„Die Staffeleinteilung bedeutet für uns komplettes Neuland, denn wir treffen in der neuen Staffel fast ausschließlich auf uns noch unbekannte Mannschaften. Wir freuen uns aber, dass es für uns viele Ost-Duelle mit Derby-Charakter geben wird und sicherlich auch regelmäßig viele Gästefans mit nach Leipzig reisen werden, sobald wieder Spiele vor Zuschauern möglich sind“, so Cheftrainer Enrico Henoch.
Als weiteren positiven Aspekt sieht der Trainer die kürzeren Fahrtstrecken bei vielen Auswärtsspielen. Mit Schwerin, Rostock, Eider Harde und Altenholz warten auf das Team allerdings auch einige richtig lange Busreisen.
Die 72 Männer-Mannschaften der 3.Liga gehen mit vier Staffeln in die neue Spielzeit. Zwei der vier Staffelsieger werden in die 2. Handball-Bundesliga aufsteigen, so dass der Hin- und Rückrunde eine Relegation folgen wird. Aus jeder Staffel werden die letzten vier Mannschaften absteigen.
Die neue Staffel Nord-Ost im Überblick: TSV Burgdorf II, 1.VfL Potsdam 1990, Stralsunder HV, Mecklenburger Stiere Schwerin, Füchse Berlin Reinickendorf II, Oranienburger HC, HC Empor Rostock, SC Magdeburg II, Eintracht Hildesheim, HG Hamburg Barmbek, SV Anhalt Bernburg, HC Burgenland, SC DHfK Leipzig II, Northeimer HC, HSG Eider Harde, TSV Altenholz, MTV Braunschweig, HSG Ostsee N/G
Trainer Enrico Henoch auch für Scouting & Videoanalyse der Bundesliga zuständig
Die Neueinteilung der Drittligastaffeln wird für den Leipziger Trainer eine noch umfangreichere Videoanalyse mit sich bringen. „Für mich als Coach wird natürlich eine intensivere Vorbereitung auf die Gegner vonnöten sein, denn es sind ganz viele Teams dabei, gegen die wir noch nie angetreten sind“, sagt Henoch. In Sachen Videoanalyse kümmert sich der 37-Jährige aber nicht nur um seine U23-Mannschaft, sondern ist auch als Videoanalyst der Bundesligaprofis tätig.
„In der Bundesliga unterstütze ich das Trainerteam André Haber und Milos Putera bei der Videoanalyse, besonders im taktischen Bereich. Die vergangenen Monate haben wir außerdem genutzt, um europaweit nach interessanten Spielen zu suchen und uns einen großen Scouting-Pool aufzubauen“, sagt Henoch, der zudem gemeinsam mit Maximilian Kügler das Live-Videotracking für die Halbzeitanalyse und Nachbetrachtung der Bundesligaspiele verantwortet.
Meyer-Siebert, Szeles und Neumann weiter im Trainingskader der Profis. Henoch sehr zufrieden mit bisheriger Vorbereitung.
Nach den ersten drei Wochen der Saisonvorbereitung zieht U23-Trainer Enrico Henoch ein positives Zwischenfazit. „Die Jungs ziehen bisher sehr gut mit und man merkt, dass meine Spieler wieder brennen, nachdem wir lange nicht unter optimalen handballerischen Bedingungen trainieren konnten. Derzeit steht bei uns noch der athletische Bereich im Vordergrund, in der zweiten Vorbereitungshälfte werden wir den Schwerpunkt dann auf Technik und Taktik legen“, so Henoch, der mit seinen Jungs vom 6. bis 9. August ins Trainingslager nach Großenhain fährt. Darüber hinaus stehen noch einige Teambuilding-Maßnahmen auf dem Vorbereitungsplan, um die vielen Neuzugänge, die größtenteils aus der A-Jugend der Handball Akademie in die U23 aufgerückt sind, ins Team zu integrieren.
Verzichten muss Trainer Henoch in der aktuellen Phase der Saisonvorbereitung neben seinem verletzten Kapitän Jonas Hönicke auf drei weitere Talente. Julius Meyer-Siebert, Akos Szeles und Nicolas Neumann absolvieren die Vorbereitung weiterhin bei den Bundesligaprofis.
„Julius hat den Sprung zu den Profis komplett geschafft und wird in dieser Saison nicht mehr zum Trainingskader der U23 gehören. Nicolas bleibt als Absicherung für die Linksaußenposition bei der ersten Mannschaft, bis Marc Esche seine Kreuzband-Reha beendet hat. Und Akos soll in dieser Saison immer weiter an den Bundesligakader herangeführt werden, sein Spielschwerpunkt wird aber sicherlich bei uns in der 3. Liga liegen“, so Enrico Henoch.
Akos Szeles absolvierte bereits in der Saison 2018/19 als 17-Jähriger seine ersten Bundesligaminuten für der SC DHfK Handball. Zudem gilt der talentierte Rückraumspieler als einer der ganz wenigen Handballer im Profibereich, der mit beiden Händen nahezu gleichstark werfen kann. „Eine Fähigkeit, die ihn extrem schwer ausrechenbar macht“, so Coach Henoch. Die vergangenen anderthalb Jahre verbrachte Szeles in seinem Heimatland Ungarn und legte dort erfolgreich sein Abitur ab. Jetzt freut er sich, sozusagen als „halber Neuzugang“ zurück beim SC DHfK zu sein.
„Ich bin sehr froh, zurück in Leipzig zu sein und die Vorbereitung mit den Profis absolvieren zu dürfen“, sagt Akos Szeles, der sich jüngster ungarischer Torschütze der Bundesligageschichte nennen darf. Gemeinsam mit Kevin Szep-Kis sammelte Akos Szeles außerdem bereits Erfahrungen in der Jugend-Nationalmannschaft von Ungarn. Mit guten Leistungen wollen sich beide Ungarn in dieser Saison für die U20-Europameisterschaft in Österreich empfehlen, die von der EHF auf Januar 2021 verschoben wurde. Teamkollege Julius Meyer-Siebert hat die gleichen Ambitionen für Deutschland.
Im Saisonschnitt mussten wir keine 20 Gegentreffer pro Spiel hinnehmen, dadurch waren gelegentliche Angriffsfehler nicht gleich spielentscheident gegen uns.
Die körperlichen Nachteile unseres Teams machten wir mit viel Einsatzbereitschaft, Kampfgeist und Aggressivität in Richtung Ball wett. Hervorzuheben ist die tatkräftige, erfolgreiche Unterstützung aus der MJD , ohne diese Sportler wäre ein erfolgreicher Saisonverlauf nicht möglich gewesen. Probleme gab es immer wieder mit den Passfähigkeiten, die Zuspielgeschwindigkeit und Genauigkeit entsprach nicht immer den Erfordernissen. Auch verhinderten viele Fehlwürfe bessere Endergebnisse, diese individuellen Fehler brachten uns häufig in problematische Spielphasen.
Nach der Hinserie ohne Niederlage erhöhte die Mannschaft die Zielstellung: Sachsenmeister wurde als internes Ziel vom Team ausgegeben. Am 07.03.20 spielten wir in der Sachsenliga gegen LVB das letzte Pflichtspiel, leider fiel unser letzter Saisonvergleich in Freiberg dem Wettbewerbsabruch aller Altersklassen zum Opfer. Folgende statistische Werte sprachen für unser Team. Wir setzten insgesamt 17 Sportler ein, davon waren 9 Spieler in der MJD beheimatet. Diese Sportler trugen mit 162 Toren am Gesamtergebnis bei.
Unser Saisonteam: Braun 7 Spiele/21 Tore/1x gelbe Karte/1x 2min; Stürzebecher 15/128/7/8; Börner 17/34/7/2; Fink 17/39/1/0; Klecar 15/86/5/5; Flechsig 9/8/1/2; Faske 14/20/3/0; Albers 15/9/3/0; Gauer 17/121/3/3; Nave 6/16/0/0; Sickert 12/23/3/1; Illge 5/7/1/1; Greilich, M. 1/2/0/0; Schneider, P. 2/0/0/0; Juretzeck 1/0/0/0 + die Torhüter Guretzky, D. und Kuhnhardt, A.
Des weiteren spielten wir mit den Sportlern des 2005er Jahrgangs gemeinsame Leistungsturniere in Berlin, Magdeburg und die LE Open. Trainingslager in Apolda zum Saisonstart, in Naumburg in den Winterferien und Trainingsspiele brachten weitere Fortschritte in der Altersklasse MJC. Jedoch auf Grund der Corona Pandemie und mit den absoluten Sportabbruch fehlten die finalen Wettkämpfe und Vergleiche mit den Mitteldeutschen Meisterschaften zur genauen Standortbestimmung. Viele Sportler zeigten hoffnungsvolle Ansätze, auf denen wir in Zukunft aufbauen können. Als Abschluss der Spielserie steht nur noch die Siegerehrung für den Sachsenmeistertitel an und wir freuen uns auf das erste gemeinsame Handballspiel in hoffentlich naher Zukunft.
„Der Einstieg von Relaxdays als Trikotsponsor ist für uns ein echter Meilenstein, der uns im wahrsten Sinne des Wortes den Rücken stärkt. Zum einen gibt uns die Zusammenarbeit wirtschaftliche Stabilität, zum anderen werden tausende Kunden von Relaxdays auf uns aufmerksam und damit der SC DHfK Handball als Marke noch bekannter. Martin Menz hat mit seinem Team in den letzten Jahren eine unglaubliche Entwicklung hingelegt und wir sind super glücklich und stolz, dass sich Relaxdays für uns als Markenbotschafter entschieden hat. Wir freuen uns riesig auf die neue Saison und sind heiß darauf, gemeinsam die nächsten Entwicklungsschritte in Angriff zu nehmen“, zeigt sich DHfK-Geschäftsführer Karsten Günther glücklich.
„Unser Wachstum der letzten Jahre ist das Ergebnis eines soliden Fundamentes, Motivation, Fleiß und Lernbereitschaft. Diese Werte und Erfahrungen teilen wir mit dem SC DHfK - insbesondere mit Geschäftsführer Karsten Günther und seinem Team, die den Handball über viele Jahr aufgebaut und Leipzig in die erste Liga gebracht haben. Deshalb ist der Support des SC DHfK für uns ein Herzensprojekt, das wir bereits seit fünf Jahren unterstützen und nun gerne ausbauen. Wir wissen beide, was es bedeutet, sich hochzuarbeiten. In der ersten Liga angekommen, zählt dann das Durchhaltevermögen, Professionalität und auch immer wieder, sich den Werten bewusst zu sein, die einen so weit gebracht haben. Wir sind stolz, als starker Partner zusammen mit der DHfK-Familie in die neue Saison zu starten“, sagt Martin Menz, CEO der Relaxdays GmbH.
Das neue SC DHfK Trikot für die Saison 2020/21 von Ausrüster Craft wurde am Donnerstag offiziell vorgestellt und ist ab sofort vorbestellbar im Fan-Shop der Handballer unter: www.handballzeit.de
Aus Halle nach Leipzig gewachsen
Seit 2006 beliefert die Relaxdays GmbH täglich Kunden in ganz Europa mit Haus-, Garten- und Freizeitartikeln. Angefangen hat alles mit CEO Martin Menz und einer Handvoll Artikeln. Heute gestalten bereits mehr als 300 Gesichter mit uns den E-Commerce. An fünf Standorten in Mitteldeutschland arbeiten unsere Teams in der Logistik, IT, Kreativarbeit und im Marketing. Unser Sortiment umfasst über 10.000 verschiedene Artikel, mehr als 9.000 Sendungen verlassen täglich unsere Lager. Wir setzen neue Maßstäbe in der Logistikplanung und Softwareentwicklung.
In diesem Jahr haben wir unser zweites Büro in Sachsen eröffnet. Das Office über den Dächern der Leipziger Innenstadt ist seit wenigen Wochen Arbeits- und Kreativort für unsere Entwickler. Die Region Leipzig/Halle wächst zusammen und auch wir sind gespannt auf die zukünftige Aufstellung unserer Mannschaft in Leipzig und Mitteldeutschland.
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Auf die Handballer wartet ein abwechslungsreiches Programm mit einer bunten Mischung aus Spaß und Belastung. Neben dem intensiven „Freiluft Fitness“ und einer Kanu-Tour am Montag messen sich die DHfK-Profis am Dienstag bei einem Triathlon-Wettkampf und auf dem Beachvolleyballfeld. Die Nacht verbringen die DHfK-Männer ganz stilecht in Zelten. Als kleine Zusatzmotivation wird außerdem ein internes Ranking am Ende des Teambuildings Aufschluss darüber geben, welcher Handballer sich an den beiden Tagen in der besten Verfassung präsentieren konnte. Beim Freiluft Fitness hielt Rechtsaußen Lucas Krzikalla nach neun verschiedenen Stationen die Bestzeit.
„Mit so einer Komplexität an Kraftübungen werden die Jungs selten konfrontiert. Natürlich machen wir auch ein gutes Athletiktraining mit hoher Belastungsdichte, aber heute konnten wir viele Übungen ganz anders abbilden, als das bei uns in der Trainingshalle möglich ist. Solche alternativen Trainingsmittel passen hervorragend in den jetzigen Stand unserer Vorbereitung. Bei allem Spaß haben wir für die Jungs aber auch einen kleinen Wettkampfcharakter mit eingebaut, der sich über die beiden Tage fortsetzen wird. Ich bin glücklich, dass wir uns als erstes Teamevent für das Camp David Sport Resort entschieden haben, denn wir haben hier super Bedingungen und alles ist bestens organisiert“, so Cheftrainer André Haber nach dem Freiluft Fitness Programm am Montagmorgen.
U23 ebenfalls mit ganz besonderer Teambuildingmaßnahme

Wie die Bundesligaprofis des SC DHfK bereiten sich auch die Leipziger Drittliga-Handballer (U23) seit Anfang Juli auf die neue Spielzeit vor. Und auch das Team von Trainer Enrico Henoch zeigte sich bei der Suche nach einer geeigneten Teambuilding-Aktivität äußerst kreativ. So unterstützte die Handballmannschaft für einen Tag DHfK-Sponsor Spedition Zurek bei einer kompletten Wohnungsentkernung.
„Wir wollten den Jungs einfach mal zeigen, dass es neben dem Leistungssport auch andere Berufe gibt, in denen man für sein Geld richtig harte körperliche Arbeit leisten muss. Es war schön zu sehen, dass die Jungs schnell verstanden haben, dass es durchaus einige Parallelen zum Handball gibt, denn bei so einer Wohnungsauflösung sind genau wie auf der Handballplatte Kraft, Teamwork und gute Kommunikation gefragt. Ich glaube, auch für unseren Sponsor Zurek war es eine willkommene Hilfe, denn durch unsere Manpower ging die ganze Beräumung natürlich wesentlich schneller“, sagt U23-Trainer Enrico Henoch.
Dazu plant das Projektteam mit seinen Partnern am Samstag, dem 22. August 2020, 8 bis 16 Uhr, in der Quarterback Immobilien Arena in Leipzig ein aufwendiges Experiment und sucht dafür 4.000 freiwillige, junge und gesunde Teilnehmerinnen und Teilnehmer. „Das Projekt soll die Weichen stellen für einen Neustart der Veranstaltungswirtschaft in ganz Deutschland. Gerade diese Branche ist bekanntlich besonders stark von den Maßnahmen zur Eindämmung des CORONA-Virus betroffen. Ich freue mich, dass sich auch der Freistaat Sachsen am Projekt beteiligt und damit die hervorragende Expertise der Unimedizin Halle auf diesem Gebiet anerkennt“, betont Prof. Armin Willingmann, Minister für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung des Landes Sachsen-Anhalt. Dies habe nicht nur individuelle Folgen, sondern auch gesamtgesellschaftliche Dimensionen, da ganze Sportarten und Kulturformen in ihrer Existenz bedroht seien.
Die Vorstellung des Projekts RESTART-19 für die Medien erfolgt dabei am Freitag, 17. Juli 2020 in Halle (Saale).
Das länderübergreifende Projekt „RESTART-19“ der Universitätsmedizin Halle (Saale) wird unterstützt vom Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung des Landes Sachsen-Anhalt und den Staatsministerien für Wissenschaft, Kultur und Tourismus bzw. Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt des Freistaates Sachsen. Partner des Projekts sind der SC DHfK Handball, und die ZSL Betreibergesellschaft mbH.
Die Ligaspitze präsentierte den 39 anwesenden Klubvertretern einen Hygieneleitfaden, der auch dem Bundesgesundheitsministerium vorliegt und derzeit vom Robert-Koch-Institut geprüft wird. Im nächsten Schritt stehe der Dialog mit den Bundesländern im Mittelpunkt. Denn Bohmann weiß: "Ein Generalkonzept, das überall gleichermaßen gilt, wird es nicht geben."
Den Vereinen wird lediglich ein Muster zur Verfügung gestellt, auch jenen aus der Basketball Bundesliga (BBL) und Deutschen Eishockey Liga (DEL). Schwierigkeiten zeichnen sich bereits ab. Die neueste Verordnung des Bundeslandes Baden-Württemberg, von der unter anderem die Rhein-Neckar Löwen betroffen wären, untersagt bis zum 31. Oktober Veranstaltungen mit mehr als 500 Teilnehmern. Die DEL startet unter anderem deshalb nicht vor November in die neue Spielzeit.
Die HBL will aber schon am 1. Oktober beginnen. Notfalls geschehe dies teilweise auch ohne Zuschauer, sagte Bohmann: "Das will ich nicht ausschließen. Unser unbedingtes Anliegen ist es, Anfang Oktober loszulegen. Klar ist aber auch, dass wir das nur für sehr, sehr begrenzte Zeit können. Das ist von den Klubs wirtschaftlich kaum zu leisten." Die 200 Millionen schwere Finanzhilfe der Bundesregierung für die großen Profiligen verschaffe lediglich "ein bisschen Luft".
Es muss gespielt werden. Um sportlich angesichts des engen Terminkalenders der großen Belastung entgegenzuwirken, beschlossen die Klubs eine Regeländerung für die kommende Saison. In dieser wird bei Punktgleichheit von zwei oder mehr Teams nicht wie bisher das Torverhältnis, sondern der direkte Vergleich ausschlaggebend sein. Diese Entscheidung wurde insbesondere auf Wunsch von Bundestrainer Alfred Gislason getroffen und soll die Nationalspieler entlasten.
Zudem sprachen sich die Klubs für die Austragung des DHB-Pokals 2020/21 aus - allerdings in einer deutlich abgespeckten Version. Wegen der anhaltenden Coronakrise soll lediglich das Finalturnier am 5./6. Juni 2021 in Hamburg stattfinden. Erstmals werden somit zwei Pokalsieger in einer Spielzeit gekürt. Das REWE Final4 um den DHB-Pokal 2020 war wegen der Coronakrise auf Ende Februar 2021 verlegt worden.
Mit Matteo Menges und Nils Greilich sind auch zwei Talente vom SC DHfK Leipzig dabei! Als Reserve steht außerdem Vinzent Bertl bereit.
Die Lehrgänge werden Sichtungscharakter aufweisen, das heißt, die Spielerinnen und Spieler werden neben den Trainingseinheiten handballtechnische und athletische Aufgaben bewältigen müssen. Dazu werden unter anderem DHB-Talentcoach Carsten Klavehn, Chef Bundestrainer Nachwuchs Jochen Beppler und DHB-Co-Trainerin weiblich Zuzana Porvaznikova direkt Hinweise geben. „Wir wollten den Spielerinnen und Spielern Rückmeldung für die Sichtungen im Frühjahr geben und haben diesen Zeitpunkt gewählt, damit ihnen genügend Zeit bleibt, sich trotz des fehlenden Hallentrainings in den letzten Wochen gut vorzubereiten“, sagt DHB-Talentcoach Carsten Klavehn.
Aufgrund der dynamischen Entwicklungen in der Corona-Pandemie kann noch kein fester Termin für die jeweiligen DHB-Lehrgänge genannt werden, DHB-Talentcoach Carsten Klavehn plant aktuell mit Mitte August. Die finalen Termine werden bekannt gegeben, sobald das möglich ist.
Bei den Handballern des SC DHfK Leipzig ist derzeit neben der sportlichen Vorbereitung auf die neue Bundesligasaison vor allem ein Thema vorherrschend: Eine möglichst baldige Rückkehr zum Spielbetrieb vor Publikum, um zum Saisonstart Anfang Oktober nicht vor leeren Rängen spielen zu müssen.
In einer „Arbeitsgruppe Medizin“ arbeitet der Leipziger Handballverein deshalb zurzeit intensiv an einem Konzept für das große Ziel, die Bundesliga-Heimspiele in der Saison 2020/21 gemeinsam mit den Fans und Sponsoren austragen zu können. Neben DHfK-Mannschaftsarzt Prof. Dr. Pierre Hepp vom Universitätsklinikum Leipzig gehören der AG auch der Infektiologe Dr. Stefan Moritz von der Uni Halle, sowie die beiden Geschäftsführer der ZSL Betreibergesellschaft Philipp Franke und Matthias Kölmel an.
Gemeinsam mit den Vereinen der Initiative Teamsport Sachsen und dem Hallenbetreiber der QUARTERBACK Immobilien ARENA möchte der SC DHfK Leipzig ein sächsisches Veranstaltungskonzept entwickeln, welches in verschiedenen Sportarten und Arenen des Freistaates anwendbar ist.
In diesem Zusammenhang traf sich die AG Medizin am vergangenen Freitag in Leipzig mit der Staatsministerin für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt Petra Köpping sowie Heidrun Böhm, Referatsleiterin für öffentlichen Gesundheitsschutz, Infektionsschutz und umweltbezogenen Gesundheitsschutz, zu einem konstruktiven Gedankenaustausch.
„Ich freu mich total über den Besuch von Frau Köpping und Frau Böhm in unserer Geschäftsstelle. Er zeigt, dass unsere Staatsregierung die Belange der Sport- und Veranstaltungsbranche sehr ernst nimmt. Das Gespräch war sehr konstruktiv und ich bin optimistisch, dass wir gemeinsam gute Lösungsansätze für die Vereine und Veranstalter in Sachsen entwickeln können“, sagt DHfK-Geschäftsführer Karsten Günther, der Ministerin Petra Köpping nach dem Meeting das noch unveröffentlichte neue SC DHfK-Trikot von Ausrüster Craft überreichte. Das neue Trikot wird in den kommenden Wochen der Öffentlichkeit präsentiert.
„Wir haben nur zwei neue Akteure im Kader, was im Bundesligaschnitt sehr wenig ist. Das liegt daran, dass wir mit unserem Team sehr zufrieden sind und wenig ersetzen mussten. Die Mannschaft hat jetzt die Chance, im zweiten Jahr, wo sie in nahezu derselben Besetzung zusammenspielt, wieder einen Schritt zu wachsen und sich weiterzuentwickeln. Unsere beiden Neuzugänge haben wir sehr intensiv ausgesucht und sie passen genau in unser Portfolio. Die beiden werden unsere Mannschaft nicht nur sportlich, sondern auch mit ihrer Persönlichkeit bereichern. Es ist schön zu sehen, dass sich unsere Jungs alle unglaublich darauf gefreut haben, endlich wieder in bekannte Gesichter zu blicken, gemeinsam zu trainieren und die Neuen zu integrieren. Da ist ein großer Tatendrang innerhalb der Mannschaft spürbar“, sagt André Haber zum Start in die Saisonvorbereitung.

Aus dem eigenen Nachwuchs rücken in der Vorbereitungsphase außerdem Nicolas Neumann und Akos Szeles in die Mannschaft. Julius Meyer-Siebert, der bereits in der vergangenen Saison seine erste Bundesligaluft schnuppern durfte, gehört ab der neuen Spielzeit fest zum Profikader. „Es ist großartig, dass wir es geschafft haben, den nächsten Spieler aus unserer Handball Akademie in den Bundesligakader zu überführen. Ich finde, es ist für alle Sportler in unserer Akademie und ihre Nachwuchstrainer ganz wichtig zu sehen, dass sowas beim SC DHfK Leipzig möglich ist“, so André Haber.
Die „längste Saisonvorbereitung aller Zeiten“ wird bei den grün-weißen Handballern zweigeteilt ablaufen. Nach den ersten vier Vorbereitungswochen gewährt Coach Haber seiner Mannschaft nochmal eine 10-tägige Erholungspause, bevor dann Mitte August der intensive zweite Teil der Sommervorbereitung startet.
„Der frühe Start ist aus meiner Sicht absolut notwendig. In einer normalen Saisonvorbereitung sind die Körper der Sportler nach einer mehrwöchigen Pause immer noch an den Leistungssport gewöhnt. Das ist diesmal nicht der Fall und darum geht es jetzt erst einmal darum, die Jungs wieder so aufzubauen, dass sie das nötige Level erreichen, um wieder Vollgas zu geben und regelmäßig zweimal am Tag trainieren zu können“, blickt André Haber auf die kommenden Wochen voraus.