Besonders in der Anfangsphase waren es die beiden Jungs auf der RM und RR Positionen, die unsere Abwehr gut zu beschäftigen wussten. So stand es nach 12 gespielten Minuten 5:8. Erst der Wechsel brachte etwas Stabilität in die Abwehrreihe. Zu diesem Zeitpunkt war schon zu erkennen, dass das gesteckte Ziel unter 15 Gegentore zu bleiben mutig formuliert war. Für dieses Ziel hätten wir deutlich mehr in die Abwehr; gerade in der ersten Halbzeit; investieren müssen. Insbesondere die fehlende schnelle Beinarbeit war hier ein Manko. Der Halbzeitstand von 11:17 war ein tatsächlicher Spiegel unserer Leistung.
Nach der Pause starteten wir mit einem 0:5 Lauf in die Partie. Hier war deutlich zu erkennen, dass wir in unserem Angriffsspiel gute Lösungen im Angebot haben. Auch positiv zu erwähnen ist die Ausgeglichenheit auf den Positionen. Trotz vieler Positionswechsel könnten wir stehst Torgefahr von allen Positionen ausstrahlen. Am Ende stand ein deutlicher Erfolg von 18:36 für uns zu buche.
Nächstes Wochenende erwarten wir den Tabellenführer aus Meißen bei uns zu Hause. Bis dahin sind noch einige Hausaufgaben zu absolvieren…
Für die D1 spielten AF 5; FI 5; FG 3; BJ 4; MG 5; PF 7; AS 4; FW 2 und JW (1); JS im Tor
Die Thüringer gingen offenbar mit dem Rückenwind ihres Erfolges gegen die Elbestädter in das Duell gegen den SC DHfK, denn sie boten vor 106 Fans in der Werner-Aßmann-Halle sofort gleichwertige Leistungen (5:5/12.). Dennoch konnte sich das U17-Team von Trainer Matthias Albrecht bis zur Pause mit zwei Toren absetzen. Nach dem Seitenwechsel bauten die Gäste ihre Führung auf 20:15 (38.) aus. Dieser Vorsprung erwies sich allerdings nicht als Polster für einen glatten Durchmarsch. Denn die Gastgeber schafften binnen fünf Minuten den Anschlusstreffer (19:20) - und brachten damit die Sachsen in Bedrängnis. Doch das DHfK-Team stellte mit einem Viererpack den alten Abstand schnell wieder her (24:19) - und steuerte den Auswärtssieg sicher ins Ziel. „Es war ein kampfbetontes Spiel. Wir haben uns zeitweise schwer getan, um im Angriff die passenden Lösungen zu finden. Unsere junge Truppe hat diese Aufgabe mit Selbstvertrauen ordentlich gelöst“, sagte Coach Albrecht.
DHfK-Tore: Zimmermann 5, Hopfmann 4, Rathey 4, Greilich 3, Kock 2, Peter 3, Kießling 1, Menges 2, Stolze 1.
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Am Sonntag (29. September) wird 14 Uhr in der Halle der Sportoberschule (Max-Planck-Straße) die Partie SC DHfK gegen SC Magdeburg angepfiffen.
Das U19-Team von Coach Matthias Albrecht bot im ersten Durchgang bis zur 21. Minute (10:10) ebenbürtige Leistungen, ging aber mit einem Vier-Tore-Rückstand in die Pause. Nach Wiederanpfiff zeigten die Leipziger stabile Angriffs-Aktionen und erzielten binnen einer Viertelstunde den Ausgleich (19:19). Die Gastgeber übernahmen erneut die Führung (22:20/50.). Dagegen versiebten die Sachsen mehrere Chancen, um weiterhin Paroli bieten zu können. Während die Torausbeute der Leipziger sehr mager wurde, legten die Füchse im Endspurt zunehmend nach - und hatten ihren Heimsieg vorzeitig (28:22/57.) in trockenen Tüchern.
„Unsere Jungs haben mit Ausnahme der letzten zehn Minuten gegen den starken Mitfavoriten eine engagierte Vorstellung geboten. Sie sind aber noch nicht so clever, um in kritischen Phasen technische Fehler zu minimieren und Angriffe in Überzahl erfolgreich abzuschließen“, resümierte Albrecht.
DHfK-Torschützen: Pfeiffer 3/1, Heitkamp 7/2, Schwock 3, Sajenev 1, Eckart 1, Hannemann 1, Saleh 2, F. Leun 2, Bones 1, J. Leun 1
Jedoch mit einer guten Abwehrarbeit glichen wir diese Fehler aus und kamen im Spielverlauf häufig ins erfolgreiche Konterverhalten. Insgesamt zeigten wir eine ausgeglichene Teamleistung, worauf wir in den kommenden, schweren Spielen aufbauen können, aber uns nochmals steigern müssen.
HSV Dresden – SC DHfK U14 16 : 27 (8:13)
Unser Team: Guretzky 9 P.= 36%; Braun 2/2; Stürzebecher 4/4; Börner; Fink 2/3; Klecar 8/15; Albers 3/0, Gauer 7/6; Nave; Sickert 1/0
Das Leipziger U23-Team von Trainer Enrico Henoch ging damit beim zweiten Auftritt in Hessen leer aus, denn sie unterlagen acht Tage zuvor klar gegen Hanau. „Unsere junge Truppe hat gegenüber der Vorwoche eine deutliche Steigerung nachgewiesen. Wir waren dicht dran, Zählbares zu holen. In der ersten Halbzeit haben wir leider zu viele klare Torchancen liegenlassen. Im Endkampf sind wir unbelohnt geblieben, weil mehrere Schiri-Entscheidungen sehr zweifelhaft waren“, sagte Henoch.
Sein Team lag nach einer Viertelstunde 7:4 in Front, ging aber mit knappen Rückstand in die Pause. Auch im zweiten Durchgang wurde vor 102 Fans in der Sporthalle Dutenhofen ein spannendes Match auf Augenhöhe geboten (15:15/41.). Nach erneutem Ausgleich (24:24/57.) schafften die Sachsen eine knappe Führung, die in den letzten zwei Minuten von den Hausherren noch gekippt wurde. Linksaußen Raul Santos war mit acht Treffern bester DHfK-Werfer.
DHfK II: Guretzky, Simonsen; Santos 8/3, Meyer-Siebert 2, Hönicke 1, Seidler 3, Remke 4, Fujita 3, Oehlrich 3, Gansau 2, Szep-Kis, Neumann, Uhlig, Hellmann, Fritsche, Reißmann.
Siebenmeter: 5/4 : 3/3
Strafminuten: 6 : 10
So musste man insgesamt 14 Minuten in Unterzahl spielen und 12 Siebenmeter gegen sich in Kauf nehmen. Am Ende verlor man schließlich zwei Punkte in Dresden
HSV Dresden - SC DHfK Leipzig 30:29 (13:15)
DHfK: Oppitz; Schuhmann 12 P.= 29 %; Oelke 4; Janeriat; Bensch 2; Bielicki; Karp 3; Werner 9; Birke 2; Bertl 9
Das hatten auch seine Spieler verinnerlicht und zeigten nach kleineren Schwierigkeiten zu Beginn im weiteren Spielverlauf eine sehr starke Leistung. Nach gut zehn Spielminuten steigerten sich die Flensburger deutlich in der Abwehr und auch der Angriff des amtierenden Meisters kam mehr und mehr ins Rollen. Folgerichtig konnten die Leipziger in dieser Phase des Spiels den Ball fast zwölf Minuten lang nicht im Tor von SG-Schlussmann Benjamin Buric unterbringen und auch die erste Auszeit von André Haber änderte nichts daran, dass Flensburg den 3:5-Rückstand innerhalb weniger Minuten in eine 8:5-Führung umwandelte und schließlich mit einer Vier-Tore-Führung (13:9) mit in die Pause ging.
Die DHfK-Männer, die in der Vergangenheit schon häufig Spiele in der zweiten Halbzeit gedreht hatten, wollten sich mit einem guten Start in die zweiten 30 Minuten ihre Chance wahren, den Flensburgern bis in die Schlussphase an den Fersen zu hängen. Weber, Semper & Co konnten dieses Vorhaben allerdings nicht in die Tat umsetzen und die Hausherren zogen rasch auf 22:14 davon. Insbesondere Benjamin Buric war es, an dem sich die Grün-Weißen förmlich die Zähne ausbissen. Der bosnische Nationaltorhüter entschärfte reihenweise Würfe aus dem Leipziger Rückraum und zeigte insgesamt 18 Paraden.
So spielte die routinierte Spitzenmannschaft aus dem hohen Norden das Match souverän runter und ließ Leipzig nicht mehr auf Tuchfühlung kommen. Mit fünf Treffern in der Schlussviertelstunde sorgte Marc Esche letztendlich dafür, dass die fünfte Niederlage im fünften Auswärtsspiel in der „Hölle Nord“ für den SC DHfK nicht zweistellig ausfiel. In nur vier Tagen steht für beide Mannschaften schon das nächste Bundesligaspiel auf dem Plan. Während Flensburg am Donnerstag im Topspiel zum Tabellenführer TSV Hannover-Burgdorf reist, bekommen es die DHfK-Männer in der heimischen ARENA LEIZIG mit dem Bergischen HC zu tun und wollen mit der Unterstützung der eigenen Fans zurück in die Erfolgsspur.
André Haber (Cheftrainer SC DHfK Leipzig):
"Wir sind so in die Partie gekommen, wie wir uns das vorgenommen hatten. Dann hatten wir aber riesige Probleme mit der 5:1-Abwehr der Flensburger und haben im Angriff schlechte Lösungen gefunden. Mit nur neun erzielten Toren konnten wir froh sein, dass wir zur Pause nur mit vier Treffern im Rückstand lagen. In der zweiten Halbzeit haben wir viele große Chancen liegengelassen und insgesamt viel zu statisch gegen die Flensburger Deckung agiert. Am Donnerstag gegen den Bergischen HC müssen wir es viel besser machen und wenn wir das schaffen, sind wir wieder voll im Soll.“
Maik Machulla (Cheftrainer SG Flensburg Handewitt):
„Ich bin sehr zufrieden und dass wir mit vier Treffern in die Halbzeit gehen konnten, hat sich natürlich gut angefühlt. Wir wussten, dass es gegen Leipzig schwer werden würde und haben uns dementsprechend sehr gut vorbereitet. Zu Hause letztendlich mit acht Toren gegen Leipzig zu gewinnen, ist eine sehr gute Leistung.“
SG Flensburg-Handewitt gegen SC DHfK Leipzig 30:22 (13:9)
Flensburg: Buric, Bergerud; Golla 2, Jensen, Glandorf 2, Svan 3, Jeppsson 6, Jøndal 1, Steinhauser, Versteijnen 1, Zachariassen 1, Johannessen 5, Gottfridsson 3/3, Ebeling, Jurecki, Rød 6
Leipzig: Vortmann, Birlehm; Semper 2, Wiesmach 1, Witzke, Binder 4, Janke, Müller, Roscheck,
Weber 3/1, Mamic 1, Gebala 3, Esche 5, Kristjansson 3/1
Strafminuten: Flensburg 8 Min, Leipzig 6 Min
Siebenmeter: Flensburg 3/3, Leipzig 2/3
Zuschauer: 5822 Handballfans in der Flens-Arena
5 Spiele standen für alle auf dem Plan. Unsere ältere Truppe konnte jedes Spiel für sich entscheiden. Passen, Fangen, Freilaufen und auch die Würfe sahen schon richtig gut aus. Unser jüngeres Team spielte in seinen Möglichkeiten auch richtig super. In allen Spielen lief sie fleißig das Spielfeld hoch und runter. Es gelang ihnen, in jedem Spiel sogar mindestens ein Tor zu werfen, worüber sich alle im Team riesig freuten. Die Koordinationsübung absolvierten sie sehr konzentriert und so flink, wie sie konnten. Das letzte Spiel hieß dann DHfK gegen DHfK im Aufsetzerball. Die Jüngeren probierten es mit einem Trick. Den 5 Spieler der Älteren setzten sie die komplette Minipower entgegen, die die Jüngeren zu bieten hatten. 3 Torhüter und 5 Feldspieler stellten sich mutig den Älteren entgegen. Sie konnten mit dieser List den Spielstand lange 0:0 halten. Aber irgendwann fanden die Älteren dennoch den freien Platz im Tor. Am Ende hatten alle einen riesigen Spaß und das ist das aller Wichtigste bei unseren Minis.
Döbel prämierte noch die schnellsten 3 Jungs und Mädels in der Koordinationsübung. Sowohl bei den Jungs als auch bei den Mädchen konnte die DHfK einen aufs Treppchen bringen.
Nach einem gelungenen Auftakt der Minisaison freuen wir uns schon auf das nächste Turnier am 28.9. in Lößnig bei der Turbine Leipzig.
Am 14.9. besuchten uns die Jungs aus Meißen in der kleinen Arena. Von der ersten Minute an ließ Meißen uns in der Abwehr spüren, dass wir den Körperkontakt noch etwas scheuen. Ohne viel Gegenwehr kamen die Meißner immer wieder zu einfachen Toren. Im Angriff konnten wir leider nicht wie im Spiel gegen die D1 mit schnellen 1 gegen 1 Aktionen punkten. Meißen packte gut zu und unterbrach unser Angriffsspiel permanent. Sie zwangen uns zu technischen Fehlern oder zu frühen Abschlüssen. Nach 10 Minuten gelang uns das erste Tor (1:8). Nun fassten wir Mut und ab und an konnten wir uns mit viel Krafteinsatz durchtanken. Der Torhüter aus Meißen jedoch nahm die meisten der noch etwas unplatzierten Würfen weg. Zur Halbzeit stand es dann 2:20. Nun galt es auch wie gegen die D1 die Gegentoranzahl unter 40 zu halten.
Mit dem Wiederanpfiff hatte auch Meißen einige Spieler gewechselt, so dass sich unseren Jungs nun mehr Raum im Angriff bot und auch in der Deckung der ein oder andere Gegenspieler besser gehalten werden konnte. So kam es dazu, dass wir die ersten 8 Minuten mit 4:2 für uns entscheiden konnten. In den folgenden Minuten sammelten sich die Gäste wieder, allerdings so stabil und konsequent wie in der ersten Halbzeit waren sie nicht mehr. Somit konnten sich alle mit guten Aktionen zeigen und auch der Torhüter aus Meißen bekam nun immer weniger die Hand an den Ball. So ging die zweite Hälfte für sich betrachtet mit 8:12 aus. Endstand 10:32.
Das Wochenende drauf ging es am Samstag nach Hoyerswerda. Die ersten 5 Minuten gestalteten sich offen 3:3. In der 15. Minute waren die Gäste dann schon mit 10:4 davongezogen. Der Halbzeitpfiff ertönte nach einer Aufholjagt bei 12:9. Nach dem Wiederanpfiff legten die Gäste mit einem 6:0 Lauf los (18:9). Bitter nach dem man doch in der ersten Halbzeit nochmal so gut Anschluss gefunden hatte. Auch wenn sich der Vorsprung des Gastgebers bis zum Ende des Spiels stetig vergrößerte, steckten die Jungs den Kopf nicht in den Sand und hielten auch in diesem Spiel die Gegentoranzahl unter 40. (34:17).
Am 29.9. freuen wir uns wieder über jede Unterstützung in der kleinen Arena. 12 Uhr ist Anpfiff gegen des HSV Dresden.
Nach einem Duell der beiden Mannschaften rangierten die Leipziger allerdings schon einmal vor den Flensburgern, nämlich am 4. Spieltag der Saison 2017/18, als der SC DHfK Leipzig in der heimischen ARENA LEIPZIG den späteren Deutschen Meister sensationell mit 25:22 besiegte. Es war jedoch der bisher einzige Sieg der körperkulturellen Handballer gegen die SG, die vor allem bei ihren Heimspielen gegen Leipzig bisher nie was anbrennen ließ. In den bisherigen vier Duellen in der „Hölle Nord“ waren die Flensburger durchschnittlich sechs Tore besser.
Diese Zahlenspiele unterstreichen, dass ungeachtet der aktuellen Tabellenkonstellation die Favoritenrolle für die Partie am Sonntag eindeutig bei den Hausherren liegt. Leipzigs Cheftrainer André Haber wird sogar noch deutlicher: „Ein Auswärtsspiel beim amtierenden Deutschen Meister ist meiner Meinung nach das schwerste Saisonspiel überhaupt, weil Flensburg eine der besten Mannschaften in Deutschland und Europa ist. Ich freue mich sehr über unseren Saisonstart, aber wir sind demütig genug um zu wissen, was es heißt, beim Deutschen Meister zu spielen.“
Ob der Leipziger Coach am Sonntag auf seinen rechten Rückraumspieler Franz Semper setzen kann, ist aktuell noch ungewiss. Ausgerechnet der 22-Jährige, der ab der kommenden Saison als Nachfolger von Holger Glandorf das Trikot der SG Flensburg-Handewitt tragen wird, steht für die Partie aufgrund einer Fingerverletzung auf der Kippe. Nach Abheilung der Schwellung darf der Linkshänder seit Freitag wieder Teile des Mannschaftstrainings absolvieren, über seinen Einsatz kann allerdings erst am Sonntag entschieden werden. Definitiv ausfallen wird dagegen Lucas Krzikalla durch ein Schleudertrauma nach einem unverschuldeten Verkehrsunfall. Neben Niclas Pieczkowski und Alen Milosevic ist Lucas Krzikalla der dritte Stammspieler, der dem SC DHfK nicht zur Verfügung steht.
Chefcoach André Haber geht dennoch mit einem guten Gefühl in die Auseinandersetzung: „Wir hatten eine gute Trainingswoche und gehen mit einem positiven Gefühl in dieses Spiel. Es ist immer eine schöne Atmosphäre in Flensburg und wir können dort ohne Erfolgsdruck befreit aufspielen. Wir wissen natürlich, dass Flensburg eine Mannschaft ist, die nochmal eine ganz andere Klinge schlagen kann und wir absoluter Außenseiter sind. Wir fahren aber nach Flensburg mit der Bereitschaft, alles in die Waagschale zu werfen und wollen 60 Minuten um alles kämpfen, was uns Flensburg anbietet.“
Sky und das DHfK-Fanradio der Leutzscher Welle übertragen die Partie am Sonntag (Anwurf 16 Uhr) LIVE aus der Flens-Arena: www.scdhfk-handball.de/fanzone/audio-livestream/