Doch der BHC blieb auch danach weiterhin unglaublich effektiv und münzte seine ersten 13 Angriffe in zwölf Tore um. Als nach 20 Minuten ein Vier-Tore-Rückstand (10:14) auf dem großen Videowürfel aufleuchtete, spürten die 3077 Zuschauer in der ARENA LEIPZIG, dass ihre Mannschaft am heutigen Abend die Unterstützung der Fans ganz dringend benötigt.
Und der Support verfehlte seine Wirkung nicht. Patrick Wiesmach stellte mit seinem bereits sechsten Treffer zum 13:14 den Anschluss her, Marko Mamic besorgte den 15:15-Ausgleich und Luca Witzke brachte die Hausherren schließlich 90 Sekunden vor der Pause in Führung. Nach einem weiteren Treffer von Marco Mamic ging es mit einem knappen 17:16 in die Pause.
Pünktlich zum Wiederanpfiff legten die Leipziger dann noch eine Schippe drauf. Lukas Binder traf zum 19:17, Maciej Gebala und Luca Witzke erzielten jeweils zwei weitere DHfK-Tore und Philipp Weber baute den Vorsprung auf fünf Tore aus. Beim 25:20 schien die Partie nach 43 Minuten plötzlich vorentschieden.
Doch es wurde nochmal richtig spannend. Die Gastmannschaft aus Wuppertal und Solingen blieb weiter brandgefährlich und war beim 27:26 schon wieder in Schlagdistanz. Getragen von den Fans stemmten sich die Leipziger jedoch mit aller Kraft gegen den Ausgleich und blieben in den letzten zehn Minuten kontinuierlich mit einem oder zwei Treffer in Front. Semper, Janke, Weber und Mamic fanden in der Schlussphase die Lücken in der BHC-Abwehr hatten nach dem Match jeweils fünf Treffer zu Buche stehen.
Der Schlussakt der Partie war aber letztlich dem erfolgreichsten Torjäger der körperkulturellen Handballer vergönnt. Mit seinem achten Treffer sorgte Patrick Wiesmach mit der Schlusssirene für den 35:32-Endstand. Der vierte Heimsieg im vierten Heimspiel beschert den Leipzigern mindestens bis Sonntag den dritten Tabellenplatz, noch vor Ostrivale SC Magdeburg und dem Deutschen Meister SG Flensburg-Handewitt. Nun wartet am Dienstag im Achtelfinale des DHB-Pokals die MT Melsungen.
>>> Die Trainerstimmen nach dem Spiel
SC DHfK Leipzig gegen Bergischer HC 35:32 (17:16)
SC DHfK: Vortmann, Birlehm - Semper 5, Wiesmach 8/6, Witzke 3, Krzikalla, Binder 1, Janke 5, Müller, Roscheck, Weber 5, Mamic 5, Remke, Gebala 3, Esche, Kristjansson
BHC: Rudeck, Mrkva - Dell, Darj 2, Weck, Gunnarsson 5, Nippes 4, Baena Gonzales 2, Babak, Szücs 2, Damm, 4/1 Gutbrod 9, Arnesson, Johannsson, Boomhouwer 2/2, Stutzke 1
Siebenmeter: Leipzig 6/6, BHC 4/6
Zeitstrafen: Leipzig 14 Minuten, BHC 14 Minuten
Zuschauer: 3077 Handballfans in der ARENA LEIPZIG
Dass die Auseinandersetzung mit dem Bergischen HC allerdings sehr unangenehm werden könnte, zeigen die Ergebnisse der letzten beiden Partien. In der Wuppertaler Uni-Halle gewannen die Blau-Weißen in der vergangenen Saison mit 27:23, während es für die Leipziger in heimischen Gefilden lediglich für ein Unentschieden mit 25:25 reichte. Der Tabellensiebte der Vorsaison erwischte zwar mit derzeit 5:7 Punkten keinen optimalen Saisonstart, doch der BHC musste in den ersten sechs Saisonspielen auch schon gegen vier Topteams (Melsungen, Rhein-Neckar Löwen, Hannover und Kiel) ran.
DHfK-Trainer André Haber kann beim Heimspiel, welches präsentiert wird von der TAS-AG, dem Telefon- und Webchatdienstleister des SC DHfK Handball, wieder auf Lucas Krzikalla zurückgreifen. Der Rechtsaußen hatte die Auswärtspartie in Flensburg aufgrund eines Schleudertraumas nach einem unverschuldeten Verkehrsunfall verpasst. Alen Milosevic und Niclas Pieczkowski falls dagegen weiterhin aus. SKY und das Fanradio der Leutzscher Welle übertragen das Match LIVE.
Freier Vorverkauf für Derby gegen Magdeburg beginnt:
Im Rahmen des Heimspiels beginnt auch der freie Vorverkauf für das Derby am 03. November gegen den SC Magdeburg. Ab Öffnung der Tageskasse um 17 Uhr sind am Donnerstag exklusiv am ARENA-Ticketschalter die Eintrittskarten für das Derby erhältlich (vor und nach dem Spiel gegen den BHC). Einen Tag später (am Freitag ab 10 Uhr) sind die restlichen Tickets dann auch an allen weiteren Vorverkaufsstellen und im Online-Ticketshop zu haben.
NEU: „Steh’n für zehn“ und Fantalk:
Passend zum After-Work-Heimspiel am Donnerstagabend gibt es ab sofort nach dem Handballspiel noch die Möglichkeit, sich in geselliger Runde mit anderen Fans auszutauschen und mit zwei Profi-Handballers der SC DHfK Leipzig zu unterhalten. Der neue Fanstammtisch findet ab 10 Minuten nach Spielende in der ARENA-Sportsbar statt. Zu Gast beim Fantalk, wo auch alle Fans die Gelegenheit haben, den DHfK-Spielern ihre Fragen zu stellen, sind nach dem Heimspiel gegen den BHC Torhüter Joel Birlehm und Rückraumspieler Viggo Kristjansson.
Ebenfalls neu: Auf der Stehplatztribüne in den Blöcken 8 und 9 bietet der SC DHfK ab sofort noch fanfreundlichere Ticketpreise an. Unter dem Motto „Steh’n für zehn“ zahlen Vollzahler lediglich
10 Euro für den Besuch eines Bundesligaspiels und können auf der Stehplatztribüne springen, singen und gemeinsam hinter der grün-weißen Mannschaft stehen.
Die Einschätzungen beider Cheftrainer:
André Haber (SC DHfK Leipzig): „Der Bergische HC ist eine Mannschaft, die voll vom Kollektiv lebt. Die größte Stärke des BHC ist ihre Eingespieltheit. Sie sind mit ihrer ersten Abwehrbesetzung von der zweiten Liga in die Bundesliga aufgestiegen und haben mit dieser Mannschaft danach die beste Saison ihrer Vereinsgeschichte gespielt. Sowas schweißt unglaublich zusammen und ist das beste Teambuilding überhaupt. Sie haben eine gute Struktur im Angriffsspiel und verteidigen sehr beweglich. Dagegen müssen wir uns gute Lösungen ausdenken. Es war natürlich ein kleiner Nachteil, dass wir uns nur drei Tage auf dieses Spiel vorbereiten konnten, aber ich bin mir sicher, dass meine Mannschaft mit der Unterstützung der Zuschauer wieder richtig was abreißen kann. Wir haben seit März kein Heimspiel mehr verloren und das soll am Donnerstag gefälligst so bleiben!“
Sebastian Hinze (Bergischer HC): "In unseren letzten beiden Auswärtsspielen ist es uns nicht gelungen, die Lücken zu nutzen. Wir hatten die Situationen, die wir kreieren wollen, haben aber nicht die passenden Lösungen gefunden und zu lange gebraucht, um in unser Tempospiel zu kommen. In Leipzig wollen wir an unser Heimspiel gegen Kiel anknüpfen, wo wir in der Abwehr besser standen und im Angriff gute Lösungen parat hatten. Der SC DHfK Leipzig ist eine Mannschaft mit hoher Qualität und hat sich vor der Saison noch mal verstärkt, aber wenn wir unsere Leistungsgrenze erreichen, können wir mithalten.“
DIE TAS AG PRÄSENTIERT DEN SPIELTAG
SERVICEDIENSTLEISTER STEHT HINTER DEM SC DHFK LEIPZIG
Soziales Engagement ist für die TAS AG als nachhaltiges Familienunternehmen eng mit unternehmerischer Verantwortung und der Liebe zu Leipzig verbunden.
Innerhalb der preisgekrönten Mitarbeiter- und Unternehmenskultur ist die Begeisterung für den Sport ganz selbstverständlich: Neben firmeneigenen Sport-Teams und Sport-Events für Schulen werden die über 500 Mitarbeiter in Leipzig und Merseburg die Handballhelden des SC DHfK natürlich auch durch diese Saison begleiten und insbesondere zum Spieltag gegen den Bergischen HC den Rücken stärken.
Die TAS AG ist einer der größten familiengeführten Servicedienstleister für Kundendialog in Deutschland. 1992 gegründet sind wir heute in Deutschland überall dort Impulsgeber, wo Bedarf an innovativen Customer Service-Diensten und Outsourcing-Strategien besteht.
Mit dem Kundenservice über sämtliche Dialogkanäle hinweg, Trainings und Consulting in der Kundenkommunikation und der Erfahrung aus 27 Jahren realisiert die TAS AG Projekte für namhafte Auftraggeber wie u.a. die Postbank, Union Investment oder das Internetportal Aroundhome.
Im Rahmen des Heimspiels am Donnerstag gegen den Bergischen HC (Anwurf 19 Uhr) beginnt endlich der freie Vorverkauf für das große Derby. Ab Öffnung der Tageskasse um 17 Uhr sind am Donnerstag exklusiv am ARENA-Ticketschalter die Eintrittskarten für das Heimspiel gegen den SC Magdeburg erhältlich (vor und nach dem Spiel gegen den BHC).
Einen Tag später (am Freitag ab 10 Uhr) sind die restlichen Tickets dann auch an allen weiteren Vorverkaufsstellen und im Online-Ticket-Shop erhältlich.
Nein, nicht gleich mit einem Sieg. Ich wusste schließlich, wo das Spiel stattfand. Aber an einen guten Auftritt der Gäste glaubte ich schon. Also daran, dass sie dem großen Favoriten auch in seiner gefürchteten Halle möglichst lange zusetzen und vielleicht die Partie bis in die Schlussphase hinein einigermaßen offenhalten würden. Diese Hoffnung erfüllte sich bekanntlich nicht, nachdem ich endlich live dabei war, gab Flensburg in der Partie eindeutig den Ton an. Allerdings entstand zeitweise der Eindruck, dass der SC DHfK weniger gegen die SG, als vielmehr gegen Benjamin Buric antrat. Der ist bekanntlich ihr Torhüter und erwischte ohne Zweifel einen Sahnetag.
Wobei den Bosnier nicht alle Bälle vor ganz große Probleme stellten. Was da auf ihn zuflog, wurde vorher (zu) oft unkonzentriert oder unvorbereitet auf den Weg geschickt. Das gilt in erster Linie für die Akteure im Rückraum, wo bekanntlich in aller Regel die Entscheidungen darüber getroffen werden, was als nächstes zu tun ist und wer wie wann eingesetzt werden soll. Dort wirkte das Spiel der Gäste über weite Strecken - nun ja - nicht gerade kreativ. Ein vorgezogener Spieler der Flensburger Abwehr reichte aus, um die Leipziger aus dem Konzept zu bringen. Die Folge waren eben halbherzige Würfe oder technische Fehler.
Natürlich gab es auch sehenswerte Aktionen, woran hauptsächlich die Linksaußen beteiligt waren. Lukas Binder und Marc Esche wurden jedenfalls mehrmals erfolgreich in Szene gesetzt, was einmal mehr zeigt: Binder erweist sich weiter als äußerst zuverlässig, und Esche, sein Backup, hat sich seinen Profivertrag redlich verdient. Der 20-Jährige zeigte erneut keinen Respekt vor den großen Namen auf der Gegenseite. Für ihn dürften solche Partien wie das beim deutschen Meister in Flensburg ein weiterer Lernprozess gewesen sein.
Was sich nicht etwa nur auf den Angriff bezieht. Gerade auf die Außen kommen seit dieser Spielzeit in der Abwehr neue Herausforderungen zu. Die Schiedsrichter sind angehalten, auch die kleinste Attacke gegen den in den Kreis Richtung Tor fliegenden Angreifer hart zu bestrafen. Von dieser Vorgabe wird reichlich Gebrauch gemacht. Nicht immer ist für den Zuschauer zu erkennen - auch nicht in der Zeitlupe -, wann und ob überhaupt es zu einer Regelwidrigkeit gekommen ist. Dass auf engstem Raum und bei großer Geschwindigkeit solche verbotenen Kontakte passieren können, liegt auf der Hand. Sich auf solche Situationen einzustellen und sich richtig zu verhalten, dürfte gerade für junge Spieler wie Esche sehr wichtig sein.
Es bedarf keiner prophetischen Gaben, um der DHfK-Abwehr gegen den Bergischen HC Schwerstarbeit vorherzusagen. Wozu die Gäste im Angriff fähig sind, haben sie zuletzt gezeigt. Zwar wurde die Partie zu Hause gegen den THW Kiel 29:34 verloren, aber gegen einen solchen Kontrahenten so viele Treffer zu erzielen, ist schon aller Ehren wert. Beim Unentschieden zur Halbzeit waren es alleine 17. Mit den Rhein-Neckar Löwen, Melsungen, Überraschungs-Tabellenführer Hannover und eben Kiel hatte das Team von Trainer Sebastian Hinze bisher wahrlich keine Laufkundschaft vor der Brust. Mit einem Sieg wäre es dran an den Grün-Weißen, die natürlich auch ihr viertes Heimspiel gewinnen wollen. Wer sich durchsetzt, wird wie so oft vor allem auch von seinem Rückraum abhängen. Der des SC DHfK steht nach dem Auftritt in Flensburg in der Pflicht.
Besonders in der Anfangsphase waren es die beiden Jungs auf der RM und RR Positionen, die unsere Abwehr gut zu beschäftigen wussten. So stand es nach 12 gespielten Minuten 5:8. Erst der Wechsel brachte etwas Stabilität in die Abwehrreihe. Zu diesem Zeitpunkt war schon zu erkennen, dass das gesteckte Ziel unter 15 Gegentore zu bleiben mutig formuliert war. Für dieses Ziel hätten wir deutlich mehr in die Abwehr; gerade in der ersten Halbzeit; investieren müssen. Insbesondere die fehlende schnelle Beinarbeit war hier ein Manko. Der Halbzeitstand von 11:17 war ein tatsächlicher Spiegel unserer Leistung.
Nach der Pause starteten wir mit einem 0:5 Lauf in die Partie. Hier war deutlich zu erkennen, dass wir in unserem Angriffsspiel gute Lösungen im Angebot haben. Auch positiv zu erwähnen ist die Ausgeglichenheit auf den Positionen. Trotz vieler Positionswechsel könnten wir stehst Torgefahr von allen Positionen ausstrahlen. Am Ende stand ein deutlicher Erfolg von 18:36 für uns zu buche.
Nächstes Wochenende erwarten wir den Tabellenführer aus Meißen bei uns zu Hause. Bis dahin sind noch einige Hausaufgaben zu absolvieren…
Für die D1 spielten AF 5; FI 5; FG 3; BJ 4; MG 5; PF 7; AS 4; FW 2 und JW (1); JS im Tor
Die Thüringer gingen offenbar mit dem Rückenwind ihres Erfolges gegen die Elbestädter in das Duell gegen den SC DHfK, denn sie boten vor 106 Fans in der Werner-Aßmann-Halle sofort gleichwertige Leistungen (5:5/12.). Dennoch konnte sich das U17-Team von Trainer Matthias Albrecht bis zur Pause mit zwei Toren absetzen. Nach dem Seitenwechsel bauten die Gäste ihre Führung auf 20:15 (38.) aus. Dieser Vorsprung erwies sich allerdings nicht als Polster für einen glatten Durchmarsch. Denn die Gastgeber schafften binnen fünf Minuten den Anschlusstreffer (19:20) - und brachten damit die Sachsen in Bedrängnis. Doch das DHfK-Team stellte mit einem Viererpack den alten Abstand schnell wieder her (24:19) - und steuerte den Auswärtssieg sicher ins Ziel. „Es war ein kampfbetontes Spiel. Wir haben uns zeitweise schwer getan, um im Angriff die passenden Lösungen zu finden. Unsere junge Truppe hat diese Aufgabe mit Selbstvertrauen ordentlich gelöst“, sagte Coach Albrecht.
DHfK-Tore: Zimmermann 5, Hopfmann 4, Rathey 4, Greilich 3, Kock 2, Peter 3, Kießling 1, Menges 2, Stolze 1.
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Am Sonntag (29. September) wird 14 Uhr in der Halle der Sportoberschule (Max-Planck-Straße) die Partie SC DHfK gegen SC Magdeburg angepfiffen.
Das U19-Team von Coach Matthias Albrecht bot im ersten Durchgang bis zur 21. Minute (10:10) ebenbürtige Leistungen, ging aber mit einem Vier-Tore-Rückstand in die Pause. Nach Wiederanpfiff zeigten die Leipziger stabile Angriffs-Aktionen und erzielten binnen einer Viertelstunde den Ausgleich (19:19). Die Gastgeber übernahmen erneut die Führung (22:20/50.). Dagegen versiebten die Sachsen mehrere Chancen, um weiterhin Paroli bieten zu können. Während die Torausbeute der Leipziger sehr mager wurde, legten die Füchse im Endspurt zunehmend nach - und hatten ihren Heimsieg vorzeitig (28:22/57.) in trockenen Tüchern.
„Unsere Jungs haben mit Ausnahme der letzten zehn Minuten gegen den starken Mitfavoriten eine engagierte Vorstellung geboten. Sie sind aber noch nicht so clever, um in kritischen Phasen technische Fehler zu minimieren und Angriffe in Überzahl erfolgreich abzuschließen“, resümierte Albrecht.
DHfK-Torschützen: Pfeiffer 3/1, Heitkamp 7/2, Schwock 3, Sajenev 1, Eckart 1, Hannemann 1, Saleh 2, F. Leun 2, Bones 1, J. Leun 1
Jedoch mit einer guten Abwehrarbeit glichen wir diese Fehler aus und kamen im Spielverlauf häufig ins erfolgreiche Konterverhalten. Insgesamt zeigten wir eine ausgeglichene Teamleistung, worauf wir in den kommenden, schweren Spielen aufbauen können, aber uns nochmals steigern müssen.
HSV Dresden – SC DHfK U14 16 : 27 (8:13)
Unser Team: Guretzky 9 P.= 36%; Braun 2/2; Stürzebecher 4/4; Börner; Fink 2/3; Klecar 8/15; Albers 3/0, Gauer 7/6; Nave; Sickert 1/0
Das Leipziger U23-Team von Trainer Enrico Henoch ging damit beim zweiten Auftritt in Hessen leer aus, denn sie unterlagen acht Tage zuvor klar gegen Hanau. „Unsere junge Truppe hat gegenüber der Vorwoche eine deutliche Steigerung nachgewiesen. Wir waren dicht dran, Zählbares zu holen. In der ersten Halbzeit haben wir leider zu viele klare Torchancen liegenlassen. Im Endkampf sind wir unbelohnt geblieben, weil mehrere Schiri-Entscheidungen sehr zweifelhaft waren“, sagte Henoch.
Sein Team lag nach einer Viertelstunde 7:4 in Front, ging aber mit knappen Rückstand in die Pause. Auch im zweiten Durchgang wurde vor 102 Fans in der Sporthalle Dutenhofen ein spannendes Match auf Augenhöhe geboten (15:15/41.). Nach erneutem Ausgleich (24:24/57.) schafften die Sachsen eine knappe Führung, die in den letzten zwei Minuten von den Hausherren noch gekippt wurde. Linksaußen Raul Santos war mit acht Treffern bester DHfK-Werfer.
DHfK II: Guretzky, Simonsen; Santos 8/3, Meyer-Siebert 2, Hönicke 1, Seidler 3, Remke 4, Fujita 3, Oehlrich 3, Gansau 2, Szep-Kis, Neumann, Uhlig, Hellmann, Fritsche, Reißmann.
Siebenmeter: 5/4 : 3/3
Strafminuten: 6 : 10
So musste man insgesamt 14 Minuten in Unterzahl spielen und 12 Siebenmeter gegen sich in Kauf nehmen. Am Ende verlor man schließlich zwei Punkte in Dresden
HSV Dresden - SC DHfK Leipzig 30:29 (13:15)
DHfK: Oppitz; Schuhmann 12 P.= 29 %; Oelke 4; Janeriat; Bensch 2; Bielicki; Karp 3; Werner 9; Birke 2; Bertl 9