Diese Erkenntnis macht Mut für die anstehende Aufgabe, denn am Sonntag wartet mit Rekordmeister THW Kiel erneut eine absolute Spitzenmannschaft auf die Leipziger. Der derzeitige Tabellendritte hat mit 18:4 Punkten sogar die wenigsten Minuspunkte aller Teams auf dem Konto und musste sich in der bisherigen Saison lediglich dem SC Magdeburg und den Rhein-Neckar Löwen geschlagen geben. Im Übrigen verloren die Kieler diese beiden Spiele genau wie der SC DHfK mit jeweils nur einem einzigen Tor, mit dem Unterschied, dass der Rekordmeister die beiden Pleiten auswärts kassierte und zu Hause noch keinen Punkt abgeben musste.
Demzufolge liegt die Messlatte für die Grün-Weißen beim Sky-Topspiel am Sonntag um 13:30 Uhr in der Sparkassen-Arena Kiel extrem hoch. Dennoch sehen sich die DHfK-Männer alles andere als chancenlos. „Die Stimmung in unserer Trainingswoche war sehr gut und ich war sehr zufrieden mit der Intensität im Training. Wir gehen gestärkt aus den letzten Spielen hervor und haben ganz viel Positives mitgenommen. Das wollen wir in eine gute Auswärtsleistung in Kiel transferieren. Ich erwarte natürlich ein sehr schweres Auswärtsspiel gegen eine Mannschaft, die zu den besten in der Bundesliga und Europa zählt. Wir erhoffen uns trotzdem, dass es am Sonntag bis zum Ende spannend bleibt, aber dafür müssen wir über 60 Minuten sehr gut spielen“, so Chefcoach André Haber.
Der Leipziger Trainer wird dabei bis auf die verletzten Spieler Marc Esche und Niclas Pieczkowski und den nach Wetzlar gewechselten Viggó Kristjánsson auf alle Spieler zurückgreifen könne. „Wir hatten unter der Woche ein paar krankheitsbedingte Sorgen bei Philipp Weber und Patrick Wiesmach, aber ich glaube, dass beide am Sonntag dabei sein können. Von daher fahren wir mit einem breiten Kader nach Kiel und wollen dort bis zur letzten Minute um etwas Zählbares kämpfen“, so André Haber.
Sky und das DHfK-Fanradio der Leutzscher Welle übertragen das Topspiel live aus Kiel. Zudem haben auch MDR, NDR, die ARD Sportschau und die ZDF-Sportreportage umfangreiche Nachberichterstattungen angekündigt.
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Nach dem Spiel in Kiel richten sich dann alle Blicke auf das nächste Heimspiel gegen die TSV Hannover-Burgdorf. Die Partie gegen die Recken wird dann bereits das 5. Spiel in Folge gegen eine Mannschaft aus den Top 6 der Liga sein. Demzufolge hoch ist das Zuschauerinteresse. Zehn Tage vor der Partie sind bereits 3.500 Karten vergriffen. Tickets sind schon ab 10 Euro erhältlich an allen bekannten VVK-Stellen und online unter www.scdhfk-handball.de/tickets

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Im zweiten Spiel reiste die U15 nach Görlitz. Mit vielen erfolgreichen Abschlüssen erarbeitete man sich in der ersten Halbzeit ein großes Polster, auf welches sich manch ein Sportler ausruhte. So führten zahlreiche TRF - ein Drittel aller Angriffe - zu Ballverlusten und man „verlor“ die zweite Halbzeit gegen Görlitz.
SC DHfK Leipzig - NSG Gc-Mee-LO 30:19 (15:10)
DHfK: Moosmann 9P.=47% 0/1; Schuhmann 14P.=61% 0/2; Oelke 10/0; Janeriat 1/0; Bensch 2/1; Mucke 7/1; Bielicki 0/4; Karp 3/0; Werner 1/0; Birke 1/3; Kröber 5/3
SV Koweg Görlitz - SC DHfK Leipzig 24:35 (9:21)
DHfK: Moosmann 6P.=29%; Schuhmann 3P.=25%; Oelke 3; Mucke 1; Bielicki; Karp 2; Werner 11; Birke 5; Kröber 6; Bertl 4; Menges 3
Die Leipziger starteten in der kleinen Arena-Halle gegen Burgdorf mit einem 3:9 (12.) - Rückstand, reduzierten zwar die Differenz bis zur Pause auf zwei Tore, gerieten aber im zweiten Durchgang erneut klar ins Hintertreffen (15:20). Obwohl die Grün-Weißen den Ausgleich (22:22/46.) durch Niklas Reißmann erzielten, er war mit 13 Treffern bester Schütze, blieben die Gäste unbeeindruckt - und hatten vier Minuten vor Abpfiff mit einer 30:26 -Führung ihren Auswärtssieg in trockenen Tüchern.
„Die Jungs wurden heute unseren Ansprüchen nicht gerecht. Sie haben vor allem durch mangelhafte Angriffs-Effektivität die Partie in den Sand gesetzt. Mit 22 Fehlwürfen und 11 technischen Fehlern kann man so ein
Spiel nicht gewinnen“ resümierte Coach Albrecht.
DHfK: Göbner, Löhne; Eckart 3, Reißmann 13/5, Schelenz 4, Bayer 3, Hanemann 1, Schwock 3, Hagenow, Häcker 1, Seifert, Saleh 1
Über weite Strecken des Spiels gelang es uns sehr gut, Tempo ins Angriffsspiel zu bekommen, was einfache Konter Tore ermöglichte. In der Abwehr sind immer noch große Reserven in der ballorientierten Verteidigung. Viel zu oft sind wir wieder den Schritt zu langsam und müssen deshalb Hilfe vom Nachbarn in Anspruch nehmen. Um ein weiteres Mal gelang es uns auch in diesem Spiel, jedem Sportler sein Torerfolg zu ermöglichen. Ebenfalls positiv zu bewerten war der Einsatz von 2 `Jungsportlern` aus unserer Nachwuchs-Mannschaft. Mit viel Lauf/ und Einsatzbereitschaft gelangen auch hier gute Spielpassagen. Weiter so ! Endstand 50:16
Für die D1 spielten FI 4; BJ 7; SN 7; FW 3; AS 3; OW 6 ; MG 8 ; FG 9; NF 3 und JS, JW im Tor
„Bei uns ist in der 2. Halbzeit der Spielfaden gerissen. Wir haben sowohl im Angriff als auch in der Abwehr falsche Entscheidungen getroffen. Der Gegner hat unsere technischen Fehler eiskalt bestraft“, ärgerte sich Henoch. Sein Team lag mit 19:14 (37.) noch in Front, konnte aber binnen fünf Minuten den Ausgleich nicht abwenden. Danach kippten die Gäste das Duell - übernahmen die Führung (24:21/50.). Die Grün-Weißen konnten zwar nochmals egalisieren (26:26). Doch in den letzten fünf Minuten erzielte der Gegner die entscheidenden Treffer.
DHfK II: Guretzky 1, Löhne; Hellmann 4/1, Remke 4, Seidler 4, Hönicke 5/4, Meyer-Siebert 3, Neudeck 3, Uhlig 1, Szep-Kis 1, Oehlrich, Gansau, Neumann, Wenzel, Langer
Siebenmeter: 7/5 : 2/1
Strafminuten: 8 : 4
Die ersten 10 Minuten ergaben einen ausgeglichenen Spielverlauf, erst vom 5:4 aus unserer Sicht setzten wir uns auf ein 12:5 ab. Mit guter Abwehrarbeit erzwangen wir Passfehler beim Gegner, die wir dann mit Konterangriffen abschlossen. Das gesamte, faire Spiel war geprägt von guten Torhüterleistungen auf beiden Seiten. In Halbzeit zwei pendelte sich der Spielstand zwischen 6 -10 Toren ein und beide Teams wechselten den Spielerkader kräftig durch.
SG LVB – SC DHfK 17 : 28 (8:15)
Unser Team: Guretzky 10 P. = 39%; Kuhnhardt 5 P.= 80%; Stürzebecher 8/9; Börner 5/0; Fink 2/0; Klecar 4/7; Faske 1/1; Albers 1/0; Gauer 6/8; Sickert; Illge 1/1
„Ich freue mich sehr, weiter Teil dieser tollen Mannschaft zu sein. Schon seit der Jugend bin ich ein Teil des SC DHfK und diese Vertragsverlängerung ist ein sehr großer Vertrauensbeweis von Seiten des Vereins. Ich werde alles dafür geben, dieses Vertrauen zurückzuzahlen und der Mannschaft zu helfen, weiterhin so erfolgreich zu sein“, so Gregor Remke. Der 21-Jährige durchlief seit der ersten Stunde, nämlich seit der Neugründung der Handballabteilung des SC DHfK Leipzig im Jahr 2007, alle Nachwuchsstationen des Vereins und gewann mit der Handball Akademie des SC DHfK im Nachwuchsbereich drei Deutsche Meisterschaften.

„Wir haben uns entschlossen, ab kommenden Sommer mit Neuzugang Martin Larsen und Eigengewächs Gregor Remke weiterzumachen. Beinahe zeitgleich haben wir die Anfrage aus Wetzlar erhalten, die auf dieser Position dringend Ersatz für den Portugiesen Joao Ferraz gesucht haben. Nach reiflichem Abwägen haben wir uns dafür entschieden, Viggo diese Tür zu öffnen und dem Wechsel zuzustimmen. Wir haben diese Entscheidung mit einem lachenden und weinenden Auge getroffen, denn Viggo ist ein beispielhafter Sportsmann mit einem vorbildlichen Charakter. Gleichzeitig gibt uns diese Situation aber auch die Chance, Gregor bereits in dieser Saison noch mehr in unsere Mannschaft einzubauen und trauen ihm diesen Schritt absolut zu“, so Geschäftsführer Karsten Günther.
„Ich bin sehr dankbar, wie wir über die letzten Monate mit Viggo zusammengearbeitet haben. Er hat hier seinen Charakter und seine sportlichen Fähigkeiten eingebracht und gut zu unserer Mannschaft gepasst. Ich glaube, es ist an der Stelle einfach fair, dass der Verein ihm entgegengekommen ist und ihm die Möglichkeit gibt, bei einem anderen Verein Fuß zu fassen. Sein Wechsel bedeutet aber natürlich auch für Gregor, der sich mittlerweile im zwölften Jahr bei uns im Verein befindet, eine schöne Chance auf Spielzeit in unserem Bundesligateam. Viggo wünsche ich für die Zukunft alles Gute und wir werden ihn schon beim Kräftemessen mit der HSG Wetzlar am 15.12. hier in Leipzig wiedersehen“, so Cheftrainer André Haber.
Viggó Kristjánsson war im Sommer dieses Jahres vom österreichischen Erstligisten SG INSIGNIS Westwien nach Leipzig gewechselt. In dieser Saison bestritt der 25-Jährige alle 13 Erstliga-Spiele für die Sachsen und erzielte dabei 18 Tore. Erst vor wenigen Tagen hatte der Linkshänder seine ersten beiden Länderspiele für die isländische Nationalmannschaft absolviert.
„Den Verantwortlichen des SC DHfK Leipzig um Geschäftsführer Karsten Günther und Trainer André Haber gebührt ein großes Dankeschön, dass sie unserer vielleicht etwas überraschenden Transferanfrage nach reiflicher Überlegung zugestimmt haben“, bedankt sich HSG-Geschäftsführer Björn Seipp.
„Ich habe die Zeit in Leipzig sehr genossen. Ich bin stolz darauf, dass ich für diesen Verein spielen durfte, denn der SC DHfK hat mir die Chance auf Bundesliga gegeben und ich wäre gern länger in Leipzig geblieben. Karsten Günther und André Haber haben mir aber in einem Gespräch mitgeteilt, dass Gregor in der kommenden Saison die zweite Position auf Halbrechts besetzen wird, was ich auch fair finde und vollkommen nachvollziehen kann. Als dann das überraschende Angebot aus Wetzlar kam, habe ich mich nach gründlicher Überlegung dazu entschlossen, dass ich die Chance gern ergreifen möchte, da diese Position bei der HSG nur einfach besetzt ist", sagt Viggó Kristjánsson, der in seinem Wechsel einen Vorteil für alle Beteiligten sieht.
"Ich finde, das ist sowohl für mich als auch für Gregor eine sehr gute Konstellation und auch für die Vereine Leipzig und Wetzlar eine Win-Win-Situation. Es wird noch eine ganz spannende Saison und ich freue mich auf die neue Aufgabe in Wetzlar, wünsche aber natürlich auch dem SC DHfK weiterhin viel Erfolg. Auch wenn es schade ist, dass ich jetzt weggehe, war die kurze Zeit beim SC DHfK einfach geil und ich freue mich, in einem Monat mit Wetzlar wieder hier zu spielen“, so der Isländer.
Es dauerte fünf Minuten, bis auch der hoch favorisierte Deutsche Meister von 2016 und 2017 seinen ersten Treffer erzielen konnte. Leipzig zeigte sich davon allerdings völlig unbeeindruckt und gab weiter den Ton an. Franz Semper knallte in den ersten acht Spielminuten drei Würfe aus dem Rückraum in den Gegnerischen Kasten, Jens Vortmann parierte einen Siebenmeter von Superstar Uwe Gensheimer und Philipp Weber legte nach. So musste Löwen-Trainer Kristján Andrésson beim Spielstand von 7:4 bereits ganz früh seine erste Auszeit nehmen und brachte zudem Torhüter Andreas Palicka anstelle von Mikael Appelgren.
Die taktische Maßnahme brachte zunächst kaum einen Effekt, denn Lukas Binder fing direkt den darauffolgenden Angriff ab und verwandelte den Konter, und auch Lucas Krzikalla zeigte beim ersten Siebenmeter für Leipzig keine Nerven und traf sicher zum 9:5. Fortan stabilisierte sich jedoch das Spiel der Gäste mehr und mehr. Bis zum Halbzeitpfiff konnten die Mannheimer den Rückstand Tor für Tor wettmachen und schafften in der 29. Spielminute den Anschlusstreffer zum 16:15. Die Löwen kamen sogar nochmal in Ballbesitz und konnten zwölf Sekunden vor der Sirene noch eine weitere Auszeit nehmen, um den Spielzug zum Ausgleichstor einzustudieren. Das Unterfangen scheiterte jedoch, sodass die Leipziger einen ganz knappen, aber psychologisch wichtigen Vorsprung mit in die Kabine nehmen konnten.
Nach dem Seitenwechsel zunächst ein ähnliches Bild wie zu Beginn der Partie. Jens Vortmann zeigte erneut eine starke Parade, Leipzig traf vorn und nach einer weiteren Parade von „Vorti“ hatte der SC DHfK wieder die Chance, auf drei Treffer davonzuziehen. Jedoch war plötzlich der Wurm drin im DHfK-Spiel. Es schlich sich der ein oder andere technische Fehler ein, mehrere Abpraller nach vorausgegangenen Paraden von Jens Vormann landeten in den Händen der Gäste und selbst beste Chancen der Leipziger fanden nicht mehr den Weg in den gegnerischen Kasten. Ein 0:6-Lauf für die Mannheimer drehte die komplette Partie auf den Kopf. Auf einmal mussten die Hausherren einem deutlichen 19:23-Rückstand hinterherlaufen.
Philipp Weber erzielte schließlich den erlösenden Treffer zum 20:23 nach mehr als zehn Minuten ohne Tor für den SC DHfK Leipzig und die 4753 fantastischen Zuschauer in der ARENA stellten sich 15 Minuten vor Schluss die Frage: Geht da vielleicht doch noch was?
Die hoffnungsvolle, aber zeitgleich auch ernüchternde Antwort auf diese Frage lautete JEIN! Denn die grün-weißen Krieger bissen sich tatsächlich noch einmal richtig ran. Zwei Steals mit erfolgreichem Torabschluss von Lukas Binder, zwei sehenswerte Treffer von Maximilian Janke und wichtige Akzente von Joel Birlehm, der für die letzten Spielminuten ins Leipziger Tor gekommen war, sorgten für einen kaum noch für möglich gehaltenen 28:28-Ausgleich. Jetzt explodierte die ARENA förmlich. Bei angezeigtem Zeitspiel gegen die Löwen gut 30 Sekunden vor Ultimo hätten die Leipziger bei einem Ballgewinn sogar die Chance auf den Siegtreffer gehabt. Doch der routinierte Alexander Petersson netzte elf Sekunden vor dem Ende aus ungünstiger Position zur Löwen-Führung und Marko Mamic setzte den letzten Freiwurf der Leipziger in den Block der Gäste. So mussten die DHfK-Männer nach aufopferungsvollem Kampf erneut eine maximal bittere Heimniederlage hinnehmen, die dennoch mit Sicherheit bei allen 4753 Zuschauern Lust auf weitere Handballschlachten in Leipzig hinterlassen hat.
Trainer Kristján Andrésson (Rhein-Neckar Löwen): „Ich bin sehr zufrieden mit den zwei Punkten. Das war heute ein ganz schweres Spiel. In der ersten Halbzeit haben wir nicht so gut im Angriff gespielt und Leipzig hatte ein sehr gutes Tempospiel. Aber in den letzten zehn Minuten der ersten Halbzeit waren wir dann besser. In der zweiten Halbzeit hat uns Andreas Palicka mit wichtigen Paraden geholfen und unser Angriffsspiel wurde immer besser. Eigentlich hatten wir dann die Kontrolle über das Spiel, aber durch die beiden Steals von Lukas Binder war in den letzten Minuten alles möglich. Darum sind wir sehr zufrieden, dass wir die beiden Punkte gegen ein sehr gutes Leipziger Team mitnehmen.“
Trainer André Haber (SC DHfK Leipzig): „Ich glaube, die erste Viertelstunde haben wir ganz vieles richtig gemacht. Unseren fantastischen Start ins Spiel sehe ich als Weiterentwicklung. Wir sind viel dominanter und aggressiver aufgetreten und haben die Halle sofort abgeholt. Die Stimmung war heute wieder fantastisch. Unsere Halbzeitführung hätte durchaus noch etwas höher ausfallen müssen. Zwischen der 36. und 46. Minute haben wir das Spiel dann weggeworfen. Uns ist in diesen zehn Minuten kein Tor gelungen und die Löwen haben das mit sechs Treffern gnadenlos ausgenutzt und gezeigt, warum sie eine Spitzenmannschaft in Europa sind. Es ist sehr bitter für uns, wie die letzte Minute gelaufen ist, aber das heutige Spiel hat mir gezeigt, dass wir hier zu Hause alles schaffen können.“
SC DHfK Leipzig gegen Rhein-Neckar Löwen 28:29 (16:15)
SC DHfK Leipzig: Vortmann, Birlehm; Semper (3), Wiesmach (4), Witzke, Krzikalla (2/2), Binder (6), Janke (3), Müller, Roscheck, Weber (4), Mamic (5), Gebala (1), Milosevic, Kristjansson, Santos
Rhein-Neckar Löwen: Appelgren, Palicka; Schmid (4), Gensheimer (6/1), Kirkeløkke, Lagarde (1), Abutovic, Mensah (4), Fäth, Groetzki (1), Guardiola (1), Petersson (5), Nielsen (1), Ganz, Kohlbacher (6)
Strafminuten: Leipzig 8 Min, Löwen 8 Min
Siebenmeter: Leipzig 2/2, Löwen 1/2
Zuschauer: 4753 Handballfans in der QUARTERBACK Immobilien ARENA
In einer spektakulären Aufholjagd gegen den Rekordmeister aus Kiel stellten die Mannheimer in der vergangenen Woche ihr Können und ihren Kampfgeist eindrucksvoll unter Beweis. So schafften es die Gelb-Blauen, einen 7-Tore-Rückstand aufzuholen und mit einem knappen 26:25 den Kielern zwei Punkte zu entreißen. Die Achse Andy Schmid und Jannik Kohlbacher ist bei den Löwen ebenso gefürchtet wie das Schwedische Torhüterduo Andreas Palicka und Mikael Appelgren oder die Flügelzange mit Patrick Groetzki und Weltstar Uwe Gensheimer. Der Kapitän der deutschen Nationalmannschaft bestreitet am Donnerstag zum ersten Mal seit 2016 wieder ein Bundesligaspiel in Leipzig. Die Rhein-Neckar Löwen, die in der Tabelle mit 16:8 Zählern punktgleich mit den Leipzigern auf Rang sechs rangieren, kommen mit einer gehörigen Portion Respekt in die Messestadt. In der vergangenen Saison konnten die DHfK-Handballer gegen den Deutschen Meister von 2016 und 2017 nämlich einen sensationellen 28:26-Heimsieg feiern und wollen diesen Coup am Donnerstag wiederholen.
Das Heimspiel wird präsentiert vom DHL HUB Leipzig. Der Trikotsponsor und Nachwuchsförderer des SC DHfK Leipzig wird am Spieltag mit vielen Mitarbeitern vor Ort sein und hat einige Überraschungen für die Zuschauer vorbereitet. Mehr als 4.400 Tickets sind für die Partie bereits vergriffen. Wer das Topspiel nicht verpassen möchte, der sollte sich also ranhalten. 4.850 Handballfans können am Donnerstag in der QUARTERBACK Immobilien ARENA dabei sein.
- Tickets unter www.scdhfk-handball.de/tickets sowie am ARENA-Ticketschalter und alle bekannten Vorverkaufsstellen
- Alle Infos zu den Sicherheitsbestimmungen bei den DHfK-Heimspielen: https://www.scdhfk-handball.de/heimspiel/sicherheitsinformationen/
Chefcoach André Haber steht gegen die Löwen der gleiche Kader zur Verfügung, wie beim Auswärtssieg in Melsungen. Ob Mittelmann Lucas Witzke noch zum Kader dazustoßen kann, entscheidet sich nach dem Abschlusstraining. Der 20-Jährige steht nach dem Nasenbeinbruch, den er sich im Training mit der Nationalmannschaft zugezogen hatte, seit Dienstag wieder voll im Mannschaftstraining.
Übertagen wird die Partie live von Sky und im Fanradio der Leutzscher Welle: www.scdhfk-handball.de/fanzone/audio-livestream/
Am Fanshop können sich alle grün-weißen Fans ab Donnerstag zudem mit dem neuen Fantrikot "Der 8. Mann" eindecken. Als günstige Alternative für das limitierte Sondertrikot „Wir sind ein Team“ anlässlich des 30. Jubiläums der Friedlichen Revolution gibt es das neue Fanshirt von Ausrüster Puma für den schmalen Geldbeutel für 29,89 Euro. (auch online erhältlich unter: www.handballzeit.de)
Die Trainerstimmen vor dem Spiel:
André Haber (SC DHfK Leipzig):
„Die Rhein-Neckar Löwen sind ein absolutes Topteam in der Bundesliga und auf jeder Position klasse besetzt. Unser Ziel muss es sein, Andy Schmid in den Griff zu kriegen und zu erreichen, dass die Löwen kein gutes Spiel machen. Wenn die Löwen nicht an ihr Optimum kommen und wir selbst eine sehr gute Leistung abrufen, dann haben wir eine Chance. Wir haben gegen Magdeburg und Melsungen gezeigt, dass wir mit Spitzenmannschaften nicht nur mithalten können, sondern auch in der Lage sind, etwas Zählbares zu holen. Die außergewöhnliche Atmosphäre in der ARENA wird uns dabei sehr helfen.“
Kristjan Andresson (Rhein-Neckar Löwen):
„Leipzig hat mit dem Erfolg in Melsungen am Wochenende ein Ausrufezeichen gesetzt. Dieser Sieg wird Ihnen zusätzliche Motivation geben, aber auch wir fahren nach dem Erfolg gegen Kiel mit Selbstvertrauen nach Leipzig. Ich erwarte ein echtes Spitzenspiel, Leipzig ist eine über die Jahre gewachsene Mannschaft die an einem guten Tag jedes Team der Liga schlagen kann.“
