Jetzt direkt zur APP

X
Link zur Startseite des SCDHFK Handball
Link zur Startseite des SCDHFK Handball

Für das Aufeinandertreffen der beiden grün-weißen Teams sind bereits 3700 Tickets verkauft. Auf Seiten der Leipziger wird der 41-malige Nationalspieler Niclas Pieczkowski nach über neun Monaten Verletzungspause sein Heim-Comeback geben. Auch Nationalspieler Franz Semper soll am Samstag nach überstandener Herzmuskelentzündung wieder auf der Platte stehen.

Einer, der sich mit dem kommenden Gegner bestens auskennt, ist Torhüter Joel Birlehm. Der 22-Jährige durchlief die Nachwuchsstationen von GWD Minden und bestritt unter Trainer Frank Carstens in der Saison 2016/17 sein erstens Bundesligaspiel für den zweifachen Deutschen Meister. „Das ist auf jeden Fall ein besonderes Spiel für mich. Ich bin mit 15 Jahren nach Minden gekommen, habe alle wichtigen Schritte des Erwachsenwerdens dort gemacht, mit Marian Michalczik und Mats Korte spielen zwei meiner besten Freunde dort und auch meine Freundin kommt aus Minden. Aber am Ende des Tages ist es ein Bundesligaspiel und wir wollen nach 60 Minuten als Sieger von der Platte gehen“, so Joel Birlehm.

Im Rahmen des Spiels wird der SC DHfK Leipzig gemeinsam mit Spieltagspräsentator Hofmann Personal außerdem umfangreich auf die Initiative „Kein Fan ohne Job“ aufmerksam machen. Sky und das Fanradio der Leutzscher Welle übertragen die Partie LIVE: www.scdhfk-handball.de/fanzone/audio-livestream/

>>> Zum Video-Vorbericht

Bereits um 18 Uhr empfangen die U23-Handballer des SC DHfK in der kleinen Arena den GSV Eintracht Baunatal. Gegen Vorlage eines Minden-Tickets oder einer DHfK-Dauerkarte ist der Besuch dieses Drittligaspiels KOSTENLOS!

Die Einschätzungen beider Cheftrainer:

André Haber (SC DHfK Leipzig): „Minden stellt eine sehr robuste und starke Abwehr und hat ihr Tempospiel als Waffe. Es ist eine Mannschaft mit vielen jungen, aber auch erfahrenen Spielern, die uns alles abverlangen wird. Mit Christoffer Rambo verfügen sie außerdem über einen außergewöhnlichen Schützen. Wir müssen höllisch auf ihre eingespielten Achsen aufpassen, aber wir haben unsere Lehren aus dem Spiel in Magdeburg gezogen und freuen uns auf eine rappelvolle Arena.“

Frank Carstens (GWD Minden): „Ich erwarte einen intensiven Handballfight, wie in den letzten Jahren eigentlich immer, wenn sich Leipzig und Minden gegenüberstanden. Der SC DHfK Leipzig ist sehr gut eingespielt und spielt mit einem hohen Ballfluss und sehr viel Tempo. Es wird entscheidend sein, wie wir uns im 1:1 und den 2:2-Situationen verhalten. Außerdem müssen wir uns auf die individuellen Qualitäten einiger Spieler wie Franz Semper und Philipp Weber einstellen. Wir werden weiter um jeden einzelnen Punkt kämpfen, um in der Liga zu bleiben.“

Fakten zum Spiel:

Spielort: QUARTERBACK Immobilien ARENA (Am Sportforum 2, 04105 Leipzig)

Anwurf: 20:45 Uhr

Hallenöffnung: 19:15 Uhr

Vorverkaufs-Zwischenstand: 3700 (Stand 27.02.2020)

Erwartete Zuschauerzahl: 4200 (davon ca. 30 Gästefans)

Spieltagspräsentator: Hofmann Personal

Tickets: Alle bekannten VVK-Stellen oder online: www.scdhfk-handball.de/tickets

Sicherheitsinformationen: www.scdhfk-handball.de/heimspiel/sicherheitsinformationen/

Infos für Gästefans: www.scdhfk-handball.de/heimspiel/informationen-fuer-gaestefans/

Schiedsrichter: Tanja Kuttler (Oberteuringen) und Maike Merz (Meckenbeuren)

Erstellt von JW
Foto: Rainer Justen
Foto: Rainer Justen

Der SC DHfK Leipzig und seine vielen engagierten Nachwuchspaten kümmern sich aber nicht nur um die sportliche Laufbahn der Talente. Schließlich ist der Sprung in den Profisport eine große Herausforderung, die nur die wenigsten schaffen. Und auch für die Talente, die diese Hürde meistern, gibt es anschließend ein Leben nach dem Sport. Umso wichtiger also, sich als junger Handballer ein zweites Standbein aufzubauen, sei es in Beruf, Ausbildung oder auf der Hochschulbank. In dieser Woche hatten die Nachwuchssportler von der C-Jugend bis zur U23 die Möglichkeit, sich beim 2. AOK Marktplatz über Ausbildungs- und Karrieremöglichkeiten im Netzwerk der grün-weißen Handballer zu informieren.

Insgesamt 17 Partner und Sponsoren des SC DHfK Leipzig waren der Einladung zum AOK Marktplatz 2020 gefolgt und sorgten in den Räumlichkeiten der AOK PLUS Leipzig für ein breites Spektrum an Informationsangeboten. „Wir sind sehr froh, dass uns die AOK PLUS wieder die Chance eingeräumt hat, diesen Marktplatz hier zu veranstalten und glücklich, dass so viele Partner unserer Einladung gefolgt sind, um sich hier als potenzielle Ausbildungs- oder Praktikumsstätte zu präsentieren. Die Aussteller haben sich sehr intensiv mit unseren Talenten darüber ausgetauscht, wie ihre berufliche Zukunft nach der Handballkarriere oder auch begleitend zur Handballkarriere aussehen kann und ich hoffe, dass die Sportler aus der heutigen Veranstaltung ganz viel mitnehmen“, so Geschäftsführer Karsten Günther.

Foto: Rainer Justen
Foto: Rainer Justen

„Ich interessiere mich sehr stark für die technischen Dinge und bin deswegen sehr froh, dass heute auch die Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur anwesend war. Ich würde gern etwas in Richtung Maschinenbau oder Bauingenieurwesen studieren und konnte mich heute sehr gut darüber informieren“, sagt der 19-jährige Torhüter Christian Ole Simonsen, der in der vorletzten Saison sogar schon Bundesligaluft schnuppern durfte.

„So ein umfangreiches Beratungsangebot auf einem Fleck ist super für die jungen Athleten. Ich finde sogar, diese Aktion des SC DHfK Handball könnte man auf den gesamten Sportverein SC DHfK Leipzig e.V. oder vielleicht sogar auf alle olympischen Sportarten in Leipzig ausweiten“, so der zweifache Kanu-Weltmeister Jan Benzien, der die beruflichen Herausforderungen nach einer sportlichen Karriere selbst bestens kennt und den Handballern in einem Vortrag seine eigenen Erfahrungen mit auf den Weg gab.

 

Folgende DHfK-Partner unterstützten den AOK Marktplatz 2020 als Aussteller:

Erstellt von JW

In jedem Fall sind es nur sportliche Schlagzeilen, die der SC DHfK produziert, während anderswo erhebliche Unruhe herrscht. In Erlangen, Melsungen und bei den Rhein-Neckar Löwen wurden Habers Cheftrainer-Kollegen entlassen. Dabei war aus Nordhessen noch kurz vorher zu hören, dass Heiko Grimm ein Ultimatum von drei Spielen gesetzt würde. Aber nach dem Remis am Wochenende beim Vorletzten Ludwigshafen zogen die MT-Verantwortlichen ihre Entscheidung vor.

In Mannheim übernimmt mit Martin Schwalb überraschend ein alter Bekannter das Amt von Kristjan Andresson. Er kehrt nach fast sechs Jahren Pause ins Trainer-Geschäft zurück.

Das hätte sich der bisherige Sky-Experte und Berater des Zweitligisten HSV Hamburg, mit dem er unter anderem die deutsche Meisterschaft (2011) und die Champions League (2013) gewann, schon früher vorstellen können. Ein passendes Angebot wurde ihm aber nicht unterbreitet. Dass der 193-fache Nationalspieler gerne Bundestrainer geworden wäre, gilt als offenes Geheimnis. Doch nach dem Rücktritt von Dagur Sigurdsson fiel 2017 die Wahl bekanntlich auf Christian Prokop, dessen Entlassung unter vielen Fans nach wie vor heftig diskutiert wird.

Ein Wunder ist das nicht, denn was sich der Deutsche Handball-Bund in dieser Angelegenheit leistete, dürfte nahezu beispiellos sein und noch eine Weile nachklingen. Wer seinem Bundestrainer nach vorherigen Treueschwüren nur wenige Tage später die Rote Karte zeigt, der wirkt nicht nur unglaubwürdig, der ist es auch. Um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen: Hier wird nicht etwa die Qualität von Prokop-Nachfolger Alfred Gislason infrage gestellt, die ist über jeden Zweifel erhaben. Wenn aber über Nacht Absprachen nichts mehr wert sind, herrscht nur noch Fassungslosigkeit.

Minden, nächster Gegner der Leipziger, hat zuletzt ebenfalls für Aufsehen gesorgt, in positiver Hinsicht. Ende des letzten Jahres wurde ihre legendäre Kampa-Halle wegen bau- und brandschutztechnischer Mängel geschlossen, und die Spiele müssen nun im benachbarten Lübbecke ausgetragen werden. Das hat die Mannschaft von Trainer Frank Carstens sehr gut bewältigt, in ihrer neuen Umgebung ist sie noch ungeschlagen. Die bisherigen beiden Heimspiele gegen Göppingen (27:26) und die Füchse (30:25) wurden gewonnen. Es gibt nicht viele Teams, die  die Berliner in dieser Saison zweimal bezwangen, Minden gehört dazu.

Der Hinspiel-Auftritt des SC DHfK Ende August in Minden ist deshalb noch in guter Erinnerung, weil der Verlauf einer Fieberkurve glich. Zunächst lagen die Sachsen 1:8 zurück, um am Ende 25:21 zu triumphieren. Vor allem dank der zehn Tore von Franz Semper und ihres ehemaligen Mindeners im Tor. Joel Birlehm erwischte einen Sahnetag, wovon ich allerdings nichts mehr mitbekam. Aus Enttäuschung hatte ich angesichts des hohen Rückstandes die Sky-Übertagung beendet - und diesen Schritt natürlich bitter bereut. Ich habe mich danach nie wieder vorher ausgeklinkt, also auch nicht aus der Übertragung aus Magdeburg. Man ist ja lernfähig. Die Rückkehr-Qualitäten des SC DHfK wurden 2019/20 schließlich zu seinem Markenzeichen.

Erstellt von Winfried Wächter

Obwohl die Gastgeber den Anschlusstreffer (12:13/41.) erzielten, mussten sie danach die Sachsen davon ziehen lassen, die fünf Minuten vor Ultimo mit 19:15 ihren Sieg in trockenen Tüchern hatten. Coach Albrecht sagte: „Dieser Erfolg hat das Selbstvertrauen unserer Jungs wieder gestärkt. Es sind noch sechs schwere Partien zu absolvieren. Wir bleiben optimistisch und hoffen, dass wir die beiden nächsten Prüfungen bestehen, um unsere Chance zu erhalten - unter den vier besten  der zwei Meister-Gruppen ins DM-Viertelfinale einzuziehen.“

DHfK: Löhne, Göbner; Saleh 4, F. Leun 3, Heitkamp 4/1, Sajenev 1, Hanemann, Kock 4, Häcker 2, Bones, Schelenz 2, J. Leun 2, Seifert.    7-m: 2/2 : 2/1. Strafminuten: 12 : 6.

Erstellt von Horst Hampe

Ob ein kleines Match an der Spielkonsole zwischen Fans und Spielern, Duelle am Tischkicker oder einfach nur der ein oder andere Smalltalk: Die komplette Bundesligamannschaft des SC DHfK Leipzig stand vier Stunden lang für Autogramme, Fotos und Gespräche zur Verfügung und präsentierte sich bestens gelaunt, nahbar und „zum Anfassen“.

„Für uns ging es heute darum, Spaß zu haben, viele Fotos zu machen und einfach den Tag mit den Fans zu genießen“, sagte Rechtsaußen Lucas Krzikalla. „Es ist einfach eine tolle Aktion, mal mitten unter die Leute zu kommen, denn so eine Chance hat man natürlich während eines Spiels nicht“, freute sich auch Nationalspieler Franz Semper über die gelungene Abwechslung.

Einen ähnlichen Eindruck hatte auch sein Positions-Kollege Gregor Remke: „So mit den Fans zu interagieren funktioniert bei den Heimspielen leider nicht. Heute konnten wir uns die Zeit auch wirklich mal nur für die Fans nehmen. Es war einfach ein toller Tag für uns“.

Verstärkung erhielten die DHfK-Handballer beim Fanfest außerdem durch gleich drei Maskottchen. Handball- Leopard BalLEo hatte seine Kumpels Buddel vom Freizeitpark BELANTIS und den Ili-Biber von Getränkepartner Ileburger SACHSEN QUELLE mit im Schlepptau, die zusammen mit dem Showcolate Danceteam für echte Hingucker sorgten. Tolle Preise gab es zudem beim Fanquiz vom DHfK-Veranstaltungspartner BLT-Sonnek zu gewinnen.

„Wenn man sieht, wie toll dieses Fanfest angenommen wurde, lacht einem das Herz. So eine Veranstaltung ist nicht nur aus Marketingsicht wertvoll, sondern baut eine ganz tolle Bindung zu unseren Fans auf. Großes Dankeschön an die Höfe am Brühl, dass sie uns das ermöglicht haben und die vielen Partner, die uns hier so tatkräftig unterstützt haben“, freut sich Geschäftsführer Karsten Günther.

Die Handballer des SC DHfK Leipzig sagen DANKE an alle Besucher und Unterstützer:
Höfe am Brühl, BLT-Sonnek, Leipziger Gruppe, DHL Hub Leipzig, VERBIO AG, LUKAS Bäcker Leipzig, Ur-Krostitzer, Ileburger Sachsen Quelle, Kindermobil24, BELANTIS - Das AbenteuerReich, Hot Dog King, REWE, Champions Bar des Marriott Leipzig, mk24 Werbeagentur, urbanite, Showcolate - Dance Team des SC DHfK Leipzig e.V., dem Fanclub Feuerball-L.E. und der Stehplatzbande.

Erstellt von JW

Der derzeitige Tabellenführer der Sachsenliga freut sich auf „Stars zum Anfassen“ in der mit 850 Zuschauern restlos ausverkauften Sachsenlandhalle Glauchau. Insbesondere für den aus Meerane stammenden Leipziger Cheftrainer André Haber wird dieses Showmatch mit Sicherheit ein ganz besonderes Erlebnis.

„Ich kenne noch viele Leute aus dem Umfeld des Vereins, ob das ehemalige Spieler der 1. Mannschaft sind, Leute mit denen ich selbst noch zusammengespielt bzw. trainiert habe oder ehemalige Trainer. Das wird mit Sicherheit eine tolle Veranstaltung in einer handballbegeisterten Region und ich freue mich darauf, viele bekannte Gesichter zu sehen. Wir wollen zusammen mit der Mannschaft vom HC Glauchau/Meerane für ein tolles Event sorgen, was den Leuten in Erinnerung bleibt und wo sich vielleicht auch ein paar Kinder inspirieren lassen, zum Handball zu kommen “, so DHfK-Coach André Haber.

Samstag DHfK-Fanfest in den Höfen am Brühl

Am morgigen Samstag, den 22.02.2020 gehen die Bundesligastars des SC DHfK Leipzig auf Tuchfühlung mit ihren Fans. Der SC DHfK lädt alle Handballfans mit ihren ganzen Familien ein zu einem grün-weißen Tag voller Spiel und Spaß beim großen Fanfest von 14 bis 18 Uhr in den Höfen am Brühl.

Während sich die DHfK-Profis (selbstverständlich ist die komplette Mannschaft vor Ort) und das Team hinter dem Team unter das Fan-Volk mischen und spannende Interview-Fragen beantworten, locken zahlreiche Mitmachaktionen an der Spielkonsole, auf der Sprintanlage oder am Verbio-Tischkicker. Am DHfK-Glücksrad der Leipziger Gruppe, an der Torwand vom DHL Hub Leipzig und der beliebten Fotobox von Kindermobil24 werden sich mit Sicherheit wie im vergangenen Jahr wieder lange Schlangen bilden. Mit etwas Geduld können beispielsweise Tickets für die anstehenden Heimspiele gewonnen, ein persönliches Erinnerungsfoto mit dem Lieblingshandballer geschossen und der ein oder andere Smalltalk geführt werden.

Freuen können sich alle Besucher auch wieder auf umfangreiche gastronomische Angebote der DHfK-Sponsoren. Allen voran von LUKAS Bäcker, Ileburger SACHSEN QUELLE, Ur-Krostitzer und Hot Dog King. Vor Ort können sich die Fans zudem mit einem persönlichen Fanshirt ausstatten und gleich im Anschluss signieren lassen.

Für die Kleinen besteht am Samstag nicht nur die Möglichkeit zum Kinderschminken, sondern es wird natürlich auch Maskottchen BalLEo am Start sein – der, wie sonst immer am Spielfeldrand, für gute Stimmung sorgen wird und jederzeit für ein gemeinsames Foto bereitsteht. Und was auf einer stilechten Party neben vielen Leckereien und Erfrischungen natürlich nicht fehlen darf, ist der grün-weiße Fanclub Feuerball-L.E. Für zusätzlichen Schwung sorgen außerdem die Mädels von Showcolate, dem Dance-Team des SC DHfK Leipzig e.V.

Die Handballer des SC DHfK Leipzig freuen sich auf zahlreiche Fans! #WIRSindEinTeam

 

Erstellt von JW

„Franz hat am Universitätsklinikum Leipzig in der Klinik für Kardiologie alle Tests erfolgreich bestanden und von Prof. Hagendorff die Freigabe erhalten, wieder unter Volllast zu trainieren“, so Mannschaftsarzt Prof. Dr. Pierre Hepp.

„Wir freuen uns sehr über die Nachricht, dass das Belastungs-EKG bei Franz positiv aussieht. Jetzt geht es darum, Franz Schritt für Schritt wieder in den bestmöglichen Fitnesszustand zu bringen und Bundesligaspielfähigkeit herzustellen. Vielleicht ist bereits heute Abend beim Testspiel in Glauchau ein Kurzeinsatz möglich“, so Cheftrainer André Haber.

Erstellt von JW

Trotzdem ließen sich die Leipziger zunächst nicht abschütteln und schafften nach einer Viertelstunde durch Treffer von Patrick Wiesmach und Marko Mamic wieder das Anschlusstor (7:6). Dann folgte vielleicht die Schlüsselszene der ersten Halbzeit. Die Leipziger Abwehr eroberte einen weiteren Ball und leitete das Tempospiel ein. Lukas Binder hatte die Chance, per Konter den Ausgleich zu besorgen, doch der Linksaußen konnte das Laufduell um den Ball nicht für sich entscheiden. Statt 7:7 holte sich Magdeburg die 8:6-Führung und es gab obendrein noch eine Zweiminutenstrafen gegen Marko Mamic.

Der zweite Teil der ersten Halbzeit gehörte dann ganz klar den Gastgebern. Als DHfK-Coach André Haber nach etwas mehr als 20 Minuten beim Spielstand von 11:7 seine erste Auszeit nahm, hatte allein Magdeburgs Tim Hornke schon fünf Treffer zu Buche stehen. Auch nach dieser Auszeit leisteten sich die Messestädter noch ein paar unglückliche Aktionen und scheiterten mehrfach an Jannick Green, sodass Magdeburg mit einer verdienten Führung in die Kabine ging, wenngleich der Halbzeitstand mit 15:9 wohl ein paar Tore zu hoch ausfiel.

Als Magdeburg nach der Pause noch einen draufsetzte und mit 18:11 in Führung lag, drohte der SC DHfK richtig unter die Räder zu kommen. Schließlich hatte sich Marko Mamic wegen Meckerns eine 2x2-Minutenstrafe eingehandelt – was zeitgleich eine rote Karte für ihn bedeutete – sodass die Leipziger weitere vier Minuten mit einem Mann weniger auf der Platte standen. Mit insgesamt 16 Strafminuten musste der SC DHfK in der Partie insgesamt sogar satte zehn Minuten mehr in Unterzahl agieren als der Gegner.

Diese Vierminutenstrafe verfehlte ihre Wirkung nicht. Allerdings wirkte sich die Unterzahlsituation nicht so auf das Spielgeschehen aus, wie es die meisten Handballexperten unter den 6600 Zuschauern erwartet hatten. Denn zur Freude der 200 mitgereisten DHfK-Fans spornte die Dezimierung die Leipziger Truppe regelrecht an. Remke, Milosevic und Binder versenkten den Ball im SCM-Kasten und die Leipziger Abwehr überstand die Unterzahl völlig unbeschadet mit einem 3:0-Lauf.

Kaum waren die grün-weißen wieder komplett, netzte auch noch Maximilien Janke zum neuen Spielstand von 18:16. Auch der inzwischen eingewechselte Jens Vortmann parierte jetzt immer mehr Bälle, wodurch der Gaube an den ersten Sieg in Magdeburg seit über vier Jahren plötzlich wieder lebte. Und nach einem Doppelschlag von Patrick Wiesmach zum Anschlusstreffer war es dann tatsächlich geschehen. Die Leipziger hatten sich mit einer unfassbaren Moral sensationell zurückgekämpft in ein eigentlich längst verloren geglaubtes Derby. Erneut war es Patrick Wiesmach, der mit einem weiteren Tor – sozusagen mit einem lupenreinen Hattrick – den umjubelten 24:24 Ausgleichstreffer markierte.

Ein gutes Drehbuch wäre an dieser Stelle eigentlich zu Ende geschrieben. Doch dieses packende Handballmatch hatte noch fünf weitere Spielminuten zu bieten. Drei Minuten vor Ultimo beim Stand von 25:25 war noch immer nicht absehbar, in welche Richtung das Pendel ausschlagen würde. Während die Magdeburger in den finalen 180 Sekunden ihre zwei wichtigsten Angriffe der Begegnung in zwei Treffer ummünzten, fabrizierten die DHfK-Männer in ihren zwei wichtigsten Angriffen zwei Fehler. Vielleicht hatten die unglaubliche Aufholjagd und die vielen Unterzahlsituationen ja doch zu viele Körner gekostet. So mussten die Grün-Weißen mal wieder mit leeren Händen aus Magdeburg abreisen – in einem Derbyspektakel, was so schnell keiner vergessen wird.

SC Magdeburg gegen SC DHfK Leipzig 28:26 (15:9)

Torschützen SCM: Damgaard 8, Hornke 7, Mertens 4, Smits 3, Preuss 2, O'Sullivan 1, Steinert 1, Kuzmanovski 1, Schmidt 1,

Torschützen SC DHfK: Wiesmach 6, Binder 3, Krzikalla 3, Mamic 3, Witzke 2, Roscheck 2, Weber 2, Milosevic 2, Janke 1, Remke 1, Gebala 1

Siebenmeter: Magdeburg 5/6, Leipzig 3/4

Zeitstrafen: Magdeburg 6 Min, Leipzig 16 Min

Rote Karte: Mamic (Leipzig/35. Min)

Zuschauer: 6600 Handballfans in der GETEC-Arena (ausverkauft)

 

Erstellt von JW

Selbstverständlich ist die Magdeburger GETEC-Arena restlos ausverkauft und auch aus Leipzig werden 200 Gästefans erwartet. „Ein Auswärtsspiel in Magdeburg ist natürlich aufgrund der Halle, der hitzigen Atmosphäre und des Derbycharakters etwas ganz Besonderes“, macht DHfK-Chefcoach André Haber die Brisanz dieser Partie deutlich. Sein bester Torschütze Franz Semper (87 Saisontreffer) steht dem Leipziger Trainer zwar weiterhin nicht zur Verfügung, dafür könnte ein anderer Nationalspieler sein langersehntes Comeback feiern. Fast neun Monate konnte Spielmacher Niclas Pieczkoswki aufgrund einer Schulterverletzung kein Bundesligaspiel für den SC DHfK Leipzig bestreiten, doch der 30-Jährige hat sich zurückgekämpft und ist pünktlich zum Ostgipfel bereit für seine ersten Einsatzzeiten der Saison. „Ich habe mir in den letzten Wochen die Sicherheit im Training zurückgeholt und freue mich einfach, dass ich jetzt wieder auf die Platte zurückkehren kann. Nach so einer langen Zeit ohne Wettkampf ist der Hunger natürlich riesig“, so der 41-malige Nationalspieler.

Obwohl die Magdeburger im Kalenderjahr 2020 noch auf ihren ersten Bundesligasieg warten (Niederlagen gegen Flensburg und Berlin sowie Unentschieden gegen Hannover), gehen die Männer von Trainer Bennet Wiegert zu Hause als großer Favorit in die Partie. Schließlich konnte der SCM seine Heimspiele gegen Leipzig in den vergangenen beiden Jahren deutlich gewinnen. Überhaupt wartet der SC DHfK nun schon seit über vier Jahren auf einen Sieg gegen den großen Rivalen aus Sachsen-Anhalt. „In Anbetracht dessen, wie lange wir nicht gegen Magdeburg gewinnen konnten und wie viele Spiele wir in dieser Saison ganz knapp gegen Top-Mannschaften abgegeben haben, wären wir durchaus mal wieder dran mit einem Coup“, zeigt sich Leipzigs Trainer André Haber optimistisch. „In unserem Entwicklungsprozess sind wir inzwischen an einem Punkt, wo wir in jede Halle fahren und wissen, dass wir da etwas holen können.“

Ein wesentlicher Aspekt kommt den Leipzigern am Donnerstag zugute. Während der SC DHfK erst zwei Pflichtspiele in diesem Jahr bestreiten musste, sind es bei den Magdeburgern bereits fünf. „Dadurch konnten wir uns in Sachen Belastungssteuerung natürlich besser vorbereiten. Aber Magdeburg verfolgt immer einen sehr klaren Matchplan, verfügt über viel Struktur im Positionsangriff und ist von mehreren Positionen gefährlich. Wir müssen gut decken und ein gutes Rückzugsverhalten an den Tag legen. Wir wollen aber vor allem unser eigenes Spiel durchziehen. Wir sind inzwischen eine der gefährlichsten Tempomannschaften der Liga und das werden wir auch morgen nicht vergessen“, so André Haber.

SKY und das DHfK-Fanradio übertragen das Derby wie immer live: https://www.scdhfk-handball.de/fanzone/audio-livestream/

Erstellt von JW

Unser Trainingsziel lautete: Verbesserung des Zusammenspiels  der U15 mit der U14  in Abwehr + Angriff und dies gelang uns im Verlaufe zunehmend. Bei den Trainingsspielen in Apolda und Ronneburg zeigten sich trotz wechselnder Aufstellungen deutliche Verbesserungen in der Wettkampfabstimmung, dies gilt es aber in den kommenden Monaten bei den Saisonhöhepunkten noch nachzuweisen. Weiterhin klare Reserven haben wir in der Wurfqualität und Zweikampfhärte in allen Belangen. Abgerundet wurde das TL mit dem Besuch des in der Nähe befindlichen Freizeitbades von Naumburg.

Erstellt von HW
chevron-down