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Marko Mamic kämpft sich durch den Reifenparcours. Foto: SC DHfK
Marko Mamic kämpft sich durch den Reifenparcours. Foto: SC DHfK

Auf die Handballer wartet ein abwechslungsreiches Programm mit einer bunten Mischung aus Spaß und Belastung. Neben dem intensiven „Freiluft Fitness“ und einer Kanu-Tour am Montag messen sich die DHfK-Profis am Dienstag bei einem Triathlon-Wettkampf und auf dem Beachvolleyballfeld. Die Nacht verbringen die DHfK-Männer ganz stilecht in Zelten. Als kleine Zusatzmotivation wird außerdem ein internes Ranking am Ende des Teambuildings Aufschluss darüber geben, welcher Handballer sich an den beiden Tagen in der besten Verfassung präsentieren konnte. Beim Freiluft Fitness hielt Rechtsaußen Lucas Krzikalla nach neun verschiedenen Stationen die Bestzeit.

„Mit so einer Komplexität an Kraftübungen werden die Jungs selten konfrontiert. Natürlich machen wir auch ein gutes Athletiktraining mit hoher Belastungsdichte, aber heute konnten wir viele Übungen ganz anders abbilden, als das bei uns in der Trainingshalle möglich ist. Solche alternativen Trainingsmittel passen hervorragend in den jetzigen Stand unserer Vorbereitung. Bei allem Spaß haben wir für die Jungs aber auch einen kleinen Wettkampfcharakter mit eingebaut, der sich über die beiden Tage fortsetzen wird. Ich bin glücklich, dass wir uns als erstes Teamevent für das Camp David Sport Resort entschieden haben, denn wir haben hier super Bedingungen und alles ist bestens organisiert“, so Cheftrainer André Haber nach dem Freiluft Fitness Programm am Montagmorgen.

U23 ebenfalls mit ganz besonderer Teambuildingmaßnahme

U23-Coach Enrico Henoch überreicht der Spedition Zuruk GmbH ein Trikot. Foto: Spedition Zuruk
U23-Coach Enrico Henoch überreicht der Spedition Zuruk GmbH ein Trikot. Foto: Spedition Zuruk

Wie die Bundesligaprofis des SC DHfK bereiten sich auch die Leipziger Drittliga-Handballer (U23) seit Anfang Juli auf die neue Spielzeit vor. Und auch das Team von Trainer Enrico Henoch zeigte sich bei der Suche nach einer geeigneten Teambuilding-Aktivität äußerst kreativ. So unterstützte die Handballmannschaft für einen Tag DHfK-Sponsor Spedition Zurek bei einer kompletten Wohnungsentkernung.

„Wir wollten den Jungs einfach mal zeigen, dass es neben dem Leistungssport auch andere Berufe gibt, in denen man für sein Geld richtig harte körperliche Arbeit leisten muss. Es war schön zu sehen, dass die Jungs schnell verstanden haben, dass es durchaus einige Parallelen zum Handball gibt, denn bei so einer Wohnungsauflösung sind genau wie auf der Handballplatte Kraft, Teamwork und gute Kommunikation gefragt. Ich glaube, auch für unseren Sponsor Zurek war es eine willkommene Hilfe, denn durch unsere Manpower ging die ganze Beräumung natürlich wesentlich schneller“, sagt U23-Trainer Enrico Henoch.

Dazu plant das Projektteam mit seinen Partnern am Samstag, dem 22. August 2020, 8 bis 16 Uhr, in der Quarterback Immobilien Arena in Leipzig ein aufwendiges Experiment und sucht dafür 4.000 freiwillige, junge und gesunde Teilnehmerinnen und Teilnehmer. „Das Projekt soll die Weichen stellen für einen Neustart der Veranstaltungswirtschaft in ganz Deutschland. Gerade diese Branche ist bekanntlich besonders stark von den Maßnahmen zur Eindämmung des CORONA-Virus betroffen. Ich freue mich, dass sich auch der Freistaat Sachsen am Projekt beteiligt und damit die hervorragende Expertise der Unimedizin Halle auf diesem Gebiet anerkennt“, betont Prof. Armin Willingmann, Minister für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung des Landes Sachsen-Anhalt. Dies habe nicht nur individuelle Folgen, sondern auch gesamtgesellschaftliche Dimensionen, da ganze Sportarten und Kulturformen in ihrer Existenz bedroht seien.

Die Vorstellung des Projekts RESTART-19 für die Medien erfolgt dabei am Freitag, 17. Juli 2020 in Halle (Saale).

Das länderübergreifende Projekt „RESTART-19“ der Universitätsmedizin Halle (Saale) wird unterstützt vom Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung des Landes Sachsen-​Anhalt und den Staatsministerien für Wissenschaft, Kultur und Tourismus bzw. Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt des Freistaates Sachsen. Partner des Projekts sind der SC DHfK Handball, und die ZSL Betreibergesellschaft mbH.

Erstellt von Universitätsklinikum Halle

Die Ligaspitze präsentierte den 39 anwesenden Klubvertretern einen Hygieneleitfaden, der auch dem Bundesgesundheitsministerium vorliegt und derzeit vom Robert-Koch-Institut geprüft wird. Im nächsten Schritt stehe der Dialog mit den Bundesländern im Mittelpunkt. Denn Bohmann weiß: "Ein Generalkonzept, das überall gleichermaßen gilt, wird es nicht geben."

Den Vereinen wird lediglich ein Muster zur Verfügung gestellt, auch jenen aus der Basketball Bundesliga (BBL) und Deutschen Eishockey Liga (DEL). Schwierigkeiten zeichnen sich bereits ab. Die neueste Verordnung des Bundeslandes Baden-Württemberg, von der unter anderem die Rhein-Neckar Löwen betroffen wären, untersagt bis zum 31. Oktober Veranstaltungen mit mehr als 500 Teilnehmern. Die DEL startet unter anderem deshalb nicht vor November in die neue Spielzeit.

Die HBL will aber schon am 1. Oktober beginnen. Notfalls geschehe dies teilweise auch ohne Zuschauer, sagte Bohmann: "Das will ich nicht ausschließen. Unser unbedingtes Anliegen ist es, Anfang Oktober loszulegen. Klar ist aber auch, dass wir das nur für sehr, sehr begrenzte Zeit können. Das ist von den Klubs wirtschaftlich kaum zu leisten." Die 200 Millionen schwere Finanzhilfe der Bundesregierung für die großen Profiligen verschaffe lediglich "ein bisschen Luft".

Es muss gespielt werden. Um sportlich angesichts des engen Terminkalenders der großen Belastung entgegenzuwirken, beschlossen die Klubs eine Regeländerung für die kommende Saison. In dieser wird bei Punktgleichheit von zwei oder mehr Teams nicht wie bisher das Torverhältnis, sondern der direkte Vergleich ausschlaggebend sein. Diese Entscheidung wurde insbesondere auf Wunsch von Bundestrainer Alfred Gislason getroffen und soll die Nationalspieler entlasten.

Zudem sprachen sich die Klubs für die Austragung des DHB-Pokals 2020/21 aus - allerdings in einer deutlich abgespeckten Version. Wegen der anhaltenden Coronakrise soll lediglich das Finalturnier am 5./6. Juni 2021 in Hamburg stattfinden. Erstmals werden somit zwei Pokalsieger in einer Spielzeit gekürt. Das REWE Final4 um den DHB-Pokal 2020 war wegen der Coronakrise auf Ende Februar 2021 verlegt worden.

Mit Matteo Menges und Nils Greilich sind auch zwei Talente vom SC DHfK Leipzig dabei! Als Reserve steht außerdem Vinzent Bertl bereit.

Die Lehrgänge werden Sichtungscharakter aufweisen, das heißt, die Spielerinnen und Spieler werden neben den Trainingseinheiten handballtechnische und athletische Aufgaben bewältigen müssen. Dazu werden unter anderem DHB-Talentcoach Carsten Klavehn, Chef Bundestrainer Nachwuchs Jochen Beppler und DHB-Co-Trainerin weiblich Zuzana Porvaznikova direkt Hinweise geben. „Wir wollten den Spielerinnen und Spielern Rückmeldung für die Sichtungen im Frühjahr geben und haben diesen Zeitpunkt gewählt, damit ihnen genügend Zeit bleibt, sich trotz des fehlenden Hallentrainings in den letzten Wochen gut vorzubereiten“, sagt DHB-Talentcoach Carsten Klavehn.

Aufgrund der dynamischen Entwicklungen in der Corona-Pandemie kann noch kein fester Termin für die jeweiligen DHB-Lehrgänge genannt werden, DHB-Talentcoach Carsten Klavehn plant aktuell mit Mitte August. Die finalen Termine werden bekannt gegeben, sobald das möglich ist.

Bei den Handballern des SC DHfK Leipzig ist derzeit neben der sportlichen Vorbereitung auf die neue Bundesligasaison vor allem ein Thema vorherrschend: Eine möglichst baldige Rückkehr zum Spielbetrieb vor Publikum, um zum Saisonstart Anfang Oktober nicht vor leeren Rängen spielen zu müssen.

In einer „Arbeitsgruppe Medizin“ arbeitet der Leipziger Handballverein deshalb zurzeit intensiv an einem Konzept für das große Ziel, die Bundesliga-Heimspiele in der Saison 2020/21 gemeinsam mit den Fans und Sponsoren austragen zu können. Neben DHfK-Mannschaftsarzt Prof. Dr. Pierre Hepp vom Universitätsklinikum Leipzig gehören der AG auch der Infektiologe DrStefan Moritz von der Uni Halle, sowie die beiden Geschäftsführer der ZSL Betreibergesellschaft Philipp Franke und Matthias Kölmel an.

Gemeinsam mit den Vereinen der Initiative Teamsport Sachsen und dem Hallenbetreiber der QUARTERBACK Immobilien ARENA möchte der SC DHfK Leipzig ein sächsisches Veranstaltungskonzept entwickeln, welches in verschiedenen Sportarten und Arenen des Freistaates anwendbar ist.

In diesem Zusammenhang traf sich die AG Medizin am vergangenen Freitag in Leipzig mit der Staatsministerin für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt Petra Köpping sowie Heidrun BöhmReferatsleiterin für öffentlichen Gesundheitsschutz, Infektionsschutz und umweltbezogenen Gesundheitsschutz, zu einem konstruktiven Gedankenaustausch.

„Ich freu mich total über den Besuch von Frau Köpping und Frau Böhm in unserer Geschäftsstelle. Er zeigt, dass unsere Staatsregierung die Belange der Sport- und Veranstaltungsbranche sehr ernst nimmt. Das Gespräch war sehr konstruktiv und ich bin optimistisch, dass wir gemeinsam gute Lösungsansätze für die Vereine und Veranstalter in Sachsen entwickeln können“, sagt DHfK-Geschäftsführer Karsten Günther, der Ministerin Petra Köpping nach dem Meeting das noch unveröffentlichte neue SC DHfK-Trikot von Ausrüster Craft überreichte. Das neue Trikot wird in den kommenden Wochen der Öffentlichkeit präsentiert.

„Wir haben nur zwei neue Akteure im Kader, was im Bundesligaschnitt sehr wenig ist. Das liegt daran, dass wir mit unserem Team sehr zufrieden sind und wenig ersetzen mussten. Die Mannschaft hat jetzt die Chance, im zweiten Jahr, wo sie in nahezu derselben Besetzung zusammenspielt, wieder einen Schritt zu wachsen und sich weiterzuentwickeln. Unsere beiden Neuzugänge haben wir sehr intensiv ausgesucht und sie passen genau in unser Portfolio. Die beiden werden unsere Mannschaft nicht nur sportlich, sondern auch mit ihrer Persönlichkeit bereichern. Es ist schön zu sehen, dass sich unsere Jungs alle unglaublich darauf gefreut haben, endlich wieder in bekannte Gesichter zu blicken, gemeinsam zu trainieren und die Neuen zu integrieren. Da ist ein großer Tatendrang innerhalb der Mannschaft spürbar“, sagt André Haber zum Start in die Saisonvorbereitung.

Aus dem eigenen Nachwuchs rücken in der Vorbereitungsphase außerdem Nicolas Neumann und Akos Szeles in die Mannschaft. Julius Meyer-Siebert, der bereits in der vergangenen Saison seine erste Bundesligaluft schnuppern durfte, gehört ab der neuen Spielzeit fest zum Profikader. „Es ist großartig, dass wir es geschafft haben, den nächsten Spieler aus unserer Handball Akademie in den Bundesligakader zu überführen. Ich finde, es ist für alle Sportler in unserer Akademie und ihre Nachwuchstrainer ganz wichtig zu sehen, dass sowas beim SC DHfK Leipzig möglich ist“, so André Haber.

Die „längste Saisonvorbereitung aller Zeiten“ wird bei den grün-weißen Handballern zweigeteilt ablaufen. Nach den ersten vier Vorbereitungswochen gewährt Coach Haber seiner Mannschaft nochmal eine 10-tägige Erholungspause, bevor dann Mitte August der intensive zweite Teil der Sommervorbereitung startet.

„Der frühe Start ist aus meiner Sicht absolut notwendig. In einer normalen Saisonvorbereitung sind die Körper der Sportler nach einer mehrwöchigen Pause immer noch an den Leistungssport gewöhnt. Das ist diesmal nicht der Fall und darum geht es jetzt erst einmal darum, die Jungs wieder so aufzubauen, dass sie das nötige Level erreichen, um wieder Vollgas zu geben und regelmäßig zweimal am Tag trainieren zu können“, blickt André Haber auf die kommenden Wochen voraus.

Der schwedische Funktions-Spezialist mit Deutschlandsitz im bayerischen Oberaudorf setzt im Teamsport auf einen stetigen Ausbau von Produkt-Portfolio und Vereins-Partnerschaften. Neben der schwedischen Handball Nationalmannschaft pflegt Craft zudem weitere Kooperationen in der ersten französischen Liga sowie in DänemarkMit dem SC DHfK Leipzig möchte Craft sein Engagement auf dem deutschen Teamsport-Markt und vor allem im Handball-Bereich weiter stärken.

„Als ehemaliger Handballer ist der Einstieg in die Handball-Bundesliga für mich eine absolute Herzensangelegenheit. Und ich freue mich ganz besonders, dass wir mit dem SC DHfK Leipzig nun einen Partner an unserer Seite haben, mit dem wir uns von Beginn an einig waren – immer offen und ehrlich, immer auf Augenhöhe, besser geht’s nicht“, sagt André Bachmann, Geschäftsführer Craft Deutschland und ergänzt, dass der erste Kontakt zum Verein über einen ehemaligen Handball-Kameraden von ihm zustande kam, der mittlerweile mit seinem Unternehmen selbst Partner der DHfK-Handballer ist.

Foto: SC DHfK
Foto: SC DHfK

Auch DHfK-Geschäftsführer Karsten Günther freut sich über die neue Partnerschaft: „Craft hat vom ersten Gespräch an keinen Zweifel daran gelassen, dass sie unbedingt mit uns zusammenarbeiten und den SC DHfK Leipzig als echtes Aushängeschild der Marke gewinnen wollen. Gemeinsam mit Craft wollen wir auch unser Angebot im Merchandising auf ein neues Level bringen, da können sich alle Fans und Partner auf viele tolle Angebote freuen. Ich bin sehr glücklich über diese Partnerschaft und das entgegengebrachte Vertrauen, gerade in solch bewegten Zeiten, und wir werden alles dafür tun, es mit sportlichen Topleistungen zurück zu geben.“

Als offizieller Ausrüster stellt Craft ab sofort sämtliche Trainings-, Spiel- und Präsentationskleidung der Bundesligamannschaft und rüstet zudem auch die Handball-Akademie, die Allianz Handball Schule und den Breitensportbereich des SC DHfK Handball aus. Gespannt sein dürfen die Fans des SC DHfK Leipzig auf die neue Merchandise-Kollektion mit vielen brandneuen Fanartikeln und Freizeitkleidung im SC DHfK Look, die demnächst im DHfK-Fanshop und in ausgewählten Geschäften erhältlich sein werden. Das neue Trikot des SC DHfK Handball soll noch im Monat Juli präsentiert werden.

Auch Gesamtverein wird von Craft ausgestattet

Neben Handball pflegt der Funktions-Spezialist weitere Partnerschaften im Fußball (beispielsweise Dynamo Dresden und SV Darmstadt 98) sowie im Volleyball (Dresdner SC 1898 Volleyball Damen). Und auch der Gesamtverein SC DHfK Leipzig e.V. wird in den kommenden Jahren von dem schwedischen Ausrüster eingekleidet. Der Großverein unterschrieb ebenfalls einen Dreijahresvertrag mit Craft und wird sich fortan mit einer frischen Kollektion in den Vereinsfarben präsentieren. „Wir freuen uns über den Start dieses neuen Projektes und den zukünftigen gemeinsamen Weg“, sagt SC DHfK-Präsident Bernd Merbitz, „die Vereinheitlichung unserer Kleidung symbolisiert einen wichtigen Schritt, mit dem wir das Wir-Gefühl in unserem vielfältigen Verein weiter stärken und nach außen tragen möchten.“

Über CRAFT

CRAFT entwickelt und produziert seit 1977 funktionelle Bekleidung für anspruchsvolle Sportler. Der Spezialist für technische Sportbekleidung wurde im schwedischen Borås gegründet. Dort befindet sich bis heute der Sitz der Marke. Bekannt wurde CRAFT als Pionier in Sachen Funktionsunterwäsche und zählt heute zu den weltweit führenden Marken im Bereich technischer Sportbekleidung. Neben der so genannten 'ersten Lage', die direkt auf der Haut getragen wird, hat CRAFT funktionelle Bekleidung für die Sportarten Rad, Running, Langlauf, Outdoor und Teamsport im Programm. Als Ausrüster zahlreicher Nationalmannschaften, Teams und Athleten profitiert CRAFT vom Feedback der Sportler, die in die Entwicklung eingebunden sind.

Unternehmenskontakt:

CRAFT / NEW WAVE GmbH

Markus Müller (Marketing)
Geigelsteinstr. 10, D-83080 Oberaudorf
Tel.: +49 – (0) 80 33 – 979-132
markus.mueller@newwave-germany.de
www.craftsportswear.com

„Niclas hat uns gegenüber immer signalisiert, dass er in Leipzig bleiben und mit unserem Team den nächsten Schritt machen möchte. Eine Vertragsverlängerung war bisher aber wegen den coronabedingten wirtschaftlichen Einschnitten in unserem Etat nicht möglich. Durch Max Jankes langfristige Verletzung haben sich die Voraussetzungen wirtschaftlich und sportlich etwas geändert. Ich freue mich sehr, dass Pitsche so geduldig und kompromissbereit war, dass wir jetzt wieder gemeinsam durchstarten können“, sagt Geschäftsführer Karsten Günther.

„Rückblickend bin ich erleichtert, dass die Zeit des Abwartens und Abwägens jetzt vorbei ist. Nicht zu wissen, wo man mit seiner Familie ab dem nächsten Monat leben wird, war eine unangenehme Situation. Umso mehr freue ich mich jetzt auf das fünfte Jahr in Leipzig. Meine Schulter fühlt sich wieder richtig gut an und ich kann mit vollem Selbstvertrauen in die Saison starten“, so Spielmacher Niclas Pieczkowski.

Der Europameister von 2016 war der erste deutsche Nationalspieler, der einen Vertrag beim SC DHfK Leipzig unterschrieb. Seit nunmehr vier Jahren geht der erfahrene Bundesligaspieler in Leipzig auf Torejagd und erzielte bisher 259 Treffer für die Sachsen. In der zurückliegenden Saison laborierte der 41-fache Nationalspieler an einer schweren Schulterverletzung, kämpfte sich aber nach neun Monaten zurück auf die Platte.

„Ich bin sehr froh, dass Pitsche ein weiteres Jahr zu unserer Mannschaft gehört. Er ist ein sehr guter Stratege, der auch selbst über eine hohe Torgefahr verfügt. Gerade unter den gegebenen Umständen mit der Verletzung von Max und den wirtschaftlichen Schwierigkeiten, denen alle Bundesligavereine unterliegen, bin ich besonders glücklich, dass wir einen Spieler von Pitsches Format in unserem Verein halten konnten“, freut sich Chefcoach André Haber.

Immobilienpartner bleiben SC DHfK Handball treu

Unterstützung erhält Niclas Pieczkowski auch in der neuen Saison von der KOWO Immobilien GmbH. Als Experte für den Verkauf, die Vermietung und die Verwaltung von Immobilien in Leipzig bleibt die KOWO Immobiliengruppe in der neuen Spielzeit Patensponsor des Rückraumspielers. Darüber hinaus bleibt dem SC DHfK Leipzig auch ein weiterer Partner aus der Immobilienbranche treu. Die geschäftsführende Gesellschafterin Sandra Fischer von der accept-immobilien GmbH verlängerte ihren Sponsorenvertrag um ein weiteres Jahr. Auch wenn ihr Patenspieler Philipp Müller vom Spielfeld auf den Bürostuhl wechselt, präsentiert sich die accept-immobilien GmbH weiterhin als Patensponsor des neuen Sportkoordinators.

In den letzten Monaten hatten HBL-Präsidium und die sechsköpfige AG Spieltechnik, der auch SC DHfK-Geschäftsführer Karsten Günther angehört, zahlreiche Szenarien durchgespielt, wie die kommende Saison unter den gegebenen Voraussetzungen optimal zu bewältigen ist. Aufgrund der Corona-Pandemie wird es der ungewöhnlichste Neustart in der 55-jährigen Geschichte der Handball-Bundesliga. Reine Geisterspiele hatte man zuvor bereits abgelehnt. Die Liga umfasst 20 Vereine, zu den 18 bisherigen Teams (Absteiger gab es nach dem Corona-bedingten Saisonabbruch nicht) gesellen sich die Aufsteiger HSC 2000 Coburg und TuSEM Essen. Für die Clubs bedeutet das 38 Spiele und zwei Heimspiele mehr. Das Saisonende ist für Ende Juni 2021 vorgesehen.

HBL-Geschäftsführer Frank Bohmann: „Nach reiflicher Abwägung haben wir uns entschieden, am klassischen Saisonmodell festzuhalten. Alle anderen Varianten wären nicht ausreichend praktikabel, wirtschaftlich und fair. In jedem Fall erwartet uns eine sehr komplexe Saison, die uns aufgrund der hohen Termindichte viel Flexibilität und Solidarität abverlangen wird. Ich bin überzeugt, dass alle Beteiligten dies verinnerlicht haben."

"Wir werden weiterhin alles in unserer Macht Stehende unternehmen, um passende Rahmenbedingungen für die Wiederaufnahme des Spielbetriebs mit Zuschauern zu ermöglichen. Denn Sport lebt von Emotionen – und die gibt es eben nur zu 100 Prozent auf dem Spielfeld und vor vollen Rängen. Das bleibt unser Ziel. Wie fragil die Lage immer noch ist, zeigen die Ereignisse im Kreis Gütersloh. Umso wichtiger ist es, dass wir die Hygiene beachten, Abstand halten und einen Mund-Nasen-Schutz tragen. Ich halte auch die Corona-Warn-App der Bundesregierung für sehr wertvoll", sagt HBL-Präsident Uwe Schwenker.

Durch die Erarbeitung eines detaillierten Hygiene- und Betriebskonzeptes bereiten sich LIQUI MOLY HBL und 2. Handball-Bundesliga unter Einbeziehung externer Expertise bestmöglich auf den Saisonstart Anfang Oktober vor. Das Hygiene- und Betriebskonzept wird in den kommenden Wochen fertig- und vorgestellt. Es dient dann den Profiklubs als Grundlage für die jeweilige Abstimmung mit den regionalen Behörden. HBL-Geschäftsführer Frank Bohmann: „Die Corona-Pandemie ist nach wie vor eine sehr reale Bedrohung, der wir sehr solidarisch und mit einigem Erfolg entgegentreten. Gerade deswegen legt der Handball sehr großen Wert darauf, durch ein überzeugendes Hygienekonzept mit Kontaktverfolgung in die Saison starten zu können. Dies wäre für unseren Sport ein wichtiger und inzwischen dringend notwendiger Schritt Richtung Normalität.“

Ein früherer Ligastart sei nicht zu vertreten, betont auch Karsten Günther: "Ich begrüße die Entscheidung sehr, denn sie gibt uns Zeit, um Konzepte für einen Start mit den Fans zu erarbeiten und hoffentlich auch genehmigen zu lassen." Eigens dafür hat er in Leipzig eine AG Medizin initiiert mit Experten aus dem Gesundheitsbereich, die sich wissenschaftlich dem Thema Umsetzung von Großveranstaltung nähern möchte, um auf Grundlage valider Daten situationsgerechte Entscheidungen über die Einbeziehung von Zuschauern zu ermöglichen. "Hier benötigen wir aber auch schnell Unterstützung aus der Politik, denn solche Studien sind wirtschaftlich eine große Herausforderung", appelliert Günther.

Gerade in diesen Zeiten ist der Handball auf den Rückhalt von Fans, Sponsoren und Politik angewiesen. Beim SC DHfK ist dieser sehr groß, das haben die letzten Monate einmal mehr bewiesen, weil alle Sponsoren ihre Verträge erfüllt haben und durch die Aktion Mein Helden-Ticket ein neuer Zuschauerrekord aufgestellt werden konnte.

"Dieser Support durch die Partner und Fans ist einfach sensationell und hat den Grundstein dafür gelegt, dass wir auf solider Basis die neue Saison planen können. Der Saisonstart im Oktober gibt uns nun auch ein klares Ziel, auf das wir sowohl sportlich wie auch organisatorisch mit unseren Spielern, Mitarbeitern und Partner hinarbeiten können", so Karsten Günther, "die Entscheidung berücksichtigt die Belange aller Teams und damit den Erhalt der HBL als stärkste Liga der Welt. Deshalb möchte ich mich auch ganz herzlich bei allen Kolleginnen und Kollegen aus der AG Spieltechnik bedanken, die über Wochen intensiv daran mitgearbeitet haben."

Man werde, so Karsten Günther, auch in Leipzig noch mehr zusammenrücken, getreu dem Motto 'Jetzt erst recht!'. "Ich bin ganz sicher, dass es uns gelingt, auch unter diesen ungewöhnlichen Voraussetzungen die Begeisterung für den Handballsport aufrecht zu halten", sagt der Manager, "wir ziehen hier alle an einem Strang, von den Spielern über die Geschäftsstelle bis hin zu den Fans und den Sponsoren. Alle erkennen die Situation und wir werden weiterhin gemeinsam mit viel Herzblut das Bestmögliche daraus machen."

Jetzt HELDEN-Dauerkarte für nächste Spielzeit sichern!

Ihren großen Zusammenhalt mit den Handballern des SC DHfK Leipzig haben die grün-weißen Handballfans bei der erfolgreichen Unterstützeraktion „Mein Helden-Ticket", die einen neuen (virtuellen) Zuschauer-Saisonrekord (73.668) brachte, eindrucksvoll bewiesen. Jetzt können die Handballenthusiasten sich die HELDEN-Dauerkarte für die neue Saison 2020/21 sichern und sich die Chance auf bis zu 19 Heimspiele bewahren. Die HELDEN-Dauerkarte ist vorerst auf 500 Plätze limitiert. Bei Beantragung der HELDEN-Dauerkarte bis zum 30.6.2020 bedankt sich der SC DHfK Handball mit einem exklusiven SonderFanShirt bei seinen treuen Fans.
Weitere Information zur HELDEN-Dauerkarte sind auf der Homepage zu finden: www.scdhfk-handball.de/heimspiel/dauerkarten

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