmut und seine Mannschaft. Ich bin natürlich traurig. Ein Heimspiel zu verlieren, ist nie schön. Wir sind heute an einer guten Göppinger Deckung gescheitert und vor allem auch an uns selbst. Wir haben heute zu viele Dinge falsch gemacht, als dass wir die zwei Punkte verdient hätten. Das hat mir nicht gefallen. Wir waren eigentlich der Überzeugung, dass wir ungeschlagen bleiben können. Dass wir dann auch noch zu Hause vor unseren Fans verlieren, die wieder eine tolle Stimmung machen, ist doppelt bitter. Wir konnten es heute auf der Platte nicht zurückgeben. Zwar hatten wir in der zweiten Hälfte noch eine gute Phase, nachdem wir schon fast tot waren. Da kamen dann aber Kleinigkeiten zusammen, die dafür gesorgt haben, dass Göppingen als Sieger aus dem Spiel geht.“
SC DHfK Leipzig gegen FRISCH AUF! Göppingen 22:25 (9:12)
SC DHfK Leipzig: Saeveras, Birlehm; Binder (5), Remke (3), Krzikalla (3/3), Larsen (2), Weber (2), Mamic (2), Wiesmach (2), Milosevic (2), Pieczkowski (1), Gebala, Esche, Roscheck
FRISCH AUF! Göppingen: Rebmann, Kastelic; Schiller (6), Smarason (5), Kozina (5), Heymann (2), Hermann (2), Theilinger (1), Bagersted (1), Rentschler (1), Ellebaek (1), Zelenovic (1), Neudeck, Goller
Siebenmeter: Leipzig 3/5, Göppingen 4/7
Zeitstrafen: Leipzig 8 Min, Göppingen 10 Min
Zuschauer: 999 Handballfans in der QUARTERBACK Immobilien ARENA
Schiedsrichter: Loppaschewski/Blümel
Das morgige Bundesligaspiel zwischen dem SC DHfK Handball und FRISCH AUF! Göppingen wird vor einer reduzierten Zuschauerzahl ausgetragen. Da die Zahl der laborbestätigten Neuinfektionen der vergangenen sieben Tage pro 100.000 Einwohner in der Stadt Leipzig am Mittwochnachmittag den Wert von 20 überstieg, können für die Begegnung nach Rücksprache mit dem Gesundheitsamt Leipzig auf Grundlage der sächsischen Corona-Schutz-Verordnung nur 999 Zuschauer zugelassen werden.
Alle Dauerkartenbesitzer/innen, die sich für die Partie zurückgemeldet hatten, erhalten ihre Tickets am Donnerstagvormittag per E-Mail. Alle gekauften Tagestickets verlieren ihre Gültigkeit. Alle betroffenen Ticket-Inhaber/innen werden bis Donnerstagmittag von ARENA-Ticket kontaktiert und bekommen ihr Geld vollumfänglich erstattet.
Zudem hat der SC DHfK Leipzig weitere Maßnahmen ergriffen und den obligatorischen Gesundheitsbogen unter Berücksichtigung der bundeseinheitlichen Regelungen aktualisiert. Der Besuch des Heimspiels ist nur gestattet, wenn der Wohnort des Besuchers in einem Landkreis bzw. einer kreisfreien Stadt liegt, die den Wert von 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb der letzten 7 Tage NICHT übersteigt. Der Gesundheitsbogen, der zu jedem Heimspielbesuch am Einlass abgegeben werden muss, kann ausgedruckt werden unter: www.scdhfk-handball.de/gesundheitsbogen
SC DHfK geht als Tabellenführer in die Partie – Julius Meyer-Siebert fällt aus
Die Handballer des SC DHfK Leipzig stehen nach einem beinahe perfekten Saisonstart an der Tabellenspitze der LIQUI MOLY Handball-Bundesliga, haben zudem die beste Tordifferenz der Liga (+20) und stellen mit erst 88 Gegentoren auch die beste Abwehr. Um ihren fantastischen Saisonstart zu vergolden, peilen die Grün-Weißen am Donnerstagabend einen weiteren Heimsieg an. Um 19 Uhr empfangen die DHfK-Männer die Traditionsmannschaft FRISCH AUF! Göppingen, die sich derzeit mit 3:3 Punkten (bei einem Spiel weniger) auf Rang 13 der Tabelle befindet.
Verzichten müssen die Leipziger dabei auf Top-Talent Julius Meyer-Siebert. Beim Regionallehrgang der U21-Nationalmannschaft (in Warendorf) unter Bundestrainer Martin Heuberger hat sich der 20-Jährige zu Wochenbeginn einen Muskelfaserriss im vorderen Oberschenkel zugezogen. Der Rückraumspieler muss mindestens zwei Bundesligaspiele pausieren. Zudem fehlen weiterhin Maximilian Janke, Luca Witzke und Nicolas Neumann.
Sky zeigt die Begegnung in der Konferenz (Sky Sport 1) und als Einzelspiel (Sky Sport 2) live im Pay-TV. Das DHfK-Fanradio der Leutzscher Welle überträgt die komplette Partie ebenfalls live & zudem kostenfrei unter: www.scdhfk-handball.de/fanzone/audio-livestream/
Die Einschätzungen beider Cheftrainer
André Haber (SC DHfK Leipzig): „Ich freue mich sehr auf das nächste Heimspiel in unserer Arena! Göppingen spielt eine unangenehme Abwehr, die es versteht, den gegnerischen Angriff permanent unter Druck zu setzen. Im Rückraum verfügt Göppingen über eine gute Mischung aus Wurfkraft und spielerischer Qualität. Wir müssen hellwach sein, unser System einmal mehr gut umsetzen und brauchen von den 999 Fans besonders lautstarke Unterstützung!“
Hartmut Mayerhoffer (FRISCH AUF! Göppingen): „Der SC DHfK hat sich punktuell gezielt verstärkt und lebt zudem von seiner Eingespieltheit. Der gute Saisonstart ist daher keine Überraschung, auch wenn der Sieg in Mannheim natürlich ein außergewöhnliches Highlight war. Wir sind nach drei Pflichtspielen jetzt ebenfalls voll drin in der Saison und möchten in Leipzig unsere Chance suchen. Ich erwarte ein spannendes und enges Spiel.“
STERNAUTO Leipzig präsentiert Heimspiel gegen Göppingen
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Am Spieltag stellt STERNAUTO für das neue digitale Halbzeitgewinnspiel einen Gutschein für ein Wochenende mit einem Mercedes-Benz EQC oder Plug-in-Hybrid inkl. 500 Freikilometern zur Verfügung!
Fakten zum Spiel
Datum: 22.10.2020
Anwurf: 19:00 Uhr
Hallenöffnung: 17:30 Uhr
Spielort: QUARTERBACK Immobilien ARENA (Am Sportforum 2, 04105 Leipzig)
Zugelassene Zuschauerzahl: 999
Spieltagspräsentator: STERNAUTO Center Leipzig
Tickets: Keine Tageskasse geöffnet
Wichtige Infos zum Hygienekonzept: www.scdhfk-handball.de/heimspiel/gesundheitsbogen
Sicherheitsinformationen: www.scdhfk-handball.de/heimspiel/sicherheitsinformationen
Schiedsrichter: Loppaschewski, Jörg / Blümel, Nils
Am Donnerstagabend um 19 Uhr empfangen die Handballer des SC DHfK Leipzig die Traditionsmannschaft FRISCH AUF! Göppingen. Aufgrund der dynamischen Entwicklung der Corona-Pandemie ist derzeit noch offen, vor wie vielen Zuschauern das Heimspiel ausgetragen werden kann. Nach Rücksprache mit dem Gesundheitsamt Leipzig zeigen sich die DHfK-Handballer aber optimistisch, dass die Begegnung in zwei Tagen erneut vor bis zu 2100 Handballfans stattfinden kann.
„Wir sind froh, dass sich das Infektionsgeschehen in unserer Stadt weiterhin im grünen Bereich bewegt und von gestern auf heute nur zehn Neuinfektionen verzeichnet wurden. Das, gepaart mit unserem umfangreichen Hygienekonzept und dessen verantwortungsbewusster Umsetzung durch unsere Zuschauer, stimmt mich optimistisch, dass auch am Donnerstag wieder über 2000 Fans dabei sein können, und wir werden die Unterstützung unserer Zuschauer gegen Göppingen auch brauchen“, so Geschäftsführer Karsten Günther, der mit einer endgültigen Entscheidung bis zum Mittwochnachmittag rechnet, um noch entsprechend agieren zu können.
Die Euphorie bei den Leipziger Handballfans ist verständlicherweise enorm, schließlich gehen die DHfK-Männer als Tabellenführer in die Partie, für die in der bisherigen Hallenvariante noch knapp 400 Tagestickets verfügbar sind. Diese sind erhältlich an den bekannten Vorverkaufsstellen, dem ARENA-Ticketschalter sowie online unter www.scdhfk-handball.de/tickets
„Wir freuen uns auf dieses Spitzenspiel vor hoffentlich vielen Fans, sind aber natürlich auch darauf vorbereitet, falls die Zuschauerzahl doch auf 999 reduziert werden muss. Dann erhalten selbstverständlich alle Tageskartenkäufer unproblematisch und vollumfänglich ihr Geld zurück und wir werden die zur Verfügung stehenden Plätze unter unseren Sponsoren und Dauerkartenbesitzern, die sich für dieses Spiel zurückgemeldet haben, vergeben“, so Karsten Günther.
In Vorbereitung auf dieses mögliche Szenario hat der SC DHfK Leipzig weitere Maßnahmen ergriffen und den obligatorischen Gesundheitsbogen für das kommende Heimspiel unter Berücksichtigung der bundeseinheitlichen Regelungen aktualisiert. Der Besuch des Heimspiels ist ab sofort nur gestattet, wenn der Wohnort des Besuchers in einem Landkreis bzw. einer kreisfreien Stadt liegt, die den Wert von 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb der letzten 7 Tage NICHT übersteigt.
Infos und Gesundheitsbogen unter: www.scdhfk-handball.de/gesundheitsbogen
Die Bundesliga-Handballer des SC DHfK Leipzig werden in der Saison 2020/21 verstärkt auf die wichtigen Themen Mülltrennung und Müllvermeidung aufmerksam machen und engagieren sich für die Kampagne „Bio ohne Plaste“.
Ab sofort wird „Tonnenwächter Michael“ – das Gesicht der sachsenweiten Kampagne – regelmäßig mit praktischen Tipps im DHfK-Spieltagsflyer, auf dem Videowürfel und den Online-Kanälen des DHfK präsent sein. „Wir finden es großartig, dass sich der SC DHfK Leipzig nun verstärkt mit den Themen Abfalltrennung und Ressourcenschonung befasst“, freut sich André Albrecht, Geschäftsleiter des Zweckverband Abfallwirtschaft Westsachsen. „Eine solch prominente Unterstützung hilft uns sehr bei der Erreichung unserer Ziele – saubere Bioabfälle und eine effiziente Kreislaufwirtschaft.“
Der Zweckverband Abfallwirtschaft Westsachsen (ZAW) verantwortet gemeinsam mit dem Eigenbetrieb Stadtreinigung Leipzig und der KELL Kommunalentsorgung Landkreis Leipzig GmbH die regionale kommunale Abfallwirtschaft in der Stadt Leipzig und dem Landkreis Leipzig.
Am ZAW-Sitz in Cröbern am Störmthaler See wird ab 2021 eine Bioabfall-Vergärungsanlage errichtet, in der die Bioabfälle der Bürgerinnen und Bürger des Verbandsgebietes zu Biogas und Kompost verarbeitet werden. „Uns ist es wichtig, dass wir die Bürgerinnen und Bürger schon frühzeitig dafür sensibilisieren, dass nur aus sauber getrenntem Bioabfall ausreichend Energie und qualitativ hochwertiger Kompost entstehen kann“, betont Leipzigs Sport- und zugleich Umweltbürgermeister sowie ZAW-Verbandsvorsitzender Heiko Rosenthal. „Das funktioniert allerdings nur, wenn keine Fremdstoffe in der Biotonne landen. Insbesondere Kunststofftüten sind ein Problem, denn diese können nicht vollständig aussortiert werden und landen als Mikroplastik in die Natur und damit auch in der Nahrungskette“.
„Unseren Leitsatz, GEMEINSAM VORBILD SEIN, wollen wir nicht nur durch sportliche Erfolge mit Leben füllen, sondern auch durch gesellschaftlich verantwortungsvolles Handeln. Auf das Thema Umweltschutz und ganz speziell die Verschmutzung durch Plastikmüll haben wir schon vor einigen Jahren mit der Aktion Sky Ocean Rescue aufmerksam gemacht. Umso mehr freue ich mich, dass wir mit dem Zweckverband Abfallwirtschaft Westsachsen nun einen regionalen Partner gefunden haben, mit dem wir die Handballfans in der Region für einen verantwortungsvollen Umweltschutz sensibilisieren können“, so DHfK-Geschäftsführer Karsten Günther.
Zweckverband Abfallwirtschaft Westsachsen fördert auch den Handball-Nachwuchs
Bei der neuen Kooperation zwischen dem SC DHfK Handball und des ZAW sind verschiedene gemeinsame Aktionen in und außerhalb der Handballhalle in Planung. Der ZAW engagiert sich darüber hinaus ab sofort auch für den Nachwuchsbereich des SC DHfK Leipzig. So werden sich die Nachwuchsteams der Leipziger Handballakademie in den kommenden Wochen und Monaten umfangreich mit der Abfall-Thematik auseinandersetzen und einen Praxistag beim Zweckverband Abfallwirtschaft Westsachsen absolvieren.
Mehr Infos zur Kampagne: www.bio-ohne-plaste.de
Zugegeben: Aufgrund der aktuellen Situation hatte das Spiel unter einem besonderen Stern gestanden. In der riesigen SAP Arena waren, bis auf zehn Trommler, überhaupt keine Fans zugelassen. Im Vorfeld der Partie hatte DHfK-Trainer André Haber den Vorteil einer Geisterkulisse aber noch bei den Gastgebern gesehen, die eine solche Atmosphäre bei ihren deutlichen Heimerfolgen gegen Stuttgart und Essen schließlich schon zweimal durchlebt hatten. Während die Hausherren diesmal nach dem Spiel im wahrsten Sinne des Wortes entgeistert dreinschauen, sorgten die Leipziger Handballer, um bei dem Geister-Wortspiel zu bleiben, bei ihren Anhängern für große Begeisterung.
Bereits in der Anfangsphase der Begegnung war die Entschlossenheit der DHfK-Männer, die ungeschlagen und demzufolge mit breiter Brust nach Mannheim gereist waren, spürbar. Lucas Krzikalla verwandelte im zwölften Versuch seinen zwölften Siebenmeter der Saison zur 0:1-Führung und traf in der 10. Spielminute – abermals per Siebenmeter – zum 2:5 für die Gäste. Die eigentlich so kombinationsstarken Löwen hatten von Beginn an große Mühe mit der Leipziger Deckung und dem massiven Innenblock Mamic/Gebala. Das änderte sich auch bis zur 20. Minute nicht. Der Zwischenstand von 6:10 schmeichelte den Löwen sogar ein wenig, schließlich hatte Joel Birlehm nach einem Ballgewinn das leere Tor verfehlt und sich die DHfK-Männer im schnellen Umschaltspiel ein paar unnötige technische Fehler geleistet. Allein Nationalmannschaftskapitän Uwe Gensheimer sorgte in dieser Phase mit zahlreichen Treffern dafür, dass seine Mannschaft im Spiel blieb.
Dann wurde es ganz verrückt. Nach dem Löwen-Treffer zum 8:11 hatte Marko Mamic einen Schuh verloren und verließ das Spielfeld, der Leipziger Bank unterlief daraufhin ein ärgerlicher Wechselfehler. Somit musste der SC DHfK den Ballbesitz an die Löwen abgeben und zudem noch mit einem Mann weniger weiterspielen. Das hätte durchaus ein Wendepunkt in dieser Partie werden können, doch es geschah das Unfassbare. Den Leipzigern gelang es in Unterzahl gleich dreimal in Folge, den Löwen den Ball zu „klauen“ und einen Konter zu laufen. Lukas Binder, Lukas Binder und nochmal Lukas Binder traf eiskalt zum 8:12, 8:13 sowie 8:14 und reihte sich mit 73 Sekunden in der Kategorie „die schnellsten Hattricks der Bundesligageschichte“ mit Sicherheit sehr weit vorn ein. In seiner anschließenden Auszeit zeigte sich Leipzigs Coach André Haber äußerst selbstironisch: „Männer, der Wechselfehler war meiner. Ihr habt das gut gelöst. Wenn wir in der zweiten Halbzeit nochmal einen brauchen, machen wir nochmal einen“, so Haber mit einem dicken Augenzwinkern über den ungewöhnlichen 3:0-Lauf seiner Mannschaft in Unterzahl. Die Seiten wurden schließlich bei einem 12:16 gewechselt.
Die zweite Halbzeit begann aus Leipziger Sicht mit einer äußerst kritischen Situation. Keine zwei Minuten benötigten die Löwen, um schnell auf 14:16 zu verkürzen und sich obendrein den Ball zu erkämpfen. Jetzt waren die Nerven der DHfK-Männer gefragt. Und diese waren scheinbar aus Drahtseilen. Mit eindrucksvollen fünf Toren hintereinander vergrößerte der SC DHfK seinen Vorsprung binnen weniger Minuten auf 14:21 (36. Min) und sollte anschließend keine Zweifel mehr über den sensationellen Auswärtssieg aufkommen lassen. Die körperkulturellen Handballer nutzten die Verunsicherung der Rhein-Neckar Löwen ganz überlegt und erspielten sich Mitte der zweiten Hälfte gar eine 9-Tore-Führung (17:26). Es drohte tatsächlich eine Demütigung der stolzen Löwen.
In der Schlussphase der längst entschiedenen Partie schalteten beide Teams dann aber einen Gang runter und gaben einigen Akteuren noch etwas Spielpraxis. Die Ergebniskosmetik in der Endphase änderte aber nichts daran, dass der SC DHfK am 15. Oktober 2020 eines der besten Auswärtsspiele in seiner bisherigen Bundesligageschichte zeigte und völlig verdient zwei Punkte aus dem Löwenkäfig entführte. Wie schon nach dem zweiten Spieltag dürfen sich die Leipziger nun mindestens bis Sonntag Tabellenführer der LIQUI MOLY Handball-Bundesliga nennen.
André Haber (Trainer SC DHfK Leipzig): „Ich bin sehr stolz auf den Charakter, den meine Mannschaft bewiesen hat. Wir waren im Angriff an einigen wichtigen Stellen sehr clever, haben gut gedeckt, hatten eine gute Torhüter-Symbiose und haben unsere eigenen Fehler wieder ausgebügelt. Heute hat sehr vieles gepasst und es war mit Sicherheit ein ganz besonderer Abend für uns.“
Martin Schwalb (Trainer Rhein-Neckar Löwen): „Glückwunsch an die Leipziger, die ihr Ding bis zum Ende durchgezogen haben. Wir haben von der ersten Minute an Probleme gehabt. Wir haben zu viele Fehler produziert und dadurch verliert man ein Spiel zurecht. Mit so einer Leistung war nicht zu rechnen, weil wir bisher alle Spiele gewonnen haben. Es war klar, dass wir heute eine gute Leistung bringen müssen, um dieses Spiel zu gewinnen, aber diese hat bei weitem gefehlt.“
Rhein-Neckar Löwen – SC DHfK Leipzig 23:28 (12:16)
Rhein-Neckar Löwen: Palicka, Katsigiannis; Schmid, Gensheimer (7/3), Kirkeløkke, Lagarde (3), Patrail (2), Tollbring (3), Ahouansou, Abutovic, Lagergren (2), Groetzki (5), Baena, Petersson, Gislason (1), Nilsson
SC DHfK Leipzig: Saeveras, Birlehm; Wiesmach (5), Krzikalla (4/4), Meyer-Siebert, Binder (5), Larsen (6), Roscheck, Weber (3), Mamic (4), Remke, Gebala, Milosevic (1), Esche, Pieczkowski
Siebenmeter: Löwen 3/3, Leipzig 4/4
Strafminuten: Löwen 6 Min, Leipzig 6 Min
Schiedsrichter: Colin Hartmann / Stefan Schneider
Zuschauer: keine
Schon vier Tage nach dem hart umkämpften 24:24 Unentschieden gegen die Füchse Berlin müssen die Handballer des SC DHfK Leipzig über 450 km Richtung Mannheim reisen. Gegner ist der zweimalige deutsche Meister (2016, 2017) und aktuelle Tabellenführer, die Rhein-Neckar Löwen. Anwurf ist am Donnerstagabend, den 15.10.2020 um 19 Uhr, in der SAP Arena.
Die Stadt Mannheim hatte das Gesundheits- und Hygienekonzept der SAP Arena vor Wochen teilweise abgelehnt, dadurch wurden die bisherigen Partien und somit wird auch das Spiel gegen den SC DHfK Leipzig vor leeren Rängen ausgetragen. Die Löwen-Geschäftsführerin Jennifer Kettemann betont: „Wir werden weiterkämpfen und alles dafür tun, dass wir möglichst bald wieder vor möglichst vielen Zuschauern spielen können. Das hat absolute Priorität.“ Die SAP Arena arbeitet unter Hochdruck an einer Lösung. Als Vorbild gelten für die Mannheimer unter anderem die Lösungen und Konzepte des SC DHfK Leipzig in Zusammenarbeit mit der QUARTERBACK Immobilien ARENA.
Als Tabellenführer mit drei Siegen aus drei Spielen und einer positiven Tordifferenz von 18 Toren stehen die Mannheimer derzeit vor SG Flensburg-Handewitt, Bergischer HC und dem SC DHfK Leipzig, der momentan den vierten Platz belegt. In der letzten Saison gewannen die Löwen beide Spiele knapp mit 29:28 in Leipzig und 26:23 in Mannheim. Mit acht Siegen aus zehn Partien gegeneinander gehen die Rhein-Neckar Löwen als Favorit in das Duell am Donnerstag, aber sie warnen vor dem SC DHfK Leipzig. So sagte der Schweizer Nationalspieler Andy Schmid in Hinblick auf das anstehende Spiel gegen die Leipziger:
„Leipzig ist immer ein sehr unangenehmer Gegner, der seit vielen Jahren in der Liga ist. Sie machen den Spitzenteams immer das Leben schwer und mittlerweile schnuppern sie an den Plätzen der Spitzenteams. Am Donnerstag erwartet uns ein Kampfspiel, das wird keine Schön-Spielerei, sondern wir müssen dagegenhalten. Leipzig spielt eine aggressive Deckung, genau da müssen wir dagegenhalten. Wir müssen ebenfalls eine gute Deckung und gute Torhüter stellen. Und dann hoffen wir, dass wir auch das dritte Heimspiel gewinnen können, auch wenn wir vor leeren Rängen spielen.“
Mit dem Schwung aus der zweiten Hälfte gegen die Füchse Berlin wollen die Leipziger gegen die Rhein-Neckar Löwen wieder brillieren und erneut Punkte mitnehmen. Das DHfK-Fanradio der Leutzscher Welle überträgt die komplette Partie LIVE unter: https://www.scdhfk-handball.de/fanzone/audio-livestream/
In der nächsten Woche folgt dann für die DHfK-Männer schon das nächste Heimspiel, am Donnerstag, den 22.10.2020 um 19 Uhr, gegen FRISCH AUF! Göppingen. Die Tickets für dieses Heimspiel gehen am Freitag, den 16.10.2020, um 10 Uhr in den Vorverkauf. Die Tageskarten sind an allen Vorverkaufsstellen und online unter www.scdhfk-handball.de/tickets erhältlich.
Die Einschätzung von Chefcoach André Haber zum Gastspiel bei den Löwen:
„Die Löwen hatten einen tollen Saisonstart. Sie spielen eine gute Abwehr, das ist ihre Stärke, gepaart mit einem guten Tempo. Zusätzlich ist ihre Spielführung im Angriffsspiel über Andy Schmid sehr kreativ. Die Geisterkulisse ist für alle Beteiligten eine besondere Situation und vielleicht sogar ein leichter Vorteil für die Rhein-Neckar Löwen, da sie diese Atmosphäre schon kennen. Wir hingegen sind es gewohnt, zu unseren Heimspielen von unseren fantastischen Fans getragen zu werden. Aber wir nehmen es wie es kommt und bereiten uns mental darauf vor. Personell hoffen wir darauf, dass Niclas Pieczkowski am Donnerstag wieder mitspielen kann.“
Erstellt von MH
Zum ersten Mal in ihrer Vereinsgeschichte waren die Handballer des SC DHfK Leipzig als amtierender Tabellenführer in ein Spiel der LIQUI MOLY Handball-Bundesliga gegangen. Dementsprechend breit war die Brust der DHfK-Männer vor dem Aufeinandertreffen mit den Füchsen Berlin.
Die Tabellensituation nach dem zweiten Spieltag sollte allerdings nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Favoritenrolle bei dem Team aus der Hauptstadt lag. Schließlich waren die Gäste in den vergangenen Jahren zweimal Vereinsweltmeister geworden und gelten inzwischen als Stammgast im internationalen Wettbewerb. Trotz eines Drei-Tore-Rückstands zur Halbzeit blieben die DHfK-Handballer auch gegen die ambitionierten Füchse ungeschlagen und erkämpften ein verdientes 24:24-Unentschieden.
Die Gastmannschaft aus Berlin war besser in die Partie gestartet. Marian Michalczik brachte seine Mannschaft gleich im ersten Angriff in Führung – und auch Füchse-Keeper Dejan Milosavljev parierte direkt einen Wurf der Leipziger. Die Grün-Weißen hingegen hatten nach zehn Spielminuten erst zwei Treffer zu Buche stehen und liefen direkt einem 2:5-Rückstand hinterher.
Richtig hektisch wurde es dann erstmals in der 18. Minute. Jacob Holm hatte Martin Larsen bei einem schnellen Gegenstoß im Gesicht erwischt und kassierte von den Unparteiischen Tönnies/Schulze die rote Karte. Leipzig nutzte das Momentum, um zunächst durch Lukas Binder zum 8:8 auszugleichen und sich anschließend durch Philipp Weber die erste Führung zu ergattern. In dieser Phase hatten die Hausherren mehrfach beste Möglichkeiten, ihren Vorsprung weiter zu erhöhen. Jedoch schlichen sich in den letzten zehn Minuten der ersten Hälfte deutlich zu viele Unachtsamkeiten ein, was die Füchse rigoros ausnutzten und mit einer 10:13-Führung in die Pause gingen.
Am Schlussmann der Leipziger hatte das am wenigsten gelegen. Wie schon im ersten Heimspiel zeigte Neuzugang Kristian Saeveras eine richtig gute Leistung und vereitelte zahlreiche Abschlüsse der Gäste. Auch zu Beginn der zweiten Halbzeit war der Torwart gleich wieder zur Stelle und verhalf seinen Mitspielern zu neuem Rückenwind. Binder, Milosevic, Krzikalla! Binnen zwei Minuten war der Halbzeitrückstand egalisiert (13:13).
Nun ging es hin und her. Führung Füchse, Führung Leipzig, Führung Füchse. Mitte des zweiten Abschnittes gerieten die Gastgeber dann allerdings wieder mit zwei Toren ins Hintertreffen, nachdem sie in Unterzahl zweimal einen Gegentreffer auf den verwaisten Kasten hinnehmen mussten. Gepusht von den 2041 Handballfans holte sich Leipzig jedoch abermals die Führung zurück und ging durch Lukas Binder mit 23:21 in Front – und das, obwohl zuvor Torhüter Kristian Saeveras aufgrund eines Wechselfehlers für zwei Minuten auf die Bank geschickt wurde.
Die hitzige Schlussphase, in der von beiden Mannschaften viele Diskussionen mit dem Schiedsrichtergespann und dem Kampfgericht geführt wurden, erinnerte dann endgültig an den Krimi aus der vergangenen Saison. Damals wurde Lucas Krzikalla mit dem 24:23-Siegtreffer in letzter Sekunde zum Helden. Krzikalla präsentierte sich auch diesmal wieder sehr treffsicher, erzielte acht Tore und verwandelte all seine vier Siebenmeter sehr sicher. Zwei Minuten vor dem Ende verpasste es der 26-Jährige jedoch von außen, die Weichen mit dem 24:22 auf Sieg zu stellen. Obendrein musste der SC DHfK durch die Herausstellung von Bastian Roscheck, der gegen Berlin sein Saison-Debüt feierte, die letzten beiden Minuten in Unterzahl über die Runden kommen.
Dann war er aber zur Stelle! Wie in der vergangenen Saison traf Lucas Krzikalla zum 24:23, allerdings diesmal eine Minute zu zeitig. So konnten die Füchse Berlin durch Nationalspieler Fabian Wiede noch einmal ausgleichen. Zwar hatte der SC DHfK noch einen Angriff und Philipp Weber feuerte einen verheißungsvollen Wurf auf das Berliner Tor, Dejan Milosavljev bekam aber im letzten Moment noch einen Fuß an den Ball, sodass sich am Ende beide Kontrahenten über einen Punktgewinn freuen konnten.
Jaron Siewert (Trainer Füchse Berlin):
„Wir kamen sehr gut ins Spiel. Ich denke man hat gesehen, dass wir aus unseren Fehlern gegen Magdeburg gelernt haben. Aber dann kam auch Leipzig besser ins Spiel. Die rote Karte von Holm hat uns sehr weh getan und das Spiel verändert. Am Anfang der zweiten Halbzeit haben wir viel zu früh die drei Tore Führung hergegeben, was dann auch ein Knackpunkt für das Unentschieden war. Die Schlussphase, also die letzten fünf Minuten, war unsere stärkste Phase und wir sind mit dem einen Punkt gegen Leipzig zufrieden. Das ist, über die gesamten 60 Minuten gesehen, ein faires Ergebnis. Ich wünsche Leipzig weiterhin viel Erfolg.“
André Haber (Trainer SC DHfK Leipzig):
„Mit der ersten Halbzeit waren wir unzufrieden, da wir haben zu viele technische Fehler und Fehlwürfe gemacht. Wir hatten uns vorgenommen, das Spiel mit viel Tempo zu spielen, sind dann aber in Hektik verfallen. Das haben wir alles in der Halbzeitpause angesprochen. Was dann in der zweiten Halbzeit passiert ist, damit bin ich sehr zufrieden. Wir waren von Beginn an emotional richtig eingestellt und haben uns über den Kampf wieder zurück ins Spiel gespielt. Wir haben es geschafft, das dritte Malt in Folge unter 25 Gegentore zu bleiben. Es wurde wieder sehr gut gedeckt und wir hatten wieder einmal gute Unterstützung aus dem Tor. Im Angriff hätten wir mehr Bälle reinmachen müssen und uns viele Fehler sparen können. Aber es ist nicht genug Zeit, um zurückzuschauen, denn das nächste Spiel in Mannheim ist schon am Donnerstag. Ich wünsche Jaron und den Füchsen alles Gute für die weiteren Spiele.“
SC DHfK Leipzig gegen Füchse Berlin 24:24 (10:13)
SC DHfK Leipzig: Saeveras, Birlehm; Larsen (1), Weber (6), Mamic (2), Wiesmach, Binder (6), Gebala, Krzikalla (8/4), Remke, Meyer-Siebert, Milosevic (1), Esche, Szeles
Füchse Berlin: Milosavljev; Wiede (1), Holm (1), Andersson (7), Lindberg (3/1), Michalczik (3), Matthes (3), Vujovic (2), Marsenic (3), Drux (1)
Siebenmeter: Leipzig 4/4, Füchse 1/2
Zeitstrafen: Leipzig 10 Min, Füchse 4 Min
Rote Karte: Holm (Füchse/ 18. Min)
Zuschauer: 2041 Handballfans in der QUARTERBACK Immobilien ARENA
Schiedsrichter: Schulze/Tönnies
Erstellt von JW
Nach einem starken Start in die neue Saison 2020/ 2021 mit zwei Siegen, zu Hause gegen die Eulen Ludwigshafen und auswärts gegen den HSC 2000 Coburg, erwarten die SC DHfK Handballer am Sonntag die Füchse Berlin. Die Spiele gegen Berlin sind üblicherweise hart umkämpfte Duelle, die mit großen Emotionen die Atmosphäre auf den Rängen und der Platte hochkochen lässt. Das letzte Aufeinandertreffen führte in einem Testspiel in der Vorbereitung zu einem 32:32 in der QUARTERBACK Immobilie ARENA.
Aufgrund der aktuell hohen Inzidenzzahlen in Berlin können am Sonntag leider keine Fans aus Berlin anreisen und zuschauen. Das Topspiel findet wie geplant um 13:30 Uhr statt und die DHfK-Handballer freuen sich auf den kommenden Fight gegen die Berliner Füchse. Voraussetzung für einen Besuch des Spieles ist ein Inzidenzwert von unter 20 am Wohnort des Besuchers.
Spieltagspräsentator des Heimspiels ist Phönix Industriedienstleistungen GmbH und Co- Präsentator die Rotor Bikes GmbH. Auch im zweiten Heimspiel sind unter den gegebenen Hygienebestimmungen 2.100 Sitzplätze zugelassen. Am Freitagnachmittag waren bereits knapp 2.000 Tageskarten durch die DHfK-Fans vergriffen. Es sind noch wenige Tickets verfügbar, die an den Tageskassen, dem Online-Ticketshop oder an allen anderen Vorverkaufsstellen erhältlich sind.
Leipzigs Cheftrainer André Haber erhofft sich erneut einen großartigen Zuschauersupport, wie im Heimspiel gegen die Eulen Ludwigshafen. „Ich bin heiß wie Frittenfett auf dieses Spiel“, so André Haber im Vorfeld der Begegnung, wohl wissend, dass die Berliner nach ihrer deutlichen Heimniederlage gegen Magdeburg mit viel Schaum vorm Mund nach Leipzig reisen werden. Und auch die zwei skandinavischen Neuzugänge Kristian Sæverås und Martin Larsen gehen hoch motiviert in die Partie gegen Berlin.
Martin Larsen: „Ich kenne die Füchse Berlin aus dem EHF-Cup der letzten Saison. Sie haben eine hart arbeitende Verteidigung. Aber ich denke, dass wir mit unseren Fans im Rücken eine gute Chance haben sie zu schlagen. Ich bin sehr positiv gestimmt und wir werden die zwei Punkte mitnehmen.“
Kristian Sæverås: „Mein erster Eindruck von der Bundesliga ist der, dass sie sehr physisch ist. Es gibt viele harte Kämpfe um die Bälle und die Mannschaften sind sehr robust. In den letzten zwei Spielen gegen Coburg und Ludwigshafen war das Tempo noch nicht so hoch, wie das, was ich aus Dänemark kenne, aber gegen Berlin wird sich das sicher ändern.“
Das DHfK-Fanradio der Leutzscher Welle überträgt die komplette Partie LIVE unter: https://www.scdhfk-handball.de/fanzone/audio-livestream/
Die Einschätzungen beider Cheftrainer:
André Haber (SC DHfK Leipzig): „Wir freuen uns riesig darauf, wieder Zuhause zu spielen. Die Stimmung im ersten Heimspiel war sensationell. Einen herzlichen Dank an dieser Stelle an alle Fans, die dieses Erlebnis möglich gemacht haben. Mit Berlin kommt eine sehr ambitionierte Mannschaft zu uns. Sie haben unter der Leitung von Jaron Siewert neue taktische Facetten erarbeitet und mit der Rückkehr von Fabian Wiede, Jacob Holm und Simon Ernst verfügen sie über einen breiten Kader. In den letzten Spielzeiten waren die Spiele gegen Berlin immer hart umkämpft. Dasselbe erwarte ich am Sonntag.“
Jaron Siewert (Füchse Berlin): „Es ist direkt das nächste Ostderby und auch gegen Leipzig waren es immer enge und hitzige Partien. Ich erwarte eine für Coronazeiten beeindruckende Kulisse. Für uns heißt es nach dem Magdeburg-Spiel aufstehen, schütteln und dann alles investieren, um den Sieg zu erringen.“
Fakten zum Spiel
Datum: 11.10.2020
Anwurf: 13:30 Uhr
Spielort: QUARTERBACK Immobilien ARENA (Am Sportforum 2, 04105 Leipzig)
Hallenöffnung: 12:00 Uhr
Vorverkaufs-Zwischenstand: 1960 (Stand 09.10.2020)
Erwartete Zuschauerzahl: 2100 (keine Gästefans zugelassen)
Spieltagspräsentator: Phönix Industriedienstleistungen GmbH
Tickets: Alle bekannten VVK-Stellen, Tageskasse oder online: www.scdhfk-handball.de/tickets
Wichtige Infos zum Hygienekonzept: www.scdhfk-handball.de/heimspiel/gesundheitsbogen
Sicherheitsinformationen: www.scdhfk-handball.de/heimspiel/sicherheitsinformationen
Schiedsrichter: Schulz, Robert und Tönnies, Tobias
İ Wichtiger Hinweis für einen Heimspielbesuch: Neben einem gültigen Ticket ist am Einlass ein ausgefüllter Gesundheitsbogen und ein Ausweisdokument mit Lichtbild bereitzuhalten. Einem Besucher muss der Zugang zur ARENA verwehrt werden, sobald der Wohnort des Besuchers in einem Landkreis bzw. einer kreisfreien Stadt liegt, dessen 7-Tage-Inzidenz am Spieltag den Wert von 20 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb der letzten 7 Tage übersteigt. Der Zugang zur ARENA erfolgt über vier verschiedene Eingänge. Auf allen Tickets ist der jeweilige Eingang vermerkt.
Alle wichtigen Infos sind zusammengefasst unter: www.scdhfk-handball.de/gesundheitsbogen
Erstellt von JW
Für die Saison 2020/21 wird die PHÖNIX Industriedienstleistungen GmbH neben ihrer Spielerpatenschaft von Martin Larsen auch Patensponsor von Kristian Sæverås.
Außerdem präsentiert die PHÖNIX Industriedienstleistungen GmbH gemeinsam mit der Rotor Bikes GmbH am Sonntag um 13:30 Uhr das Topspiel zwischen dem SC DHfK Handball und den Füchsen Berlin.
Die Firma PHÖNIX Industriedienstleistungen GmbH ist ein zukunftsorientiertes qualitätsbewusstes Dienstleistungsunternehmen mit Firmensitz im Chemiepark Bitterfeld-Wolfen. Sie unterstützen ihre Kunden mit ihrem qualifizierten und geschulten Fachpersonal bei der Durchführung komplexer Aufgabenstellungen, wie auch bei der Lösung von Problemen und bei allen Arten von Instandhaltungsmaßnahmen, Reparaturen, Montagen, Umbaumaßnahmen, Inbetriebnahmen und der Fertigung.
Sie bieten Unterstützung bei der PVI bzw. die komplette Übernahme der planmäßigen vorbeugenden Instandhaltung. Das Fachpersonal von PHÖNIX übernimmt Maschinen- u. Anlagenwartungen, auch im Rahmen eines Wartung- o. Werkvertrages.
Die Firma PHÖNIX – Industriedienstleistungen GmbH gibt ihren Kunden die erforderliche Sicherheit bei der Durchführung von komplexen Aufgabenstellungen. Sie ist ein Industriedienstleistungsunternehmen im qualitätsbewussten Maschinen-, Stahl- und Anlagenbau sowie in der Instandhaltung von technologischen Anlagen und Ausrüstungen in der gesamten Industrie. Der Service von Phönix im Industriedienstleistungsbereich ist immer zugeschnitten auf die Anforderungen und der Zufriedenheit ihrer Kunden.
Mehr Infos: http://www.phoenix-industrie.de/