Die Leipziger bauten ihre Acht-Tore-Pausenführung im zweiten Durchgang binnen vier Minuten zweistellig aus (24:14). Auch danach konnten die Gäste aus Niedersachsen die Torausbeute der Grün-Weißen nicht stoppen, denn sie gerieten 18:38 (50.) in Rückstand.
Die Gastgeber legen mit einem Fünferpack weiter nach - und setzten mit einer 25-Tore-Differenz den Schlusspunkt. Dabei konnten sich alle DHfK-Feldspieler in die Torschützenliste eintragen. Bester Werfer war Niclas Benedict Heitkamp mit sieben Treffern.
„Unsere Jungs haben mit hohem Tempo eine starke Vorstellung geboten und mit effektiver Chancenverwertung ein herausragendes Ergebnis erzielt“, sagte Coach Albrecht. Er wollte aber den souveränen Sieg nicht überbewerten: „Der Gegner musste ersatzgeschwächt antreten, weil zwei Leistungsträger verletzungsbedingt fehlten."
DHfK: Göbner, Löhne; Pfeiffer 4, Hannemann 5, Sajenev 6, Heitkamp 7/2, F. Leun 2, Eckart 6, Häcker 3, Schwock 4, Bayer 3, Schelenz 1, J. Leun 3, Saleh 2
Siebenmeter: 3/2 : 5/3
Zeitstrafen: 4 : 8 Minuten
„Unsere Truppe hat über weite Strecken mit einer geschlossenen Leistung alle Vorgaben umgesetzt. Sowohl im Positionsangriff als auch im Abwehrverhalten wurden sehr gute Lösungen gefunden, die unser Selbstvertrauen gestärkt haben“, freute sich Henoch über den zweiten Auswärtssieg. Obwohl die Grün-Weißen bis zur 52. Minute mit 29:23 die Nase klar vorn hatten, gaben sich die Hessen nicht vorzeitig geschlagen, denn sie halbierten den Rückstand (26:29/56.). Doch im Endkampf bewiesen die Leipziger Nervenstärke und steuerten ihren Erfolg sicher ins Ziel. Beste DHfK-Schützen waren Jonas Hönicke (neun) und Oliver Seidler mit sieben Treffern.
DHfK II: Guretzky, Simonsen; Neumann 2, Meyer-Siebert 6, Hönicke 9/6, Seidler 7, Wenzel 1, Fujita 5, Oehlrich, Uhlig, Fritsche, Gansau 1, Hellmann, Neudeck 1, Szep-Kis, Reißmann
Siebenmeter: 5/4 : 6/6
Zeitstrafen: 6 : 2 Minuten
Für alle, die sich bisher noch keine Tickets gesichert haben, gibt es aber noch Hoffnung: Das Derby wird in der großen Hallenvariante vor über 6.000 Zuschauern ausgetragen und es stehen aktuell noch einige Restkarten zur Verfügung.
Auch Topspiel gegen Löwen stark gefragt
Und auch für das darauffolgende Topspiel nur elf Tage später gegen die Rhein-Neckar Löwen ist der Ticketvorverkauf voll im Gange. Die Partie am 14.11. um 19 Uhr verspricht ebenfalls volle Ränge in der ARENA LEIPZIG. Alle Fans können sich also auf einen echten Topspiel-November einstellen. Doch vorher steht erstmal am 17. Oktober noch ein ganz wichtiges Heimspiel gegen die Traditionsmannschaft TBV Lemgo Lippe auf dem Plan.
Eintrittskarten für die Bundesligaspiele gegen Lemgo, Magdeburg und die RN Löwen sind am ARENA-Ticketschalter, im Online-Shop und an allen weiteren Vorverkaufsstellen erhältlich.
Doch seine Mannschaft war zu Beginn der Begegnung noch nicht auf Betriebstemperatur. So war der DHfK-Trainer (mal wieder) zu einer frühen Auszeit gezwungen und trommelte seine Männer beim 5:2-Rückstand schon in der 8. Minute zusammen. „Mehr Tiefe“ forderte der Coach im Angriffsspiel von seinen Jungs. Doch trotz anschließender Überzahl wuchs der Rückstand bis zur 15. Minute auf 7:3 an.
Neues Personal sollte nun Stabilität ins Leipziger Spiel bringen. Dieser Plan schien aufzugehen, denn wenige Augenblicke nach den Einwechslungen von Philipp Müller und Luca Witzke erzielte zuerst Müller ein wichtiges Tor in eigener Unterzahl, direkt danach holte Witzke eine Zeitstrafe gegen die Gastgeber heraus. Prompt kamen die Leipziger wieder auf 8:7 heran und HSG-Trainer Geir Sveinsson musste ebenfalls seine erste Auszeit nehmen.
Aus einheimischer Sicht verfehlte die Unterbrechung ihre Wirkung nicht, denn der Aufsteiger konnte sich anschließend wieder absetzen. Als Marko Mamic eine Zweiminutenstrafe absitzen musste, gelangen Robert Weber zwei Treffer in den leeren DHfK-Kasten zum 13:9 bzw. 14:9. In den letzten Sekunden der ersten Halbzeit hatte die HSG Nordhorn-Lingen sogar die Chance, auf 17:11 wegzuziehen. Der Pfosten bewahre den SC DHfK jedoch vor einem weiteren Gegentor und Lukas Binder konnte mit dem Pausenpfiff noch auf 16:12 verkürzen.
Dieses wichtige Tor ließ auf eine Initialzündung der Leipziger nach Wiederanpfiff hoffen, doch stattdessen gab weiter die Heimmannschaft den Ton an und erspielte sich einen 21:15 Vorsprung. „Wir sind immer noch nicht da!“, schimpfte ein sichtlich unzufriedener André Haber in seiner nächsten Auszeit nach 36 Spielminuten.
Und plötzlich sahen die 3200 Zuschauer in der EmslandArena ein völlig anderes Spiel. Die wie ausgewechselt aufspielende grün-weiße Mannschaft brachte Nordhorn mit einer 5:1-Deckung völlig aus dem Konzept und Leipzig erzielte im Angriff fünf Tore nacheinander zum 21:20-Anschluss. Als noch immer 15 Spielminuten zu absolvieren waren, hatten die Leipziger das Spiel quasi gedreht und Lukas Binder hatte mit einem freien Wurf von Linksaußen die Chance, den 22:22-Ausgleichstreffer zu erzielen. Zu diesem Zeitpunkt sahen die Buchmacher den SC DHfK Leipzig bei den Siegeswetten längst wieder in der Favoritenrolle.
Doch Sport wäre nicht Sport, wenn Wahrscheinlichkeiten auch über den Ausgang eines Bundesligaspiels bestimmen könnten. Denn der freie Wurf von Binder fand nicht seinen Weg ins Tor. Plötzlich fanden die Männer aus Nordhorn wieder Lücken in der DHfK-Deckung, plötzlich war die Konsequenz im Leipziger Angriffsspiel wieder verschwunden und plötzlich lief, wie in den ersten 35 Minuten, nur noch wenig zusammen.
So konnte der Tabellenletzte aus Nordhorn den knappen Vorsprung tatsächlich halten. Zwar waren die Handballer des SC DHfK nach zwei Treffern von Routinier Philipp Müller zum 27:26 und 28:27 auch fünf Minuten vor Schluss noch in Schlagdistanz, doch das Anrennen in den letzten Minuten brachte keine Wende mehr. Spätestens mit dem zehnten Treffer von Robert Weber zum 31:27 war die Begegnung entschieden und die Handballer aus Nordhorn und Lingen hatten ihre ersten beiden Saisonpunkte eingefahren.
André Haber (Cheftrainer SC DHfK Leipzig): „Ich bin heute sehr unzufrieden mit dem Spiel meiner Mannschaft. Wir hatten uns vorgenommen, gegen die eingespielte Mannschaft von Nordhorn sehr wachsam zu sein, doch das haben wir nicht geschafft. Die ersten 36 Minuten waren so schwach von uns, wie ich es von meiner Mannschaft lange nicht gesehen habe. Wir dürfen hier niemals mit sechs Toren in Rückstand geraten. Jetzt haben wir am Donnerstag zu Hause das nächste Bundesligaspiel gegen Balingen und das müssen wir gewinnen.“
HSG Nordhorn-Lingen gegen SC DHfK Leipzig 33:30 (16:12)
HSG Nordhorn-Lingen: Ravensbergen, Buhrmester – Verjans 2, Heiny, Leenders, Weber 8/1, Mickal 8/1, Miedema 1, de Boer, Wiese, Prakapenia 3, Smit, Seidel 2/2, Possehl 1, Pöhle 6, Kalafut 2,
SC DHfK Leipzig: Vortmann, Birlehm – Semper 6, Wiesmach 2/1, Witzke 3, Krzikalla 7/5, Binder 3, Janke, Müller 3, Roscheck, Mamic 2, Remke, Gebala 4, Esche, Kristjansson,
Siebenmeter: Nordhorn 4/6, Leipzig 6/8
Zeitstrafen: Nordhorn 6 Min, Leipzig 10 Min
Zuschauer: 3200 Handballfans in der EmslandArena
Doch die Situation ist eine vollkommen andere. Inzwischen hat sich nämlich auch der SC DHfK Leipzig aus dem Pokalwettbewerb verabschiedet und der ein oder andere Spieler wird den Pokalkampf gegen Melsungen vom vergangenen Dienstag sicher noch in den Knochen spüren. Dem Zweitligaaufsteiger aus Nordhorn bleib hingegen eine englische Woche erspart und so kann die Mannschaft von Trainer Geir Sveinsson etwas ausgeruhter in ihr Heimspiel gehen. Auch personell sind die Leipziger im Vergleich zum Aufeinandertreffen im Pokal etwas eingeschränkt: Konnte Chefcoach André Haber vor anderthalb Monaten noch aus dem Vollen schöpfen, fehlen ihm bei der Partie am Samstagabend um 20:30 Uhr drei wichtige Spieler. Neben Kreisläufer Alen Milosevic und Spielmacher Niclas Pieczkowski wird mit Rückraum-Shooter Philipp Weber (Fersenprobleme) ein weiterer Nationalspieler ausfallen.
Und es gibt noch einen weiteren Faktor, warum das Auswärtsspiel am Samstag eine deutlich schwierigere Angelegenheit werden könnte, als beim 21:31-Pokalerfolg: Die Zuschauer. Das Pokalspiel wurde vor lediglich 1000 Besuchern in der Nordhorner Sporthalle Euregium ausgetragen, morgen werden allerdings gut dreimal so viele Handballfans in der Lingener EmslandArena erwartet, die darauf lechzen, dass sich ihr Team endlich die ersten Punkte seit dem Bundesligaaufstieg erkämpft.
Übertragen wird die Partie am 8. Spieltag der LIQUI MOLY HBL live bei SKY und dem DHfK-Fanradio der Leutzscher Welle: www.scdhfk-handball.de/fanzone/audio-livestream/
Die Einschätzung von Chefcoach André Haber:
„Wir sind nach der Niederlage am Dienstag gegen Melsungen sofort in den Nordhorn-Modus gegangen und haben uns gut auf die HSG vorbereitet, weil das für uns wieder ein ganz wichtiges Auswärtsspiel ist. Die Ergebnisse aus dem Vorbereitungsspiel gegen Nordhorn oder in der zweiten Pokalrunde spielen morgen gar keine Rolle mehr. Wir wollen in der Bundesliga weiter punkten, doch ich erwarte ein hart umkämpftes Spiel gegen eine sehr eingespielte Mannschaft.“
Besonders Caspar G. überlief häufig die offensive Abwehr des Gegners. Leider brachten Pass- und Wurffehler unsererseits den Gegner wieder in Schlagdistanz. Im Spielverlauf mussten wir alle körperlichen Reserven angreifen, da einige Spieler von Montag bis Donnertag im kräftezerrenden Trainingslager des HVS für den Jahrgang 2006 ml. waren. Besonders freuen wir uns über die erfolgreichen Aktionen der Spieler, geb. 2007 aus der MJD, die uns wieder tatkräftig unterstützten.
SC DHfK – HC Elbflorenz Dresden 28:24 (16:12)
Unser Team. Guretzky 13 P. = 35%; Braun 3/0; Stürzebecher 7/15; Börner; Fink 3/3; Klecar 1/7; Flechsig; Faske 1/0; Albers 0/1; Gauer 10/4; Sickert 3/0
Den Grundstock für diesen doch sehr überraschend hoch ausfallenden Sieg (31:22 Endstand), legten wir in einer schnellen, flexiblen Abwehrkette. In den ersten 10 Spielminuten konnte man förmlich die Anspannung fühlen, bevor so langsam die gewohnten Abläufe sich etablierten. Mit vielen guten 1:1 Aktionen im Mittelfeld und einer aufopfernden kämpfenden Abwehrkette konnten wir uns zunehmend etwas absetzen und mit einer verdienten Pausenführung von 3 Toren neue Kräfte sammeln (HZ 13:10).
Im Pausengespräch waren es vor allem die überhasteten Angriffsaktionen und auch die nicht so gelungene Torwurfeffektivität von den Außenpositionen, die es noch etwas zu verbessern gab. Gleichzeitig wollten wir unseren Vorsprung nicht nur verwalten, sondern möglichst ausbauen, um allen Sportlern Spielanteile zu geben.
Für ein Trainergespann ist es immer spannend zu sehen, was eine Mannschaft tatsächlich von dem gesagten umsetzen kann. Von dieser Pausenansprache waren es 80%. Mit einem deutlich verbesserten Angriffsaufbau und sehenswerten Angriffsaktionen; insbesondere im Zusammenspiel mit den Kreis und den gelungenen Tiefenbewegungen in die Nahtstellen, durften wir nach 36 Minuten zum ersten Mal ein 10 Tore Vorsprung verbuchen. Aber das Prunkstück in diesem Match war immer noch die Abwehr. Hellwach bei Einläufern, helfend bei Durchbrüchen im Zentrum, Raum schließend bei Kreisanspielen und vor allem ballorientiert fanden wir stets gute Antworten gegen unsere starken Spielpartner. Am Ende stand ein 31:22 auf der Anzeigetafel und jeder Sportler war ein Puzzelteil dieses Erfolges. Jetzt heißt es konzentriert und akribisch weiter an sich arbeiten….der nächste starke Spielpartner wartet schon.
Ein großer Dank an dieser Stelle auch an alle Eltern, Oma & Opas, Verwandten, Freunde und Bekannte, die für eine super Stimmung rund um das Match gesorgt haben.
Für die D1 spielten RK 8; AF 2; FI 4; BJ 2; SN 4; JS 2; FW 1; PF 4; AS 2; GS; MG 1; FG 1 und JS, JW im Tor
Das U17-Team von Trainer Matthias Albrecht setzte nach zehn Minuten (5:5) vor 77 Fans in der Halle der Sportoberschule starke Akzente und ging mit einem Sechs-Tore-Vorsprung in die Pause. Nach Wiederanpfiff bauten die Leipziger binnen acht Minuten ihre Führung zweistellig auf 24:14 aus. Doch die Elbestädter ließen sich nicht noch weiter abschütteln, sondern halbierten den Rückstand (22:27/44.).
Obwohl die Gastgeber ungefährdet blieben - und die Differenz wieder aufstockten (31:24/48.), gelang dem SCM in den letzten zwei Minuten durch drei Tore noch eine beachtliche Ergebnisverbesserung. Erfolgreichster DHfK-Werfer waren Paul Bones (acht) und Nils Zimmermann mit sechs Treffern.
„Mit dem Auftritt unserer Jungs bin ich über 40 Minuten sehr zufrieden. Danach haben sie sich mehrere einfache technische Fehler geleistet. Auch das Rückzugsverhalten war nicht mehr so konsequent, aber angesichts der klaren Führung hat in der Endphase die volle Konzentration nachgelassen“, resümierte Coach Albrecht.
DHfK: Moosmann, Weber; Greilich 2, Rathey, Bones 8/3, Zimmermann 6, Hopfmann 3, J. Leun 2, Peter 4, Kock 3, Stolze 3, Bertl, Menges.
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Am Sonntag (6. Oktober / 14 Uhr) wird in der Halle der Sportoberschule (Max-Planck-Str) das Spitzenduell der beiden verlustpunktfreien Tabellenführer SC DHfK gegen HC Elbflorenz ausgetragen.
Dann zeigten sich erstmals die 4342 Handballfans in der Heimfestung der Leipziger, als Kapitän Jens Vortmann über das komplette Spielfeld zum 6:9 in den gegnerischen Kasten traf. Nach weiteren Treffern von Bastian Roscheck und Maximilian Janke waren die DHfK-Männer wieder bis auf ein Tor dran. Gleiches Spiel in der Schlussphase der ersten Hälfte: Erst erspielten sich die Handballer aus Kassel wieder eine 4-Tore-Führung (8:12), dann schlugen die Leipziger zurück. Nach einem Doppelpack von Lukas Binder zum 11:12 bzw. 12:12 flippten die grün-weißen Fans förmlich aus. Mit einem knappen 12:13 aus Sicht der Gastgeber ging es schließlich in die Pause.
Der zweite Durchgang hatte dann alles zu bieten, was einen echten Pokalfight auszeichnet: Zwei bis zur letzten Sekunde aufopferungsvoll kämpfende Mannschaften, zwei rote Karten für Philipp Müller auf Leipziger Seite (35. Min) und Stefan Salger auf Melsunger Seite (36. Min) sowie mehr als 4000 lautstarte Zuschauer, die ihr Heimteam bedingungslos nach vorn peitschten. Obwohl der SC DHfK eine Viertelstunde vor Schluss mit fünf Treffern in Rückstand geriet (17:22), erhoben sich die Zuschauer und glaubten weiter an ein erneutes Comeback der Hausherren.
Zwei Tore innerhalb von 45 Sekunden von Abwehrchef Bastian Roscheck, der an diesem Abend mit insgesamt sechs Treffern zum wahrscheinlich ersten Mal in seiner Bundesligakarriere Leipzigs erfolgreichster Torjäger war, brachten den SC DHfK tatsächlich nochmal auf 21:23 ran. Die DHfK-Deckung stand in dieser Spielphase äußerst sattelfest und bei einem weiterer Ballgewinn für Leipzig hätte die Partie wirklich nochmal kippen können. Doch die MT Melsungen bekam einen Siebenmeter zugesprochen, den Lasse Mikkelsen, wie all seine drei Versuche, sicher verwandelte. Die Treffer von Lucas Krzikalla zum 23:25 und Philipp Weber zum 24:26 sorgten zwar nochmal für einen Hoffnungsschimmer, aber Melsungen sollte nicht mehr wackeln und zog durch einen 27:30-Auswärtssieg unterm Strich verdient in das Pokal-Viertelfinale ein.
SC DHfK Leipzig gegen MT Melsungen 27:30 (12:13)
Leipzig: Vortmann (1), Birlehm; Semper (3), Wiesmach, Witzke (2), Krzikalla (2), Binder (4), Janke (3), Müller, Roscheck (6), Weber (2/1), Mamic (2), Remke, Gebala, Esche (2), Kristjansson
Melsungen: Sjöstrand, Simic; Maric (7), Kühn (3), Lemke, Reichmann (5/2), Ignatow, Kunkel (4), Mikkelsen (5/3), Danner, Schneider (1), Allendorf, Sidorowicz, Häfner (4), Salger, Pavlovic (1)
Siebenmeter: Leipzig 1/2, Melsungen 5/6
Zeitstrafen: Leipzig 4 Min, Melsungen 10 Min
Rote Karten: Müller (Leipzig/35. Min), Salger (Melsungen/36. Min)
Zuschauer: 4342 Handballfans in der ARENA LEIPZIG
„Unsere Truppe hat aufopferungsvoll gekämpft. Wir haben gegen einen starken Konkurrenten passende Lösungen gefunden. Mit unserem Ballbesitz in der letzten Minute wurde leider die Chance knapp verpasst, den Siegtreffer zu erzielen. Am Ende wäre ein Remis das gerechte Ergebnis gewesen“, ärgerte sich Henoch.
Sein Team geriet zwar nach einer Viertelstunde in Rückstand (5:8), ging aber mit knapper Führung in die Pause. Auch nach dem Seitenwechsel bevorzugten die Gäste über weite Strecken ihre taktische Variante - ohne Torhüter mit sieben Feldspielern - Vorteile zu erzielen. Doch damit war keine Vorentscheidungerreichbar, denn im zweiten Durchgang wurde nach wechselseitigen Führungen 16 Mal der Ausgleich hergestellt. An der bitteren Niederlage konnten auch die besten DHfK-Schützen Julius Meyer-Siebert (neun) und Gregor Remke mit sieben Treffern nichts mehr ändern.
DHfK II: Guretzky 1, Simonsen; Neudeck, Meyer-Siebert 9, Hönicke 4/2, Seidler, Remke 7, Hellmann 1, Uhlig 2, antos 3/2, Fujita 3, Fritsche 1, Oehlrich, Gansau, Szep-Kis, Wenzel.
7-m: 5/4 : 4/4.
Strafminuten: 6 : 8.