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 Die favorisierten Leipziger hatten das Duell vor 153 Fans in der kleinen Arena-Halle nach einer Viertelstunde fest im Griff, denn sie lagen 9:6 in Front und gingen mit einem klaren Vorsprung in die Pause. Obwohl die Gäste nach den Seitenwechsel schnell verkürzten (16:19/36.), blieben die Hausherren unbeeindruckt, denn sie bauten die Führung wieder aus - und hatten mit 30:21 in der 52. Minute die Differenz komfortabel aufgestockt. Nach diesem Zwischenstand zweifelte niemand mehr daran, dass die Partie vorzeitig klar entschieden ist.

Doch das Geschehen nahm eine völlig überraschende Wende. Während die Hessen alle Reserven mobilisierten und kräftig nachlegten, lief dagegen bei den Grün-Weißen nichts mehr rund - sie gerieten in der vorletzten Minute durch den Anschlusstreffer der Gäste (30:31) arg in Bedrängnis - konnten aber den Zittersieg noch rechtzeitig ins Ziel steuern. Beste Werfer waren Julius Meyer-Siebert und Thomas Oehlrich mit je fünf Toren. DHfK-Trainer Enrico Henoch resümierte: „Unsere Team hat zwar über weite Strecken einen ordentlichen Auftritt geboten, aber leider fahrlässig an den sicheren Erfolg geglaubt. Meine Freude am Sieg ist daher stark eingetrübt, weil ich über unsere Schlussphase sehr verärgert bin.“

DHfK II: Guretzky 1, Simonsen; Ruoff 1, Uhlig 2, Meyer-Siebert 5, Oehlrich 5, Hönicke 4, Neumann 3, Fritsche, Szep-Kis 1/1, Gansau 4, Reißmann, Neudeck 3, Hellmann 2, Fujita 1, Langer.

7-m: 2/1 : 4/3.

Strafminuten: 10 : 4.

 

Erstellt von Horst Hampe

Mitte der ersten Halbzeit durfte dann Niclas Pieczkowski erstmals nach über neun Monaten wieder das Handballparkett in der QUARTERBACK Immobilien ARENA betreten, und auch Franz Semper konnte nach auskurierter Herzmuskelentzündung wieder ins Geschehen eingreifen. Das änderte jedoch wenig daran, dass die Mindener ihren Vorsprung verwalteten und sogar bis auf vier Treffer davonzogen. Unmittelbar vor der Pause folgte aber noch ein enorm wichtiger Doppelschlag von Lukas Binder: Mit zwei Treffern innerhalb der letzten 30 Sekunden halbierte der Außenspieler den Rückstand von 11:15 auf 13:15, sodass die Seiten mit nur zwei Toren unterschied gewechselt wurden.

Das rüttelte die Leipziger so richtig wach. Erneut war es der starke Lukas Binder, der sieben Minuten nach Wiederanpfiff einen 3:0-Lauf der Leipziger mit dem Ausgleichstreffer zum 17:17 abschloss. Insgesamt gelangen dem Linksaußen an diesem Handballabend sieben Treffer bei sieben Versuchen. Aber nicht nur Lukas mit K, sondern auch Lucas mit C präsentierte sich in bestechender Verfassung. Lucas Krzikalla erzielte insgesamt acht Treffer im Match und verwandelte sieben Strafwürfe, darunter das 22:21 (43. Min) sowie das 24:21 (46. Min). Als die Schlussviertelstunde angebrochen war, erweckten die DHfK-Männer den Eindruck, als hätten sie das umkämpfte Spiel endlich im Sack.

Doch dem war nicht so. Als Lucas Krzikalla zwölf Minuten vor Schluss beim Siebenmeter an Torhüter Malte Semisch scheiterte, war es tatsächlich der einzige Fehlwurf des Leipziger Außen-Trios Binder/Wiesmach/Krzikalla im kompletten Spiel. Angeführt von Marian Michalczik und Christoffer Rambo gelangen den Ostwestfalen in dieser Phase vier Treffer in Serie, sodass der Tabellenfünfzehnte plötzlich wieder vorn lag. Und auf einmal begann unter den 4118 Zuschauern wieder das große Zittern.

Allerdings leisteten sich die Leipziger in der heißen Phase keine Schwächen mehr. Franz Semper war mit zwei wichtigen Rückraumtoren zur Stelle, Wiesmach und Binder bleiben bei ihrer 100-Prozent-Quote und auch Maciej Gebala traf vom Kreis. Dem hatten die Mindener in den letzten Spielminuten nichts mehr entgegenzusetzen und so durfte der SC DHfK Leipzig am Ende gemeinsam mit seinen Fans den nächsten Heimsieg bejubeln.

 

Frank Carstens (Trainer GWD Minden):       

„Ich bin trotz der Niederlage stolz auf meine Mannschaft, denn sie hat einen großen Kampf geliefert und eine riesen Leistung gebracht. Wir haben in der ersten Halbzeit sehr gut gespielt und hätten eigentlich mit einem höheren Vorsprung in die Pause gehen können, aber leider sind uns zwei drei dusselige Fehler passiert. Die zweite Halbzeit war wieder hochintensiv und wir kommen nach einem 24:21-Rückstand nochmal zurück, aber Leipzig konnte heute vielleicht die Kräfte etwas besser verteilen und hatte letztlich das bessere Ende für sich.“

André Haber (Trainer SC DHfK Leipzig):

„Ich finde, das war ein echt starkes Bundesligaspiel von zwei Mannschaften auf Augenhöhe. Wir hatten die deutlich schlechtere erste Hälfte. Da waren wir nicht breit genug und irgendwie gehemmt. In der zweiten Halbzeit haben wir dann das Ruder herumgerissen. Leider hatten wir beim 24:21 eine Phase, wo wir viermal nacheinander beim Torabschluss scheitern und Minden das sofort ausnutzt. Mit einer fantastischen Halle im Rücken haben wir es nach dem 24:25-Rückstand geschafft, zum zweiten oder dritten Mal im Spiel zurückzukommen und das macht mich stolz auf meine Mannschaft. Es war für uns ein wichtiger Heimsieg mit einer Leistungssteigerung in der zweiten Hälfte.“

SC DHfK Leipzig gegen GWD Minden 31:28 (13:15)

SC DHfK Leipzig: Vortmann; Birlehm; Semper (3); Wiesmach (5); Witzke (1); Krzikalla (8/7); Binder (7); Janke; Pieczkowski; Roscheck (2); Weber (1); Mamic (1); Remke; Gebala (3); Milosevic; Santos

GWD Minden: Christensen; Semisch; Meister (1); Ritterbach; Savvas; Rambo (9/2); Korte (3); Padshyvalau (1); Knorr (3); Pusica; Gullerud; Michalczik (5); Staar; Reißky (1); Gulliksen (5)

Siebenmeter: Leipzig 7/8; Minden 2/3

Strafminuten: Leipzig 2 Min; Minden 4 Min

Zuschauer: 4118 Handballfans in der QUARTERBACK Immobilien ARENA

Erstellt von JW

Die konservative Behandlung seiner Wurfschulter verlief anschließend vielversprechend, doch mit dem Start in die Saisonvorbereitung folgte dann während des Trainingslagers der große Rückschlag: Der Europameister von 2016 musste unters Messer. Am Universitätsklinikum Leipzig wurde Mitte August seine abgelöste Gelenklippe wieder befestigt, es folgte eine langwierige Reha-Phase. Mehr als neun Monate nach seinem letzten Heimspiel steht der 41-malige Nationalspieler nun am Samstag um 20:45 Uhr gegen Minden endlich vor seinem Heimspiel-Comeback. Bereits in der vergangenen Woche beim Auswärtsspiel in Magdeburg durfte der 30-Jährige für zwei Angriffe auf die Platte.

Im Interview spricht Niclas Pieczkowski über den steinigen Weg zurück aufs Handballfeld und die Vorfreude auf das Spiel gegen Minden.

 

Frage: Niclas, du hast die gesamte Saison geackert, um endlich wieder auf die Platte zurückzukehren. Wie blickst du auf die letzten neun Monate zurück?

 

Niclas Pieczkowski: „Es ist nicht unbedingt schön, über Verletzungen zu sprechen. Aber sie gehören nun mal im Sport leider dazu. Ich möchte mich auf diesem Weg einfach bei allen bedanken, die mir in all diesen schwierigen Monaten geholfen haben. Allen voran natürlich bei unseren Mannschaftsärzten Prof. Dr. Pierre Hepp und Dr. René Toussaint, denen ich in erster Linie zu verdanken habe, jetzt endlich wieder richtig angreifen zu können. Aber da sind natürlich auch unsere Physios, die mich immer wieder angetrieben und motiviert haben, wenn es doch noch nicht so geklappt hat, wie ich es mir gewünscht hatte.“

 

Frage: Was hat dir in den Momenten geholfen, in denen die Fortschritte eher klein waren?

 

Niclas Pieczkowski: „Da ist vor allem Geduld ganz wichtig. Sie aber immer aufzubringen und nicht unruhig zu werden, ist allerdings in der täglichen Praxis auch nicht so ganz einfach. Am wichtigsten bleibt aber die eigene Familie.“

 

Frage: Hast du es im Nachhinein bereut, dass du dich nicht bereits im Mai der Operation unterzogen hast?

 

Niclas Pieczkowski: Überhaupt nicht. Sich sofort unters Messer zu legen, sollte nicht unbedingt der erste Schritt sein. Konkret hatte es bei mir ja sogar schon im Dezember 2017 angefangen mit den Schulterproblemen, als die Schmerzen vor allem beim Wurf immer größer wurden. Das ist natürlich für jeden Handballer eine enorme Einschränkung, weil seine wichtigste Waffe irgendwie stumpf wird. Nachdem ich mich am Ende der vergangenen Saison dann wieder an meiner Schulter verletzt hatte, habe ich zusammen mit unseren Ärzten die Entscheidung getroffen, die Verletzung konservativ zu behandeln. Leider hat meine Schulter dann während unseres Trainingslagers in Aschersleben wieder einen Rückschritt gemacht, so dass alles in allem keine andere Wahl als die Operation blieb. Man kann jetzt natürlich sagen, dass ich Zeit verloren habe, weil der Eingriff nicht sofort erfolgte. Ich halte es aber für richtig, erst nach anderen Möglichkeiten zu suchen und bin sehr dankbar dafür, dass diese auch angewandt wurden, obwohl sie nicht den gewünschten Erfolg brachten.“

 

Frage: Und nach der OP ist die Heilung planmäßig verlaufen?

 

Niclas Pieczkowski: „Ja, ich liege aktuell sogar ein paar Wochen über dem Plan. Dass wir mit Prof. Pierre Hepp einen Spezialisten für solche Fälle im Team haben, war natürlich ein großer Vorteil. Ich konnte alles fragen, was mich bewegte. Er nahm sich viel Zeit. Das gilt auch für die Phase danach als Dr. René Toussaint das Programm für meine Reha zusammenstellte und ich mit den geduldigen Physios eine Menge Zeit verbrachte. Ich kann mich für diese umfassende Betreuung und die gute Kommunikation nur bedanken. In Leipzig ist alles da, was sich ein Sportler in solchen Fällen wünscht. Vor allem auch kurze Wege.“

 

Frage: Wie war das für dich, die vielen Spiele nur als Zuschauer verfolgen zu können?

 

Niclas Pieczkowski: „Als die Saison startete, ich hinter der Bank saß und nichts anderes tun konnte als anzufeuern, war es natürlich nicht einfach. Es freute mich aber auch, dass sich regelmäßig so viele Leute bei mir nach meinen Genesungsfortschritten erkundigt haben. Das machen die Mannschaftskameraden sowieso, es kamen aber auch viele Fans und fragten nach. Es tut gut zu wissen, dass man nicht vergessen wird, wenn solche Situationen entstehen.“

 

Frage: Nun durftest du in der vergangenen Woche beim Auswärtsspiel in Magdeburg dein erstes Saisonspiel bestreiten. Was war das für ein Gefühl?

 

Niclas Pieczkowski: „Mein Einsatz war natürlich noch sehr kurz, ich war nur für zwei Angriffe drauf. Aber allein wieder auf dem Spielfeld zu stehen, mal wieder das Adrenalin zu spüren, auch schon beim Warmmachen, das tat einfach gut.“

 

Frage: Wie hast du gemerkt, wann der richtige Zeitpunkt ist, um auf die Platte zurückzukehren?

 

Niclas Pieczkowski: „Ich habe den vollen Fokus darauf gelegt, in mich reinzuhören und ohne zeitlichen Druck zu schauen, wann ich dem Wettkampfmodus wieder gewachsen bin. Es war ein sehr langer Weg, den ich so noch nicht kannte. In meiner Karriere hatte ich zum Glück noch nie so eine lange Abstinenz vom Handball. Aber in den letzten Wochen habe ich mir im Mannschaftstraining meine Sicherheit zurückgeholt.“

 

Frage: Jetzt steht am Samstag dein erstes Heimspiel nach über neun Monaten bevor. Wie groß ist die Vorfreude und was erwartest du für ein Spiel?

 

Niclas Pieczkowski: „Ich freue mich natürlich riesig, endlich wieder vor unseren tollen Fans spielen zu dürfen. Neun Monate sind verdammt lang, jede Frau, die schonmal ein Kind bekommen hat, wird das bestätigen können (lacht). Nach so langer Zeit ist mein Hunger auf Handball wieder voll da. Ich denke, wir gehen am Samstag als Favorit ins Spiel. Aber in dieser Liga kann jeder jeden schlagen, wenn man nicht an sein Leistungsoptimum herankommt. Wir müssen unsere Heimstärke und die Atmosphäre in der Halle nutzen und einfach konsequent unser Spiel machen. Wenn wir das schaffen, werden wir das Spiel auch gewinnen.“

 

Erstellt von JW & Winfried Wächter

Für das Aufeinandertreffen der beiden grün-weißen Teams sind bereits 3700 Tickets verkauft. Auf Seiten der Leipziger wird der 41-malige Nationalspieler Niclas Pieczkowski nach über neun Monaten Verletzungspause sein Heim-Comeback geben. Auch Nationalspieler Franz Semper soll am Samstag nach überstandener Herzmuskelentzündung wieder auf der Platte stehen.

Einer, der sich mit dem kommenden Gegner bestens auskennt, ist Torhüter Joel Birlehm. Der 22-Jährige durchlief die Nachwuchsstationen von GWD Minden und bestritt unter Trainer Frank Carstens in der Saison 2016/17 sein erstens Bundesligaspiel für den zweifachen Deutschen Meister. „Das ist auf jeden Fall ein besonderes Spiel für mich. Ich bin mit 15 Jahren nach Minden gekommen, habe alle wichtigen Schritte des Erwachsenwerdens dort gemacht, mit Marian Michalczik und Mats Korte spielen zwei meiner besten Freunde dort und auch meine Freundin kommt aus Minden. Aber am Ende des Tages ist es ein Bundesligaspiel und wir wollen nach 60 Minuten als Sieger von der Platte gehen“, so Joel Birlehm.

Im Rahmen des Spiels wird der SC DHfK Leipzig gemeinsam mit Spieltagspräsentator Hofmann Personal außerdem umfangreich auf die Initiative „Kein Fan ohne Job“ aufmerksam machen. Sky und das Fanradio der Leutzscher Welle übertragen die Partie LIVE: www.scdhfk-handball.de/fanzone/audio-livestream/

>>> Zum Video-Vorbericht

Bereits um 18 Uhr empfangen die U23-Handballer des SC DHfK in der kleinen Arena den GSV Eintracht Baunatal. Gegen Vorlage eines Minden-Tickets oder einer DHfK-Dauerkarte ist der Besuch dieses Drittligaspiels KOSTENLOS!

Die Einschätzungen beider Cheftrainer:

André Haber (SC DHfK Leipzig): „Minden stellt eine sehr robuste und starke Abwehr und hat ihr Tempospiel als Waffe. Es ist eine Mannschaft mit vielen jungen, aber auch erfahrenen Spielern, die uns alles abverlangen wird. Mit Christoffer Rambo verfügen sie außerdem über einen außergewöhnlichen Schützen. Wir müssen höllisch auf ihre eingespielten Achsen aufpassen, aber wir haben unsere Lehren aus dem Spiel in Magdeburg gezogen und freuen uns auf eine rappelvolle Arena.“

Frank Carstens (GWD Minden): „Ich erwarte einen intensiven Handballfight, wie in den letzten Jahren eigentlich immer, wenn sich Leipzig und Minden gegenüberstanden. Der SC DHfK Leipzig ist sehr gut eingespielt und spielt mit einem hohen Ballfluss und sehr viel Tempo. Es wird entscheidend sein, wie wir uns im 1:1 und den 2:2-Situationen verhalten. Außerdem müssen wir uns auf die individuellen Qualitäten einiger Spieler wie Franz Semper und Philipp Weber einstellen. Wir werden weiter um jeden einzelnen Punkt kämpfen, um in der Liga zu bleiben.“

Fakten zum Spiel:

Spielort: QUARTERBACK Immobilien ARENA (Am Sportforum 2, 04105 Leipzig)

Anwurf: 20:45 Uhr

Hallenöffnung: 19:15 Uhr

Vorverkaufs-Zwischenstand: 3700 (Stand 27.02.2020)

Erwartete Zuschauerzahl: 4200 (davon ca. 30 Gästefans)

Spieltagspräsentator: Hofmann Personal

Tickets: Alle bekannten VVK-Stellen oder online: www.scdhfk-handball.de/tickets

Sicherheitsinformationen: www.scdhfk-handball.de/heimspiel/sicherheitsinformationen/

Infos für Gästefans: www.scdhfk-handball.de/heimspiel/informationen-fuer-gaestefans/

Schiedsrichter: Tanja Kuttler (Oberteuringen) und Maike Merz (Meckenbeuren)

Erstellt von JW
Foto: Rainer Justen
Foto: Rainer Justen

Der SC DHfK Leipzig und seine vielen engagierten Nachwuchspaten kümmern sich aber nicht nur um die sportliche Laufbahn der Talente. Schließlich ist der Sprung in den Profisport eine große Herausforderung, die nur die wenigsten schaffen. Und auch für die Talente, die diese Hürde meistern, gibt es anschließend ein Leben nach dem Sport. Umso wichtiger also, sich als junger Handballer ein zweites Standbein aufzubauen, sei es in Beruf, Ausbildung oder auf der Hochschulbank. In dieser Woche hatten die Nachwuchssportler von der C-Jugend bis zur U23 die Möglichkeit, sich beim 2. AOK Marktplatz über Ausbildungs- und Karrieremöglichkeiten im Netzwerk der grün-weißen Handballer zu informieren.

Insgesamt 17 Partner und Sponsoren des SC DHfK Leipzig waren der Einladung zum AOK Marktplatz 2020 gefolgt und sorgten in den Räumlichkeiten der AOK PLUS Leipzig für ein breites Spektrum an Informationsangeboten. „Wir sind sehr froh, dass uns die AOK PLUS wieder die Chance eingeräumt hat, diesen Marktplatz hier zu veranstalten und glücklich, dass so viele Partner unserer Einladung gefolgt sind, um sich hier als potenzielle Ausbildungs- oder Praktikumsstätte zu präsentieren. Die Aussteller haben sich sehr intensiv mit unseren Talenten darüber ausgetauscht, wie ihre berufliche Zukunft nach der Handballkarriere oder auch begleitend zur Handballkarriere aussehen kann und ich hoffe, dass die Sportler aus der heutigen Veranstaltung ganz viel mitnehmen“, so Geschäftsführer Karsten Günther.

Foto: Rainer Justen
Foto: Rainer Justen

„Ich interessiere mich sehr stark für die technischen Dinge und bin deswegen sehr froh, dass heute auch die Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur anwesend war. Ich würde gern etwas in Richtung Maschinenbau oder Bauingenieurwesen studieren und konnte mich heute sehr gut darüber informieren“, sagt der 19-jährige Torhüter Christian Ole Simonsen, der in der vorletzten Saison sogar schon Bundesligaluft schnuppern durfte.

„So ein umfangreiches Beratungsangebot auf einem Fleck ist super für die jungen Athleten. Ich finde sogar, diese Aktion des SC DHfK Handball könnte man auf den gesamten Sportverein SC DHfK Leipzig e.V. oder vielleicht sogar auf alle olympischen Sportarten in Leipzig ausweiten“, so der zweifache Kanu-Weltmeister Jan Benzien, der die beruflichen Herausforderungen nach einer sportlichen Karriere selbst bestens kennt und den Handballern in einem Vortrag seine eigenen Erfahrungen mit auf den Weg gab.

 

Folgende DHfK-Partner unterstützten den AOK Marktplatz 2020 als Aussteller:

Erstellt von JW

In jedem Fall sind es nur sportliche Schlagzeilen, die der SC DHfK produziert, während anderswo erhebliche Unruhe herrscht. In Erlangen, Melsungen und bei den Rhein-Neckar Löwen wurden Habers Cheftrainer-Kollegen entlassen. Dabei war aus Nordhessen noch kurz vorher zu hören, dass Heiko Grimm ein Ultimatum von drei Spielen gesetzt würde. Aber nach dem Remis am Wochenende beim Vorletzten Ludwigshafen zogen die MT-Verantwortlichen ihre Entscheidung vor.

In Mannheim übernimmt mit Martin Schwalb überraschend ein alter Bekannter das Amt von Kristjan Andresson. Er kehrt nach fast sechs Jahren Pause ins Trainer-Geschäft zurück.

Das hätte sich der bisherige Sky-Experte und Berater des Zweitligisten HSV Hamburg, mit dem er unter anderem die deutsche Meisterschaft (2011) und die Champions League (2013) gewann, schon früher vorstellen können. Ein passendes Angebot wurde ihm aber nicht unterbreitet. Dass der 193-fache Nationalspieler gerne Bundestrainer geworden wäre, gilt als offenes Geheimnis. Doch nach dem Rücktritt von Dagur Sigurdsson fiel 2017 die Wahl bekanntlich auf Christian Prokop, dessen Entlassung unter vielen Fans nach wie vor heftig diskutiert wird.

Ein Wunder ist das nicht, denn was sich der Deutsche Handball-Bund in dieser Angelegenheit leistete, dürfte nahezu beispiellos sein und noch eine Weile nachklingen. Wer seinem Bundestrainer nach vorherigen Treueschwüren nur wenige Tage später die Rote Karte zeigt, der wirkt nicht nur unglaubwürdig, der ist es auch. Um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen: Hier wird nicht etwa die Qualität von Prokop-Nachfolger Alfred Gislason infrage gestellt, die ist über jeden Zweifel erhaben. Wenn aber über Nacht Absprachen nichts mehr wert sind, herrscht nur noch Fassungslosigkeit.

Minden, nächster Gegner der Leipziger, hat zuletzt ebenfalls für Aufsehen gesorgt, in positiver Hinsicht. Ende des letzten Jahres wurde ihre legendäre Kampa-Halle wegen bau- und brandschutztechnischer Mängel geschlossen, und die Spiele müssen nun im benachbarten Lübbecke ausgetragen werden. Das hat die Mannschaft von Trainer Frank Carstens sehr gut bewältigt, in ihrer neuen Umgebung ist sie noch ungeschlagen. Die bisherigen beiden Heimspiele gegen Göppingen (27:26) und die Füchse (30:25) wurden gewonnen. Es gibt nicht viele Teams, die  die Berliner in dieser Saison zweimal bezwangen, Minden gehört dazu.

Der Hinspiel-Auftritt des SC DHfK Ende August in Minden ist deshalb noch in guter Erinnerung, weil der Verlauf einer Fieberkurve glich. Zunächst lagen die Sachsen 1:8 zurück, um am Ende 25:21 zu triumphieren. Vor allem dank der zehn Tore von Franz Semper und ihres ehemaligen Mindeners im Tor. Joel Birlehm erwischte einen Sahnetag, wovon ich allerdings nichts mehr mitbekam. Aus Enttäuschung hatte ich angesichts des hohen Rückstandes die Sky-Übertagung beendet - und diesen Schritt natürlich bitter bereut. Ich habe mich danach nie wieder vorher ausgeklinkt, also auch nicht aus der Übertragung aus Magdeburg. Man ist ja lernfähig. Die Rückkehr-Qualitäten des SC DHfK wurden 2019/20 schließlich zu seinem Markenzeichen.

Erstellt von Winfried Wächter

Obwohl die Gastgeber den Anschlusstreffer (12:13/41.) erzielten, mussten sie danach die Sachsen davon ziehen lassen, die fünf Minuten vor Ultimo mit 19:15 ihren Sieg in trockenen Tüchern hatten. Coach Albrecht sagte: „Dieser Erfolg hat das Selbstvertrauen unserer Jungs wieder gestärkt. Es sind noch sechs schwere Partien zu absolvieren. Wir bleiben optimistisch und hoffen, dass wir die beiden nächsten Prüfungen bestehen, um unsere Chance zu erhalten - unter den vier besten  der zwei Meister-Gruppen ins DM-Viertelfinale einzuziehen.“

DHfK: Löhne, Göbner; Saleh 4, F. Leun 3, Heitkamp 4/1, Sajenev 1, Hanemann, Kock 4, Häcker 2, Bones, Schelenz 2, J. Leun 2, Seifert.    7-m: 2/2 : 2/1. Strafminuten: 12 : 6.

Erstellt von Horst Hampe

Ob ein kleines Match an der Spielkonsole zwischen Fans und Spielern, Duelle am Tischkicker oder einfach nur der ein oder andere Smalltalk: Die komplette Bundesligamannschaft des SC DHfK Leipzig stand vier Stunden lang für Autogramme, Fotos und Gespräche zur Verfügung und präsentierte sich bestens gelaunt, nahbar und „zum Anfassen“.

„Für uns ging es heute darum, Spaß zu haben, viele Fotos zu machen und einfach den Tag mit den Fans zu genießen“, sagte Rechtsaußen Lucas Krzikalla. „Es ist einfach eine tolle Aktion, mal mitten unter die Leute zu kommen, denn so eine Chance hat man natürlich während eines Spiels nicht“, freute sich auch Nationalspieler Franz Semper über die gelungene Abwechslung.

Einen ähnlichen Eindruck hatte auch sein Positions-Kollege Gregor Remke: „So mit den Fans zu interagieren funktioniert bei den Heimspielen leider nicht. Heute konnten wir uns die Zeit auch wirklich mal nur für die Fans nehmen. Es war einfach ein toller Tag für uns“.

Verstärkung erhielten die DHfK-Handballer beim Fanfest außerdem durch gleich drei Maskottchen. Handball- Leopard BalLEo hatte seine Kumpels Buddel vom Freizeitpark BELANTIS und den Ili-Biber von Getränkepartner Ileburger SACHSEN QUELLE mit im Schlepptau, die zusammen mit dem Showcolate Danceteam für echte Hingucker sorgten. Tolle Preise gab es zudem beim Fanquiz vom DHfK-Veranstaltungspartner BLT-Sonnek zu gewinnen.

„Wenn man sieht, wie toll dieses Fanfest angenommen wurde, lacht einem das Herz. So eine Veranstaltung ist nicht nur aus Marketingsicht wertvoll, sondern baut eine ganz tolle Bindung zu unseren Fans auf. Großes Dankeschön an die Höfe am Brühl, dass sie uns das ermöglicht haben und die vielen Partner, die uns hier so tatkräftig unterstützt haben“, freut sich Geschäftsführer Karsten Günther.

Die Handballer des SC DHfK Leipzig sagen DANKE an alle Besucher und Unterstützer:
Höfe am Brühl, BLT-Sonnek, Leipziger Gruppe, DHL Hub Leipzig, VERBIO AG, LUKAS Bäcker Leipzig, Ur-Krostitzer, Ileburger Sachsen Quelle, Kindermobil24, BELANTIS - Das AbenteuerReich, Hot Dog King, REWE, Champions Bar des Marriott Leipzig, mk24 Werbeagentur, urbanite, Showcolate - Dance Team des SC DHfK Leipzig e.V., dem Fanclub Feuerball-L.E. und der Stehplatzbande.

Erstellt von JW

Der derzeitige Tabellenführer der Sachsenliga freut sich auf „Stars zum Anfassen“ in der mit 850 Zuschauern restlos ausverkauften Sachsenlandhalle Glauchau. Insbesondere für den aus Meerane stammenden Leipziger Cheftrainer André Haber wird dieses Showmatch mit Sicherheit ein ganz besonderes Erlebnis.

„Ich kenne noch viele Leute aus dem Umfeld des Vereins, ob das ehemalige Spieler der 1. Mannschaft sind, Leute mit denen ich selbst noch zusammengespielt bzw. trainiert habe oder ehemalige Trainer. Das wird mit Sicherheit eine tolle Veranstaltung in einer handballbegeisterten Region und ich freue mich darauf, viele bekannte Gesichter zu sehen. Wir wollen zusammen mit der Mannschaft vom HC Glauchau/Meerane für ein tolles Event sorgen, was den Leuten in Erinnerung bleibt und wo sich vielleicht auch ein paar Kinder inspirieren lassen, zum Handball zu kommen “, so DHfK-Coach André Haber.

Samstag DHfK-Fanfest in den Höfen am Brühl

Am morgigen Samstag, den 22.02.2020 gehen die Bundesligastars des SC DHfK Leipzig auf Tuchfühlung mit ihren Fans. Der SC DHfK lädt alle Handballfans mit ihren ganzen Familien ein zu einem grün-weißen Tag voller Spiel und Spaß beim großen Fanfest von 14 bis 18 Uhr in den Höfen am Brühl.

Während sich die DHfK-Profis (selbstverständlich ist die komplette Mannschaft vor Ort) und das Team hinter dem Team unter das Fan-Volk mischen und spannende Interview-Fragen beantworten, locken zahlreiche Mitmachaktionen an der Spielkonsole, auf der Sprintanlage oder am Verbio-Tischkicker. Am DHfK-Glücksrad der Leipziger Gruppe, an der Torwand vom DHL Hub Leipzig und der beliebten Fotobox von Kindermobil24 werden sich mit Sicherheit wie im vergangenen Jahr wieder lange Schlangen bilden. Mit etwas Geduld können beispielsweise Tickets für die anstehenden Heimspiele gewonnen, ein persönliches Erinnerungsfoto mit dem Lieblingshandballer geschossen und der ein oder andere Smalltalk geführt werden.

Freuen können sich alle Besucher auch wieder auf umfangreiche gastronomische Angebote der DHfK-Sponsoren. Allen voran von LUKAS BäckerIleburger SACHSEN QUELLEUr-Krostitzer und Hot Dog King. Vor Ort können sich die Fans zudem mit einem persönlichen Fanshirt ausstatten und gleich im Anschluss signieren lassen.

Für die Kleinen besteht am Samstag nicht nur die Möglichkeit zum Kinderschminken, sondern es wird natürlich auch Maskottchen BalLEo am Start sein – der, wie sonst immer am Spielfeldrand, für gute Stimmung sorgen wird und jederzeit für ein gemeinsames Foto bereitsteht. Und was auf einer stilechten Party neben vielen Leckereien und Erfrischungen natürlich nicht fehlen darf, ist der grün-weiße Fanclub Feuerball-L.E. Für zusätzlichen Schwung sorgen außerdem die Mädels von Showcolate, dem Dance-Team des SC DHfK Leipzig e.V.

Die Handballer des SC DHfK Leipzig freuen sich auf zahlreiche Fans! #WIRSindEinTeam

 

Erstellt von JW

„Franz hat am Universitätsklinikum Leipzig in der Klinik für Kardiologie alle Tests erfolgreich bestanden und von Prof. Hagendorff die Freigabe erhalten, wieder unter Volllast zu trainieren“, so Mannschaftsarzt Prof. Dr. Pierre Hepp.

„Wir freuen uns sehr über die Nachricht, dass das Belastungs-EKG bei Franz positiv aussieht. Jetzt geht es darum, Franz Schritt für Schritt wieder in den bestmöglichen Fitnesszustand zu bringen und Bundesligaspielfähigkeit herzustellen. Vielleicht ist bereits heute Abend beim Testspiel in Glauchau ein Kurzeinsatz möglich“, so Cheftrainer André Haber.

Erstellt von JW
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