Der SC DHfK Leipzig gab sich am Freitagabend in der Rothenbach-Halle Kassel der MT Melsungen mit 25:34 (9:18) geschlagen. Trotz engagiertem Beginn konnte das Team von Cheftrainer Raúl Alonso die Effizienz der Gastgeber nicht kontern.
Der SC DHfK Leipzig startete engagiert in das Auswärtsspiel bei der MT Melsungen und hielt die Begegnung in der Anfangsphase offen. Nach einem kämpferischen Auftakt und mehreren gelungenen Offensivaktionen blieb die Partie zunächst ausgeglichen. Tomáš Piroch, Blær Hinriksson und Matej Klima sorgten mit ihren Treffern dafür, dass Leipzig bis zur zehnten Minute beim Stand von 4:4 auf Augenhöhe agierte.
Cheftrainer Raúl Alonso musste in Kassel auf Kapitän Lukas Binder verzichten, der mit einer Muskelverletzung ausfiel. Dafür kehrte Nils Greilich in den Kader zurück, der zuletzt mit Zweitspielrecht beim ASV Hamm-Westfalen im Einsatz gewesen war. Auch Ahmed Khairi fiel verletzungsbedingt aus, sodass Caspar Gauer auf Rückraum Mitte und Tim Hertzfeld im Innenblock agierten. Zudem standen mit Franz Semper, Luka Rogan und Adam Lönn drei angeschlagene Spieler im Aufgebot, die im Verlauf der ersten Halbzeit zum Einsatz kamen. Ein besonderes Highlight aus Leipziger Sicht: U19-Nationalspieler Caspar Gauer erzielte in der ersten Halbzeit sein erstes Tor in der Handball-Bundesliga.
Im weiteren Verlauf verlor Leipzig jedoch zunehmend den Zugriff auf die Partie. Die MT präsentierte sich in dieser Phase effizienter im Abschluss und setzte sich dadurch Tor um Tor ab. Die Mannschaft von Trainer Roberto García Parrondo agierte taktisch diszipliniert, spielte die Angriffe aus und setzte die Leipziger Abwehr mit variablen Spielzügen immer wieder unter Druck. Besonders Florian Drosten (sechs Tore) und Nikolaj Enderleit stellten die Defensive der Gäste mehrfach vor große Herausforderungen.
In der Abwehr fand der SC DHfK kaum Zugriff auf den Gegner. Die Abstimmung im Innenblock stimmte zu selten und die MT nutzte die Lücken konsequent. Torhüter Tomáš Mrkva zeigte zwar mehrere starke Paraden, erhielt jedoch zu wenig Unterstützung aus dem Deckungsverband. Mehrere Zeitstrafen und technische Fehler störten zusätzlich den Spielfluss und erschwerten es der Mannschaft, ihren Rhythmus zu halten. Offensiv fehlte es an Ruhe und Präzision, wodurch Melsungen mit einer kompakten Abwehr und hoher Effizienz davonzog.
Die Gastgeber führten zur Halbzeit mit 18:9. Für die zweite Hälfte war nun eine deutliche Leistungssteigerung gefordert, insbesondere in der Abwehrarbeit und im Umschaltspiel, um wieder Stabilität zu finden und den Rückstand zu verkürzen.
Nach dem Seitenwechsel zeigte der SC DHfK Leipzig zunächst eine leicht verbesserte Leistung. Zu Beginn der zweiten Halbzeit fielen mehrere Aktionen zugunsten der Gäste aus. Lucas Krzikalla traf per Siebenmeter – sein bereits sechstes Tor vom Punkt in dieser Saison – und Blær Hinriksson sowie Matej Klima sorgten für weitere Treffer.
Beim Stand von 20:14 verkürzten die Leipziger zwischenzeitlich auf einen Sechs-Tore-Rückstand. In einer Auszeit forderte Cheftrainer Raúl Alonso von seiner Mannschaft mehr Würfe über die Außenpositionen sowie eine kompaktere Abwehrarbeit. Der erhoffte Umschwung blieb jedoch aus. Die Hessen kontrollierten weiterhin souverän das Geschehen. Die Mannschaft von Roberto García Parrondo präsentierte sich über die gesamte Partie hinweg abgeklärt und nutzte Leipziger Fehler konsequent aus. Die MT Melsungen löste ihre Aufgabe souverän und ging mit einem 34:25-Heimsieg von der Platte.
MT Melsungen gegen SC DHfK Leipzig 34:25 (18:9)
Tore MT Melsungen: Drosten 8, Enderleit 7, Mandic 3, Ntanzi 3, Darmoul 3, Arnarsson 2, Soler 2, Kastening 2, Krištopāns 1, Ignatow 1, Kulesh 1, Schefvert 1
Tore SC DHfK Leipzig: Hinriksson 8, Krzikalla 5, Piroch 4, Klima 3, Bogojevic 3, Gauer 1 Hertzfeld 1
Paraden: Melsungen 10, Leipzig 7
Zeitstrafen: Melsungen 12 Min., Leipzig 8 Min.
Technische Fehler: 6 Melsungen, 10 Leipzig
Im Dyn-Studio in Düsseldorf wurde heute Abend das Achtelfinale des DHB-Pokals ausgelost – und das Los hat entschieden: Die Leipziger fahren zum Auswärtsspiel bis kurz vor die niederländische Grenze zur HSG Nordhorn-Lingen.
Moderator Finn Ole-Martins führte durch die Auslosung, gezogen wurde von Handball-Legende Andreas Thiel mit Unterstützung von Nationalspielerin Dana Bleckmann als Losfee.
Das Achtelfinale wird am 5./6. November ausgetragen (Uhrzeit noch offen) – die genaue Terminierung folgt bald.
Die Achtelfinalpartien im Überblick:
TVB Stuttgart vs. SG Flensburg-Handewitt
TBV Lemgo Lippe vs. VfL Gummersbach
HSG Nordhorn-Lingen vs. SC DHfK Leipzig
HC Elbflorenz 2006 vs. MT Melsungen
Bergischer HC vs. TSV Hannover-Burgdorf
HBW Balingen-Weilstetten vs. THW Kiel
Dessau-Roßlauer HV/SC Magdeburg vs. TV Großwallstadt
Füchse Berlin vs. ThSV Eisenach
Die weiteren Termine des DHB-Pokals 2025/26 im Überblick:
Viertelfinale: 17./18. Dezember 2025
Lidl Final4 um den DHB-Pokal: 18. & 19. April 2026
Die Handballer des SC DHfK Leipzig mussten am Samstagabend eine klare Heimniederlage gegen die SG Flensburg-Handewitt einstecken. Die Gäste aus Schleswig-Holstein dominierten die Partie von Beginn an und führten nach weniger als zehn Minuten mit 9:1. Der SC DHfK wurde in der ersten Hälfte förmlich überrannt und ging mit einem Zehn-Tore-Rückstand in die Pause (11:21). Im zweiten Abschnitt wollten sich die Grün-Weißen noch einmal etwas einfallen lassen, um die SG-Power irgendwie zu stoppen. Doch alle Bemühungen konnten nichts mehr an der höchsten Niederlage der Leipziger Bundesligageschichte ändern. Die Partie endete schließlich mit 24:42.
Die Gäste zwangen Leipzig-Coach Raúl Alonso ganz früh im Match zu seiner ersten Auszeit, als nach viereinhalb Minuten ein Zwischenstand von 1:5 auf dem Videowürfel der QUARTERBACK Immobilien ARENA aufleuchtete. Den einzigen Leipziger Treffer in der Anfangsphase hatte der ehemalige Flensburger Franz Semper erzielt. Aber auch nach dem Alonso-Timeout fand Leipzig keinen Zugriff. 1:7, 1:8, 1:9 – das Torewerfen der Gäste ging munter weiter. Immer wieder gelangen den Nordmännern einfache Ballgewinne, die sie kaltschnäuzig in schnelle Tore ummünzten.
Doch die 4.483 Handballfans in der ARENA durften sich auch über positive Momente freuen. So erzielte Matej Klima zum zwischenzeitlichen 5:11 sein erstes Heimtor seit dem 24. Oktober 2024, was für Sonderapplaus in der Halle sorgte. Und auch Kreisläufer Luka Rogan durfte sich nach seiner Schulterverletzung wieder in die Torschützenliste eintragen. Der Leipziger Rückstand stieg dennoch weiter an. Obwohl Tomáš Mrkva inzwischen im DHfK-Tor stand und bis zur Pause 40 Prozent der Würfe abwehrte, lag der SC DHfK nach 20 Spielminuten bereits besorgniserregende zehn Tore im Hintertreffen (8:18). Genau mit diesem Abstand ging es auch in die Kabinen (11:21).
Nach dem Klassenunterschied in der ersten Hälfte versuchten die Grün-Weißen, sich im zweiten Abschnitt nach Kräften zu wehren. Doch an diesem gebrauchten Tag sollte einfach kaum etwas gelingen. Peu à peu zog die SG Flensburg-Handewitt weiter davon. Nach 40 Minuten stand es 15:29, nach 50 Minuten 19:36, und am Ende war die höchste Niederlage der Leipziger Bundesligageschichte besiegelt. Mit 24:42 endete die Auseinandersetzung. 42 Gegentreffer in einer Begegnung hatten die DHfK-Männer ebenfalls noch nie zuvor in der DAIKIN HBL hinnehmen müssen.
Nichtsdestotrotz gab es an diesem sportlich total gebrauchten Tag auch eine wichtige Botschaft, die weit über den Sport hinausging. Gemeinsam mit der Allianz machte der SC DHfK Handball auf das Thema Brustkrebsvorsorge aufmerksam. Der pink leuchtende Sonderflock auf den Leipziger Trikots war für die Fans in der Halle und die Zuschauer an den TV-Geräten nicht zu übersehen. Die originalen Spielertrikots des Spiels werden ab sofort für den guten Zweck versteigert. Mitmachen können alle Interessierten ganz einfach über die Fan-App des SC DHfK Leipzig.
Aleš Pajovič (Trainer SG Flensburg-Handewitt):
„Heute stand unsere Verteidigung richtig gut und kompakt. Leipzig hat 19 technische Fehler gemacht – das spricht für unsere Abwehr. Dadurch haben wir viele einfache Tore im Gegenstoß gemacht, und es hat alles funktioniert für uns. Wir haben auch umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten: Tempo halten. In den letzten zwei Spielen war es immer so, dass wir in den letzten 15 Minuten, wenn wir vorne sind, ein bisschen zu relaxed werden. Aber das haben wir heute geändert. Ich denke, es ist jetzt gute Stimmung in der Mannschaft. Jetzt haben wir den Luxus vor dem Nordderby-Spiel gegen Kiel, dass wir uns eine ganze Woche vorbereiten können. Wir fahren heute zufrieden mit zwei Punkten nach Hause und schon mit dem Blick Richtung Kiel.“
Raúl Alonso (Trainer SC DHfK Leipzig):
„Das war eine grandiose Leistung der SG. Und gleichzeitig eine sehr schlechte Performance von uns. Das Ergebnis spricht für sich. Man ist alles andere als stolz in diesem Moment. Die SG ist sehr entschlossen aufgetreten, sehr schnell und effektiv ins Tempospiel gekommen und hat jeden Fehler bestraft, den wir gemacht haben. Wir haben fünf oder sechs technische Fehler in ganz wenigen Minuten gemacht. Nach der Auszeit hatten wir auch keinen Zugriff. Dann wird es mental sehr schwer, weil Flensburg natürlich nicht aufgehört hat, sondern die Chance genutzt hat, weiterhin druckvoll zu spielen. Ich habe gehofft, dass wir uns mit der Halbzeitpause etwas sammeln können – das ist uns teilweise gelungen. Aber heute muss man wirklich anerkennen, dass das Ergebnis gerecht ist und wir nicht in der Lage waren, ein ansprechendes Niveau zu bieten. Das tut mir natürlich extrem leid für unsere Zuschauer, die uns von der ersten bis zur letzten Minute unterstützen und verstehen, in welcher Situation wir uns befinden. Es gehört zur Realität dazu, dass wir uns solche Auftritte nicht zu oft leisten dürfen. Das müssen wir als Mannschaft aufarbeiten, analysieren und uns den nächsten Aufgaben stellen.“
SC DHfK Leipzig gegen SG Flensburg Handewitt 24:42 (11:21)
Tore SC DHfK: Bogojevic 7, Semper 4, Krzikalla 3, Binder 2, Hertzfeld 2, Rogan 2, Klima 2, Peter 1, Hinriksson 1
Tore SG Flensburg-Handewitt: Pytlick 9, Jakobsen 9, Jørgensen 6, Grgić 4, Tønnesen 3, Møller 3, Golla 2, Horgen 2, Novak 2, Kirkeløkke 1, Volz 1
Siebenmeter: Leipzig 1/1, Flensburg 3/3
Paraden: Leipzig 9, Flensburg 15
Zeitstrafen: Leipzig 4 Min., Flensburg 4 Min
Technische Fehler: Leipzig 19, Flensburg 7
Zuschauerzahl: 4.483 Handballfans in der QUARTERBACK Immobilien ARENA
Beim traditionellen Sponsoren-Frühstück in der QUARTERBACK Immobilien ARENA gaben Geschäftsführer Karsten Günther, Cheftrainer Raúl Alonso sowie Sportdirektor Basti Roscheck spannende Einblicke in die aktuelle Situation unserer Mannschaft, sowohl auf als auch neben dem Spielfeld.
Trainer Alonso über den Weg des Teams
Cheftrainer Raúl Alonso: „Es fühlt sich an, als wären wir seit sechs Monaten unterwegs.“ Alonso und sein Trainerteam haben grundlegende Anpassungen vorgenommen, nicht nur personell, sondern auch in der Spielidee. „Der Weg ist klar: Wir müssen uns wie ein Orchester Schritt für Schritt aufeinander einspielen. Innerhalb von vier Wochen kann man nicht alles verändern, aber wir schaffen damit die Basis, auf der wir nachhaltig unterwegs sein können“, so der Coach.
Verletzungen und Improvisation
Der Kader ist derzeit von verletzungsbedingten Ausfällen auf der Kreisläufer-Position betroffen. Moritz Preuß lief schon zu Saisonbeginn angeschlagen in Eisenach auf, biss sich durch, musste jedoch aufgrund eines Muskelbündelrisses seine Zwangspause einlegen. Zudem laborierte Luca Rogan weiterhin an einer Schulterverletzung. Mit dem Wegfall der etatmäßigen Kreisläufer war Improvisation gefragt. Verstärkung kam vom Zweitligisten Dessau-Roßlauer HV 06. Tim Hertzfeld kann aufgrund des Zweitspielrechts jedoch nur punktuell dem Kader zur Verfügung stehen.
Diese Lücken erfordern viel Kreativität und Improvisation. Dennoch arbeitet die Mannschaft mit höchster Konsequenz: Extra-Einheiten im Kraftraum, gezieltes Wurftraining und taktische Details gehören selbstverständlich zum Programm. Besonders lobte Alonso die schnelle Integration der Neuzugänge Blaer Hinriksson und Ahmed Khairi. Alonso ergänzte: „Wir spielen phasenweise in neuen Konstellationen bereits sehr gut. Zwar gibt es Defizite bei Abschlüssen und technischen Fehlern, aber daran arbeiten wir.“
Mentalität, Erfolgserlebnisse und Fortschritte
Die größten Herausforderungen sieht Alonso im Umgang mit Verletzungen. Trotz schwieriger Phasen gebe es keinen Grund zur Sorge: „Wir brechen nicht ein. Und das ist die Basis, auf der wir aufbauen können.“ Gleichzeitig betonte er die Fortschritte: „Wir schaffen es in der Defensive auch ohne zentralen Abwehrspieler, mit einem guten Torhüter. Wir spielen trotzdem Tempospiel: Unsere Effektivität ist um 60 Prozent gestiegen.“
Was das Team nun dringend brauche, sei ein Signalspiel. „Wir brauchen ein Erfolgserlebnis, das uns zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Der Rucksack aus der Vorsaison ist noch spürbar, aber wir sind weiter im Prozess, arbeiten an Dingen, die uns wehtun, und hoffen auf Rückkehrer. Als Gebilde und Team glauben wir an uns und arbeiten professionell unsere Aufgaben ab.“ Der Pokal-Sieg in Göppingen könnte genau so ein Signal gewesen sein.
Stimmen aus dem Team
Sportdirektor Basti Roscheck hob die besondere Mentalität hervor: „Wir haben gelernt, schnell als Team zu funktionieren. Unser Rückraum ist komplett neu, aber wir haben ein Kollektiv, das zusammensteht.“ Derzeitige Crunchtime-Probleme seien Teil des Lernprozesses: „Neben Spielsystem und Analyse spielt auch das Spielglück eine Rolle. Aber gerade an diesen Erfahrungen wachsen wir.“
Zusammenhalt auf und neben dem Feld
Geschäftsführer Karsten Günther betonte die Bedeutung der Gemeinschaft: „Jeder gibt Vollgas. Entscheidend ist, dass wir den Jungs den Rücken stärken, auf und neben der Platte. Eine volle Halle und die Unterstützung unserer Fans sind dabei unverzichtbar.“
Auch im Business-Bereich gibt es Rückenwind: Seit der Teampräsentation zu Beginn der Saison konnten acht neue Partner gewonnen werden.
Das Team kämpft sich trotz Rückschlägen durch und geht mit klarer Idee, großem Einsatz und starker Gemeinschaft in die kommenden Wochen. Mit der Unterstützung der Fans, Sponsoren und Partner soll der eingeschlagene Weg konsequent fortgesetzt werden.
Trainingseinheit für Sponsoren und Partner
Ein besonderes Highlight war die Trainingseinheit der DHfK-Mannschaft für Sponsoren und Partnern in der kleinen Arena. Dabei konnten die Unterstützer hautnah erleben, wie im Profi-Bereich gearbeitet wird, durften sich selbst als Sieben-Meter-Schützen ausprobieren und gleichzeitig den Austausch mit Spielern und Trainer vertiefen.
Was für ein heißer Pokal-Fight! Der SC DHfK Leipzig hat das K.o.-Duell gegen FRISCH AUF! Göppingen mit 28:26 (14:12) gewonnen. Damit zieht das Team von Cheftrainer Raúl Alonso ins Achtelfinale ein.
Die Partie begann ausgeglichen: Sowohl Marcel Schiller als auch Lucas Krzikalla trafen sicher vom Sieben-Meter-Punkt zum 1:1. Kurz darauf war es erneut Schiller, der seinen zweiten Treffer zum 1:3 erzielte. Die Göppinger überzeugten in dieser Phase mit einer starken Rückwärtsbewegung.
Doch Leipzig hielt dagegen. Krzikalla antwortete prompt mit seinem zweiten Tor aus Nahdistanz und verkürzte auf 2:3. Die Hausherren setzten sich bis zur neunten Minute dennoch auf 5:3 ab. Wieder war Linksaußen Schiller zur Stelle.
Im Überzahlspiel nutzte Thomas Piroch die Gelegenheit zum 4:5, ehe Ex-Leipziger Keeper Kristian Sæverås mit wichtigen Paraden den Vorsprung seiner Mannschaft verteidigte. Krzikalla brachte mit seinem dritten Treffer das 5:7 und Torhüter Domenico Ebner glänzte mit einer Glanzparade. Zudem nutzte Rückkehrer Luca Rogan einen Tempogegenstoß und ließ den Ball zum 6:7 ins leere Göppinger Tor segeln.
Angetrieben von ihrem Keeper, der drei Paraden in Serie zeigte, spielten sich die Leipziger frei und stellten folgerichtig in der 17. Minute den 7:7-Ausgleich her. Doch die Pokalpartie blieb hart umkämpft, beide Teams schenkten sich nichts.
In der 21. Minute traf Franz Semper aus dem Rückraum zum 9:9 und war fortan der Leipziger Taktgeber. Mit seinem zweiten Treffer brachte er die DHfK-Profis in der 27. Minute erstmals in Führung (12:11). Und Semper legte gleich nach. Sein Doppelschlag sicherte die 13:12-Führung. Kurz vor der Pause stellte Blær Hinriksson die erste Zwei-Tore-Führung der Leipziger her. Mit dem 14:12 ging es in die Kabinen. Die besten Werfer der ersten Halbzeit waren Adam Lönn und Franz Semper mit jeweils vier Treffern.
Die Leipziger legten nach dem Seitenwechsel sofort nach und starteten mit einem starken Lauf in die zweite Hälfte. Franz Semper hielt das Team von Raúl Alonso mit einem Doppelschlag weiter auf Distanz. Spätestens nach dem 12:18 durch Ahmed Khairi leuchtete ein komfortables Sechs-Tore-Polster auf der Anzeigetafel.
Göppingen tat sich in dieser Phase extrem schwer, eigene Treffer zu erzielen. Ganze zehn Minuten blieben die Hausherren torlos. Leipzig nutzte das eiskalt. Kapitän Lukas Binder erhöhte auf 12:19, ehe erneut Franz Semper mit dem 13:20 in der EWS Arena für klare Verhältnisse sorgte. Die Grün-Weißen überzeugten nun mit großem Kampfgeist und hielten die Göppinger dank der stabilen Sechs-Tore-Führung auf Abstand.
Rund 17 Minuten vor dem Ende meldeten sich die Hausherren jedoch zurück. Mit viel Einsatz kämpften sie sich wieder auf 17:21 heran. Alonso reagierte sofort und nahm die Auszeit, um seine Mannen neu zu justieren.
Doch der Vorsprung schmolz gefährlich. Beim 22:20 waren die Gastgeber wieder in Schlagdistanz. Alonso zog seine nächste und letzte Auszeit, um die DHfK-Profis nochmals zu straffen.
Über fünf Minuten fighteten beide Teams um jeden Ball, ohne dass Göppingen die Zwei-Tore-Distanz egalisieren konnte. Die Crunchtime verlangte beiden Pokal-Kontrahenten alles ab. Hinriksson, Matej Klima, Khairi und Piroch sorgten in der heißen Phase des Hin und Hers jeweils für ein Plus von drei Toren.
Domenico Ebner setzte mit einer Parade noch einen Akzent. In den letzten drei Minuten ließen sich die DHfK-Männer nicht mehr von der Siegerstraße abbringen. Die Alonso-Crew entschied das packende Duell mit 28:26 für sich.
FRISCH AUF! Göppingen gegen SC DHfK Leipzig gegen 26:28 (12:14)
Tore FRISCH AUF! Göppingen: Schiller 8, Neudeck 3, Newel 3, Hallbäck 3, Aström 2, Sunnefeldt 3, Schmidt 1, Klöve 1, Goßner 1, Persson 1
Tore SC DHfK Leipzig: Semper 7, Lönn 4, Piroch 3, Krzikalla 3, Hinriksson 3, Binder 2, Khairi 3, Rogan 1, Klima 1, Hertzfeld 1
Siebenmeter: Göppingen 5/5, Leipzig 2/2
Paraden: Göppingen 8, Leipzig 12
Zeitstrafen: Göppingen 4 Min., Leipzig 6 Min.
Technische Fehler: Göppingen 5, Leipzig 6
Am Mittwochabend wartet ein echtes K.o.-Duell auf den SC DHfK Leipzig: Im DHB-Pokal geht es auswärts bei Frisch Auf! Göppingen um den Einzug in die nächste Runde.
Alle Sponsoren, Partner und Fans, die nicht mitreisen können, müssen nicht auf Pokal-Atmosphäre verzichten. Die Vodkaria wird zum grün-weißen Wohnzimmer: Lasst uns gemeinsam beim Public Viewing Pokal-Feeling pur erleben und die DHfK-Profis aus der Ferne pushen. Lasst uns zusammen mitfiebern!
Begleitet wird der Abend von Sponsoring-Mitarbeiter Philipp Müller, der mit fachkundigen Einschätzungen durch das Spiel führt.
💚 Anwurf in Göppingen: 19 Uhr
📍 Vodkaria, Gottschedstraße 15, 04109 Leipzig
Die Handballer des SC DHfK Leipzig müssen weiter auf ihren ersten Sieg in der Saison 2025/26 warten. Am 6. Spieltag waren die DHfK-Männer am Samstagabend in der SAP Arena bei den Rhein-Neckar Löwen zu Gast. Insbesondere in der ersten Halbzeit entwickelte sich ein wildes Hin und Her. Zunächst führten die Löwen deutlich mit 8:3, dann vernagelte Domenico Ebner seinen Kasten – plötzlich übernahmen die Grün-Weißen die Kontrolle über das Spiel und gingen selbst in Führung. In der zweiten Halbzeit leisteten sich die Gäste aus Leipzig dann aber zu viele Fehler und verloren schließlich mit 24:30.
Den ersten Treffer der Auseinandersetzung verwertete Adam Lönn zum 0:1 für den SC DHfK. Die Leipziger waren eigentlich gut im Spiel, Ahmed Khairi netzte zum 1:2 und auch Domenico Ebner packte direkt in der Anfangsphase seine ersten beiden Paraden aus – eine davon war sogar ein entschärfter Siebenmeter. Doch trotzdem ließen sich die Leipziger in den Folgeminuten abhängen. Nach zehn Spielminuten führten die Rhein-Neckar Löwen klar und deutlich mit 8:3.
Allerdings machte der klare Rückstand die Grün-Weißen nicht nervös. Schnell fanden die Sachsen wieder den Faden und pirschten sich allmählich heran. Wegweisend dafür war eine bärenstarke Leistung von Torwart Domenico Ebner, der reihenweise spektakuläre Paraden zeigte. So erzielte Lucas Krzikalla nach 20 Minuten den 9:9-Ausgleich, in der nächsten Aktion brachte Blær Hinriksson den SC DHfK dann sogar in Führung. Die Begegnung war vollkommen auf den Kopf gestellt. Die Rhein-Neckar Löwen fingen sich anschließend wieder und holten sich eine knappe 12:11-Halbzeitführung, doch nach dem zwischenzeitlichen 5-Tore-Rückstand konnte der SC DHfK mit breiter Brust in die Pause gehen. Ganz besonders natürlich Domenico Ebner, der mit 11 Paraden und einer Quote von 52 Prozent ganz klar der Mann der ersten Hälfte war.
Die Handballfans in der SAP Arena und an den Bildschirmen bei DYN wurden jedenfalls bestens unterhalten und fragten sich, ob sie auch im zweiten Abschnitt so ein wildes und spektakuläres Handballspiel geboten bekommen. Die Begegnung blieb nach Wiederanpfiff zunächst weiter eng und hart umkämpft. Franz Semper knipste aus dem Rückraum zum 14:14-Ausgleich. Zudem folgte ein Gänsehautmoment: Nach einer fast einjährigen Verletzungspause durfte der tschechische Nationalspieler Matěj Klíma endlich wieder die Platte betreten und seine ersten Einsatzminuten nach der langen Leidenszeit absolvieren.
Sportlich gab es jedoch wenig Positives im weiteren Verlauf der zweiten Hälfte. Die DHfK-Männer konnten die Angriffe der Löwen nicht mehr so gut verteidigen wie in der ersten Hälfte. Auch die Torhüterquote ging deutlich nach unten und zudem fabrizierten die Grün-Weißen nun viel zu viele technische Fehler, während sich die Gastgeber aus Mannheim kaum noch unnötige Fehler leisteten. So enteilten die Löwen bis zur 45. Minute auf 22:16. Genau bei diesem Abstand blieb es auch bis zur Schlusssirene. Nach einer wirklich sehenswerten ersten Hälfte musste sich der SC DHfK am Ende mit einem leistungsgerechten 30:24 geschlagen geben.
Heimspiel der U23
Nachdem die U23 sich am vergangenen Wochenende gegen den TSV Altenholz nicht belohnen konnte, steht beim Aufeinandertreffen mit dem MTV Braunschweig die nächste Chance an, Punkte zu holen. Die Leipziger hatten im letzten Heimspiel eine gute erste Halbzeit gespielt, fanden die Abschlüsse und in der Defensive folgten die wichtigen Absprachen. Allerdings holten sich die Altenholzer in der zweiten Hälfte dann die klare Führung und bauten ihren Vorsprung deutlich aus. Die Leipziger, die zur Zeit auf dem 16. Tabellenplatz in der 3. Liga der Männer Staffel Nord-Ost sind, werden mit dem MTV Braunschweig auf den 1. Platzierten treffen. Mit fünf Siegen konnten die Braunschweiger eine Serie aufbauen, die die Leipziger beenden wollen. Die Partie wird am Sonntag um 17 Uhr in der Kleinen Arena Leipzig angepfiffen und wir freuen uns über jede Unterstützung. Kommt gerne vorbei und holt euch vor Ort ein Ticket.
Auswärtsspiel der U19
Die U19 ist nach einem Heimsieg gegen die SG Flensburg-Handewitt in Berlin gefordert. Die Partie gegen die Füchse Berlin Reinickendorf ist am Freitag, den 26.09. für 19 Uhr angesetzt und wird in der Lilli-Henoch-Sporthalle in Berlin ausgetragen. Die Füchse stehen in der Favoritenrolle, da sie sich durch zwei Siege, unter anderem gegen den HC Empor Rostock mit 40:37, den 2. Platz in der Jugendbundesliga A sichern konnten. Mit einer Auftaktniederlage gegen den TSV Burgdorf (43:33) und einem Heimsieg gegen die Flensburger (43:33) stehen die Leipziger auf dem 7. Tabellenplatz. Neben einer sichtbaren Verbesserung der Leistung in der letzten Partie soll der Fokus in diesem Spiel auf einer harten Abwehr liegen. So konnten sich die Rückraumschützen Fynn Paulicks (10 Treffer) und Leo Nowak (13 Treffer) von den Füchsen mit einer hohen Trefferquote in die Torschützenliste eintragen, was dieses Mal geringer ausfallen soll.
Auswärtsspiel der U17
Die U17 will sich die ersten zwei Punkte in dieser Saison in der Jugendbundesliga B Vorrunde 3 holen. Nach einer Niederlage gegen den MTV Braunschweig mit einem Endergebnis von 36:33 und einer knappen Auswärtsniederlage gegen den SC Magdeburg mit 35:33, soll es gegen die NSG EHV/Nickelhütte/Aue den Sieg geben. Dabei wird es für die Leipziger nicht einfach werden, sind die beiden Mannschaften zwar Tabellennachbarn, doch die viertplatzierten Aue/Chemnitzer konnten sich gegen den Dessau-Roßlauer Handballverein 06 einen Auswärtssieg mit 26:38 holen. Nach einer intensiven Trainingswoche und einer Fokussierung auf die Deckung 6:0 und eine variable 3-2-1, soll es im Spiel vor allem zu einfachen und schnellen Tempotoren kommen. Neben der Verringerung von technischen Fehlern ist das Ziel die Erreichung eines geordneten Tempospiels, wodurch sich die U17 mit einem Sieg belohnen kann. Das Spiel findet am Samstag um 16 Uhr in der Erzgebirgshalle in Lößnitz statt.
Das Heimspiel der U23 sowie U19 kann im Livestream auf Sporteurope.TV live verfolgt werden. Der Livestream wird präsentiert vom SC DHfK Nachwuchsförderer und Partner der Leipziger Wohnungs- und Baugesellschaft. Alle Spiele könnt ihr im Liveticker verfolgen in der SC DHfK FanApp unter dem Reiter "Vereinsergebnisse"
Weitere Spiele im Nachwuchs & Breitensport
U15: SC DHfK Leipzig gegen den HC Elbflorenz (Sonntag, 14:30 Uhr)
U14: SC DHfK Leipzig gegen NSG SV04/HCE (Sonntag, 12:30 Uhr)
U13: NSG EHV/NH/Buteo gegen SC DHfK Leipzig (Sonntag, 15 Uhr)
U12: Buteo Youngsters Chemnitz II gegen SC DHfK Leipzig (Samstag, 11 Uhr)
Verbandsliga Männer: SC DHfK Leipzig III gegen SG LVB II (Sonntag, 16 Uhr)
Leipzig kann das Tempo des Rekordmeisters nur phasenweise mitgehenDie Handballer des SC DHfK Leipzig mussten sich am Sonntagabend dem Favoriten trotz starker Phasen deutlich geschlagen geben. Mit 18 Treffern in der ersten Halbzeit zeigten die Grün-Weißen eine ansprechende Offensivleistung, doch der Rekordmeister aus Kiel legte ein wahres Höllentempo vor und erzielte in den ersten 30 Minuten sogar 23 Treffer. Nach zwischenzeitlichem 7-Tore-Rückstand kam Leipzig noch einmal auf drei Treffer heran, doch am Ende setzte sich der neue Tabellenführer der Handball-Bundesliga souverän mit 34:41 durch.
Aufgrund der großen Personalprobleme am Kreis – Moritz Preuss und Luka Rogan standen verletzungsbedingt nicht zur Verfügung, zudem war Tim Hertzfeld mit Dessau im Einsatz – hatten die Leipziger ihren früheren Kapitän Thomas Oehlrich für die Partie reaktiviert. Und der 41-jährige Routinier versetzte die 4.500 Fans in der ARENA gleich mal in Ekstase, als er in der 7. Spielminute sein erstes Bundesligator seit 4 Jahren erzielte. Zu diesem Zeitpunkt lagen die DHfK-Männer mit 4:6 zurück, nach einer Viertelstunde war der Rückstand auf 8:12 angewachsen.
Nun kam Domenico Ebner für den bis dahin glücklosen Ex-Kieler Tomáš Mrkva in den Kasten und entschärfte auch direkt einen Wurf. Leipzig blieb in Schlagdistanz und hatte beim 11:14 die Chance, per Siebenmeter wieder auf zwei Treffer zu verkürzen. Nachdem er seine ersten beiden Strafwürfe sicher verwandelt hatte, scheiterte Tomáš Piroch diesmal jedoch an Andreas Wolff, der den Ball an den Pfosten lenkte. Einige Minuten später wackelte erneut das Aluminium: diesmal knallte Lukas Binder einen Siebenmeter an die Latte. Solche Szenen waren, ebenso wie eine vergebene Konterchance von Blær Hinriksson, ausschlaggebend dafür, dass der SC DHfK den Halbzeitstand nicht knapper gestalten konnte. Trotz ordentlicher 18 Treffer ging Leipzig mit einem 5-Tore-Rückstand in die Pause.
Die zweite Hälfte begann direkt mit einer Aktion zum Zungeschnalzen: Mit feinem Händchen drehte Blær Hinriksson den Ball vorbei an Andreas Wolff zum 20:24. Doch die Kieler drückten weiter gnadenlos aufs Tempo. Keine 36 Minuten waren gespielt, da erhöhte Eric Johansson auf 21:28. Allerdings zeigte auch Leipzig, dass es durchaus in der Lage war, das hohe Tempo mitzugehen. Innerhalb von drei Minuten sorgten Semper, Lönn, Binder und nochmals Semper für vier Leipziger Treffer in Serie – nur noch 25:28. War doch noch die große Überraschung möglich?
Leider nicht. Der neue Tabellenführer antwortete mit einem eigenen 4:0-Lauf und ließ anschließend nichts mehr anbrennen. Als die Schlussviertelstunde anbrach, war die Partie beim Zwischenstand von 27:34 quasi entschieden. Die Kieler enteilten zwischenzeitlich sogar auf zehn Tore (28:38), doch die DHfK-Männer gaben nicht auf und betrieben in den Schlussminuten noch Ergebniskosmetik. Auch Thomas Oehlrich durfte sich erneut in die Torschützenliste eintragen. Den letzten Treffer des Tages erzielte schließlich Franz Semper aus dem Rückraum zum 34:41-Endstand.
Die nächste Aufgabe für den SC DHfK Leipzig wartet am kommenden Samstag in der Mannheimer SAP-Arena gegen die Rhein-Neckar Löwen. Das nächste Heimspiel steigt am 4. Oktober gegen die SG Flensburg-Handewitt.
Filip Jícha (Trainer THW Kiel):
„Ich bin sehr zufrieden mit meiner Mannschaft und damit, wie das Spiel verlaufen ist. Wir waren sehr fokussiert. Wir waren auch die Mannschaft, die unbedingt aufs Gaspedal drücken wollte. Das ist uns gelungen. Die Wurf- bzw. Angriffseffizienz (23 Tore aus 30 Angriffen) in der ersten Halbzeit ist schon ein unglaublich guter Wert. Das hat uns eine gute Basis gegeben, um das Spiel weiter erfolgreich zu gestalten. In der zweiten Halbzeit kamen wir in eine Situation, in der wir unsere Chancen nicht nutzten und Probleme im Abschluss hatten. Dann haben uns die Leipziger in dem Sinne bestraft, dass sie einen 4:0-Lauf hatten. Mich hat gefreut, dass wir sofort mit einem 4:0-Lauf geantwortet haben. Die Leipziger haben uns aufgrund technischer Fehler zwei, drei Bälle geschenkt. Dann waren wir wieder die Mannschaft, die das Spiel im Griff hatte. Wie gesagt: eine schöne Momentaufnahme für die Mannschaft. Die Jungs arbeiten mit viel Lust, und wir freuen uns, dass nun zwei Heimspiele folgen.“
Raúl Alonso (Trainer SC DHfK Leipzig):
„Wir wussten, dass Kiel von der ersten Sekunde da sein würde, haben aber viel zu lange gebraucht, um ins Spiel zu kommen. Wenn du 34 Tore gegen den THW wirfst und trotzdem mit minus sieben verlierst, ist klar, wo es gehakt hat. Kiel war heute in allen Mannschaftsteilen sehr gut abgestimmt, wir hatten zu selten dauerhaft Lösungen. In der zweiten Halbzeit sind wir mit Kampf und Tempo nochmal zurückgekommen, auch dank ein paar Paraden. Aber drei, vier einfache Ballverluste bringen Kiel sofort zurück in den Rhythmus – das bestrafen sie gnadenlos. Dem Team kann ich den Einsatz nicht absprechen, doch mit so einer großen Lücke ist es extrem schwer, das Spiel vernünftig zu Ende zu bringen. Wir hatten uns das Heimspiel anders vorgestellt. Gratulation an Kiel – wir müssen im nächsten Spiel von Beginn an eine ganz andere Energie zeigen.“
SC DHfK Leipzig gegen THW Kiel 34:41 (18:23)
Tore SC DHfK: Hinriksson 8, Piroch 6, Binder 6, Bogojevic 4, Semper 4, Oehlrich 2, Khairi 2, Lönn 1, Peter 1
Tore THW Kiel: Laube 10, Johansson 8, Skipagøtu 7, Jacobsen 4, Madsen 4, Zerbe 3, Imre 3, Reinkind 1, Nacinovic 1
Siebenmeter: Leipzig 2/4, Kiel 4/4
Paraden: Leipzig 10, Kiel 10
Zeitstrafen: Leipzig 6 Min, Kiel 4 Min
Technische Fehler: Leipzig 13, Kiel 5
Zuschauer: 4.462 Handballfans in der QUARTERBACK Immobilien ARENA
Handball, Wiesn-Gaudi & Oehle-Rückkehr! Die Handballer des SC DHfK Leipzig empfangen am Sonntag um 18 Uhr den deutschen Rekordmeister THW Kiel. Das Heimspiel steht unter dem Motto Oktoberfest und wird präsentiert von Wiesnstern. Knapp 4.000 Tickets wurden bereits verkauft.
Nach dem engen Terminplan an den ersten vier Spieltagen war es für Leipzigs Coach Raúl Alonso das erste Mal, dass er sich mit seinem Team eine komplette Trainingswoche auf den nächsten Gegner vorbereiten konnte. Der THW geht dagegen mit einem deutlich kürzeren Vorlauf in die Partie. Am Donnerstagabend waren die Zebras in Hannover gefordert und holten einen starken 40:34-Auswärtssieg. Gemeinsam mit dem SC Magdeburg ist der THW Kiel die einzige Mannschaft in der DAIKIN HBL, die mit 8:0 Punkten nach vier Spielen noch eine weiße Weste vorweisen kann.
„Es hat sich sehr gut angefühlt, die ganze Woche mit den Jungs zu arbeiten. Wir konnten uns von den letzten Spielen körperlich und mental erholen und an einigen Dingen arbeiten, für die wir in den letzten Wochen kaum Zeit hatten. Die Jungs haben es gut gemacht und wir freuen uns sehr auf dieses Spiel. Wir müssen emotional und handballerisch auf ein sehr gutes Level kommen, um eine Chance zu haben, Punkte zu holen“, sagt Cheftrainer Raúl Alonso, der von 2010 bis 2015 als Jugend- und Assistenztrainer in Kiel tätig war.
Einer, der den THW ebenfalls sehr gut kennt, ist DHfK-Keeper Tomáš Mrkva. Als der SC DHfK vor zwei Jahren zum letzten Mal gegen den Rekordmeister gewinnen konnte, stand Mrkva im THW-Kasten und konnte trotz 18 Paraden die Niederlage nicht verhindern. Er erinnert sich: „Die Spiele in Leipzig waren für den THW immer sehr schwierig, auch aufgrund der fantastischen Kulisse in der ARENA. Kiel ist auf jeder Position doppelt weltklasse besetzt. Für uns wird es darauf ankommen, die schwächeren Phasen im Spiel von Kiel zu erkennen und gnadenlos auszunutzen. Deshalb müssen wir am Sonntag mit Überzeugung auftreten, an uns glauben und unsere eigene Leistung auf die Platte bringen.“
Ein Prosit auf den Topspieltag: Oktoberfest-Gaudi gegen den Rekordmeister
Nicht nur auf der Platte, sondern auch drumherum ist am Sonntag einiges geboten: Die Eventfläche in der ARENA verwandelt sich in ein echtes Oktoberfest-Erlebnis – stilecht mit Wiesn-Deko, Musik und bayerischem Flair.
Unser SC DHfK Rummel mit zahlreichen Mitmachaktionen von eventwerk. sorgt für jede Menge Spaß bei Groß und Klein: Alle Besucher können sich u. a. auf „Hau den Lukas!“, Maßkrugschieben und Filzhutwerfen freuen.
Aufbrezeln für Brezeln!
Alle Fans, die in Dirndl oder Lederhose kommen, erhalten zur Begrüßung außerdem eine Gratis-Brezel von LUKAS Bäcker (erhältlich am Infostand in der FANZONE).
Also: Schmeißt euch in Tracht, bringt eure Freunde mit und freut euch auf einen unvergesslichen Tag voller Handball-Action, Festzelt-Feeling und Wiesn-Gaudi!
Gratis zum Heimspiel der U23
Unmittelbar vor dem Bundesliga-Kracher ist auch die U23 des SC DHfK Leipzig in der kleinen ARENA im Einsatz. Um 16 Uhr empfangen die Leipziger am Sonntag den TSV Altenholz. Inhaber einer Dauerkarte oder einer Tageskarte vom Heimspiel gegen Kiel erhalten gegen Vorlage ihres Tickets freien Eintritt.