Die Profi-Handballer des SC DHfK Leipzig haben sich im Zuge einer Vorsichtsmaßnahme geschlossen in häusliche Quarantäne begeben. Seit Beginn der neuen Bundesliga-Saison werden die Spieler, Trainer und Betreuer der Leipziger Handballer laut Hygienekonzept und in Abhängigkeit vom aktuellen Pandemielevel ein- bis dreimal pro Woche auf COVID-19 getestet. Bei einem solchen Routinetest war in dieser Woche vor dem Auswärtsspiel in Stuttgart bei Chefcoach André Haber erstmals ein positiver Fall registriert worden. Alle weiteren Testergebnisse fielen negativ aus. Die Partie am vergangenen Donnerstag beim TVB Stuttgart konnte nach Rücksprache mit dem Gesundheitsamt stattfinden.
Nach ihrer Rückkehr nach Leipzig unterzog sich die DHfK-Mannschaft am Freitag einer weiteren Testreihe. Nachdem die Auswertung der Abstriche im Universitätsklinikum Leipzig weitere positive Corona-Fälle ergab, wurden nicht nur die betroffenen Akteure, sondern vorsorglich das gesamte Bundesligateam umgehend in häusliche Quarantäne geschickt.
DHfK-Handballer verzichten auf Länderspielreise
Als weitere Konsequenz dieser Schutzmaßnahme können am Montag auch keine Spieler des SC DHfK Leipzig zu ihren Nationalmannschaften reisen. Bundestrainer Alfred Gislason hatte Rückraumspieler Philipp Weber in den DHB-Kader berufen. Darüber hinaus waren Alen Milosevic (Schweiz), Marko Mamic (Kroatien), Maciej Gebala (Polen) und Kristian Saeveras (Norwegen) für ihre Auswahlteams nominiert.
Auch das erste Heimspiel nach der Länderspielpause am 12. November gegen TUSEM Essen steht vor einer Absage. Verein und Liga werden sich dazu am Montag abstimmen.
„Am wichtigsten ist, dass es allen gut geht und wir verantwortungsbewusst handeln, um niemanden im mittelbaren und unmittelbaren Umfeld zu gefährden. Die Jungs zeigen aktuell keinerlei Symptome und auch André geht es schon besser. Jetzt gilt es, Ruhe zu bewahren und gemeinsam mit dem Gesundheitsamt und unserer medizinischen Abteilung die nächsten Schritte abzustimmen. Dabei können wir auf unser engmaschiges Testsystem sowie das umfassende Hygienekonzept bauen. Zudem werden wir die Jungs nach besten Kräften zu Hause unterstützen, um auch in der Quarantäne fit zu bleiben und bestmöglich durch die nächsten zwei Wochen zu kommen“, erklärt Geschäftsführer Karsten Günther.
Die Handballer des SC DHfK Leipzig waren mit 7:1 Punkten nahezu perfekt in die Saison gestartet. Beim Blick auf den weiteren Spielplan – es standen vermeintlich machbare Partien gegen Göppingen und Stuttgart auf dem Programm – träumten einige grün-weiße Anhänger gar von einem epischen Saisonstart mit 11:1 Zählern. Da Wunschdenken im Handballsport allerdings keinerlei Relevanz besitzt, finden Uralt-Weisheiten wie „Das nächste Spiel ist immer das Schwerste“ auch heute noch Anwendung. Vielleicht hatten sich auch die Profi-Handballer des SC DHfK zu sehr mit einer möglichen Tabellenführung nach sechs Spieltagen beschäftigt. Jedenfalls kassierten die Leipziger nach der ärgerlichen Heimpleite gegen FRISCH AUF! Göppingen am Donnerstagabend gegen den TVB Stuttgart eine weitere Niederlage und sind mit nunmehr 7:5 Punkten wieder auf dem Boden der Realität angekommen.
Das Auswärtsspiel vor 500 zugelassenen Zuschauern in der Porsche-Arena hatte für die Leipziger bereits unter denkbar ungünstigen Umständen begonnen. Aufgrund eines positiven Corona-Tests einen Tag vor dem Bundesligamatch mussten die DHfK-Männer kurzfristig ohne ihren Chefcoach André Haber nach Baden-Württemberg reisen. Zudem fehlten mit Maciej Gebala, Luca Witzke, Nicolas Neumann und Maximilian Janke vier Spieler verletzungsbedingt. Letzterer fand sich dennoch auf dem Spielprotokoll wieder, denn Mittelmann Maximilian Janke schlüpfte in die Rolle des Assistenztrainers, während Milos Putera zum ersten Mal in seiner Laufbahn bei einem Bundesligaspiel als Cheftrainer an der Seitenlinie stand.
Seine Mannschaft hatte allerdings schon von Beginn an wenig zu lachen. Lucas Krzikalla scheiterte gleich in der Anfangsphase zweimal vom Siebenmeterstrich an Nationaltorhüter Johannes Bitter. Da sich die Stuttgarter auch mehrere technische Fehler leisteten, konnte der SC DHfK den Spielstart dennoch ausgeglichen gestalten und nach 2:0-Rückstand durch Martin Larsen das 2:2 erzielen. Dennoch taten sich die Leipziger im Angriff erneut schwer, nachdem sie schon im Spiel zuvor gegen Göppingen lediglich 22 Treffer erzielen konnten. Durch gute Kreisanspiele gelang es den Grün-Weißen aber wenigstens, zahlreiche Siebenmeterpfiffe zu erzwingen. Im dritten Versuch gelang es dann auch endlich, Jogi Bitter auf sieben Metern zu überwinden. Patrick Wiesmach hatte den Ball souverän unter die Torlatte geknallt. Doch kurz darauf musste auch er sich vom Strich gegen Weltmeister Bitter geschlagen geben. Der TVB-Keeper setzte sich mehr und mehr in den Köpfen der Leipziger fest.
So musste der SC DHfK seinen Gegner nach einer ausgeglichenen Anfangsviertelstunde (6:6) allmählich etwas wegziehen lassen. Stuttgart erspielte sich durch gute Pässe klare Einschussmöglichkeiten und schob zwischendurch auch mal ein sehenswertes Kempa-Anspiel ein. Daraus resultierte nach 23 Spielminuten erstmals ein Drei-Tore-Vorsprung für die Gastgeber (12:9). Drei Tore Unterschied waren es dann auch zur Pause, denn die Seiten wurden bei einem Halbzeitstand von 15:12 gewechselt.
Nach Wiederanpfiff wuchs die Führung der Bittenfelder rasch auf fünf Tore an. Der Grund dafür war schnell gefunden. Leipzig erarbeitete sich zwar zahlreiche gute Chancen, doch Torwart Jogi Bitter parierte nahezu alles. Während des zweiten Abschnittes hatte er teilweise eine Statistik von unglaublichen 50 Prozent gehaltener Bälle vorzuweisen. Auch das Strafwurfduell gegen den TVB-Schlussmann war längst in die nächste Runde gegangen. Nach Krzikalla und Wiesmach durfte nun Philipp Weber immer wieder sein Glück gegen den Nationaltorwart versuchen.
Vorweggenommen: An Weber sollte es am Ende nicht liegen, denn er verwandelte all seine fünf Siebenmeter sehr sicher und zeigte auch aus dem Spiel heraus eine sehr gute Leistung. Insgesamt brachte es Weber in der Begegnung auf zehn Tore. Er erhielt jedoch an diesem Abend einfach viel zu wenig Unterstützung von seinen Teamkollegen. Es keimte zwar noch einmal etwas Hoffnung auf, nachdem Kristian Saeveras im Leipziger Tor eingewechselt wurde und mit acht Paraden in der zweiten Halbzeit dazu beitrug, dass Leipzig von 20:14 nochmal auf 20:18 bzw. 23:21 verkürzen konnte, doch näher sollten die DHfK-Männer nicht mehr herankommen. Schlussendlich gewann der TVB Stuttgart die Partie nicht nur verdient mit 30:24, sondern übernahm auch völlig überraschend vorübergehend die Tabellenführung in der LIQUI MOLY Handball-Bundesliga.
Milos Putera: (Co-Trainer SC DHfK Leipzig):
„Stuttgart hat heute verdient gewonnen, denn wir lagen das gesamte Spiel hinten. Jogi Bitter hat uns viele wichtige Bälle geklaut und war immer zur Stelle, wenn wir die Chance hatten, wieder näher heranzukommen. Wir konnten heute unsere Effizienz und Angriffseffektivität nicht auf die Platte bringen und haben zu viele technische Fehler gemacht.“
TVB Stuttgart gegen SC DHfK Leipzig 30:24 (15:12)
Tore TVB Stuttgart: Kristjansson 7/4, Pfattheicher 6, Peshevski 5, Lönn 4, Zieker 4, Häfner 2, Röthlisberger 1, Weiß 1
Tore SC DHfK Leipzig: Weber 10/5, Binder 3, Larsen 2, Mamic 2, Milosevic 2, Pieczkowski 2, Wiesmach 2/1, Roscheck 1
Siebenmeter: Stuttgart 4/5, Leipzig 6/9
Zeitstrafen: Stuttgart 6 Min, Leipzig 2 Min
Zuschauer: 500 Handballfans in der Porsche-Arena
Schiedsrichter: Kern, Thomas / Kuschel, Thorsten
Die Veranstaltungs-, Kultur- und Sportbranche, aber auch die Politik hat den Tag herbeigesehnt, an dem die Ergebnisse aus dem Forschungsprojekt RESTART-19 der Universitätsmedizin Halle (Saale) bekanntgegeben werden. Ein Teil dieses Projektes war das Konzert am 22. August 2020 mit Sänger Tim Bendzko in der Quarterback Immobilien Arena Leipzig. Bei diesem wurden mit Kontakt-Tracern, kleinen technischen Geräten, die den Teilnehmenden ausgehändigt wurden, die wissenschaftlichen Daten gesammelt. Diese Daten sind im Anschluss nun mehrere Wochen ausgewertet, modelliert, berechnet und überprüft worden. Zusätzlich wurden Luftströmungssimulationen durchgeführt. Fast genau zwei Monate später, am 29. Oktober 2020, können nun die Ergebnisse sowie die daraus abgeleiteten wissenschaftlich fundierten Empfehlungen präsentiert werden. Die Ergebnisse werden zudem in den nächsten Tagen wissenschaftlich publiziert.
Die wichtigsten Ergebnisse auf einen Blick:
- Die Gesamtzahl der mehrere Minuten langen kritischen Kontakte ist bei der Veranstaltung nicht sehr hoch und kann durch Hygiene-Konzepte erheblich reduziert werden.
- Insbesondere während des Einlasses und der Pausen finden viele Kontakte statt. Daher muss darauf der Fokus bei der Planung liegen.
- Schlechte Belüftung kann die Zahl der dem Ansteckungsrisiko ausgesetzten Menschen deutlich erhöhen.
- Rund 90 Prozent der Studienteilnehmenden finden es nicht schlimm, eine Maske zu tragen und sind bereit, dies weiterhin zu tun, um wieder Veranstaltungen erleben zu können. (Umfrage nach dem Konzert-Experiment)
- Bei Einhaltung von Hygiene-Konzepten sind die zusätzlichen Auswirkungen auf die Pandemie insgesamt gering bis sehr gering.
„Dank der Erkenntnisse der Studie RESTART-19, aber auch mit den Erfahrungen, die wir im vergangenen Monat in der Handball-Bundesliga sowie anderen Sportarten gesammelt haben, und wo es keinen einzigen Fall gab, der auf eine Sportveranstaltung mit Hygienekonzept zurückzuführen ist, liegen uns jetzt umfangreiche Daten und Fakten zu Großveranstaltungen vor. Dieses fundierte Wissen gilt es nun von den politischen Entscheidungsträgern zu nutzen, um mutig und basierend auf den heute vorgestellten wissenschaftlichen Erkenntnissen zu entscheiden und im Dialog mit der Sport- und Veranstaltungsbranche schnellstmöglich ein Wiedereinstiegszenario zu entwickeln.
Die Ergebnisse der Studie liefern der gesamten Branche sowohl eine kurzfristige Perspektive, während der Pandemie mit einer minimalen Auslastung bis zu 25% stattfinden zu können, ohne von der Bildfläche zu verschwinden, als auch eine mittelfristige, die uns ermöglicht mit Auslastungen bis zu 50% wirtschaftlich solide zu arbeiten und damit wichtige Strukturen sowie Millionen Arbeitsplätze zu erhalten. Jetzt heißt es, aus diesem Wissen Nutzen für unsere Gesellschaft zu machen, nicht nur in Sachsen und Sachsen-Anhalt, sondern in ganz Deutschland und weltweit. Die gesamte Sport- und Veranstaltungsbranche ist breit anzupacken und loszulegen – und zwar ab HEUTE!“, so DHfK-Geschäftsführer Karsten Günther.
„Die Ergebnisse decken sich mit unseren Thesen insoweit, als dass wir vermutet haben, dass die Kontakte, die bei einer Veranstaltung erfolgen, nicht alle Teilnehmenden umfassen. Deshalb könnten Veranstaltungen unter bestimmten Bedingungen auch in der Pandemie-Situation stattfinden. Die wichtigste Erkenntnis war für uns, wie groß die Auswirkungen einer guten Belüftungstechnik sind. Diese ist für das Ansteckungsrisiko eine entscheidende Schlüsselkomponente“, sagt Studienleiter Dr. Stefan Moritz von der Universitätsmedizin Halle (Saale). Diese Erkenntnisse sind der Strömungssimulation zu verdanken, die gemeinsam mit einem Ingenieurbüro entstanden sind. „Wir haben zusammen mit einem Ingenieurbüro die gesamte Quarterback Immobilien Arena als Computermodell nachgebaut und in kleine Würfel geteilt. Danach haben wir simuliert, wie sich verschiedene Lüftungsvarianten auf die Aerosolversteilung ausgewirkt haben“, erklärt Moritz.
„Um die Auswirkungen der Übertragung auf die Ausbreitung der Epidemie in der Bevölkerung insgesamt zu untersuchen, haben wir ein detailliertes epidemiologisches Simulationsmodel entwickelt“, sagt Prof. Dr. Rafael Mikolajczyk vom Institut für Medizinische Epidemiologie, Biometrie und Informatik der Medizinischen Fakultät der Universität Halle. „Wir griffen dabei auf existierende Modelle zur pandemischen Planung zurück und haben es entsprechend angepasst.“
Anhand ihrer Erkenntnisse leiten die Forschenden folgende Empfehlungen ab:
- Veranstaltungshäuser benötigen Belüftungstechnik, die eine gute Belüftung und einen regelmäßigen Raumluftaustausch mit frischer Luft ermöglicht. Sinnvoll ist die Erstellung eines Bewertungssystems für eine adäquate Raumlufttechnik.
- So lange die Pandemie anhält, müssen Hygiene-Konzepte weiterhin angewendet werden: Maskenpflicht in der Halle; Hygiene-Stewards zur Einhaltung der Standards.
- Der Bestuhlungsplan und somit die Gästezahl sollten an die Inzidenz angepasst werden.
- Als Zugang zu den Veranstaltungsorten sollten mehrere Eingänge vorhanden sein, um Besucherströme zu lenken. Wartezonen ins Freie verlagert werden.
- Während der Veranstaltung sollte an den Sitzplätzen gegessen werden, um Gedränge und lange Kontakte an Imbiss-Ständen zu vermeiden.
„Wir waren vom Konzept dieses Projektes überzeugt und danken allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern, die sich daran beteiligt haben. Sie haben die Daten generiert, mit denen wir politische Entscheidungen auf wissenschaftlicher Basis fällen können. Sie haben die Daten generiert, die auch anderen Menschen in ganz Deutschland und sogar weltweit zugutekommen, die gern wieder zu Konzerten oder Spielen gehen möchten, die nicht im Freien stattfinden. Es freut uns, dass die Länder Sachsen-Anhalt und Sachsen dieses Projekt finanziell ermöglicht haben“, sagt Prof. Dr. Michael Gekle, Dekan der Medizinischen Fakultät der Universität Halle.
Wissenschaftsminister Prof. Dr. Armin Willingmann: „Die Corona-Pandemie verschärft sich aktuell in ganz Deutschland. Vor diesem Hintergrund ist ‚RESTART-19‘ umso wertvoller. Gerade die Veranstaltungsbranche braucht Erkenntnisse und Konzepte, mit denen sich Konzerte, Festivals oder Messen trotz Corona verantwortungsvoll organisieren lassen. Die Forscherinnen und Forscher der Universitätsmedizin Halle haben hier im Auftrag der Länder Sachsen-Anhalt und Sachsen echte Pionierarbeit geleistet – auch wenn der Weg in eine neue Normalität sicherlich noch sehr lang ist.“
„Das Experiment war aus unserer Sicht ein absoluter Erfolg, obwohl wir die ursprünglich geplante Teilnehmerzahl nicht erreicht haben. Es hat Spaß gemacht und war nicht nur ein wissenschaftliches, sondern tatsächlich ein kulturelles Erlebnis. Deshalb geht unser großer Dank auch an Tim Bendzko, der zusammen mit seiner Band aus der Konzertsimulation ein reelles Live-Konzert gemacht hat“, sagt Dr. Stefan Moritz zum Abschluss.
Die Pressekonferenz in voller länge ist auf YouTube-Kanal zu finden.
(Rede von Karsten Günther ab 1:02:40 Min): www.youtube.com/unimedhal
Was war der gute Saisonstart wert und wohin geht die sportliche Reise der grün-weißen Handballer in der Saison 2020/ 2021? Eine Woche nach der bitteren Heimspielniederlage gegen Göppingen wollen sich die DHfK-Männer beim Auswärtsspiel gegen den TVB Stuttgart mit einem Erfolgserlebnis in die Länderspielpause verabschieden. Anwurf ist am Donnerstagabend um 19:00 Uhr in der Porsche-Arena.
Mit Maciej Gebala fehlt den Leipzigern allerdings ein weiterer wichtiger Spieler. Der polnische Nationalspieler knickte im Training um und steht wie Luca Witzke, Maximilian Janke und Nicolas Neumann nicht zur Verfügung. Zudem wird Trainer André Haber seiner Mannschaft am Donnerstag keine Anweisungen von der Seitenlinie geben können. Der Chefcoach des SC DHfK Leipzig wurde positiv auf COVID-19 getestet. Der obligatorische Corona-Test, dem sich die Handballmannschaft vor jedem Bundesligaspiel unterzieht, ergab am Mittwoch einen positiven Befund. Der 34-Jährige begab sich umgehend in häusliche Quarantäne.
Die Testergebnisse aller weiteren Spieler, Trainer und Betreuer waren negativ. Die Partie gegen den TVB Stuttgart kann nach Rücksprache mit dem Gesundheitsamt Leipzig am Donnerstagabend wie geplant stattfinden. Co-Trainer Milos Putera soll dann das Coaching verantworten und auf der Bank Unterstützung von Maximilian Janke erhalten.
„André geht es soweit gut und er zeigt nur geringe Symptome. Wir befinden uns in engem Austausch mit dem Gesundheitsamt Leipzig und haben für das morgige Spiel grünes Licht bekommen. Das liegt vor allem an der großen Disziplin im gesamten Team, wo sich alle in und außerhalb der Halle an ein sehr strenges Hygienekonzept halten, weshalb keiner aus der Mannschaft oder dem Betreuerteam als Kontaktperson ersten Grades gilt“, so Geschäftsführer Karsten Günther.
In der letzten Saison konnten die Leipziger ihr Heimspiel gegen den TVB mit 31:28 gewinnen und in Stuttgart durch ein 25:25-Unentschieden einen Punkt holen. Die Stuttgarter, die mit dem Ziel Klassenerhalt in die Saison gestartet sind, bewegen sich durch ihre Leistungen gegen TUSEM Essen, HBW Balingen-Weilstetten, TBV Lemgo Lippe und den SC Magdeburg in der Tabelle kontinuierlich immer weiter nach oben. Nach der faustdicken Überraschung am vergangenen Spieltag mit dem 29:30-Auswärtserfolg in Magdeburg stehen die Männer von Coach Jürgen Schweikardt hervorragend da und sind mit 7:3 Zählern punktgleich mit dem SC DHfK Leipzig.
Der gute Stuttgarter Saisonstart überrascht auch einige Experten, schließlich musste der TVB vor Saisonbeginn gleich drei etatmäßige Spieler aus dem Rückraum abgeben. Robert Markotic, David Schmidt und Christian Zeitz hinterließen in Stuttgart leere Stellen auf ihren Positionen, die mit Jerome Müller und Viggó Kristjánsson gefüllt wurden.
Besonders auf Viggó Kristjánsson werden sich morgen die Blicke richten. Der Isländer spielte 2019 noch für den SC DHfK Leipzig und wechselte nach einer Zwischenstation bei der HSG Wetzlar in diesem Sommer zum TVB Stuttgart. Nach fünf Spieltagen ist der Linkshänder mit 37 Toren hinter Niclas Ekberg auf dem zweiten Platz der Torjägerliste der LIQUI MOLY Handball-Bundesliga gelistet. Auf seiner Halbposition hat sich Kristjánsson in Stuttgart zu einem Shooter entwickelt, der einen erheblichen Teil für den Aufwind der „Wild Boys“ beiträgt. Neben dem neuen Rückraum ist es außerdem Routinier Johannes „Jogi“ Bitter, der seine Mannschaft immer wieder im Spiel hält und mit konstanter Leistung das Tor der Stuttgarter dicht macht. Mit bereits 56 Paraden ist der deutsche Nationaltorhüter zur Zeit Spitzenreiter in dieser Torhüterstatistik.
TVB-Trainer Jürgen Schweikardt äußerte sich zum kommenden Spiel gegen den SC DHfK Leipzig: „Egal, ob vor Publikum oder ohne, wir wollen auf jeden Fall mit viel Engagement gegen Leipzig auftreten und dann werden wir sehen, was am Ende dabei herausspringt.“ Mit dem Blick nach vorne und einer konzertierteren Leistung, als zuletzt in der ersten Halbzeit im Heimspiel gegen FRISCH AUF! Göppingen wollen die DHfK-Handballer den Aufwärtstrend der Baden-Württemberger unbedingt stoppen und ihre Position im ersten Drittel der Tabelle festigen.
Das Spiel wird auf SKY im Fernsehen und vom DHfK-Fanradio der Leutzscher Welle LIVE übertragen: www.scdhfk-handball.de/fanzone/audio-livestream. Zudem besteht für alle Fans die Möglichkeit, die Begegnung unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln gemeinsam in der Champions Sportsbar des Trikot- und Hotelpartners Leipzig Marriott Hotel zu verfolgen. Zu jeder Bestellung eines DHfK-Burgers gibt es für alle Fans, die vor Anwurf vor Ort sind, ein 0,3l Ur-Krostitzer gratis.
In der folgenden Woche ist aufgrund der Spiele der Nationalmannschaften spielfrei in der LIQUI MOLY Handball-Bundesliga. Aus dem Kader der Leipziger sind Philipp Weber für Deutschland, Alen Milosevic für die Schweiz, Marko Mamic für Kroatien, Maciej Gebala für Polen und Kristian Saeveras für Norwegen nominiert worden. Nach der Länderspielpause geht es dann mit einem Heimspiel für den SC DHfK weiter. Am Donnerstag, den 12.11.2020, ist TUSEM ESSEN um 19 Uhr zu Gast in der QUARTERBACK Immobilien ARENA.
Am 5. Spieltag der A-Jugend- Bundesliga haben die Handballer des Tabellenzweiten SC DHfK beim Schlusslicht des Zehnerfeldes der Oststaffel Eintracht Hildesheim durch stabile Leistungen in der zweiten Halbzeit mit 30:21 (11:14) gewonnen - und damit den vierten Saisonsieg in Folge eingefahren.
Das U19-Team von Trainer Matthias Albrecht wurde vor 48 Zuschauern in der Ochtersum-Sporthalle von einer starken Gegenwehr überrascht, denn die Gastgeber gingen 6:3 (14.) in Front und behaupteten ihren Drei-Tore-Vorsprung auch bis zur Pause. Doch nach dem Seitenwechsel korrigierten die Grün-Weißen das Geschehen und wurden ihrer Favoritenrolle gerecht. Sie egalisierten binnen vier Minuten (14:14) und übernahmen die Führung (18:15/42.). Danach setzten sich die Leipziger zielstrebig noch weiter ab. Über die Stationen 22:16 und 27:18 ließen sie keine Zweifel mehr an einem sicheren Auswärtssieg aufkommen. Herausragender DHfK-Werfer war Niclas Heitkamp mit neun Treffern.
Coach Albrecht sagte zum Auftritt: „Unsere Jungs hatten in der ersten Halbzeit nicht die passende Einstellung. Sie wollten offenbar mit Leichtigkeit und ein paar Prozent weniger Kraftaufwand diese Partie bestreiten. Aber im zweiten Durchgang hat sich das Team mit Vollgas aus der kritischen Situation selbst befreit und mit Normalform ein deutliches Ergebnis ins Ziel gesteuert.“
DHfK: Kirschner, Weber; Hopfmann 3, J. Leun 5, Sajenev 1, Heitkamp 9/2, Häcker 2, Kock 1,Bones 3, Greilich 3, Rathey 1, Peter 1, Eckart 1, Martyn
Siebenmeter: 1/1 : 3/2
Strafminuten: 8 : 4
Die Drittliga-Handballer des SC DHfK II mussten am 4. Spieltag der Staffel Nord-Ost beim unbekannten Tabellennachbarn HSG Ostsee (je 2:4 Punkte) mit 30:33 (13:18) die dritte Niederlage in Folge einstecken.
Das U23-Team von Trainer Enrico Henoch hatte durch Staus und Umleitungen eine erschwerte Anreise - und ist erst 40 Minuten vor Anpfiff am Spielort angekommen. Trotzdem boten die Leipziger vor 75 Zuschauern in der Ostholsteinhalle Grömitz bis zur 20. Minute (10:10) ebenbürtige Leistungen, gerieten aber schon bis zur Pause mit fünf Toren ins Hintertreffen.
Auch im zweiten Durchgang legten die Hausherren zügig nach (24:16/40.) - und kontrollierten das Geschehen. Die Sachsen leisteten sich zu viele einfache Ballverluste und versiebten klare Torchancen. Dennoch gaben sich die Grün-Weißen nicht vorzeitig geschlagen, denn sie halbierten den Rückstand (23:27/49.). Die Aufholjagd kam allerdings zu spät - und reichte am Ende nur noch zur Ergebniskosmetik. Bester DHfK-Schütze war Kapitän Clemens Uhlig mit sechs Treffern. Leipzig II ist momentan mit Magdeburg II punktgleich (2:6) und teilen sich Tabellenplatz 15 in der 18er-Staffel.
Coach Henoch ärgerte sich über den Auftritt: „Unsere junge Truppe hat erneut durch Schwächephasen sowohl in der erste Halbzeit als auch nach der Pause den Anschluss verpasst. Obwohl Chancen vorhanden waren Zählbares zu holen, konnten wir leider durch technische und taktische Fehler unseren Matchplan nicht umsetzen.“
DHfK II: Hoppe, Seidemann; Pfeiffer 2, Gansau 2, Oehlrich 1, Uhlig 6, F. Leun 4, Saleh, Szep-Kis 5/5, Schwock, Fritzsche 3, Hellmann 2, Szeles 1, Neumann 2, Hanemann 2
Siebenmeter: 7/4 : 6/5
Strafminuten: 6 : 12
Am 20.11.2020 von 15.00 bis 19.00 Uhr (ml.) und am 04.12.2020 von 15.00 bis 19.00 Uhr (wbl.) führt der Handball-Verband Sachsen gemeinsam mit den DHB-Bundesstützpunkten männlich und weiblich in der Sporthalle des Sportgymnasiums Leipzig (Marschnerstraße 30 in 04109 Leipzig) seine Eignungsprüfung zur Aufnahme an das Sportgymnasium und die Sportoberschule Leipzig für das Schuljahr 2021/2022 durch (5. bis 10. Klasse). Die Anreise ist bis spätestens 15 Minuten vor Beginn der Aufnahmeprüfung einzurichten. Die Kinder benötigen sportgerechte Verpflegung inkl. Getränke für zwischendurch.
Bei der Eignungsprüfung werden konditionelle und handballspezifische Tests durchgeführt und die Spielfähigkeit überprüft. Den Schwerpunkt bildet die Aufnahme von Talenten für die Klasse 7 des kommenden Schuljahres. Vertreter des Handball-Verbands Sachsen, der Schulen, des Landessportbunds Sachsen und des Internats sowie der beiden DHB-Bundesstützpunkte stehen den Eltern vor Ort für Anfragen zur Verfügung.
Auf Grund der aktuellen Coronoa-Pandemie ist eine vorherige Anmeldung (unter Angabe von Name, Vorname, Geb.-Datum, Einschulung in welche Klasse und welche Schulform, Verein des Bewerbers, Kontaktdaten der Eltern) zwingend erforderlich!
Maßnahmen zum Infektionsschutz werden im Vorfeld der Veranstaltungen verschickt und veröffentlicht. Diese sind ebenfalls zwingend umzusetzen! Andersfalls ist eine Teilnahme nicht möglich.
Zur Eignungsprüfung wird bitte eine Kopie des letzten Zeugnisses abgegeben.
Die Anmeldung erfolgt über die Geschäftsstelle des HVS, Am Sportforum 3, 04105 Leipzig. Tel.: 0341 – 9 83 20 70, Fax: 0341 – 9 83 20 18, E-Mail: landestrainer@hvs-handball.de .
Ansprechpartner bei Fragen ist Landestrainer Jacob Dietrich.
Konzerte, Shows, Sportwettkämpfe: Unter welchen Bedingungen können Hallenveranstaltungen mit Publikum wiederstattfinden? Welche Herausforderungen bestehen auf Seiten der Veranstalter von Konzerten und Sportveranstaltungen? Und welche Auflagen muss jede/r Einzelne beim Besuch eines solchen Events erfüllen?
Beim Experiment im Rahmen des Forschungsprojektes RESTART-19 in der QUARTERBACK Immobilien ARENA in Leipzig wurden im August riesige Datenmengen erhoben. „Dank der aktiven Beteiligung und enormen Unterstützung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer konnten wir nun ein mathematisches Modell entwickeln, das zeigt, welche Konzepte bei Großveranstaltungen umgesetzt werden sollten, um das Risiko einer Ansteckung mi tCovid-19 möglichst gering zu halten“, erklärt Dr. Stefan Moritz, Studienleiter des Projekts RESTART-19 an der Universitätsmedizin Halle (Saale).
Die Ergebnisse des Projekts werden am kommenden Donnerstag im Universitätsklinikum Halle (Saale) vorgestellt. Das Pressegespräch wird zudem live auf dem YouTube-Kanal der Universitätsmedizin Halle übertragen: https://www.youtube.com/user/UniMedHal
Das länderübergreifende Projekt „RESTART-19“ der Universitätsmedizin Halle (Saale) wird unterstützt vom Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung des Landes Sachsen-Anhalt und den Staatsministerien für Wissenschaft, Kultur und Tourismus bzw. Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt des Freistaates Sachsen. Partner des Projekts sind der SC DHfK Handball und die ZSL Betreibergesellschaft mbH.
Die Handballer des SC DHfK Leipzig grüßten nach vier Spieltagen überraschend von der Tabellenspitze der LIQUI MOLY Handball-Bundesliga. Besonders mit dem Auswärtscoup bei den Rhein-Neckar Löwen hatten die Leipziger bundesweit für Schlagzeilen gesorgt. Nun ging es im Heimspiel gegen Göppingen darum, diese außerplanmäßigen Punkte zu vergolden. Auch wenn den Leipzigern ihren fantastischen Saisonstart keiner mehr nehmen kann, sollte die „Vergoldung“ am Donnerstagabend nicht gelingen. Nachdem die Zuschauerzahl einen Tag vor dem Heimspiel auf 999 reduziert werden musste, schafften es die DHfK-Männer nicht, an ihre Leistungen der ersten Spieltage anzuknüpfen. Mit 22:25 (9:12) mussten sich die Grün-Weißen am Ende geschlagen geben.
Schon in der Anfangsphase lief beim Tabellenführer wenig zusammen. Die Gäste aus Göppingen nutzten zwei Siebenmeter für ihre ersten beiden Treffer der Begegnung, Leipzig tat sich dagegen sehr schwer mit der unangenehmen Deckung des Gegners. Auch in der ersten Überzahlsituation fand der SC DHfK keine Lücke und leistete sich einen unnötigen Ballverlust. Zwar erlöste Patrick Wiesmach die Hausherren nach fünfeinhalb Minuten mit dem ersten Leipziger Treffer zum 1:2, doch die Unkonzentriertheiten zogen sich wie ein roter Faden durch den weiteren Spielverlauf.
Selbst der so sichere Siebenmeterschütze Lucas Krzikalla, nach dem 4. Spieltag mit 15 Treffern aus 15 Versuchen, der beste „Bestrafer“ der kompletten Liga, beschmutzte seine lupenreine Weste und scheiterte beim Zwischenstand von 1:4 an Gäste-Keeper Daniel Rebmann. Beim Spielstand von 3:7 für FRISCH AUF! Göppingen musste DHfK-Coach André Haber bereits nach 16 Minuten eine Auszeit nehmen.
Wer glaubte, dass die Leipziger anschließend die Kurve kriegen und zu ihrer breiten Brust zurückfinden, sah sich jedoch getäuscht. Der Angriffsmotor stockte dermaßen, dass bis zur 25. Spielminute lediglich sechs Tore für die Heimmannschaft auf dem Videowürfel aufleuchteten. 4:9 und 6:11 lauteten die weiteren Zwischenstände. Wenigstens unmittelbar vor dem Pausengong gab es nochmal einen Hallo-wach-Moment. Lukas Binder hatte in der letzten Sekunde vor dem Seitenwechsel auf 9:12 verkürzt und mit seinem Wurf aus spitzestem Winkel dafür gesorgt, dass sein Team mit einem wichtigen Erfolgserlebnis in die Kabine ging.
Nach Wiederanpfiff ein weiterer Hoffnungsschimmer: Niclas Pieczkowski brachte die Leipziger mit seinem ersten Saisontor wieder auf zwei Treffer heran. Allerdings wollte das Momentum nicht umschlagen. Mit einem traumhaften Kempa-Anspiel in Unterzahl, welches Sebastian Heymann per Heber in ein Tor ummünzte, zog Göppingen wieder auf 16:21 weg. Anschließend kam es noch dicker für die Leipziger, denn Lucas Krzikalla ließ einen weiteren Siebenmeter liegen und Lukas Binder verfehlte das leere Tor. Selbst die kühnsten Optimisten unter den 999 zugelassenen Zuschauern mussten realisieren, dass heute wohl leider nichts mehr drin ist für die DHfK-Männer.
Fast hätte sich dies als Trugschluss herausgestellt, denn nachdem Gregor Remke aufdrehte (drei Tore binnen zwei Minuten) und die Göppinger bei drei Siebenmetern in Folge nicht an Joel Birlehm vorbeikamen, wurde es doch nochmal richtig spannend! Zehn Minuten vor dem Ende stand es plötzlich nur noch 20:21 und Leipzig hatte obendrein noch den Ball erkämpft.
Philipp Weber verpasste aber den möglichen Ausgleich und nach einem postwendenden Gegentor lief Leipzig allmählich die Zeit davon. So konnten die Göppinger mit 22:25 ihren ersten Auswärtssieg der Saison unter Dach und Fach bringen. Für den SC DHfK Leipzig war es dagegen nach dem besten Saisonstart der Clubgeschichte die erste Saisonniederlage. An den Fans in der QUARTERBACK Immobilien ARENA hatte es jedenfalls nicht gelegen. „Ich war begeistert, dass 999 Fans trotzdem so eine mega Stimmung machen können“, bedankte sich Lucas Krzikalla nach dem Match.
Hartmut Mayerhoffer (Trainer FRISCH AUF! Göppingen):
„Ich bin erstmal sehr glücklich über den Sieg hier in Leipzig. Ich bin sehr zufrieden mit unserer Leistung und wie sich unsere Mannschaft über 60 Minuten präsentiert hat. Es war klar, wenn wir was in Leipzig holen wollen, muss alles passen. Man merkt, hier in Leipzig unter André passiert richtig was und hier wird richtig gute Arbeit geleistet. Es kam nicht von ungefähr, dass Leipzig auf Tabellenplatz eins war. Wir gehen mit 22 Gegentoren aus dem Spiel, das ist alles entscheidend. Wir wussten, dass wir das Tempospiel von Leipzig in Griff bekommen müssen, weil sie da ihre große Stärke haben. Dazu mussten wir in der Abwehr sehr präsent sein. Das sind die Dinge, die die Jungs um Jacob Bagersted überragend umgesetzt haben. Ich bin heute mit der Leistung sehr zufrieden, da es gegen eine sehr starke Mannschaft ging.“
André Haber (Trainer SC DHfK Leipzig):
„Herzlichen Glückwunsch an Hartmut und seine Mannschaft. Ich bin natürlich traurig. Ein Heimspiel zu verlieren, ist nie schön. Wir sind heute an einer guten Göppinger Deckung gescheitert und vor allem auch an uns selbst. Wir haben heute zu viele Dinge falsch gemacht, als dass wir die zwei Punkte verdient hätten. Das hat mir nicht gefallen. Wir waren eigentlich der Überzeugung, dass wir ungeschlagen bleiben können. Dass wir dann auch noch zu Hause vor unseren Fans verlieren, die wieder eine tolle Stimmung machen, ist doppelt bitter. Wir konnten es heute auf der Platte nicht zurückgeben. Zwar hatten wir in der zweiten Hälfte noch eine gute Phase, nachdem wir schon fast tot waren. Da kamen dann aber Kleinigkeiten zusammen, die dafür gesorgt haben, dass Göppingen als Sieger aus dem Spiel geht.“
SC DHfK Leipzig gegen FRISCH AUF! Göppingen 22:25 (9:12)
SC DHfK Leipzig: Saeveras, Birlehm; Binder (5), Remke (3), Krzikalla (3/3), Larsen (2), Weber (2), Mamic (2), Wiesmach (2), Milosevic (2), Pieczkowski (1), Gebala, Esche, Roscheck
FRISCH AUF! Göppingen: Rebmann, Kastelic; Schiller (6), Smarason (5), Kozina (5), Heymann (2), Hermann (2), Theilinger (1), Bagersted (1), Rentschler (1), Ellebaek (1), Zelenovic (1), Neudeck, Goller
Siebenmeter: Leipzig 3/5, Göppingen 4/7
Zeitstrafen: Leipzig 8 Min, Göppingen 10 Min
Zuschauer: 999 Handballfans in der QUARTERBACK Immobilien ARENA
Schiedsrichter: Loppaschewski/Blümel
Das morgige Bundesligaspiel zwischen dem SC DHfK Handball und FRISCH AUF! Göppingen wird vor einer reduzierten Zuschauerzahl ausgetragen. Da die Zahl der laborbestätigten Neuinfektionen der vergangenen sieben Tage pro 100.000 Einwohner in der Stadt Leipzig am Mittwochnachmittag den Wert von 20 überstieg, können für die Begegnung nach Rücksprache mit dem Gesundheitsamt Leipzig auf Grundlage der sächsischen Corona-Schutz-Verordnung nur 999 Zuschauer zugelassen werden.
Alle Dauerkartenbesitzer/innen, die sich für die Partie zurückgemeldet hatten, erhalten ihre Tickets am Donnerstagvormittag per E-Mail. Alle gekauften Tagestickets verlieren ihre Gültigkeit. Alle betroffenen Ticket-Inhaber/innen werden bis Donnerstagmittag von ARENA-Ticket kontaktiert und bekommen ihr Geld vollumfänglich erstattet.
Zudem hat der SC DHfK Leipzig weitere Maßnahmen ergriffen und den obligatorischen Gesundheitsbogen unter Berücksichtigung der bundeseinheitlichen Regelungen aktualisiert. Der Besuch des Heimspiels ist nur gestattet, wenn der Wohnort des Besuchers in einem Landkreis bzw. einer kreisfreien Stadt liegt, die den Wert von 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb der letzten 7 Tage NICHT übersteigt. Der Gesundheitsbogen, der zu jedem Heimspielbesuch am Einlass abgegeben werden muss, kann ausgedruckt werden unter: www.scdhfk-handball.de/gesundheitsbogen
SC DHfK geht als Tabellenführer in die Partie – Julius Meyer-Siebert fällt aus
Die Handballer des SC DHfK Leipzig stehen nach einem beinahe perfekten Saisonstart an der Tabellenspitze der LIQUI MOLY Handball-Bundesliga, haben zudem die beste Tordifferenz der Liga (+20) und stellen mit erst 88 Gegentoren auch die beste Abwehr. Um ihren fantastischen Saisonstart zu vergolden, peilen die Grün-Weißen am Donnerstagabend einen weiteren Heimsieg an. Um 19 Uhr empfangen die DHfK-Männer die Traditionsmannschaft FRISCH AUF! Göppingen, die sich derzeit mit 3:3 Punkten (bei einem Spiel weniger) auf Rang 13 der Tabelle befindet.
Verzichten müssen die Leipziger dabei auf Top-Talent Julius Meyer-Siebert. Beim Regionallehrgang der U21-Nationalmannschaft (in Warendorf) unter Bundestrainer Martin Heuberger hat sich der 20-Jährige zu Wochenbeginn einen Muskelfaserriss im vorderen Oberschenkel zugezogen. Der Rückraumspieler muss mindestens zwei Bundesligaspiele pausieren. Zudem fehlen weiterhin Maximilian Janke, Luca Witzke und Nicolas Neumann.
Sky zeigt die Begegnung in der Konferenz (Sky Sport 1) und als Einzelspiel (Sky Sport 2) live im Pay-TV. Das DHfK-Fanradio der Leutzscher Welle überträgt die komplette Partie ebenfalls live & zudem kostenfrei unter: www.scdhfk-handball.de/fanzone/audio-livestream/
Die Einschätzungen beider Cheftrainer
André Haber (SC DHfK Leipzig): „Ich freue mich sehr auf das nächste Heimspiel in unserer Arena! Göppingen spielt eine unangenehme Abwehr, die es versteht, den gegnerischen Angriff permanent unter Druck zu setzen. Im Rückraum verfügt Göppingen über eine gute Mischung aus Wurfkraft und spielerischer Qualität. Wir müssen hellwach sein, unser System einmal mehr gut umsetzen und brauchen von den 999 Fans besonders lautstarke Unterstützung!“
Hartmut Mayerhoffer (FRISCH AUF! Göppingen): „Der SC DHfK hat sich punktuell gezielt verstärkt und lebt zudem von seiner Eingespieltheit. Der gute Saisonstart ist daher keine Überraschung, auch wenn der Sieg in Mannheim natürlich ein außergewöhnliches Highlight war. Wir sind nach drei Pflichtspielen jetzt ebenfalls voll drin in der Saison und möchten in Leipzig unsere Chance suchen. Ich erwarte ein spannendes und enges Spiel.“
STERNAUTO Leipzig präsentiert Heimspiel gegen Göppingen
STERNAUTO ist ihr Ansprechpartner für Mercedes-Benz und smart in Leipzig. In zwei Centern bietet STERNAUTO das gesamte Produkt- und Leistungsspektrum für Pkws, Vans, Transporter und LKWs. Egal ob urbaner City Flitzer, Luxus-Limousine oder Schwerlasttransporter. Es ist für jeden etwas dabei. Seit Januar 2020 können alle Reiselustigen am Standort Torgauer Straße Hymer Reisemobile kaufen und mieten. Ideal um einzigartige Urlaubsmomente erleben.
Am Spieltag stellt STERNAUTO für das neue digitale Halbzeitgewinnspiel einen Gutschein für ein Wochenende mit einem Mercedes-Benz EQC oder Plug-in-Hybrid inkl. 500 Freikilometern zur Verfügung!
Fakten zum Spiel
Datum: 22.10.2020
Anwurf: 19:00 Uhr
Hallenöffnung: 17:30 Uhr
Spielort: QUARTERBACK Immobilien ARENA (Am Sportforum 2, 04105 Leipzig)
Zugelassene Zuschauerzahl: 999
Spieltagspräsentator: STERNAUTO Center Leipzig
Tickets: Keine Tageskasse geöffnet
Wichtige Infos zum Hygienekonzept: www.scdhfk-handball.de/heimspiel/gesundheitsbogen
Sicherheitsinformationen: www.scdhfk-handball.de/heimspiel/sicherheitsinformationen
Schiedsrichter: Loppaschewski, Jörg / Blümel, Nils