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Gemeinsam schaffen wir das

„Max laboriert schon seit längerer Zeit an Schulterbeschwerden. Wir haben zunächst versucht, die Verletzung mit einer konservativen Therapie zu behandeln, das brachte jedoch nicht die erhoffte Besserung. Die aktuelle MRT-Diagnostik hat eine Verletzung der Gelenklippe gezeigt. Die Bildgebung in Kombination mit seinen Beschwerden haben uns zu der Entscheidung geführt, Max am Montag zu operieren, so Prof. Hepp, der mit einer Ausfallzeit von mindestens sechs Monaten rechnet.

„Ich finde es gut, dass dieser Schritt jetzt gemacht wird, denn ich hatte jetzt schon sehr lange Probleme mit der Schulter und es ist einfach unbefriedigend, wenn bei jedem Training beim Passen und Werfen und sogar im Alltag Schmerzen auftreten, obwohl wir schon so viel versucht hatten. Darum hat mich die MRT-Diagnose auch nicht überrascht. Ich werde jetzt versuchen, die Auszeit gut zu nutzen für mein Studium und die Reha. Bisher hatte ich in meiner Karriere noch nie so eine lange Verletzungspause und zusammen mit der coronabedingten Pause wird das jetzt für mich eine extrem lange Zeit ohne Handballspiele. Ich habe aber große Hoffnung, dass ich anschließend wieder viel mehr Spaß am Sport haben werde, wenn ich wieder mit freiem Kopf trainieren kann, weil ich mir keine Sorgen mehr um die Schmerzen machen muss“, so Maximilian Janke.

„Es tut mir sehr leid für Max, dass er aufgrund seiner Verletzung operiert werden muss. Ich wünsche ihm schon jetzt alles Gute für seine OP und anschließend eine schnelle Genesung und bin mir sicher, dass er bei unserem medizinischen Team in den besten Händen ist. Für unsere Mannschaft ist das natürlich ein schwerwiegender Ausfall, weil Max sowohl in der Deckung als auch im Angriff eine zentrale Rolle in unserem Spiel einnimmt. Trotzdem bin ich überzeugt, dass wir diesen Ausfall über unser starkes Kollektiv auffangen können“, sagt Cheftrainer André Haber.

„Die Verletzung ist sehr bitter für Jonas und ich hoffe sehr, dass er gestärkt aus der langen Verletzungspause hervorgehen wird. Wenn die kommende Saison beginnt, werden andere Spieler mehr Verantwortung übernehmen müssen, aber genau dafür sind wir ein Mannschaftssport und ich bin mir sicher, dass wir das Beste aus der Situation machen werden“, so U23-Cheftrainer Enrico Henoch.

Der Coach hat aber auch schon konkrete Pläne, wie er seinen Kapitän trotz der langwierigen Verletzung weiterhin im Teamtraining integrieren kann: „Wir werden Jonas in den Trainingsbetrieb einbauen und er soll unser Trainerteam im kommenden halben Jahr als eine Art zweiter Co-Trainer unterstützen, sodass er die ganze Zeit nah an der Mannschaft bleiben wird“, so Henoch.

Zugutekommen wird dem Rückraumspieler seine Erfahrung als Nachwuchstrainer, denn Jonas Hönicke betreut seit dieser Saison die E-Jugend der Allianz Handball Schule des SC DHfK Leipzig. Als Trainer verbuchte Hönicke mit seinen Jungs bis zum Saisonabbruch 16 Siege aus 16 Spielen in der Bezirksliga, der höchsten Spielebene in der Altersklasse U11.

Als kleinen Trost für alle, die unter Handballentzug leiden, zeigt der SC DHfK Leipzig am Pfingstsonntag um 19 Uhr auf Facebook einen Rückblick auf die Pokal-Saison 2016/17, als die Grün-Weißen den längsten Pokal-Run ihrer Vereinsgeschichte hinlegten und erstmals das Final4 um den DHB-Pokal erreichten. Zu sehen sein wird eine Zusammenfassung vom Weg ins Final4 sowie das komplette Halbfinale gegen den THW Kiel im Re-Live. Der Pokalabend wird präsentiert von der I. K. Hofmann GmbH.

Abverkauf im Fanshop des SC DHfK Handball

Für die Fans des SC DHfK Leipzig gibt es an den kommenden beiden Wochenenden noch eine ganz besondere Aktion. Im DHfK-Fanshop (mk24, Roscherstr. 27, 04105 Leipzig) steigt diesen und nächsten Samstag (30.05. + 06.06. ab 12 Uhr) ein großer Lagerverkauf. Auf die Fans warten viele Rabatte (40 Prozent auf alle Pumaartikel und 20 Prozent auf alle weiteren Fanartikel). Zudem gibt es einen Druckservice direkt vor Ort und auch Schuhe können personalisiert werden. Und auch für das leibliche Wohl ist gesorgt, denn der Fanclub Feuerball L.E. wirft den Grill an.

Die Einheit am Donnerstag war aber nicht nur das letzte Mannschaftstraining der Saison, sondern auch das allerletzte gemeinsame Training mit Franz Semper und Raul Santos, die ab sofort in Flensburg bzw. Gummersbach neue sportliche Herausforderungen suchen. Routinier Philipp Müller absolvierte in dieser Woche sogar das offiziell letzte Mannschaftstraining als Profi-Handballer. Bereits in der vergangenen Woche hatte sich Kapitän Jens Vortmann von der Mannschaft verabschiedet und mit seiner Familie seine neue Wohnung in Oldenburg bezogen. Ab 01.07. steht der 32-Jährige für die kommenden vier Jahre beim Zweitliga-Aufsteiger Wilhelmshavener HV unter Vertrag.

„Ich hatte viereinhalb sehr intensive Jahre in Leipzig. Als Familie werden wir ohnehin immer eine besondere Beziehung zu dieser Stadt haben, weil unser Sohn hier geboren ist, wir uns immer wohl gefühlt und viele nette Leute kennengelernt haben. Sportlich waren für mich besonders die ersten zweieinhalb Jahre richtig toll. Dann hatte ich mir das Kreuzband gerissen und seitdem ging es etwas drunter und drüber. Ich habe sehr lange gebraucht, um wieder zurückzukommen, aber das war auch so gewollt, um die Verletzung vollständig auszukurieren. Ich bin sehr froh, dass ich beim SC DHfK eine so gute medizinische Betreuung genossen habe, seit dieser Saison wieder fit bin und keine nennenswerten Probleme mehr habe. Ich denke, dass ich noch einige Jahre auf einem guten Niveau Handball spielen kann“, so Jens Vortmann.

„Ich werde die Jungs hier natürlich vermissen, denn wir hatten als Team viel Spaß miteinander und haben uns auch auf dem Feld gut verstanden. Auch die tollen Fans werden mir besonders in Erinnerung bleiben. Ich glaube, ich habe kein einziges Auswärtsspiel erlebt, wo unser Fanclub uns nicht unterstützt hat. Insgesamt war es für mich zwar keine einfache Zeit in Leipzig, aber sie war sehr lehrreich und ich nehme daraus viel Erfahrung mit. Jetzt möchte ich mit Gummersbach wieder angreifen und mit dem VfL den Aufstieg forcieren“, sagt Raul Santos.

„Leipzig ist zu meiner Heimat geworden und ich habe hier inzwischen so viele Freunde. Ich bin seit der Jugend hier, habe in Leipzig begonnen, professionell Handball zu spielen und hier im Internat angefangen, selbstständig zu werden. Es gibt drei große Momente, die ich aus der wahnsinnig tollen Zeit in Leipzig besonders herausheben kann. Das war unser erster Deutscher Meistertitel in der B-Jugend. Das hat mich anschließend immer begleitet und unglaublich motiviert, weil es so ein riesiges Gefühl war, zusammen als Mannschaft einen Titel zu gewinnen. Wir haben dann auch in den beiden Jahren danach den Titel in der A-Jugend geholt. Als Zweites war es natürlich der Aufstieg in die 1. Bundesliga in meinem allerersten Jahr bei den Männern. Und dann noch das Final4 in Hamburg mit diesem unglaublichen Feeling, als wir als

Underdog gegen den THW Kiel von drei Fanlagern angefeuert wurden. Das war einfach ein grandioses Gefühl und hat Riesenspaß gemacht. Aber ich werde auch sehr vermissen, was hier immer bei den Heimspielen in der Arena abging und wie uns die Fans gepuscht haben, wenn es Spitz auf Knopf stand“, so Franz Semper, der sieben Jahre beim SC DHfK verbrachte und als erstes Leipziger Eigengewächs den Sprung in die A-Nationalmannschaft schaffte.

Neuzugänge vor Umzug nach Leipzig

Während Semper & Co dem SC DHfK Tschüss sagen, scharren auch schon die Neu-Leipziger langsam aber sicher mit den Hufen. Am vergangenen Wochenende rollte bereits der Umzugswagen aus Aalborg an. Die Spedition Zurek GmbH transportierte das Mobiliar des neue DHfK-Torhüters Kristian Saeveraas. Der 23-Jährige hat in Leipzig bei DHfK-Partner ImmVest Wolf GmbH eine Wohnung gefunden und durfte auch gleich erfahren, warum in Leipzig immer von einer Handballfamilie gesprochen wird, denn der Fanclub Feuerball L.E. half tatkräftig beim Einräumen der Möbel. „Ich möchte den Feuerbällen ein ganz großes Dankeschön aussprechen und freue mich schon sehr drauf, die DHfK-Fans kennenzulernen“, so Kristian Saeveraas. In vier Wochen wird der norwegische Nationalspieler dann selbst nach Leipzig kommen und seine neue Wohnung beziehen.

Und auch beim zweiten Neuzugang, dem dänische Nationalspieler Martin Larsen, laufen bereits die Umzugsplanungen. Der Rückraumspieler, der in Leipzig Franz Semper ersetzen soll, bezieht ebenfalls eine Wohnung der ImmVest Wolf GmbH. In der übernächsten Woche macht sich der Transporter der Spedition Zurek auf den Weg nach Frankreich. Auch diesmal haben die Fans des SC DHfK Leipzig wieder ihre Hilfe beim Einräumen zugesichert.

Aber durch den großartigen Zusammenhalt der Fans, Partner & Sponsoren und einer äußerst erfolgreichen "Mein Helden-Ticket"-Aktion konnten die Handballer des SC DHfK Leipzig diese Ausnahmesituation bisher gut meistern und sogar einen neuen Zuschauer-Saisonrekord aufstellen.

Mit den Lockerungen vieler Corona-Maßnahmen wächst mehr und mehr die Hoffnung, dass der geliebte Handballsport in der stärksten Liga der Welt möglichst bald wieder in den Arenen der Republik stattfinden kann und demzufolge steigt schon jetzt die Vorfreude auf die neue Saison, wo der SC DHfK Leipzig gemeinsam mit seinen Fans wieder viele emotionale Handballfeste in der QUARTERBACK Immobilien ARENA feiern möchte.

Unter dem Motto "Jetzt erst recht" trotzt die DHfK-Handballfamilie allen Ungewissheiten und startet deshalb bereits jetzt mit dem DAUERKARTEN-VORVERKAUF für die Saison 2020/21. Ab sofort können sich die Leipziger Handballfans die neue HELDEN-Dauerkarte sichern, die aktuell auf 500 Plätze limitiert ist.

Sollte es in der neuen Saison behördliche Zuschauerbeschränkungen geben, sind diese 500 Fans die ersten, die live bei allen DHfK-Heimspielen dabei sein dürfen, wenn es die behördlichen Beschränkungen zulassen. Im optimalen Fall sehen die Inhaber der HELDEN-Dauerkarte durch die Aufstockung der 1. Bundesliga sogar 19 statt bisher 17 Heimspiele – und das zum gleichen Preis der Vorsaison (ab 150 Euro ermäßigt bzw. 225 Euro für Vollzahler).

Diese stark limitierte HELDEN-Dauerkarte ist eine Fortsetzung der bisherigen Dauerkarte aber gleichzeitig auch eine Unterstützer-Dauerkarte. Alle Käufer verzichten im Falle von Geisterspielen oder bei Spielausfällen auf eine (anteilige) Rückerstattung und tragen mit ihrer Solidarität dazu bei, die wirtschaftliche Basis und damit die Zukunft des SC DHfK Handball zu sichern.

Dauerkartenbesitzer der Vorsaison genießen bis zum 30.6.2020 ein Vorkaufsrecht für die neue HELDEN-Dauerkarte und können sich zudem als Frühbuchervorteil über ein exklusives Sonderfanshirt freuen. Aber auch Neukunden können ab sofort einen Antrag auf eine HELDEN-Dauerkarte einreichen. Nach Ablauf der Vorkaufsfrist werden ab dem 01.07.2020 die Anträge aller Neukunden in Reihenfolge ihres Eingangs bearbeitet.

Sichere Dir jetzt die exklusive Chance auf bis zu 19 Heimspiele, sei einer von aktuell maximal 500 möglichen Besitzern einer HELDEN-Dauerkarten und verfolge in der neuen Saison alle mit Zuschauern ausgetragenen Heimspiele live in der ARENA!

>>> Hier geht’s zum Dauerkarten-Antrag und weiten Infos: www.scdhfk-handball.de/heimspiel/dauerkarten

Seit Beginn der Corona-Krise hatten die DHfK-Handballer mit ihren vielfältigen Aktionen auch fleißig Spendengelder gesammelt, indem jeweils ein Euro von jeder verkauften SC DHfK Gesichtsmaske und jedem „Mein Helden-Ticket“ der Wohltätigkeitsaktion zugutekam. Die stolze Summe von knapp 22.000 Euro war dabei binnen weniger Wochen zusammengekommen. Die Leipziger Gruppe, Hauptsponsor des SC DHfK Handball, rundete die Spendensumme schließlich auf stattliche 26.000 Euro auf.

„Die Zeiten sind für alle extrem schwer und viele kämpfen ums Überleben. Ganz besonders schwer haben es aber die Vereine, die von ehrenamtlichem Engagement leben, denn diese Vereine generieren normalerweise Spendengelder über Veranstaltungen, die zurzeit alle nicht stattfinden dürfen. Deshalb haben wir uns gemeinsam mit dem SC DHfK Handball dafür entschieden, diese beiden Initiativen zu unterstützen“, sagt Frank Viereckl, Pressesprecher der Leipziger Gruppe.

„Wir sind absolut begeistert von der Aktion „Mein Helden-Ticket“ und ihrem fantastischen Erfolg. In einer Zeit, in der der SC DHfK jede Hilfe für sich selbst gebrauchen kann, haben sich die tollen Leipziger Handballer um Karsten Günther dazu entschlossen, auch an das Kinderhospiz Bärenherz zu denken und es an der unglaublichen Spendenbereitschaft der Fans teilhaben zu lassen. Dafür sind wir sehr dankbar“, freut sich Ulrike Herkner. Die Geschäftsführerin des Kinderhospiz Bärenherz Leipzig e.V. schildert, warum die Hilfe durch die DHfK-Handballer genau zur richtigen Zeit kommt: „Corona trifft auch Bärenherz hart, unsere finanzielle Sorge ist groß. Durch den Ausfall von Spendenveranstaltungen und das Wegbrechen von treuen Spenderinnen und Spendern, die sich selbst in finanziellen Schwierigkeiten befinden, stehen wir vor enormen Herausforderungen. Doch insbesondere in der aktuellen Zeit ist die Hilfe von Bärenherz für Familien mit unheilbar kranken Kindern besonders wichtig. Gerade vor diesem Hintergrund berührt uns die Unterstützung durch den SC DHfK und seine Fans sehr. Sie ist so ein tolles Beispiel dafür, wie gemeinsames Anpacken richtig viel bewirken kann. So sieht gelebte Solidarität aus!“

„Wir haben uns vom ersten Tag an auf die Fahnen geschrieben, dass wir aus unserem funktionierenden Netzwerk auch Mehrwerte generieren wollen, die nicht nur sportlicher oder wirtschaftlicher Natur sind. Das Kinderhospiz Bärenherz ist eine ganz wichtige Einrichtung, die dafür sorgt, dass Familien in einer ganz schwierigen Zeit ihren Seelenfrieden finden können. Und mit der Leipziger Kinderstiftung verbindet uns schon eine jahrelange Charity-Partnerschaft. Während der Corona-Zeit kam es in vielen Familien zu großem Konfliktpotenzial und leider auch vermehrt zu häuslicher Gewalt. Die Leipziger Kinderstiftung kümmert sich sehr intensiv darum, dagegen Abhilfe zu schaffen. Deshalb denke ich, mit Kinderstiftung und Bärenherz haben wir hier zwei Partner gefunden, die jede Hilfe verdient haben und ganz dringend brauchen, damit sie ihre wichtige Arbeit weiterführen können“, so DHfK-Geschäftsführer Karsten Günther

„Ich möchte mich bei allen Menschen bedanken, die in den vergangenen Wochen für den SC DHfK Handball zum Helden geworden sind, denn sie sind nun auch unsere Helden. Hinter uns liegt eine außergewöhnliche Zeit, aber viele Menschen haben dadurch verstanden, dass wir nicht nur auf uns selbst, sondern auch auf alle um uns herum aufpassen und Acht geben müssen, immer und überall. Genau dafür wollen wir uns weiter starkmachen und schnelle und direkte Hilfe leisten für bedürftige Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene, aber auch Frauenhäuser, Familienhelfer oder aufsuchende Familientherapeuten. Ich bin deshalb sehr dankbar über die enorme Unterstützung durch den SC DHfK Handball und die Leipziger Gruppe“, so Alexander Malios, Vorstandsvorsitzender der Leipziger Kinderstiftung.

Auf der „Hilfsbörse“ des Vereins, einer Online-Plattform, hatte die AOK PLUS daher ein Unterstützungsangebot speziell für Geschäftspartner und Sponsoren zum Thema Corona eingestellt. Zusätzlich übergab der Geschäftsführer, Karsten Günther, der AOK PLUS SC DHfK-Mundschutzmasken zur individuellen Übergabe an mittelständische Unternehmen.

Die Geschäftsführerin der AOK PLUS, Region Leipzig, Kristina Winter nahm das Angebot dankend an und somit konnten in den vergangenen Tagen zahlreiche Unternehmen die grün-weißen Masken in Empfang nehmen.

In der zurückliegenden Spielzeit gehörte Oliver Seidler zum Bundesligakader des SC DHfK Leipzig, spielte aber vorwiegend für das Leipziger U23-Team in der 3. Liga Staffel Mitte. Dort erzielte er bei 18 Einsätzen 60 Tore. Seidler durchlief alle Ausbildungsstationen in Leipzig, holte mit dem SC DHfK sowohl in der B- als auch in der A-Jugend die Deutsche Meisterschaft und bestritt zehn Länderspiele für die Jugend-Nationalmannschaft (U19) sowie drei Auswahlspiele für die Junioren-Nationalmannschaft (U21).

Foto: Rainer Justen
Foto: Rainer Justen

„Ich habe hier in Leipzig das Handballspielen erlernt und von der E-Jugend bis in den Bundesligakader alle Stationen durchlaufen. Jetzt freue ich mich auf den nächsten wichtigen Schritt in meiner Entwicklung“, sagt Oliver Seidler über seinen Wechsel zum Zweitliga-Aufsteiger.

„Oli hatte in den letzten beiden Jahren sportlich eine große Aktie daran, dass wir in der vergangenen Saison den Klassenerhalt geschafft und in diesem Jahr mit Platz 5 eine richtig gute Platzierung erreicht haben. Ich denke, dass Oli mit seinen Qualitäten im Abwehrbereich und seinem inzwischen deutlich verbesserten Angriffsspiel bereit ist, den Schritt in die 2. Liga zu wagen. Mit Uwe Jungandreas wird er in Dessau außerdem einen Trainer haben, der über viele Jahre bewiesen hat, dass er mit jungen Spielern sehr gut arbeiten kann“, so Enrico Henoch, Chefcoach der Leipziger U23.

Erstellt von JW

Neben einem positiven Saisonfazit des Trainerteams Haber/Putera und den emotionalen Abschiedworten von Franz Semper, Jens Vortmann und Raul Santos wurde beim virtuellen Saisonabschluss aber vor allem viel gelacht. Auch der der notwendige Sicherheitsabstand zwischen den Gesprächspartnern und Sport im Osten Moderatorin Stephanie Müller-SpirraHallensprecher Sascha Röser sowie Geschäftsführer Karsten Günther, die gemeinsam durchs Programm führten, taten der positiven Atmosphäre in der Gottschedstraße keinerlei Abbruch.

Am Ende der Show durfte nämlich so richtig gefeiert werden. Die Handballfamilie des SC DHfK Leipzig hat es tatsächlich geschafft, trotz der coronabedingten Ausfälle von vier Heimspielen, einen neuen Zuschauer-Saisonrekord aufzustellen. Die Fans hatten sich während der Liveshow nochmal mächtig ins Zeig gelegt beim Kauf der virtuellen „Mein Helden-Tickets“ und so wurde die alte Bestmarke von 73.287 aus der Vorsaison übertroffen. 73.474 Tickets standen am Ende der virtuellen Abschlussshow zu Buche, inzwischen steht das Heldenbarometer sogar bei 73.668 Tickets.

Durch die erfolgreiche Unterstützer-Aktion „Mein Helden-Ticket“ sowie den Verkauf der SC DHfK Gesichtsmasken waren zudem 21.987 Euro für den guten Zweck zusammengekommen. Die Leipziger Gruppe, Hauptsponsor des SC DHfK Handball, rundete die Spendensumme kurzerhand noch auf 26.000 Euro auf, sodass die grün-weißen Handballer nun einen Spendenscheck  von je 13.000 Euro an die Leipziger Kinderstiftung und das Kinderhospiz Bärenherz übergeben werden.

„Unsere Fans haben uns nicht nur durch die Saison getragen, sondern auch durch die wirklich schwerste und herausfordernde Zeit, die wir bisher hatten. So viele Leute sind für uns zum Helden geworden, wir haben einen neuen Zuschauerrekord aufgestellt, richtig viel Gutes getan und vor allem als DHfK-Familie zusammengestanden. Ich möchte dafür ein riesiges Dankeschön sagen an unsere Fans, Sponsoren, die Mannschaft, das Trainerteam und unsere Geschäftsstellenmitarbeiter. Auch wenn es ungewöhnlich war, bin ich sehr stolz, dass wir gemeinsam so einen Saisonabschluss feiern durften und überzeugt, dass wir uns bald wieder in unserer ARENA sehen können“, so Geschäftsführer Karsten Günther, der an diesem Abend nicht nur als Barkeeper fungierte, sondern im Anschluss noch ein kleines Versprechen wahrmachte. Im Konfettiregen robbte der DHfK-Chef durch die Vodkaria. „Die Robbe“ war eine der beliebtesten Mitmachübungen aus der digitalen Sportstunde „Sport frei!“ des SC DHfK Leipzig, die während des Corona-Lockdowns tausende Kinder begeistert hatte.

Karsten Günther war aber nicht der einzige Protagonist an diesem Abend, der als Dank für den geknackten Zuschauerrekord noch eine Performance auspackte. Per Onlinevoting hatten sich die Leipziger Fans gewünscht, dass Kapitän Alen Milosevic und Lucas Krzikalla ihre Gesangskünste zum Besten geben müssen, sollte der Rekord fallen. Und so traten die beiden Publikumslieblinge als Superhelden verkleidet vor die Kamera und schmetterten zum großen Showfinale den Heldensong „Holding Out for a Hero“ von Bonnie Tyler.

>>> Impressionen der Auftritte von Karsten Günther, Alen Milosevic und Lucas Krzikalla

Darüber hinaus konnten zuvor alle Zuschauer bei der Versteigerung der Originaltrikots von Franz Semper, Jens Vortmann, Rauls Santos und Philipp Müller während der Liveshow fleißig mitbieten. Mit einem Gebot von je 500 Euro sicherte sich Michael Frühauf von Phönix Industriedienstleistungen gleich drei Spielertrikots. Das Dress von Philipp Müller, der an diesem Abend seine lange Handballkarriere beendete, dem SC DHfK Leipzig aber als Sportkoordinator erhalten bleibt, ging sogar für 650 Euro weg, an Jan Braun von der Schöne & Braun Rechtsanwaltspartnerschaft.

>>> Videobericht über den Saisonabschluss des SC DHfK Handball in der ARD-Mediathek

>>> Die komplette virtuelle Saisonabschlussparty im Re-Live

Drei Spieler haben zwar am vergangenen Freitag offiziell „Tschüss“ gesagt, doch auf eine kleine Überraschung dürfen sich die Leipziger Handballfans noch freuen: Bevor sie Leipzig in Richtung Flensburg, Wilhelmshaven und Gummersbach verlassen, haben sich Franz Semper, Jens Vortmann und Raul Santos noch auf eine kleine Tour durch Leipzig begeben und ihre Zeit in unserer Stadt Revue passieren lassen. Von Montag bis Mittwoch zeigt der SC DhfK Handball jeweils um 19 Uhr auf seinen Socia-Media-Kanälen eine Folge der "BMW Abschlussfahrt". Am Steuer sitzt übrigens der künftige Sportkoordinator Philipp Müller.

Erstellt von Medienpartner Leipziger Volkszeitung
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