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Für die HBL GmbH und alle 36 Klubs stellt diese Entscheidung einen sportlich und wirtschaftlich einzigartigen, massiven und bedrohlichen Einschnitt dar. Dennoch hat sich der gesamte Handball-Profisport zu diesem sehr schwierigen Schritt entschlossen, da die oberste Priorität natürlich die Gesundheit und der Schutz der Bevölkerung sein muss. Die HBL GmbH und ihre Klubs leisten damit ihren Beitrag, die Corona-Epidemie bestmöglich einzudämmen.

Die Aussetzung der Spieltage 28, 29 und 30 gilt in der obersten Spielklasse vorerst bis mindestens einschließlich 22. April diesen Jahres. Ziel ist es, den Spielbetrieb am 23. April wieder aufzunehmen, um die ausgesetzte Saison nach Möglichkeit beenden zu können. Die ausgefallenen Spieltage sollen im Mai nachgeholt werden.

Die Geschäftsführer der Bundesligavereine wollen sich am kommenden Montag zu den neuen Entwicklungen austauschen. Am Dienstag (17.03.) wird der SC DHfK Leipzig auf sämtlichen Vereinskanälen umfassend über das weitere Vorgehen informieren und bittet alle Fans und Sponsoren um Verständnis, dass der Verein bis dahin aufgrund der dynamischen Entwicklung keine Einzelanfragen beantworten kann und der Ticketvorverkauf bis auf weiteres ausgesetzt wurde.

„Wir wurden von der neuen Entwicklung heute etwas überrascht, aber wir begrüßen diesen Schritt, weil er in der aktuell angespannten Situation kurzfristig für Klarheit und Einheitlichkeit in der Liga sorgt. Gleichzeitig wird das Ansteckungsrisiko für allen Beteiligten bis runter zu den Nachwuchsklassen minimiert“, so DHfK-Geschäftsführer Karsten Günther.

DHB und Landesverbände setzen Spielbetrieb aus: Keine Spiele für Nachwuchsteams des SC DHfK

Der Deutsche Handballbund hat am heutigen Donnerstag den Spielbetrieb in der 3. Liga und der Jugend-Bundesliga Handball (JBLH) für den 13. bis 15. März ausgesetzt. Wie mehrere andere Landesverbände hat auch der Handball-Verband Sachsen heute bekannt gegeben, dass am kommenden Wochenende in allen Spielebenen sowie allen Spiel- und Altersklassen keine Spiele ausgetragen werden.

Ebenfalls nicht stattfinden wird das Finale Four Turnier in der B-Jugend um die Mitteldeutsche Meisterschaft, welches am kommenden Sonntag (15.03.) in Leipzig ausgetragen werden sollte. Qualifiziert hatten sich der HSV Apolda 1990, ThSV Eisenach, SC Magdeburg und Gastgeber SC DHfK Leipzig.

Update vom 13.03.: Inzwischen wurde der gesamte Spielbetrieb des deutschen Handballs bis mindestens zum 19. April auf allen Ebenen ausgesetzt! >>> Mehr Infos

Meldung vom 12.03. 14 Uhr:

Coronavirus: Ticketverkauf beim SC DHfK Leipzig vorerst gestoppt

Wie in den meisten anderen Bundesländern hat auch das sächsische Gesundheitsministerium alle Veranstaltungen mit mehr als 1000 Zuschauern ab dem heutigen Donnerstag untersagt. Der entsprechende Erlass gilt auf unbestimmte Zeit. Davon betroffen sind auch die Heimspiele des SC DHfK Leipzig in der QUARTERBACK Immobilien ARENA. Aufgrund des Veranstaltungsverbots hat der Verein den Ticketvorverkauf für die weiteren Saisonspiele vorerst gestoppt.

Die DHfK-Handballer haben in der aktuellen Saison in der LIQUI MOLY HBL noch vier Heimspiele zu absolvieren. Die kommenden beiden Topspiele gegen den amtierenden Deutschen Meister SG Flensburg-Handewitt und Tabellenführer THW Kiel sind auf den 26. März und 12. April terminiert. Anschließend ist für den 23. April das Heimspiel gegen die HSG Nordhorn-Lingen und den 7. Mai das Heimspielfinale gegen die MT Melsungen vorgesehen.

Der SC DHfK Leipzig befindet sich derzeit zusammen mit der Handball-Bundesliga GmbH, dem Hallenbetreiber ZSL sowie allen Mitarbeitern und Beteiligten in engem Austausch zu dieser hochbrisanten Angelegenheit. Die Geschäftsführer der Bundesligavereine wollen am kommenden Montag über die Auswirkungen auf die Liga und das weitere Vorgehen beraten.

Im Anschluss wird der SC DHfK Leipzig auf sämtlichen Vereinskanälen umfassend über die Ergebnisse informieren und bittet alle Fans und Sponsoren um Verständnis, dass der Verein bis dahin aufgrund der dynamischen Entwicklung keine Einzelanfragen beantworten kann und der Ticketvorverkauf bis auf weiteres ausgesetzt wurde.

„Die Auswirkung auf die komplette Sport- und Veranstaltungsbranche wird dramatisch. Wir werden selbst ein sehr dickes Fell brauchen, vor allem aber die Unterstützung der Politik und ganz viel Solidarität aller Beteiligten. Trotz der existenzbedrohenden Lage steht aktuell für uns der Schutz der Risikopatienten und somit die Eindämmung der Virusausbreitung an oberster Stelle. Wir werden unser Möglichstes tun, dafür Sorge zu tragen und verweisen in enger Abstimmung mit unserer medizinischen Abteilung auf die Empfehlungen des Robert Koch-Instituts im Umgang mit dem Coronavirus“, so Geschäftsführer Karsten Günther.

Zu den Einschätzungen des Robert Koch-Instituts: www.rki.de

>>> Radio-Beitrag auf MDR AKTUELL

Erstellt von JW

Das erste Spiel der Nationalmannschaft unter Gislasons Regie findet wegen der Ausbreitung des Coronavirus ohne Zuschauer statt. Mit Franz Semper ist ein weiterer Spieler des SC DHfK Leipzig im Aufgebot.

Die Partie wird am Freitag von der ARD live übertragen und ist via sportschau.de auch im Livestream zu sehen.

Erstellt von DHB/JW

„Ich freue mich total darauf, nach meiner aktiven Karriere weiter im Handball zu arbeiten. Ich bin seit 14 Jahren in der Handball-Bundesliga unterwegs und habe sozusagen mein Leben dem Handball untergeordnet. Ich habe mich hier in Leipzig vom ersten Tag an sehr wohl gefühlt, der SC DHfK hat eine tolle Mannschaft, eine beeindruckende Historie und das ambitionierte Ziel Europa. Wenn man von so einem Verein das Vertrauen bekommt, weiter für den Club tätig sein zu können, dann ist das natürlich eine tolle Chance“, so Philipp Müller, der schon im Kindergartenalter mit dem Handballspielen begonnen hatte.

Zu seinen zukünftigen Aufgaben als Sportkoordinator gehören zum einen die Unterstützung des Trainerteams bei der Kaderplanung und Organisation sowie der Ausbau des Scoutingbereichs. Zum anderen soll er die Geschäftsstelle im Bereich Sponsorings unterstützen und den SC DHfK Leipzig bei Veranstaltungen in und um Leipzig repräsentieren.

„Ich bin glücklich darüber, dass wir die Position des Sportkoordinators, die in unserer Planung schon länger eine Rolle gespielt hat, ab der kommenden Saison mit Leben füllen können. Dieser Posten wird uns helfen, sowohl sportlich als auch wirtschaftlich weiter zu wachsen, um das Ziel Europa in Angriff zu nehmen. Ich bin überzeugt, dass Philipp dafür genau der Richtige ist und freue mich sehr auf die Zusammenarbeit“, so Geschäftsführer Karsten Günther.

„Während meiner aktiven Zeit habe ich auch außerhalb des Spielfeldes viele Kontakte geknüpft und kenne den einen oder anderen Protagonisten im Ausland. Die neue Aufgabe wird mit Sicherheit viel Spaß machen, aber zeitgleich auch sehr spannend, interessant und fordernd sein. Da ich besonders den Blick der Spieler ganz genau kenne, werde ich hoffentlich gut als Schnittstelle zwischen Mannschaft und Geschäftsstelle agieren“, sagt Philipp Müller. „Natürlich werde ich mich weiterhin fit halten und das ein oder andere Mal mit der Mannschaft trainieren, da ich ja ohnehin sehr oft in der Trainingshalle sein werde. Aber ich wünsche mir, dass sich keiner der Jungs verletzt und ich in der kommenden Saison nicht nochmal die Handballschuhe schnüren muss.“

Erstellt von JW

Viele Fehlwürfe in freien Wurfpositionen verhinderten ein Anwachsen des Vorsprunges, jedoch ein Halbzeitstand von 13:5 war zufriedenstellend. In Halbzeit zwei zeigten sich wieder Probleme im Zweikampfverhalten, dort gewannen die Gegner zu schnell Raum und ein Aushelfen wurde so unmöglich. Mit ähnlicher Wechseltaktik unsererseits erhielten alle Sportler längere Einsatzzeiten und konnten sich den Trainern im Pflichtspiel zeigen. Am kommenden Wochenende geht es zum letzten, schweren Punktspiel nach Freiberg und unsere Mannschaft möchte mit einem Auswärtssieg die Spielserie in der Sachsenliga 2019/20 erfolgreich beenden.

SC DHfK – SG LVB       32 : 16 (13:5)

Guretzky 7 P. = 54%; Kuhnhardt 3 P. = 23%; Börner 3/0; Fink 4/2; Klecar 6/8; Flechsig 0/1; Faske 2/2; Albers 0/2; Gauer 12/14; Nave 3/3; Sickert 1/0

Erstellt von HW

 Damit bleibt den Leipzigern von Trainer Matthias Albrecht (Rang sechs /9:11) die Chance erhalten, den Zwei-Punkte-Rückstand in den letzten vier Partien aufzuholen, um  noch als Vierter der Meistergruppe 2 ins DM -Viertelfinale einzuziehen. Das Duell vor 80 Fans in der Sportoberschule verlief im ersten Durchgang trotz wechselseitigen Führungen völlig ausgeglichen. Auch nach dem Seitenwechsel (18:18/37.) waren auf beiden Seiten keine klaren Vorteile erkennbar. Doch danach gingen die Grün-Weißen in Front (22:19/46.) - und bauten ihren Vorsprung drei Minuten vor dem Ende auf 28:24 aus. Obwohl die Gäste noch dreifach nachlegten, ließen die Sachsen nichts mehr anbrennen und feierten ihren vierten Doppelpunktgewinn. Herausragender DHfK-Schütze war Niklas Reißmann mit zwölf Treffern. Coach Albrecht lobte den Auftritt: „Unsere Jungs haben starke kämpferische Teamleistungen abgeliefert und in kritischen Phasen passende Lösungen gefunden.“

DHfK: Löhne, Seidemann; Pfeiffer 2, Häcker 4, Schelenz  6, Bayer, Reißmann 12/1, Eckart 3, Kock 1, Seifert, Saleh, Hanemann, Rathey.

7-m: 2/1 : 5/5.

Strafminuten: 6 : 2.

Das DHfK-Team muss am 14. März (16 Uhr) beim Zweiten JSG Melsungen antreten. Am 19. März (19 Uhr, Sportoberschule) empfangen die Leipziger zum Ost-Derby den Tabellennachbarn SC Magdeburg.

Erstellt von Horst Hampe

Sowohl die erste, als auch die zweite Welle wurden durch einen guten Ballfluss zumeist erfolgreich zu Ende gespielt. Beim Spielstand von 4:1 in der 6. Spielminute musste die Gästetrainerin ihre erste Auszeit nehmen. Bis zur eigenen Auszeit in der 13. Minute konnten wir uns dennoch weiter bis auf 10:3 absetzen. In der Auszeit erfolgte der Blockwechsel, um allen Spielern wie immer gleiche Spielanteile zu ermöglichen. Die eingewechselten Spieler machten dort weiter, wo ihre Teamkameraden vorher aufgehört hatten. In die Kabine ging es mit einer deutlichen und sehr zufriedenstellenden 25:6 Führung.

In der Kabine wurden ein paar kleine Mängel angesprochen, viel zu kritisieren gab es jedoch nicht. Um nicht nur Tempohandball zu spielen, sondern auch den Positionsangriff trainieren zu können, wurde vom Trainerteam die Anweisung gegeben etwas Tempo rauszunehmen. Nach dem Seitenwechsel konnten wir direkt an die Leistung aus der ersten Halbzeit anknüpfen, der Abstand wuchs bis zur zweiten Auszeit in der 40. Minute auf 40:8 an. Das letzte Quartal wurde konzentriert zu Ende gespielt bis zum 52:12 Endstand.

Der Sieg war eine geschlossene Teamleistung, bis auf Juri konnte sich jeder der Spieler in die Torschützenliste eintragen. Zwei Spieler sind dennoch hervorzuheben: Zum einen der eben erwähnte Jurek Schickel, der zwar kein Tor erzielen konnte, dafür aber im Tor einen Sahnetag erwischte und viele Bälle parieren konnte. Der Zweite Spieler der dem Trainerteam sehr positiv auffiel war Albert Sandeck. Sowohl durch seine 10 Tore, aber vielmehr durch seine aufreibende Abwehrarbeit war er wichtiger Bestandteil dieses Erfolges.

Für die D1 spielten JW 2; FG 4; AF 4; FI 5; JS 4; BJ 8; GS 1; SN 6; MG 3; PF 4; AS 10 und FW 1; JS im Tor

Erstellt von CU

„Nach der Trainingsverletzung war die Einblutung in Joels Oberschenkel so stark, dass wir ihn bereits am Sonntag punktieren mussten und direkt eine MRT-Diagnostik am Universitätsklinikum Leipzig durchgeführt haben. Die Auswertung hat einen Muskelbündelriss im Bereich des Oberschenkels ergeben, was bedeutet, dass wir mit einer Ausfallzeit von drei bis sechs Wochen rechnen“, so Mannschaftsarzt Prof. Dr. Pierre Hepp.

Mit Torwarttrainer Milos Putera haben die Leipziger aber einen erfahrenen Mann als Vertretung in den eigenen Reihen, der in den kommenden Partien zusammen mit Kapitän Jens Vortmann das Torhüter-Gespann bilden wird. Den Posten des Co-Trainers übernimmt bei den nächsten Spielen U23-Cheftrainer Enrico Henoch.

„Der Ausfall von Joel ist für uns sehr bitter und ich wünsche ihm eine sehr schnelle Genesung. Wir haben aber mit unseren Co- und Torwarttrainer Milos Putera ein super Backup, der bereits gestern kurzfristig eingesprungen ist und sich mit auf die Bank gesetzt hat. Über diese Option, einen so erfahrenen Bundesligatorhüter als Absicherung im Team zu haben, bin ich enorm froh“, sagt Chefcoach André Haber.

Erstellt von JW

Im ersten Durchgang setzten die Männer um Clemens Uhlig (6 Tore), Jonas Hönicke und Julius  Meyer-Siebert (je 4) eindrucksvolle Akzente in der Offensive, die zunächst mit knapper Pausenführung belohnt wurden. Nach dem Seitenwechsel stabilisierten die Gastgeber ihre Abwehr und setzten sich binnen neun Minuten mit cleveren Aktionen auf  23:18 ab.

„Wir haben heute fest an einen Sieg geglaubt. Dabei hat fast alles funktioniert, denn wir konnten unsere Chancen mit geschlossener Teamleistung effektiv ausschöpfen“, sagte Meyer-Siebert. Sein Trainer Enrico Henoch fügte hinzu: „ Wir hatten uns gegen den legendären TVG sehr viel vorgenommen. Ich freue mich mit unserer jungen Truppe, dass uns durch stabile Leistungen über 60 Minuten die Überraschung gelungen ist.“

Die Grün-Weißen hielten ihren Vorsprung bis zum 27:22 (46.) konstant - und erhöhten diesen sogar auf 31:24. Damit war fünf Minuten vor Ultimo der Sieg in trockenen Tüchern. Das Ergebnis wurde schließlich durch den Treffer von DHfK-Keeper Christian Ole Simonsen zehn Sekunden vor Abpfiff noch gekrönt.

DHfK II: Guretzky, Simonsen 1; Hellmann 2, Uhlig 7, Seidler 4, Hönicke 8/4, Meyer-Siebert 8, Neumann 2, Oehlrich, Gansau 1, Ruoff, Wenzel, Fujita, Neudeck, Fritsche.

7-m: 5/4 : 3/3.

Strafminuten: 6 : 2.

 

Erstellt von Horst Hampe

Denn Leipzig hatte im weiteren Spielverlauf ordentlich Durchschlagskraft und richtig flinke Füße. Franz Semper und Philipp Weber waren mit ihren Rückraumwürfen kaum zu verteidigen, zudem übernahm Philipp Weber die Verantwortung vom Siebenmeterstrich und verwandelte im Laufe der Begegnung all seine sechs Strafwürfe. Die Leipziger übernahmen die Kontrolle über die Begegnung und erspielten sich über die Stationen 6:3, 10:6 und 12:10 schließlich eine 15:12 Halbzeitführung.

Auch nach der Pause zeichnete sich vor den über 4000 Handballfans, die die ARENA wieder in eine echte Heimspielfestung verwandelten, ein ähnliches Bild ab. Die DHfK-Männer blieben die bestimmende Mannschaft und erspielten sich bereits sechs Minuten nach Wiederanpfiff eine komfortable 5-Tore-Führung (19:14). Eine Viertelstunde vor Schluss erhöhte der SC DHfK in eigener Überzahl gar auf 24:18 – die Vorentscheidung in dieser Partie. Daran änderte auch der ein oder andere Fangfehler oder zwei drei spärliche Abwehraktionen der Leipziger nichts. Besonders im Tempospiel war der Qualitätsunterschied beider Mannschaften deutlich sichtbar. Eulen Trainer Ben Matschke attestierte Leipzig nach der Begegnung sogar, den aktuell „schnellsten Ball der Liga“ zu spielen.

So sollte in dieser Auseinandersetzung keine unnötige Spannung mehr aufkommen. Zwar hatten die Körperkulturellen noch eine kleine Stresssituation zu überstehen, als Ludwigshafen fünf Minuten vor Spielende auf 29:25 verkürzte und sich Leipzig obendrein in doppelter Unterzahl behaupten musste. Aber die Grün-Weißen spielten die Partie souverän zu Ende und gewannen Schlussendlich völlig verdient mit 32:27.

Benjamin Matschke (Trainer Eulen Ludwigshafen):

„Das war auch in der Höhe ein absolut verdienter Sieg für Leipzig, denn der SC DHfK konnte sich permanent absetzen. Wir haben gekämpft, aber Leipzig hat schon in der ersten Halbzeit unsere sieben Fehler mit unfassbarer Bereitschaft und Handlungsschnelligkeit bestraft. Dazu haben wir uns im ersten Durchgang schon fünf Zeitstrafen eingehandelt. Wir haben es in diesem Spiel nie geschafft, Leipzig zu stoppen. Wir bekommen insgesamt 14 Gegentore über schnelles Spiel. Ich finde, Leipzig spielt derzeit den schnellsten Ball der Liga. Gegen Leipzig zu verlieren ist für uns kein Beinbruch und wir werden weiter alles geben für die Chance, uns nächste Saison wiederzusehen.“

André Haber (Trainer SC DHfK Leipzig):

„Ich hatte vor dem Spiel gesagt, dass es für uns eines der wichtigsten Spiele der Saison ist, weil das letzte Viertel der Saison eingeläutet wird. Wir hatten in Ludwigshafen eine schmerzliche Erfahrung gemacht und Heimspiele sollen bei uns immer Feste sein, wo wir die Punkte holen müssen. Das ist uns heute auch gelungen, weil wir das Spiel unter Kontrolle bekommen haben. Wir waren sehr gut im Tempospiel unterwegs und hatten auch die nötige Bereitschaft. Uns ist zwar der ein oder andere einfache Fehler unterlaufen, aber das war heute egal, weil wir unbedingt gewinnen wollten und das geschafft haben.“

SC DHfK Leipzig – Die Eulen Ludwigshafen 32:27 (15:12)

SC DHfK Leipzig: Vortmann, Putera; Semper 7, Witzke 1, Krzikalla 4, Binder 5, Janke 2, Pieczkowski, Müller, Roscheck 1, Weber 10/6, Mamic 2, Remke, Gebala, Milosevic, Santos

Strafminuten: Leipzig 6 Min, Eulen 14 Min

Siebenmeter: Leipzig 6/8, Eulen 0/1

Zuschauer: 4320 Handballfans in der QUARTERBACK Immobilien ARENA

Erstellt von JW

Die mit viel Leidenschaft und Herzblut kämpfende Mannschaft von Trainer Benjamin Matschke gilt als sehr unangenehmer Gegner. Das mussten die DHfK-Handballer im Hinspiel schmerzlich erfahren, als Leipzig in Ludwigshafen mit 34:27 das Nachsehen hatte. Zwar sind auf dem Papier womöglich fast alle Mannschaft in der LIQUI MOLY Handball-Bundesliga den Eulen überlegen und gelten als Favoriten im Duell gegen die Ludwigshafener. Dennoch hat der Underdog in dieser Saison bereits 15 Punkte erkämpft und konnte sich zuletzt sogar auswärts beim HC Erlangen durchsetzen. Das unangefochtene Saison-Highlight war für das Team aus dem Ortsbezirk Friesenheim aber der 25:23-Sieg gegen den amtierenden Deutschen Meister aus Flensburg.

Mit der Unterstützung der grün-weißen Fans wollen die DHfK-Männer am Sonntag im dritten Heimspiel des Jahres den dritten Sieg einfahren. „Natürlich stehen wir unter Druck, weil wir als klarer Favorit in dieses Spiel gehen und gewinnen müssen. Aber wir haben unsere Halle im Rücken, das bringt uns immer nach vorn. Letztendlich sind wir das bessere Team – und das muss man am Sonntag auch sehen“, so Rückraumspieler Gregor Remke, der zudem betont, dass die Mannschaft „heiß“ sei auf eine Hinspiel-Revanche.

Rund um die Begegnung wird es ein buntes Rahmenprogramm für die ganze Familie geben. Für den DHfK-Kidsclub hat Kindermobil24 das „große Besteck“ vorbereitet, mit Hüpfburg, Fotobox, Torwand, Tischtennisplatte, Tischkicker, Bobby Cars, Pferdchen, Kinderschminken und einer Erlebnisbaustelle mit Bausteinen. Und es wartet noch ein weiteres Highlight: Für alle Kinder mit vollem Stempelheft gibt es in der Halbzeitpause ein Meet & Greet mit Handballprofi Marc Esche.

Am Promotionstand von Spieltagspräsentator Volkswagen Automobile Leipzig haben am Sonntag außerdem alle Fans die Möglichkeit, den nagelneuen Golf zu bewundern und sogar ein Probefahrt-Wochenende zu gewinnen. Anlässlich des Frauentags hält Volkswagen Automobile Leipzig zudem für alle Frauen eine nette Überraschung bereit.

Sky und das DHfK-Fanradio der Leutzscher Welle übertagen die Begegnung LIVE aus der QUARTERBACK Immobilien ARENA. 3800 Tickets sind bereits verkauft. An der Tageskasse, im Onlineshop und allen bekannten Vorverkaufsstellen gibt es bereits ab 10 Euro Tickets für die Partie. www.scdhfk-handball.de/tickets

 

Die Einschätzungen beider Cheftrainer:

André Haber (SC DHfK Leipzig): 

„Mit Ludwigshafen kommt eine Mannschaft zu uns, die sich über eine tolle Moral auszeichnet und immer füreinander kämpft. Ein wichtiger Punkt in unserer Spielvorbereitung waren außerdem ihre zwei Deckungssysteme. Die Eulen werden in Leipzig mit Sicherheit versuchen, uns alles abzuverlangen. Da müssen wir voll dagegenhalten und im Heimspiel dominant auftreten, denn wir müssen dieses Spiel gewinnen, da führt auch kein Weg daran vorbei. Wir hatten bisher immer ein positives oder ausgeglichenes Punkteverhältnis – und das soll gefälligst so bleiben! Darum ist dieses Spiel für mich eines der wichtigsten Spiele der Saison und richtungsweisend für unsere letzten neun Bundesligaspiele.“

Benjamin Matschke (Die Eulen Ludwigshafen):

"In Leipzig tut sich jedes Team der Liga schwer, da die Halle zusammen mit dem Team eine starke Einheit bildet und gerade in der Crunch Time enormen Druck ausübt. Zuletzt haben wir aber auch immer wieder bewiesen, dass wir auch als Gast Punkte mitnehmen können, wie etwa in Erlangen. Ich erwarte ein deutlich engeres Spiel als im Hinspiel und bin mir sicher, dass Andrés Team optimal auf uns eingestellt sein wird. Wenn wir uns an unseren Plan halten und über 60 Minuten an unser Maximum gehen, haben wir aber eine Chance auf Punkte."

Erstellt von JW
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