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Hintergrund war die seit dem 1. September geltende neue Corona-Schutzverordnung, welche auch Sportveranstaltungen mit mehr als 1.000 Besuchern unter bestimmten Bedingungen erlaubt.

Ministerpräsident Michael Kretschmer: „Es ist wichtig, dass wir alle gemeinsam weiter umsichtig handeln, zugleich aber Dinge möglich machen. Das betrifft auch den Sport und größere Sportveranstaltungen mit mehr als 1.000 Zuschauern. Ich habe großes Vertrauen in alle Beteiligten, dass uns dies gelingt. Wir haben in den vergangenen Wochen und Monaten im Freistaat sehr gute Erfahrungen gemacht mit verantwortungsvollen Entscheidungen vor Ort. Diesen Weg gehen wir weiter.“

Sportminister Roland Wöller: „Sport und Politik haben sich in der laufenden Coronakrise eng und vertrauensvoll abgestimmt. Jetzt gilt es, Großsportveranstaltungen mit über 1.000 Zuschauern zu ermöglichen. Damit dies gelingt, brauchen wir eine gemeinsame Abstimmung von Vereinen, Verbänden und den Gesundheitsbehörden. Nur so werden wir in dieser außergewöhnlichen Situation erfolgreich sein.“

Karsten Günther, Sprecher Initiative „TeamSportSachsen“: „Wir sind dem Ministerpräsidenten für die Möglichkeit, unsere Anliegen im Rahmen eines persönlichen Treffens vorzutragen und über Punkte zu sprechen, die es gemeinsam noch nachzubessern geht, sehr dankbar. Auch für die Unterstützung des Freistaates Sachsen in den letzten Monaten gilt unser Dank. Der Sport in Sachsen hat bewiesen, dass er in schwierigen Zeiten zusammenhält und konstruktiv gemeinsam an Lösungen arbeitet. Den eingeschlagenen sächsischen Weg möchten wir auch in Zukunft fortsetzen – mit Disziplin und Verantwortungsbewusstsein.“

Erstellt von JW

„Wildwasser-Rafting ist sehr gut geeignet, um den Zusammenhalt im Team zu stärken“, sagte Cheftrainer André Haber. „Auf dem Wasser merkt man recht schnell, dass man nur mit vereinter Kraft vorwärtskommt – diese Erfahrung schweißt zusammen und macht die Mannschaft stärker.“

Dass Rafting jedoch nicht nur eine Teambuilding-Maßnahme, sondern auch effektives Training ist, haben die Spieler um Alen Milošević deutlich gespürt: „Ein Stunde Paddeln auf dem Wildwasser ist ganz schön anstrengend, das trainiert auf alle Fälle die Kraft- und Ausdauerfähigkeit!“, betonte der Kapitän.

„Ein tolles Erlebnis!“, sagte Nationalspieler Philipp Weber, für den das wilde Abenteuer im Kanupark keine Premiere war. „Das Wildwasser-Rafting macht immer wieder Spaß: Die Kraft des Wassers zu spüren und dann der Adrenalinkick, wenn man die Walzen hinabfährt – das ist einfach großartig!“

Der Kanupark Markkleeberg …

… ist eine der modernsten Wildwasseranlagen der Welt und technisch vergleichbar mit den Olympiastrecken in Sydney, London und Rio de Janeiro. Er bietet ideale Voraussetzungen für Training sowie nationale und internationale Wettkämpfe im Kanu-Slalom. Der Kanupark gilt als touristisches Highlight im Leipziger Neuseenland. In den vergangenen Saisons nutzten bis zu 25.000 Freizeitsportler die verschiedenen Wildwasser-Angebote. Etwa 450.000 Besucher werden im Kanupark jährlich begrüßt. Die diesjährige Saison geht bis 10. Oktober.

Vom 4. bis 6. September 2020 finden im Kanupark die EM-Qualifikationen und die Deutschen Meisterschaften im Kanu-Slalom statt.

Alle Informationen zum Kanupark sind zu finden unter www.kanupark-markkleeberg.com

Ein internationales Teilnehmerfeld, wie in den vergangenen Jahren, als das Turnier mit zahlreichen Zuschauern verteilt auf zwei Tage stattgefunden hatte, konnte aufgrund der Corona-Bestimmungen in diesem Jahr leider nicht realisiert werden. Mit dem SC Magdeburg, den Füchsen Berlin, dem VfL Potsdam sowie dem SC DHfK Leipzig ging dennoch ein hochkarätiges Teilnehmerfeld am Start.

„Das Turnier verlief sehr gut. Bei der Organisation und Durchführung haben uns in allen drei Hallen die Eltern unserer Spieler und das Team vom DHL Drehkreuz Leipzig hervorragend unterstützt, sonst wäre ein solches Turnier unter den aktuellen Gegebenheiten nicht möglich gewesen. Dafür möchten wir uns recht herzlich bedanken. Unser Hygienekonzept hat gut funktioniert und wir konnten wichtige Erfahrungswerte für den Start des Ligaspielbetriebs sammeln“, so Nachwuchskoordinator und Akademie-Cheftrainer Matthias Albrecht.

Mit der Leistung auf dem Handballparkett zeigte sich Albrecht ebenfalls zufrieden. „Nach einer herben 23:38-Klatsche im Eröffnungsspiel gegen den SC Magdeburg hat unsere C-Jugend, die komplett mit dem jüngeren Jahrgang angetreten ist, überraschend den Turniersieg geholt. Auch in der A-Jugend hätten wir das Turnier nach unseren beiden Auftaktsiegen gegen Magdeburg und Potsdam gewinnen können, doch leider haben die Jungs im letzten Spiel gegen die Füchse Berlin nach 40 starken Minuten vor allem im Angriff den Faden verloren. Unsere B-Jugend hatte mit Platz drei noch etwas Luft nach oben, aber insgesamt sind wir auf einem sehr guten Weg.“

Foto: Daniel Steinkuhl
Foto: Daniel Steinkuhl

Neben dem Turniersieg des SC DHfK Leipzig in der C-Jugend holten die Füchse Berlin den ersten Platz in den Altersklassen der A- und B-Jugend. Philippe Bauer, Geschäftsführer der DHL HUB Leipzig GmbH, übergab nach Turnierende die Urkunden und Pokale an die Nachwuchsmannschaften.

Gut zwei Wochen bleiben den Mannschaften der Leipziger Handball Akademie jetzt noch, um sich auf den Saisonstart vorzubereiten. Am kommenden Wochenende steht mit dem Berliner Sparkassen-CUP 2020 das nächste prestigeträchtige Vorbereitungsturnier an.

>>> Zum Video-Bericht

Erstellt von JW

„Wir haben heute den Knorpelschaden hinter der Kniescheibe behandelt und konnten die instabilen Knorpelanteile wieder glätten. Ich rechne damit, dass Luca circa zwei Monate fehlen wird“, so Mannschaftsarzt Prof. Dr. Pierre Hepp, der die Operation bei dem 21-Jährigen durchführte.

Erstellt von JW

Auf der Platte begann es dann für die grün-weißen Handballer aber alles andere als optimal. Unter tosendem Applaus wurden die DHfK-Männer von ihren Fans begrüßt, trotzdem sollte in den ersten Angriffen wenig zusammenlaufen. Der polnische Meister führte schnell mit 0:4, erst in der 6. Spielminute gelang Nationalspieler Philipp Weber der erste Leipziger Treffer.

Anschließend kamen die Leipziger immer besser in die Partie. Der ehemalige Kielce-Spieler Marko Mamic erzielte nach 13 Minuten den 7:7-Ausgleich. Und auch der zweite Leipziger mit Kielce-Verbindungen machte auf sich aufmerksam. Maciej Gebala erzielte in der ersten Viertelstunde der Begegnung drei Treffer und hatte damit im private Bruder-Duell gegen Tomasz Gebala (kein Tor im Spiel) die Nase vorn. Nach einem Doppelschlag von Alen Milosevic und Lukas Binder ging der SC DHfK sogar mit zwei Treffern in Führung (11:9), die Seiten wurden schließlich bei einem knappen 14:13 für Leipzig gewechselt.

Bis 2019 stand Marko Mamic bei Kielce unter Vertrag und feierte dort zwei Meisterschaften und zwei Pokalsiege. Foto: Karsten Mann
Bis 2019 stand Marko Mamic bei Kielce unter Vertrag und feierte dort zwei Meisterschaften und zwei Pokalsiege. Foto: Karsten Mann

Zu Beginn der zweiten Halbzeit ging es dann ganz schnell. Den DHfK-Männern gelangen in den ersten Angriffen nach der Pause zwar zwei Tore, der polnische Serienmeister erzielte jedoch gleich fünf Treffer binnen drei Minuten. So lag Kielce nach 33 Spielminuten wieder mit 16:18 vorn und sollte diese Führung auch nicht mehr hergeben. Bis in die Schlussphase waren die Leipziger noch in absoluter Schlagdistanz, allen voran durch sieben Treffer von Philipp Weber, doch die Champions-League-erfahrene Mannschaft um Andreas Wolff setzte sich schlussendlich mit 29:32 durch.

„Es war schön, gegen so einen Gegner testen zu können und von 500 Zuschauern unterstützt zu werden. In einigen Aktionen kam da schon Bundesliga-Feeling auf. Leider haben wir heute zu viele Fehler gemacht und in der zweiten Halbzeit nicht gut genug gedeckt. Damit bin ich nicht zufrieden, denn wir hätten das Spiel sonst gewinnen können. Es ist kein Geheimnis, dass bis zu unserer Bestform noch ein langer Weg zu gehen ist, aber dafür konnten wir heute viele Erkenntnisse sammeln“, so Chefcoach André Haber.

SC DHfK Leipzig gegen Vive Kielce 29:32 (14:13)

Torschützen SC DHfK: Weber 7, Krzikalla 5, Gebala 3, Mamic 3, Binder 3, Milosevic 2, Wiesmach 2, Pieczkowski 1, Remke 1, Meyer-Siebert 1, Szeles 1

Neuzugang Martin Larsen wurde aufgrund von Kniebeschwerden geschont.

Erstellt von JW

Das Wiedersehen mit den eigenen Fans war für die DHfK-Männer zwar eine hochemotionale Angelegenheit, die wichtigste Botschaft trugen beide Mannschaften allerdings schon vor Anpfiff der Partie nach außen. Neben der Überschrift „Gemeinsam für und mit“ wurden auf einem 30 Meter langem Banner knapp 40 Berufs- und Personengruppen aufgelistet, die von der aktuell unklaren Situation der Sport- und Veranstaltungsbranche maßgeblich betroffen sind.

Marko Mamic und Lucas Krzikalla waren mit je 6 Treffern die erfolgreichsten Torschützen der Partie. Foto: Karsten Mann
Marko Mamic und Lucas Krzikalla waren mit je 6 Treffern die erfolgreichsten Torschützen der Partie. Foto: Karsten Mann

„Ich bin jedem einzelnen der 250 Zuschauer dankbar, die heute da waren und allen, die es ermöglicht haben, dass wir wieder vor Zuschauern spielen durften. Mit unserer Botschaft vor dem Spiel wollten wir wachrütteln, dass solche Veranstaltungen unter strenger Einhaltung der Hygienekonzepte nichts Gefährliches sind, sondern sinnvoll, wichtig und schützenswert. Mit diesem Signal möchten wir transparent machen, was alles daran hängt. Da reden wir nicht nur über 20 Sportler, die mal ein halbes Jahr kein Handball spielen können. Es geht hier um tausende, vielleicht Millionen von Menschen, die in Lohn und Brot in der Sport- und Veranstaltungsbrache stehen. Und wir reden hier über einen gesellschaftlichen Nutzen, der unschätzbar groß ist, weil solche Veranstaltungen auch ein Ventil sind für Emotionen, weil man ganz wichtige Botschaften senden kann und weil hier Bundesliga- und Nationalspieler auf der Platte stehen, die als Vorbilder wichtige Werte vermitteln“, sagt DHfK-Geschäftsführer Karsten Günther und ergänzt: „Wir brauchen in den Kommission der politischen Entscheidungsträger jetzt ganz dringend auch Leute aus der Praxis, denn es liegen überall schlüssige Konzepte auf dem Tisch, die darauf warten, aktiviert zu werden – und zwar jetzt und nicht erst in zehn Wochen.“

>>> Die Übertragung von MDR Sport im Osten im Re-Live

SC DHfK Leipzig gegen EHV Aue 33:27 (17:13)

Torschützen SC DHfK: Mamic 6, Krzikalla 6, Milosevic 4, Meyer-Siebert 4, Binder 3, Gebala 2, Neumann 2, Remke 2, Larsen 2, Weber 1, Pieczkowski 1

„Im Angriff haben wir heute ordentlich gespielt. Wir haben einige Dinge probiert und davon sind auch viele gelungen. Leider haben wir Mitte der zweiten Halbzeit zu viele Bälle in Folge verworfen, so dass wir Aue nochmal ins Spiel eingeladen haben. Das war schade, aber insgesamt war es ein Test, der seinen Zweck absolut erfüllt hat. Jetzt bin ich sehr gespannt, wie wir uns am Sonntag gegen Kielce schlagen“, so Cheftrainer André Haber.

Die Partie gegen den polnischen Meister beginnt am Sonntag um 16 Uhr und ist mit 500 Zuschauern bereits ausverkauft. Der SC DHfK Leipzig überträgt live auf seiner Facebookseite.

Erstellt von JW

Die Partie gegen den EHV Aue am Freitag (28.08.) um 17 Uhr wird auf Grundlage des von Gesundheits- und Ordnungsamt genehmigten Schutz- und Hygienekonzeptes der ZSL Betreibergesellschaft erstmals wieder vor 250 Zuschauern stattfinden. Zwei Tage später, am 30.08., dürfen beim Kracher gegen die Weltklasse-Mannschaft KS Vive Kielce 500 grün-weiße Fans dabei sein. Der Final4-Teilnehmer der vergangenen Champions-League-Saison kommt unter anderem mit Nationaltorhüter Andreas Wolff und Tomasz Gebala - Bruder von DHfK-Kreisläufer Maciej Gebala - in die Messestadt.

Für das Sachsenderby gegen Aue gibt es noch ca. 30 Tickets, die Partie gegen Kielce ist dagegen bereits ausverkauft. Die Ticketpreise betragen jeweils 10 Euro für Vollzahler und 5 Euro für Kinder bis 16 Jahre. Tickets gibt es direkt am ARENA-Ticketschalter und online unter www.scdhfk-handball.de/tickets

Im Online-Ticketshop und am Ticketschalter der QUARTERBACK Immobilien ARENA läuft zudem der Vorverkauf für das letzte Heim-Testspiel der laufenden Saisonvorbereitung. Bei der Partie gegen die Füchse Berlin am 05. September könnten aufgrund der gestern beschlossenen neuen Corona-Schutzverordnung des Freistaates Sachsen sogar schon mehr als 500 Fans dabei sein.

DHfK-Geschäftsführer Karsten Günther begrüßt diese Entscheidung: „Ich freue mich sehr, dass sich unsere Landesregierung mutig zeigt und uns mit der neuen Verordnung ermöglicht, mit gut erarbeiteten Hygienekonzepten wieder mit über 1000 Zuschauern in der Halle stehen zu dürfen.“

Für den SC DHfK Leipzig gilt es jetzt, die anstehenden Vorbereitungsspiele zu nutzen, um die Hygiene- und Betriebskonzepte der LIQUI MOLY Handball-Bundesliga, des ARENA-Hallenbetreibers und des SC DHfK Leipzigs auf einen Nenner zu bringen und erfolgreich zu testen.

Wichtiger Hinweis für alle Testspiele in Leipzig:

Bei den Spielen gelten für einen Heimspielbesuch ab sofort neue „Spielregeln“. So müssen alle Besucher neben einem gültigen Ticket am Einlass auch einen ausgefüllten Gesundheitsbogen abgeben. Maskenpflicht und eine Sitzplatzpflicht für den auf dem Ticket ausgewiesenen Platz sind ebenso verbindlich, wie die Beachtung der allgemeinen Hygieneregeln. Alle Infos zu den neuen Spielregeln: www.scdhfk-handball.de/gesundheitsbogen

BITTE BEACHTEN:

Folgende Regeln sind beim Besuch unserer Heimspiele zu beachten und umzusetzen, damit wir alle in ZUKUNFT wieder Handball erleben können:

Erstellt von JW

„Wir alle von der Marke Salming freuen uns sehr über diesen wichtigen Schritt und die Zusammenarbeit mit dem SC DHfK. Ähnlich wie bei uns, ist hier in den letzten Jahren etwas gewachsen. Der Verein hat sich Schritt für Schritt in die stärkste Handballliga der Welt gekämpft und konnte seine Position auch erfolgreich verteidigen. Diese Ähnlichkeiten zeigten sich bereits in den ersten gemeinsamen Gesprächen und es macht uns großen Spaß, mit diesem Verein, seinen Mitarbeitern und natürlich seinen Sportlern zusammenzuarbeiten. Wir freuen uns sehr auf den Liga-Neustart und ganz besonders, dass wir den SC DHfK in den kommenden Jahren mit unseren Produkten unterstützen können“, so Marek Brincil, Geschäftsführer der Salming Deutschland GmbH.

Darüber hinaus konnte der SC DHfK Handball mit der indoortrends GmbH einen neuen Partner für die Leipziger Handball Akademie gewinnen. Die indoortrends GmbH versteht sich als Handball-Shop, Volleyball-Shop und Teamsport-Shop in Einem und verfolgt die Philosophie "von Sportler, für Sportler" - egal ob Profi, Anfänger oder Nachwuchs. Für den Nachwuchs des SC DHfK Handball übernimmt die indoortrends GmbH künftig den Textildruck der kompletten Trainings- und Spielkleidung der Handball Akademie.

Mit der SPORTFABRIK LEIPZIG verfügt indoortrends.de seit diesem Jahr auch über ein eigenes Ladengeschäft. Die SPORTFABRIK LEIPZIG ist bei den DHfK-Handballern ein Partner der ersten Stunde und unterstützte das Team bereits zu Oberligazeiten. Im Ladengeschäft an der Jacobstraße 1 (Ecke Ranstädter Steinweg/ Nähe Goerdelerring) sind ausgewählte Merchandise-Artikel und Trikots des SC DHfK Handball sowie verschiedene Schuh-Modelle von Salming erhältlich.

„Ich freue mich sehr, dass wir zusätzlich zu unserem Ausrüster CRAFT mit Salming einen innovativen Schuhpartner gefunden haben, der perfekt zum SC DHfK passt. Salming ist eine junge und kreative Marke, die genau wie wir das Ziel verfolgt, sich immer weiterzuentwickeln und zu etablieren. Genauso froh bin ich, dass es uns gelungen ist, den umfangreichen Bereich des Textildrucks auf mehrere Schultern zu verteilen und uns neben der MK24 Werbeagentur für den Bundesligabereich ab sofort die indoortrends GmbH im Nachwuchs unterstützt“, so DHfK-Geschäftsführer Karsten Günther.

Erstellt von JW

Damit ist das Experiment im übertragenen und wörtlichen Sinne erfolgreich über die Bühne gegangen. Mit RESTART-19 untersucht die Universitätsmedizin Halle deshalb mit Unterstützung der Betreibergesellschaft ZSL der Quarterback Immobilien Arena Leipzig, des Handball-Bundesligisten SC DHfK Leipzig und weiteren Partnern evidenzbasiert und mit wissenschaftlichem Studiendesign die Risiken von Großveranstaltungen in Hallen. Ziel ist es, Lösungen zu finden, wie diese wieder stattfinden könnten.

RESTART-19 besteht aus mehreren Teilprojekten wie der Entwicklung eines mathematischen Modells zur Risikoabschätzung und der Festlegung von Rahmenbedingungen für eine Großveranstaltung. Nun geht es an die Auswertung der erhobenen Daten. Erste Ergebnisse werden im Herbst vorliegen und voraussichtlich in der ersten Oktoberhälfte vorgestellt.

1.500 Tracker haben in der Quarterback Immobilien Arena Leipzig kontinuierlich Daten gesendet. Jeder Teilnehmende hatte einen solchen Tracker zum Umhängen erhalten. „Das ist zwar nur etwa ein Drittel der erwarteten Probandenzahl, aber eine Datenbasis mit der wir sehr gut arbeiten können“, so der Sachgebietsleiter für Klinische Infektiologie am Universitätsklinikum Halle (Saale).

„Das hat uns richtig Spaß gemacht. Ich hatte erst gedacht, dass es wegen der Masken sehr steril wird, aber es war ein überraschend gutes Gefühl. Und das Publikum in Leipzig war erstaunlich textsicher“, so Bendzko. Das Konzert, auch wenn es im Rahmen einer Studie stattfand, sei ein Schritt in Richtung Normalität. „Ich hoffe, dass die Ergebnisse uns dabei helfen, bald wieder richtige Konzerte vor Publikum zu spielen“, sagt der Sänger, der zudem darauf verwies, dass 99,9 Prozent der Menschen in der Veranstaltungsbranche im Hintergrund arbeite. „Hier laufen wir auf ein großes Unglück zu und müssen dringend Lösungen finden.“

Sportvereine, insbesondere der Hallensportarten, müssen seit Monaten ebenfalls ohne Publikum und damit ohne Einnahmen auskommen.

„Wir sollten uns darüber freuen, dass 1.500 Leute gekommen sind, anfangs im strömenden Regen, auf Halleneinlass gewartet haben, dann zehn Stunden mit uns den Tag verbracht haben - trotz drei Mal Rein- und Rausgehen im Hochsommer im Rahmen der Szenarien. Das sind unsere Helden. Und für uns ist es ein Glückstag. So etwas wie heute haben wir das letzte Mal vor 167 Tagen beim letzten Heimspiel erlebt“, sagt Karsten Günther, Geschäftsführer des SC DHfK Handball. Die Menschen und Sponsoren seien diejenigen, die für Einnahmen sorgten. „Wir spielen nicht für die Sitze und nicht für die Hallenwände, sondern für die Menschen“, verdeutlicht er die Wichtigkeit von Publikum für die Spiele der Handballer, aber auch für Konzerte.

Inhaber von großen Veranstaltungsorten wie der Quarterback Immobilien Arena Leipzig sind gleich doppelt gebeutelt, weil weder sportliche Veranstaltungen noch kulturelle Veranstaltungen mit Publikum stattfinden können.

„Wir sind gespannt, was bei der Studie herauskommt und uns ist klar, dass diese kein Allheilmittel ist“, sagt Matthias Kölmel, Geschäftsführer der Betreibergesellschaft der Quarterback Immobilien Arena Leipzig. Die Eventbranche sei die sechstgrößte Branche in Deutschland und habe sowohl eine wirtschaftliche als auch eine gesellschaftliche Relevanz, doch sie bröckele von Tag zu Tag mehr. „Veranstaltungen schaffen Begegnungen. Die Menschen kommen aus ihrem Alltag heraus“, sagt er. Am 10. März 2020 habe man als eine der ersten Hallen schließen müssen und wahrscheinlich gehöre man zu den letzten, die wieder öffnen dürften.

Das Projekt wird mit rund 990.000 Euro von den Ländern Sachsen-Anhalt und Sachsen sowie aus Eigenmitteln der Universitätsmedizin Halle (Saale) finanziert. Dem Projekt RESTART-19 waren die Erarbeitung eines Studiendesigns, eines Hygienekonzepts, Förderanträge und Genehmigungen, die Rekrutierung von Probandinnen und Probanden, die Planungen für das Experiment, das Versenden von Testkits und auch die Auswertung der Tests vorausgegangen.

Dementsprechend klappte auf der Platte auch noch nicht alles und es wurde vieles ausgetestet. Am Ende überwog weniger die Freude über den Sieg, sondern viel mehr über die Tatsache, endlich wieder gegen andere Teams antreten zu dürfen.

„Ich bin erstmal sehr zufrieden, dass wir wieder Handball gegen eine andere Mannschaft spielen durften. Ich habe unseren Jungs heute vor dem Spiel gesagt, dass wir das genau 166 Tage lang nicht durften. Den Spaß, endlich wieder auf der Platte zu stehen, hat man uns auch angesehen und wir haben vieles ausprobiert. Es war natürlich auch etwas Besonderes, ein Vorbereitungsspiel ohne Zuschauer zu bestreiten, aber ich bin glücklich, dass wir jetzt wieder in den Wettkampf-Modus kommen“, so Cheftrainer André Haber.

Die erfolgreichsten Torschützen des SC DHfK Leipzig waren mit jeweils vier Treffern Lukas Binder, Maciej Gebala, Alen Milosevic sowie Neuzugang Martin Larsen. „Man hat bei beiden Mannschaften das Feuer und die Freude gesehen, dass es endlich wieder losgeht. Ich denke, nach so einer langen Pause haben wir das heute gut gelöst“, sagt Kapitän Alen Milosevic.

Für die DHfK-Handballer geht es am kommenden Montag erstmal für vier Tage ins Trainingslager nach Bad Blankenburg. Zum Ende der Woche stehen dann die nächsten beiden Testspiele an. Am Freitag um 17 Uhr gegen den EHV Aue und am Sonntag um 16 Uhr gegen KS Vive Kielce dürfen dann auch erstmals wieder einige Zuschauer live in der QUARTERBACK Immobilien ARENA dabei sein. Tickets gibt es am ARENA-Ticketschalter und unter www.scdhfk-handball.de/tickets

SC DHfK Leipzig vs. HC Elbflorenz Dresden 32:26 (15:13)

Torschützen SC DHfK: Wiesmach 3, Witzke 2, Krzikalla 2, Meyer-Siebert 1, Binder 4, Pieczkowski 1, Larsen 4, Mamic 2, Remke 1, Gebala 4, Neumann 2, Milosevic 4

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