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Bei der 23. Folge von „Sport frei! - Die DHfK-Sportstunde zum Mitmachen" können somit nicht nur alle Eltern und Kinder fleißig mitturnen, sondern auch Sehbehinderte, Blinde und Gehörlose sind herzlich eingeladen, gemeinsam mit Handballprofi Lucas Krzikalla eine kleine Fitness-Einheit zu absolvieren.

„Ich befasse mich seit einigen Jahren sehr intensiv mit den Themen Audiodeskription, Inklusion und Barrierefreiheit. So etwas wie dieses Video habe ich bisher noch nirgends gesehen, deshalb hat mit mich das Projekt auch gleich interessiert und ich habe gerne bei der Umsetzung geholfen. Ich bin sehr gespannt auf das Feedback der Nutzerinnen und Nutzer“, so Florian Eib von der HörMal Audiodeskription, der zusammen mit Tomke Koop die Produktion der Audiodeskription und Untertitelung umsetzte. Als Gebärdensprachdolmetscher engagiert sich Michael Hahn für dieses Projekt.

Zu sehen ist die barrierefreie Sportstunde zum Mitmachen auf Facebook, Instagram sowie dem YouTube-Kanal der DHfK-Handballer: www.youtube.com/user/dhfkhandball. Auch Videopartner Leipzig Fernsehen strahlt das beliebte Format regelmäßig aus.

Wie die Idee zu diesem besonderen Format entstand? Eigentlich hätte der SC DHfK Leipzig in Zusammenarbeit mit der Allianz Deutschland bei einem der ausstehenden Bundesliga-Heimspiele wieder einen großen Inklusions-Spieltag veranstaltet. In den vergangenen beiden Jahren hatte der Verein am Inklusions-Spieltag zahlreiche Aktionen und Serviceangebote für alle Handballfans mit und ohne Handicap auf die Beine gestellt und so einen wichtigen Beitrag für Barrierefreiheit und gemeinsame Freude am Spitzensport von Menschen mit und ohne Handicap geleistet. Mit der digitalen Sportstunde zum Mitmachen wollen die DHfK-Handballer und die Allianz nun auch während der Corona-Zeit gezielt auf das Thema Inklusion im Sport aufmerksam machen.

Erstellt von JW

Die langfristige Zusammenarbeit wird fortgesetzt: Die LVZ Post bleibt bis 2022 offizieller Briefpate der DHfK-Handballer. So wird es ab der kommenden Woche eine gemeinsame Postkarten-Aktion zur Unterstützung der "Mein Helden-Ticket" Kampagne geben. Zudem erwarb die LVZ Post auch 150 Gesichtsmasken im DHfK-Design. Und auch in Zukunft soll es weitere gemeinsame Postkartenaktionen oder spieltagsbezogene Maßnahmen zwischen dem SC DHfK Leipzig und dem regionalen Postdienstleiter geben.

Die LVZ Post ist ein regionaler privater Postdienstleister mit bundesweitem Versand. Als ein Unternehmen der Leipziger Volkszeitung verfügt sie über erfahrene Logistiker aus dem Printbereich. Moderne Technologie und Know-how aus über 10 Jahren im Postbereich zeichnet die LVZ Post aus. Ob Postkarten und Briefe, Infopost oder Einschreiben: LVZ Post überbringt alle Briefsendungen schnell und sicher. Zur Website: www.lvz-post.de

Und auch der große Handballförderer megawood® verlängerte sein Engagement (bis 2021) und setzte damit ebenfalls ein ganz starkes Zeichen für den Handballsport in der Region. megawood® ist eine Marke der NOVO-TECH GmbH & Co KG in Aschersleben. Dort wird der innovative megawood® Werkstoff seit dem Jahr 2007 hergestellt und weiterentwickelt. Daraus werden die Barfußdielen und andere Produkte gefertigt. Das junge Unternehmen zeichnet sich durch Fachkompetenz kombiniert mit modernster Technologie und innovative Produktpolitik im Bereich der Terrassensysteme aus.

Erstellt von JW

Künftig wollen die DHfK-Handballer zwei handballspezifische Halleneinheiten pro Woche absolvieren, um bereits jetzt dem Verletzungsrisiko für die Zeit nach der Corona-Krise vorzubeugen. „Uns geht es vorwiegend um Verletzungsprophylaxe. Ich finde es wichtig, einige handballspezifische Bewegungen in der Halle abzubilden, um beispielsweise Schulterverletzungen vorzubeugen. Auch der Hallenuntergrund spielt dabei für mich eine wichtige Rolle, denn das ist schließlich der Untergrund, auf dem die Jungs ihre Wettkämpfe bestreiten“, so Chefcoach André Haber.

Beim Erfüllen der Hygienevorschriften erhalten die DHfK-Handballer Unterstützung von VERBIO.
Beim Erfüllen der Hygienevorschriften erhalten die DHfK-Handballer Unterstützung von VERBIO.

„Wir waren in den vergangenen Tagen in sehr engem Austausch mit dem Sportamt sowie dem Dezernat Umwelt und Sport, die gerade eine Vielzahl an Herausforderungen zu bewältigen haben. Darum bin ich sehr dankbar, dass die Details zur Wiederaufnahme des Hallentrainings so zügig geklärt werden konnten und unsere Jungs heute endlich wieder auf der Platte stehen durften“, sagt Geschäftsführer Karsten Günther.

Noch nicht wieder anwesend beim Training im Mannschaftsverbund sind momentan noch Marco Mamic und Patrick Wiesmach, die sich derzeit in ihren Heimatländern Kroatien bzw. Dänemark fit halten.

DHfK-Partner VERBIO stellt Desinfektionsmittel für DHfK-Handballer

Die VERBIO Vereinigte BioEnergie AG hat eine Produktion zur Herstellung von Hand- und Flächen-Desinfektionsmittel eingerichtet, um während der Corona-Pandemie zur Bedarfsdeckung beizutragen. Zur Realisierung des Wiedereinstiegs in den Trainingsbetreib stellt VERBIO jedem Spieler des SC DHfK Handball eine persönliche Flasche verbioSept zur Verfügung.

Auch weitere Partner und Sponsoren des SC DHfK Leipzig nutzen bereits die Hand- und Flächen-Desinfektionsmittel von VERBIO. Wer Desinfektionsmittel für sein eigenes Unternehmen bestellen möchte, kann dies über die Corona-Hilfsbörse www.coronahilfe.scdhfk-handball.de

Die Erlöse kommen wiederum den Handballern zugute: Für alle verkauften Kanister innerhalb des Sponsorennetzwerks der SC DHfK Handball unterstützt VERBIO die Aktion „Mein Helden-Ticket“ und hat bereits zahlreiche Heldentickets erworben. Alle Infos zur Aktion: www.scdhfk-handball.de/heldenticket

Erstellt von JW

An alle Freunde und Besucher der Galopprennbahn Scheibenholz werden unter www.scheibenholz.com symbolische Tickets für den Aufgalopp der Herzen verkauft. Auch die Handballer des SC DHfK Leipzig beteiligen sich an der Aktion zum Erhalt der Rennanlage. Umgekehrt hatte bereits vor einigen Wochen auch Scheibenholz-Geschäftsführer Alexander Leip den SC DHfK Handball mit dem Kauf von virtuellen Handballtickets bei der Aktion „Mein Helden-Ticket“ unterstützt.

Am 1. Mai werden alle Fans außerdem unter www.facebook.com/scheibenholz auf eine emotionsreiche virtuelle Reise durch die letzten Jahre Aufgalopp mitgenommen. Zudem sendet der SC DHfK Handball am Freitagvormittag um 10 Uhr auf seinen Social-Media-Kanälen eine Sonderfolge der digitalen Sportstunde zum Mitmachen: https://youtu.be/eVyHKkMxWCw

„Den SC DHfK und das Scheibenholz verbinden jetzt schon eine langjährige Freundschaft. Wir unterstützen uns gegenseitig bei verschiedenen Events, unsere Maskottchen treten öfters gegeneinander an und auch ich war schon häufig Gast beim Aufgalopp am 1. Mai. Ich bin sehr dankbar, dass Alex Leib schon zum DHfK-Helden geworden ist und hoffe, dass sich viele Leute die symbolischen Tickets für den Aufgalopp holen, damit der Rennverein und die Rennbahn erhalten bleiben, wo wir uns möglichst alle im kommenden Jahr zum Aufgalopp wieder sehen können“, so DHfK-Geschäftsführer Karsten Günther.

Erstellt von JW

Damit rückt der aktuelle Zuschauer-Saisonrekord von 73.287 Tickets aus der Vorsaison immer näher. Um ihr Ziel zu erreichen, diesen Rekord zu knacken und auf mindestens 75.000 Zuschauer auszubauen, brauchen die grün-weißen Handballer auch in den kommenden Tagen und Wochen viele weitere Fans, die durch den Kauf von „Mein Helden-Tickets“ oder eine Umwandlung bestehender Tages- und Dauerkarten zum DHfK-Helden werden.

⇒ Alle Infos zur Heldenaktion des SC DHfK Handball: www.scdhfk-handball.de/heldenticket

Neue Verkaufsstellen für SC DHfK Gesichtsmasken

Neben der digitalen Sportstunde zum Mitmachen ist der SC DHfK-Handball in der Corona-Krise aber auch mit vielen weiteren wichtigen Aktionen aktiv. Die Suche & Biete Hilfsbörse coronahilfe.scdhfk-handball.de des Vereins vermittelt schnelle und direkte Hilfe im Sponsorennetzwerk und unter den Fans. Mit den SC DHfK Gesichtsmasken helfen die DHfK-Handballer zudem zahlreichen bedürftigen Organisationen und Einrichtungen beim Schutz gegen das Coronavirus. Mehr als 500 Masken im Vereinslook hat der SC DHfK bereits gespendet.

Auch für alle Fans, die sich noch mit einer grün-weißen Maske eindecken wollen, gibt es gute Neuigkeiten. Neben dem Fanshop www.handballzeit.de und den LUKAS Bäcker Filialen (Petersstraße, Bayrischer Platz, Höfe am Brühl, Könneritzstraße, Eutritzsch Center, Hauptbahnhof), der SPORTFABRIK Leipzig (Jacobstraße 1, 04105 Leipzig) und der Nordic Butik (Dufourstraße 36, 04107 Leipzig) gibt es ab sofort drei weitere Verkaufsstellen:

Die SC DHfK Gesichtsmasken sind jetzt auch in der Kaffeerösterei Elstermühle (Käthe-Kollwitz-Straße 67a, 04109 Leipzig), bei LIEBLINGSRING Leipzig (Nikolaistraße 23, 04109 Leipzig) und im Café Krüger (Delitzscher Str. 96, 04129 Leipzig) erhältlich.

Erstellt von JW

Matthias Macht, Referent für Sponsoring bei der SSG Leipzig und früherer DHfK-Sponsor, unterstützt im Namen der Schwimmer die Aktion „Mein Helden-Ticket“ als Superheld. Die entsprechende Heldenurkunde an die Schwimm-Startgemeinschaft Leipzig wurde am Mittwochvormittag von Geschäftsführer Karsten Günther in der Schwimmhalle übergeben.

„Wir als Ingenieurbüro, welches in der Baubranche tätig ist, sind zurzeit zum Glück noch nicht so stark von den Auswirkungen der Corona-Krise betroffen. Neben unserer Hilfe, die der SSG Leipzig zugutekommt, haben wir uns jetzt entschieden, auch die Heldenaktion der DHfK-Handballer zu unterstützen, die gerade versuchen, mit dem Verkauf von Heldentickets die finanziellen Engpässe, die durch den Saisonabbruch entstanden sind, etwas zu kompensieren. Mit diesem Engagement wollen wir aber auch die beiden Sportarten zusammenbringen, denn der Hochleistungssport in Leipzig ist eng miteinander verbunden. Sobald das wieder möglich sein wird, werden wir deshalb eine spannende Challenge zwischen Handballern und Schwimmern veranstalten“, so Matthias Macht.

„Die Situation ist für alle sehr speziell, aber wir sind froh, dass unsere Spitzensportler inzwischen wieder ins Wasser dürfen. Genau wie einige unserer Schwimmer hätten auch ein paar Jungs vom SC DHfK Handball in diesem Jahr gute Chancen gehabt, zu den olympischen Spielen zu fahren. Wir als Schwimmteam waren schon bei einigen Handballspielen in der Arena zu Gast und von der Stimmung sehr angetan. Ich wünsche den Handballern viel Erfolg bei ihrer Heldenaktion und freue mich schon sehr auf unseren gemeinsamen Wettstreit“, sagt Schwimmtrainer Frank Embacher, der in seiner Trainerlaufbahn unter anderem Paul Biedermann zum Weltmeister formte.

„Die Corona-Krise stellt uns vor viele Herausforderungen, aber sie bringt auch ganz viele positive Dinge zutage. Die Solidarität der Sportfamilie wächst von Tag zu Tag. Ich freue mich sehr über die Unterstützung unserer Heldenaktion und durch die Firma Fassadentechnik Matthias Macht und hoffe, dass es nicht mehr allzu lange dauert, bis wir unser gemeinsames Event austragen können, denn das wäre gleichbedeutend, dass wir auch endlich wieder in die Halle dürfen und zur Normalität zurückkehren, so Karsten Günther , der im Rahmen der Heldenurkunden-Übergabe auch 25 SC DHfK Gesichtsmasken an die Schwimmer der SSG Leipzig übergab, die sich sehr über die Spende freuten.

Wie der Wettkampf zwischen Handballern und Schwimmer aussehen könnte, erklärt Matthias Macht: „Es wäre natürlich ungerecht, wenn die Handballer gegen die Schwimmer schwimmen oder sich die Schwimmer im Handball mit den DHfK-Jungs messen. Darum haben wir uns überlegt, in einem Mix aus beiden Sportarten ein Wasserballspiel SC DHfK Leipzig gegen SSG Leipzig auszutragen und daraus mit weiteren Aktionen ein rundes Event zu stricken. Wir haben hier in der Schwimmhalle Platz für 299 Zuschauen und es wäre großartig, wenn wir die Halle voll kriegen und daraus eine Art Heldenaktion für die Schwimm-Startgemeinschaft Leipzig machen.“

Erstellt von JW

Die DHfK-Handballer waren zusammen mit den Basketballern von Alba Berlin die ersten Proficlubs in Deutschland, die virtuelle Mitmachangebote für Kinder starteten. Seit dem 18. März gehen beide Vereine regelmäßig auf ihren Online-Kanälen auf Sendung, mehr als eine Million Menschen konnte der SC DHfK Handball mit seinem Format bereits erreichen.

Die Klicks reichen sogar weit über die Landesgrenzen hinaus. Ob Großbritannien, Amerika oder Japan – die DHfK-Sportstunde zum Mitmachen verwandelt auch zahlreiche internationale Kinderzimmer in Handballhallen, Zoos oder Spielplätze. Da die Corona-Krise große Einschränkungen auf der ganzen Welt mit sich bringt, bietet der SC DHfK Handball in Kooperation mit der Allianz Deutschland ab sofort ausgewählte „Sport frei!“-Folgen auch in englischer Sprache an, um auch Kinder in anderen Ländern mit den witzigen Mitmach-Videos zu begeistern.

Und auch für Menschen mit Behinderung möchten die DHfK-Handballer ihre digitale Sportstunde anpassen. Ursprünglich wollte der Verein diesen Menschen am vergangenen Wochenende beim großen Inklusionsspieltag ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Das Heimspiel gegen Nordhorn wird zwar aufgrund des inzwischen beschlossenen Saisonabbruchs nicht nachgeholt werden können, doch der SC DHfK plant ab der kommenden Woche, seine digitalen Sportstunden auf dem YouTube-Kanal des Vereins für sehbehinderte und blinde Fans per Audiodeskription zu beschreiben sowie als Service für Gehörlose Menschen durch einen Gebärdensprachdolmetscher übersetzen zu lassen.

Sport frei! – Die DHfK Sportstunde zum Mitmachen erscheint weiterhin jeden Montag, Mittwoch und Freitag auf Facebook, Instagram und YouTube. Am Mittwoch (29.04.) wird die erste Folge in englischer Sprache auf den Vereinskanälen laufen.

Erstellt von JW

Damit rückt der aktuelle Zuschauer-Saisonrekord von 73.287 Tickets aus der Vorsaison immer näher. Um diesen Rekord zu knacken, und darüber hinaus die Zuschauerzahl auf mindestens 75.000 auszubauen, brauchen die grün-weißen Handballer auch in den kommenden Tagen und Wochen viele weitere Fans, die durch den Kauf von „Mein Helden-Tickets“ oder eine Umwandlung bestehender Tages- und Dauerkarten zum DHfK-Helden werden.

⇒ Alle Infos zur „Mein Helden-Ticket“ Aktion des SC DHfK Handball: 

Ob Boxweltmeister Dominic Bösel, Rennfahrer Marvin Mirchhöfer oder der ehemalige Fußballstar Giovane Elber – auch die Liste der prominenten Unterstützer der Heldenaktion wird immer länger. „Im vorletzten Jahr war ich bei meinen Handballfreunden aus Leipzig zur Weihnachtsfeier eingeladen. Ich hatte großen Spaß mit den Jungs und möchte euch deshalb eine ganz besondere Aktion ans Herz legen. Der Verein möchte gemeinsam mit euch einen neuen Zuschauerrekord aufstellen. Macht mit und werdet beim SC DHfK zum Helden!“, so der frühere brasilianische Nationalspieler.

⇒ Zur Videobotschaft von Giovane Elber: www.facebook.com/watch/?v=587960405146260

Auch die DHfK-Profis äußern sich zur Halbzeit bei der „Mein Helden-Ticket“ Aktion:

Kapitän Alen Milosevic: „Es ist keine leichte Situation für uns alle, aber wir werden zusammenstehen und gemeinsam durch diese Zeit gehen. Ich freue mich darauf, alle Fans in der neuen Saison wiederzusehen. Bleibt gesund und schaut euch doch mal unsere Heldenaktion an. Auch ich habe natürlich schon Helden-Tickets gekauft.“

Torhüter Joel Birlehm: „Leider dürfen wir in dieser Saison nicht mehr in der Halle gemeinsam zu Helden werden, aber jetzt gilt es, auch außerhalb der Halle zusammenzustehen und dort zum Helden zu werden.“

Cheftrainer André Haber: „Viele Fans unterstützen uns auch virtuell und sind bereits zum Helden geworden. Darüber bin ich sehr stolz und möchte mich bei allen Fans bedanken. Ich freue mich schon riesig auf den Moment, an dem wir wieder in der ARENA einlaufen und zusammen Handballfeste in Leipzig feiern können.“

Nationalspieler Philipp Weber: „Die Gänsehautmomente in der ARENA fehlen mir jetzt schon extrem. Ich wünsche mir, dass wir alle gesund bleiben und gemeinsam gut durch diese schwierige Zeit kommen. Ich bin dankbar, dass unsere Fans so zahlreich bei der Heldenaktion mitmachen und uns da unterstützen.“

Linksaußen Marc Esche: „Ich wünsche mir, dass wir in der nächsten Saison wieder mit geballter Power versuchen können, unsere Ziele und Träume zu verwirklichen. Bis dahin, bleibt positiv, gesund und tapfer. Wir schaffen das gemeinsam!“

Weitere Stimmen aus der DHfK-Mannschaft: https://youtu.be/wruIZ89a9hE

Erstellt von JW

Die U23-Handballer des SC DHfK Leipzig beenden die Saison 2019/20 in der 3. Liga Staffel Mitte nach der Quotientenregel auf einem hervorragenden 5. Tabellenplatz. „Es ist erstmal gut, dass nun für alle Mannschaften Klarheit herrscht. Es ist in meinem Augen die richtige Entscheidung und vollkommen nachvollziehbar. Auch wenn uns die Entscheidung unsere Sportart entzieht, sind andere Sachen gerade wichtiger als Handball“, so U23-Cheftrainer Enrico Henoch.

Sportlich zieht der Leipziger Trainer ein sehr positives Fazit aus der vorzeitig beendeten Spielzeit. „Der 5. Tabellenplatz ist ein sehr gutes Ergebnis. Wir haben uns gegenüber dem Vorjahr deutlich gesteigert und uns vor allem bei den Heimspielen sehr gut präsentiert. Ich bin mit der Entwicklung meiner Mannschaft sehr zufrieden und mit dem tolle Saisonergebnis haben sich die Jungs für ihre guten Trainingsleistungen belohnt“, sagt Trainer Enrico Henoch, der auch schon auf die kommende Spielzeit blickt. „Wir gehen davon aus, dass in der kommenden Saison die Staffeln erweitert werden und die Abstiegsregelung angepasst wird. Im Umkehrschluss bedeutet das für uns, dass wir mehr Spiele bestreiten werden, was für unsere junge Mannschaft gut ist. Allerdings werden wir uns dann auch auf einen noch härteren Abstiegskampf in der Liga einstellen müssen.“

U23-Mannschaft verzichtet auf Gehalt

Wie zuvor schon die Profi-Mannschaft des SC DHfK Handball hat sich nach dem Saisonabbruch auch die Leipziger U23-Mannschaft dazu bereit erklärt, den Verein in der angespannten Situation zu entlasten. Die Drittliga-Handballer werden in den Monaten Mai und Juni auf ihre Gehälter verzichten.

„Uns allen im Team ist bewusst, dass wir uns in einer absoluten Ausnahmesituation befinden. Aus diesem Grund haben wir als U23-Mannschaft dem Gehaltsverzicht einstimmig zugestimmt. In allererster Linie wollen wir dem Verein damit helfen, um den Drittliga-Handball in Leipzig weiter abzusichern. Außerdem ermöglicht uns der SC DHfK, innerhalb des Sponsorennetzwerks anderweitig tätig zu werden. Wir haben eine sehr gute Saison gespielt und stehen auch jetzt weiter geschlossen als eine große Familie zusammen“, so Kapitän Jonas Hönicke.

„Ich freue mich, dass auch die Spieler der U23 ihren Teil beitragen, der Verein in der Corona-Krise zu unterstützen. Ich weiß, dass es für die Jungs eine schwere Situation ist und hoffe, dass wir zeitnah wieder gemeinsam in der Halle stehen dürfen“, so Coach Enrico Henoch.

„Unsere Vereine der 3. Liga und Jugend-Bundesliga haben an ihren Standorten keine Möglichkeit, den Trainingsbetrieb wieder aufzunehmen und können in der Folge auch keine Spiele austragen“, sagt Mark Schober, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Handballbund. „Die Saison in der 3. Liga und der Jugend-Bundesliga abzubrechen, ist aufgrund der Corona-Pandemie und mit Blick auf die weiter dringend erforderliche Reduzierung der Zahl neuer Infektionen eine notwendige und richtige Entscheidung. Leicht gefallen ist uns dieser Schritt nicht, aber angesichts der Corona-Pandemie und der gesundheitlichen Risiken haben Vernunft und Verantwortung unser Handball-Herz überstimmt.“

Derzeit sind Großveranstaltungen bis zum 31. August verboten, aktuell gelten noch Einschränkungen für den gesamten Sportbetrieb. Mark Schober appelliert: „Wir müssen jetzt alle miteinander daran arbeiten, dem Handballsport nach der Corona-Pandemie einen erfolgreichen Neustart zu ermöglichen.“

Erstellt von JW/DHB

Die Mitgliederentscheidung für den Abbruch der 54. Saison macht den Weg frei für die Bewertung der vorzeitig beendeten Spielzeit durch das achtköpfige Präsidium der Handball-Bundesliga e. V.

Die hierfür herangezogene Abbruchtabelle wurde nach eingehender juristischer Prüfung auf Basis der Quotientenregel erstellt (Pluspunkte am 12. März 2020, dividiert durch Anzahl absolvierter Spiele mit 100 multipliziert und auf eine Stelle nach dem Komma gerundet. Bei gleichem Quotienten entscheidet die Tordifferenz). Hieraus ergeben sich folgende Wertungen:

Zum jetzigen Zeitpunkt würde sich durch obige Saisonbewertung eine Aufstockung der
LIQUI MOLY HBL von 18 auf 20 Klubs ergeben, was zur Folge hat, dass der SC DHfK Leipzig in der kommenden Saison 19 statt 17 Heimspiele austragen kann.

„Die Saison abbrechen zu müssen ist ein schwerer sportlicher Einschnitt, den es so auch noch nie gegeben hat. Dennoch ist das in der aktuellen Situation die einzig vernünftige Entscheidung. Sie gibt uns die Möglichkeit, ab jetzt für die neue Saison zu planen. Um die Zeit bis dahin wirtschaftlich solide zu überstehen, kommt es jetzt umso mehr auf unsere Fans und Partner an. Wenn wir es gemeinsam schaffen, die für diese Saison geschlossenen Vereinbarungen und bereits getätigte Einnahmen im Sponsoring und Ticketing zu sichern und mit unserer Heldenaktion einen neuen Zuschauerrekord aufzustellen, können wir auch nach der Corona-Krise auf einem wirtschaftlich soliden Fundament aufbauen. Die bisherigen Signale dafür waren sehr positiv und ich bin zuversichtlich, dass wir auch diese Herausforderung mit Teamgeist und Zusammenhalt meistern“, so DHfK-Geschäftsführer Karsten Günther.

„Es ist sehr schade, dass die Saison nicht beendet werden kann. Wir vermissen es, in der ARENA zu spielen und vor unseren Fans um Punkte zu kämpfen. Die Entscheidung ist in der aktuellen Situation absolut verständlich, aber natürlich ist es ärgerlich, dass unsere vier restlichen Heimspiele wegfallen. Mit tut es besonders leid, dass die Spieler, die uns am Ende der Saison verlassen, keine Möglichkeit mehr bekommen, nochmal vor unseren Fans aufzulaufen, um die Würdigung zu erhalten, die sie verdient haben. Das ist eine sehr traurige Begleiterscheinung. Andererseits bin ich aber sehr stolz, dass uns so viele Fans auch virtuell unterstützen und zum Helden geworden sind. Dafür möchte ich mich bedanken und freue mich schon riesig auf den Moment, an dem wir wieder in der ARENA einlaufen und zusammen Handballfeste in Leipzig feiern können“, sagt Leipzigs Cheftrainer André Haber.

Gleichzeitig richtet der SC DHfK Handball den Blick nach vorn. „Jetzt gilt es, die volle Power und Energie in gute Konzepte für einen Neustart nach dem Sommer zu investieren. Wir werden uns mit Gewissheit etwas einfallen lassen, wie wir diese Spielzeit für alle in einem angemessenen Rahmen beenden können und die Spieler würdig verabschieden, die nach der Saison den Verein verlassen. Sensationell wäre es, in diesem Rahmen auch gemeinsam mit all unseren Helden einen neuen Zuschauer-Saisonrekord zu feiern“, so Karsten Günther.

⇒Jetzt mitmachen und Held werden!

Alle 36 Klubs und deren Mitarbeiter, die HBL GmbH sowie alle Sponsoren und Subunternehmen hoffen, dass die Anzahl der Neuinfektionen weiter sinkt. Damit verbunden ist die Hoffnung, dass die Ministerpräsidenten und die Bundesregierung bei ihrer nächsten Sitzung (30. April) eine Neubewertung der Corona-Krise vornehmen können, welche Planungssicherheit im Hinblick auf den Einstieg in die Saison 2020/21 gibt.

Liga-Präsident Uwe Schwenker: „Die vorrangige Aufgabe für uns alle bleibt es, die Infektionsrate weiter und stabil nach unten zu drücken. Nur mit äußerster Disziplin werden wir das Coronavirus in den Griff bekommen. Natürlich hätten wir unsere Saison liebend gerne zu Ende gespielt. Dafür haben wir alles getan, aber die Corona-Pandemie lässt dies derzeit einfach nicht zu. Ein Wiedereinstieg zu einem noch späteren Zeitpunkt ist nicht mehr machbar, da das Zeitfenster, das uns bis zum 30. Juni bleiben würde, zu klein wäre, um den Spielern auch nur annähernd die Chance zu geben, sich im Trainingsbetrieb auf den harten Wettbewerb vorzubereiten. Das Verletzungsrisiko wäre zu groß. Deswegen ist der Abbruch der Saison sehr bitter, aber alternativlos.“

HBL-Geschäftsführer Frank Bohmann: „Nach sechs Wochen Corona-Krise bleibt unsere Situation sehr ernst. Dank eines sehr guten Krisenmanagements werden wir auch die kommenden Wochen meistern. Der Abbruch der Saison unterstreicht aber die große Bedrohung, in der wir uns mehr denn je befinden. Existentiell entscheidend wird es nun sein, wann wir wieder in unseren Arenen vor Zuschauern spielen können. Wir tun daher alles uns Mögliche, um die Corona-Krise in den Griff zu bekommen, damit die Politik möglichst zeitnah eine auch für uns praktikable Neubewertung vornimmt.“

Erstellt von JW/HBL
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